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Alt 11.03.2016, 21:06   #1
Odenwälderin
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Standard Sam hat Spondylose - 04.11.16 akute Pankreatitis

Normalerweise bin ich eine stille Mitleserin.
Leider muss ich jetzt einen Tread über unseren Kater eröffnen.

In letzter Zeit hat unser Sam immer weniger gegessen. Da er Freigänger ist dachten wir dass er einen anderen Futternapf mit 'besserem' Futter gefunden hat und bei unserem 'guten' Futter rummäkelt. Gegessen hat er zwar wenig, aber nicht so wenig dass wir beunruhigt gewesen wären.

Mittwoch auf Donnerstag hat er nur ein paar Bröckchen gegessen und war nur daheim. Wir haben auf Zahnprobleme getippt und Donnerstag morgen hat Göga ihn zum Tierarzt gebracht. (Die Zähne hatte der Tierarzt erst Anfang Februar beim Impfen angeschaut).

An den Zähnen ist nichts, Blutbild ist auch unauffällig. Alle Werte im grünen Bereich. Ultraschall am Bauch brachte auch nichts.

Beim Röntgenbild war ein Schatten im Bauchraum.

Sam musste in der Praxis bleiben da der TA ihn unter Narkose nochmal genauer untersuchen wollte.

Der Schatten im Bauchraum hat sich als Fehler im Röntgenbild herausgestellt. Wahrscheinlich beim Halten des Katers entstanden.

Beim 2. Röntgenbild gab es leider die Diagnose Spondylose im 2. Wirbel von hinten.

Ganz schlechte Stelle. Und sehr schmerzhaft.

Jetzt sind uns auch einige Sachen klarer die Sam in letzter Zeit 'gemacht' hat.
Er war weniger draußen unterwegs, hat weniger gegessen.
Er hat seine Innentoilette benutzt. Normalerweise war die Monatelang außer Betrieb. Wir hatten die Haube drauf damit die Streu nicht einstaubt. Dabei hat er ab und zu etwas rausgepieselt. Wir haben das auf Stress und Reviermarkieren wegen dem Besucherkater geschoben. Deswegen haben wir auch im Moment Fellyway im Einsatz.
Er hat manchmal so zusammengekauert gesessen. In irgendeinem Forum hat das eine als 'Bernd-das-Brot-Stellung' beschrieben.

Aber das er schlimme Schmerzen hat, darauf wären wir nicht gekommen. Er ist ein Meister im verbergen.

Über das Wochenende bekommt er Metacam gegen die Schmerzen.

Montag gehe ich mit zum TA. Dann besprechen wir das weitere Vorgehen.

Jetzt zu meiner Frage:
Unser TA hat neben der Schmerztherapie eine homöopathische Behandlung angesprochen. Inzwischen habe ich mich etwas eingelesen.

Sehe ich das Richtig dass Präperate mit Teufelskralle und Grünlippmuscheln hilfreich sind? Wie sieht es aus mit Produkten die auf Gelantinebasis für Gelenke/Knochen hergestellt werden? Wir haben die Firma 'Gelita' hier im Ort mit Werksverkauf. Die stellen solche Produkte her. Allerdings für Menschen.

Im Moment liegt Sam zwischen uns und sieht schmerzfrei aus. Jetzt gibt es noch etwas Junkfood da er immer noch schlecht isst.

Danke fürs zuhören/lesen und für eventuelle Tips.

(Der Tierarzt hat übrigens auch Spondylose in den Brustwirbeln. Er weiß also wie schmerzhaft das ist)

Geändert von Odenwälderin (04.11.2016 um 18:22 Uhr) Grund: Neues Krankheitsbild
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Alt 11.03.2016, 21:16   #2
Geluki
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Geluki
 
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Ort: Nähe Saarbrücken
Beiträge: 344
Standard

Hallo,
Nur mal Nase hoch. Metacam wird helfen, ist aber natürlich keine Dauerlösung.
Ich habe bei meiner 21 jährigen Stute seit Jahren gute Erfahrungen mit Teufelskralle als homöopathisches Schmerzmittel gemacht. Und sie hatte wegen ihrer Arthrose mit 10 ne sch... Prognose. Sie kriegt es als Dauer Medikament. Bisher ohne Nebenwirkungen.
Ich empfehle auch gerne Zeel bei Knochen Geschichten.
Sprich das mal mit dem TA durch und etabliere das homöopathische Mittel recht bald. Es dauert immer etwas länger bis die homöopathische Mittel wirken und die Schulmedizin reduziert bzw weggelassen werden kann.
LG
__________________
Gibt es irgendetwas in der Welt, durch das unser Leben lebenswert wird?“ fragte Allesweiß bitter.
Tod überlegte.
KATZEN, sagte er schließlich.
JA, KATZEN SIND RECHT NETT.
(Terry Pratchett - "Der Zauberhut ")

Luzie, vermisst seit 10.06.16, komm nach Hause, kleine Freundin!

Für immer in meinem Herzen:
Galmir - mein Sternenkater..
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Alt 11.03.2016, 21:36   #3
Annemone
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Annemone
 
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Beiträge: 5.803
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Auch ich habe mit Homöopathie bei Arthrose sehr gute Erfahrungen gemacht.
Ella hat sehr lange Onsior bekommen (ist nicht ganz so der Hammer wie Metacam).
Vor fast zwei Jahren sind wir umgestiegen auf HP und Nahrungsergänzung und es klappt sehr gut. Hier sind Schüssler Salz, Globulis, MSM und Hyalutudin im Einsatz. Ich wundere mich manchmal, wie die 16 Jahre alte Katzen-Oma den Kratzbaum hochtobt. Je nach Witterung müssen wir manchmal die Mittel kurzfristig umstellen (bei nass-kalter Witterung gibt es eine andere Potenz). Aber da kann man sich rantasten.

Vielleicht macht es Sinn, noch eine THP mit ins Boot zu holen - die kennen sich oft besser damit aus als der Tierarzt.

Inzwischen nehme ich auch gegen meine Knieschmerzen Kügelchen und bin selbst damit auch schmerzfrei.

Ich würde auch sagen: Kopf hoch! Das kann gut funktionieren. Es braucht ein bisschen, bis man das umgestellt hat und die richtigen Mittel gefunden sind. Aber es lohnt sich.
__________________
Also, kein Rind, kein Kalb, kein Wild, keine helle Sosse, keine Stückchen, kein Getreide, keine Konservierungsstoffe und künstliche Aromen.
Hab ich was vergessen?
"Miau!"
O.k., nicht unter 2 Euro die Dose. Alles klar!

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Alt 11.03.2016, 23:43   #4
JFA
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Mein Seniorkater hat auch Spondylose, es gibt hier auch einen Thread dazu: http://www.katzen-forum.net/aeussere...pondylose.html
Vielleicht findest du da noch Anregungen

Er bekommt momentan Cosequin (das enthält Glucosamin und Chondroitin), Metacam (in reduzierter Dosis) und täglich Physiotherapie.
Das letztere möchte ich dir auch unbedingt ans Herz legen, weil das bei uns wirklich extreme Besserung gebracht hat. Eine kompetente Tierphysio ist Gold wert.
Mit der Kombination ist er seit längerer Zeit sehr gut drauf und hat keine Einbrüche mehr.

Ganz ohne Metacam geht es bei uns leider nicht. Falls das bei euch auch so sein sollte - mach dir keinen zu großen Kopf. Wir haben hier trotz einem Jahr Dauerbehandlung und 15 Jahren Lebensalter immer noch top Blutwerte. Und: Qualität vor Quantität.

Traumeel, Zeel etc. hat bei uns nach der Anfangsphase leider nicht mehr geholfen. Ausprobiert haben wir das aber auch und eine Weile ging es mit Cosequin plus Zeel auch gut.
Gerade bei Schmerztherapie können ja auch Placebos einiges bewirken.

Geändert von JFA (12.03.2016 um 00:12 Uhr)
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Alt 12.03.2016, 07:54   #5
Odenwälderin
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Danke für die netten Worte und Tips.
@JFA Den Tread hatte ich schon durchgelesen.
Die Physotheapie werde ich auf alle Fälle ansprechen. Beim Googeln habe ich allerdings festgestellt wir ewig weit vom nächsten Therapeuten entfernt sind. Vielleicht kennt der TA jemanden.

Im Moment liegt Sam entspannt auf meinen Beinen und schnurrt. Eigentlich müsste ich aufstehen.
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Alt 14.03.2016, 20:20   #6
Odenwälderin
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Seit dem Wochenende ist Sam wie neu geboren.
Er muss wirklich schlimme Schmerzen gehabt haben. Das Metacam wirkt sehr gut. Er geht wieder draußen auf die Toilette, ist mehr unterwegs und hat sogar in einem Anfall von jugendlichem Leichtsinn mit einem Bällchen getätzelt. (Und er ist wirklich spielfaul)

Heute Abend waren wir nochmal beim TA. Er ist viel, viel weniger schmerzempfindlich am Rücken.

Das Metacam werden wir noch zu Ende nehmen. Damit sich das Ganze noch weiter beruhigen kann.

Parallel dazu besorgen wir noch so schnell wie möglich Traumeel und Heel.

Da wir jetzt wissen wie Sam uns seine Schmerzen mitteilt werden wir jetzt auf die Zeichen achten. Hoffentlich kommt er in Zukunft ohne Metacam aus.

Geändert von Odenwälderin (14.03.2016 um 20:22 Uhr) Grund: Zusatz
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Alt 04.04.2016, 08:47   #7
Odenwälderin
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Ein kurzer Zwischenbericht:

Das Metacam haben wir inzwischen abgesetzt. Sam bekommt 3 mal täglich Traumeel und Zeel. Zusammen mit einem Brocken Trockenfutter nimmt er sie auch anstandslos.

So wie es aussieht geht es ihm gut. Er kommt gut auf seinen Platz im Buchregal, geht regelmäßig raus und geht auch teilweise draußen auf die Toilette.

Mit etwas Glück haben wir diesen Schub überstanden. Aber da die Spondylose weiter fort schreiten wird hoffen wir das wir beim nächsten Schub es früher entdecken und er dadurch weniger Schmerzen hat.
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Alt 22.04.2016, 16:15   #8
Odenwälderin
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Ich schreibe hier einfach immer wieder rein wie es weitergeht.

Leider kann ich nichts positives berichten.

Sam hat in der letzten Zeit wieder in seine Schmerzsignale gezeigt.
Er hat wenig gefressen, war mäkelig. In sich gekehrt und hat auch wieder über den Toilettenrand gepieselt.

Deshalb bekommt er seit 3 Tagen wieder zusätzlich zum Traumeel und Zeel Metacam.
Allerdings nur 2/3 der ursprünglichen Dosis, also 4 Einheiten.

Das tut ihm gut. Gestern ist er wieder "freudestrahlend" mir beim heimkommen entgegengelaufen und dann in Katzenart rumgedreht nach dem Motto: Huch, so meinte ich das dann doch nicht. Außerdem isst er wieder besser.

Wir werden das Metacam jetzt eine Woche geben und dann langsam wieder ausschleichen. Und genau beobachten.
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Alt 22.04.2016, 16:27   #9
JFA
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Zitat:
Zitat von Odenwälderin Beitrag anzeigen
Gestern ist er wieder "freudestrahlend" mir beim heimkommen entgegengelaufen und dann in Katzenart rumgedreht nach dem Motto: Huch, so meinte ich das dann doch nicht. Außerdem isst er wieder besser.
Na, das ist aber doch eigentlich ein ziemlich positiver Bericht - siehs so: Immerhin hat er mit Metacam eine gute Lebensqualität.

Wie gesagt, ganz ohne geht es hier auch nicht - wenn eine Brücke zu ist, geht es halt mit der nächsten los. Ich hab da auch ein bisschen gebraucht, um mich damit abzufinden, aber wenn es nicht anders geht, sind Schmerzmedikamente echt ein Segen. Und es muss ja nicht sein, dass Nebenwirkungen auftreten, wir bleiben hier bisher ja zum Glück auch verschont davon
Kopf hoch, das wird schon, selbst wenn er jetzt dauerhaft Schmerzmittel brauchen sollte.
JFA ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.04.2016, 21:19   #10
Odenwälderin
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Danke für den netten Zuspruch.
Du hast schon recht. Hauptsache Sam geht es besser wenn auch mit Schmerzmitteln.
Ich mich erst einmal dran gewöhnen dass er der Schmerzpatient ist.
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