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JFA 30.08.2015 14:26

Danke fürs Nachfragen und die guten Wünsche :)

Momentan geht's ihm zum Glück sehr gut, er scheint gerade ziemlich schmerzfrei zu sein, springt wieder auf Stühle, kann sich wieder komplett selber putzen und ist allgemein wieder sehr viel aktiver :) :) Ich hoffe, das bleibt jetzt eine ganze Weile so.

Die Heizmatte pack ich ihm öfter einfach mal unter den Hintern, wenn er gerade irgendwo schläft (wenns so warm ist wie heute natürlich nicht, da hat er genug Hitze ;) ), das akzeptiert er gut und rollt sich dann auch öfter mal auf den Rücken, scheint also ganz gut zu tun.

Montag oder Dienstag halte ich noch mal Konferenz mit unserem Tierarzt wegen weiterem Vorgehen, das mit den 10-mg-Tabletten ist ein guter Tipp, danke. Vielleicht können wir so wieder langsam runterdosieren.
Wobei ich vor ganz absetzen gerade etwas Bammel habe. So wie vor zwei Wochen will ich ihn echt nie wieder sehen und da hatten wir vorher auch einige Wochen komplette Schmerzmittelpause - hätten wir durchgängig gegeben wäre es vielleicht gar nicht so heftig geworden?

Termin mit der Physio steht auch noch aus, da bin ich auch mal gespannt drauf.

Regine 30.08.2015 14:42

Das freut mich, das es ihm besser geht und ich drücke fest die Daumen, das es eine lange Weile so bleibt.

tiha 30.08.2015 14:49

Ich freu mich auch mit :)

Und mach dir keine Vorwürfe. Da dein alter Herr ja immer sehr schnell und deutlich zeigt, wann er Schmerzen hat, war er in den medikamentenfreien Wochen vorher auch schmerzfrei und deine Entscheidung, die Organe nicht unnötig mit NSAIDs zu belasten, vollkommen richtig. Es wird wahrscheinlich ähnlich der Arthrose sein, die ja auch immer wieder in Schüben kommt und dann eben sofort behandelt werden muss. Jetzt hast du Medikamente, die gut anschlagen, und wenn du die bei Beginn sofort einsetzt werdet ihr höchstwahrscheinlich das Ganze sehr gut in den Griff bekommen.

mautzekatz 30.08.2015 18:22

Hab hier auch ne Spondylosemietze. Befallen sind 3 Lendenwirbel und ein wirbel im Nacken.

So richtig im Griff haben wir es noch nicht ganz, verzichte derzeit noch auf schmerzmittel. Gebe derzeit homöopathisches und Chosequin.

Zeel hilft hier auch nicht mehr, Traumeel hat irgendwie nie geholfen und Rejoint hab ich auch keine Veränderung festgestellt. Einzig Teufelskralle Globuli scheinen ganz gut zu helfen. Hab hier auch gern SC 104 Spinal + SC 105 Dulcamara verwendet.

Aber es geht mom. noch ganz gut.

Meine hat letztes Jahr auch ne Heizdecke bekommen - für den Winter und vor allem wenn ich im Winter lüfte/gelüftet habe liegt sie sehr gern auf ihrer heizdecke. Hab sie unter ihre Schlafdecke gelegt.

Catma aus dem Forum hat Erfahrung mit Physiotherapie - allerdings behandelt sie damit Arthrose.

Nike74 30.08.2015 21:33

Ich würde zeitig, also am besten gestern mir eine Physio suchen, die eine Zusatz Quali in Osteopathie hat...und in dem Fall natürlich auch Katzen behandelt.

Was besseres gibt es einfach garnicht unterstützend und manchmal ersetzt es sogar die Schmerzbehandlung..weil wie beim Menschen, wer Probleme hat kennt das..Knie hin-Schonhaltung-weitere Probleme durch Schonhaltung..

Tieren geht es gleich nur man merkt es erst wenn es zu spät ist...oder man hat ein Auge für Gangfehler..:)..den selbst viele Tierärzte nicht sehen ^^

Ich denke es wird nicht einfach wen zu finden für Katzen, weil man erst nach und nach anfängt sowas auch bei Katzen zu diagnostizieren und selbst beim Hund ist es nicht leicht GUTE Physio/Osteopathen zu finden. Aber es gibt sie..:)
Und diese sind Gold wert!..;)

Ich warte da schon lange drauf das das mal populärer wird, weil der Bewegungsmangel in Wohnungshaltung + Ügewicht vieler Wohnungskatzen..das geht nicht spurlos an denen vorbei, finde ich gut das das endlich mehr thematisiert wird und Ärzte/Therapeuten sich spezialisieren. Noch 10 Jahre und es wird einfacher, war beim Hund auch so..;)
Das hilft dir natürlich nicht, verzeih den Abschweifer.

Ich würde mich übrigends nicht darauf verlassen das Katzen schmerzen schnell und sofort zeigen...eine gute Physio wird da gut was zu sagen können und erklären..manche Hunde laufen ihr halbes Leben krumm und keiner sieht es und sie zeigen es nicht/kaum.....:)


Alles Gute und schön das dein Kater Besitzer hat die sich darum kümmern und ihn nicht einfach nur volldröhnen.!

Auf und abs sind Normal..also ich gehe davon aus, das es bei Katzen wie beim Hund als auch beim Mensch ist.
Jetzt zum Herbst wird es meiner alten Hündin auch wieder stärker in den Knochen ziehen, dann gehen wir zum renken ein paar mal und das erleichtert sie sehr. Das und natürlich Bewegen und Bewegen..ganz wichtig.

JFA 31.08.2015 14:10

Danke fürs Mitfreuen und die weiteren Antworten/Erfahrungsberichte :)

Zitat:

Zitat von tiha (Beitrag 5273548)
Da dein alter Herr ja immer sehr schnell und deutlich zeigt, wann er Schmerzen hat, war er in den medikamentenfreien Wochen vorher auch schmerzfrei und deine Entscheidung, die Organe nicht unnötig mit NSAIDs zu belasten, vollkommen richtig.

Hast ja recht, aber du weißt ja, Helikoptermutti :o :D
Wir geben jetzt mal noch bis Mittwoch die 12 mg, dann sind 14 Tage rum und machen uns dann ans Reduzieren.

Zitat:

Zitat von Nike74 (Beitrag 5274209)
Ich denke es wird nicht einfach wen zu finden für Katzen, weil man erst nach und nach anfängt sowas auch bei Katzen zu diagnostizieren und selbst beim Hund ist es nicht leicht GUTE Physio/Osteopathen zu finden. Aber es gibt sie..:)
Und diese sind Gold wert!..;)

Nee, jemanden zu finden ist leider echt nicht so einfach *seufz* Gefühlte 90 % behandeln entweder nur Hunde/Pferde oder haben zumindest eine sehr hundezentrierte Ausbildung oder machen keine Hausbesuche oder oder oder.
Ich hab jetzt jemanden an der Angel, wird aber noch ein paar Tage dauern bis wir da einen Termin bekommen.
Zitat:

Ich würde mich übrigends nicht darauf verlassen das Katzen schmerzen schnell und sofort zeigen...
Pauschal würde ich mich da auch nicht drauf verlassen, aber er ist da (zum Glück) ein ziemlicher Sonderfall, bei dem man echt sofort merkt, wenn auch nur das kleinste Fitzelchen nicht stimmt.

JFA 02.09.2015 10:23

Zu früh gefreut, seit gestern läuft er wieder unrund, trotz Onsior. An Reduzieren oder gar Absetzen ist gerade also erst mal nicht zu denken. Mist.

tiha 02.09.2015 16:12

Ach Sch****, das ist ja vielleicht blöd :mad: Der arme kleine Kerl :( passt aber zum Wetter. Ich würde jetzt im akuten Stadium tatsächlich Akupunktur versuchen, damit ihr ggf. was findet, was zusätzlich was bringt.

Alles gute für J.!!!

mautzekatz 02.09.2015 18:30

Solltet ihr Akupunktur versuchen wäre ich über ein Feedback sehr dankbar.

Mache mir da auch schon Gedanken wegen meiner Maus.

Habt ihr beim Onsior einen Unterschied zum Metacam festgestellt?

Maiglöckchen 02.09.2015 18:38

Ich könnte mir auch vorstellen, dass es mit dem Wetter zusammen hängt. Zumindest bei Arthrose und Rheuma wird es ja oft schlechter, wenn das Wetter kühler und feuchter wird.

JFA 02.09.2015 22:17

Ich hab auch so das Gefühl, dass das Wetter vielleicht nicht ganz unschuldig ist. Wobei ich es das erste Mal bemerkt habe, nachdem er gerade vom Sofa gehopst war (ist ja nicht so, dass wir kein Treppchen für ihn hätten, nutzt er nur meistens nicht), evtl. war da also auch eine Brücke noch nicht so ganz stabil und ist durch den Sprung wieder aufgebrochen?

Er ist auf jeden Fall trotzdem besser drauf als in der letzten richtig schlimmen Phase, da lag er ja nur noch herum. Momentan ist er trotz steifem Gang aufmerksam, läuft ganz normal durch die Wohnung und quakt uns voll, also, ich denke, es ist noch erträglich.

Wegen Akupunktur: Die Tierphysio (die auch eine Akupunkturausbildung hat) kommt am Montag.
Wenns jetzt noch schlimmer wird, würde ich evtl. noch woanders versuchen, jemanden früher herzubekommen, der akupunktieren kann. Aber mir wärs eigentlich schon ganz recht, wenn wir bis Montag so durchkämen und nicht noch eine weitere Person ins Boot holen müssten, einfach, weils mir lieber ist wenn nicht x unterschiedliche Behandler im Spiel sind... Schwierig.
Wobei die Physio heute am Telefon eh meinte, ihrer Erfahrung nach bräuchte es so ca. vier, fünf Sitzungen, bis sich eine wirkliche Besserung zeigt, also, nach dem ersten Mal ist da wohl noch nicht so viel zu erwarten. Werde dann aber berichten.

Mautzekatz: Von der Verträglichkeit her ist bei uns beides gleich unproblematisch. In der letzten schlimmen Phase hat das Metacam aber nicht mehr wirklich geholfen und wir sind deswegen auf Onsior gegangen, damit wurde es besser. Kann aber (vor allem, weil er jetzt ja trotz Onsior wieder schlecht läuft) auch einfach daran liegen, dass zu dem Zeitpunkt die Verknöcherung dann halt einfach soweit fortgeschritten war, dass sie keine Schmerzen mehr macht und das einfach zufällig mit dem Medikamentenumstieg zusammengefallen ist.
Mein TA hat Bedenken, das Onsior dauerhaft zu geben und hätte das gerne nur für Akutphasen und sonst Metacam. Gibt da wohl eine Studie, bei der Katzen über sechs Monate Onsior bekommen haben und danach Organveränderungen zeigten. Muss mir die mal zu Gemüte führen. Zum Metacam gibt's dagegen einige Studien, die gezeigt haben dass Langzeitgaben normalerweise sicher sind.

Regine 03.09.2015 11:30

Kannst du die Studien mal verlinken?

Das würde mich sehr interessieren, besonders da Metacam doch sehr auf die Nieren geht, ob es da wohl Langzeitstudien zu gibt, also bei Dauergabe.

MäuschenK. 03.09.2015 12:32

Mein schon lange verstorbenes Minkelchen hatte auch Spondylose (und HD). Sie wurde lange mit Metacam behandelt. Es dürften so ca. 2 Jahre gewesen sein. Nebenwirkungen gab es bei ihr keine.

JFA 03.09.2015 12:39

Das ist zu Metacam:

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21906984
(Der Witz ist, da hat man neben gesunden Katzen auch Katzen untersucht, die bereits unter einer Niereninsuffizienz litten und bei denen ist die Niereninsuffizienz unter Metacam sogar langsamer fortgeschritten, als bei vergleichbaren CNI-Katzen, die kein Metacam erhielten.)

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22821331
(Da finde ich die durchschnittliche Lebensdauer nach CNI-Diagnose übrigens sehr beruhigend, über 1600 Tage ;) Auch hier kein Einfluss von Meloxicam auf die Überlebensdauer).

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18440263
(Durchschnittliche Behandlungsdauer ein halbes Jahr, einzige festgestellte Nebenwirkung war "gastrointestinal upset", also Probleme im Magen-Darm-Bereich, bei 2 von 46 Katzen. Kein Einfluss auf die Nierenfunktion.)

Entweder die Studien sind alle manipuliert ;) (kommen halt alle drei aus der selben Klinik und ein paar Mitautoren arbeiten bei Boehringer, also dem Hersteller, von daher sollte man das evtl. schon mit Skepsis betrachten. Aber solche Veröffentlichungen unterliegen ja trotzdem der wissenschaftlichen Diskussion, von daher glaube ich nicht, dass die Ergebnisse allzu stark von der Realität abweichen).
Oder das Risiko von Nebenwirkungen wird von Ottonormalkatzenbesitzer tatsächlich als zu hoch eingestuft.
Ich glaube mittlerweile ja, man hat sich evtl. wirklich zu sehr von den USA-Horrorgeschichten beeinflussen lassen, die einfach durch Überdosierung entstanden sind.

Zu der Sechs-Monats-Studie zu Onsior finde ich auf Pubmed gerade nichts, aber in der amerikanischen Packungsbeilage steht eine Zusammenfassung:
Zitat:

6 Month Target Animal Safety Study: In a 6 month study, 8 month-old,
healthy cats (4/sex/group) were administered robenacoxib at 0, 1X (2.4 mg/
kg), 3X (7.2 mg/kg) or 5X (12 mg/kg) once daily. One 5X cat had clonic
seizures on Day 115 and was ataxic on Day 175. One 5X cat had skin cold
to the touch on Day 106. One cat in the 1X group experienced urethral obstruction/FLUTD.
Vomiting, decreased activity, injected sclera and soft stools
were the most common adverse reactions observed in the treated groups.
Soft stools and injected sclera were also observed in the control group.

The mean body weights in the 1X and 3X groups were lower than the controls
from Day 21 – Day 182; and lower in the 5X group from Day 28 – Day
182. There was a clear dose-related and possibly time-related increase
in the QTc interval at Day 41 and Day 175, particularly in the 3X and 5X
groups, no other ECG abnormalities were noted.

There was no obvious accumulation in Cmax or AUC between Days 1, 31 and
171, and there was no apparent difference in parameters between males
and females. The following parameters were calculated for the 1X dosage:
Tmax was 0.5 h (median), the dose-normalized mean Cmax was 668 ng/mL
and the dose-normalized mean area under the curve (AUC(0-inf)) was 902
h*ng/mL. Similarly, the following parameters were calculated for the 3X
dosage: Tmax was 0.5 h (median), the dose-normalized mean Cmax was 1019
ng/mL and the dose-normalized mean area under the curve (AUC(0-inf))
was 1394 h*ng/mL. For the 5X dosage the following parameters were
calculated: Tmax was 1.0 h (median), the dose-normalized mean Cmax was
1198 ng/mL and the dose-normalized mean area under the curve (AUC(0*
inf)) was 1884 h*ng/mL. A post hoc analysis of PK parameters revealed
that dose normalized Cmax and AUC were greater than dose proportional.

The mean kidney weights were lower in all robenacoxib-treated groups.
One 5X cat with decreased kidney weight and size also had transient
increases in BUN and creatinine. There were transient increases in AST,
amylase, and ALT in the 3X and 5X cats from Day 30 – Day 183. There
was an increased severity of the tubular degeneration/regeneration in the
kidneys of two 1X and two 5X cats with inflammation, papillary necrosis
and papillary mineralization.

An increased incidence of minimal to mild Kupffer cell pigmentation was
observed in the livers of all robenacoxib-treated cats; however, no hepatocellular
damage was noted on histopathology. One 5X cat had a focal,
minimal ulcer of the gastric fundus (peptic and parietal cells).
This 6 month safety study supports the safe use of ONSIOR tablets for the
control of postoperative pain and inflammation associated with orthopedic
surgery, ovariohysterectomy and castration in cats for a maximum of 3
days.
Von den Katzen, die die normale Dosierung bekamen, hatten also zwei von acht Katzen Nierenveränderungen. Blutbildveränderungen gabs aber nur bei höheren Dosierungen.

Das ist die Zusammenfassung von der EMA im Beurteilungsbericht:
Zitat:

3.2. 6-month oral safety study of robenacoxib tablets for cats.

In this study, 32 young cats (8-month) were given daily doses of 0, 2.4, 7.2 and 12 mg robenacoxib/kg bw/day (i.e. 1X, 3X, or 5X RTD) as whole tablets in gelatine capsules for 6 months.

In the robenacoxib treated cats reduced body weight and food consumption (after approx. 3 weeks), dose related and possibly time related increase of heart QTc interval (at D41 and D175), reduced kidney weight, mild kidney lesions (degenerative/regenerative lesions, with or without chronic
inflammation and/or papillary necrosis) and mild liver lesions (increased Kupffer cell pigmentation) were observed.
Such findings were not noted in other studies, and it was concluded that these were non-serious adverse reactions due to their mild severity, and uncertain toxicological relevance, and probably due toreduction in food consumption.

The CVMP considered, however, that a relationship between robenacoxib and the observed effects could not be excluded.
However, as the current application was only relating to short-term use, the
Committee acknowledged that the results of this long-term study would have no direct relevance to the proposed changes to the marketing authorisation, and therefore this issue needed no further discussion.
http://www.ema.europa.eu/docs/en_GB/...C500139857.pdf

In der Studie wurde Onsior einen Monat lang gegeben, auch keine Veränderung im Blutbild, auch bei CNI-Katzen nicht: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26058587 (halt von Elanco)

Wahrscheinlich ist Metacam oder Onsior einfach gehüpft wie gesprungen, wenn von der individuellen Katze beides gut vertragen wird. Im Gegensatz zu Metacam hat Onsior halt nach wie vor keine Zulassung zur Langzeitbehandlung, sondern nur für eine Dauer von sechs Tagen, deswegen wird wahrscheinlich grundsätzlich erstmal Metacam versucht.

Das hier ist ein ganz guter Überblick zur Langzeitbehandlung mit NSAIDS, finde ich: http://www.wsava.org/sites/default/f...n%20Cats_0.pdf

JFA 07.09.2015 17:27

Die Physio war heute da und macht bisher einen sehr guten Eindruck, ich denke, da sind wir echt gut aufgehoben.

Der Herr Kater war leider nicht so kooperativ :o (und ich hatte vorher noch große Töne gespuckt von wegen "der lässt fast alles mit sich machen" - aber halt wohl nur, wenn ich an ihm rumziehe).
Von daher müssen wir jetzt viel selber tun.

Die Muskulatur am Rücken ist total verhärtet, vorne geht es auch schon los (weil er natürlich viel mit den Vorderbeinen abfängt momentan) und an den Hinterbeinen ist sie leider nicht mehr so ausgeprägt wie sie sein sollte.
Plan ist jetzt erst einmal, die Verspannungen zu lockern, Tiefenreize zu setzen, damit die Nerven wieder Input bekommen und die Gelenke über passive Bewegung wieder zu "schmieren". Wenn das dann geklappt hat, geht es an den Muskelaufbau.
Sie meinte, in den nächsten Wochen werden wir von den Schmerzmittel eher nicht wegkommen, das Wetter tut da leider gerade sein übriges.
Nächster Termin ist so in drei bis vier Wochen, da schaut sie ihn sich dann wieder an und passt die Übungen bzw. den Therapieplan entsprechend an, dazwischen bleiben wir telefonisch in Kontakt.

Ansonsten geht's ihm soweit recht gut - bisschen steifbeiniger Gang halt, aber er spielt wieder und ist gestern sogar wieder auf die Sofalehne gesprungen :)
Mal sehen, wie es jetzt mit der Physiotherapie vorwärts geht.


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