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Alt 12.12.2011, 16:02
  #271
Alex 72
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Hallo! Ich hatte immer Einzelkatzen und denen ging es richtig gut.
Der erste kater war 16 Jahre bei mir,ein Freigänger und ich hatte nie das gefühl das ihm was fehlt.
Meine 2. Katze ist am Freitag mit 15 verstorben,sie gehörte eigentlich meiner Schwester ,ist aber mit 5 bei mir eingezogen,wollte nicht mehr in ihrem alten zu hause mit den anderen Katzen(auch ihre Jungen) bleiben.Ihr ging es blendend,keine Verhaltensauffälligkeit oder ähnliches.
Am Samstag habe ich mir eine Katze,knapp 2 aus dem Tierheim geholt die laut den Vorbesitzern(2) alle Katzen "platt" macht.Ihr könnte ich keine 2 Katze dazuholen. Nach ihrer Eingewöhnungsphase darf sie ja dann auch raus. Sie fühlt sich mittlerweile schon richtig wohl.
Ich hatte auch mal gehört das Katzen doch eher Einzelgänger sind und ich denke da es jeder selbst entscheiden muss.Oder wie die Katze"Tickt".
Pauschal kann man da bestimmt keine Tips geben.
Gruß Alex
Alex 72 ist offline  
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Alt 12.12.2011, 16:31
  #272
Paty
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Paty
 
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Zitat:
Zitat von Alex 72 Beitrag anzeigen
Hallo! Ich hatte immer Einzelkatzen und denen ging es richtig gut.
Der erste kater war 16 Jahre bei mir,ein Freigänger und ich hatte nie das gefühl das ihm was fehlt.
Meine 2. Katze ist am Freitag mit 15 verstorben,sie gehörte eigentlich meiner Schwester ,ist aber mit 5 bei mir eingezogen,wollte nicht mehr in ihrem alten zu hause mit den anderen Katzen(auch ihre Jungen) bleiben.Ihr ging es blendend,keine Verhaltensauffälligkeit oder ähnliches.
Am Samstag habe ich mir eine Katze,knapp 2 aus dem Tierheim geholt die laut den Vorbesitzern(2) alle Katzen "platt" macht.Ihr könnte ich keine 2 Katze dazuholen. Nach ihrer Eingewöhnungsphase darf sie ja dann auch raus. Sie fühlt sich mittlerweile schon richtig wohl.
Ich hatte auch mal gehört das Katzen doch eher Einzelgänger sind und ich denke da es jeder selbst entscheiden muss.Oder wie die Katze"Tickt".
Pauschal kann man da bestimmt keine Tips geben.
Gruß Alex
Das Gerücht dass Katzen Einzelgänger sind ist schon seit sehr vielen Jahren überholt, Katzen sind sehr soziale Tiere und sie sind Einzeljäger aber keine Einzelgänger.
Selbst Streuner, Straßenkatzen etc. halten sich immer in losen Gruppen auf.

Einem Kitten das Glück zu verwehren mit einer anderen Katze aufwachsen zu dürfen grenzt für mich an Tierquälerei. Selbst die Aussage "sie darf ja dann raus" ist Schwachsinn - man sollte eine Katze generell nicht vor 9 Monaten voll geimpft und kastriert raus lassen und bis dahin ist sie schon sozial verkümmert.

Draußen schließen die wenigsten Katzen Freundschaft, da geht es in den meisten Fällen nur ums Revier.

Ja es gibt in seltenen Fällen Einzelkatzen, die aber vom Menschen zwangsweise durch Einzelhaltung dazu gemacht wurden. Wobei selbst die meisten dieser Katzen mit einer langsamen Zusammenführung noch erfolgreich vergesellschaften werden können.

Wer seinem Tier die Möglichkeiten auf Bilder wie in dem Thread hier Warum zwei Katzen besser sind als eine! verweigert, aus welchem Grund auch immer, ist für mich grausam
Paty ist offline  
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Alt 12.12.2011, 16:40
  #273
Sita52
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Sita52
 
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Ganz einfach: Du bist keine Katze, deshalb eine zweite dazu
In der Natur leben Katzenbabys bei ihrer Mutter -------in einer Gruppe
dann leben sie in einer Kindergartengruppe--bringen sich bei wie man kämpft, Katzensprache anwendet, sie kuscheln zur gleichen Zeit, spielen zur gleichen Zeit, putzen sich gegenseitig, erziehen sich gegeneinander
und das alles bis sie geschlechtsreif sind und selbst eine Familie gründen, und dann auch als Familie leben.
Sind die Katzen kastriert, dann können sich die geborenen Egoisten wirklich zu Einzelgängern entwickeln---wohlgemerkt KÖNNEN. Eine Katze aus einer Gruppe kann das in ein paar Wochen Einzelhaltung auch erlernen.
Aber so ist es besser







und meine Katzen sind 8 Monate, 3 / 4 / 10/ 10 / 14 Jahre alt
__________________
Liebe Grüße, Sita

Hunde haben Herrchen und Katzen Personal, ich bin beides

www.katzenschutz-reilingen.de/
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Alt 12.12.2011, 19:23
  #274
Alex 72
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Meine Katzen waren/sind ja keine Baby's mehr.
Ihr habt ja einen ganz tollen Umgangston hier untereinander,sehr nett.
Als Tierquäler habe ich mich weiß Gott noch nie gesehen,es ging/geht allen sehr gut bei mir.
Alex 72 ist offline  
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Alt 13.12.2011, 09:13
  #275
Catbert
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Alex - bisschen robust muss man hier manchmal sein, ist trotzdem ein hilfreiches Forum.

Paty - nicht gleich reflexhaft losbrüllen, sondern erst mal richtig lesen. Die Katze ist bereits 2 Jahre alt und kann somit natürlich nach der Eingewöhnungszeit raus. Und wenn es sich um einen Einzelgänger handelt, ist der Sozialisierungsfehler bereits passiert, aber nicht von Alex gemacht worden.
Catbert ist offline  
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Alt 13.12.2011, 09:23
  #276
Paty
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Zitat:
Zitat von Catbert Beitrag anzeigen
Alex - bisschen robust muss man hier manchmal sein, ist trotzdem ein hilfreiches Forum.

Paty - nicht gleich reflexhaft losbrüllen, sondern erst mal richtig lesen. Die Katze ist bereits 2 Jahre alt und kann somit natürlich nach der Eingewöhnungszeit raus. Und wenn es sich um einen Einzelgänger handelt, ist der Sozialisierungsfehler bereits passiert, aber nicht von Alex gemacht worden.
Dann darf er das was er geschrieben hat aber nicht in einem Thread schreiben der die Leute überzeugen soll wenigstens 2 Kitten zu nehmen. In diesem Thema ist sein Beitrag einfach fehl am Platz.
Paty ist offline  
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Alt 13.12.2011, 09:29
  #277
Catbert
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Lass Gnade walten, es war sein allererster Beitrag in diesem Forum
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Alt 13.12.2011, 09:35
  #278
psh76
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... "frühestens mit 9 monaten voll geimpft und kastriert"...
also meine beiden waren schon längst vorher voll geimpft und kastriert auch. mal davon abgesehen, dass sie vor der geschlechtsreife auch unkastriert nicht "gefährlich" sind...
psh76 ist offline  
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Alt 13.12.2011, 09:38
  #279
Paty
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Zitat:
Zitat von psh76 Beitrag anzeigen
... "frühestens mit 9 monaten voll geimpft und kastriert"...
also meine beiden waren schon längst vorher voll geimpft und kastriert auch. mal davon abgesehen, dass sie vor der geschlechtsreife auch unkastriert nicht "gefährlich" sind...
Ich meinte man sollte Kitten nicht früher in den ungesicherten Freigang lassen als mit 9 Monaten, vorher sind sie einfach noch zu unvorsichtig und verspielt, es werden so viele so Kleine überfahren weil sie direkt ins Auto rennen usw.

Das mit den 9 Monaten hat sich rein auf den Freigang bezogen, kastriert und geimpft sollten sie zu dem Zeitpunkt alle schon längst sein
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Alt 13.12.2011, 10:10
  #280
psh76
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okay..
kommt da halt auch wieder auf die gegend an, womit wir beim allgemeinen freigang ja/nein thema wären. wobei ja... jünger sind sie verspielter, klar.
meine dürfen schon ne ganze weile raus, stundenweise. sie hören bisher sehr gut, gott sei dank. und sind im grunde nur direkt im grünen ums haus rum. dennoch, zugegeben, werde ich schnell unruhig ;-/ was ich von mir nie nie nie gedacht hätte. ich bin ungewollt irgendwie zur überkatzenmama mutiert... wo ich doch eigentlich immer ein hundemensch war. so kann es gehen ;-)
psh76 ist offline  
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Alt 19.12.2011, 01:25
  #281
Schnims
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Schnims
 
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Hallo

Ich lebe seit meiner Geburt mit Katzen zusammen. Meine Eltern hatten kurz vor meiner Geburt einen Kater (Tiger) und eine Katze (Minka). Tiger ist früh an FIV gestorben. Leider hat er Minka damit angesteckt. So dass wir sie nur in der Wohnung und alleine halten konnten. Die Katze war immer sehr hektisch und längst nicht so zutraulich wie meine jetzigen. Vielleicht lag es an der Einzelhaltung?
Als ich 11 war, Minka 13 schaffte sie es doch heimlich aus dem Haus. Sie fing sich natürlich gleich Flöhe ein. Die hat sich überall blutig gekratzt und musste in einer Vollnarkose gebadet werden, aus der Vollbarkose ist sie nicht mehr aufgewacht.
Ca. 1 Jahr danach bekam die zugelaufene Katze unseres Nachbarn Junge. Natürlich für mich keine Frage gewesen; ich wollte 2. Otto und Freddy. Die beiden sind Freigänger seid ihrer Geburt. Ich liebe sie über alles und jedes mal, wenn sie etwas länger weg waren, habe ich vor Sorgen einen Kloß im Hsls gehabt. Sie haben mich noch nie gekratzt, gebissen und sind sehr ausgeglichene, treue, verschmuste Kater. (jetzt 10 Jahre alt)
Da man bei den Eltern nicht sein Leben lang bleibt und ich ihnen den wunderschönen Lebensraum bei meinem Vater nicht nehmen wollte, sehe ich sie leider nur noch selten, weiß aber, dass es ihnen nirgendwo besser gehen kann, als dort.
Jetzt wohne ich mit meinem Freund in einer Wohnung in der Stadt.
Da mir ohne Tiere im Haushalt enorm etwas fehlt, wollte ich mir Ratten zulegen. Mein Freund war dagegen.
Relativ spontan schauten wir uns vor 4 Monaten die Kitten einer BKH gemixt mit einem Begalen an. Es waren 2 rote dabei sowie 2 getiegerte. Ich wollte nie rote Katzen haben. Doch es kam wie Ed kommen musste und die beiden Kater Tammy und Sunny (rot, unzertrennlich) haben sich in uns und wir uns in sie verliebt
Seit ihrer Geburt sind sie in der Wohnung und nichts anderes gewohnt.
Da wir im 1. Stock wohnen und direkt an einer Hauptstraße, ist es unmöglich, sie hier herauszulassen. Da wir tagsüber arbeiten sind, gab es keine bessere Entscheidung, als wieder 2 zu nehmen. Mit Katergeschwistern habe ich ja bereits gute Erfahrungen gemacht. Und die beiden sind nach wie vor unzertrennlich. Sie haben in unserer 3 Zimmer Wohnung ihren eigenen Raum mit Rückzugsmöglichkeit, wobei sie doch lieber bei Frauchen in der nähe sind und immer wenn ich es mir gemütlich mache, legen sie sich zu zweit auf mich drauf und schlafen mit mir zusammen ein das ist sooo süß!
Unglücklich sind sie keineswegs, sie haben ihr eigenes Spiel- und Schlafzimmer und dürfen sonst auch im Rest der Wohnung frei rumlaufen.
Und vor allem kratzen und beiden auch sie nicht, sind sehr! zutraulich (auch fremden gegenüber) und durchaus verspielt und rabatzig. Wie kleine Kinder

Mein Fazit: ob Wohnungskatze oder Freigänger: sie sind glücklich, solange sie einen kätzischen Spielpartner und ausreichend Möglichkeiten zum Toben haben.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg
IMG_2382.jpg (100,5 KB, 16x aufgerufen)

Geändert von Schnims (21.12.2011 um 17:34 Uhr)
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Alt 21.12.2011, 16:19
  #282
kleines_Monster
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kleines_Monster
 
Registriert seit: 2011
Beiträge: 14
Standard doppelt hält besser

Mir ging und geht es genauso wie dir.
Mein Fipsi kam auch mit 8 Wochen zu uns. Er war einfach nicht richtig souialisiert und hat beim Spielen keine Gnade gezeigt. Er hat uns oft viel zu doll gebissen oder gekratzt. Ich hatte keine Idee, wie ich ihm beibringen konnte, dass er zu weit geht.
Außerdem hat er nachts auch oft vor der Schlafzimmertür geweint und gekratzt. Seine großen Augen, wenn wir aus dem Haus gingen waren einfach herzerweichend.
4 Wochen später kam dann Balu zu uns. Die beiden sind gleich alt und verstehen sich super. Sie toben viel und schmusen danach. Balu macht dabei immer total süße Geräusche. Endlich war auch jemand da, der Fipsi zeigen konnte, dass man nicht zu doll zubeißen darf. Balu hat nämlich auch ein paar Mal zurückglangt und seit dem sehen meine Hände bestens aus.

Und auch ich kann bestätigen: Mir als Dosi fehlt es auch nicht an Kuscheleineiten. Ich bin nach wie vor interessant und nun schlafen immer 2 anstatt 1 Kater neben mir und beschnurren mich.
Das war die allerbeste Entscheidung die wir getroffen haben bisher.
kleines_Monster ist offline  
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Alt 21.12.2011, 20:25
  #283
Diablo/Angel
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Diablo/Angel
 
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Beiträge: 1
Standard Doppeltes Glück

Unser Kater "Bruce" 4,5 Jahre (kastriert) kam von seinem Freigang nicht nach hause (Schicksal ungewiss). Er lebte bei uns (in der Wohnung) alleine, zumal meine Nachbarin (im gleichen Haus) einen gleichaltrigen Kater (ebenfalls kastriert, verschwand kurz vor unserem / Schicksal auch ungewiss) hatte und beide immer draußen zusammen waren, nur in der Nacht war beide in unseren Wohnungen und somit getrennt. Unser Bruce lies wirklich alles mit sich machen, er fauchte / kratze nie, ging sogar immer mit mir duschen (Hauptsache er war in meiner nähe).
Lange haben wir nach ihm gesucht, Plakate aufhängen, Tierärzte und Tierheime abklappern, sämtliche Internet Möglichkeiten ausgeschöpft und langsam verschwand / verschwindet die Hoffnung unseren geliebten Kater wieder zu sehen.

Wir wollten nun eigentlich keine neue Katze mehr aufnehmen.

Nun verletzte sich jedoch unser 10 Jähriger Sohn, aus Freude er hätte unseren Kater gesehen (war leider nur der Nachbarshund). Als ich mit ihm beim Arzt saß (zum Nähen), versprach ich ihm, mit ihm einen neuen Kater für uns zu suchen und so zog unser Diablo (12 Wochen ) bei uns ein. Mein Mann war grad im Ausland und bekam davon nichts mit. Zuerst sollte es bei einer Einzelkatze mit Freigang (nach der Eingewöhnungsphase) bleiben, zumal
1) mein Mann noch nichts von einem Glück wusste und
2) evtl. unser "Bruce" doch wieder auftauchen würde.

Nach einigen Stunden mit dem kleinen Kater stand jedoch für mich fest, unser Diablo bleibt eine Wohnungskatze (wenn Freigang, dann nur noch gesichert), die Hoffnung auf unseren Bruce schwand von Tag zu Tag mehr. Und genau eine Woche nachdem Diablo eingezogen war, zog Angel (8 Wochen viel zu früh/klein) bei uns ein.

Die Beiden sind ein absolutes Traumpaar, es macht so viel Freude sie zusammen zu sehen, wie sie spielen, alles zusammen entdecken, von einander lernen, zusammen groß werden, etc.
Ein Schritt der für mich unumgänglich war, denn sicherlich kann ich mit unserem Diablo schmusen / kuscheln, mit ihm spielen, ihn füttern, mich halt um ihn sorgen / kümmern, aber das was ein Spielgefährte / ein Artgenosse ihm geben kann, das kann ich halt nicht bieten.
Mein Mann hat sich mittlerweile (nach dem ersten Schock "Oh gleich zwei Katzen") an die Zwei gewöhnt und begeistert sich nun auch Tag für Tag an ihnen.

Die Hoffnung auf unseren Bruce geben wir nicht auf, auch wenn sie weiter von Tag zu Tag schwindet.

Aber mit unseren zwei Kleinen ist das doppelte Glück wieder bei uns eingezogen..

Geändert von Diablo/Angel (21.12.2011 um 20:50 Uhr)
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Alt 28.12.2011, 20:20
  #284
ulf
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ulf
 
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Beiträge: 565
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Wenn ich unsere beiden Rabaukenbrüder sehe, wie sie sich jagen, balgen, gegenseitig putzen und kuscheln,
und mir dann all diese Zeiten mit Langeweile und Warten-bis-Dosis-heimkommen gefüllt vorstelle,
dann wird mir überwältigend klar, welche Mehr-Lebensqualität sie als Duo gegenüber einer Einzelhaltung haben.

Daß sie sich (deswegen? bisher?) nicht besonders dosi-schmusig zeigen, ist leicht zu akzeptieren, wenn man den Spaß beobachtet, den sie miteinander haben.

Auch mein Fazit ist ganz klar:
Wenn man den Fellis etwas Gutes tun will, fängt das mit einer funktionierenden Katzengemeinschaft an!
__________________
Viele Grüße

Dosis Ulf und Christel mit Meiky & Krümel


Gibt es etwas wichtigeres als die schnurrende Katze auf dem Schoß, die man gerade streichelt?

Geändert von ulf (29.12.2011 um 07:55 Uhr)
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Alt 29.12.2011, 10:51
  #285
Miou
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Miou
 
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Ich muss zugeben ich mochten bis 2005 Katzen überhaupt nicht. Ich bin mit Hunden groß geworden und meine Eltern haben immer vermittelt Katzen seien hinterhältig, nicht einzuschätzen und würden ihren Besitzer nicht lieben. Dann erzählten Sie immer, dass wenn man in einem Haus mit Hund sterben würde und einen keiner findet, der Hund mit einem stirbt - eine Katze hingegen würde sein Herrchen auffressen nur um ihr Überleben zu garantieren. man möge mir meine blöde Einstellung verzeihen.

2004 habe ich meinen Ex kennengelernt, der hatte immer Katzen im Haus. "Ein Haus ohne Katzen ist kein Zuhause" sagte er mir immer. Nach einem Jahr sprang ich über meinen Schatten und schenkte ihm "Miezi" zum Geburtstag. Ein kleines (entschuldigt) kackfreches Fellknäuel. Ich habe Monate vorher gelesen, gelesen und nochmal gelesen. (Vor allem in einem Forum das es heute nicht mehr gibt, die Tips waren ganz wertvoll) Ich hatte mich darauf eingestellt sie die ersten Tage kaum zu sehen, dass sie sich versteckt bis sie sich halbwegs wohl fühlt... Pustekuchen. Sie ist in die Wohnung eingezogen als wäre es schon immer ihre gewesen. Sie legte sich oben zu uns auf die Couch und schlief direkt ein. Trotz allem lesen habe ich Fehler gemacht, versucht Streicheleinheiten aufzuzwingen wenn sie schlafen wollte und hach ja - wie ein blöder Mensch nunmal so ist. Sie war unglaublich auf meinen Ex geprägt, der sie einfach hat Katze sein lassen. Nach 4 Monaten holten wir ihr einen Gefährten (Big), es dauerte lang bis sie ihn akzeptiert hat (fast 3 Monate) dann hat sie ihn geliebt - geputzt und bei ihm geschlafen.
Big hatte furchtbare Angst an Silvester, dann ist er bei der Fussball EM während einem Deutschlandspiel leider nach draußen entwischt. Er hat nie wieder der Weg Heim gefunden. Er muss in seiner Panik gerannt sein wie ein wilder Ich mache mir heute noch furchtbare Vorwürfe, weil ich nicht weiß was mit ihm passiert ist.
Miezi hat gelitten, sie saß an der Tür und hat immer auf ihn gewartet. Es war furchtbar mit anzusehen. Dann erzählte ein Bekannte, dass die Nachbarin Kitten hat. Wir waren nicht faul und fuhren hin. Die wollte die einfach nur los werden "Hier für 20€ nehmen sie ihn mit, ich bringe die Morgen ins Tierheim" da war Miou 4 Wochen alt. Ich hätte am liebsten alle 3 mitgenommen - aber die Wohnung war zu klein für noch mehr Spielplatz, Kratzbaum, Katzentoiletten... Aber die anderen zwei habe ich eine Bekannte abholen lassen.
Miezi ist mit Miou nicht wirklich warm geworden. Sie ist inzwischen eine Einzelgängerkatze was ich schade finde. Bei Miou habe ich dann alles bachtet was ich je gelesen habe. Er ist ein toller Kater geworden, der sich immer erst schlafen gelegt hat nachdem wir 2h(!) gekuschelt haben. Er war richtig auf mich fixiert am Ende, vermutlich weil Miezi nichts von ihm wissen wollte . Bei meinem Auszug bzw. der Trennung habe ich sie dort gelassen, weil sie daran gewöhnt sind mit allem drum und dran und Miezi sich am Ende doch dazu herabgelassen hat ab und zu mal mit ihm zu kuscheln. Ausserdem wollte mein Ex sie nicht rausrücken.

Jetzt habe ich eine neue Wohnung und habe mir, als ich mich wieder für Katzen entschieden habe - mich direkt für ein Geschwisterpärchen entschieden. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Ich bereue, dass ich Miez kein Geschwisterchen mitgenommen habe. Denn jetzt sehe ich wie Katzenkumpel sein können - gemeinsame Raubzüge, spielen, schlafen... alles. Tja so kann ein dummer Mensch einem kleinen Seelchen aus reiner Unwissenheit viel antun und das plagt mich heute noch.
Miou ist offline  
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