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Orthopädie Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates

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Alt 20.08.2015, 11:33   #1
JFA
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Standard Schmerzmanagement bei Spondylose

Mein alter Herr ist seit einem halben Jahr diagnostizierter Spondylosepatient. Seitdem bekommt er Cosequin (Glucosamin / Chondroitin) und bei Bedarf (also leider sehr häufig) Metacam in einer angepassten Dosis.

Momentan hat er wieder einen akuten Schub und sichtbar Schmerzen, er zeigt das glücklicherweise immer sehr deutlich. Metacam brachte erst etwas Besserung, hilft nun aber auch in der höchstmöglichen Dosis nicht mehr, also waren wir gestern beim Tierarzt, der erst einmal notfallmäßig Vetalgin spritzte und mir statt Metacam Onsior mitgab, um zu testen, ob das evtl. besser anschlägt, das bekommt er nun seit heute früh.
Alternative wäre Cortison, mehr haben wir noch nicht besprochen, war alles etwas hektisch gestern.
Gestern Abend ging es ihm besser, heute hängt er aber wieder durch.

Mir ist schon klar, dass ich jetzt erst einmal etwas abwarten muss, ich wäre nur gern vorbereitet für den Fall, dass Onsior ebenfalls nichts bringt und bevor ich schon wieder beim Tierarzt anrufe, dachte ich mir, ich frage mal hier

Hat jemand Erfahrungen mit einer Onsior/Vetalgin-Kombi bzw. geht das dauerhaft (bzw. halt irgendein NSAID mit Metamizol)? Auf Buprenovet zusätzlich wollte ich den Tierarzt auch noch ansprechen.
Gibt es sonst noch Alternativen?
Physiotherapie? Akupunktur?

Gute 100 km von hier gibt es ein spezialisiertes Schmerzzentrum für Hunde und Katzen, das wäre dann mein nächster Weg wenn wir hier nicht weiterkommen.
Leiden soll er keinesfalls.

Zeel und Traumeel haben wir übrigens schon durch, hilft momentan überhaupt nicht.

Geändert von JFA (20.08.2015 um 11:37 Uhr)
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Alt 20.08.2015, 12:05   #2
Eifelkater
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Standard

Vom pflanzlichen Sektor würde mri noch Ingwer und teufelskralle einfallen.....ich weiß aber nicht inwiefern Teufelskralle für Katzen schödlich ist. Ingwer ist schädlich....wobei ich da eventuell die Toxizität mit dem Alter (und der Lebenserwartung der Katze) und der Wirkung bzw. auch der Toxizität der anderen Medikament auf Dauer abwiegen würde. Bei einer 19 oder 20 jährigen Katze dürfte Ingwer weniger das Problem sein wie bei einer 15jährigen...
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Alt 20.08.2015, 12:10   #3
Silverado
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Teufelskralle ist nicht schädlich, schmeckt aber gruselig und hat einen heftigen Geruch, so dass es beinahe eine Meisterleistung ist, es in´s Katz zu kriegen. MSM wäre eventuell auch hilfreich, fällt aber mit seiner Bitterkeit unter die gleiche Sparte.

Mit Onsior habe zumindest ich die allerbesten Erfahrungen, auch langfristig. Geht gut rein und hilft prima.

Alles Liebe für den alten Herren.
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Lieben Gruß von Kathrin und dem Vielpfoten-Haushalt




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Alt 20.08.2015, 12:11   #4
Maiglöckchen
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Buprenovet ist als Schmerzmittel sehr wirksam, muss aber alle acht Stunden gegeben werden, wenn man eine dauerhafte Schmerzfreiheit erreichen will. Entzündungshemmend wirkt es im Gegensatz zu Metacam und Onsior allerdings nicht. Meines Wissens kann man aber Buprenovet ohne Probleme in Kombi mit Cortison geben.

Google doch auch mal nach MSM, da liest man auch sehr viel über die positive Wirkung bei Arthrose und Co. Es soll allerdings etwas dauern, bis es Wirkung zeigt.
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Alt 20.08.2015, 12:21   #5
Regine
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zu Onsior:

http://www.vetpharm.uzh.ch/reloader....1?inhalt_c.htm

Wichtig hier die Kontraindikationen.
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Alt 20.08.2015, 13:03   #6
JFA
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Danke erst einmal für die Antworten.

Sein Tattoo ist von 2001, wir wissen aber nicht, wie alt er war, als das gemacht wurde. Ich denke, so 15 Jahre kommt ganz gut hin, wobei er im letzten Jahr ziemlich abgebaut hat.
Momentan wirkt er deutlich älter, erst die Hitzewelle, dann die Schmerzen, das hat ihn jetzt schon ganz schön mitgenommen *seufz*

Ich hatte überlegt, das hier zu bestellen: http://www.naturheilkunde-bei-tieren.de/inrejoint.html
Da wäre MSM und Teufelskralle drin, evtl. bringt das unterstützend tatsächlich noch was. In Leckerlis verpackt nimmt er zum Glück fast alles

Buprenovet und Cortison oder Metamizol und Cortison wäre dann wahrscheinlich der nächste Schritt, wenn Onsior auch nichts hilft. Ich hoffe jetzt aber mal, wir kommen damit hin.
Irgendwie hat man bei Hunden gefühlte 150 Alternativen mehr, was Schmerzmittel angeht, als bei Katzen.

NSAIDs verträgt er zum Glück sehr gut, wir hatten bisher weder bei Metacam noch bei Onsior irgendwelche Probleme, auch kein Erbrechen oder sonstwas.

Hat jemand schon mal mit einer Katze Physiotherapie gemacht?

Geändert von JFA (20.08.2015 um 13:05 Uhr)
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Alt 20.08.2015, 13:07   #7
Maiglöckchen
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Zitat:
Zitat von JFA Beitrag anzeigen
Hat jemand schon mal mit einer Katze Physiotherapie gemacht?
Das nicht, aber bei Merlin hatten wir vor einigen Jahren etliche Sitzungen mit medizinischem Laser. Das müsste eigentlich auch bei Spondylose hilfreich sein.
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Alt 20.08.2015, 13:15   #8
Regine
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Physiotherapie kenne ich auch nichs.

Was gut hilft ist Wärme, Rotlicht. Ihn am Rücken kämmen und Bürsten, er wird wahrscheinlich nicht mehr dran kommen, genauso wird es ihm schwer fallen bzw. schmerzhaft sein mit Popo putzen.
Worauf du achten solltest ist, ob er Urin absetzt (das war ja am Ende das Problem beim Pü).

Ist denn die ganze Wirbelsäule befallen oder nur einzelne Wirbel?
__________________
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Alt 20.08.2015, 13:25   #9
JFA
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Zitat:
Zitat von Maiglöckchen Beitrag anzeigen
Das nicht, aber bei Merlin hatten wir vor einigen Jahren etliche Sitzungen mit medizinischem Laser. Das müsste eigentlich auch bei Spondylose hilfreich sein.
Es gibt hier ein paar Tierphysios, die Laserakupunktur anbieten, aber anscheinend alle auf Hunde spezialisiert.
Eine hat ihre Praxis aber relativ in der Nähe und macht auch Hausbesuche für gerade mal sieben Euro Aufschlag, evtl. schreibe ich die einfach mal an ob sie Erfahrungen mit Katzen hat.

Zitat:
Zitat von Regine Beitrag anzeigen
Physiotherapie kenne ich auch nichs.

Was gut hilft ist Wärme, Rotlicht. Ihn am Rücken kämmen und Bürsten, er wird wahrscheinlich nicht mehr dran kommen, genauso wird es ihm schwer fallen bzw. schmerzhaft sein mit Popo putzen.
Worauf du achten solltest ist, ob er Urin absetzt (das war ja am Ende das Problem beim Pü).

Ist denn die ganze Wirbelsäule befallen oder nur einzelne Wirbel?
Wärmematte hab ich gestern schon bestellt. Rotlichtlampe wäre evtl. auch eine Idee. Reichen da diese Infrarotteile die man z.B. bei Amazon bekommt?
Befallen sind bisher eigentlich "nur" drei Lendenwirbel (eine komplette Brücke, eine fast zu - das ist wahrscheinlich die, die ihm momentan so zu schaffen macht), aber er ist halt extrem schmerzempfindlich. Andere Katzen haben bei dem Röntgenbefund noch gar keine Symptome *seufz*
Klogang klappt zum Glück noch gut. Bürsten hasst er , aber da muss er momentan halt durch, selber am Rücken putzen schafft er nicht mehr.
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Alt 20.08.2015, 13:37   #10
Regine
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Zitat:
Zitat von JFA Beitrag anzeigen
Es gibt hier ein paar Tierphysios, die Laserakupunktur anbieten, aber anscheinend alle auf Hunde spezialisiert.
Eine hat ihre Praxis aber relativ in der Nähe und macht auch Hausbesuche für gerade mal sieben Euro Aufschlag, evtl. schreibe ich die einfach mal an ob sie Erfahrungen mit Katzen hat.


Wärmematte hab ich gestern schon bestellt. Rotlichtlampe wäre evtl. auch eine Idee. Reichen da diese Infrarotteile die man z.B. bei Amazon bekommt?
Befallen sind bisher eigentlich "nur" drei Lendenwirbel (eine komplette Brücke, eine fast zu - das ist wahrscheinlich die, die ihm momentan so zu schaffen macht), aber er ist halt extrem schmerzempfindlich. Andere Katzen haben bei dem Röntgenbefund noch gar keine Symptome *seufz*
Klogang klappt zum Glück noch gut. Bürsten hasst er , aber da muss er momentan halt durch, selber am Rücken putzen schafft er nicht mehr.
Probieren kannst du es mit Physiotherapie ja mal.

Das Rotlicht müßte dasselbe sein wie bei uns auch. Wenn er sich das gefallen lässt, probiere mal Thermacare für Menschen aus.
Hab ich mir gedacht mit dem Putzen, das wird ihm ordentlich weh tun, wenn er da versucht an seinen Rücken zu kommen. Nimm eine ganz weiche Bürste, die drückt auch nicht auf die Wirbel.
Na ja, jeder ist unterschiedlich schmerzempfindlich, wir ja auch und so weißt du wenigstens, was los ist.

Habt ihr mal über eine OP nachgedacht?

Hier noch ein Link (ist für Menschen, aber vielleicht übertragbar), da stehen noch Behandlungsmöglichkeiten mit verschiedenen Medikamenten drin, auf die man so nicht kommen würde. Mittel gegen Epilepsie oder Muskelrelaxansien.

www.symptomat.de/Spondylose
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