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Alt 04.02.2019, 08:11   #16
Jessi aus der katzenstube
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Jessi aus der katzenstube
 
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Ja, Vitamin B12 wird mittels genetisch veränderter Mikroorganismen hergestellt, aber auch biotechnologische Produktionsprozesse benötigen u.a. sauberes Wasser und Energie, Apparaturen und Analytik, produzieren Müll und Abgase, auch dazu schreibe ich später noch 3 Worte, also ich ignoriere Deine Einwände nicht einfach mal so.
Ich denke, so richtig hat es keinen Sinn darauf tiefer ein zu gehen. Über Fleisch und andere tierische Produkte landen Genpflanzen versteckt en masse auf den Tellern der Menschen.
Wie gering ist die Masse der produzierten B12 Supplemente? Das ist doch verschwindend gering. Und ein Teil geht auch noch für Mischköstler drauf. In meiner Familie haben schon einige Mitglieder, die Fleisch und Co essen einen B12 Mangel gehabt. Es liegt nicht nur am Fleischverzicht aber das führt jetzt hier zu weit.

Ich finde es gruselig, wie hier gegen vegane Ernährung allgemein geschossen wird. Wer so nicht leben möchte, soll es nicht tun aber per se alles schlecht machen und sich gegen aktuelle Erkenntnissen so zu sperren finde ich irgendwie traurig!
Vegane Katzennahrung, die hier der Kern der Diskussion war, lehne ich auch ab! Wir Menschen können uns aber zum Glück für eine tierfreundliche, ressourcenschonende Lebensweise entscheiden.
__________________
Eure Jessi aus der katzenstube

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Alt 04.02.2019, 11:53   #17
Jule390
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Jule390
 
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Zitat:
Zitat von Jessi aus der katzenstube Beitrag anzeigen
.....
Ich finde es gruselig, wie hier gegen vegane Ernährung allgemein geschossen wird. Wer so nicht leben möchte, soll es nicht tun aber per se alles schlecht machen und sich gegen aktuelle Erkenntnissen so zu sperren finde ich irgendwie traurig!
Vegane Katzennahrung, die hier der Kern der Diskussion war, lehne ich auch ab! Wir Menschen können uns aber zum Glück für eine tierfreundliche, ressourcenschonende Lebensweise entscheiden.
Da stimme ich Dir vollkommen zu.
__________________

Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt!
Ringelnatz
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Alt 04.02.2019, 12:24   #18
Rickie
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Rickie
 
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Da stimme ich auch vollkommen zu und schreibe nichts mehr zu diesem Thema.
Schade um die Zeit und Nerven, wenn es um so einen Schwachsinn wie veganer Katzenernährung geht.
Vegane Lebensweise beim Menschen ist ein ganz anderes Thema, um das es mir hier nie ging.
__________________
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Alt 05.02.2019, 11:35   #19
Lehmann
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Lehmann
 
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Jessie, du hast Recht, Recht, Recht.
Und deiner Argumentation weiss ich jetzt nichts Gescheites mehr hinzuzufügen, die wichtigen Punkte sind alle gut herausgearbeitet.

Ich ernähre mich seit 41 jahren vegetarisch und zeitweise auch vegan, supplementiere aus dem Bauch heraus mit Vit B12, ohne das genau zu berechnen und mir geht`s sehr gut damit.
Dieses blöde Argument mit Mangelernährung kann ich nicht mehr hören, Millionen von Hinduisten leben schon seit Jahrhunderten so, da müsste die Menschheit in der östlichen Hemisphäre lägst ausgestorben sein ....

Meine Katzen werden mit Biofleisch vom Metzger meines Vertrauens gebarft, und ich werde den Teufel tun, ein "Kurzdarm" - Säugetier mit Soja etc. zu ernähren, was physiologisch einfach nicht vorgesehen ist.
__________________
Liebe Grüsse Elke



Seelenkater Lehmann
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Alt 06.02.2019, 18:52   #20
Rickie
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Rickie
 
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Tigra123,
wie stellst du dir denn vegane Nahrung für Katzen vor?
Ich meine, die Bild-Zeitung sollte anhand aussagekräftiger Fotos über die aktuelle Situation in der Welt berichten und nicht über Zusammensetzung und Herstellung veganer Katzennahrung, da würde sie nur einen verschwindend kleinen Interessentenkreis erreichen.
In einschlägiger (pseudo)wissenschaftlicher und Patentliteratur könnte man da schon eher fündig werden und ich persönlich finde vegane Nahrung für Katzen aufwendig in der Herstellung.

Nehmen wir nur mal Eiweiße. Die sollen alle für Katzen essentiellen Aminosäuren in der richtigen prozentualen Zusammensetzung enthalten. Bei Hunden kann man das sicher mit pflanzlicher Kost noch erreichen, bei Katzen aber wohl kaum, da müßte man schon synthetische Aminosäuren, am besten als Proteinbausteine, zufüttern. Und da fängt es halt an, Synthesen, Wasserverbrauch, Energieverbrauch, Abwasser, Nebenprodukte...
Mit Fetten geht es weiter. Katzen sollen nur sehr sparsam pflanzliche Fette zu sich nehmen, weil die einfach nicht gesund für Katzen sind. Die haben eine andere Zusammensetzung und bilden beim Verdauen ganz andere Metaboliten als tierische Fette. Also müßten die Fette synthetisch hergestellt werden. Gleiches Dilemma.
Wie sieht es denn mit Spurenelementen aus? Normalerweise werden die über die Beutetiere aufgenommen. Chrom, Cobalt (ohne das die Bauchspeicheldrüse z.B. nicht arbeitet), Kupfer, Selen und etliche mehr. Schwer zu dosieren, da in geringfügig höheren Dosen schon wieder stark toxisch. Auch müssen die Salze so gebunden oder komplexiert sein, daß sie von der Katze auch verfügbar sind.
Brasilianische Paranüsse, die auf selenhaltigen Boden wachsen, sind ein guter Selenspender, aber die werden von Katzen kaum gegessen und der lange Transport ist auch mit Tieropfern verbunden (es gerät mal was in Schiffsschrauben und Landtransporte sind auch unumgänglich.
Das sind jetzt nur mal ein paar ganz kleine Beispiele, die zeigen, es muß also wohl doch sehr vieles sehr aufwendig produziert werden, wenn man seine Katze so ernähren will, wie es die Natur vorgesehen hat. Und das betrachte ich als Raubbau an der Natur. Und mir fällt dazu nur ein, Natur vollbringt sehr wunderbar, was technisch gar nicht möglich war.
Vor wenigen Jahren (2013?) kam der erste Burger mit Fleisch auf den Teller, wo das Fleisch auf Nährboden gezogen wurde, Kosten des Burgers: 250.000 Euro. Jetzt belaufen sich die Kosten auf 10 bis 11 Euro. Sowas in der Art könnte ich mir noch vorstellen, hab aber keine Ahnung, ob das als vegan betrachtet werden kann.
Und nun hat sich das Thema vegane Katzennahrung für mich wirklich erledigt.
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