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Abudafi 15.05.2017 20:58

Hallo,
ich bin neu hier...
Kann ich mir hier dranhängen oder soll ich einen eigenen Thread aufmachen ?
Ich habe einen Kater mit hochgradiger Sponylitis (gesamte Wirbelsäule und an den hinteren Gelenkkapseln).
Vor 5 Wochen festgestellt, seither bekommt er Metacam und ich geb ihm zusätzlich Grünlippmuschelextact.
Es gibt Tage da läuft er fast gar nicht, kann kaum in zwei Schritte gehen und die Hinterbeine knicken ihm weg..
Es wäre sehr hilfreich, wenn mir einer sagen könnte was ich noch tun kan.
In die Klnik soll ich in 2 Wochen wieder kommen wegen Bluttest.

Maiglöckchen 15.05.2017 22:09

Hallo Abudafi,

es ist zwar der thread von JFA, aber ich denke, sie wird nichts dagegen haben und eigentlich sind solche Sammelthreads oft auch besser, als wenn tausend Einzel-Threads zum Thema existieren. Wenn Du Dir den Thread durchliest, findest Du schon viele Ideen, was man noch tun könnte.

Viele von uns testen derzeit ja das Hyalutidin und JFA hat auch schon über Physiotherapie geschrieben, um gerade die Hinterläufe wieder zu stärken - wenn er da wegknickt, könnte es auch daran liegen und nicht an der Spondylose selbst.

Abudafi 15.05.2017 22:26

Hallo,
was wird da gemacht bei der Psyhiotherapie ?
Kann man das auch selber machen ?

mautzekatz 16.05.2017 03:54

Zitat:

Zitat von Fibie (Beitrag 5977256)
Hmm, bin am überlegen auch mal mit Zeel anzufangen. Sind das Ampullen, die man ins Futter tun kann?

Es gibt auch Ampullen. Ich hatte damasl die tabletten genutzt. Bissl Wasser mit ins Futter und die Tablette an einer Stelle auflösen lassen und verrührt - aber nur an einer Ecke, damit sie die auch aufschleckt wenn sie nicht alles futtert.

Wiesenknopf 16.05.2017 08:09

Zitat:

Zitat von Maiglöckchen (Beitrag 5976562)
Profi bin ich jetzt nicht, bei uns ist es ja auch noch ganz frisch, aber ich denke, dass das von Katze zu Katze sehr unterschiedlich ist und es da kaum pauschale Rezepte gibt. Ob man es gleich zwei Monate durchgängig geben muss, weiß ich nicht, das muss man wohl austesten. Man sieht ja sehr schnell, ob Katze ohne Schmerzmedi wieder Schmerzen bzw. Symptome zeigt und kann dann sofort wieder ein Schmerzmedi geben.

Merlin hatte letzte Woche seine erste "Sitzung" mit dem medizinischen Laser, außerdem hat mir die Physio auch noch ein paar Sachen gesagt, die ich machen kann, z.B. die verspannte Rückenmuskulatur massieren.

Nach dem Physiotermin war es am nächsten Tag noch mal recht arg - trotz onsior, aber nachdem das ausgestanden war, hat er seitdem gar keine Symptome bzw. Beschwerden mehr gezeigt. Es wäre zu schön, wenn die Laserbehandlung uns helfen könnte, zumindest phasenweise ohne Schmerzmedi auszukommen.

Zitat:

Zitat von mautzekatz (Beitrag 5976955)
@Wiesenknopf

Ich gebe ja nun auch seit Feb. Metacam. Allerdings nutze ich die Tropfenversion. Mausi bekommt 0,05ml / 3 Tropfen pro kg =bei ca.3,2kg 7-9 Tropfen. Je nachdem wie gut sie läuft.

Da deine Mira noch so Probleme hat, würde ich erstmal weiter Metacam geben und warten bis es besser wird bevor du den Rat deiner THP annimmst. Außer sie ist sich wirklich so sicher deiner Katz mit ihrer Methode helfen zu können.

Würde dir auch empfehlen evt. zweigleißig zu fahren und zusätzlich Zeel oder Hyalutidin geben. Denn das braucht immer seine Zeit bis diese einen Wirkung zeigen. Mit Zeel hat Mausi die ersten Jahre sehr gut leben und laufen können ohne zusätzliche Schmerzmedis. Bei ihr war es Anfangs aber auch noch nicht so schlimm.

Habt ihr eigentlich "nur" die Diagnose Spondylsoe bekommen oder gibt es sonst noch Auffälligkeiten?

Ach so - von einer Metacam Pause nach 2 monaten hab ich jetzt noch nichts gehört. Ich gebe es ja schon seit Februar durchweg - allerdings nur weil ich bei Mausi nicht mehr herumexperimentieren möchte. Bin froh über ihren derzeitigen Zustand und das trotz der vielen Krankheiten und medis die sie sonst noch bekommt.

Herzlichen Dank für Eure Antworten!! Ich glaube, das Metacam schlägt ein bisschen an, da Mira schon wieder etwas besser läuft. Ja, mit dem Metacam gibt es wohl ganz unterschiedliche Dosierungen und Anwendungsdauern! Ich habe meinen TA gestern nochmal kurz am Telefon dazu befragt und er meinte auch, es gäbe Leute, die Metacam/Onsior jahrelang geben. Er persönlich sei aber dafür, möglichst immer wieder Pausen einzulegen, nach 2 Monaten würde der Körper (seiner Meinung nach) eine Pause brauchen. Auf meine Frage hin, was man dann in den "Pausen" geben könnte, meinte er Zeel und Physiotherapie. So weit bin ich ja dank dieses Freds schon selbst gekommen :)

Stimmt, Maiglöckchen, "zum Glück" sieht man bei dieser Krankheit die Schmerzen, sodass man ja die Gabe bzw. die Dosis des Schmerzmittels relativ gut darauf einstellen kann! Das beruhigt mich schon mal sehr :)

Und mit der Laser-Akkupunktur, das hatte mir die THP auch vorgeschlagen, sie könnte mal sehen, ob sie sich so ein Gerät ausleihen kann. Wenn das bei Euch so gut gewirkt hat, werde ich da mal nachhaken! Wie oft und wie lange soll das denn nun bei Merlin gemacht werden? Mit (Nadel-)Akkupunktur hab ich persönlich (an mir selbst) keine guten Erfahrungen gemacht, daher bin ich da eher zurückhaltend. Da fände ich den Laser oder auch Akkupressur sympathischer.

Und ja, sie hat mir auch gezeigt, wie man die verspannte Rückenmuskulatur durch Massage entlasten kann. Dazu hat sie bei Mirabell vom Hals bis runter zum Wedel mit Daumen und Zeigefinger rechts und links von der Wirbelsäule langsam kreisend mit wenig Druck runtermassiert. War das bei Euch auch so?

Gibts Du etwas Entlastendes für die Nieren? Hast Du Erfahrung mit Solidago?

@Mautzekatz: Ja, das ist auch mein Gefühl und das lese ich auch aus vielen Posts hier heraus: erstmal weiter Schmerzmittel geben! Danke auch für die Info zu "Eurer" Dosis!

Zeel gebe ich ihr schon, das habe ich auch hier aus dem Fred!! Weißt Du, wie lange es ungefähr dauert, bis es wirkt? Ob ich das Hyalutidin dazu geben soll (zu Zeel), in der Hoffnung, dann besser auf das Schmerzmittel verzichten zu können?

Ja, Mirabell hat "nur" Spondylose. Wobei ich das Gefühl habe, dass ich auf Ihre Nieren achten muss (und Schiss, dass sich da etwas entwickeln könnte...). In ca. 2 Wochen haben wir wieder einen TA-Termin, um den Crea-Wert mit Bluttest zu prüfen.

Nochmals Danke, es tut Mensch und Katz sehr gut, mit diesem Problem nicht alleine zu sein :)

Julia

Maiglöckchen 16.05.2017 09:04

Zitat:

Zitat von Abudafi (Beitrag 5977325)
Hallo,
was wird da gemacht bei der Psyhiotherapie ?
Kann man das auch selber machen ?

Wiesenknopf hat unten ja schon einiges dazu geschrieben, Massagen, um die Verspannungen der Muskulatur rechts und links der Wirbelsäule zu lockern, sind eine Möglichkeit. Diese Verspannungen sorgen nämlich ebenfalls für ziemliche Schmerzen, wie jeder weiß, der selbst schon mal mit verspanntem Nacken etc. zu tun hatte. Um die Hinterläufe zu kräftigen, soll ich immer wieder, wenn Merlin gerade liegt, mit der Hand leichten Druck dagegen ausüben, so dass er sich mit den Läufen gegen meine Hand stemmen muss. Wenn er sitzt, soll ich mit den Handflächen leicht an den Flanken "korrigieren", so dass er sich ebenfalls gegen die Hand pressen muss. Wir hatten ja erst eine Sitzung, ich denke, da wird noch mehr an Tipps kommen.

@Wiesenknopf/Julia: Ja, das kreisförmige Massieren hat sie mir auch empfohlen, siehe oben. Wenn Deine THP aber keine Erfahrung mit dem medizinischen Laser hat, würde ich mir lieber eine Physiotherapeutin suchen, die damit schon länger arbeitet. Ich hatte da unsere TÄ gefragt, ob sie jemanden empfehlen kann. Wir machen erst einmal vier, fünf Sitzungen damit und schauen dann, ob es deutlich besser geworden ist - dann bekommt er das nur noch nach Bedarf. Ich habe allerdings schon nach der ersten Sitzung das Gefühl, dass das echt was gebracht hat. Am Tag danach zeigte er noch diese Zuckungen, seitdem ist das nicht wieder aufgetreten.

In Sachen Homöopathie bekommt Merlin aktuell kurweise Mariendistel-Globuli. Er bekommt ja auch Schilddrüsenmedikamente und zusammen mit dem onsior belastet das die Leber. Außerdem gibt es für ihn auch noch ein Konstitutionsmittel, was er allerdings nicht täglich bekommt, was aber auch die Nieren unterstützen soll. Ich werde aber die THP auch noch fragen, ob wir nach der Mariendistel noch mal Solidago geben können. Das hatten wir im letzten Jahr gegeben, als seine Nierenwerte mal drüber waren...

JFA 16.05.2017 10:17

Zitat:

Zitat von Abudafi (Beitrag 5977268)
Hallo,
ich bin neu hier...
Kann ich mir hier dranhängen oder soll ich einen eigenen Thread aufmachen ?
Ich habe einen Kater mit hochgradiger Sponylitis (gesamte Wirbelsäule und an den hinteren Gelenkkapseln).
Vor 5 Wochen festgestellt, seither bekommt er Metacam und ich geb ihm zusätzlich Grünlippmuschelextact.
Es gibt Tage da läuft er fast gar nicht, kann kaum in zwei Schritte gehen und die Hinterbeine knicken ihm weg..
Es wäre sehr hilfreich, wenn mir einer sagen könnte was ich noch tun kan.
In die Klnik soll ich in 2 Wochen wieder kommen wegen Bluttest.

Häng dich ruhig dran, so ein Sammelthread ist doch viel sinnvoller als lauter Einzelthreads.
Hat er wirklich eine Spondylitis (also eine Entzündung) oder Spondylose?
Wobei er bei einer Spondylitis sicher nicht nur mit Metacam behandelt worden wäre.

Die Physio-Übungen (zumindest die, die wir machen) kann man, wenn einem die Physiotherapeutin vorher gezeigt hat, was bei dem speziellen Tier sinnvoll ist und wie man die Übungen genau macht dann auch alleine durchführen. Hier hatten wir auch nur ein paar Mal Besuch von ihr und machen den Rest seitdem allein. Zwischen den einzelnen Besuchen musst du eh selbstständig mit der Katze üben.

So wie das klingt, hat er entweder sehr schlimme Schmerzen oder es sind evtl. schon Nerven betroffen.

Zitat:

Zitat von Wiesenknopf (Beitrag 5977416)
Herzlichen Dank für Eure Antworten!! Ich glaube, das Metacam schlägt ein bisschen an, da Mira schon wieder etwas besser läuft. Ja, mit dem Metacam gibt es wohl ganz unterschiedliche Dosierungen und Anwendungsdauern! Ich habe meinen TA gestern nochmal kurz am Telefon dazu befragt und er meinte auch, es gäbe Leute, die Metacam/Onsior jahrelang geben. Er persönlich sei aber dafür, möglichst immer wieder Pausen einzulegen, nach 2 Monaten würde der Körper (seiner Meinung nach) eine Pause brauchen. Auf meine Frage hin, was man dann in den "Pausen" geben könnte, meinte er Zeel und Physiotherapie. So weit bin ich ja dank dieses Freds schon selbst gekommen :)

Das freut mich, dass das Metacam anschlägt :)
Ich würde auch noch nicht runterdosieren, sondern es erst einmal bei der normalen Dosis belassen. Wenn sie dann wieder komplett schmerzfrei zu sein scheint, kannst du mit dem runterdosieren anfangen. Das würde ich aber auch nicht so schnell machen wie vorgeschlagen, sondern eher jede Woche um ein halbes Kilo reduzieren. Sobald sie wieder Symptome zeigt, zurück auf die letzte Dosis.

In der pauschalen Pause alle zwei Monate sehe ich ehrlich gesagt überhaupt keinen Sinn. Erstens hat die Katze dann wieder Schmerzen (Schmerzgedächtnis!) und man darf dann beim Neustart sicher wieder mit der höchsten Dosis anfangen um das wieder in den Griff zu kriegen, zweitens - was sollen die zwei Monate Pause überhaupt bringen? Hochregulierung der COX, nur damit man sie danach wieder ausbremst? Ich bin da eher ein Vertreter von "never change a running system" und würde lieber eine niedrigere Dosis dauerhaft beibehalten, als Pause zu machen und dann wieder mit einer hohen Dosis einzusteigen.
Was anderes ist es natürlich, wenn die Katze auch ohne Schmerzmittel schmerzfrei ist, zum Beispiel, weil sich schon Brücken gebildet haben.

mautzekatz 16.05.2017 15:00

Zitat:

Zitat von Wiesenknopf (Beitrag 5977416)

@Mautzekatz: Ja, das ist auch mein Gefühl und das lese ich auch aus vielen Posts hier heraus: erstmal weiter Schmerzmittel geben! Danke auch für die Info zu "Eurer" Dosis!

Zeel gebe ich ihr schon, das habe ich auch hier aus dem Fred!! Weißt Du, wie lange es ungefähr dauert, bis es wirkt? Ob ich das Hyalutidin dazu geben soll (zu Zeel), in der Hoffnung, dann besser auf das Schmerzmittel verzichten zu können?

Ja, Mirabell hat "nur" Spondylose. Wobei ich das Gefühl habe, dass ich auf Ihre Nieren achten muss (und Schiss, dass sich da etwas entwickeln könnte...). In ca. 2 Wochen haben wir wieder einen TA-Termin, um den Crea-Wert mit Bluttest zu prüfen.


Nochmals Danke, es tut Mensch und Katz sehr gut, mit diesem Problem nicht alleine zu sein :)

Julia


Ich würde erstmal schauen das Mira wieder stabil läuft und dann entscheiden wie man mit dem Metacam weiter macht.

Wie schon erwähnt, Zeel nebenher geben evt. auch Hyalutidin da dies 2 verschiedene Wirkstoffe sind. Wie lang genau die brauchen um sich aufzubauen kann ich nicht sagen. Ist nat. auch von der schwere der Spondylose abhängig und von Katz zu Katz verschieden. Bei Mausi war es damals ja noch nicht so schlimm. Erst letztes Jahr hat sie abgebaut und zeigt die gleichen Auswirkungen wie von dir beschrieben - wenn man hinten am Schwanzansatz streichelt ist der Gegendruck lang nicht mehr so kräftig wie noch vor 1 Jahr.

Ich versuche Mausi auch immer mal wieder zu mehr Bewegung zu animieren. Nachmittag und abends Leckerlie jagd. nat. nichts wildes aber ein paar Schritte helfen schon das die Muskulatur trainiert wird. Abends mache ich das gern auf der Couch die gibt nach und trainiert etwas mehr. :)
Aber nat. muss man auch schauen was momentan für Katze gut ist und darf nat. auch nicht zu viel Verlangen.

mautzekatz 17.05.2017 03:50

Hatte gestern nen Bericht über Fructose im TV gesehen und da dachte ich, da war doch was.
Ja, Hyalutidin! Hauptbestandteil Fructose und Glucose. Höchstwahrscheinlich industriell hergestellte Einfachzucker.

Der Dünndarm wird belastet, Darmflora wird zerstört, die Leber muss das ganze abbauen, Gefahr von Fettleber, beim Abbau in der Leber entstehen gr. Mengen an Harnsäuren, diese überschüssige Harnsäure muss über den Urin ausgeschieden werden dadurch werden die Nieren zusätzlich belastet.

Das war nur mal ne grobe Zusammenfassung. :eek:

Auch wenn man nur 1ml tgl. gibt, meiner Meinung nach 1ml zu viel. Ich stehe Hyalutidin nun sehr zwiegespalten gegenüber vor allem bei alten kranken Katzen. :(
Bin gespannt was ihr davon haltet.

JFA 17.05.2017 08:30

Das ist wie so häufig, die Menge macht das Gift.
Bei 1 ml täglich würde ich mir persönlich keine Sorgen machen. Wenn du ein ganz schlechtes Gefühl hast - Cosequin zum Beispiel enthält keinen Zucker.

mautzekatz 17.05.2017 08:42

Zitat:

Zitat von JFA (Beitrag 5978197)
Das ist wie so häufig, die Menge macht das Gift.
Bei 1 ml täglich würde ich mir persönlich keine Sorgen machen. Wenn du ein ganz schlechtes Gefühl hast - Cosequin zum Beispiel enthält keinen Zucker.

Das dachte ich auch zuerst aber in 2 Monaten sind es schon 100 ml. Wenn da nur 1/3 schlecht bis gar nicht richtig verStoffwechselt wird? Da der Katzenkörper 1. nicht darauf ausgelegt ist und 2. evt. eh geschwächt?
Ist ja ähnlich dem kollagen oder nicht?
Bin halt kein Arzt und wenn ich anfange näher darüber nachzudenken bilden sich Knoten in meinem Gehirn. :-B

Abudafi 17.05.2017 08:43

zur Verabreichung von Zeel bzw. Traumeel hätte ich noch ne Frage.
Traumeel hab ich auch schon versucht zusätzlich zum Metacam.
Aber der Kater kotzte dann immer.
Ich löse die Tablette in Wasser auf und gebe es ihm dann ins Mäulchen, vor dem Fressen am Abend.
War das falsch ?

JFA 17.05.2017 09:05

Zitat:

Zitat von mautzekatz (Beitrag 5978213)
Das dachte ich auch zuerst aber in 2 Monaten sind es schon 100 ml. Wenn da nur 1/3 schlecht bis gar nicht richtig verStoffwechselt wird? Da der Katzenkörper 1. nicht darauf ausgelegt ist und 2. evt. eh geschwächt?
Ist ja ähnlich dem kollagen oder nicht?
Bin halt kein Arzt und wenn ich anfange näher darüber nachzudenken bilden sich Knoten in meinem Gehirn. :-B

Nee, in drei Monaten sinds 100 ml. Selbst wenn das jetzt zu 100% Fructose wäre (was es sicher nicht ist, Glucose wird ja auch noch aufgeführt), finde ich das noch nicht so dramatisch.
Wenn die Fructose nicht resorbiert würde, gäbe es bei größeren Mengen Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen und weichen Stuhl, das wäre ein ähnlicher Effekt wie bei Lactoseintoleranz.

Der TV-Beitrag hat sich wahrscheinlich auf Maissirup (HFCS) bezogen, der ist vor allem dadurch in Verruf gekommen, dass literweise Softdrinks mit dem Zeug konsumiert wurden und die Zuckeraufnahme dadurch einfach in Höhen schnellt, die nicht mehr gesund und verträglich sind. Der Anti-Zucker-Hype ist halt gerade die nächste Sau, die durchs Dorf getrieben wird, das ist sicher auch nicht so unberechtigt in Bezug auf Softdrinks, Süßigkeitenkonsum und Fertigprodukte. Und vor allem Übergewicht.
Aber 1 g Fructose ist in 1/6 Apfel, das ist wirklich nicht viel.

JFA 17.05.2017 09:09

Zitat:

Zitat von Abudafi (Beitrag 5978215)
zur Verabreichung von Zeel bzw. Traumeel hätte ich noch ne Frage.
Traumeel hab ich auch schon versucht zusätzlich zum Metacam.
Aber der Kater kotzte dann immer.
Ich löse die Tablette in Wasser auf und gebe es ihm dann ins Mäulchen, vor dem Fressen am Abend.
War das falsch ?

Evtl. liegts einfach am Wasser? Zu viel, zu kalt... Oder in der Tablette ist irgendein Trägerstoff drin, den er nicht verträgt.
Ich bin jetzt ja grundsätzlich kein Fan von Homöopathie und hier hat das Traumeel auch null gebracht. Von daher würde ich mal versuchen, ihm die Tablette in ein Leckerli verpackt zu geben und wenn das auch nicht funktioniert, weglassen.

mautzekatz 17.05.2017 15:02

Zitat:

Zitat von JFA (Beitrag 5978237)
Nee, in drei Monaten sinds 100 ml. Selbst wenn das jetzt zu 100% Fructose wäre (was es sicher nicht ist, Glucose wird ja auch noch aufgeführt), finde ich das noch nicht so dramatisch.
Wenn die Fructose nicht resorbiert würde, gäbe es bei größeren Mengen Symptome wie Bauchschmerzen, Blähungen und weichen Stuhl, das wäre ein ähnlicher Effekt wie bei Lactoseintoleranz.

Der TV-Beitrag hat sich wahrscheinlich auf Maissirup (HFCS) bezogen, der ist vor allem dadurch in Verruf gekommen, dass literweise Softdrinks mit dem Zeug konsumiert wurden und die Zuckeraufnahme dadurch einfach in Höhen schnellt, die nicht mehr gesund und verträglich sind. Der Anti-Zucker-Hype ist halt gerade die nächste Sau, die durchs Dorf getrieben wird, das ist sicher auch nicht so unberechtigt in Bezug auf Softdrinks, Süßigkeitenkonsum und Fertigprodukte. Und vor allem Übergewicht.
Aber 1 g Fructose ist in 1/6 Apfel, das ist wirklich nicht viel.

Es ging generell um die industriell hergestellte Fructose. Da werden sicher alle das billigste verwende.

Meinst du wirklich es würde lediglich zu Blähungen und Bauchweh führen und man könnte dann noch rechtzeitig eingreifen?
Hab mal bissl gegoogelt und was man so liest ist nicht gut. Vor allem weil es auch auf die Nieren geht und es ist ein Stoff den man so in der Form überhaupt nicht gebrauchen kann und dementsprechend nicht richtig verwerten kann. So wie sie sagten, kann der Körper die Fructose nicht komplett abbauen und sie lagert sich dann wohl ein - Nieren werden unnötig belastet und die Leber in Form von Fettleber....
Mit nat. Fructose im Obst kann man das auch nicht wirklich vergleichen zumindest nicht wenn man sich normal ernährt. Auch hat es mit der nat. Fructose nichts tun.

Naja....wollt es nur mal mitteilen da ja viele hier gerade in Bezug auf die Nieren vorsichtiger geworden sind.


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