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Alt 22.07.2019, 20:23
  #1
Averses
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Averses
 
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Beiträge: 178
Standard Ich habe so Angst das mein Kater iwan stirbt :(

Guten Abend

es tut mir leid falls das nicht hierher gehört . Mit geht es gerade nur nicht gut . Ich bin momentan eher kleiner guten Verfassung und das einzige was mir momentan Trost spendet ist mein kleiner Kater Aslan. Ich habe zwar noch zwei andere Katzen aber Aslan ist mein ein und alles . er hängt unglaublich an mir . ist mir immer hinterher und schläft immer bei mir . gibt mir *küsschen*. Und ich habe Angst ihn zu verlieren Er ist gerade 5 Monate alt aber wenn ich daran denke das er eines Tages nicht mehr da sein wird muss ich immer weinen. wisst ihr ich habe keine Kinder und kann auch keine bekommen . er verhält sich wie ein Baby und gibt mir soviel . ich weiß nicht wie ich mit der Situation umgehen soll . habt ihr mal Tiere verloren ? wie geht man mit sowas um ? es ist schließlich ein Familienmitglied was einen verlässt

Sry für mein rumgeheule aber ich dachte wenn das jemand versteht dann hier .

LG
__________________
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Alt 22.07.2019, 21:07
  #2
Irmi_
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Irmi_
 
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Beiträge: 5.003
Standard

Hallo Averses.

Ich habe schon so viele geliebte Haustiere verloren, dass es schwer ist, sie alle aufzuzählen. Ich bleibe mit den Gedanken jedes mal bei einem anderen Tier hängen.
Trotz der großen Zahl habe ich mich nie daran gewöhnen können und Ebony's Tod diesen Februar hat mich mitgenommen.

Eines habe ich daraus gelernt: Das Leben wird weitergehen. Egal wen oder was Du verlierst: Du hast immer die Möglichkeit, wieder glücklich zu werden. Alle, die wir verloren haben, wünschen sich das für uns.

Das kann ich Dir versichern: In Deinem Herzen sind sie alle unsterblich. Egal wie kurz sie gelebt haben oder wie lange ihr Tod schon vergangen ist: Ich kann mich an jedes einzelne geliebte Tier erinnern. Ich kann mich immer wenn ich will an all die schönen Momente erinnern.

Wir haben nur das hier und jetzt. Lasst uns das Beste daraus machen.
__________________
Grüße,
Magdalena mit dem Plüschübel Irmi, ihrer Komplizin Gesa, der mutigen Patenkatze GroCha's Irmi und meinem Sternchen Ihrer Piepsigkeit Ebony.


Einzelkatzen-Erfahrungen
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Alt 23.07.2019, 08:14
  #3
Aurora87
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Aurora87
 
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Beiträge: 396
Standard

Liebe Averses,

ich habe vor etwas mehr als 2 Wochen meine Tiana verloren.

Auch sie war mein Ein und Alles. Ich habe meine Maus unendlich geliebt und habe auch immer gedacht ich werde niemals drüber hinweg kommen wenn sie mal nicht mehr da ist.

Nun ist es passiert und ich kann sagen... es ist schwer, es ist so unglaublich schwer aber ja, das Leben geht weiter auch wenn ich vorher behauptet hätte es ist nicht so.

Ich vermisse mein Mädchen unfassbar und ich weine auch noch viel. Aber ich kann auch schon wieder lachen und mich auf andere Sachen konzentrieren.

Lass dir eure Zeit nicht mit schweren Gedanken kaputt machen. Ihr habt hoffentlich noch ganz viele tolle Jahre miteinander und diese solltest du genießen.

Ich bin auch jemand die sich immer Sorgen macht es könnte etwas passieren aber bringen tut es einem ja nun mal rein gar nichts.
__________________


Tiana mein Schatz, ich liebe und vermisse dich unendlich... für immer tief im Herzen <3
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Alt 23.07.2019, 11:02
  #4
Lirumlarum
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Lirumlarum
 
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Ort: Alpenrand
Beiträge: 3.114
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Ich kann die Angst sehr gut nachvollziehen. Allen voran, wenn man weiß, wie es sich anfühlt, sie über die Regenbogenbrücke ziehen zu lassen.

Natürlich tut das soooo ungeheuer weh und man würde am liebsten selbst in dieses Regenbogenland um seine geliebten Weggefährten von dort zurückzuholen.

Als nach der Trauerzeit schließlich meine Kürbis-Katzen einzogen, kroch diese Angst ganz schlimm aus allen Ecken und Winkeln daher und damit die Frage, ob ich mir das wirklich noch einmal antun möchte. (aber eh zu spät..sie waren ja schon da)
Die ersten Monate (die Krümel waren nicht die Gesündesten, als sie bei mir einzogen) war ich ständig in Panik, das ich was übersehen könnte, dass ich sie nicht Groß bekomme.
Nachts, beim Einschlafen griff dies fiese Angst mit kalten Klauen nach meinem Herzerl und morgens wäre ich fast am Arbeitsplatz eingeschlafen...

Diese Angst ist nicht gut.
Sicher kommt irgendwann der Punkt, wo man sie gehen lassen muss. Aber deshalb ständig in der Angst zu leben und schon im Vorfeld mit nassen Augen jeden Tag vor den Fellknäulen zu stehen, bringt nichts und beschwert diese schöne, wundervolle Zeit.

Lieber genieße ich sehr bewusst die tolle Zeit, welche wir gemeinsam verbringen können. Freue mich, dass die Kürbis-Katzen es doch geschafft haben Groß zu werden, schiebe gerne Kinogänge oder Essen gehen beiseite, weil ich lieber noch ne Runde die Miezen ärgere ....

Die Angst kann meinethalben bleiben wo der Pfeffer wächst. Die ist zu nichts nütze. *Kiste auf, Angst rein und im tiefsten Brunnen versenkt*
__________________
Liebe Grüße,
Lirumlarum & The Pumpkins


"Wo das Chaos auf die Ordnung trifft, gewinnt meist das Chaos, weil es besser organisiert ist" *Terry Pratchett
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Alt 23.07.2019, 11:43
  #5
Winterqueen
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Winterqueen
 
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Ich kann dir sagen, dass du nicht allein mit dieser Angst bist.
Allerdings kann ich dir nicht sagen, wie du damit umgehen solltest. Denn wenn diese Angst erstmal da ist und sich der mögliche Verlust real anfühlt, dann ist es schwer da wieder raus zu finden.
Deshalb wäre mein einziger Rat, dass du dich nicht versuchst so viel mit dem Tod deines Tieres zu beschäftigen sondern mit allem drum und dran im hier und jetzt.
Mach schöne Dinge mit ihm, nutze die Zeit. Lern zusammen mit deinem Aslan clickern oder bastel ihm schöne Dinge.
Denn der Tod ist ein schwieriges Thema und egal was du machst und denkst - bei der Vorstellung Aslan zu verlieren wird es dir immer schlecht gehen.
Und dein Aslan möchte doch eine glückliche Mutter, mit der er die schönste Zeit auf Erden verbringen kann

Wenn es dich tröstet, dann beschäftige dich mit Vorstellungen vom Leben nach dem Tod.
Ich glaube zum Beispiel, dass man nach dem Tod in dem Moment weiter leben darf in dem man am glücklichsten war. Und da bin ich mir sicher, dass du und Aslan für immer zusammen sein werdet, denn ihr habt eine sehr starke Bindung zueinander.
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Alt 23.07.2019, 11:52
  #6
Gnocchilli
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Gnocchilli
 
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Beiträge: 1.075
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Ich habe vor 11 Tagen mein Baby, meinen kleinen Popcorn, mit gerade mal 17 Wochen verloren. Es war das erste Mal, dass ich bei einer Euthanasie dabei war... Es war einer der schlimmsten Tage in meinem Leben. Kaum vergleichbar mit irgendwas. Popcorn ist mir auch nie von der Seite gewichen und war die anhänglichste Katze, die ich je hatte. Der Schmerz war unendlich, ist es auch immer noch. Aber Letzen Endes konnte ihm nicht mehr geholfen werden. Das einzige, was man für ihn tun konnte war die Erlösung von seinem Leiden. Ein letzter Liebesbeweis sozusagen.

Diese Machtlosigkeit ist das schlimmste. Und auch, dass wir nur 40 Tage miteinander verbringen durften.

Letzte Woche habe ich mir dann frei genommen, zum trauern und natürlich auch, um mit meinen übrigen drei Katzen Zeit zu verbringen. Wir können leider nur die Zeit, die SIE haben, mit ihnen teilen, und diese muss man auskosten, solang es geht. Mir ist mal wieder klar geworden, dass wir nie wissen was morgen ist. Also sollte man jede Sekunde genießen, damit man am Ende ihres Lebens sagen kann: Wir hatten eine glückliche Zeit zusammen.


Also: genieße die Zeit mit Aslan so gut es geht. Hab spaß mit ihm, bastle ihm was tolles und mache ganz viele Fotos! Verliere dich nicht in Angst, denn das merken die Fellnasen.
__________________

Mein Herz gehört euch

Ich trage dich in meinem Herzen, da bleibst du für immer, mein Popcorn.
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Alt 23.07.2019, 19:32
  #7
Lumipallo
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Lumipallo
 
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Beiträge: 617
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Hallo Averses,
deine Angst deinen Seelenkater irgendwann zu verlieren kenne auch ich sehr gut.
Mein Seelenkater war der unten mit abgebildete Felix.
Anfangs hatte ich Angst, dass ihm schon in jungen Jahren etwas zustößt, als wir dann ein Freigehege gebaut haben und er kein Freigänger wurde, hat sich meine Angst ein wenig beruhigt.
Ich muss dazu sagen, dass ich zu dieser Zeit auch zwei Töchter im Vorschulalter zu umsorgen hatte und somit auch viel Ablenkung.
Als Felix dann so ca. 8 Jahre wurde, also das Alter erreichte, in dem ich die meisten meiner anderen Katzen aus verschiedenen Gründen verlor, kam die Angst zurück und ich distanzierte mich innerlich von ihm.
Frage mich bitte keiner warum und wie das geht, ich habe nämlich selber keine Ahnung.
Mit unserm Kater Max konnte ich ganz normal umgehen, aber ich ertrug es kaum mit Felix zu knuddeln. Immer war im Hinterkopf so eine bösartige Stimme, die meinte, vergiss nicht, irgendwann musst du ihn hergeben! Vielleicht wäre ich ein Fall für den Psychologen gewesen.
Felix zog dann bei meiner jüngeren Tochter (sie war inzwischen 12J.) quasi mit in deren Zimmer ein und die beiden waren ein Herz und eine Seele. Nun hatte ich wiederum Sorge um meine Tochter, dass sie der kommende Verlust hammerhart treffen würde, aber da habe ich nichts gegen unternommen. Ich habe die Zwei ihre gemeinsame Zeit genießen lassen.
Als Felix dann (morgen vor 2 Jahren) überraschend von uns ging, war der Schmerz trotz Distanzierung riesig, auch bei meinen beiden Töchtern und bei meinem Mann ebenso.
Was ich nun eigentlich sagen will, alle Angst ändert nichts, sie nimmt dir nur vorab schon einen Teil der Freude am Tier.
Wie schon andere vor mir schrieben, genieße deine Zeit, die du gemeinsam mit Aslan und seinen Kumpels hast in vollen Zügen, gestalte sie für alle schön, auch für dich.
Und wenn die Zeit gekommen ist Abschied zu nehmen, hoffe ich, dass du nichts versäumt hast.
Denn ich bedauere es, mich nicht völlig auf Felix einlassen gekonnt zu haben.
Mit unseren jetzigen Katzen möchte ich es besser machen.
Santje ist jetzt meine dritte Seelenkatze (die erste war Bonny) und ich will das volle Programm genießen!
Versteh' mich nicht falsch, ich liebe alle meine Katzen und habe auch alle vor den jetzigen dreien geliebt, aber hin und wieder hat man ein besonderes Kätzchen dabei, wo bei jedem Blick, bei jeder Schmuseinheit im eigenen Inneren etwas mitklingt, beinahe wie ein süßer Schmerz.
Ein Standardrezept, wie man mit dem Verlust umgeht, kann ich dir nicht geben.
In unserem Fall haben wir jedesmal, nicht immer sofort, aber doch irgendwann wieder ein Tier adoptiert, schließlich gibt es so viele Katzen oder auch andere Tiere, die ein zu Hause und Fürsorge brauchen.
Ob mein Bericht hilfreich ist, weiß ich nicht, in jedem Fall hoffe ich, dass ich bei dir nicht noch was verschlimmert habe.
__________________
_____________________________________
Liebe Grüße Lumipallo
mit den Schmuseflusen Fietje, Santje, Felice und Coco
Fietje Seelentröster, Prinzessin Santje, Minimiez Felice und Coco Kullerkeks




Im Katzenhimmel unvergessen Bonny, Murmel, Oscar, Tom, Tini, Benni, Lissi, Felix und Max
Lumipallo ist offline  
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Alt 23.07.2019, 21:29
  #8
Averses
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Averses
 
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Beiträge: 178
Standard

Ich danke euch für die lieben Worte. Das hilft mir. Zumindest versuche ich mich auf hier und jetzt zu konzentrieren. Trotzdem graust es mir vor dem Tag von dem ich hoffe ,dass es erst nach sehr sehr langer Zeit kommt. Ich mache mir immer sorgen um ihn und möchte ihn am liebsten komplett beim Arzt durchchecken lassen um ja nicht eine Krankheit zu übersehen. Ich werde mein bestes geben um ihn und seinenn Freunde ein glückliches Leben zu bieten
Averses ist offline  
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Alt 23.07.2019, 21:40
  #9
Merlin2005
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Beiträge: 1.789
Standard

"Ich werde mein bestes geben um ihn und seinenn Freunde ein glückliches Leben zu bieten"

Genau das ist es,was mich tröstet. Mein geliebter Kater hatte ein gutes Leben bei mir und wurde von ganzem Herzen geliebt

Viele Tiere erleben dies leider nicht...
__________________
Liebe Grüße von Dosi und der Black&White-Tigergang:


"Dicker" für immer im ❤ https://www.katzen-forum.net/abschie...ml#post6319650
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Alt 26.07.2019, 07:20
  #10
Jorun
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Jorun
 
Registriert seit: 2010
Ort: Irgendwo im Nirgendwo
Beiträge: 7.565
Standard

Averses sry wenn das nun hart klingt, aber Du steigerst Dich hier grad in eine absolut ungesunde Paranoia hinein.
Geh mal wieder raus vor die Tür, triff Dich mit Freunden, such Dir nen Hobby und lass diese ungesunde was wäre wenn Konzentration auf irgend einen theoretischen Verlust in der Zukunft beiseite.
Damit tust Du weder Dir noch den Katzen einen Gefallen und versaust Dir bloss selber die Tage.

Tod und Verlust gehören nunmal zum Leben dazu. Davor ist kein Tierhalter gefeit ... und auch geliebte Menschen wird man irgendwann verlieren.
Ja es tut entsetzlich weh, ein geliebtes Wesen zu verlieren (ich habe vor 3 Wochen mein Seelenkaterchen heimschicken müssen, weiss also genau von was ich rede), aber deswegen bleibt die Welt nicht stehen ... es gehört zum Kreislauf .... ohne Schatten kein Licht und ohne Licht kein Schatten.
Was den Zurückbleibenden bleibt ist Trauerarbeit - und das ist harte Arbeit auf dass man sich nach einer Zeitspanne, die bei jedem individuell lang ist wieder mit Freude an die schönen Zeiten erinnern kann.
__________________
Viele Grüße,
Jorun

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