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Alt 16.07.2015, 09:01
  #1
CatSam
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2015
Beiträge: 244
Standard Was ist artgerechte Haltung?

Wenn ich von artgerechter Haltung lese/höre, dann frage ich mich immer wieder, was dies denn eigentlich ist. Viele Tiere gehören einfach in die Natur, wollen frei und wild leben, werden aber auch gejagt und gefressen. Geht dies noch in Richtung artgerecht, und ist ein Leben im Zoo eine Alternative?

Bei Katzen ist ein artgerechtes Leben schwierig zu definieren. Katzen waren nicht immer Hauskatzen, jagten und und bekamen sicherlich auch oft Junge. Waren die wilden Katzen lebenstauglicher? Die Hauskatzen muss man vor einem natürlichen Leben schützen, damit sie sich nicht unkontrolliert vermehren und sich selbst schaden. Aber ist es artgerecht, sie zu kontrollieren? Vermenschlicht man sie damit nicht? Wollen "wir" kastriert werden, nur weil es viele Menschen gibt?

Was mich stört, ist, dass Katzenerfahrene unerfahrenen Katzenhaltern ein schlechtes Gewissen einreden, nur weil diese eine Haltung nicht so ideal umsetzen. Was man tun kann, ist, sie zu informieren und zum Nachdenken anzuregen. Zwar gibt es Grenzen bei der Katzenhaltung, doch wenn eine artgerechte Haltung nicht genau definiert werden kann und aus Gründen der Sicherheit immer ein Kompromiss ist, damit die Katze gesund und glücklich leben kann, sollten doch Menschen, die den Katzen ein annehmbareres Leben bieten als '"draußen", nicht als Tierquäler bezeichnet werden.

Einerseits ist das Leben eines Freigängers fast ideal, andererseits gibt es auch da Gefahren. Dann wären Wohnungskatzen eine optimale Haltung. Ideal wäre natürlich ein eingezäunter Garten, was aber auch noch ein Kompromiss bleibt, denn Katzen wollen naturgemäß nicht nur auf einen Garten begrenzt sein. Eine katzengerechte Haltung ist also ein Kompromiss, weil wir die Katze schützen wollen - aber artgerecht?
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Alt 16.07.2015, 09:11
  #2
Mikesch1
Foren-Nanny
 
Mikesch1
 
Registriert seit: 2010
Ort: Im Moin-Moin-Gebiet ;-)
Alter: 56
Beiträge: 18.641
Standard

Es gibt überhaupt kein artgerechtes Leben mehr für die Tiere auf dieser Welt, da es den Menschen gibt.

Er zerstört ihre Umwelt (Regenwald, Wälder in D z. B.), er jagt und tötet sie, er baut Autos, die sie umbringen, er steckt sie in Zoos, er steckt sie in den Zirkus etc. etc.

Man kann nur versuchen, die Tiere, egal welcher Art, so artgerecht wie möglich zu halten.

Dein Beitrag scheint mir aber auch ein wenig auf den "Ton" in diesem Forum hinzuweisen, richtig? Da gibt es übrigens extra die "Tonfall-Diskussion"
__________________
Es grüßen Ole, Maya, Polly, Nico, Teddy, Cameron, Pflegis Moritz, Hasi und Tommy und natürlich ihr Personal
Unvergessen: mein Scheuchen Miezi + 23.11.2011, mein Sonnenschein Lilly + 22.12.2014 und die liebsten Oldies der Welt Tigerlilly + 20.10.2014 und Minkamaus + 11.03.2016 + Schätzchen Lasse + 12.08.2017 Klein Emma +24.05.2018

Darum bitte keine Einzelhaltung! ............. Tierleid-/quälerei melden - So gehts!
Gründe für die Kastration der Katze

www.katzenhilfe-bremen.de
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Alt 16.07.2015, 09:24
  #3
Geisterkatze
Forenprofi
 
Registriert seit: 2013
Beiträge: 3.083
Standard

Also ich glaube das auch eine Wohnungskatze ein Artgerechtes Leben führen kann. Es liegt aber am Besitzer dieses der Katze zu bieten und da kann Mensch eine Menge machen. Damit meine ich jetzt nicht nur die normalen Dinge wie Katzenklo und Kratzbaum. Man kann Catwalks bauen, Verstecke lassen sich aus zahllosen Dingen zaubern, man kann auch von draußen Sachen mit rein bringen. Einfach mal spazieren gehen und alles mögliche Einsammeln. Auch sollten Wohnungskatzen nicht einzeln gehalten werden. Eine Ausnahme sind Einzelkatzen die nicht mehr vergesellschaftet werden können, aber diese Katzen stellen dann noch viel höhere Ansprüche. Die brauchen dann zum Beispiel einen Platz wo immer jemand zu Hause ist.
Freigang ist was tolles, wenn man in einer Gegend wohnt wo das überhaupt noch möglich ist, denn der Verkehr wird immer schlimmer, es gibt Katzenhasser, auch die Landwirdschaft birgt gefahren und nicht zu vergessen Katzenliebhaber (ja, auch die stellen eine Gefahr da).
Geisterkatze ist offline  
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Alt 16.07.2015, 09:42
  #4
Nervkeks
Forenprofi
 
Nervkeks
 
Registriert seit: 2013
Ort: Mannheim
Beiträge: 1.001
Standard

Ich glaube "artgerecht" kann man weder definieren noch erreichen. Egal ob beim Menschen oder einer Katze.

Für den Menschen ist es auch nicht "artgerecht" jeden Morgen von nem Wecker geweckt zu werden so als Beispiel mal

Ich denke daher es kommt eher drauf an glücklich zu sein. Bei ner Katze würde ich da schon ein paar Eckpunkte als mehr oder weniger allgemeingültig sehen wie zB

-vernünftige Ernährung für die Gesundheit und den Geschmack
-Auslastung sowohl körperlich als auch geistig (egal ob Freigänger oder Wohnungskatze)
-mind. einen Artgenossen um nicht Einsam zu sein
-Liebe (auch wenns bissel abgedroschen klingt )
-bei Bedarf medizinische Versorgung
__________________
Sinus *04.2013 und Mr. Waffle *08.2016
Cosinus 04.2013-06.2019 und Bella 05.1999-09.2017
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Alt 16.07.2015, 10:02
  #5
JeLiGo
Forenprofi
 
JeLiGo
 
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Alter: 55
Beiträge: 14.500
Standard

Zitat:
Zitat von Mikesch1 Beitrag anzeigen
Es gibt überhaupt kein artgerechtes Leben mehr für die Tiere auf dieser Welt, da es den Menschen gibt.
Volle Zustimmung

Zitat:
Zitat von Geisterkatze Beitrag anzeigen
Also ich glaube das auch eine Wohnungskatze ein Artgerechtes Leben führen kann. Es liegt aber am Besitzer dieses der Katze zu bieten und da kann Mensch eine Menge machen.
Und das beste daraus zu machen, ist aus meiner Sicht, geradezu eine Verpflichtung den Tieren gegenüber. Dazu gehört allem voran die Vermeidung von Einzelhaft in der Wohnung!

Zitat:
Zitat von Geisterkatze Beitrag anzeigen
Freigang ist was tolles, wenn man in einer Gegend wohnt wo das überhaupt noch möglich ist, denn der Verkehr wird immer schlimmer, es gibt Katzenhasser, auch die Landwirdschaft birgt gefahren und nicht zu vergessen Katzenliebhaber (ja, auch die stellen eine Gefahr da).
Ja, leider wohnen die meisten Menschen nicht so günstig, dass Katze ohne jede Einschränkungen rumstromern kann.

Zitat:
Zitat von CatSam Beitrag anzeigen
Was mich stört, ist, dass Katzenerfahrene unerfahrenen Katzenhaltern ein schlechtes Gewissen einreden, nur weil diese eine Haltung nicht so ideal umsetzen.
Man kann aber versuchen, es so ideal wie möglich zu machen, und dazu bedarf es bei dem einen oder anderen vielleicht mehr als ein paar warme Worte. Es geht hier schließlich um Lebewesen.

Hier wird auch niemandem ein schlechtes Gewissen eingeredet, wenn derjenige willens ist nachzudenken, dazuzulernen und vielleicht auch ein paar Tipps anzunehmen. Wer aber völlig lernresistent ist, sich an alten Zöpfen festhält ("ich hab mein Leben lang Katzenerfahrung" - liest man oft genug) und dabei womöglich noch rotzfrech wird, der muss halt mit Gegenwind rechnen, ganz einfach.
__________________
Claudia mit Lilly *06.07.2008 und Jerry *10.02.2009

Meine Sternchen im Herzen: Gonzo (05-/2000 - 02/2017), Gina (05/1998-04/2011), Felix (09/1988-06/1998), Mausi (02/1989-01/2000) + Nasty (05/1985-04/1998)
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Alt 16.07.2015, 10:05
  #6
Barbarossa
Forenprofi
 
Barbarossa
 
Registriert seit: 2006
Beiträge: 20.674
Standard

Wer weiß denn, ob Katzen nicht in den letzten 2 Millionen Jahren ungeduldig drauf gewartet haben, dass die Menschen endlich von ihren Bäumen runterklettern und Häuser für sie bauen, Kratzbäume und Futternäpfe erfinden?

Freigängerkatzen in ruhiger Umgebung dürften sehr artgerecht leben. Wenn hier von der Nachtschicht nach Hause gekommen und ein Napf voll Futter verdrückt wird, sich anschließend bereitwillig ins Bett gelegt und kurze Zeit später wohlig geschnarcht wird, dann scheinen sie doch sehr zufrieden. Warum sonst sollten sie freiwillig zurückkehren?

Bei Wohungskatzen müssen sich die Menschen schon deutlich mehr engagieren, aber auch dort scheinen die Katzen mehrheitlich sehr zufrieden zu leben.

Es ist zum Glück nur dem Menschen eigen, sich über ungelegte Eier Gedanken zu machen.
__________________
Viele Grüße
von meinen Sternchen Matzi 01.05.98-05.05.14 und Moritz 01.05.98-25.11.16, von Tinka und von mir


Im Garten der Zeit wächst die Blume des Trostes (rumänisches Sprichwort)
Barbarossa ist offline  
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Alt 16.07.2015, 10:08
  #7
CatSam
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2015
Beiträge: 244
Standard

Selbst wenn es in der Natur nicht so gefährlich wäre und es wenige Autos gäbe etc., ist ein derart artgerechtes Leben durch die naturbedingte Vermehrung kaum ein angenehmes Leben für eine Katze.

Zitat:
Zitat von Mikesch1 Beitrag anzeigen
Man kann nur versuchen, die Tiere, egal welcher Art, so artgerecht wie möglich zu halten.
Stimmt, und da gibt es unterschiedliche Ansichten. Ich versuche natürlich alles, es meinen Katzen so angenehm wie möglich zu machen, aber ich fühle auch die enorme Verantwortung und die Angst vor möglichen hohen Kosten. Was ist, wenn ich es nicht mehr schaffe? Muss ich dann das Leben eines Tieres über meines oder eines anderen Menschen stellen?

Zitat:
Dein Beitrag scheint mir aber auch ein wenig auf den "Ton" in diesem Forum hinzuweisen, richtig? Da gibt es übrigens extra die "Tonfall-Diskussion"
Naja, mir ist halt aufgefallen, dass oft gemeckert wird, wenn Neulinge Fragen haben. Wer Bescheid weiß, fragt nicht, und wer lernen muss, muss fragen dürfen, macht also wahrscheinlich auch Fehler.

Zitat:
Zitat von Nervkeks Beitrag anzeigen
Für den Menschen ist es auch nicht "artgerecht" jeden Morgen von nem Wecker geweckt zu werden so als Beispiel mal
Ja, ich denke auch manchmal darüber nach, was für den Menschen eine artgerechte Haltung ist.
CatSam ist offline  
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Alt 16.07.2015, 10:24
  #8
Brickparachute
Foren Mitglied
 
Brickparachute
 
Registriert seit: 2014
Beiträge: 5.999
Standard

Zitat:
Zitat von CatSam Beitrag anzeigen

Naja, mir ist halt aufgefallen, dass oft gemeckert wird, wenn Neulinge Fragen haben. Wer Bescheid weiß, fragt nicht, und wer lernen muss, muss fragen dürfen, macht also wahrscheinlich auch Fehler.
Wer auf der falschen Haltung beharrt, nichts dazu lernen will und dann auch noch pampig und unverschämt wird, darf sich nicht über die Antworten wundern. Neuling oder nicht.

Wer etwas verändern will und mal sein Ego zurück stellt, wird viel Unterstützung und Hilfe bekommen hier.
Brickparachute ist offline  
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Alt 16.07.2015, 10:35
  #9
Crazynic
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Crazynic
 
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Beiträge: 496
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Also ich behaupte (und jetzt steinigt mich!!) eine Wohnungskatze ist NICHT artgerecht gehalten! Es ist mir natürlich klar, dass nicht jeder die Möglichkeit hat, eine Katze raus zu lassen und ich verurteile auch keinen, der Wohnungskatzen hält - sofern er sich dann auch um sie kümmert! Aber artgerecht ist es eben nicht, denn eine Katze ist eine Jägerin und noch dazu ein unabhängiges Tier, das tun und lassen möchte, wonach ihr gerade ist... Das kann ihr (leider) nicht jeder bieten, aber sei die Wohnung/das Haus auch noch so groß, ist die Wohnunskatze eingesperrt... Was nicht bedeutet, dass es ihr dann schlecht geht!

Wenn man wirklich auf den artgerechten Aspekt hinaus möchte, dürfte man gar keine Tiere halten, also auch kein Hund (auch laufen an der Leine ist nicht artgerecht), keine Vögel, Nager, Fische etc. Wie Nervkeks so schön schreibt, leben aber auch wir Menschen nicht artgerecht, auch wir unterliegen Zwängen, die es früher nicht gegeben hat. Die Welt dreht sich weiter und so wie wir Menschen uns anpassen, machen das auch die Tiere - in gewissem Rahmen versteht sich...

Jeder sollte daher versuchen, seinen Tieren das schönstmögliche Leben zu bieten, das in seinen Möglichkeiten steht... Wir haben es da sehr gut, da wir sehr ländlich wohnen und daher selbstverständlich unsere beiden Samtpfoten Freigänger sind. Es gibt Tage, da bekommen wir sie nur zur Fressenszeit zu Gesicht, was ja einerseits schade ist, aber andererseits gönne ich ihnen den Spass, durch die Gegend zu ziehen - auch wenn ich mehrmals täglich irgendwelche Geschenke "entsorgen" darf, die totgespielt, aber dann doch nicht gefressen wurden...
__________________
Ein Haus ohne Katze ist wie ein Garten ohne Blumen!
Crazynic ist offline  
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Alt 16.07.2015, 10:37
  #10
Kasi
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Kasi
 
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Zitat:
Zitat von Brickparachute Beitrag anzeigen
Wer auf der falschen Haltung beharrt,...
Mhhh, was richtig oder falsche Haltung ist, ist aber nicht gesetzlich festgehalten und in Stein gemeißelt. Ist doch klar, das darüber Diskussionen entbrennen.
__________________
[I]Going to punish myself by tickling my cat's belly and accepting the consequences[/I]
Kasi ist offline  
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Alt 16.07.2015, 10:40
  #11
JeLiGo
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JeLiGo
 
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Standard

Zitat:
Zitat von Kasi Beitrag anzeigen
Mhhh, was richtig oder falsche Haltung ist, ist aber nicht gesetzlich festgehalten
Wieso braucht es für alles Gesetze? Weil sich der Mensch nur dann daran hält? Diskutiert werden soll ja auch, aber es gibt gewisse Dinge, die sich irgendwie von selbst verstehen, wenn man sich mit dem Thema gewissenhaft auseinandersetzt.
JeLiGo ist offline  
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Alt 16.07.2015, 10:44
  #12
Brickparachute
Foren Mitglied
 
Brickparachute
 
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Beiträge: 5.999
Standard

Zitat:
Zitat von Kasi Beitrag anzeigen
Mhhh, was richtig oder falsche Haltung ist, ist aber nicht gesetzlich festgehalten und in Stein gemeißelt. Ist doch klar, das darüber Diskussionen entbrennen.
Es kann keine zwei gegensätzlichen "richtigen" Meinungen geben, wenn es um das Wohl des Tieres gibt. Jede Menge Leute tun Sachen, die für die Katze schlecht sind, aber für sie bequem, von Haus aus mit dem tollen Satz ab "naja....da kann man geteilter Meinung sein...." und "....haben wir aber immer schon so gemacht und kenne viele Leute, die das so machen..." Einzelhaltung, Einzelkitten, mit Wasserpistole bestrafen, von Dreck wie TF und Felix etc. ernähren, nicht kastrieren lassen, immer wieder werfen lassen, in Miniwohnungen halten.....the list goes on.

"Kann man geteilter Meinung sein". Ja kann man. Aber eine davon ist schlecht für das Tier. Warum sollte man das unterstützen? Wollen wir nicht alle das Beste für unsere Lieblinge? Und daß man nicht mit umfassendem Wissen auf die Welt gekommen ist, ist doch klar und gar kein Thema. Aber an dem Blödsinn festhalten, das ist das Problem.
Brickparachute ist offline  
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Alt 16.07.2015, 10:48
  #13
CatSam
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Standard

Zitat:
Zitat von JeLiGo Beitrag anzeigen
Man kann aber versuchen, es so ideal wie möglich zu machen, und dazu bedarf es bei dem einen oder anderen vielleicht mehr als ein paar warme Worte. Es geht hier schließlich um Lebewesen.
Kritik ist ja ok, aber wenn man die Leute vertreibt, geht es den Katzen auch nicht besser.

Zitat:
Wer aber völlig lernresistent ist, sich an alten Zöpfen festhält ("ich hab mein Leben lang Katzenerfahrung" - liest man oft genug) und dabei womöglich noch rotzfrech wird, der muss halt mit Gegenwind rechnen, ganz einfach.
Also, wenn man mich anmacht, nur weil ich Fehler mache, dann wehre ich mich auch. Doch ich bin nicht lernresistent.

Ich kenne auch jemanden, der behauptet, Katzenerfahrung zu haben. Es waren Pflanzen in Reichweite, die für die Katzen wohl giftig sind. Mir wurde gesagt: "Die Tiere müssen lernen, damit umzugehen, müssen sie draußen auch. Wenn man die Katzen nicht wenigsten daran schnuppern lässt, lernen sie es nie. Da frage ich mich: Wie machen es die Tiere in der Natur eigentlich, damit ihre Jungen sich nicht vergiften?
CatSam ist offline  
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Alt 16.07.2015, 10:53
  #14
Kasi
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Kasi
 
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Ach Gottchen, entspannt euch. Ich bin ja ganz eurer Meinung. Ich wollte ja nur zu bedenken geben, dass es eben keine gesetzlich festgelegte Norm für die Katzenhaltung gibt und deshalb natürlich Neulinge auch mit völlig anderen Vorstellungen von guter Katzenhaltung hier aufschlagen können. Nur weil die alten Hasen des Katzenforums die hier gängigen Ansichten über Monate und Jahre verinnerlicht haben, heißt das nicht, dass sich das einem Neuling sofort glasklar logisch erschließt (auch wenn es logisch ist).
Kasi ist offline  
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Alt 16.07.2015, 11:00
  #15
Rosenblüte
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Beiträge: 930
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@Crazynic - # 9
Schöner Beitrag von Dir. Das sehe ich auch so und es gibt keinen Grund, Dich zu steinigen. Es ist wie es ist - und da hast Du recht.

Und ob das artgerecht ist für uns Menschen, dass wir eventuell widerwillig einer Arbeit nachgehen müssen, jeden Tag der gleiche Trott, um unseren Lebensunterhalt zu bestreiten. Das liegt natürlich auch an unseren Ansprüchen, dass unser Kopf sagt, dass wir uns damit gewisse Dinge sichern wollen, auf die wir sonst verzichten müssten. Es gibt ja auch vereinzelte Menschen, die sich davon ausklinken. Habe mal von einem gelesen, der wohnte ferab von der Zivilisation im Wald und versorgte sich selbst. Nicht mein Ding, soviel ist mir diese Freiheit nicht wert. Ist aber auch bewundernswert, wer sowas überhaupt kann. Ich könnte das gar nicht.

Und unsere domestizierten Katzen haben ja auch den Vorteil, dass sie Futter von uns serviert bekommen. Wären sie wild auf sich gestellt, hätte sie den Zwang, Futter unbedingt zu besorgen. Deshalb denke ich: Freigang mit der Sicherheit der Futterstelle ist schon luxus artgerecht, weil man seine Veranlagung ausleben kann. Insofern noch besser als bei uns Menschen.
Rosenblüte ist offline  
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