Katzen Forum Fotowettbewerb Pets Nature

  Katzen Forum > Allgemeines Forum > Katzen Sonstiges

Katzen Sonstiges Alles was in keine der anderen Kategorien passt

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 12.07.2019, 11:50
  #1
neph
Neuling
 
neph
 
Registriert seit: 2017
Ort: Sachsen
Alter: 23
Beiträge: 25
Unglücklich Depressionen, Trennung, Umzug... die Katzen doch lieber abgeben?

Hallo, liebe Foris...

Es fällt mir schwer, dass zu schreiben, aber leider fühle ich mich gerade mit allem überfordert.

Im Dezember 2017 haben ich und mein Freund uns dazu entschieden 2 liebe Katzen bei uns aufzunehmen. Haustiere zu haben war immer mein Herzenswunsch, ich hatte mich gut informiert und war mir sicher, mich auch die nächsten 20 Jahren gut um sie kümmern zu können.
Die beiden sind toll, aber im Nachhinein muss ich eingestehen, dass die 50qm, die ihnen zur Verfügung standen, zu klein waren. Möglichkeit rauszugehen gab es leider nicht. Wir mussten uns anfangs sehr umstellen, jedes Kabel verstecken und die Zimmerpflanzen abgeben, wirklich alles Essbare wegräumen (die Katze hat sogar mal eine Mehltüte angebissen...). Das war ok für uns, wir hatten uns damit arrangiert.

Ich leide nun seit längerer Zeit an Depressionen und großer Angst, und auch wenn die beiden Mietzen mir so viel Freude geben, so sind sie dennoch eine Belastung gewesen, so weh mir diese Zeilen auch tun. Mit meinem Freund zusammen schien es jedoch kein Problem, die beiden bei uns zu behalten und uns gemeinsam gut um sie zu kümmern.

Als mein Freund sich vor kurzem von mir trennte, brach für mich eine Welt zusammen. Ich wache immer noch jeden Morgen mit einer Panikattacke auf und weiß nicht, wie es weiter geht.

Er möchte gern die Wohnung behalten (die ich mir alleine eh nicht leisten kann), aber die Katzen nicht... sie sollen möglichst bis Ende August raus... Ich bin nun erstmal bei einer Freundin untergekommen, komme aber einfach nicht klar. Ich bin Studentin und habe nicht massig Geld, um mir eine ausreichend große Wohnung in meiner Studienstadt zu leisten.
Kurzfristig wurde mir ein Platz im Studentenwohnheim erteilt, den ich ab September nutzen könnte. Gleichzeitig bekam ich überraschend ich die Möglichkeit, zurück in die Nähe meiner Mutter zu ziehen, welche die Katzen auch ab und an versorgen könnte. (Aber nicht mehr, da sie unter einer Allergie leidet...)

Das eigentliche Problem ist nun aber, dass ich absolut nicht mehr klar denken kann. Was ist für mich das beste? Ich möchte wieder gesund werden und habe große Angst vor Überforderung. In der Stadt war alles so einfach, in der Kleinstadt nicht. Ich liebe die Katzen sehr und sie mich auch, aber werde ich das schaffen? Ist eine Einzimmerwohnung (ca 37qm) mit offener Küche nicht zu klein für mich und zwei Katzen? Bis zum Ende von Bachelor und Master wären es noch 3 Jahre. Durch den Weg zur Uni und zurück habe ich auch leider nicht mehr so viel Zeit für sie und habe Angst, dass ihnen das nicht gut tut. Gleichzeitig habe ich große Angst, dass sie es bei einem neuen Besitzer nicht so gut haben (gutes Futter etc.)... Ich glaube einfach, egal wie ich mich entscheide, es wird ein Fehler sein... Es tut mir so unglaublich leid für die beiden, dass sie nun darunter leiden müssen.

Die Vermieterin der Wohnung braucht von mir so schnell wie möglich eine Entscheidung, aber ich bin im Moment absolut entscheidungsunfähig.
Und beides ist absolut egoistisch: Katzen behalten, weil ich sie so lieb hab und sie sehr vermissen würde und die Angst um sie mich eine Weile nicht loslassen würde, oder abgeben, weil ich mich dann erstmal um meine Gesundheit kümmern könnte....

Und ich weiß, ich hätte über so eine Situation nachdenken müssen, aber ich habe nie im Leben daran gedacht, dass es nun so kommt. Nun möchte ich, dass es uns allen gut geht, weiß aber nicht, was der richtige Weg dahin ist.

Vielleicht habt ihr ja einen Rat für mich?
__________________
Liebe Grüße von Yoshi, Nami und der Dosi
neph ist offline  
Mit Zitat antworten
Werbung
Alt 12.07.2019, 12:08
  #2
SabaYaru
Erfahrener Benutzer
 
SabaYaru
 
Registriert seit: 2019
Ort: Schweiz
Beiträge: 611
Standard

Hallo, ich kann dich sehr gut verstehen. Ich musste aus gesundheitlichen auch schon ein geliebtes Tier abgeben. Das war im Dezember 2017, ich weine manchmal jetzt noch um meine Hündin. 37m2 mit zwei Katzen fände ich für euch Alle eine Zumutung. Ich würde die Katzen abgeben, so weh das auch tun wird. Hier im Forum könntest du sie unter ‚Notfellchen‘ ‚anbieten‘. Wenn du sie im Tierheim abgibst, wirst du nicht erfahren wie es den Katzen geht und wohin sie vermittelt wurden. Ich würde nach Möglichkeit versuchen, sie privat mit Schutzvertrag zu vermitteln. Ich wünsche dir viel Kraft!
__________________
LG Saba, Yaru und Dosi Gisela
SabaYaru ist offline  
Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2019, 12:11
  #3
balulutiti
Forenprofi
 
balulutiti
 
Registriert seit: 2008
Ort: Wien
Beiträge: 32.206
Standard

Hallo Neph! Es tut mir leid, dass es dir nicht gut geht.
Wenn die Katzen, so lieb du sie auch hast, eine Belastung darstellen, würde ich sie abgeben. Jetzt hast du noch Zeit und kannst dich in Ruhe nach lieben Katzeneltern umsehen, du kannst sie auch hier im Forum mit Bildern und einem aussagekräftigen Text einstellen. Es ist besser, als wenn du zögerst und sie dann irgendwann von heute auf morgen abgeben mußt.
ich wünsch dir alles Gute!
__________________
balulutiti ist offline  
Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2019, 12:17
  #4
neph
Neuling
 
neph
 
Registriert seit: 2017
Ort: Sachsen
Alter: 23
Beiträge: 25
Standard

Lieben Dank, SabaYaru!
Das stimmt. Meine Familie rät mir, es erstmal zu versuchen in der Wohnung... und wenn es dann wirklich nicht klappt, kann ich nochmal überlegen. Aber dann wär der Wohnheimplatz weg... Es fällt mir auch so schwer, mir einzugestehen, dass ich mir die Katzen nicht hätte holen sollen, aber es ist vermutlich so.
Ich bin so unglaublich verwirrt. Vor einer Woche wusste ich, der Wohnheimplatz wird es. Vorgestern schien mir klar, dass ich ohne die Katzen nicht glücklich werde. Es ändert sich andauernd und das ist für alle Beteiligten einfach nur Mist.

Und 37qm sind wirklich nicht viel. Klar, ich kann in die Höhe bauen... aber trotzdem kann sich keiner mal zurückziehen, wenns Stunk gibt oder der Kater mal wieder zu rabiat zur Katze war

Eine Anzeige in den Kleinanzeigen haben wir schon geschaltet, aber ich fühle mich so schäbig damit. Es hat sich auch erst eine Person gemeldet, die dann wieder absagte. Und die Zeit drängt immer mehr.
neph ist offline  
Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2019, 12:20
  #5
neph
Neuling
 
neph
 
Registriert seit: 2017
Ort: Sachsen
Alter: 23
Beiträge: 25
Standard

Danke für deine Antwort, balulutiti...
Meint ihr, es wäre sinnvoll nach einer Art Pflegestelle zu suchen? Futter und Streu würde ich gern bezahlen, wenn das dann für mich heißt, dass ich die beiden ab und an sehen kann und zB im Urlaub betreuen kann. Ich möchte einfach, dass es den beiden gut geht, aber ich komme mit dem Gedanken nicht klar, sie für immer zu verlieren :'(
neph ist offline  
Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2019, 12:29
  #6
Irmi_
Forenprofi
 
Irmi_
 
Registriert seit: 2017
Ort: Vorarlberg
Beiträge: 5.129
Standard

Hallo neph.

Zuallererst: Gute Besserung.
(Eine Depression ist eine Krankheit, wir sollten sie auch als solches betrachten)

Wenn Du Dir nicht sicher bist könntest Du auch einmal alles aufschreiben was dafür und was dagegen spricht. Dann kannst Du objektiver urteilen.

Hast Du jemanden, mit dem Du gut und offen darüber reden kannst? Das kann auch helfen.
__________________
Grüße,
Magdalena mit dem Plüschübel Irmi, ihrer Komplizin Gesa, der mutigen Patenkatze GroCha's Irmi und meinem Sternchen Ihrer Piepsigkeit Ebony.


Einzelkatzen-Erfahrungen
Irmi_ ist offline  
Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2019, 12:42
  #7
neph
Neuling
 
neph
 
Registriert seit: 2017
Ort: Sachsen
Alter: 23
Beiträge: 25
Standard

Liebe Irmi, auch dir vielen Dank.

Habe schon Listen mit pro und contra gemacht. Und auch finanziell alles zusammengerechnet. Ich habe für den Notfall was auf der hohen Kante, aber es darf halt nicht pausenlos was schief gehen...

Raus kam: nix. Rational und auf lange Sicht wäre das Studentenwohnheim vielleicht besser. Aber ich fange an zu heulen, wenn ich nur die Bilder von den beiden sehe. Und sind rationale Entscheidungen immer die besseren?

Wenn ich wenigstens wüsste, dass wir einen unglaublich tollen neuen Besitzer für die beiden finden werden... Aber was wenn nicht? Dann ist die Wohnung schon weg.

Geredet habe ich mit meiner Mama und meiner besten Freundin. Mein Ex meint jedenfalls, dass sie es bei mir am besten haben... Klar ich kenn die beiden, aber musste mich am Anfang genauso an die beiden gewöhnen. Und das Platzproblem ist auch nicht aus der Welt, nur weil wir 3 ein gutes Team waren...
neph ist offline  
Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2019, 13:02
  #8
Irmi_
Forenprofi
 
Irmi_
 
Registriert seit: 2017
Ort: Vorarlberg
Beiträge: 5.129
Standard

Ich finde das - hm - nicht gut von Deinem Freund, dass Deine Katzen beinahe sofort weg müssen. Aber wir können das nicht ändern.

Ich würde zugegebenermaßen eher dazu tendieren, den beiden ein neues Zuhause zu suchen. Dann hast Du mehr Zeit für Dich und kannst die Heilung suchen, die Du brauchst.

Wenn man Zeit hat, kann man durchaus tolle neue Besitzer für seine Katzen suchen und auch finden. Aber in der Regel braucht sowas Zeit. :-/

Es ist sehr schwer für Tierschutzvereine ausreichend Pflegestellen zu finden. Darum glaube ich nicht, dass Du da was finden wirst. Aber versuchen kannst Du das auf jeden Fall. Vielleicht hast Du Glück.

Vielleicht gibt es auch einen guten Tierschutzverein in Deiner Nähe, der Dich beraten und eventuell bei der Vermittlung unterstützen kann?
Irmi_ ist offline  
Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2019, 13:07
  #9
balulutiti
Forenprofi
 
balulutiti
 
Registriert seit: 2008
Ort: Wien
Beiträge: 32.206
Standard

Zitat:
Zitat von neph Beitrag anzeigen
Meint ihr, es wäre sinnvoll nach einer Art Pflegestelle zu suchen? Futter und Streu würde ich gern bezahlen, wenn das dann für mich heißt, dass ich die beiden ab und an sehen kann und zB im Urlaub betreuen kann. Ich möchte einfach, dass es den beiden gut geht, aber ich komme mit dem Gedanken nicht klar, sie für immer zu verlieren :'(
Ich versteh deine Gedanken gut, aber ich würde dir nicht dazu raten. Versuch sie wirklich hier zu vermitteln, ich bin mir sicher, der Kontakt kann bestehen bleiben.

Zitat:
Zitat von neph Beitrag anzeigen
Aber ich fange an zu heulen, wenn ich nur die Bilder von den beiden sehe. Und sind rationale Entscheidungen immer die besseren?
Ja, natürlich ist das furchtbar traurig. Aber manchmal sind rationale Entscheidungen wirklich besser. Schau, wenn du belastet bist, geht es dir schlecht. Wenn es dir schlecht geht, spüren das die Katzis auch (damit meine ich nicht, dass du sie vernachlässigst!) Jetzt kannst du das noch kompensieren, aber es kostet dich viel Kraft und die brauchst du doch, um gesund zu werden.
balulutiti ist offline  
Mit Zitat antworten

Alt 12.07.2019, 13:08
  #10
maschari
Forenprofi
 
maschari
 
Registriert seit: 2018
Ort: Hannover
Alter: 27
Beiträge: 1.214
Standard

Hallo Neph,

das klingt auf jeden Fall nicht nach einer schönen Situation bei dir im Moment.
Erst einmal tief durchatmen.
Hat die Wohnung mit den 37qm denn einen Balkon, bzw. gibt es sogar vielleicht für deine Katzen die Möglichkeit, nach draußen zu gehen?
Ist der Schnitt der Wohnung so, dass es zumindest eine "größere" Strecke zum laufen gibt?

Und wie sind die beiden so, eher wild oder eher gemütlich?

Ich persönlich würde es an deiner Stelle mit der Wohnung tatsächlich probieren, außer natürlich du sagst von vornherein, dass die beiden zu wild sind für so eine kleine Wohnung. Die Idee mit der "Pflegestelle" finde ich auch nicht soo schlecht..nur wird das nicht so leicht jemanden zu finden, der sich für 3 Jahre kümmert - und dann die Katzen wieder aus ihrem "neuen" Umfeld reissen.. schwierig alles

Ich drücke die Daumen und gute Besserung natürlich
Viele Grüße,
__________________

Es grüßt Arielle mit Linux und Suki
__________________________________________
https://www.instagram.com/linuxandsuki/

Linux und Suki
__________________________________________
Die Neugier ist die mächtigste Antriebskraft im Universum, weil sie die beiden größten Bremskräfte im Universum überwinden kann: Die Vernunft und die Angst. - die Stadt der träumenden Bücher
maschari ist offline  
Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2019, 13:36
  #11
biveli john
Forenprofi
 
biveli john
 
Registriert seit: 2011
Ort: Steiermark
Beiträge: 1.431
Standard

Ich würde es mit der kleinen Wohnung und mit den Katzen probieren.Platz ist in der kleinsten Hütte und mit Spielzeug etc. kannst die Situation verbessern.
Wer garantiert dir, dass sie es woanders besser haben? In der Depression türmen sich die Probleme unangemessen auf und entsprechen oft nicht der Realität. Das Weggeben der Katzen könnte die Depression verschärfen, da auch die Katzen einen sicheren Halt geben und emotional wichtig sind. Die
Trennung vom Freund und dann noch die der Katzen das ist zuviel. Du wirst von ihnen
gebraucht und es wird dir ein gutes Gefühl von Stärke geben das geschafft zu haben. Immer
in kleinen Schritten und wenn gar nichts mehr geht kannst du dir ja noch immer etwas überlegen. Die Katzen sind zu zweit und sind nicht einsam.
Vielleicht ergibt sich irgendwann was Besseres momentan ist die Situation überfordernd aber mit der Zeit bieten sich wieder Lösungen an. Liebe Grüße Biveli
,
biveli john ist offline  
Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2019, 13:49
  #12
biveli john
Forenprofi
 
biveli john
 
Registriert seit: 2011
Ort: Steiermark
Beiträge: 1.431
Standard

Und übrigens, dein EX meint die Katzen hätten es bei dir besser. Ist ja schön
dass er so denkt, dann soll er sich an den Kosten beteiligen er hat sie ja damals auch gewollt. Der macht es sich leicht, plagt ihn eventuell das schlechte Gewissen? Mach dich für deine Katzen stark, du schaffst das und sie werden dir das ewig danken. LG
biveli john ist offline  
Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2019, 13:50
  #13
maschari
Forenprofi
 
maschari
 
Registriert seit: 2018
Ort: Hannover
Alter: 27
Beiträge: 1.214
Standard

Zitat:
Zitat von biveli john Beitrag anzeigen
Das Weggeben der Katzen könnte die Depression verschärfen, da auch die Katzen einen sicheren Halt geben und emotional wichtig sind. Die
Trennung vom Freund und dann noch die der Katzen das ist zuviel.
Du wirst von ihnen gebraucht und es wird dir ein gutes Gefühl von Stärke geben das geschafft zu haben.
Schön gesagt, dass habe ich auch gedacht, dass vielleicht die Katzen zu deiner Genesung beitragen können und danach geht ihr gestärkt aus der Erfahrung hervor. Und wer sagt nicht, dass sich in einem Jahr evtl. neue Möglichkeiten eröffnen?

Viele Grüße,
maschari ist offline  
Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2019, 13:52
  #14
neph
Neuling
 
neph
 
Registriert seit: 2017
Ort: Sachsen
Alter: 23
Beiträge: 25
Standard

Zitat:
Zitat von Irmi_ Beitrag anzeigen
Ich finde das - hm - nicht gut von Deinem Freund, dass Deine Katzen beinahe sofort weg müssen. Aber wir können das nicht ändern.
Ja, es kam alles so plötzlich. Er hat sich bereit erklärt, dass die beiden bis Ende August noch bei ihm wohnen können, aber das wars dann halt auch

Zitat:
Zitat von Irmi_ Beitrag anzeigen
Wenn man Zeit hat, kann man durchaus tolle neue Besitzer für seine Katzen suchen und auch finden. Aber in der Regel braucht sowas Zeit. :-/
Es sind ja noch 6 oder 7 Wochen... aber wie soll ich bis Montag (solange wartet die Vermieterin noch auf meine Antwort) wissen, ob ich in der Zeit jemanden finde
Wenn ich sie dann ins Tierheim schaffen müsste, wäre ich sehr traurig.
So oder so, ich würde sie einfach so schrecklich vermissen...

Zitat:
Zitat von balulutiti Beitrag anzeigen
Aber manchmal sind rationale Entscheidungen wirklich besser. Schau, wenn du belastet bist, geht es dir schlecht. Wenn es dir schlecht geht, spüren das die Katzis auch (damit meine ich nicht, dass du sie vernachlässigst!) Jetzt kannst du das noch kompensieren, aber es kostet dich viel Kraft und die brauchst du doch, um gesund zu werden.
Das stimmt auch. Zum anderen mache ich mir vielleicht jetzt nur wieder sinnlos Panik und im Endeffekt bin ich dann froh, dass sie bei mir sind. Es spielt einfach zu viel Angst in dieser Entscheidung eine Rolle.

Zitat:
Zitat von maschari Beitrag anzeigen
Hat die Wohnung mit den 37qm denn einen Balkon, bzw. gibt es sogar vielleicht für deine Katzen die Möglichkeit, nach draußen zu gehen?
Ist der Schnitt der Wohnung so, dass es zumindest eine "größere" Strecke zum laufen gibt?

Und wie sind die beiden so, eher wild oder eher gemütlich?
Also die Wohnung is U-förmig geschnitten, aber eine wirklich lange Strecke, so wie in der alten Wohnung ist das nicht... Einen kleinen Balkon gibt es, den habe ich jetzt nicht mit in die qm einberechnet.

Die Katze ist eher ruhig und zurückhaltend... sie bekommt abends mal ihre 5 Minuten und möchte spielen. Der Kater hat eine Ausdauer... der könnte den ganzen Tag dem Federwedel hinterher rennen. Ich könnte vielleicht noch mit beiden draussen spazieren gehen an der Leine, aber ich weiß gar nicht, ob die sich überhaupt ein Geschirr überziehen lassen würden. Ungesicherter Freigang ist mir bei den beiden zu heikel, da v.a. der Kater gerne Dinge frisst, die er nicht fressen sollte (Schnüre etc)
neph ist offline  
Mit Zitat antworten
Alt 12.07.2019, 14:19
  #15
Winterqueen
Forenprofi
 
Winterqueen
 
Registriert seit: 2019
Beiträge: 1.071
Standard

Hey,

ich wollte dir sagen, dass ich dich sehr gut verstehen kann.
Auch ich habe vor vielen Jahren eine Trennung hinter mir, die auch mit der Trennung von zwei Katzen einher ging.
Vielleicht ist es nicht ganz vergleichbar mit dir, denn wir hatten zusammen vier Tiere und ich habe die zwei Kater mitgenommen und musste dafür die beiden Katzen zurück lassen. Ich war also danach nicht komplett allein.

Egal wie du dich entscheidest und welchen Weg du gehst - ich wollte dir nur erzählen, dass ich noch heute nach vielen Jahren hin und wieder an die beiden Mädels denken muss.
Und ich mir wünschte, dass es anders gekommen wäre.

Für die Zukunft habe ich für mich daraus gelernt, dass es sehr wichtig ist in jeder Partnerschaft (auch wenn es sehr unangenehm ist und man sich nicht eingestehen will, dass es überhaupt jemals zu einer Trennung kommt) klären muss, wer das Tier nimmt oder dass man gegebenenfalls zusammen nach einem neuen Zuhause sucht, wenn keiner es nehmen kann usw.
Man hat es schließlich zusammen angeschafft und gemeinsam eine Verantwortung übernommen.

Denk bitte gründlich darüber nach, ob du sie weg geben wirst, denn danach ist der Schritt erstmal getan und nicht einfach rückgängig zu machen.
Solltest du dich dafür entscheiden, dass es für die beiden und für dich besser ist, wenn ihr getrennte Wege geht - dann ist das auch okay. Das Leben verläuft oft anders als wir dachten, aber letztendlich erreichen wir immer wieder einen Punkt, an dem wir wieder lachen und unbeschwert sein können.

Die anderen User hier kümmern sich ja gut um dich und ich denke, dass du mit ihrer Hilfe eine Lösung finden wirst
Ich schicke dir ganz viel Kraft und wünsche dir und deinen Lieblingen alles Gute.
Winterqueen ist offline  
Mit Zitat antworten
Antwort

abgeben, depressionen, überfordert

Themen-Optionen
Ansicht

Gehe zu

Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Leute, die Katzen wegen Umzug abgeben Orchida Katzen Sonstiges 39 27.12.2018 19:01
Katzen lieber abgeben nach Umzug? Mondbärschaf Katzen Sonstiges 13 13.01.2017 17:46
Katzen abgeben wegen Umzug? Olesch Wohnungskatzen 18 25.03.2015 20:28
Katzen wegen Umzug abgeben? Liberia Katzen Sonstiges 28 27.03.2014 20:19

Werbung:
Lucky Kitty Pets Nature

Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 06:43 Uhr.

Über uns
Seit 2006 stehen dir in unserem großen Katzen Forum erfahrene Katzenhalter bei Notfällen, Fragen oder Problemen mit deinem Tier zur Verfügung und unterstützen dich mit ihrem umfangreichen Wissen und wertvollen Ratschlägen.