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Alt 21.10.2015, 10:03   #16
Schwarzfell
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Wäre es sinnvoll,deinen Threadtitel zu ergänzen und die Diagnose Anaplasmose/Immunbedingte hamolytische Anämie mit aufzunehmen?
Dann kann man das sofort finden,schließlich geht es den Tieren oft dramatisch schlecht,so dass man an das baldige Sterben glaubt und du bist keine 24 Std im Internet.

Ich hab bei Mona oft stundenlang in den Threads/Internet herumgelesen bis ich alles fand,was ich brauchte.

Und zu deiner Frrage(PN) ja,ich würde den Thread weiterführen,weil die Erkrankung nicht häufig ist und Infos von betroffenen Haltern umso wichtiger:
Als notwendigen, immens wichtigen Erfahrungsgegenpol zu Tierärzten,die keine Ahnung haben und nur deshalb eine Euthanasie empfehlen.

Ich würde es als Lucys Bericht belassen und wenn du Zeit hast,entweder einen separaten Infothread schreiben,in dem du deine Erfahrungen als komprimierte Info weitergibst oder das in Lucys Thread nochmal zusammenfassen .Z.B.:
FAQ´s und welche Sympthome,welche Untersuchungen zur Diagnosefindung notwendig sind,welche Medikamente(Predi oder Dexmethason usw)in welcher Dosierung und welche Kontrolluntersuchungen bedeutsam sind.
Und gerne mit Quellen oder Links zum weiterrecherchieren bestücken.

Geändert von Schwarzfell (21.10.2015 um 10:21 Uhr)
Schwarzfell ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 09.01.2016, 22:55   #17
Perla
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Perla
 
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Vielen dank für deine berichte J.R.

Meine Perla ist seit letzten Montag beim tierarzt am "tropf" da die blutuntersuchung solange gedauert hat. Erst heute konnte man hämobartonellen und mykoplasma ausschliessen... aber da sie bis zum letzten abend bevor ich zum notfallarzt fuhr,noch chloropal (antibiotika) bekam wegen ihre immer wiederkehrende blasenentzündung, möchte ich die untersuchung nochmals machen lassen weil anscheinend AB die resultate verfälschen können.
Jetzt bekommt sie denke ich nur noch kortison aber mehr weiss ich noch nicht... Am kommenden montag werde ich sie abholen da ich jetzt schon angst habe vor den kosten... eine ganze woche beim tierarzt..

Ihr leben hängt an einem seidenen faden und ich habe so angst dass sie stirbt wenn ich sie nach hause bringe. ich habe meinem tierarzt gesagt er soll sie in der tierklinik anmelden für eine bluttransfusion und dass ich sie dann dorthin bringen würde wenn ein spender gefunden wird...
Ich bete dass sie durchhält

erste frage: macht das sinn oder soll ich einfach weiterhin kortison geben und täglich bangen dass ich morgens aufstehe und sie tot vorfinde?

zweite frage: kann sowas passieren wenn schon lange vitamin B mangel vorliegt? Also ist es wichtig rauszufinden woher die krankheit stammen könnte?

ich könnte den tierarzt den ich seit 3 jahren besuche erwürgen.... man hätte anscheinend schon lange merken müssen das sie an anämie leidet. Ich war erst ein paar tagen vorher noch bei ihm...

Ich hab erst gemerkt wie schlimm es um sie steht als sie katzenstreu fressen wollte.. an dem tag habe ich ausnahmsweise eine andere streu benützt und nicht wie sonst holzspäne.. vielleicht zum glück... ich hoffe es..

LG

Perla's dienerin
p.s. ihr wurde doxycat verabreicht seit letzten montag beim warten auf die resultate..

Geändert von Perla (09.01.2016 um 23:22 Uhr)
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Alt 10.01.2016, 09:09   #18
charly
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es tut mir leid,dass es Deiner Katze so schlecht geht-aber bitte mache einen eigenen Faden auf.
dann stelle bitte die Laborwerte und alles,was an Diagnostic schon gemacht wurde ein.
Es werden sich User melden,die Dir weiterhelfen können
Ich drücke Deiner Katze die Daumen
charly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2016, 11:06   #19
J.R. 1981
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Hallo Perla,
es tut mir sehr leid dass deine Katze so schwer krank ist.
Bitte mache einen eigenen Thread zu dem Thema auf, dann können dir sicherlich mehrere User helfen.
Vielleicht versuchst du dann auch die Geschehnisse etwas mehr zu ordnen, etwas mehr zu deiner Katze zu schreiben und welche Untersuchungen bis jetzt gemacht wurden.
Eine Bluttransfusion macht schon Sinn wenn es der Katze so schlecht geht. Ist aber auch abhängig von der Grunderkrankung die die Anämie ausgelöst hat und vom momentanen Hämatokritwert.
Hast du die Blutwerte? Dann stelle sie doch bitte mit ein.
Ich weiß aber dass nicht jede Tierklinik Blutkonserven vorrätig hat und man dann mit einem eigenen Spender "anreisen" muss.
Woher kommst du denn? Vielleicht kann man dir eine gute Tierklinik empfehlen.
Man kann auch vorher in den Kliniken anrufen und fragen wie es mit einer Bluttransfusion aussieht. Dafür braucht man definitiv keine Überweisung vom Tierarzt.

Katzenstreu fressen ist wirklich ein Alarmsignal. Meine Katze hat immer an Steinen geleckt.

Ob die Katze weiterhin Cortison bekommen soll...das wird dir hier leider keiner beantworten können. Wichtig ist schnell herauszufinden was der Katze fehlt. Erst dann kann man die richtige Therapie einleiten.
Eine Anämie ist immer nur eine Begleiterscheinung einer Krankheit und wenn man diese behandelt dann bekommt man auch die Anämie in den Griff.

Bitte schreibe auf, was genau gemacht wurde, die Werte der Katze, ob sie Freigängerin ist, ihr Alter, der zeitliche Ablauf der Sympthome und was der Tierarzt bis jetzt genau gemacht hat.
Dann kann man dir sicher gezielter Rat geben.
Ich drücke euch aber schonmal ganz doll die Daumen.
Liebe Grüße, Martina
J.R. 1981 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.01.2016, 11:17   #20
Ninhsch
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Zitat:
Zitat von charly Beitrag anzeigen
es tut mir leid,dass es Deiner Katze so schlecht geht-aber bitte mache einen eigenen Faden auf.
dann stelle bitte die Laborwerte und alles,was an Diagnostic schon gemacht wurde ein.
Es werden sich User melden,die Dir weiterhelfen können
Ich drücke Deiner Katze die Daumen

Da ist sie aber im richtigen Thread wenn du ihn gelesen hast dann kann sie von J.R. Sicher hilfreiche Tipps bekommen
Wobei ein eigener mit mehr Infos sicher nicht schadet

Geändert von Ninhsch (10.01.2016 um 11:22 Uhr)
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Alt 10.01.2016, 13:04   #21
charly
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sorry,war nicht so gemeint-ich habe auch von J.R sehr gute Tipps bekommen
aber wenn sie einen eigenen Faden aufmacht, wird sie besser gesehen
charly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2016, 11:00   #22
J.R. 1981
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Ich schreibe mal wieder ein Update weil sich bei uns viel verändert hat.

Lucy lebt diesen Monat schon genau drei Jahre mit der Krankheit IMHA.
Bis März hat sie 2mg/KG/Tag Prednisolon bekommen und ihr ging es damit sehr gut, ein paar kleinere Rückfälle gab es aber dennoch.
Im März wurde sie schwer krank, Bauchspeicheldrüsenentzündung und bei ihr wurde eine Herzerkrankung festgestellt, die sich höchstwahrscheinlich als Folge der "chronischen" Anämie entwickelt hat.

Meine Tierärztin hatte (Gott sei Dank) schon damals einen Alternativ-Therapieplan zusammengestellt falls eine (alleinige) Cortison-Behandlung nicht mehr geeignet wäre und dieser Fall trat im März nun ein.
Die Behandlung mit Cortison ist bei Lucy aufgrund der Herzproblematik nicht mehr möglich, zumindest nicht mehr diese hohen Dosen.
(u.a. wegen Ödembildung und Bluthochdruck)

Meine Lucy hat sich erholt und ist wieder „gesund“, das Herz muss natürlich weiter beobachtet und auch behandelt werden.
Wegen ihrer Anämie bekommt sie momentan (wir sind noch in der Reduzierungsphase, es muss sich an die niedrigsten Dosen rangetastet werden) jeden zweiten Tag Prednisolon (1mg/KG) und jeden zweiten Tag Leukeran (Wirkstoff Chlorambucil, 0,1mg/KG).
Letzte Woche waren wir zur Blutkontrolle und es waren alle Werte super, sogar ihr Hämatokrit lag bei über 40%. Sie spricht also super auf die neue Therapie an.
Ein Sorgenkind wird sie aber immer bleiben.

Ich wurde jetzt schon öfters angesprochen, weil das Leukeran ja eigentlich zur Krebsbehandlung eingesetzt wird und es schlimme Nebenwirkungen hervorrufen kann.
Ich hatte diesbezüglich ja auch noch ein Beratungsgespräch in der Tierklinik Ahlen und die haben mir auch noch mal bestätigt dass eine Immuntherapie mit Leukeran wesentlich niedriger dosiert ist als eine Chemotherapie mit Leukeran und somit auch die Nebenwirkungen niedriger ausfallen (können).

In den USA wird Leukeran erfolgreich bei verschiedenen Autoimmunerkrankungen eingesetzt und solangsam würde diese Behandlungsmethode auch hier in Deutschland ankommen.
Zb bei IBD oder dem Pemphigus, aber auch bei der IMHA würde es immer öfter eingesetzt, wenn das Cortison alleine keinen gewünschten Erfolg bringen würde oder aber es durch das Cortison zu schweren Nebenwirkungen kommen würde, dann käme das Leukeran zum Einsatz.
Und obwohl all diese immunsuppressiven Medikamente nicht ohne (schlimme) Nebenwirkungen sind, man hat einfach nicht immer eine Wahl.
Und man muss immer das Beste aus der Situation machen
Der Katze soll es JETZT gut gehen, was in zwei oder drei Jahren ist, ich kann mich ja nicht ewig verrückt machen was passiert wenn...und was alles passieren kann.

Aktuell geht es Lucy sehr gut, ihre Blut- und Organwerte sind alle in der Norm und ich will einfach mal hoffen dass es ihr mit dem neuen Medikament lange gut geht.



Ich möchte auch noch was Interessantes anhängen zum Thema IMHA und Immunsuppressiva.

https://www.thieme.de/de/tiermedizin...emie-70718.htm

http://www.kleintierkrankheiten-flim..._VIFK_2008.pdf

Geändert von J.R. 1981 (05.05.2016 um 11:02 Uhr)
J.R. 1981 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.05.2016, 14:53   #23
Hörnchen77
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Hörnchen77
 
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Ein sehr interessanter Bericht - vielen Dank fürs Teilen.
Sicher kann dieser einigen Besitzern Mut machen.

Ich freue mich, dass es ihr mit neuer Behandlung weitehin gut geht und hoffe, das hält noch lange an.

Eine wunderschöne Maus.
Hörnchen77 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2016, 10:47   #24
J.R. 1981
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Hier kommt mal wieder ein Update.

Es gibt sehr gute Neuigkeiten in Bezug auf Lucys Herz.
Sie ist gesund, das Herz arbeitet völlig normal und es wurde nichts Auffälliges gefunden
Was aber sehr interessant ist, die Kardiologin sprach von einem Krankheitszustand indem
Leber, Herz und Bauchspeicheldrüse entgleisen. Dabei würde das Herz verdicken und sich vergrößern und es könnte auch zu Stauungen kommen.
Und das muss bei Lucy im März so gewesen sein.
Ihr ging es ja sehr schlecht und ihr Zustand stand auf der Kippe. Sie war lange stationär untergebracht, und musste, da sie weder fressen noch trinken wollte, mit einer Sonde ernährt werden.

Ihr geht es aber wieder gut, so richtig gut Und obwohl ich ein Befürworter von Cortison bin, sehe ich jetzt wie gut ihr die niedrige Dosis tut. Sie ist vom Wesen anders.
Wenn ich einen Tag mit ihr beschreiben sollte, dann würde ich sagen…die ist nur am rennen und spielen Vorher hat sie das zwar auch getan aber auch viel geschlafen.
Jetzt ist sie nur aktiv, das wirkt sich natürlich auch positiv auf ihr Gewicht aus.
Nachdem sie leider in der aggressiven Krankheitsphase über 1 KG verloren hat, hat sie nochmals (aber ganz langsam) so 200 Gramm verloren. Das steht ihr ausgezeichnet.
Mehr sollte sie aber nicht abnehmen, denn ich weiß wie schnell Katzen in Krankheitsphasen abnehmen können und deshalb soll sie ein kleines „Sicherheitspolster“ behalten.

Die Medikation behalten wie jetzt bei, da keine Herzerkrankung vorliegt könnte man auch wieder zur alten Therapie zurückkehren, aber dafür sehen wir keinen Grund, denn es geht ihr gut mit Leukeran + Cortison. Nicht gut, sondern besser :-)
Wir sind aber immer noch in der Reduzierungsphase. Da die Tierärztin bald in ihren wohlverdienten Urlaub geht, warten wir erstmal mit weiterer Reduzierung und wagen uns dann ab August noch mal weiter runter.

Ich möchte noch gerne was zur IMHA schreiben, ich wurde letztens nach dem Unterschied zwischen der primären Form (autoimmunhämolytische Anämie) und der sekundären IMHA gefragt.
Und ich habe selber feststellen müssen dass viele Tierärzte sehr schnell von einem rein autoimmunen Geschehen ausgehen.
Das ist beim Hund wohl auch meistens der Fall, aber bei der Katze tritt überwiegend nur die sekundäre Form auf.

Ich zitiere aus folgender Quelle:
https://www.thieme.de/de/tiermedizin...emie-70718.htm

„Bei der primären oder idiopathischen IHA (autoimmunhämolytischen Anämie , AIHA) werden Autoantikörper ohne bekannten Grund gegen unveränderte Erythrozytenmembranen gebildet (Ausschlussdiagnose!).
Bei einer sekundären IHA liegt ein Stimulus für die Antikörperproduktion vor. Mögliche zugrunde liegende Ursachen sind infektiöse Erkrankungen (z.B. FeLV/FIV, FIP, Hämoplasmose, bakterielle Infektionen), lympho- und myeloproliferative Neoplasien (z.B. Lymphom, Leukämie), Medikamente (z.B. Methimazol), entzündliche Erkrankungen (z.B. sterile Abszesse, Cholangiohepatitis, Pyothorax, Polyarthritis, Nephritis, lymphozytäre Enteritis, Vakzinierung, inkompatible Bluttransfusionen). Die IHA kann auch im Rahmen eines systemischen Lupus erythematodes (SLE) auftreten. Tritt gleichzeitig eine immunbedingte Thrombozytopenie auf, so spricht man vom Evans-Syndrom.“

Wie in dem Zitat geschrieben steht, lässt sich die primäre Form nur durch Ausschlussverfahren zu 100% feststellen. Eine Knochenmarkuntersuchung kann auch Klarheit bringen, da wäre ich persönlich aber vorsichtig wenn der Allgemeinzustand der Katze nicht so gut ist.

Die Grund-Behandlung ist bei der sekundären und primären Form dieselbe, allerdings muss natürlich bei der sekundären Form auch immer die Grunderkrankung behandelt werden.
Wenn diese ausgeheilt ist, dann verschwindet in den meisten Fällen auch die Anämie wieder.

In ganz seltenen Fällen geht die sekundäre Form aber in die primäre über und die Katze benötigt weiterhin eine immunsuppressive Therapie.

Geändert von J.R. 1981 (15.06.2016 um 10:51 Uhr)
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Alt 16.06.2016, 10:10   #25
Lilly74
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Tolle Entwicklung, das klingt ja fantastisch, vor allem mit ihrem gesunden Herzen
Weiterhin die beste Gesundheit für die hübsche Lucy
Lilly74 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2016, 10:28   #26
Catsnbooks
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Das hört sich doch super an!

Freut mich sehr, dass es Deiner Lucy so gut geht.
Catsnbooks ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.12.2016, 14:23   #27
taggecko
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Sehr interessant und hilfreich für mich, Deine Ausführungen J.R.
Ich habe nämlich hier auch einen Kater mit IBD und dann noch am ehesten autoimmuner Anämie. Bekommt Leukeran und Prednisolon und hat sich schon deutlich gebessert innerhalb einer Woche. Vor einer Woche hatte ich ihn wegen einer Anämie mit einem Hämatokrit von 7 % in die Tierklinik gebracht, eine meiner anderen Katzen hat Blut gespendet, er hatte nur noch 2,2kg.
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Alt 09.04.2017, 12:10   #28
taggecko
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JR wie geht's Deiner Lucy denn aktuell?
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Alt 13.04.2017, 11:15   #29
J.R. 1981
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Zitat:
Zitat von taggecko Beitrag anzeigen
JR wie geht's Deiner Lucy denn aktuell?
Danke dass du fragst
Ich wollte eh mal wieder ein Update über Lucy schreiben.

Also Lucy geht es sehr sehr gut
Wir sind momentan noch alle 6 Wochen zur Blutkontrolle und ihr Hämatokrit liegt seit über einem Jahr konstant über 40%.
Das haben wir definitiv dem Leukeran zu verdanken, da sie vorher mit der alleinigen Cortisontherapie immer Schwankungen und leichte Absackungen der roten Blutzellen hatte.
Lucy bekommt das Leukeran seit März 2016, also seit 13 Monaten und sie verträgt es hervorragend. Ich möchte das unbedingt nochmal betonen weil mir gerade hier im Forum geschrieben wurde dass Lucy keine 3 Monate unter Leukeranbehandlung überleben würde.
Klar man darf nicht vergessen dass Chlorambucil kein "harmloser" Wirkstoff ist aber Lucy geht es sehr gut damit, sodass die Behandlung fortgesetzt wird.
Das Cortison haben wir im Januar ausgeschlichen.

2013 wurde sie das erste mal anämisch und ich bin sehr stolz auf meine Maus, sie hat mehr als einmal bewiesen dass sie eine Kämpfernatur ist.
J.R. 1981 ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 14.04.2017, 09:22   #30
taggecko
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Super, dass es Lucy so gut geht- und über 40% ist ja ein Luxushämatokrit.
Ich hoffe, wir können mit dem Cortison auch bald ganz raus, das machte Charly in höheren Dosen auch eher schlapp.
Leukeran verträgt Charly auch sehr gut, auch die von den Venenkathetern abrasierten Haara an den Beinchen und am Hals wachsen so langsam wieder nach.
taggecko ist offline   Mit Zitat antworten
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