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Innere Krankheiten Diabetes, Krebs, Allergien, Herz-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen


Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.

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Alt 22.11.2017, 04:10   #1
CutePoison
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Hallo Foris,
endlich komme ich dazu von Luckys schwerer Erkrankung zu berichten.
Und eventuell hat hier noch jemand Anregungen/Ideen für uns.
Da ich eh nicht schlafen kann, berichte ich mal.

Es fing alles letzte Woche Dienstag an (Nachts).
Lucky wollte plötzlich nichts mehr essen, erbrach sich mehrfach in der Nacht.
Also Dienstag morgens zum Haustierarzt.
Diagnose: Starke Schmerzen im Oberbauch, Lucky bekam diverse Medikamente ua. Duphamox, Emeprid, Vitamin B12 etc.
So wirklich besser ging es ihm dann Dienstag nicht, aber ich wollte den Medikamenten Zeit geben zu wirken.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, kam dann stark riechender Durchfall dazu und ihm ging es nicht gut.
Ich war schon vorbereitet mit ihm Mittwoch morgens in die Klinik zu fahren.
Lucky verhielt sich aber morgens wieder völlig normal, war quietschfidel und fraß.

Donnerstag ging es ihm wieder schlechter..da ich den ganzen Tag unterwegs war und abends merkte, dass er wieder nichts gegessen hatte, wieder ab zum Haustierarzt, außerdem hatte er frisches Blut im Stuhl, den Kot nahm ich direkt mit.
Diagnose: Nun Schmerzen im Dickdarm.
Er bekam Buscopan und Duphamox mit dem Hinweis sofort Freitag wieder zu kommen, wenn sich nichts bessert um weitere Diagnostik einzuleiten.
Meine Haustierärztin äußerte direkt Giardienverdacht und schickte den Kot weg.

Ca. 3 Stunden später erbrach Lucky dann richtiges Blut, also ab in die nächst gelegene Klinik, wir wollten ja keine Zeit verlieren,
darum fuhren wir nicht in unsere Stammklinik, die weiter weg ist (eine falsche Entscheidung ).

Lucky wurde stationär aufgenommen und bekam Infusionen.
In dieser Klinik war er bis Sonntag.
Sehr störend war, dass nie ein Anruf kam wie es ihm geht, ich musste immer hinterher telefonieren.
Er wurde geschallt und er hatte angeblich eine akute Pankreatitis, eine Blasenentzündung und überhaupt seien die Organe nicht ok, aber so richtig Mitteilungsfreudig war man nicht..
Blut für den fPLi wurde nicht eingeschickt und der Kot wurde auch nicht untersucht, da wurde ich stutzig, warum man so wenig an Diagnostik einleitete.
Ich rief also wieder an und forderte einen fPLi Test..der Schnelltest in der Klinik ergab einen normalen Wert und auch die übrigen Blutwerte waren unauffällig, Leber- und Nierenwerte top, keine erhöhten Leukos etc.
Samstag wollte man Lucky bereits entlassen, er würde wieder essen und sein Kot sei normal (glaube ich im Nachhinein nicht mehr).
Ich ließ ihn sicherheitshalber bis Sonntag Mittag da.
Ein fataler Fehler wie sich später raus stellen sollte..570€ ärmer ohne wesentliche Diagnostik fuhren wir nach Hause und Lucky schien es auch besser zu gehen.

Das war Sonntag Mittag.
Zuhause angekommen merkte ich dann, dass er zunehmend abbaute.
Er wollte nichts essen und wurde zusehends apathisch, brummte und knurrte vor sich hin, er schien Schmerzen zu haben, so habe ich ihn noch nie erlebt.

Als mein Partner nach Hause kam, fuhren wir sofort in eine andere Klinik.
Die Klinik, wo wir damals schon mit unserer Cherie waren.

Dort angekommen wurde Lucky sofort von einer sehr netten Assistenzärztin in Empfang genommen und sie stellte durch bloßes Abtasten umgehend fest, dass Lucky sehr starke Schmerzen hatte, verdickte Darmschlingen etc.
Sie war sehr verwundert wie man Lucky so entlassen konnte, er hätte noch viel mehr Therapie benötigt und sie verstand nicht, warum der fPLi Wert nicht in einem externen Labor bestimmt wurde.
Ich sagte ihr dann, dass ich auf den Wert bestanden habe und nur der Schnelltest gemacht wurde.
Umgehend wurde Lucky an die Infusion gehängt und bekam im Verlauf der Nacht sogar Buprenovet als Schmerzmedikation.

Dort wurde am Montag dann erneut ein Ultraschall gemacht und der Arzt stellte eine Magen/Darmentzündung fest, verdickte Darmlymphknoten, verdickte Darmwände und verdickte Darmschlingen.
Bereits Montag bekam Lucky Metronidazol, abends kam dann das Kotergebnis:
Giardien positiv.
Weitere Kotergebnisse stehen noch aus.

Lucky wurde gestern entlassen, wir wurden immer von der Klinik auf dem Laufenden gehalten.
Lucky wurde dort zugefüttert und hatte gestern wieder Interesse am Futter und aß etwas, wenn auch nicht viel.
Man war ehrlich und sagte uns, dass man ihn entlassen könne, wir aber selber auf Station nochmal nachschauen können, ob er uns gefällt, schließlich wollten wir nicht, dass man ihn wieder zu früh entlässt.
Die Internisten gab zudem den Hinweis, dass er sehr bald eigenständig fressen müsse, sie aber nicht glaube, dass er wieder "abstürzt".
Sie sollte Recht behalten .

Glücklicherweise geht es Lucky erheblich besser , klar er ist noch geschwächt..
Er hat gestern Abend sogar sein Metro in einem Leckerchen genommen und ich habe Hühnchen gekocht und er hat es gegessen (aber nur wenig erstmal, da sich alles ja beruhigen muss).

Die Ursachenforschung für die massive Darmentzündung und seinen lebensbedrohlichen Zustand läuft also.
Der Arzt sagte, wenn die jetzige Therapie nicht greifen sollte und er nicht selbstständig fressen wolle, wäre letztes Mittel eine Biopsie, aber soweit sind wir ja nicht, da Lucky nun endlich wieder gegessen hat.

Nachgefordert an Parasiten wurde ua. weitere Einzeller wie Tritichomonas foetus.
(Er ist aktuell separiert, ich sammle momentan auch Kot meiner anderen Miezen, der ist aber bisher völlig normal, nichts, was verdächtig wäre).
Die Blutwerte waren wie gesagt unauffällig, ich lasse ihn nochmal auf FIV/FeLV testen.

So..1300€ ärmer (die 570€ in der anderen Klinik hätten wir uns sparen können seufz ).
Luckys Bauch war heute endlich wieder weich und die andere Klinik hat ihn zu früh entlassen und keine Ursachenforschung eingeleitet.
Es kann nicht sein, dass man ein Tier entlässt, das noch Therapie braucht und es Zuhause wenig später so kippt, dass man denkt, es stirbt einem weg.
Da bekomme ich den Eindruck, dass man einkalkulieren wollte, dass wir im Notdienst wieder auf der Matte stehen um mehr zu bezahlen.
Andere Leuten berichteten mir nun unabhängig voneinander, dass besagte Klinik vor allem behandelt, nicht nach der Ursache forscht, die Tiere als gesund entlässt, obwohl sie es nicht sind und darauf spekulieren, dass man immer wieder kommt.
Nicht mit uns.

So das war die ganze Geschichte.
Ich hoffe Lucky wird wieder ganz gesund.
Aktuell sieht es noch so aus, als käme dieser massive "Absturz" von den Giardien und was ich so lese im Netz, kann das auch durchaus sein.
Bleiben Giardien lange unentdeckt, können sie zum Tod der Katze führen und die beschriebenen Symptome passen zu Lucky.
Übrigens gab es auch keinerlei Hinweis auf ein tumoröses Geschehen (der Arzt, der ihn geschallt hat ist zufällig auch Tumorexperte Und Spezialist für bildgebende Verfahren).
Es kann durchaus sein, dass Lucky schon lange Giardien in sich trägt,wir aber nie was gemerkt haben, da Lucky sehr selten drinnen die Klos nutzte.

Kann denn so ein plötzlicher Verfall wirklich nur von Giardien kommen oder steckt doch schlimmeres wie eine IBD dahinter?
Er bekommt nun Metrobactin, Panacur, Omeprazol, bei Bedarf Emeprid, Tolfedine, Synulox und Canicur Pro zum Darmaufbau (letzteres schmeckt ihm überhaupt nicht).
Die Klinik empfahl noch Vitamin B12 und Folsäure zu testen (Blut).

Geändert von CutePoison (22.11.2017 um 04:21 Uhr)
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Alt 23.11.2017, 19:56   #2
Cipo
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Hallo CutePoison,

UFF ihr habt einiges hinter euch, vor allem Lucky.

Ich kann nicht nachvollziehen, dass man ein Tier nach Hause entläßt, erst antherapiert und den Verlauf nicht kontrolliert. Schon gar nicht , dass man die Diagnostik anfängt, und nicht weiter macht.
Schlimm, dass es immer wieder solche "Abkassierer" gibt Das macht mich wütend.

Freue mich, dass es ihm besser geht, er etwas frisst und auch Festes absetzt.
Klar können bei Gias immer wieder "dünne Fladen" kommen, aber man freut sich über jedes Würsterl.

Hoffe, dass sich die Entzündungen schnell zurückbilden, und man die Ursache herausfindet. Und dann den Gias auch den Garaus macht.

Hoffe für euch, dass es weiter aufwärts geht.
Hat man eine ordentliche Diagnose, kann man behandeln.

*Daumen drück*

PS: Zum Darmaufbau bekam Emmy, nachdem sie negativ war, Dia Tabs (und die hat sie sogar gefuttert)
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Alt 23.11.2017, 21:23   #3
CutePoison
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Danke Cipo für deine Antwort.
Ich muss sagen, dass es Lucky immer noch nicht so geht wie es sein sollte.
Er schlabbert das Nassfutter nur ab und das einzige, was er essen möchte sind diese Kaustängelchen .
Ich weiß..alles andere als ideal bei Gias, aber sie sind immerhin Getreide- und Zuckerfrei.
Er will ja sonst nichts und muss doch zu Kräften kommen.
Gekochtes Hühnchen nimmt er nur teilweise an, Sensitivnassfutter auch kaum..er schlabbert dran, das wars.
Das beunruhigt mich, denn ich kenne so ein Verhalten nur von Cherie als sie Krebs hatte
Ich war eben nochmal mit ihm bei unserer Haustierärztin zur Kontrolle.
Sein Bauch ist zwar weich, aber die Darmschlingen noch dick.
Für eine Biopsie wäre er zu schwach.
Mensch, was hat er denn?
Wenn sich sein Zustand nicht bessert muss er wieder in die Klinik.
Ich bin ratlos.
Meine Haustierärztin sagte, dass sie solche Symptome wie bei Lucky bisher nur bei 1 Hund und 1 Katze hatte.
Die hatten eine schwere Futtermittelallergie und IBD.
Aber um eine IBD nachzuweisen, bräuchte man ne Biopsie.
Dafür ist Lucky aber zu schwach.
Das einzige, was ihm in den letzten 10 Tagen zum Fressen verhalf, war Dexamethason also Cortison.
Davon riet meine Haustierärztin momentan aber ab.
Aber warum denn?
Dann soll er um Gottes Willen eben Cortison bekommen!!!!
Es wird so oft unnötigerweise gespritzt und jetzt nicht???
Jetzt habe ich ihm eben Reconvales eingegeben (er macht das super mit) und er hat es ausgekotzt.
Emeprid hat er schon bekommen heute sowie leider Metacam, da er das verordnete Tolfedine nicht nehmen wollte.
Hat denn keiner sonst ne Idee?
Ich bin sowas von ratlos und habe Angst, dass er Krebs haben/entwickeln könnte.

Geändert von CutePoison (23.11.2017 um 21:26 Uhr)
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Alt 23.11.2017, 21:33   #4
Dudler
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Ach Mensch, ich kann leider nur gedrückte Daumen da lassen.

Hat die Ärztin gesagt, warum er kein Cortison bekommen soll?
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Alt 23.11.2017, 21:34   #5
Cipo
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Hallo,

ich hoffe, dass sich noch Erfahrene melden, kann mir denken, dass Du auf Nadeln sitzt.

Er sollte wirklich auf die Beine kommen und warum nicht Cortison, wenn es hilft, dass er Nahrung aufnimmt?

In seiner momentanen Verfassung ist Kräftigung so unendlich wichtig.
Vlt.kann es doch gegeben werden, auch wenn es verständlich ist, dass keine Biopsie gemacht werden kann.

Aber wenn er mit Corti eigenständig frisst, warum denn nicht? Hat sie eine Erklärung abgegeben?


Alles Gute! Lg Cipo
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Alt 23.11.2017, 21:40   #6
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ggf. könne man es auch mit recht niedrig dosiertem Prednisolon versuchen?

Kannst Du Lucky Spritzen geben? Metacam kann ja auch auf den Magen schlagen und zusammen mit Cortison soll es ja eh nicht gegeben werden. Was bei uns als Schmerzmedi gut funktioniert hat, war gespritztes Novaminsulfat. Ist Im Prinzip das Gleiche wie Novalgin, nur dass die Katzen davon nicht speicheln.
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Alt 23.11.2017, 21:41   #7
tiggerchen
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Danke für die Verlinkung in der Kotztüte

Das liest sich ja leider alles nicht so schön
Ich hatte gehofft, es geht endlich Berg auf...

Ruf doch mal in deiner Stammklinik an, was sie davon halten, Cortison zu spritzen...

Was sagt denn deine Haustierärztin, warum ske es nicht spritzen möchte? Wenn es ihm doch hilft...

Armer Spatz

Drücke euch fest die Daumen das es ihm bald besser geht!!!
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Alt 23.11.2017, 21:47   #8
Sunflower82
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Die Medikamente die er nimmt, sind nicht förderlich für den Appetit.

Versuche es mal mit Ergänzungsfutter. Oder mit Thunfisch im eigenen Saft.
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Alt 23.11.2017, 22:16   #9
Medea1
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Mir wurde damals gesagt, dass cortison die Zellen verändert und wenn eine Biopsie im Raum steht, muss der Körper frei von Cortison.
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Alt 23.11.2017, 22:19   #10
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Er würde eine Biopsie aktuell nicht überleben.
Dann lieber Cortison und ggf Biopsie, wenn er wieder zu Kräften kommt.
Bei Cherie hat es nur den Krebsverdacht bestätigt und im Endeffekt frage ich mich ob ich Cherie damit nicht geschadet habe und nur das Leid verlängert.
Ich bin da mittlerweile sehr sehr zwiegespalten.
Wenn nichts hilft, ist es ernst.
Und dann lieber Cortison..ich hab das leider alles schon durch .
Er ist doch noch so jung .
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Alt 23.11.2017, 22:31   #11
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Ich verstehe das sehr gut. Bei Sirrah hatte ich auch angst, dass sie zu schwach ist. Aber sie hat es geschafft, auch wenn die Diagnose (IBD und kleinzelliges Lymphom ) nicht prickelnd war. Dennoch haben wir durch die Diagnose und Behandlung ein Jahr gewonnen.

Ich denke, dass es in so einer Situation kein richtig oder falsch gibt.
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Alt 23.11.2017, 22:35   #12
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Sollte sich der IBD Verdacht bestätigen bräuchte er sowieso Cortison.
Ich würde da auch noch mal nachhaken.
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Alt 23.11.2017, 22:35   #13
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Zitat:
Zitat von Maiglöckchen Beitrag anzeigen
ggf. könne man es auch mit recht niedrig dosiertem Prednisolon versuchen?

Kannst Du Lucky Spritzen geben? Metacam kann ja auch auf den Magen schlagen und zusammen mit Cortison soll es ja eh nicht gegeben werden. Was bei uns als Schmerzmedi gut funktioniert hat, war gespritztes Novaminsulfat. Ist Im Prinzip das Gleiche wie Novalgin, nur dass die Katzen davon nicht speicheln.
Er ist sehr gut händelbar zur Zeit, also ja.
Ich frage mich nur:
2 Kliniken haben Krebs ausgeschlossen.
Dann deutet doch vieles auf ne IBD oder nicht?
Ich weiß es nicht..irgendwas müssen sie doch übersehen haben!
Die Blutwerte waren unauffällig.
Was ich auch nicht verstehe:
Er wurde bis jetzt nur geschallt, nicht geröntgt!
Warum eigentlich nicht?
Ich hatte sogar darum gebeten, aber es wurde gesagt, man hätte im Schall alles gesehen, was man sehen müsste...
Und wenn er doch vielleicht ein Herzproblem hat oder ein Lungenproblem?
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Alt 23.11.2017, 22:38   #14
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US ist aber immer angeraten, wenn Verdacht auf irgendeine Magen-DArm-Problematik vorliegt. Eine BSD-Entzündung z.B. wirst Du im Röntgen kaum sehen.

Und wie kommst Du jetzt auf Herz oder Lunge? Hat Lucky denn Atemprobleme? Waren Herz oder Lungengeräusche zu hören?
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Alt 23.11.2017, 22:42   #15
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Zitat:
Zitat von Medea1 Beitrag anzeigen
Ich verstehe das sehr gut. Bei Sirrah hatte ich auch angst, dass sie zu schwach ist. Aber sie hat es geschafft, auch wenn die Diagnose (IBD und kleinzelliges Lymphom ) nicht prickelnd war. Dennoch haben wir durch die Diagnose und Behandlung ein Jahr gewonnen.

Ich denke, dass es in so einer Situation kein richtig oder falsch gibt.
Bei Cherie war es alles so ähnlich...
Auch sie hatte:
Verdickte Darmwände, verdickte Lymphknoten und verdickte Darmschlingen.
Dann ließ ich sie operieren, obwohl sie 6 Monate zuvor schon einen großen Eingriff hinter sich hatte.
2 Wochen nach der Biopsie kam die Anämie bereits, da der Krebs bei ihr sehr aggressiv war.
Vermutlich habe ich durch die Biopsie also nur ihr Leid verlängert und ich will diesen Fehler kein zweites Mal begehen bei Lucky.
Wenn er eine IBD haben könnte, dann könnte man doch auf Verdacht Cortison geben.
Denn genau das könnte ihm das Leben retten..und wenn nicht, liegt Krebs doch sehr nahe?
Denn bei Krebs frisst eine Miez auch unter Cortison nicht mehr viel, so meine Erfahrung.
Also wozu operieren und nach einer IBD suchen, die doch eh mit Cortison behandelt wird so oder so?
Cortison ist für beides gut.
Für IBD und für Krebs.
Bei letzterem sieht es dann zwar eh düster aus..aber Fakt ist:
Lucky hat letzten Mittwoch unter Cortison 400g Nassfutter gegessen.
Hätte er Krebs, hätte er auch diese Menge niemals verdrückt....
Er hat alles an Medis bekommen, was es nur so gibt, sogar Buprenovet.
Nur das Dexa bekam er ein einziges Mal.
Achso und Interferon bekam er auch nicht.
Das wären so die einzigen beiden Sachen, die noch nicht probiert wurden.

Geändert von CutePoison (24.11.2017 um 02:00 Uhr)
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