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Alt 06.10.2010, 21:10   #1
Sarah
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Standard OP oder nicht - woher weiß ich welche Steine es sind?

Hallo zusammen,
ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Während meines Urlaubs vor ca. 4 Wochen hatte mein Kater ein kleines Kloproblem. Er ist alle 2min. auf Klöchen und hat gescharrt wie jeck. Meine Katzensitter sind dann mit ihm zum TA. Dort bekam er einen Katheder, ein Schmerzmittel (Matacam - hab ich ihm weiterhin gegeben), Buscopan und eine AB-Spritze. Der Katheder musste 3 Tage drin bleiben. Eine Urinprobe wurde eingeschickt, war jedoch ohne Befund. Weiterhin hat er Spezialfutter bekommen.
Diagnose: Blasenentzündung

Als ich aus dem Urlaub kam (10 Tage nach dem TA Besuch) ging es ihm blendend. 2 Tage darauf ging es ihm auf einmal richtig bescheiden, also bin ich mit ihm wieder zum TA (diesmal eine andere, war ja Samstag). Er hatte Fieber, die Blase war aber geleert. Er hat wieder eine Spritze bekommen und ich sollte das Metacam absetzen und ihm AB-Tabletten geben (Baytril). Dort habe ich auch gesehen, dass er eine kahle Stelle auf dem Rücken hat (im Nachhinein habe ich gesehen, dass er sich dort kratzt, ich denke vor Schmerzen). Für den Rücken gabs also noch eine Cortisonspritze. Sein Zustand hat sich dann erstmal wieder verbessert...
Am darauffolgenden Mittwoch ging es ihm wieder schlechter, die Stelle am Rücken hat er sich blutig gekratzt und war allgemein nicht gut drauf. In der Nacht war er wie wahnsinnig und ist die ganze Zeit gegen die Tür gesprungen und war irgendwie nicht er selbst. TA angerufen, ich sollte das Baytril absetzen und wieder Matacam geben. Am nächsten Tag hin Blutprobe und Röntgenbild. Blut war auch ohne Befund. Röntgenbild der Blase zeigte Schattierungen. Wieder AB Spritze, auf mein Nachfragen Uropetpaste die ich von einer Kollegin empfohlen bekommen habe, Desinfektionsmittel und Creme für den Rücken. Und einen Termin für eine Ultraschalluntersuchung.
Diese war letzten Freitag. Leider war die Blase so leer, dass der Ultraschall nicht gut sichtbar war, aber es waren Steine zu sehen; selbst für meine Laienaugen.
Gestern ging es ihm wieder schlecht, TA angerufen, ich solle ihm etwas mehr Metacam geben. Danach ging es ihm besser.
Jetzt soll der arme Wicht an der Blase operiert werden


Heute habe ich mich ein Wenig durch das Forum gelesen und bin jetzt völlig unsicher, ob ich ihn operieren lassen soll oder ob ich weiter versuchen soll, die Steine aufzulösen. Guardacid Tabletten habe ich vorhin schon bestellt. Aber ich weiß ja nicht mal um welche Art von Steinen es sich handelt.?.?

Entschuldigt meinen langen Text, aber ich weiß grad nicht mehr was richtig und was falsch ist.
Gegessen und getrunken hat er die ganze Zeit normal und den großen hat er auch geärgert wie immer

Ganz lieben Dank für eure Antworten
Sarah ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 06.10.2010, 22:19   #2
Catloverin
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Alter: 50
Beiträge: 1.123
Standard

Hallo Sarah,

tut mir leid, dass Dein Schatz solche Blasenprobleme hat!

Was für Steine das sind, sollte eigentlich Dein TA beantworten können. Hast Du denn schonmal konkret danach gefragt? Bzw. war es schon möglich, eine Urinprobe unteruchen zu lassen?

Ich denke nicht, dass man auf Verdacht versuchen sollte, den Urin mit Uropet oder Guardacid anzusäuern - das wäre ja bei Oxalat (die man auch nicht auflösen kann) kontraproduktiv. Da muss sich der TA ja doch schon was dabei gedacht haben, vermute ich.

Alles Gute, Iris.
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Dosine von Zaubermaus Tabita und den Puschels Wanda und Woodstock, sowie stolze Co-Patin von Pantherlady Lisa (die lieber Einzelprinzessin sein möchte und nun sein darf)
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Alt 06.10.2010, 22:42   #3
Sarah
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eine Urinprobe gab es und die war unauffällig.?. das ist ja das merkwürdige...
ebenso wie die blutprobe. Auf meine Frage, ob es Struvit wäre meinte der TA es können auch andere Steine sein, mehr habe ich nicht erfahren
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Alt 06.10.2010, 22:50   #4
birgitdoll
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birgitdoll
 
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Besorg Dir "Uralyt ph Teststreifen" von Madaus
Dann kannst Du schnell feststellen ob der Harn welche Steine es sind.

Unter 6 besteht die Gefahr von Oxalat, welches nur operativ entfernt werden kann.

6.0 - 6.5 ist ideal, drüber ist struvitlastig
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Alt 06.10.2010, 23:02   #5
Bea
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Die Uralyt-Streifen kannst du in jeder Apo bekommen.

Hat der Tierarzt dir die Uropetpaste gegeben? Das spricht dann für Struvit.

Was heißt deinem Kater geht es schlecht? Hat er weiter Probleme damit Urin abzusetzen?
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Grüßle von Bea



und Schmusebär Oskar im Herzen.

Rollt eine Kugel um die Ecke und fällt um.
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Alt 07.10.2010, 07:17   #6
Sarah
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Guten morgen zusammen,
die Paste habe ich vom TA bekommen aber erst, nachdem ich danach gefragt habe. Gestern habe ich hier im Forum viel gelesen und daraufhin die Guardacid Tabletten bestellt; wobei er die Paste irgendwie auch ganz toll findet
Die Teststreifen habe ich auch gestern besorgt, habe es aber noch nicht geschafft Material zu ergattern.
Wenn es ihm schlecht geht rennt er alle paar Minuten auf Klöchen und setzt immer nur wenig Urin ab und scharrt ziemlich wild rum. Außerdem kratzt er dann vermehrt am Rücken.
Ach man, wenn ich wüsste, dass die OP nötig ist, würde ich keine Sekunde warten aber wenn ich es ihm ersparen kann will ich das natürlich gerne machen.

Und nochwas, das Spezialfutter, was der TA mir gegeben hat ist Trockenfutter. Ich habe gefragt, ob Nassfutter nicht die bessere Variante sei und die Antwort darauf war, dass diese Annahme veraltet sei und es auf die Zusammensetzung ankäme.?.?.

Ich bin verwirrt.
Sarah ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.10.2010, 07:38   #7
turmalin
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Beiträge: 1.021
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Also ehrlich gesagt - hier im Forum ist schon viel Kompetenz und Erfahrung versammmelt aber
es ersetzt keine Diagnose oder Therapie durch den Tierarzt.

Ich würde an deiner Stelle noch mal ein ausführliches Gespräch mit dem TA führen um herauszufinden, wieso er operieren will. Wurde ein Ultraschall oder Röntgenbild gemacht?
Eine Blutuntersuchung, wenn ja, wie ausfühlich war die?

Vielleicht ist auch ein Tierarztwechsel angesagt.
__________________
Mein Unitarian Jihad Name ist:
Sister Jackhammer of Looking at all Sides of the Question.
turmalin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.10.2010, 11:54   #8
Bea
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Bea
 
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Beiträge: 29.493
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Zitat:
Zitat von turmalin Beitrag anzeigen
Ich würde an deiner Stelle noch mal ein ausführliches Gespräch mit dem TA führen um herauszufinden, wieso er operieren will. Wurde ein Ultraschall oder Röntgenbild gemacht?
Eine Blutuntersuchung, wenn ja, wie ausfühlich war die?

Vielleicht ist auch ein Tierarztwechsel angesagt.
Genau so. Frage dem TA Löcher in den Bauch. Laß dir die Blutuntersuchungsergebnisse und die Ergebnisse von der Urinuntersuchung als Kopie geben.
Wenn du dir so unsicher bist, ist es vielleicht sinnvoll eine zweite Meinung einzuholen.

Zitat:
Zitat von Sarah Beitrag anzeigen
Wenn es ihm schlecht geht rennt er alle paar Minuten auf Klöchen und setzt immer nur wenig Urin ab und scharrt ziemlich wild rum. Außerdem kratzt er dann vermehrt am Rücken.
Bei Harnverhalten ist grösste Vorsicht geboten; kann zu Nierenschäden führen.

ICH würde meinen Katzen dieses Spezialtrockenfutter nicht verfüttern.
Das Futter soll den Urin ansäuern und zusätzlich sind Stoffe enthalten, die die Katze zu vermehrten Trinken anregen soll.
Allerdings bezweifel ich, dass die Trinkmenge dann wirklich ausreicht.

Sinnvoller ist ein gutes Nassfutter und Ansäuerung (bei Struvitsteinen).
__________________
Grüßle von Bea



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Rollt eine Kugel um die Ecke und fällt um.
Bea ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.10.2010, 16:50   #9
Löckchen
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Ort: Nähe Hannover
Alter: 38
Beiträge: 411
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Tut mir echt leid für euch. Ich weiß selbst,dass das eine harte Zeit ist. Wir haben 8 Wochen und 3 TA's gebraucht bis bei uns die richtige Diagnose gestellt wurde. Ich würde mich also nicht darauf verlassen, dass TA's sich immer was dabei denken, wenn sie Medi' s verschreiben. Leider konnte man bei uns nicht 100% bestimmen welche Steine es sind, aber man hat uns nahe gelegt ihn operieren zu lassen, da die Auflösung, wenn es denn Struvit gewesen wäre, bis zu 6 Monate gedauert hätte. Er hatte so viele Steine in der Blase, dass der erste TA Blasentumor diagnostizierte. In unserem Fall war die Entscheidung auch richtig, da es Oxalat war, wie sich herausstellte. Die Woche nach der Op war echt hart. Er hat nicht gefressen und wollte nicht trinken. Danach war er aber wie ausgewechselt. Leider wurde bei einer Kontrolle nach 5 Monaten festgestellt, dass er wieder Steine in der Blase hatte. Und das obwohl ich das Spezialfutter gefüttert hatte.
Löckchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.10.2010, 20:06   #10
Sarah
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Beiträge: 25
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Also, wie beschrieben wurde sowohl ein Röngenbild erstellt als auch ein Ultraschall gemacht. Dort waren die Steine sichtbar. Aber es war wohl nicht genau zu erkennen, ob es sich um einen großen Stein handelt oder um mehrere kleine.
Die Urinprobe wurde eingeschickt und war ohne Befund. Jedoch meinte der TA, dass ihr Teststeifen dunkellila war.
Das AB wurde ihm ja als Depot gespritzt.

Kann denn anhand einer Urinprobe die Art des Steins diagnostiziert werden? Oder orientieren sich die Ärzte dann am PH-Wert?

Tut mir leid, Fragen über Fragen.
Sarah ist offline   Mit Zitat antworten
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