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Orthopädie Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates

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Alt 27.04.2018, 09:47   #1
ostsand
Neuling
 
Registriert seit: 2018
Beiträge: 1
Standard Lähmungserscheinungen hinten nach Aufprall

Hallo zusammen,

unsere Bubbels 7 Jahre hat am Mittwoch Abend einen Aufprall genaues kann ich zum Unfall nicht sagen.
Seitdem hat sie Lähmungserscheinungen hinten den Schwanz kann sie noch bewegen sie kann robben und noch zur Toilette gehen kleiner und großer Stuhlgang funktioniert noch.
Bin am Mittwoch Abend noch zur Tierklinik leider ist am Röntgenbild nichts zu erkennen. Wir haben Bubbles nun einen Tag in der Klinik gelassen dort wurde Ihr Cortison, Schmerzmittel, Vitamin B usw. verabreicht. Diese Medikamente soll ich jetzt noch 1 Woche geben. Leider ist aber noch keine Besserung eingetreten.
Eine Operation kommt nicht in Frage da Bubbles die letzte Narkose sehr schlecht Verstoffwechseln konnte ( Leber ) und diese weitere nicht überleben würde.
Hat jemand Erfahrungen wie lange es dauert bis man sagen kann ob das Cortison Wirkung zeigt. Bzw. Wie kann ich ihr sonst noch helfen.
Danke .
ostsand ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 27.04.2018, 10:47   #2
Tina_Ma
Forenprofi
 
Registriert seit: 2010
Beiträge: 5.618
Standard

Hallo,
erst einmal Willkommen im Forum - auch wenn es wegen einer traurigen Angelegenheit ist.

Ich kann dir nur berichten, was ich hier im Laufe der Jahre mitbekommen habe.

Es ist gut, das Kot und Pipi noch funktionieren.

Prellungen und Quetschungen können manchmal sehr lange dauern bis sich etwas ändert.

Nerven können auch "gequetscht" werden und somit die Leitfähigkeit beeinträchtigen. Dieses kann auch durch Schwellungen passieren.

Ich habe hier von einigen Katzen mitbekommen, wo sich alles wieder regeneriert hat - es braucht nur Zeit - manchmal viel Zeit. Ihr müsst Gedult haben - auch wenn es schwer ist.

Eine meiner Katzen hatte auch eine Nervenschädigung - und es hat sich wieder regeneriert, aber hat lange gedauert.

Was sagt denn der TA zu den Einschränkungen? Wenn auf dem Röntgenbild nix zu sehen ist, vermute ich mal, das es kein Bruch gibt - oder?

Vitamin B ist gut für die Nervenregenration, Cortison ist zum abschwellen.

Ich denke, es werden sich hier noch anderer User melden, die schon Erfahrungen mit solchen Verletzungen hatten.

Ich kann nur die Daumen drücken, das sich alles wieder regeneriert.

Hier schon mal etwas "Lesefutter", das dich hoffendlich etwas aufbaut und Mut gibt und einige Anregungen zur Krankenpflege wenn Bubbles nach Hause kommt. "Fundsache Elli" ab Posting Nummer 47
__________________
Tina_Ma und Familie Katzinger:

Beiträge sind mein persönliches geistiges Eigentum!
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Alt 27.04.2018, 11:18   #3
doppelpack
Forenprofi
 
doppelpack
 
Registriert seit: 2009
Beiträge: 32.806
Standard

Zitat:
Zitat von ostsand Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,

unsere Bubbels 7 Jahre hat am Mittwoch Abend einen Aufprall genaues kann ich zum Unfall nicht sagen.
Seitdem hat sie Lähmungserscheinungen hinten den Schwanz kann sie noch bewegen sie kann robben und noch zur Toilette gehen kleiner und großer Stuhlgang funktioniert noch.
Bin am Mittwoch Abend noch zur Tierklinik leider ist am Röntgenbild nichts zu erkennen. Wir haben Bubbles nun einen Tag in der Klinik gelassen dort wurde Ihr Cortison, Schmerzmittel, Vitamin B usw. verabreicht. Diese Medikamente soll ich jetzt noch 1 Woche geben. Leider ist aber noch keine Besserung eingetreten.
Eine Operation kommt nicht in Frage da Bubbles die letzte Narkose sehr schlecht Verstoffwechseln konnte ( Leber ) und diese weitere nicht überleben würde.
Hat jemand Erfahrungen wie lange es dauert bis man sagen kann ob das Cortison Wirkung zeigt. Bzw. Wie kann ich ihr sonst noch helfen.
Danke .
Es gibt unterschiedliche Narkoseformen, neben der normalen Injektionsnarkose auch die Inhalationsnarkose. Bei den Injektionsnarkosen gibt es auch noch die Variante über die Vene. Neben den verschiedenen Narkosearten gibt es auch etliche unterschiedliche Narkosemittel.
Eine Pauschalaussage, dass man eine so junge Katze nie wieder in Narkose legen kann, halte ich für fehlerhaft.
Wurde die Katze auf deinen Wunsch entlassen oder kam die TK zum Ergebnis, dass sie nichts weiter machen können? In so schwerwiegenden Fällen kann es auch nie schaden, sich eine zweite Meinung einzuholen. Auch TKs gibt es in deutlich unterschiedlichen Qualitäten und mit unterschiedlichem Fachpersonal, Wissen und Möglichkeiten.

Dass der Stuhl- und Urinabsatz funktioniert ist sehr wichtig und gut.
__________________

Mehr Fotos von uns? Guck' doch mal hier: https://www.katzen-forum.net/galerie...mo-feivel.html
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Alt 27.04.2018, 12:46   #4
Maiglöckchen
Forenprofi
 
Maiglöckchen
 
Registriert seit: 2006
Ort: NRW
Beiträge: 53.600
Standard

Meine Frage wäre auch, was das genau für eine Narkose beim letzten Mal war und wie sich die schlechte Verstoffwechslung geäußert hat?

Beim Röntgen sieht man leider nicht immer alles, in solchen Fällen wäre dann ein CT oder MRT angeraten. Dafür nimmt man aber in der Regel eine sehr kurze Sedierung, die den Organismus kaum belastet. Und wenn man Katze dann noch an die Infusion hängt, damit Leber und Nieren gut durchspült werden, erreicht man auch noch einiges.
__________________
Lieben Gruß von Hexe, Merlin und Haushälterin Silvia und Sternchen Mephisto für immer im Herzen.
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Alt 27.04.2018, 13:33   #5
potatoiv
Forenprofi
 
Registriert seit: 2016
Beiträge: 1.544
Standard

Hallo!

Ich wollte dir nur Hoffnung machen....mein Kater Felix wurde, als ich noch am Land wohnte, von einem Auto angefahren und hatte eine ähnliche Problematik wie deine Katze....er konnte Stuhl und Urin absetzen, war aber an den Hinterläufen sonst gelähmt und konnte nur robben!
Wir waren damals auch beim Tierarzt und er meinte, er könne das nicht operieren, aber wir sollten ihm mehrer Wochen Zeit geben, da eben solche Quetschungen, Schwellungen auch wieder zurückgehen können und dann es zu einer Heilung ( ganz oder teilweise) kommen kann....dafür, dass nicht alles verloren ist, spricht bei deiner Katze auch, dass noch Harn und Stuhl funktioniert! Aber auch wenn das nicht funktioniert, kann es trotzdem wieder werden!
Mein Felix konnte nach einigen Wochen wieder ganz normal laufen....man merkte nach ein paar Monaten gar nichts mehr, ausser dass er an einer Stelle am hinteren Rücken nicht berüht werden mochte- ansonsten zeigte er aber keine Schmerzen und sprang und hüpfte, wie ein Jungspund!
Eine Woche ist noch gar nichts! Gib der Katze Zeit! Das dauert bestimmt mehrere Wochen!
Vitamine gibst du ja schon!
Ansonsten schadet es natürlich nicht, genau zu wissen, was los ist- aber dazu haben ja schon andere geschrieben!

Ich drück auch ganz dolle die Daumen!
Eva
__________________
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Alt 09.08.2018, 14:24   #6
vanitas02
Forenprofi
 
Registriert seit: 2013
Beiträge: 1.554
Standard

ich möchte mich hier kurz einklinken, auch wenn es wahrscheinlich nicht mehr viel zu sagen gibt. Aber eure Beiträge haben mir auf jeden Fall Mut gemacht.
heute morgen kam mein Paule nach Hause (um 5 hab ich ihn rausgelassen, um sieben war er wieder da).
ich war im Bad, kam er rein und hat sich zu mir gelegt. ich habe erst mal nichts weiter bemerkt und ihm Futter hingestellt. Wollte er nicht. Ok. ist warm. Und morgens sind sie manchmal recht mäkelig. Also ein paar Dreamies vorgelegt. Nicht gefressen. Hoppla, das macht hellhörig. Dreamies gehen immer. Also Kater genauer beäugt. Bisschen loses Fell rausgezupft. Ah, hat er gerauft? hmm. Aber was stimmt ansonsten nicht mit ihm.
Tja und dann ist er ein paar Schritte gelaufen. Und hinten sehr schlecht gelaufen. Somit war klar - ab zum TA

die hat ihn noch mal abgetastet, gedehnt etc. und festgestellt, dass die Wirbelsäule an einer Stelle sehr schmerzhaft ist. Und er zwischen den Zehen kein Gefühl mehr hat. Seine Hinterbeine also teilweise gelähmt sind.
Wir haben dann zu Sicherheit noch geröngt, aber da war nichts auffällig. Hüften sind beide drin. Gebrochen scheint nichts zu sein.

Sie hat ihm dann Schmerzmittel, Entzündungshemmer, Vit. B und Antibiotika gespritzt. Ich soll darauf achten, ob er Urin und Kot absetzen kann und das auch normal absetzt. Und morgen wieder kommen.
Sie ist sehr optimistisch, dass das wieder vollständig in Ordnung kommt. Auch, weil er nicht ganz gelähmt ist und "nur" sehr schlecht läuft. sie meinte allerdings, das könnte schon auch bis zu einem halben Jahr dauern, bis das wieder komplett in Ordnung ist. Nerven heilen gut aber das dauert sehr lange.

Das war heute morgen um 9 Uhr. Jetzt bin ich von der Arbeit aus ins Homeoffice. Gerade hat er nun etwas gefressen. Und gepinkelt. Auf dem Klo.
Kot hat er noch nicht abgesetzt. Ihre Aussage hat mich schon mal etwas beruhigt. Das er jetzt etwas gefressen und gepinkelt hat macht mich noch optimistischer. Und eure Aussagen hier auch.

Ich hoffe, das wird wieder. aber mit blutet natürlich trotzdem das Herz, wenn ich ihn da so rumstaksen sehe

es kommt auch echt immer alles zusammen. Letztes WE fast meinen Hund verloren. Gestern schlimmen Hängerunfall mit dem Pferd gehabt. Und heute das ...

kann man da noch irgendetwas unterstützen? habt ihr noch eine Idee? kann ich irgendetwas tun?
vanitas02 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.08.2018, 15:53   #7
Birgitt
Forenprofi
 
Registriert seit: 2010
Beiträge: 8.312
Standard

Erstmal fällt mir nichts ein was du noch machen könntest.

Deine Tierärztin hat ja er schon einen Entzündugshemmer und Vitamin B gegeben.
Wenn es wirklich"nur"eine Prellung/Nervenverletzung ist wird das schon länger dauern.
Aber die Chancen für eine Heilung stehen bei sowas gut.
Und das er selbst kontrolliert Urin absetzen kann ist ein sehr gutes Zeichen.

Du solltest darauf achten das er nicht springt und nirgens hochklettern kann.
Da ist die Gefahr eines Absturzes im Moment sehr groß.

Gute besserung für deinen Paule.
Birgitt ist offline   Mit Zitat antworten
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