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Innere Krankheiten Diabetes, Krebs, Allergien, Herz-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen


Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.

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Alt 21.02.2019, 13:42   #31
Max Hase
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Gut, heute habe ich bessere Laune.
Also nochmal von vorne.

Vorrangig ist der Bauch, der erst mal stabil werden muss. Sie hatte mehrfach einen Subileus, also einen fast-Darmverschluss. Auf einen Ileus ist keiner scharf, das ist also die Hauptproblematik, denn diese Form des Ileus kann kaum erfolgreich behandelt werden.
Ausgelöst wurde das möglicherweise durch den schlechten Zustand, mit dem sie ins Tierheim kam, vielleicht hatte sie die Kotsteine auch noch länger. Kotsteine schädigen die Darmwand, häufig sogar bleibend.

Ist der Bauch mal länger stabil, können wir die anderen Baustellen angehen.

Meine Tierärztin hat die Zähne natürlich gesehen. Wenn man da dann geht, ist das eine riesige Baustelle, dann alle Kiefer müssen geöffnet werden, die abgebrochenen Zähne in der Tiefe rausgeholt. Bei alten Katzen sind die Zähne oft mit dem Kiefer verwachsen, was noch größere Wunden schafft.
Das erfordert möglicherweise mehrere Sedierungen. Die lähmen wieder den Darm und können die Bauchsituation erneut zu einer Katastrophe führen, in der nur noch Einschläfern bleibt.
In der Heilungszeit wird sie Schmerzen haben und vielleicht wieder weniger fressen, austrocknen und erneut Verstopfung bekommen - mit allen Risiken, siehe oben.

Der Körper hat sich aber geholfen. Die abgebrochenen Zähne sind teilweise von Schleimhaut überwachsen, die Nerven der Fangzähne tot. Somit ist sie zumindest relativ schmerzfrei. Sie kaut auch nicht wie eine Katze mit massiven Zahnproblemen, das sieht deutlich anders aus.

Deshalb werden die Zähne nur im Notfall gemacht werden.
Ich lege ja auch keine 85-jährige Menschen-Omi ohne Not für eine große OP auf den Tisch. Das Risiko, dass sie die OP zwar überlebt, aber an den Folgen stirbt, ist einfach zu groß.


Mit der Katzenklappe kann sie umgehen, ich habe mehrere im Haus.
Sie sitzt auch gerne in der offenen Haustür, geht aber nicht raus.
Leinenspaziergänge kommen nicht infrage, da sie nicht gerne festgehalten wird.
Deshalb sehe ich das tiefenentspannt, spätestens mit dem wärmeren Wetter, bei dem die Terrassentür aufbleiben kann, wird sich das Problem von selber lösen.




Funsauce habe ich heute probiert, das scheint ausbaufähig.

Geändert von Max Hase (21.02.2019 um 13:45 Uhr)
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Alt 21.02.2019, 13:52   #32
Goldeneye
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Zitat:
Zitat von Max Hase Beitrag anzeigen
Gut, heute habe ich bessere Laune.
Also nochmal von vorne.

Vorrangig ist der Bauch, der erst mal stabil werden muss. Sie hatte mehrfach einen Subileus, also einen fast-Darmverschluss. Auf einen Ileus ist keiner scharf, das ist also die Hauptproblematik, denn diese Form des Ileus kann kaum erfolgreich behandelt werden.
Ausgelöst wurde das möglicherweise durch den schlechten Zustand, mit dem sie ins Tierheim kam, vielleicht hatte sie die Kotsteine auch noch länger. Kotsteine schädigen die Darmwand, häufig sogar bleibend.

Ist der Bauch mal länger stabil, können wir die anderen Baustellen angehen.

Meine Tierärztin hat die Zähne natürlich gesehen. Wenn man da dann geht, ist das eine riesige Baustelle, dann alle Kiefer müssen geöffnet werden, die abgebrochenen Zähne in der Tiefe rausgeholt. Bei alten Katzen sind die Zähne oft mit dem Kiefer verwachsen, was noch größere Wunden schafft.
Das erfordert möglicherweise mehrere Sedierungen. Die lähmen wieder den Darm und können die Bauchsituation erneut zu einer Katastrophe führen, in der nur noch Einschläfern bleibt.
In der Heilungszeit wird sie Schmerzen haben und vielleicht wieder weniger fressen, austrocknen und erneut Verstopfung bekommen - mit allen Risiken, siehe oben.

Der Körper hat sich aber geholfen. Die abgebrochenen Zähne sind teilweise von Schleimhaut überwachsen, die Nerven der Fangzähne tot. Somit ist sie zumindest relativ schmerzfrei. Sie kaut auch nicht wie eine Katze mit massiven Zahnproblemen, das sieht deutlich anders aus.

Deshalb werden die Zähne nur im Notfall gemacht werden.
Ich lege ja auch keine 85-jährige Menschen-Omi ohne Not für eine große OP auf den Tisch. Das Risiko, dass sie die OP zwar überlebt, aber an den Folgen stirbt, ist einfach zu groß.


Mit der Katzenklappe kann sie umgehen, ich habe mehrere im Haus.
Sie sitzt auch gerne in der offenen Haustür, geht aber nicht raus.
Leinenspaziergänge kommen nicht infrage, da sie nicht gerne festgehalten wird.
Deshalb sehe ich das tiefenentspannt, spätestens mit dem wärmeren Wetter, bei dem die Terrassentür aufbleiben kann, wird sich das Problem von selber lösen.




Funsauce habe ich heute probiert, das scheint ausbaufähig.

Abgebrochene Zähne müssen nicht tot sein, ganz im Gegenteil der Nerv kann frei liegen und das kann höllisch schmerzen.

Es gibt Inhalationsnarkosen die weniger belastend sind und da sollte einen der Tierarzt aufklären.

Und was wenn sie sich nur nicht mehr bewegen will weil sie Schmerzen hat, was dann am Ende zu ihrer Verstopfung führt.
Jede Krankheit hat ihren Grund und da kannst du lang mit Chemie rumdoktern, solang die Ursache nicht behoben ist.
Ich würde soweit es geht hochwertiges Futter füttern und sicher kein Lidl oder Aldi...

Geändert von Goldeneye (21.02.2019 um 13:59 Uhr)
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Alt 21.02.2019, 14:13   #33
Goldeneye
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http://tierzahnheilkunde.com/katze_endo11.html
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Alt 21.02.2019, 19:08   #34
tiha
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Man kann Goldeneye und deren Ton jetzt mögen oder nicht, aber inhaltlich hat sie größtenteils durchaus recht.

Einen desolaten Zahnstatus muss man angehen, egal wie alt. Kaputte Zähne schädigen die Nieren und das Herz usw. usf.



Zitat:
Zitat von Max Hase Beitrag anzeigen
Meine Tierärztin hat die Zähne natürlich gesehen. Wenn man da dann geht, ist das eine riesige Baustelle, dann alle Kiefer müssen geöffnet werden, die abgebrochenen Zähne in der Tiefe rausgeholt
Zitat:
Bei alten Katzen sind die Zähne oft mit dem Kiefer verwachsen, was noch größere Wunden schafft.
Das stimmt so nicht. Wenn die Zahnsubstanz in die Kiefersubstanz übergegangen ist und somit auch keine Wurzel und schon gleich gar kein Nerv mehr vorhanden ist, schafft das keinesfalls große Wunden, weil da nichts rausgebohrt wird, es wird die Krone gekappt - so überhaupt noch vorhanden - und das Zahnfleisch darüber vernäht. Den tatsächlichen Zustand sieht man erst nach Dentalröntgen, es ist überhaupt nicht gesagt, dass es so ein Horrorszenarium wird, wie du das gerade beschreibt. Und WENN es so schlimm sein sollte, muss es erst recht gemacht werden.


Zitat:
Das erfordert möglicherweise mehrere Sedierungen.
Das kann passieren, muss aber nicht. Wenn Zähne so desolut sind, dann sind Entfernungen (so überhaupt notwendig, siehe meinen Kommentar oben) oft deutlich einfacher, als wenn alles noch größtenteils intakt wäre.


Zitat:
In der Heilungszeit wird sie Schmerzen haben und vielleicht wieder weniger fressen, austrocknen und erneut Verstopfung bekommen - mit allen Risiken, siehe oben.
Ja, sie wird danach Schmerzen haben, aber dagegen gibt es diverse Schmerzmittel, die sehr kompetent wirken. Man kann zusätzlich infundieren usw. usf.


Zitat:
Der Körper hat sich aber geholfen. Die abgebrochenen Zähne sind teilweise von Schleimhaut überwachsen, die Nerven der Fangzähne tot. Somit ist sie zumindest relativ schmerzfrei. Sie kaut auch nicht wie eine Katze mit massiven Zahnproblemen, das sieht deutlich anders aus.
Dieser Kommentar entsetzt mich, entsetzt mich wirklich zutiefst. Zu glauben, dass all das keine Schmerzen verursachen würde ... schlimm!
Meinen Katzen hast du beim Fressen gar nichts angemerkt, aber das Röntgenbild war teilweise verheerend.


Zitat:
Deshalb werden die Zähne nur im Notfall gemacht werden.
Im Notfall? Diese Zähne SIND der Notfall schlechthin. Das nicht anzugehen geht für mich in Richtung Fahrlässigkeit (sehr moderat formuliert).


Zitat:
Ich lege ja auch keine 85-jährige Menschen-Omi ohne Not für eine große OP auf den Tisch. Das Risiko, dass sie die OP zwar überlebt, aber an den Folgen stirbt, ist einfach zu groß.
"hätte, wäre, wenn usw." ... all das weißt du nicht, das sind Horrorszenarien, die du befürchtest, aber keine Realität. Ihre schlechten Zähne aber SIND Realität, hier und jetzt. Und zu glauben, dass die ein zu vernachlässigender Nebenkriegsschauplatz sind, ist ein sehr großer Irrtum.

Übrigens bin ich zu 100 % sicher, dass ein 85-jähriger Mensch mit so einem Zahnstatus sich um eine OP reißen würde, denn zu glaube, dass das keine Schmerzen verursacht, ist sehr naiv!

.

Geändert von tiha (21.02.2019 um 19:12 Uhr)
tiha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.02.2019, 10:50   #35
Goldeneye
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@thia, sehr gut und ausführlich erklärt.
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Alt 23.02.2019, 20:22   #36
Max Hase
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Ich habe klein beigegeben.
Lilo hatte Donnerstag wieder einen "akuten Bauch" mit zuerst Spucken, dann Erbrechen, dann Kauern mit hochgezogenem, bretthartem Bauch und Druckschmerz. Also gab es noch mal was für Magen und Darm, runtergespült mit Lactulose. Deadline eine Stunde zur Besserung, sonst wäre ich zum Notdienst gefahren. Als ich den Hörer in die Hand nahm, bekundete sie Interesse an den Futterresten der anderen. Noch eine Viertelstunde später habe ich ihr ihre Portion serviert. Bis zum Schlafengehen hat sie dann ihre gesamte Tagesration verputzt, nachts Durchfall gehabt, und der Bauch war weich.

In einem Laden konnte ich noch Bozita in Dosen ergattern. Das hat sie heute bekommen, hat gut gefressen, Bauch ist voll und weich, der hintere Darm leer und weich.
Leider bekommen die anderen davon Durchfall, und Jamie sollte es mit seiner Darmentzündung gar nicht fressen. Mal sehen, wie ich das organisiere. Klos und Wohnung müffeln schon...

Danke für alle konstruktiven Vorschläge und die Erinnerung an das "Müffelzeug".


@ Goldeneye und Tiha
Ihr habt in allem recht, was das wie und warum von Zahnbehandlungen angeht. Zähne sind auch in der Regel meine ersten Verdächtigen, wenn am Futter genörgelt wird.

Aber hier ist der Bauch vorrangig und ist auch Ursache der Nörgelei. Das sagt der Tierarzt. Ich stimme dem zu.
Bei diesem Bauchbefund sind "Nebenwirkungen" einer Zahnbehandlung eben nicht nur ein hätte - wenn - wäre sondern relativ hohe Wahrscheinlichkeit. Zu hoch, um das jetzt zu riskieren - sagt der Tierarzt.

Geändert von Max Hase (23.02.2019 um 20:25 Uhr)
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Alt 23.02.2019, 21:15   #37
Goldeneye
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Wieso frisst deine Katze auf einmal eine ganze Tagesration. Wie oft füttterst du sie am Tag?

Seit einem halben Jahr dokterst du rum und weißt eigentlich gar nicht was sie hat. Würde deine Behandlung anschlagen dann wäre das schon längst passiert. Ich glaube du hast gar nicht verstanden was Zähnen für einen Schaden anrichtigen können und wie sich die Katze dabei fühlt. Was wenn die Zähne für ihren schlechten Zustand verantwortlich sind?
Dass der Tierarzt dir von einer Behandlung abrät, kann ich mir nicht vorstellen. Falls doch, dann würde ich schnellstens den TA wechseln.

Geändert von Goldeneye (23.02.2019 um 21:18 Uhr)
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Alt 23.02.2019, 21:27   #38
Maiglöckchen
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Zitat:
Zitat von Max Hase Beitrag anzeigen
Bei diesem Bauchbefund
Wie sieht dieser Bauchbefund denn konkret aus. Kotsteine sind ja eigentlich kein Befund, sondern "nur" ein Symptom.

Wurde schon mal ein Ultraschall des bauchraumes gemacht?

Und beim Blutbild auch fpli für die Pankreas getestet? Die kann auch für solche Symptome sorgen und leider macht kaum ein Tierarzt diesen Test von sich aus.
Maiglöckchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2019, 09:28   #39
Max Hase
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@ Maiglöckchen
Kein Schall bisher weil keine Sedierung.
Röntgen im Tierheim unauffällig, keine Verkalkungen im Oberbauch (wäre Hinweis auf chronische Pankreatitis), kein sichtbarer Fremdkörper, sonst war das Bild nicht wirklich verwertbar.
Lilo war ja bei Aufnahme im Tierheim in desolatem Zustand mit riesig hohem Harnstoff und SMDA, Labor (inklusive T4 und Pankreas, auch fpli) war Weihnachten in der "Verstopfungskrise" aber völlig unauffällig.

Darmträgheit und trockener Verdauungstrakt sind ja ein häufiges Alterszeichen.
Folgeschäden der Darmwand durch chronische Verstopfung und / oder Kotsteine sind häufig.
Ich habe viele solche Bäuche gesehen, für mich passt die Geschichte zusammen, also Beschwerden und (begrenztes) Ansprechen auf Behandlung. Das ist meist so ein Auf und Ab, in dem man seinen Weg suchen und hoffentlich finden kann.
Max Hase ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 24.02.2019, 09:32   #40
JeWiChi
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Guten Morgen,
vielleicht ein Tipp um der alten Dame das koten zu erleichtern.

mein verstorbener Winni hatte damals auch Probleme mit dem koten. Er hatte sehr harten Kot und hatte richtig Schmerzen.
Problem war bei ihm auch, das er es hasste wenn sein im moment auserkorenes Futter doof schmeckte, weil Medis drin.

Irgendjemand gab mir den Tipp " Magrogol 400"
wird bei Kindern angewendet, keine Zucker oder Geschmacksstoffe.
es wird über das Futter gestreut, bzw untergemengt.

Winni bekam eine Messerspitze pro Mahlzeit und er war sehr gross.

Ich musste mich mit minimengen ran tasten sonst gibt es matschepampe.

Es schmeckte nicht vor und Winni bekam es über Jahre, mit dem TA abgesprochen.

Nur ein Tipp, der vielleicht hilft. Kannst ja mal googlen.

Drück der Lady die Daumen das es ihr bald besser geht, auch mit den Zähnchen ..
JeWiChi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2019, 12:16   #41
Maiglöckchen
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Zitat:
Zitat von Max Hase Beitrag anzeigen
@ Maiglöckchen
Kein Schall bisher weil keine Sedierung.
Wehrt sie sich denn beim Tierarzt so massiv?

Röntgen reicht zur Diagnose einer Pankreatitis nicht aus. Die Bestimmung des fpli und ggf. noch ein Ultraschall, das sind da die entsprechenden diagnostischen Werkzeuge.

Geändert von Maiglöckchen (24.02.2019 um 12:26 Uhr)
Maiglöckchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2019, 17:24   #42
Max Hase
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Danke, weiß ich.
Fpli ist ja bestimmt, da war nix.
Symptome passen nicht, Lilo will keine Rasur, deshalb haben wir nicht auf Schall bestanden.
Und wenn ich an Molly denke, da war alles negativ inklusive fpli vier Wochen vor ihrem Ableben, nur die Verkalkungen im Röntgenbild waren schon vorher da. Deshalb halte ich mich an die Symptome. Die sprechen nicht für Pankreas. Also bei Lilo. Bei Molly waren sie da.

@ Laetisha
Danke, Macrogol erfordert Wasseraufnahme, um richtig zu wirken. Alte Katze und trinken... Deshalb lieber die Lactulose. Dann pupst sie halt mehr.

Geändert von Max Hase (24.02.2019 um 17:29 Uhr)
Max Hase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2019, 20:02   #43
Max Hase
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Kurzes Update.
Eine Woche Bozita, ging gut, fluppte auch. Die Wohnung müffelt...
Medikamente nur noch jeden zweiten Tag.
Der Bauch ist weich, sie sieht deutlich dicker aus, wiegt aber nur noch 3 kg (3,2 kg im Oktober, wir zwei auf der Badezimmerwaage, also nicht ganz exakt) und dürfte durchaus 4 kg haben.

Gestern hatten wir eine Vertrauenskrise wegen der Pillen. Sie hat sich nur verkrochen, weil ich ja auf dumme Gedanken kommen könnte...
Das könnte ein limitierender Faktor sein. Den ganze Tag vor der Pillengabe Angst haben, ist nicht gut. Trojaner haben wir reichlich durch, sie matscht leider alle weichen Versionen durch. Und mit den letzten Zähnen beißt sie auf die harten. Und wenn es dann nur etwas komisch schmeckt, wird der Trojaner niemals mehr angefasst.

Heute nörgelt sie wieder, kann beginnend Bauch sein, kann aber auch Launen einer alten Lady sein. Ich geh dann noch mal shoppen für alternative Geschmackserlebnisse.
Max Hase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.03.2019, 21:43   #44
Goldeneye
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Du hast leider gar nix verstanden....
Goldeneye ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.03.2019, 19:42   #45
JeWiChi
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Kannst du dir vorstellen welche Schmerzen das sind, wenn du solche Zähne im Mund hättest und die Wurzeln wie abgefressen??

Chicos Zähne sahen äusserlich toll aus- weiss, gross - aber unter der Oberfläche wurden sie von Forl zerfressen!
Der arme Kerl hatte sicherlich dolle Schmerzen bis sie endlich raus waren.

Deine alte Dame hat sicherlich Zahnschmerzen ohne Ende, Bitte lass ihr doch endlich die Zähne machen. Sie wird dir sonst verhungern!

Gestern war ich in einer Katzenstation um dort Spenden hinzubringen.
Dort gibt es ein FIV-Kater, der ganz schlimme Zähne hatte und nicht mehr fraß!
Er ist alt, hat FIV, schlecht Nierenwerte..abgemagert..
Aber soll man ihn denn verhungern lassen weil er wegen der Zähne nicht essen kann? Man ging das Risiko ein..

Und? er frisst wieder und hat alles gut überstanden. Er hatte die Chance bekommen und wird nun mit würde und ohne Schmerzen die restliche Zeit geniessen können.

Das Beispiel soll dir dafür dienen, der Kleinen die gleiche Chance zu geben.

Zahnschmerzen sind was schlimmes, für Uns Menschen auch und die Mieze soll es aushalten???
JeWiChi ist offline   Mit Zitat antworten
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