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Orthopädie Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates

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Alt 18.02.2018, 10:37   #1
Jenny3
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Ausrufezeichen Doppelbruch, Käfighaltung, Nerven am Ende

Hallo liebe Mitglieder,
Mein kleiner Rocky wurde vor 12 Tagen am hinteren Bein operiert. Er hat einen Doppelbruch direkt am Gelenk udn nun eine Platte eingesetzt bekommen. Er soll ca 4 Wochen in dem Käfig bleiben. Am Dienstag ist er als ich ihn Futter geben wollte einmal ausgebrochen Gips durch die die heftige Reaktionen runtergerissen. Zum Tierarzt geröntgt,alles okay soweit. Donnerstag Gips von alleine ausgezogen, wieder in die Tierklinik,die operiert hat. Nochmal überprüft, Gott sei Dank alles gut. Gips dran. Heute morgen wieder ab. Sie haben jetzt nach 12 Tagen die Fäden grade gezogen und den Gips wieder angelegt und den Verband um den Bauch gezogen. Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Wie soll ich den kleinen nur beschäftigen. Ihn raus zu nehmen trau ich mich gar nicht mehr. Aber darin schaut er mich so traurig an und nachts humpelt er dadurch,soweit der Platz es zu lässt. Ich schlafe neben ihm auf der Couch. Aber ich kann nicht mehr. Ich hab weder noch Geld noch nerven. Und richtig geschlafen auch schon seitdem nicht mehr. Habt ihr Tipps und Hilfe? Ab morgen geh ich wieder arbeiten, dann ist er auch noch ewig allein.
Hilfe!!
LG und sorry für den langen Text.
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Alt 18.02.2018, 11:39   #2
Nelly12
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Nelly12
 
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Das tut mir leid für euch, ich stelle mir das auch ganz schlimm vor. Leider müsst ihr da durch sonst ist die Heilung gefährdet und alles würde wieder von vorne anfangen. Vielleicht ist es ja sogar ganz gut, dass du morgen wieder arbeiten musst, dann wird er vermutlich die Zeit verschlafen. Wichtig ist, dass du die Nerven behältst, ich weiß, dass ist ganz, ganz schwierig. Aber deine Verzweiflung überträgt sich auf den Kleinen und verunsichert ihn noch mehr. Jetzt sind es ja
„ nur noch“ 16 Tage. Versuche dich abzulenken um etwas zur Ruhe zu kommen, damit hilfst du ihm am besten. Streichle ihn, gib ihm hin und wieder Leckerchen ohne ihn zu sehr zu bedauern. Er ist verunsichert, weil er ja nicht versteht, was mit ihm passiert, da braucht er dringend eine seelische Stütze. Viel Kraft wünsche ich dir dafür.
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Alt 18.02.2018, 12:43   #3
Jenny3
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Ja ich habe auch den Eindruck, wenn ich nicht da bin ist er raltiv ruhig. Meinst du ich soll dann auch besser nachts wieder in mein Bett gehen?
Mit dem kuscheln ist so eine Sache. Er lässt es nicht so richtig zu. Wenn ich ihn raushole, will er gleich rumachnüffeln. Hatte halt bei vielen gelesen, dass sie die kleinen auch rausholen. Krabbel ich in den Käfig ist es halt sehr eng. Geht kurz aber dann versucht er an mir hochzuklettern, quasi um aufs Dach zu kommen.ich klettere von oben rein.
Morgens und nachts ist er sehr fit. Wie kann ich ihn dann beschäftigen? Denkspiele mag er nicht. Nur Bewegung.
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Alt 18.02.2018, 13:07   #4
coinean
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Ja, er ist dann ewig alleine.
Was ist mit der Zweitkatze, zu der man Dir dringend geraten hatte?
coinean ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2018, 13:16   #5
Jenny3
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Da ich mich entschieden hatte ihn rauszulassen und er mit dem Kater der Nachbarn gut kann. Hab ich das gelassen.
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Alt 18.02.2018, 13:48   #6
Nelly12
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Nelly12
 
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Ich denke, Bewegung wäre im Moment falsch, er soll sich ja ruhig halten. Vielleicht versuchst du mal, wieder im Bett zu schlafen, vielleicht mit angelehnter Tür um festzustellen, ob der Kleine dann ruhiger ist. Ihn rausnehmen ist schwierig, denn dann wird er sich bewegen wollen, was er momentan nicht darf. Das Einzige im Moment ist „ Augen zu und durch“ und die restliche Zeit überstehen.
Eine Zweitkatze, selbst wenn du sie wolltest, wäre zum jetzigen Zeitpunkt nun völlig verkehrt. Dein Kleiner im Käfig und eine Vergesellschaftung....? Ich habe ja zwei Katzen, die sich zu meiner großen Freude sehr lieben. Wenn ich mir vorstelle, dass eine im Käfig wäre und die Andere nicht, würde das, zumindest hier, die Situation noch verschlimmern.
Ich bin ganz sicher eine Anhängerin von kätzischer Gesellschaft, halte sie auch bei Wohnungskatzen bis auf ganz wenige Ausnahmen für unerlässlich, bei Freigängern, die draußen Gesellschaft haben, finde ich es nicht unbedingt nötig. Oft gibt es ja auch Gründe, z.B. finanzielle, die mehrere Katzen nicht zulassen.
Dein Kleiner ist natürlich, wenn du jetzt arbeiten gehst, viel alleine, der Zustand ist aber vorübergehender Natur.

Geändert von Nelly12 (18.02.2018 um 13:58 Uhr)
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Alt 18.02.2018, 16:00   #7
Jenny3
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Ach ich mach mir einfach so Sorgen. Ich will nichts falsch machen und das geht mir so an die nerven. Zum schlafen komme ich kaum noch und total nervös, aus Angst was kommt jetzt wieder.
Aber selbst wenn ich habe da bin, weiß ich einfach nicht richtig mit ihm umzugehen.
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Alt 18.02.2018, 16:14   #8
Catma
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Zitat:
Zitat von Jenny3 Beitrag anzeigen
Ich will nichts falsch machen und das geht mir so an die nerven. Zum schlafen komme ich kaum noch und total nervös, aus Angst was kommt jetzt wieder.
Hat er sich den Gips denn auch abgemacht, wenn er allein im Käfig war?

Für ein Tier, das großen Bewegungsdrang hat, ist es natürlich nicht schön, eingesperrt zu sein, aber besser als einen erneuten Bruch zu riskieren.
Mein Carlos musste auch mal in Käfighaltung wegen eines Hinterbeinbruchs. Ich hatte ihn zwischendurch rausgelassen, aber nur weil ich gemerkt habe, dass er sich dann recht ruhig verhält, dass unter Aufsicht nichts passieren kann. Manchmal funktioniert das. Aber manche Katzen werden dann eben nur angestachelt und wollen sich nun endlich wieder bewegen.
Also lass ihn zukünftig lieber im Käfig.
Versuch selbst ruhig zu bleiben. wenn er im Käfig ist, kann ja nichts passieren, oder hat er den Gips auch abbekommen, wenn er im Käfig war? Beißt er ihn auf oder wie passiert das? Dann müsste er vielleicht einen zusätzlichen Schutz bekommen, den er nicht durchbeißen kann.
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Alt 18.02.2018, 19:15   #9
mona123
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Registriert seit: 2011
Beiträge: 539
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Meine Katze war auch sechs Wochen nach einer KnieOP in einem Kaninchenkäfig, einmal hat sie einen Ausbruchsversuch gemacht, es ist nichts passiert.
So leid dir deine Katze auch tut, lass sie im Käfig.

Jetzt gebe ich dir noch einen Rat, den ich auch bekommen habe. Es ist mir sehr schwer gefallen, den umzusetzen, er ist aber einleuchtend.

Dosiere das Schmerzmittel nicht zu hoch, eine völlig schmerzfreie Katze ist unvorsichtiger, als wenn sie selbst merkt, dass da etwas nicht so ist wie immer. Es hört sich zwar grausam an, ist aber schon hilfreich.Das heißt aber auch keinen Fall, die Schmerzmedis ganz weg zu lassen.

Gute Besserung für deine Katze.

LG mona
mona123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.02.2018, 19:23   #10
mona123
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2011
Beiträge: 539
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Ach so, ich hatte erst einen großen Käfig aus dem Tierheim geliehen, da ist die Kleine sofort geklettert. Mit dem kleinen Kaninchenkäfig ging es viel besser, sie hat sich durch die Enge ruhiger verhalten und alles konnte gut heilen.


LG mona
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