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Katzen Sonstiges Alles was in keine der anderen Kategorien passt

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Alt 06.02.2013, 13:29   #1
SaschaM
Neuling
 
Registriert seit: 2013
Beiträge: 5
Standard Kind und Katze (z.Zt keine Freunde fürs Leben)

Hallo,

ich bin neu hier und habe schon einige Artikel gelesen. Super Forum.

Wir haben ein kleines Problem mit unserer Mauzi. Damit Ihr das besser verstehen und beurteilen könnt muss ich ein wenig ausholen.

Ich habe meine Mauzi vor knapp 4 Jahren bekommen. Ich lebte zu der Zeit alleine und war normal arbeiten. Sie hatte also die Wohnung tagsüber alleine.
Ein Jahr später lernte ich meine derzeitige Freundin kennen. Sie kam ab und zu am Wochenende auch mal zu mir und brachte Ihr Kind mit. Nati war zu der Zeit 4 Jahre alt. Alles Super. Das Kind und die Katze spielten, nach kurzer Gewöhnungszeit, zusammen. Eine echte Liebe
Letztes Jahr haben sind wir zusammen geszzogen. Doppelt soviel Platz wie vorher. Immernoch alles ok. Katze spielte alleine, mit uns oder mit dem Kind.
Eines Tages rief mich meine Freundin an und sagte ich solle bitte schnell nach Hause kommen, die Katze dreht durch. Ich fuhr sofort home und fand die beiden in der Küche (Tür zu) Mauzi davor (dicker Schwanz). Als Mauzi mich sah wurde sie wieder "normal" und mautze und wollte gestreichelt werden. Ich tat die Katze erstmal in das Bad, um die Mädels "frei zu lassen".Anschließend zum TA. Dort wurde an einem Zahn etwas festgestellt und gezogen.
Mauzi hatte wohl kurz zuvor das Kind verfolgt und sie gekrazt. Die Situation war erstmal geklärt.
Nächster Tag (Wochenende) Mauzi drehte wieder Mitags durch. Selbes Spiel wie am Tag zuvor. Abends war meine Freundin auf Toilette und Mauzi ging ein Stück die Treppen rauf und wurde richtig biestig. Sie hatte voll auf Angriff gestellt. Als meine Freundin dann aus dem Bad kam, konnte ich gar nicht so schnell gucken wie sie ihr am Bein hing. Böse gekrazt und gebissen. Mauzi ab ins Bad.
Am Montag habe ich sie dann wieder zum TA gebracht. Sie wurde kastriert.
Mauzi hatte wohl einen Hormonstau
Es kehrte wieder Ruhe ein.

Zwei Monate später, der Vorfall war schon fast vergessen, setzte sich das Kind ausversehen auf die Katze. Böser Fehler. Kind lief weg und schrie vor Schreck. Mauzi wie ne V2 hinterher und stellte das Kind. Ich konnte die Katze, zum Glück, noch fangen bevor schlimmeres passierte. Am nächsten Morgen, ich hatte dem Kind erklärt wieso sie angegriffen wurde, ging Nati aus der Küche und die Katze ganz ruhig hinterher. Als Nati sich dann umsah und die Katze direkt hinter ihr sah.....Schrei.... Katze Selbes Spiel. Zum Glück war ich schnell und konnte beide trennen.

Seit dem hat das Kind panische Angst vor der Katze und die Katze ist sehr nervös wenn das Kind in der Nähe ist.


Jetzige Situation:

Mauzi ist ab und zu schreckhaft (Dicker Schwanz) greift aber nicht an und faucht auch nicht. Wenn jemand fremdes die Tür hoch kommt (Handwerker) zack ab ins Schlafzimmer. Kommt das Kind in einem Kostüm runter, dann Schwanz hoch (Dicker Schwanz) und zielstrebig drauf zu.
Das Kind kommt die Treppe nicht mehr ohne Begleitung herunter. Wenn Sie unten (wo Mauzi auch ist) ist dann nur wenn jemand dabei ist. Alleine bekommt sie Angst. Sie schaut sich auch immer um , wo Mauzi ist und was sie tut.

Nach dem ersten Vorfall waren wir mit dem Kind beim Psychologen, nach einer Siztzung war schon wieder alles gut. Nun haben wir wieder einen Termin gemacht, da es von alleine nicht geht.

Ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Wenn alles nix hilft muss ich für Mauzi ein neues zu Hause finden. Daran möchte ich aber nicht denken. Das ist der aller aller aller letzte Ausweg.

Hoffe hier auf Tipps.

Danke
Sascha


P.S. Bachblüten nutzen wir derzeit. Eine Zeit lang auch Tabletten vom TA zur Beruhigung.
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Alt 06.02.2013, 13:39   #2
knuddel06
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Registriert seit: 2009
Beiträge: 13.440
Standard

Mauzi war wie alt als du sie bekommen hast?
Sie ist viel zu spät kastriert worden.
Dazu noch als Einzelwohnungskatze gehalten worden.
Das sind schonmal die ersten beiden Fehler.
Was ist dem ersten "Angriff" vorrausgegangen? Irgendwas muß ja gewesen sein.
Eine Katze wird nicht von jetzt auf gleich zur wilden "Bestie".
knuddel06 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2013, 13:56   #3
Klütenkopp
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Standard

Ich denke auch, dass irgendwas passiert sein muss. Es muss nicht einmal etwas wirklich Schlimmes gewesen sein, vielleicht war es nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.

Wie geht Nati denn normalerweise mit Mauzi um? Sie ist ja noch recht klein und Kinder können gegenüber Tieren schon mal "übergriffig" werden - nicht aus Bosheit, sondern einfach aus Unerfahrenheit und Neugier.

Habt Ihr Regeln für den Umgang mit Mauzi aufgestellt? Wichtig wäre da m.E.:
- Katze wird weder beim Fressen noch Schlafen gestört.
- Alle Katzenutensilien wie Napf, Kratzbaum, Schlafplatz und Toilette sind tabu. Die Katze muss sich zurückziehen können.
- Darauf achten, dass die Katze nicht "aus Versehen" irgendwo eingesperrt wird.

Am Schwanz ziehen, an den Ohren pulen - oder was sich aus Kindersicht noch so zum Ausprobieren anbietet - sind natürlich sowieso verboten. Aber ein Kind muss auch lernen, dass es beim Toben und Spielen Rücksicht auf die Katze nehmen muss. Die Katze ist eben kleiner und kann nicht immer ausweichen. Unfälle können passieren, jeder Katzenbesitzer ist schonmal über eine im Durchgang lauernde Katze gestolpert, aber Kinder sind eben noch etwas unachtsamer als Erwachsene. Gegebenenfalls muss ein Erwachsener die Katze retten und vorübergehend aussperren o.ä.
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Alt 06.02.2013, 14:08   #4
snowflake
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Puuuuuuh das klingt ganz schön festgefahren, euer Problem.. als erstes mal glaube ich dass die Katze im Kind eine Art Raufpartner sucht. Die Katze greift nicht aus Boshaftigkeit an, und auch nicht weil sich das Kind auf sie drauf gesetzt hat, aus Rache sozusagen, das macht keine Katze... Ich glaube die Katze merkt dass das Kind Angst vor ihr hat und findet das sagen wir interessant, Katzen sind Beutetiere - nein aber sie will das Kind nicht reißen, sondern es ist eher ihr Spieltrieb... wobei möglicher Weise auch Eifersucht mit eine Rolle spielt. Sie hatte dich immer für sich und nun sind noch andere Menschen da... Gibt immer mehrere Faktoren. Ansonsten schließe ich mich der Frage an: In welchem Alter wurde die Katze angeschafft? Warum wird sie alleine gehalten? Schlecht sozialisiert könnte die Sache auch nicht gerade besser machen.

Also mein Lösungsvorschlag wäre, schafft euch eine 2. Katze an. Ich hoffe, dass damit das Kind "uninteressant" wird. Und geht mit dem Kind weiter zum Psychologen, es ist ganz wichtig dass sie ihre Angst verliert, sie muss mit der Katze normal umgehen (lernen). Schreien oder weglaufen geht gaaaar nicht. Das kann zu Übergriffen führen. Wie gesagt ich interpretiere das aber nicht als Boshaftigkeit, auch wenn es so aussieht. Die Katze will dem Kind nichts, ist aber ihren Instinkten ausgeliefert und bei euch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit komplett unausgelastet.

Ich weiß, es klingt ein wenig naiv und theoretisch.. aber wenn die Katze ansetzt das Kind "anzugreifen" sollte das Kind sich ganz ruhig verhalten, später wenn Katz sich entspannt hat, sich hinknien und der Katze ein Leckerchen hinhalten (oder besser hinwerfen). Das Kind sollte nicht von der Katze ferngehalten werden und umgekehrt, im Gegenteil, die 2 müssen sich vorsichtig und unter eurer Aufsicht annähern. Ist denn die Katze verschmust? Dann soll das Kind mit ihr lernen zu schmusen. Natürlich ganz sanft, weder Kind noch Katze dürfen überfordert werden, das ist eure Aufgabe, das ganze in Mini-Schritten zu üben. Erst nur angucken, dann in die Nähe setzen, das Kind soll mit ihr reden, sie anblinzeln, gaaanz wichtig (in der Katzensprache ist das lächeln) usw.
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Man hat nicht ein Herz für Tiere und eins für Menschen, entweder man hat eins oder man hat keins.

Geändert von snowflake (06.02.2013 um 14:32 Uhr)
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Alt 06.02.2013, 14:29   #5
Catma
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Ich schließe mich den anderen mal an, ihr müsst die Situation grundsätzlich entschärfen.
Wie alt war Mauzi denn als sie zu euch kam und wie alt ist sie jetzt? Warum wurde sie ohne Artgenosse gehalten? Katzen, die ohne Artgenosse leben müssen, entwicken Verhaltensauffälligkeiten, wenn man ihnen nicht gezielt entsprechend mehr Möglichkeiten zum Stressabbau bietet. Es ist nicht ungewöhnlich, dass das erstmal augenscheinlich nicht so aussieht, die Katze aber im unterschwelligem Dauerstress steht (allein schon deswegen, weil sie ihr natürliches Jagd/und Raufverhalten ständig unterdrücken muss), der sich irgendwann entlädt.
Die späte Kastration hat den Stress zusätzlich verstärkt, für unkastrierte Katzen ist das Leben Dauerstress, auch wenn sie sich nicht immer so verhalten, der gesamte Hormonhaushalt ist dann nicht in Ordnung und es gibt "stille Rolligkeit" und das stresst ungemein.
Vielleicht ist ein wenig nachvollziehbar, warum sie dann in zusätzlichen, akuten Stressituationen (zB Zahnschmerzen, unbeabsichtigtes Erschrecken, Alltags"unfälle" etc) mit Aggression reagiert. Da ist einfach so viel angestaut. Warum war sie ohne Artgenosse? Wie sahen die entsprechenden Stressabbaumassnahmen aus? Warum wurde sie so spät kastriert?
Es war nunmal so, das soll kein Vorwurf sein, aber vielleicht zum Verständnis beitragen, warum sie sich so und nicht anders verhält.

Gut, dass der Zahn gezogen / sie kastriert wurde etc - aber nun hatte sie einige Situationen, in denen sie Kind = Stress miteinander verknüpft und das gilt es zu lösen.
Eine Katzenkumpeline wäre schonmal ein guter Anfang, so könnte sie artgerecht spielen, wäre insgesamt ausgeglichener, etc, kommt darauf an, wie alt sie nun ist.
Beschreib sie doch mal ein bisschen, sie scheint ansonsten ja recht unkompliziert zu sein, spielt gern, also lebhaft, aber auch schmusig? So könnte man herausfinden, welche Katzendame gut zu ihr passt

Geändert von Catma (06.02.2013 um 14:33 Uhr)
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Alt 06.02.2013, 15:39   #6
SaschaM
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Erstmal vielen Dank für die schnellen Antworten.

Mauzi = Hope

Hope habe ich mit 12 Wochen bekommen.
Sie ist jetzt 3 Jahre und 9 Monate.

Hope ist derzeit sehr müde (Wintermüdigkeit)
Sie spielt gerne, wenn sie mag, wenn sie nicht mag dann guckt sie einen an und man sieht in ihrem Gesicht. What ich soll mich bewegen, mach mal selber.
Sie ist oft total süß. Als Beispiel: Manchmal hört man sie ganz laut mauzen, erst weit weg dann immer näher kommend.Alles ganz langsam.... dann kommt sie um die Ecke und hat einen Ball im Maul und legt ihn vor uns hin oder bringt ihn ins Bett. Dann möchte sie natürlich für Ihre Beute belohnt werden. :-) Streicheln.

Nach der Kastration, sie war noch halb in Nakose aber konnte schon wackelig gehen ging sie ganz leise an uns vorbei. Als ich bemerkte das sie aufgestanden ist, war sie schon auf der hälfte der Treppe. Sie wollte ins Bett. Es gab nur das eine Ziel für sie. Also nahm ich sie vorsichtig und legete sie hin. Sie schlief dann weiter.

Zur Zeit bekommt sie halt öfter mal nen dicken Schwanz, ist aber nicht aggressiv.

Das ich sie nicht früher habe kastrieren lassen werfe ich mir auch schon länger vor. War und ist alleine mein verschulden.

2. Katze?! Von mir aus gerne, nur habe ich Angst das es dann erst richtig zur Sache geht. Möchte auch nicht eine 2. Katze holen und dann gibts Verletzte.

Vielleicht habe ich auch einfach zu viel Sch*ss.

Nati und Hope versuchen wir bereits langsam wieder an einander zu gewöhnen. Montag ist der Termin beim Psy...

Bitte noch mehr Infos zu 2 Katze wenn möglich.

Danke
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Alt 06.02.2013, 15:42   #7
SaschaM
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Nachtrag zum 1. Angriff:

Ich war leider nicht da.

Meine Freundin erzählte das die Katze Nati angefaucht hat als sie ins Wohnzimmer ging. Ich denke (also weiß ich es nicht ) das Nati sich erschrocken hat und angefangen hat zu schreien und weg zu laufen.

Ansonsten war Nati immer lieb zu Hope. Kein Schwanz ziehen oder sonstiges.
Das habe ich Ihr als erstes beigebracht.
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Alt 06.02.2013, 15:53   #8
snowflake
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Gott sei dank, mit 12 Wochen hört sich gut an... wenn sie bis dahin bei Mama und Geschwistern war, ist sie wenigstens sozialisiert.

Eine 2. Katze sollte in etwa im gleichen Alter sein wie Hope und am besten sehr verträglich, denn sonst wäre Hope (hier ist der Name Programm find ich ) gestresst und der Schuss könnte wirklich nach hinten losgehen... Am besten würde auch eine Katze passen (kein Kater).

Wenn ihr zufällig aus dem Ruhrgebiet kommt, habe ich sogar eine im Hinterkopf (aber ich möchte dich keinesfalls überrumpeln....)

Vielleicht wäre eine 2. (sehr liebe und kindererfahrene) Katze auch im Hinblick auf die "Wiederzusammenführung" Nati-Hope sinnvoll!! Denn vor der neuen bräuchte Nati keine Angst zu haben und Hope könnte sich am Umgang der beiden ein Beispiel nehmen, Katzen gucken sich sehr viel ab!!
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Alt 06.02.2013, 15:59   #9
SaschaM
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Die Idee finde ich gut.

Am besten aus dem Tierheim oder?

Wir sind weit von Dir entfernt. (Norden)

Was sollte ich sonst noch beachten?




Ich hatte zwar schon einmal Katzen, doch diese Situation ist total neu für mich.

Meine letzten Katzen (Kater und Katze) hatte ich von Geburt an, die Nachbarskatze hat sie in meiner Küche bekommen. Die waren total lieb und freigänger. Sie kamen wenn ich sie gerufen habe.
Das ich Hope nicht rauslassen konnte (Hauptstrasse) tat mir schon selber in der Seele weh.

Geändert von SaschaM (06.02.2013 um 16:03 Uhr)
SaschaM ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2013, 16:07   #10
natt i nord
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Auf jeden Fall eine kastrierte Katze nehmen in ca. Hopes Alter. Und guckt euch die Katze vorher ein wenig an, damit sie auch charakterlich zu ihr passt. Ich denke in eurem Fall wäre es besser, ihr würdet nicht ins Tierheim gehen, sondern hier im Forum im entsprechenden Unterforum ein Gesuch erstellen, wenn ihr euch für eine zweite Katze entscheidet - da melden sich dann auch private Pflegestellen, denn die kennen ihre Katzen immer besser als die Pfleger die Tierheimkatzen und können euch genau sagen, ob ihr Schützling zu euch passt.

Ich denke, Hope kann schon noch zusammengeführt werden, aber nach fast 4 Jahren allein ist da ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt (nicht einfach zueinandersetzen, sondern eine langsame Zusammenführung).

Für mich klingt das auch etwas danach, als wäre Hope einfach unterfordert und ist nicht bösartig, sondern möchte spielen. Eine zweite Katze schafft da bestimmt Abhilfe und wäre auch schöner für sie.

Ich drück euch die Daumen!
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Alt 06.02.2013, 16:10   #11
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Ich würde mich eher an eine private Pflegestelle wenden, die können den Charakter der Katze meist besser einschätzen als TH-Mitarbeiter, weil sie die Katzen doch mehr um sich haben und besser kennen. Seid ihr denn weit von Hannover weg? Nördlich von Hannover kenne ich auch eine gute PS, naja kennen wäre zu viel aber ich weiß von ihr dass sie ihre Katzen genauestens beobachtet und kennt und euch gut beraten könnte.

Sonst beachten? Ein 2. Klo muss dann her. Zur Not müsstet ihr die Möglichkeit haben die Katzen anfangs zu separieren (sollte es Mord und Totschlag zwischen den Katzen geben).

Sonst fällt mir nichts ein, aber den anderen sicher...
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Alt 06.02.2013, 16:25   #12
racoonie
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Eine zweite katze halte ich auch für sinnvoll. nun ich hab selbst mehrere katzis und die lassen ihren stress dann eben nicht an meinen kindern aus sondern agieren.untereinander und toben dann ne runde durch die bude bis es wieder gut ist.

Ja für ne zweite miez brauchst du nicht viel mehr halt ein klo und ein eigener fressnapf und sie sollte zu mauzi passen charakterlich. und am.besten eine die kindererfahrung hat oder aus einer pflegestelle kommt wo kinder sind und sie so den umgang gewöhnt ist.
__________________
Liebe Grüße Anja und die Fellmonster Kylie, Leyla, Idefix, Bailey, Cosmopolitan, Easy Lover und Lyra-Staksi

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Alt 06.02.2013, 16:42   #13
Catma
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Standard

Ich meine auch, eine Katze (kein Kater) im gleichen Alter (keinesfalls ein Kitten oder "pubertierendes" Jungtier). Ich würde sagen, am besten, ab 4 Jahren aufwärts. Wenn sie ein ruhiger Geselle ist, evtl auch ab 3, aber nicht jünger.

Der Charakter, das Wesen und vor allem auch der Aktivitätslevel sollte gleich sein, im Grunde ein Abbild eurer Hope, und auch Kinder gewohnt. Nur mit dem Unterschied, dass sie sehr gut mit anderen Katzen klarkommt (bei Pflegestellen umsehen) und ein ausgeglichenes Wesen hat - man weiß ja nicht, wie Hope letztendlich auf die "Neue" reagiert. Vielleicht freut sie sich tierisch und will erstmal (nach gewisser Eingewöhnungszeit) viel spielen und toben... Aber so wie du es beschreibst, scheint sie eher ruhig und sehr langmütig zu sein.

Trotzdem würde ich auf jeden Fall zur langsamen Zusammenführung raten. Weil sie so lange allein war. Also auf jeden Fall mit Gittertür. Es kann sein, dass das gar nicht nötig ist und ihr dann doch recht schnell die 2 zusammenführen könnt, aber man weiß eben nicht, wie Hope reagiert und weil sie so lange allein gelebt hat, wäre es eine absolut normale Reaktion, wenn sie über den Neuzugang erstmal überhaupt nicht amüsiert wäre. Deswegen würde ich von vornherein mit Gittertür die Sache angehen, um Stress so gering wie möglich zu halten, für beide Katzen
Die langsame Zusammenführung - klickmich
Zitat:
Zitat von SaschaM Beitrag anzeigen
2. Katze?! Von mir aus gerne, nur habe ich Angst das es dann erst richtig zur Sache geht. Möchte auch nicht eine 2. Katze holen und dann gibts Verletzte.
Ihr habt aber alle Einfluss darauf, wie die 2 sich verstehen werden. Durch die Auswahl einer passenden Kumpeline und die Art der Zusammenführung könnt ihr schonmal beste Voraussetzungen schaffen.
Katzen wollen Gesellschaft mit Artgenossen Sie freuen sich darüber und so wie du eure Kleine beschreibst, wird sie sich bestimmt freuen und in gewisser Hinsicht aufblühen. Gut, sie war länger allein, da wird sie sich erstmal ganz schön umgewöhnen müssen, aber sie ist noch jung und auch lieb und neugierig, das wird schon
Sehr wahrscheinlich ist aber, dass es eine Weile dauern wird, bis sie viel miteinander anfangen können, damit müsst ihr rechnen.
Mit Gittertür könnt ihr aber wirklich sehr stressfrei und langsam, Schritt für Schritt zusammenführen, so dass für die Katzen die Spannung überwiegt... Freundschaften, die langsam angegangen werden, halten oft dann umso besser

Geändert von Catma (06.02.2013 um 17:08 Uhr)
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Alt 06.02.2013, 18:28   #14
Klütenkopp
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Klütenkopp
 
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Ort: Lüneburger Heide
Beiträge: 865
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Die Tipps zur Anschaffung und behutsamen Zusammenführung einer 2. Katze finde ich alle gut, aber ich bin auch Mutter und möchte daher noch etwas anderes anmerken.

Ehe ihr euch eine zweite Fellnase anschafft, solltet ihr ganz dringend eine Familienkonferenz ansetzen. Wenn nämlich Nati gerade die absolute Katzen-Panik hat und die Mutter den entsprechenden Beschützerinstinkt zeigt, bringt das gar nichts. Dann muss erstmal geklärt werden, ob die beiden es überhaupt mit Hope weiter versuchen wollen. Insbesondere musst du mit deiner Partnerin klären, ob und wie es weitergeht.

Wenn eine zweite Katze zu euch ziehen soll, müssen erst recht alle damit einverstanden sein - mehr noch: Alle müssen sich das für sich und auch Hope wünschen! Das ist wie ein weiteres Kind, mit allen Konsequenzen. Wenn es Probleme gibt, müssen alle an einem Strang ziehen.

M.E. sind nämlich mit der Anschaffung einer zweiten Katze nicht zwangsläufig alle derzeitigen Missstände gelöst. Wenn es ganz dumm läuft, bekommt ihr noch mehr Schwierigkeiten dazu. Solange Hope vor allem deine Katze ist und die beiden Frauen in deinem Leben sich nicht ausdrücklich für sie und eine weitere Katze entschieden haben, läuft das auf andauernde Konflikte hinaus.

Dann habt ihr am Ende zwei Katzen, die dringend ein neues Zuhause brauchen und das will wirklich keiner, oder?

So ist das in Patchwork-Familien - und Hope ist das Kind, dass du mit in die neue Beziehung gebracht hast.
Klütenkopp ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 07.02.2013, 10:11   #15
SaschaM
Neuling
 
Registriert seit: 2013
Beiträge: 5
Standard

@Klütenkopp

Die beiden Mädels lieben Hope fast genauso wie ich. Auch wenn Nati derzeit Angst hat, so liebt sie die Katze dennoch. Wenn sie von Ihr redet dann total liebevoll.
Am Montag haben wir einen Termin beim Psychologen.
Wenn wir eine 2. Mautzi holen dann nur wenn alle damit einverstanden sind.

@alle

Vielen Dank nochmal für die schnellen Antworten
SaschaM ist offline   Mit Zitat antworten
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angriff, angst, kind

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