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Katzenrassen Merkmale, Eigenheiten...

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Alt 11.07.2019, 21:47
  #1
likalus
Neuling
 
Registriert seit: 2011
Ort: Bremen
Beiträge: 4
Standard Vertragen sich Maine Coons mit EKH?

Hallo an alle,
ich lese schon lange hier im Forum still mit und habe schon viele Informationen und Anregungen erhalten. Jetzt muss ich aber doch mal eine Frage stellen und hoffe, ihr könnt mir helfen

Wir werden demnächst einen jungen Maine Coon Kater bei uns aufnehmen (er ist ca. 3 Monate dann) und natürlich soll er nicht allein bleiben. Meine Tochter (4) und ich würden gern dazu auch einem Kitten aus dem Tierheim ein neues Zuhause geben, vermutlich wird es also ein EKH/FeldWaldWiesen- Katerchen der zu dem Maine Coon dazu kommt.

Nun meine Frage: die Züchterin, die einen sehr kompetenten Eindruck macht, meint, es sei schwierig Maine Coons mit anderen Rassen zu vergesellschaften. Sie hat auch schon "schlechte" Beispiele bei anderen erlebt, wo es nicht gut läuft mit der Vergesellschaftung.

Jetzt mach ich mir doch etwas Sorgen, denn ich denke, sie weiß wovon sie spricht. Das "einfachste" wäre natürlich, ein Wurfgeschwisterchen dazu zu nehmen. Aber eigentlich wollten wir doch auch ein Tierheimtier...

Was meint ihr? Habt ihr Erfahrungen mit solchen gemischten Gruppen? Sind Maine Coons so besonders im Wesen oder Körpersprache, dass sie andere nicht verstehen?

Schon mal Danke im Voraus
Lika
likalus ist offline  
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Alt 11.07.2019, 21:51
  #2
Irmi_
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Irmi_
 
Registriert seit: 2017
Ort: Vorarlberg
Beiträge: 4.972
Standard

Zugegebenermaßen, ich hatte noch nie Maine Coons. Aber auch Maine Coons sind Katzen. Genauso wie EHK.

(Bevor jemand anders darauf rum reitet: Eigentlich heißt es EuropäischeHausKatze - EHK. Dagegen bezeichnet EKH streng genommen eine seltene Rasse, die EuropäischeKurzHaar. Das wird aber selbst von Tierärzten und Tierheimen gerne falsch herum sortiert)
__________________
Grüße,
Magdalena mit dem Plüschübel Irmi, ihrer Komplizin Gesa, der mutigen Patenkatze GroCha's Irmi und meinem Sternchen Ihrer Piepsigkeit Ebony.


Einzelkatzen-Erfahrungen
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Alt 11.07.2019, 21:54
  #3
Winterqueen
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Winterqueen
 
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Beiträge: 1.081
Standard

Hey,

Maine Coons können charakterlich genau so unterschiedlich sein wie alle anderen Katzen. Man sagt ihnen bestimmte Eigenschaften nach, allerdings musst du dir immer das einzelne Tier anschauen.

Mir fällt beim besten Willen kein Grund ein, weshalb ein Rassetier sich nicht mit einer Hauskatze verstehen soll
Du musst auf das Bewegungsbedürfnis sowie auf den Charakter achten.
Grundsätzlich gilt erstmal: Gleiches Alter + Gleiches Geschlecht.

Ich muss hier erwähnen, dass es eventuell ungünstige Konstellationen gibt wie ein Bengale + Britisch Kurzhaar. Wobei ich es auch hier nicht für unmöglich halte, denn man kann auch einen nicht so actiongeladenen Bengalen erwischen sowie einen sehr bewegungsfreudigen BKH.

Ich würde gern etwas mehr zu dieser Züchterin wissen. Wird der Kleine Papiere haben und züchtet sie im Verein?

Liebe Grüße

Edit: Ich habe zwei Kitten wovon einer deutlich Maine Coon genetisch mit bei hat (also sowohl vom großen Körperbau und auch die nachgesagten Wesenszüge) und das andere Kitten ist dagegen vom Körperbau eher zierlich und von der Art sich zu bewegen und auch uns Menschen gegenüber sanfter. Sie hängen trotzdem die ganze Zeit zusammen ab und spielen was das Zeug hält, weil sie als Rauf-Kumpel super zusammen passen.

Geändert von Winterqueen (11.07.2019 um 21:58 Uhr)
Winterqueen ist offline  
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Alt 12.07.2019, 07:02
  #4
Polayuki
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Polayuki
 
Registriert seit: 2017
Ort: An der Ostsee
Beiträge: 2.930
Standard

Ganz ehrlich, die Aussage von der Züchterin ist sehr seltsam. Bekommt ihr einen Stammbaum und ein gesundheitszeugnis für den kleinen coonie? Werden die Elterntiere alle halbe Jahr auf Erbkrankheiten untersucht? Warst du mal vor Ort und hast auch den Kater (Papa) gesehen?
Klingt für mich als wolle sie dir noch ein coonie aufquatschen...
Ich hatte mein Leben lang coonies und gleichzeitig Feld und wiesen Katzen. Nie gab es Probleme, es wird gekuschelt und sich gegenseitig geputzt und ganz viel gespielt. Das was deine "Züchterin" da von sich gibt ist Humbug, Katzen sind keine Rassisten.
Polayuki ist offline  
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Alt 12.07.2019, 07:11
  #5
Moment-a
Forenprofi
 
Moment-a
 
Registriert seit: 2010
Beiträge: 19.353
Standard

Hallo Lika,

wenn die Kitten miteinander aufwachsen,werden sie miteinander und voneinander lernen.

Wenn Dein Wohnort Bremen im Profil stimmt, dann schau mal hier:

Eine kleineRasselbande sucht ein Zuhause

https://www.katzenhilfe-bremen.de/ka...php?showpage=1

oder evt. zwei Katerbrüder wie Charly und Ronny, die sich bestimmt über einen weiteren Freund freuen würden

https://www.katzenhilfe-bremen.de/ka...php?showpage=2
__________________
Viele Grüße
Claudia
Moment-a ist offline  
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Alt 12.07.2019, 08:08
  #6
likalus
Neuling
 
Registriert seit: 2011
Ort: Bremen
Beiträge: 4
Standard

Danke für Eure schnellen Antworten!

Zur Züchterin: Sie ist in einem Verein und der Kater hat einen Stammbaum. Ich war schon (mehrmals) dort, alle Tiere der Gruppe können besichtigt werden (Mutter und Vater habe ich gesehen, schöne, entspannte Tiere). Keiner wird separiert. Sie lässt regelmäßig schallen etc. und hat auch sonst auf alle meine Fragen sehr kompetente Antworten. Sie ist in Ordnung! Sie hat nur eben bei schon von ihr vermittelten Kitten Probleme berichtet bekommen, die sie mir nicht vorenthalten wollte. Ich kann sie verstehen.

Zu den Katerkitten: vielen Dank für die Links, die Katzenhilfe Bremen und das örtliche Tierheim hier stehen in der Tat auf meiner Liste.

Ich wollte eben nur wissen, wie eure Erfahrungen sind. An alle, die hier schon berichtet haben, nochmal vielen Dank!
likalus ist offline  
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Alt 12.07.2019, 08:13
  #7
Gigaset85
Forenprofi
 
Registriert seit: 2019
Beiträge: 1.824
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Katze ist Katze ,zunächst mal…..kompetent wirkt deren Aussage auf mich nicht wirklich. Ich selber habe einen BKH Kater(4) und seit dem Tod seines Kumpels,ein MC, jetzt 2 kleine MC Katerchen.Die Vergesellschaftung ging völlig problemlos,die Zwei sind erst seit 5 Wo. bei uns.
Gigaset85 ist offline  
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Alt 12.07.2019, 08:21
  #8
Lirumlarum
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Lirumlarum
 
Registriert seit: 2017
Ort: Alpenrand
Beiträge: 3.114
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Hallo,

so wie die Anderen hier schon geschrieben haben, gibt es meist keine Probleme zwei Katzenkinder unterschiedlicher Rassen zu vergesellschaften.

Also ein kleines Cooniekind und ein ein kleines EHK-Kind sollten recht schnell gute Freunde werden.

Wichtig ist ein bisschen zu schauen, das sie (soweit man das in dem Alter überhaupt schon erkennen kann) vom Charakter ähnlich sind.
Dann sollten Beide in etwa gleich alt sein und das gleiche Geschlecht haben.

Allerdings hat deine Züchterin im besonderen Einzelfall nicht sooo völlig unrecht.
Coonies werden recht groß und haben eben dieses Monster-Flausche-Fell.
Es gibt Fälle, da haben anderen Katzen aufgrund des vielen Fells und der Größe etwas Schwierigkeiten die Sprache der Coonies richtig zu deuten und reagieren dann grummlig und ablehnend auf so ein Tier...

Aber diese Fälle, wo normale Katzen von den Coonie Fellbergen Respekt oder Angst haben, kommen dann doch äußerst, äußerst selten vor.
Diese seltenen Fälle jedoch sorgen immer wieder dafür, das landläufig gerne mal schalmeit wird, dass Coonies, Perser, Norweger etc. nicht mit anderen Rasssen kompatibel wären.

Hier im Forum gibt es Einige die eine gemischte Truppe haben und noch nie irgendwelche Probleme deshalb hatten.

Edit: zur Erfahrung deiner Züchterin: dass es Probleme gab mit Kitten von ihr und normalen Katzen, wird wohl weniger an der Rasse gelegen haben, als vielmehr das irgendwas vor Ort nicht richtig gelaufen ist.
Sei es, dass zwei Charakterlich nicht passende Katzen zu einander gesetzt wurden, die Halter unter Umständen bei der Vergesellschaftung zu schnell vorgingen etc.... es gibt da ein Dutzend Möglichkeiten, warum es mal problematisch war, die viel wahrscheinlicher sind, als die Theorie das es an der Rasse lag
__________________
Liebe Grüße,
Lirumlarum & The Pumpkins


"Wo das Chaos auf die Ordnung trifft, gewinnt meist das Chaos, weil es besser organisiert ist" *Terry Pratchett

Geändert von Lirumlarum (12.07.2019 um 08:29 Uhr)
Lirumlarum ist offline  
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Alt 12.07.2019, 08:25
  #9
Polayuki
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Polayuki
 
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Beiträge: 2.930
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Das war bei uns am Anfang auch, dass der Kater vom coonie eingeschüchtert war, da er durch das Fell aggro wirkt. Aber das hat sich recht schnell gelegt, jetzt weiß er dass das normal ist.
Lass dich nicht abschrecken, coonies sind unglaublich soziale Tiere, da sollte es keine Probleme geben.
Polayuki ist offline  
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Alt 12.07.2019, 08:27
  #10
GroCha
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GroCha
 
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Zitat:
Zitat von Winterqueen Beitrag anzeigen
Mir fällt beim besten Willen kein Grund ein, weshalb ein Rassetier sich nicht mit einer Hauskatze verstehen soll
Mir schon Nämlich der
Zitat:
Zitat von Polayuki Beitrag anzeigen
Klingt für mich als wolle sie dir noch ein coonie aufquatschen...
An TH-Tieren verdient man so schlecht...

Die Dame würde ich mir nochmal genauer ansehen...
__________________
GroCha ist offline  
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Alt 12.07.2019, 08:34
  #11
CasaLea
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Zitat:
Zitat von likalus Beitrag anzeigen
Nun meine Frage: die Züchterin, die einen sehr kompetenten Eindruck macht, meint, es sei schwierig Maine Coons mit anderen Rassen zu vergesellschaften. Sie hat auch schon "schlechte" Beispiele bei anderen erlebt, wo es nicht gut läuft mit der Vergesellschaftung.
likalus: Unsere Züchterin (ebenfalls Maine Coons) ermuntert ihre Käufer, die sich nicht gleich 2 Coonie-Kitten leisten wollen/können sehr dazu, Kittenkumpel aus dem TS dazu zu nehmen. Kitten gewöhnen sich ja i.d.R. sehr schnell aneinander, v.a. wenn das Temperament zueinander passt.

Allerdings keine Regel ohne Ausnahme: manche EHKs sind sehr verunsichert, wenn sie auf einen Puschel treffen ... so ein ständig aufgeplusterter Coonie-Schwanz kann für Normal-Schwänze schon bedrohlich wirken.
Und es gibt auch unter Katzen auch "Rassisten" ... im weiteren Bekanntenkreis erlebt (erwachsene Katzen).

Bei einem Kitten sind Probleme eher unwahrscheinlich ... achte halt darauf, dass die beiden Kleinen möglichst gleichzeitig einziehen.

P.S.:
sehe gerade, Lirumlarum schreibt ähnliches .
CasaLea ist gerade online  
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Alt 12.07.2019, 08:59
  #12
tanja1644
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Ich habe hier auch eine Coonie/Nicht-Coonie Mischung, und es könnte nicht besser zwischen ihnen laufen! Ich hab die beiden als Kitten geholt und am selben Tag einziehen lassen. Kann auch nur bestätigen, dass Coonies sehr soziale Tiere sind und sich mit jedem gleich gut verstehen.

Probleme kann es natürlich trotzdem immer geben, oder dn Fall dass sich Katzen untereinander nicht gut verstehen, aber grundsätzlich sehe ich kein Problem darin, eine Maine Coone und eine EHK zu vergesellschaften.
__________________
Viele Grüße von Tanja mit Harley & Finn!

tanja1644 ist offline  
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Alt 12.07.2019, 09:16
  #13
likalus
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Oh hier melden sich ja richtig viele danke nochmal.

Das "Dauer-Puschelfell" wird von Kurzhaarkatzen also als Aufregung falsch gedeutet. Daran hab ich noch gar nicht gedacht - aber macht eindeutig Sinn!

Ja vielleicht ist bei den anderen was in der Zusammenführung schief gelaufen oder der TH Kater war leicht zu verunsichern. Maine Coons sind ja als Kitten schon riesig im Vergleich zu anderen. Aber ich dachte auch, Kitten kann man "einfach so" einander vorstellen ohne separieren und Gittertür usw. Was muss ich denn bei Kitten beachten? Dabei bleiben, ein paar Tage Urlaub nehmen usw. habe ich schon eingeplant. Gibt es noch was wesentliches?
likalus ist offline  
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Alt 12.07.2019, 09:30
  #14
Paty
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Paty
 
Registriert seit: 2010
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Bei mir leben aktuell ein BKH, ein Wuschelmix und ein rot/weißer EHK

Nachdem wir im Herbst unseren Samsi (roter Hauskater) verloren haben bekamen wir im Januar einen Neuzugang (EHK rot/weiß).

Benji hatte am Anfang Probleme mit Merlin da er immer gemeint hat er wäre aufgeplüscht aber das hat sich dann sehr schnell gelegt

Ich denke nicht dass das bei Kitten zum Problem wird wenn selbst Kater über 8 Jahren sich schnell an sowas gewöhnen.
Paty ist offline  
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Alt 12.07.2019, 09:33
  #15
GroCha
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GroCha
 
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Nicht nur für Kitten:
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GroCha ist offline  
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