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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.

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Alt 04.12.2018, 10:54   #1
Regina1992
Neuling
 
Registriert seit: 2011
Alter: 28
Beiträge: 6
Ausrufezeichen Hilfe Harnverschluss ohne Besserung

Guten Morgen liebe Community,
ich hoffe ich bekomme gute Ratschläge, Tipps und vor allem Erfahrungen von euch.
Es geht um meinen Maine-Coon Mix Roger, er ist 8 Jahre und kastriert.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag musste ich ihn zum Tierarzt bringen. Nachts hörte ich ein schlimmes schreien um fauchen. Aufgestanden, nachgeschaut, Roger sitzt auf dem Klo und kann kein Pipi machen. Nach näherem Betrachten sah ich sein Penis blutetet und war rot und sah sehr angeschwollen aus. Am Abend zuvor war alles wie immer, er fraß normal, spielte mit den anderen Katzen und ging ganz normal wie immer mit mir uns Bett und schmuste.
Ich hab Roger sofort eingepackt, den TA angerufen und war schon auf dem Weg zum TA.
Dort angekommen tastetet er sofort den Bauch ab, legte ihn sofort in Narkose und Roger bekam einen Katheter gelegt, da er kein Urin ablassen konnte. Er sagte schon die Vermutung, die Harnröhre sei wohl durch Steine oder ähnliches verstopft gewesen. Mit dem Einführen des Katheters merkte er einen Wiederstand. Kurz darauf wurde er geröntgt, bekam einen Ultraschall und Blut wurde ihm abgenommen. Die Nierenwerte waren sehr erhöht, es war alles sehr knapp gewesen, lange hätte Roger es nicht mehr geschafft. Er bekam noch eine Infusion, Medikamente und ich fuhr dann auf die Arbeit und sollte Abends wiederkommen.
Ich hatte natürlich die Hoffnung ihn abends wieder mit nach Hause zu nehmen, leider ging das nicht er wolle ihn noch ein paar Tage dortbehalten. Er erhielt weiterhin Medikamente, die Blase wurde regelmäßig gespült…
Samstag morgen rief der Doktor an, er würde jetzt den Katheter ziehen mit der Hoffnung er würde selber Pipi machen, wenn alles klappt könnte ich ihn heute Abend wieder abholen. Abends kam dann der Anruf, Roger hat keinen Harn abgesetzt, Blase wieder voll gefühlt, Katheter wurde wieder gelegt um die Blase zu entleeren. Vor Montag könnte ich es vergessen ihn mit nach Hause zu holen. Sonntag behielt Roger den ganzen Tag den Katheter, es wurde gespült… Ein Problem war leider Roger fraß nichts freiwillig. Er musste gefüttert werden aus der Hand.
Montag morgen kam der nächste Anruf, Nierenwerte seien super, okay schon mal aufatmen, eine Sorge weniger. Der Doktor hat den Katheter gezogen und er hoffe er würde selbstständig Pipi machen. Abends dann der Anruf, Roger hat immer noch kein Harn abgelassen, Katheter wurde wieder gelegt und ich solle ihn in die Tierklinik nach Hofheim bringen, da er nichts mehr machen kann.
Ich muss sagen der Doktor hat sich wirklich mühe gegeben. Normalerweiße überweist er die Patienten in die nächste Tierklinik übers Wochenende. Roger behielt er da, er rief auch drei mal am Tag bei mir an, auch wenn es nichts neues gab, er hielt mich immer auf dem laufenden.
Ich war natürlich fix und fertig, damit hab ich nicht gerechnet. In die Praxis gefahren und noch kurz mit dem Arzt gesprochen, er müsse höchstwahrscheinlich operiert werden. Als ich Roger sah ich war erschrocken, er sah so schwach und kaputt aus, Halskrause, Katheter, und Verband am Hinterpfötchen. Als er mich sah, strahlte er kurz auf, er wollte sofort gestreichelt und gekuschelt werden. Er dachte wohl es geht nach schlimmen 4 langen Tagen endlich wieder nach Hause.
Leider nein, Pustekuchen, Roger ins Auto und ab in die Klinik nach Hofheim die 140 km von uns entfernt ist.

Dort angekommen wurden wir sehr nett empfangen, Roger bekam eine Decke mit Pheromonen, dies fand er sehr gut, bis wir beim Arzt waren hatte ich auch noch etwas Zeit mit ihm. Gekuschelt hat er wie ein Weltmeister . =)
Vom Arzt dann empfangen, sprachen wir noch einmal alles durch was geschehen sei. Roger wurde noch mal untersucht und wurde dann stationär aufgenommen. Der Doktor meinte wohl auch es würde alles auf eine OP hingehen.
Jetzt sitzt ich hier im Büro schon den ganzen morgen, ganz nervös und warte auf den Anruf des Chefarztes aus der Klinik der mir den weiteren Ablauf erklärt.
Habt ihr mal ähnliche Erfahrungen gemacht, einen so hartnäckigen Falles? Unser Doktor meinte so hartnäckig hätte er es noch nie erlebt…
Ich hoffe ihr könnt mir einige Erfahrungen schildern.
Wisst ihr wie lange man nach so einer OP noch stationiert bleibt?
Habt ihr Tipps für die Zukunft? Über Ernährung und Futter habe ich mich schon informiert, aber bin gerade für alles offen.
Ich danke euch jetzt schon vielmals!
Regina1992 ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 25.12.2018, 18:21   #2
Sabrinili
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2016
Beiträge: 134
Standard

Hallo,
leider kann ich nichts beitragen. Dennoch würde mich interessieren, wie es deinem Kater geht?
Sabrinili ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.12.2018, 18:29   #3
Petra-01
Forenprofi
 
Petra-01
 
Registriert seit: 2007
Ort: Rhein-Ruhr-Gebiet
Beiträge: 15.636
Standard

Schade daß ich den Beitrag übersehen habe, ich hätte vielleicht einiges dazu sagen können. Sorry.

Je nach Art der Steine hätte man den Urin ansäuern müssen (Struvit)
Aber wenn eine Engstelle im Penis ist kann es manchmal sein daß man um die Penisresektion nicht drumrum kommt.
Sicher ist das in der Klinik gemacht worden, von dieser Klinik habe ich bisher nur Gutes gehört.

Wenn du noch mal reinschaust würde ich mich auch freuen wenn du noch mal eine Rückmeldung gibst.
Petra-01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2018, 11:47   #4
Burgfrau
Neuling
 
Registriert seit: 2018
Beiträge: 1
Standard Penisamputation

Hallo,Du Ärmste.
So erging es uns auch um Weihnachten.
Mein Kater Tom (13 Jahre) leidet seit November 2016 ständig an Harnverschlüssen,Immer wieder Katheder,dann Blasenspülungen,dann Antibiotika ,das ganze Programm .
Die Abstände wurden immer kürzer bis zum nächsten Anfall.
Ende November dann Penisamputation.OP Ok,aber 1 Woche vor Ort ,dann heim .Dann ist er trotz Halskrause doch tatsächlich an die oper.Stelle rangekommen.Ergebnis: erneuter Harnverschluß.Also wieder hin,wieder Katheder, nach 1 Woche wieder heim.1 Woche Ruhe mit Hundehalskrause .Dann plötzlich Schreien,ständiger Harndrang, kann bald nicht mehr.Wieder hin,Depot gespritzt,4 Tage Ruhe ( Weihnachten war gerettet) ,dann wieder Dauerpunkelei,diesmal Blasenentzündung.Urin bis jetzt blutig.Gebe Metacam jeden Tag, habe Buscopam sogar mit Anleitung selbst gespritzt.Soll ihm Buscopam geben als Tablette morgens und abends.Aber ich bekomme due Tablette nicht in ihm rein.Problem: probiert man zu lange, löst sich die Tablette vorher auf und dann wird sie so bitter,dass er sich erbricht.
Keine Ahnung wie lange wir das noch durchhalten.
Wenigstens kann er ja schon mal pullern:
Burgfrau ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.12.2018, 17:05   #5
Petra-01
Forenprofi
 
Petra-01
 
Registriert seit: 2007
Ort: Rhein-Ruhr-Gebiet
Beiträge: 15.636
Standard

Zitat:
Zitat von Burgfrau Beitrag anzeigen
Hallo,Du Ärmste.
So erging es uns auch um Weihnachten.
Mein Kater Tom (13 Jahre) leidet seit November 2016 ständig an Harnverschlüssen,Immer wieder Katheder,dann Blasenspülungen,dann Antibiotika ,das ganze Programm .
Die Abstände wurden immer kürzer bis zum nächsten Anfall.
Ende November dann Penisamputation.OP Ok,aber 1 Woche vor Ort ,dann heim .Dann ist er trotz Halskrause doch tatsächlich an die oper.Stelle rangekommen.Ergebnis: erneuter Harnverschluß.Also wieder hin,wieder Katheder, nach 1 Woche wieder heim.1 Woche Ruhe mit Hundehalskrause .Dann plötzlich Schreien,ständiger Harndrang, kann bald nicht mehr.Wieder hin,Depot gespritzt,4 Tage Ruhe ( Weihnachten war gerettet) ,dann wieder Dauerpunkelei,diesmal Blasenentzündung.Urin bis jetzt blutig.Gebe Metacam jeden Tag, habe Buscopam sogar mit Anleitung selbst gespritzt.Soll ihm Buscopam geben als Tablette morgens und abends.Aber ich bekomme due Tablette nicht in ihm rein.Problem: probiert man zu lange, löst sich die Tablette vorher auf und dann wird sie so bitter,dass er sich erbricht.
Keine Ahnung wie lange wir das noch durchhalten.
Wenigstens kann er ja schon mal pullern:
Weiß du denn ob es sich um Harngries oder Steine handelt?
Und ist es Struvit oder Oxalt?
Wie ist der ph vom Urin?
Wichtig wäre den ph zu testen.
Und zu wissen warum immer wieder Verstopfungen der Harnröhre da sind.
Sind es Steine, ist es Schleim, Gries oder was sonst?
Gibt es Engstellen oder Narben oder warum kommt es weiter zu Problemen, bitte die Tierärzte löchern, fragen fragen fragen.

Wurde ein Antibiogram erstellt und danach behandelt?

Und ganz wichtig, falls du es noch nicht weißt, kein Trockenfutter füttern, viel Flüssigkeit in den Kater bringen damit die Blase sehr gut gespült wird.

Außerdem kann man das evtl. homöopathisch unterstützen.
Bei Interesse daran bitte Bescheid sagen.

Und gute Besserung und toi toi daß ihr die Probleme in den Griff kriegt.
Petra-01 ist offline   Mit Zitat antworten
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