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Krebs & Tumore Gutartige und bösartige Tumorerkrankungen

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 11.12.2018, 12:45
  #1
tzmaja
Neuling
 
Registriert seit: 2015
Beiträge: 10
Standard Lymphom in den Nieren meines Katers

Hallo liebe Foristen,

nach längerer Zeit des nicht Schreibens wende ich mich mit der Frage an Euch, wer bereits Erfahrungen mit einem wahrscheinlichen Lymphom in der Niere machen musste.

Was ist passiert: Vor etwas drei Wochen habe ich festgestellt, dass mein Rio erneut eine geschwollene Lymphdrüse links am Hals hatte.

Zur Erläuterung weswegen erneut, dies war schon einmal vorgekommen. Die damalige Biopsie hat ein Lymphom ausgeschlossen, ebenso wie andere mögliche Übeltäter. Kater Rio wurde gesund, nur haben wir nie wirklich die Ursache diagnostiziert bekommen.

Zurück zum Jetzt: Zwei Tage später habe ich dann feststellen müssen, dass beiden Nieren tastbar vergrößert sind. Daraufhin habe ich die TÄ des Vertrauens meines Katers per Mail kontaktiert und hatte bereits am nächsten Tag einen Termin bei ihr. Weil der Kater sehr aufgeregt war, hatte sie an diesem Tag keine Ultraschalluntersuchung gemacht, ihm aber Cortison gespritzt und ab dem dritten Tag hat er von mir jeweils Morgens 5 mg Prednisolon bekommen. Über den gesamten Zeitraum hat er keine Anzeichen irgendeiner Erkrankung gezeigt. Es wurde getobt, geschmust, gefuttert... Alles halt wie immer.

Am 06.12. ging es dann aber los. Kater hatte 40 Grad Fiber, einen Nickhautvorfall, war relativ apathisch und er hatte stark an Gewicht verloren. Seine Prednisolon konnte ich ihm auch mit Easypill (liebt er eigentlich) nicht mehr geben. Tierärztin nur per Mail erreichbar, weil auf Weiterbildung. Also bin ich mit ihm in die Tierklinik gefahren. Hier wurde dann die Ultraschall gemacht, Blutbild, nur Urin nicht, die Blase war wohl zu dem Zeitpunkt zu klein.

Das Ergebnis (Zitat): bds. Nieren höchstgradig verändert, kaum noch als solche erkennbar, bds über 10cm lang, hgr. inhomogen knotig derb, keine normale Nierenstruktur mehr erkennbar, keine Nierenrinde/Nierenmark identifizierbar. Differenzialdiagnose: da bds. - V.a. Lymphom; (Karzinom, andere) In dieser Form kann eigentlich nur eine Neoplasie zugrunde liegen! Da die meisten Tumoren fast/nur einseitig vorkommen ist ein Lymphom als Ursache am Wahrscheinlichsten. (Zitat Ende)

Auf eine Biopsie wurde verzichtet, weil die Ergebnisse wegen der Cortisontherapie fraglich sind. Chemotherapie kommt laut TÄ in diesem Zustand eher nicht in Frage. Es erfolgt eine symptombezogener palliative Therapie. Aufgrund der schlechten Prognose sollte auf eine stationäre Behandlung verzichtet werden (und hier stimme ich der TÄ zu), hier würde die TÄ eher zum letzten Schritt raten.

Er hat dann eine Infusion mit RiLac, Metamizol und Prednisolonacetat erhalten und für zuhause Metamizol, Preitol, Buprenovet: falls Metamizol nicht klappt oder nicht reicht, weiterhin Predinisolon und zur Magenschonung Omeprazol. Appetitanreger kamen auch noch hinzu.

Nun die Appetitanreger konnte ich mir sparen. Katerchen frisst geradezu in rauen Mengen. Aktuell ist ein kleines Steak & Almo Nature Legend Thunfish sein favorisiertes Essen. Trinken geht auch sehr gut, entsprechend häufig sitzt er auch auf seinem Katzenklo. Er übergibt sich nicht, Augen sind auch wieder im Normalzustand (kein Vorfall mehr), aber er ist relativ inaktiv. Tabletten kann ich ihm auch mit Easypill nicht mehr geben, untermischen in sein Lieblingsfutter geht auch nicht. Er merkt sofort wenn etwas nicht stimmt. Mir geht es eigentlich ausschließlich um die Schmerztherapie, Prednisolon würde ihm ggf. nochmals gespritzt werden.

Da er, bis auf seine Inaktivität, augenscheinlich keine Probleme hat, würde ich ihn palliativ weiterbehandeln lassen.

Es gibt noch eine weitere Problematik. Vor 14 Tagen ist meine Partnerin, also Rio's und Phoebes (seine Schwester) Frauchen verstorben. Die Kätzin trauert wie wild, und da sie ihren Bruder liebt möchte ich mir gar nicht vorstellen was passieren könnte, würde er auch noch gehen.

Wie schon einleitend gefragt, hat von Euch schon einmal Erfahrungen mit dieser Erkrankung machen müssen?


Geändert von tzmaja (11.12.2018 um 12:48 Uhr) Grund: Missverständliche Ausdrucksweise
tzmaja ist offline  
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Alt 11.12.2018, 17:52
  #2
tiha
Forenprofi
 
Registriert seit: 2010
Alter: 55
Beiträge: 9.887
Standard

Ich kann dir leider nicht weiterhelfen. Aber ich wünsche euch von Herzen, dass ihr noch ein bisschen Zeit geschenkt bekommt. Macht es euch schön (soweit das in dieser Situation geht) und habt euch einfach lieb. Momentan geht es ihm gut und nur das ist wichtig.

Übrigens ein wunderschönes Kerlchen!
tiha ist offline  
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Alt 19.09.2019, 12:57
  #3
mstrl
Benutzer
 
Registriert seit: 2019
Beiträge: 51
Standard

Hallo TZmaja, mein Kleiner hat eine ähnliche Diagnose, sind aber noch bei 7cm. Wie lange hat dein Kleiner noch gelebt?
mstrl ist offline  
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Alt 19.09.2019, 13:01
  #4
Birgitt
Forenprofi
 
Registriert seit: 2010
Beiträge: 8.817
Standard

Die TE war seit dem 19.12.2018 nicht mehr im Forum.
Da wirst du bestimmt keine Antwort mehr bekommen.


Das mit deinem Kater tut mir sehr Leid.
Birgitt ist offline  
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