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Krebs & Tumore Gutartige und bösartige Tumorerkrankungen

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 19.08.2019, 10:18
  #16
biveli john
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biveli john
 
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Little cat- so denke ich das auch- wenn die Katze schon nicht mehr gut frißt und dann noch mit einer Biopsie quälen...………..Ob das gut gehen würde. Man muß schon den Benefit im Auge behalten und gut abwägen.LG
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Alt 20.08.2019, 08:23
  #17
PaenX
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Bei unsere Katze begann es letzten Sommer auch mit weniger Fressen (irgendwann fast gar nichts mehr, außer etwas TroFu am Tag), matt sein und viel schlafen. Dadurch, dass sie nichts mehr fraß, trank sie natürlich ab und an. Innerhalb von 2 Wochen nahm sie fast 400g ab. Aber kein Erbrechen (außer Haare, weil sie nicht mehr mit dem Futter abtransportiert wurden), kein Durchfall.

Beim TA haben wir US machen lassen: Verdickte Darmwand und undefinierbares Etwas neben dem Darm... Lymphomverdacht. Unsere Katze war gerade 8 Jahre geworden, bestes Alter für Darm-Lymphome...
Es gab 2 große Blutbilder mit allen möglichen Werten, die durchweg gut aussahen, Flüssigkeitsinfusionen, Schmerzmittel, Fiebersenker (den ich dann irgendwann nicht mehr wollte, weil die Temperatur nur beim TA hoch war und nicht zuhause), etwas gegen Übelkeit (dadurch hat sich zumindest der Hunger etwas gebessert) und Cortison. Wir mussten sie mit Reconvales Tonicum zwangsernähren, damit wenigstens etwas im Katzenmagen landete.

Sollten wir eine Biopsie machen? Der TA meinte, die Behandlung ändere sich dadurch nicht und es wäre ein ziemlich großer Eingriff im Bauchraum. Er hat uns davon abgeraten, weil sein Kater ein Lymphom hatte und er ihn nur noch erlösen konnte. Also haben wir es nicht gemacht.

Von August bis Ende November ständige TA-Besuche, US, Cortison. Gefressen wurde mal so mal so, oft nur das Wasser aus dem Futter geleckt.
Irgendwann, durch das Cortison wahrscheinlich, fraß sie wieder und nahm zu. Unsere magere Maus wurde wieder normal. Der US wurde besser. Im November fand man bei ihr immer noch einen haselnussgroßen Lymphknoten bei der Blase. Den sollten wir aber nur beobachten. Im Februar war alles wieder gut.

Heute geht es unserer Katze immer noch gut. *klopfaufholz* Nur ich habe Probleme damit, wenn sie mal schlecht frisst, dann denke ich mir immer wieder: Fängt es wieder an?

Wie gesagt, bei uns war es "nur" Lymphomverdacht. Aber für die beiden Tierärzte in der Praxis deutete alles darauf hin... Heute bereue ich es manchmal, keine Biopsie gemacht zu haben, weil wir keine Gewissheit haben. In der Situation war es aber keine Option.


Deinem Mikesch wünsche ich alles Gute, SinginLene. Und dir viel Kraft
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Alt 20.08.2019, 08:46
  #18
biveli john
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biveli john
 
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Freut mich dass es für euch so gut ausgegangen ist, das macht ja Hoffnung
Der Umkehrschluss: vielleicht würde eure Katze durch die Biopsie (Verschleppung der Zellen wenn bösartig) nicht mehr leben, ist natürlich Spekulation. Auch Katzen können durch ihre Selbstheilungskräfte und durch ein starkes Immunsystem wieder gesunden. LG

Geändert von biveli john (20.08.2019 um 08:51 Uhr)
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Alt 20.08.2019, 08:50
  #19
biveli john
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biveli john
 
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Ich hab was vergessen Paen X, magst du mir sagen wie lange du das Cortison gegeben hast und welches es war? Danke im voraus
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Alt 20.08.2019, 08:58
  #20
little-cat
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Zitat:
Zitat von biveli john Beitrag anzeigen
Freut mich dass es für euch so gut ausgegangen ist, das macht ja Hoffnung
Der Umkehrschluss: vielleicht würde eure Katze durch die Biopsie (Verschleppung der Zellen wenn bösartig) nicht mehr leben, ist natürlich Spekulation. Auch Katzen können durch ihre Selbstheilungskräfte und durch ein starkes Immunsystem wieder gesunden. LG
Nee, da unterliegst Du einen Fehler, nicht beim Lymphom, da gibt es keine Selbstheilung, dieser Tumor streut sich auch ohne Biospie - immer.

Auch bei Chemo, er kommt immer wieder, es ist alles eine absolute Frage der Zeit. Vor diesen Hintergrund, ist eben die Frage was bringt mir ein Biopsie, nur Gewissheit, mehr nicht.
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Alt 20.08.2019, 09:00
  #21
PaenX
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Der Gedanke, dass allein die Biopsie, also der Eingriff und noch nicht mal das Ergebnis, ihr Leben kosten würde, war zu dem Zeitpunkt auch mit ausschlaggebend. Sie war ziemlich runter im Gewicht... Der TA hätte es auf unseren ausdrücklichen Wunsch hin gemacht, hat aber tendenziell davon abgeraten. Das soll aber jeder für sich selbst entscheiden.

Es gab erst ein Cortison-Depot für eine oder 2 Wochen (weil der TA Mitte August Urlaub hatte) und dann Prednisolon-Tabletten von Mitte/Ende August bis 1.11.2018
Genaue Dosierungen und Mengenangaben möchte ich aber nicht machen, das sollte immer in Absprache mit dem TA erfolgen. (auch der Zeitpunkt des Ausschleichens, da kann es nochmal kritisch werden)

EDIT: @Biveli Ein "starkes Immunsystem" hat unsere Katze leider nicht. Sie hat wohl unter anderem eine Autoimmunschwäche. Zumindest steht das in ihren TA-Akten von früher

Geändert von PaenX (20.08.2019 um 09:04 Uhr)
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Alt 20.08.2019, 09:04
  #22
little-cat
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Zitat:
Zitat von PaenX Beitrag anzeigen

Heute geht es unserer Katze immer noch gut. *klopfaufholz* Nur ich habe Probleme damit, wenn sie mal schlecht frisst, dann denke ich mir immer wieder: Fängt es wieder an?
Yeep, kenne auch dieses Gefühl. Wir haben so oder so wegen die Zysten in den Nieren ein jährliches US einberäumt. Ich halte mich dran. Und eben hypoallergenes Futter oder Schonkost immer wieder - dh 40 - 50% und tritt Mäkelei, dann gibt es Schonkost. Eine Verdickung des Dünndarms kann zu Irritationen führen und diese können Zellen entarten lassen. Dieses Risiko minimieren wir damit.
little-cat ist offline  
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Alt 20.08.2019, 09:47
  #23
biveli john
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Little cat, ich meinte nicht das Lymphom, da gibt es bei PAEN X auch keine gesicherte Diagnose. Ich meinte das im allgemeinen mit den Selbstheilungskräften und auch bei vielen Tumorarten gibt es Differenzierungsgrade, auch nur durch eine Biopsie festzustellen. Die gut differenzierten Tumore streuen meistens nicht so schnell und die Überlebenszeit ist länger. Das ist oft ein Trugschluss und man glaubt dies und jenes hätte geholfen, dabei war der Tumor hoch differenziert und nicht so aggressiv und dies war alleine für eine längere Überlebenszeit ausschlaggebend. Es gibt auch bei Lymphomen hoch und niedermaligne. Die niedermalignen Tumore wachsen langsam und die Katze stirbt womöglich an etwas anderem.

Geändert von biveli john (20.08.2019 um 10:57 Uhr)
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Alt 22.08.2019, 14:59
  #24
SinginLene
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Wie durch ein Wunder war gestern beim US Bauch in der TA Praxis keinerlei verdickte Darmschlingen und auch keine verdickten Lymphknoten festzustellen Lediglich eine Ablagerung auf der Milz wurde gesehen, die es zwar zu bobachten gilt aber erstmal vernachlässigt werden kann, da Milztumore wohl zu 90% gutartig sind. Könnte aber auch nur eine Narbe/Altersablagerung sein. Ich bin erstmal sehr erleichtert. Es wurde nun nochmal ein großes Kotprofil angefertigt um herauszufinden ob seine Fressunlust evtl nur durch "Bauchweh" aufgrund einer unausgeglichenen Darmflora herrührt. Er frisst etwas besser, soll aber so ein Pulver für den Darm mitfressen was ihm nicht gefällt...mal sehen wie lange ich ihn damit "quälen" kann. Auf jedenfall ist das Thema Lymphom/Biopsie erstmal komplett vom Tisch. Ich werde ihn mit Argusaugen beobachten....
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Alt 22.08.2019, 15:11
  #25
little-cat
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ich liebe gute Nachrichten.
Alles Gute weiterhin und ein wunderbar langes und glückliches Leben
little-cat ist offline  
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Alt 22.08.2019, 18:31
  #26
biveli john
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biveli john
 
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Behalte das bitte im Auge, ich will es nicht gebetsmühlenartig herunterleiern, aber die Milz gehört zum lymphatischen System und Mastzellentumore siedeln sich dort gerne an und können, durch Botenstoffe die der Tumor aussendet, schwere gesundheitliche Schäden verursachen. (Paraneoplastisches Syndrom) u.a. Fressunlunst, Jucken. Im schlimmsten Fall kann der Tumor auch streuen. Gutartig ja, aber nicht in Begleitung mit Krankheitszeichen wie Unlust, Erbrechen und Gewichtsabnahme. Muß nicht so sein, kann aber sein. LG und alles Gute für dich und deine Katze
biveli john ist offline  
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Alt 23.08.2019, 13:15
  #27
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Hi Biveli_John, ich Danke Dir nochmal für den Hinweis. Ja, nach erster Erleichterung das die Darmwände o.k. waren sind wir noch nicht durch...Er frisst weiterhin schlecht, ich weiss einfach dass es ihm nicht gut geht, man spürt das ja, auch wenn der vertretende TA der den Ultraschall gemacht hat alles erstmal "positiv" dargestellt hat. Weder Cortison noch sonstwas verschreiben wollte und festgestellt hat dass er "sein Gewicht gehalten hat" also alles im grünen Bereich... Er wog mal fast 7 kg...jetzt sind wir bei 6,3 kg....
Ich lese mich gerade in dieses Thema ein. Auch bei diesem Tumor kann wohl eine gesicherte Diagnose nur durche eine Biopsie bzw. die Entfernung der Milz erfolgen.. Übernächste Woche ist meine TA wieder da, dann werde ich dieses Thema mit Ihr besprechen.
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Alt 23.08.2019, 13:55
  #28
little-cat
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Macht ihr ein Diät oder Schonfutter? Das wäre enorm wichtig, fettarm, leicht verdaulich.
Ich verstehe nicht warum Du nicht zu einen Onkologen gehst? Da hättest Du Gewissheit.
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Alt 23.08.2019, 14:05
  #29
biveli john
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Ja leider nur mit Biopsie, aber gib vielleicht weiter das Cortison oder hast du das ausgeschlichen. Ich weiß die Gefühle trügen nicht. Meine hatte einseitig blutigen Nasenausfluss, nicht viel aber immerhin. Und ganz eine kleine Schwellung so über dem Auge oder vielleicht innerer Augenwinkel. Meine Sorge war ein Tumor im Entstehen. 2x Röntgen Reißzähne obere gezogen fast 2 Monate AB, Niere schlechter geworden, der Tierarzt meinte es käme von den Nebenhöhlen, aber kein Tumor. Dieser Kein Tumor entpuppte sich dann als Lidtumor, und bei neuerlicher TA Vorstellung wahrscheinlich als Mastzelltumor.
Es ist inoperabel und ich bin jetzt momentan alternativ unterwegs, da mein Max keine Symptome ausser dieses Jucken zeigt und das Auge manchmal grotesk geschwollen ist. Momentan bekommt er alles Aufbauende, wobei man beim MCT aufpassen muss das Immunsystem nicht zuviel zu pushen. Wir hadern jetzt schon das achte Monat dahin. Hat auch dann und wann blutiges Niesen, aber sonst ok. Von Q 10 bis Katzenkralle(LIane) Resveratrol Globuli Tarantula
und Histamin, Symbiopet sogar CBDöl hab ich da, ist aber so grauslich bring ich nicht hinein. Wenn sich was verschlechtert und er Schmerzen hat wechsle ich wieder auf Schulmedizin. Die Milz wäre bei euch vielleicht operativ zu entfernen und er könnte gesunden, aber nur wenns noch nicht gestreut hat. Ich weiß nicht ob es einen Marker im Blut gibt. Irgendwo hab ich gelesen dass man im Urin erhöhte Histaminkonzentrazionen feststellen kann. Die TA sind auf diese Art Tumor nicht spezialisiert, die erkennen die nicht mal. War bei uns auch so. Aber wie gesagt mein Gefühl hat mich auch nicht getäuscht, da hatte ich dem Tierarzt was voraus.LG
biveli john ist offline  
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Alt 23.08.2019, 19:59
  #30
SinginLene
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SinginLene
 
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Little-Cat: Mit „einfach zu einem Onkologen gehen“
ist es ja nicht getan. Ich eiere momentan zwischen
Hoffnung und „was soll ich tun“ herum. Heute hat er ganz
gut gefressen, ist aber trotzdem irgendwie...matt, anders,
passiver. Er war immer ein lauter Mucho-Macho-Kater, jetzt ist
er leiser geworden. Aber Entfernung der Milz ist natürlich auch eine
grosse OP. Kann, soll ich ihm das antun, wochenlang nicht
raus zu können..er pinkelt auch wenn er nicht raus darf...
Wie lange hätte er danach noch Lebensqualität? Würde sein
Leben dadurch verlängert werden oder ist das nur die
Verlängerung von Leiden...Fragen über Fragen. Leider sind
Ja die beschriebenen Symptome, etwas auf der Milz, fressunlust,
Kratzen der Ohren genau passend zu diesem Tumor.
Sonntag mache ich eine TK. Ich brauche Entscheidungshilfen
Wie es weiter gehen soll...Mein Kopf schwirrt...😭
SinginLene ist offline  
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