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Alt 17.05.2018, 14:54   #1
Spiegelschatten
Neuling
 
Registriert seit: 2014
Beiträge: 15
Standard Madou wird Dienstag eingeschläfert, wie helfe ich Schewa?

Hallo,

ich war gestern mit meinem 12jährigen Kater Madou beim Tierarzt, der mir eine ziemliche Schokdiagnose gab: er hat Schilddrüsenkrebs, der bereits in die Lymphknoten gestreut hat. Scheinbar sehr aggressiv und schnell wachsend, denn vor zwei Wochen war ich aus einem anderen Grund mit Madou beim Tierarzt, da hat der Doc die Lymphknoten abgetastet und sie waren okay, jetzt sind sie Murmelgroß.
Ich bin seit gestern nur am weinen, weiß genau, dass es die richtige Entscheidung ist ihn einzuschläfern, denn es geht ihm nicht gut. er hat sich so verändert. früher fraß er wie ein scheunendrescher alles, was ihm vor die schnauze kam, jetzt lässt er sich zweimal bitten. er saß die letzten zwölf jahre jeden abend auf meinem schoß, und jetzt will er gar nicht mehr gestreichelt werden. sein fell verändert sich. er verkriecht sich.
naja jedenfalls ist jetzt dienstag der termin zum einschläfern, so habe ich noch ein bisschen zeit mich von ihm zu verabschieden.

wie kann ich schewa (13 jahre alt) helfen den verlust ihres spielgefährten zu verarbeiten? sie leben seit zwölf jahren zusammen und ich habe angst, dass schewa nicht damit klar kommt, wenn madou weg ist. vor vielen, vielen jahren war sie eine zeit lang unsauber. ich vermute, es lag damals am streuwechsel. überhaupt ist sie eine kleine diva und es muss immer alles nach ihrem kopf gehen. ich denke, sie wird madou sehr vermissen. wie kann ich ihr helfen?

liebe grüße
spiegelschatten
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Alt 17.05.2018, 16:09   #2
Gwenifere
Erfahrener Benutzer
 
Gwenifere
 
Registriert seit: 2009
Beiträge: 963
Standard

Hallo,

das tut mit leid mit Deinem Madou.

Wenn es wirklich sein soll. dass er gehen muss , dann lasse Schewa auf alle Faelle Abschied von ihm nehmen, dh bring ihn mit nach hause, und lasse Schewa ihn beschnuppern. Sie versteht dann dass er weg ist.

Danach heisst es abwarten, wie sie sich verhaelt...

Alles Gute
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Alt 17.05.2018, 16:36   #3
potatoiv
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2016
Beiträge: 953
Standard

Hallo!

Ich würde es auch wichtig finden, dass sie sich verabschieden kann, so wie es Gwenifere beschrieben hat....das wird sie verstehen!
Wie sie reagiert, kann man kaum vorhersehen....

Es tut mir sehr sehr leid für euch!
Eva
__________________
potatoiv ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.05.2018, 10:58   #4
Tadi
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2015
Beiträge: 628
Standard

Wenn möglich, lass den Tierarzt zu Dir kommen. So kannst Du dem
Kater den Stress ersparen, seinen letzten Weg beim Tierarzt zu gehen und
Deine Katze kann in gewohnter Umgebung Abschied nehmen, so wie sie es will.

Bei uns reagieren die Katzen immer sehr unterschiedlich auf Abschied. Es sind allerdings mehrere und Freigänger. Aber, alle nehmen Abschied. Immer und ganz unterschiedlich. Manche sind sehr nah, putzen den gegangenen Gefährten, legen sich dazu, andere gehen kurz vorbei etc.
Einige Trauern ein paar Tage, je nach Tiefe der Bindung.
Da hilft Trost, wie bei und Menschen auch.

Frage Deinen Tierarzt, ob er heim kommt, viele machen das.
Wenn nicht, dann nimm den Kater danach mit heim, ein paar Stunden.

Dir wünsche ich viel Kraft für die kommende Zeit.

Grüsse
Tadi
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Alt 18.05.2018, 11:51   #5
NicoCurlySue
Forenprofi
 
Registriert seit: 2016
Ort: Bad Nauheim
Beiträge: 1.541
Standard

Ach je, das tut mir sehr, sehr leid! Tipps kann ich Dir keine geben, aber die hast Du ja auch schon bekommen!

Ich wünsche Dir ganz, ganz viel Kraft für die nächsten Tage und dass Du ihn gut gehen lassen kannst! Das ist wirklich das Schwerste im Zusammenleben mit Katzen-finde ich-, die Entscheidung, sie aktiv gehen zu lassen und es dann umzusetzen.

Alles Gute für Euch!!
__________________
Eva-Maria und die Sieben Lieben
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Alt 18.05.2018, 15:21   #6
Starfairy
Forenprofi
 
Registriert seit: 2008
Beiträge: 6.818
Standard

Nur eine vorsichtige Frage, wie wurde das diagnostiziert? Nur durch abtasten? Oder wurden irgendwelche anderen Untersuchungen gemacht?

Mir springt es nur so ins Auge, das alles, was du beschreibst, (frißt nicht mehr, verändertes Fell, Unwohlsein) alles auf eine Überfunktion der Schilddrüse hinweist.
Und die verdickten Lympfknoten könnten evtl. auch eine vergrößerte Schilddrüse sein - was auch zu einer Überfunktion passen könnte. Bzw. von Entzündungen der SD kommen.

Ich möchte dir keine falschen Hoffnungen machen, falls die Diagnose wirklich gesichert ist. Aber falls nicht, würde ich wirklich nochmal die SD-Werte bestimmen lassen.

Ich wünsche dir auch viel Kraft für die nächsten Tage.
Starfairy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 17:33   #7
Manuela48
Forenprofi
 
Manuela48
 
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Beiträge: 2.284
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Zitat:
Zitat von Starfairy Beitrag anzeigen
Nur eine vorsichtige Frage, wie wurde das diagnostiziert? Nur durch abtasten? Oder wurden irgendwelche anderen Untersuchungen gemacht?

Mir springt es nur so ins Auge, das alles, was du beschreibst, (frißt nicht mehr, verändertes Fell, Unwohlsein) alles auf eine Überfunktion der Schilddrüse hinweist.
Und die verdickten Lympfknoten könnten evtl. auch eine vergrößerte Schilddrüse sein - was auch zu einer Überfunktion passen könnte. Bzw. von Entzündungen der SD kommen.

Ich möchte dir keine falschen Hoffnungen machen, falls die Diagnose wirklich gesichert ist. Aber falls nicht, würde ich wirklich nochmal die SD-Werte bestimmen lassen.

Ich wünsche dir auch viel Kraft für die nächsten Tage.
Hmm, ich habe das auch gleich gedacht. Du hast geschrieben, die Lymphknoten wären beim Abtasten vor zwei Wochen völlig normal gewesen. Wie wurde denn die Diagnose gestellt?

Falls die Diagnose wirklich nach gründlicher Diagnostik gesichert ist, wünsche ich dir viel Kraft.

LG Manuela
__________________
Nach manch einem Gespräch mit Menschen hat man den Wunsch, einen Hund zu streicheln, einem Affen zuzulächeln und vor einem Elefanten den Hut zu ziehen.
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Alt Gestern, 19:21   #8
Spiegelschatten
Neuling
 
Registriert seit: 2014
Beiträge: 15
Standard

Hallo miteinander,

danke erst einmal für eure antworten.
Madou hat seit vielen jahren eine schilddrüsenüberfunktion und der T4-wert wurde regelmäßig überprüft, das letzte mal vor zwei wochen. da war er im normalbereich. ich habe das glück medikamente in ihn ohne probleme reinzubekommen. er hat auch noch ein herzproblem und nimmt betablocker und auch was zur entwässerung. kurzum: eine menge.
als die SDÜ bei Madou noch nicht entdeckt war, verhielt er sich anders. Er hatte ständig Hunger, war hyperaktiv, man konnte gar nicht genug mit ihm spielen und super schmusig. Jetzt ist er das genaue Gegenteil.
Sofort beim Abtasten meinte der Doc, dass sich die "Schwellungen" anfühlen wie ein tumor und er hat beide mittels ultraschall untersucht, weshalb es keinen zweifel gibt. ich weiß leider auch, wie sich tumore im ultraschall darstellen und auch für mich sah es so aus und ich vertraue meinem tierarzt. ich fahre seit jahren immer mit dem taxi in ein kleines dorfkaff in der nähe. ach ja und den schallkopf hat er auch auf die schilddrüse gehalten, die ist auch befallen und die lymphknoten waren klar abgegrenzt.

ich hab den TA direkt gefragt, ob er zu hause einschläfert allerdings macht er das nicht, weil er schlechte erfahrungen damit gemacht hat, das die katzen wegspringen, gejagt werden, kurzum es mehr stress ist als beim TA: und madou mag keine fremden männer in der wohnung und verkriecht sich dann immer, gerade wenn sie groß und stattlich sind wie mein tierarzt. in sofern denke ich auch würde das mehr stress als nutzen für madou sein. auch wenn es für mich tatsächlich einfacher wäre.

die idee madou wieder mit nach hause zu nehmen, damit schewa sich verabschieden kann, hat mich im ersten moment begeistert. nach einmal drüber schlafen sehe ich da nur ein großes problem: dann müsste ich mich drum kümmern, dass er "entsorgt" wird. was für ein schreckliches wort!!! ich hab kein eigenes grundstück um ihn zu begraben und ich weiß genau, dass ich das nicht hinkriege, mich um die "entsorgung" zu kümmern. ich hab seit jahren mit rezidivierenden depressionen zu kämpfen, und bin seit mittwoch wie erstarrt und bekomme die einfachsten dinge wie wäsche waschen, essen kochen, usw nicht mehr auf die reihe. und ich weiß mein flauschiger schatz läge dann hier und ich würde es einfach nicht hinbekommen, mich darum zu kümmern. abgesehen davon hab ich auch überhaupt keine ahnung was man dann machen muss und wie sowas von statten geht.
meine nächste idee war dann schewa mitzunehmen zum TA wobei ich da auch unsicher bin, sie war bisher so selten beim TA weil sie immer gesund war und ich will nicht, dass sie den TA dann mit dem tod ihres gefährten verbindet. bin da wirklich ratlos, was ich machen soll.

es gibt eine kuscheldecke, auf der eigentlich nur Madou lag. ich werde sie wohl schewa überlassen damit sie noch was hat, was nach Madou riecht. ich will nicht, dass er gehen muss. und doch weiß ich, dass es die richtige entscheidung ist. die veränderungen sind so dermaßen krass. ich barfe ihn, früher hat er große stücke locker zerkaut und vor eineinhalb wochen ungefähr fing er an die immer wieder rauszukotzen (ich vermute durch schluckbeschwerden), also hab ich ihm die stücke ganz klein geschnitten und so kann er sie wieder fressen. heute hab ich ihm rinderhack gegeben, eigentlich ist er allergisch drauf aber das ist jetzt auch egal, bei der dröhnung kortison, die der TA ihm gespritzt hat. mit dem kortison geht es ihm tatsächlich ein kleines bisschen besser. er bekommt besser luft und verkriecht sich nicht mehr ganz so extrem, schläft wieder im raum. angefasst werden will er leider auch so nicht, sobald man ihn versucht zu streicheln geht er weg. und früher saß er jeden abend auf meinem schoß und hat seine streicheleinheiten eingefordert smile. ach das ist alles so scheiße und tut so weh!

lg
spiegelschatten
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Alt Gestern, 19:39   #9
NicoCurlySue
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Registriert seit: 2016
Ort: Bad Nauheim
Beiträge: 1.541
Standard

Ach Mensch, ich drück Dich mal -wenn Du magst- aus der Ferne!

Ich hatte vor vielen Jahren meine eingeschläferte Katze wieder mit nach Hause genommen, um mich selbst noch in Ruhe von ihr verabschieden zu können. Das hat mir sehr gut getan!

Vielleicht könntest Du Manou später ja wieder zum TA bringen? Oder vielleicht gibt es bei Euch eine Tierbestattung? Die holen die Tiere ja oft auch ab.

Ich wünsche Dir, dass Du die nächsten Tage trotz allem gut schaffst und Dir Shewa ein kleiner Trost sein kann, bzw. Ihr Euch gegenseitig! Ich weiß, es ist furchtbar schwer, aber Manou wird es danach wieder gut gehen!!

Alles Gute für Euch!
__________________
Eva-Maria und die Sieben Lieben

Geändert von NicoCurlySue (Gestern um 19:49 Uhr)
NicoCurlySue ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt Gestern, 21:58   #10
Ayleen
Erfahrener Benutzer
 
Ayleen
 
Registriert seit: 2011
Beiträge: 749
Standard

Hallo Spiegelschatten

Es tut mir sehr leid für euch. Ich würde Madou danach auch nach Hause nehmen, damit sich Schewa verabschieden kann.

Bei uns kann man die verstorbene Katze in die Praxis bringen. Die organisieren die Kremation und auf Wunsch bekommt man die Asche zugeschickt.

Ich wünsche dir viel Kraft in dieser traurigen Zeit.
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