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Alt 02.08.2013, 11:19   #1
xBloodsportx
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Unglücklich Tumor am linken Bauch.

Hallo,

ich war heute mit Mutti beim Tierarzt, weil uns aufgefallen ist, dass unsere Punky (14) viel zu viel am trinken ist, demnach wurde dann nach Diabetes getest, das Blut ist okay, danach wurden 3 Blutproben genommen, um nach einer andere Ursachen zu gucken. Daraufhin fragte dann noch die Tierärztin, was denn das dicke da am Bauch ist. Erst waren wir bei einem anderen Tierarzt, die meinte, dass, weil sie viel geschmissen hatte, es sich da was nicht schlimmes gebildet hat und normal sei. Doch das ist es ganz im Gegenteil, die Tierärztin sagte heute, dass es ganz sicher nur ein Tumor sein kann und der nicht operativ wegzukriegen ist, weil der ziemlich groß ist.

Daraufhin frage ich mich und euch, ob da jemand Erfahrungen schon hat? Ich meine, es kann doch nicht sein, dass ein Tumor nicht operativ ist, nur weil der zu groß ist?! Die Ärztin schätzt ihn als bösartig ein und sie kann nichts dagegen tun? WAS?! Nun da ich weiß, dass sie einen Tumor hat, kann ich es einfach nicht mehr ertragen, dass sie damit rumläuft. Sie selber ist fit, jagt ihren eigenen Sohn sogar, kommt zu uns, will kuscheln, spielen eher nicht, wollte sie schon seit ihrem Leben nicht so wirklich. Sie ist sehr auf Mutti bezogen, hört auf jedes Wort. Sie zieht sich nicht zurück. Aber generell macht mir das Angst, dass sie bald von uns geht.

Es schmerzt so doll, wenn man ihr in die so tollen und lieben Augen schaut und weiß, dass sie von Tag zu Tag irgendwann von uns gehen kann.

Da muss doch was zu machen sein!

Gruß
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Alt 02.08.2013, 11:43   #2
Maracaibo
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Ganz ehrlich? Da würde ich mir eine zweite Meinung einholen und mir einen Doc suchen, der mein Tier nicht schon vor einem Versuch aufgibt.
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Alt 06.08.2013, 10:44   #3
RILI
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RILI
 
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Hallo,
wenn der tumor zu groß ist kann man ihn nicht mehr operieren,das stimmt.
für eine erfolgreiche entfernung muss viel vom gesunden gewebe mit rausgeschnitten werden was ja nicht immer geht .
ich hab meine lana auch im dezember erlösen müssen,ihr tumor war an der brust,angewachsen ans brustbein.da kann man nicht viel scneiden

man kann nicht einfach vom "gucken" wissen ob er bösärtig ist! lass eine biopsie machen,dann weißt du was es ist und vrallem wie groß er wirklich ist.

geh bitte zu anderen tierärzten,ich glaube die jetzigen 2 können deiner katze nicht helfen wenn sie solche aussagen tätigen.

les ich das richtig (Erst waren wir bei einem anderen Tierarzt, die meinte, dass, weil sie viel geschmissen hatte, es sich da was nicht schlimmes gebildet hat ) das sie nicht kastriert ist??

viele grüße
RILI ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.2013, 14:32   #4
xBloodsportx
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Zitat:
Zitat von RILI Beitrag anzeigen
Hallo,
wenn der tumor zu groß ist kann man ihn nicht mehr operieren,das stimmt.
für eine erfolgreiche entfernung muss viel vom gesunden gewebe mit rausgeschnitten werden was ja nicht immer geht .
ich hab meine lana auch im dezember erlösen müssen,ihr tumor war an der brust,angewachsen ans brustbein.da kann man nicht viel scneiden

man kann nicht einfach vom "gucken" wissen ob er bösärtig ist! lass eine biopsie machen,dann weißt du was es ist und vrallem wie groß er wirklich ist.

geh bitte zu anderen tierärzten,ich glaube die jetzigen 2 können deiner katze nicht helfen wenn sie solche aussagen tätigen.

les ich das richtig (Erst waren wir bei einem anderen Tierarzt, die meinte, dass, weil sie viel geschmissen hatte, es sich da was nicht schlimmes gebildet hat ) das sie nicht kastriert ist??

viele grüße
Ja, hatte da nochmal angerufen, es ist tatsächlich deswegen inoperabel, weil der viel zu groß ist und der Tumor schon gestreut hat. Vor 2 Tagen eiterte der Tumor, hat das Anzeichen auf was? Es blutete auch mal, nochmal beim TA angerufen, der Arzt sagt, es sei normal, weil die sich dort häufig lecken und dann mal was aufgeht, was ich auch so vermutet hatte.

Seit heute ist mir aufgefallen beim näheren betrachten an der Couch, wo sie neben mir lag, dass ihr linkes Vorderbein voll am zittern ist auch da am Tumor und am rechten Ohr von ihr. Kann ich daraus resultieren, dass sie langsam den Weg nach oben in den Katzenhimmel geht? Wie war es bei deiner Katze? Es tut so weh. Und doch ist sie noch so fit, frisst, trinkt, geht auf Toilette hat Spaß mit uns und schmust gerne. Das Schlimmste an der Sache ist in meinen Augen, dass es schwer ist zu sehen, ob es ihr schmerzt/quält oder nicht.

Irgendwie macht mich das alles ja echt fertig.

PS: Biopsie werde ich wohl durchführen lassen, worauf sich so oder so erschließen wird, dass es ein bösartiger ist, weil der so groß ist und die meisten Tumoren an Katzen bösartig ist, vor allem wegen der Größe.

Edit: Ähm,... doch, sie ist kastriert bzw. sterilisiert wurden, schon seit 3 Jahren.

Danke

Geändert von xBloodsportx (11.08.2013 um 14:35 Uhr)
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Alt 11.08.2013, 14:46   #5
Lakritzetaze
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Lakritzetaze
 
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Zitat:
Zitat von xBloodsportx Beitrag anzeigen
Ja, hatte da nochmal angerufen, es ist tatsächlich deswegen inoperabel, weil der viel zu groß ist und der Tumor schon gestreut hat. Vor 2 Tagen eiterte der Tumor, hat das Anzeichen auf was? Es blutete auch mal, nochmal beim TA angerufen, der Arzt sagt, es sei normal, weil die sich dort häufig lecken und dann mal was aufgeht, was ich auch so vermutet hatte.

Seit heute ist mir aufgefallen beim näheren betrachten an der Couch, wo sie neben mir lag, dass ihr linkes Vorderbein voll am zittern ist auch da am Tumor und am rechten Ohr von ihr. Kann ich daraus resultieren, dass sie langsam den Weg nach oben in den Katzenhimmel geht? Danke
Hallo,

mit welcher Untersuchung wurde der Tumor festgestellt?
Welches Organ ist davon betroffen?

Du schilderst hier, dass der Tumor auf geht und eitert.
Ich wäre da sofort beim TA gewesen. Der kann doch telefonisch nicht einfach sagen "ist normal so"

Meine Güte, die Katze zittert, hat vermutlich Schmerzen.
Bekommt sie denn Schmerzmittel?
Und was hat sie am Ohr?

Ich würde mit der Katze in eine TK fahren.
Die haben mehr Möglichkeiten.
Und bitte, wenn sie unheilbar krank ist, dann lass ihr wenigstens Schmerzmittel geben.
Und irgendwie muss man auch offene Tumore behandeln.
Lakritzetaze ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.2013, 15:00   #6
xBloodsportx
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Zitat:
Zitat von Lakritzetaze Beitrag anzeigen
Hallo,

mit welcher Untersuchung wurde der Tumor festgestellt?
Welches Organ ist davon betroffen?

Du schilderst hier, dass der Tumor auf geht und eitert.
Ich wäre da sofort beim TA gewesen. Der kann doch telefonisch nicht einfach sagen "ist normal so"

Meine Güte, die Katze zittert, hat vermutlich Schmerzen.
Bekommt sie denn Schmerzmittel?
Und was hat sie am Ohr?

Ich würde mit der Katze in eine TK fahren.
Die haben mehr Möglichkeiten.
Und bitte, wenn sie unheilbar krank ist, dann lass ihr wenigstens Schmerzmittel geben.
Und irgendwie muss man auch offene Tumore behandeln.
Würde ich sofort sehr gerne. Hier ist aber leider keine Tierklinik und die nächste ist 65 Km weit weg, da komme ich heute nicht mehr hin, so leid es mir auch tut, wundert mich sowieso, dass es hier keine Tk gibt. Na ja, morgen bin ich beim Tierarzt, aber dann diesmal bei einem anderen, so viel ist klar. Morgen weiß ich mehr. Ich hoffe gutes.

Zum Tumor nochmal zurück. Wurde auch beschrieben glaube ich ganz oben schon. Beim ersten Besuch wurden ihr 3 Blutproben entnommen, es war alles negative, also kein Befund gab es. In meinen Augen sowieso alles zu unprofessionel gewesen. Evtl. bereue ich das nun alles. Selber von der TÄ, die unsere Katze behandelte kam nicht viel. Sie fragte nur, ob sie isst, frisst und ob sie sich verkriecht. Sie verhält sich wie jede Katze, ganz normal. Medikamente gab es nicht oder sonstiges Schmerzmittel.
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Alt 12.08.2013, 13:52   #7
RILI
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es tut mir leid das sagen zu müssen aber du brauchst ihr das nicht mehr antun mit der biopsie.die ist nicht so harmlos und auch das ergebniss wird euch nicht mehr helfen können

er hat gestreut,geht bereits auf ( meine lana hatte auch angefangen zu lecken weil es halt weh tat,tatsächlich eine normale reaktion das er dann aufgeht) und in dem stadium hat sie sicher schon schmerzen was das zittern erklärt.

ich habe ein jahr lang gekämpft, zweimal entfernen lassen und er kam immer wieder (fibrosarkom). ich habe auch alles versucht aber der tumor wuchs so schnell...

ihr habt nichts falsch gemacht,über blutproben kann man kein tumor feststellen,selbst ultraschall und röntgen ist nicht aussagekräftig.das einzigste ist eine biopsie.
eure tierärzte haben schon richtig gehandelt meiner meinung nach.es gibt auch solche die noch chemo aufzwängen um geld zu machen und das würde ich definitiv keiner katze antun,vorallem nicht in dem alter! damit hättet ihr sie nur leiden lassen und der tierarzt hätte kassiert.

wenn er nicht mehr zu operieren geht dann ist das wichtigste ihre lebensqualität solange wie möglich zu halten.

unbedingt schmerzmittel,soviel fressen wie sie will (irgendwann wird es weniger,sie magern ab und dann müßt ihr handeln) ,salbe für die offene stelle am tumor, immunstärkung damit der körper stark bleibt (homöopathie,gesunde nahrung,schüssler-salze,darmflora unbedingt stärken mit pasten weil das ganze immunsystem von ihr beeinflusst wird) und keine narkosen.
meine lana hat nach jeder narkose einen schritt zurück gemacht,ihr körper hat das nicht mehr vertragen und sich kaum regeneriert.

es kann dir keiner sagen wann es zeit ist sie gehen zu lassen. wenn ihr leiden größer wird dann merkt ihr das, nur dann müßt ihr auch so stark sein sie einzuschläfern und nicht solange warten bis sie von allein stirbt.das könnt ihr wirklich nicht machen! das sind qualen so ein tumor....
meine lana hat bis zum schluss gekämpft und wollte nicht gehen,ihre lunge war voller wasser,ich musste es tun auch wenn ihr lebenswille nicht gebrochen war. das muss man halt auch berücksichtigen... manche katzen kämpfen viel länger als wie sie könnten... lana wäre ertrunken wenn ich sie nicht erlöst hätte.

hier im forum findest du viele solche geschichten.und auch viele erfahrungsberichte über tumore.googel mal ein bisschen und du wirst viel finden was dir deine fragen auch beantwortet.

alles gute für euch
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Alt 12.08.2013, 14:53   #8
Fellmull
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Huhu......schlimme Sache

Sag mal, woher wisst ihr dass der Tumor schon metastasiert hat?
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Alt 12.08.2013, 20:14   #9
RILI
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Hallo fellmull, per Ultraschall oder röntgen kann man das erkennen. Nicht immer aber wenn sie groß sind meistens schon.nur kann man halt nicht von ein paar bildern sagen das es bösartige tumore sind . Können auch zysten sein aber das ist bei kätzinnen eher im unterleibsbereich an den Eierstöcken und das Verhalten der katze passt nicht dazu da gutartige knubbel die katzen nicht beeinträchtigt und zysten nicht so schnell streuen
So wie bloodsport es schildert, vorallem das trinken lässt sich darauf schließen das die lunge sich füllt. Eine Aufnahme von der lunge wäre vllt noch hilfreich um zu sehen wie weit es schon ist.
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Alt 12.08.2013, 20:30   #10
Fellmull
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Zitat:
Zitat von RILI Beitrag anzeigen
Hallo fellmull, per Ultraschall oder röntgen kann man das erkennen. Nicht immer aber wenn sie groß sind meistens schon.nur kann man halt nicht von ein paar bildern sagen das es bösartige tumore sind . Können auch zysten sein aber das ist bei kätzinnen eher im unterleibsbereich an den Eierstöcken und das Verhalten der katze passt nicht dazu da gutartige knubbel die katzen nicht beeinträchtigt und zysten nicht so schnell streuen
So wie bloodsport es schildert, vorallem das trinken lässt sich darauf schließen das die lunge sich füllt. Eine Aufnahme von der lunge wäre vllt noch hilfreich um zu sehen wie weit es schon ist.
Danke, ich weiss, ich komme (auch? ) aus dem medizinischen Bereich

Meine Frage zielte tatsächlich auf die gemachte Diagnostik ab.
Leider habe ich auch schon von TÄ gehört, die per Blickdiagnose von Metastasierung gesprochen haben und das ist natürlich fahrlässig, Daher die Frage, man weiss ja nie.

Auch gutartige Neoplasien können Tier und Mensch massiv beeintächtigen wenn sie verdrängend wachsen und andere Organe verdrängen.
Aber natürlich stimmt der Rest, leider liest es sich wirklich nicht nach einer benignen Sache

Darf ich fragen inwiefern das vermehrte Trinken bei einer Katze mit einem Lungenödem assoziiert ist? Beim Menschen gibt es da in diese Richtung zb keinen direkten Zusammenhang ( da würde man ja zb eher an eine renale Ursache denken ) bei Katzen schon? Wie kommt das zustande?

@ Bloddsport: Die Biopsie würde ich auch arg abwägen, ich kann dich verstehen. Wenn der Tumor bereits wirklich metastasiert hat, stellt sich die Frage inwiefern das Biopsieergebnis die weitere Therapie beeinflussen würde....Wenn es auf die Therapie keinen Einfluss hat, sollte man vlt eher richtung Palliativtherapie gehen
Aber das kannst du am allerbesten entscheiden. Hör dir verschiedene Meinungen an, nicht nur von einem TA. Dann kannst du dir ein besseres Bild über die Gesamtsituation mit allen möglichen Optionen machen und fühlst dich vlt nicht mehr so verunsichert.....Es ist schwer. Ich weiss
Fellmull ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.08.2013, 07:20   #11
RILI
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Hallo Fellmull,
konnte anhand deiner frage nicht wissen das du aus dem bereich bist
ich schilder nur meine erfahrung die ich letztes jahr mit meiner katze mit tumor gemacht habe bzw machen musste.
das trinken hat halt zeitgleich angefangen als sich auch die lunge langsam gefüllt hat. im späten stadium hat sie viel gehustet und man hat richtig gehört das wasser drin ist.das war dann auch der ausschlaggebende punkt sie zu erlösen.wahrscheinlich hätte ich es schon früher machen müssen.
das trinken war so schlimm das sie das duschbecken,waschbecken und die terasse (wenns geregnet hatte) abgeleckt hatte,aus gläsern getrunken hat egal was drin war, es standen genug wasserschüsseln rum aber sie war in den letzten tagen nur noch damit beschäftigt wasser aufzunehmen
sie war nicht dehydriert und ich kann mir das auch nicht erklären aber irgendwo musste das wasser ja hingehen....
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Alt 13.08.2013, 12:58   #12
xBloodsportx
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Hallo nochmal alle hier,

habe die anderen Kommentare seit meinem letzten Post hier nicht mehr gelesen. Ich wollte nur noch mal kundgeben, dass meine süße Punky (14) nun oben im Katzenparadies ist. Ich denke, es war auf jeden Fall das Beste. Es tut so weh, vor allem, wo sie die Spritze bekam. Die arme Kleine. Zum doofen Tumor, falls die meisten es hier wissen wollen: Es war ein sehr aggressiver bösartiger Tumor, der am Gewebe sehr viel Schaden macht, was für einer es war, hatte die TÄ nicht gesagt, nur sei besser, dass sie ihren Weg nun geht. :'(

Ich werde dich vermissen meine Süße Punky, es hat so Spaß gemacht mit dir, so ein tolles, nettes Tier. Ich habe dich so sehr geliebt, auch wenn du so zickig zu mir warst, aber eine tapfere Katze warst du. Ich hoffe und denke, dass du nun oben bei deinen anderen Katzen sehr gut aufgehoben bist, mach's gut meine Liebe, deine Familie wird dich nie vergessen. :'( :'(


EDIT: Ich habe nun alle Post gelesen. Und nun bin ich richtig im Grübeln. Zerbreche ich mir unverständlich jetzt den Kopf? War es doch noch nicht Zeit für sie, zu gehen? Sie war recht dick noch, trank, aber essen war nicht mehr so wirklich bei ihr, wie sie sonst immer reingehauen hat. Heute früh um 3 Uhr ca. habe ich sie noch bisschen gstreichelt, ihr Verhalten war auch total zurückgezogen, hatte auf gar nichts mehr reagiert, nicht mal auf meine Mutter, weil sie bei jedem Wort sofort zu ihr gegangen wäre, gemiaut und geschnurrt hätte. Heute, als wir beim Tierarzt waren, schnurrte sie noch, als ich sie im Katzenkorb gestreichelt hatte. Ein Zeichen dafür, dass sie sich bedankt, sie zu erlösen von ihrem Leib? Ich kann es mir gut vorstellen. Es tut einfach nur so verdammt weh. :'( Ich glaube, ich werde einige Tage evtl. Wochen damit zu kämpfen haben und muss den Alltag meistern ohne sie jetzt.

Jetzt gerade ist es total unvorstellbar, aber ich hoffe, die Zeit bringt mir das Gefühl, sie loszulassen, aber im Gedanken bleibt, ich ein Lächeln bekomme und nicht voller Traurigkeit dahinschmelze.

Wie habt ihr es gemeistert, als eure Katze den Weg der Regenbogenbrücke gehen musste? Momentan ist es bei mir so, dass, wenn ich aus meiner Zimmertür komme, dass ich sofort anfange zu weinen, weil ich nicht mehr den Alltag von ihr habe, wie ich es gewohnt war, das Zickige gegenüber mir, dann das Geschmuse, Geschnurre, allgemein das Dasein von ihr. Beeinträchtigt mich momentan sehr stark. :'(

Eure Erfahrungen wären mir jetzt gerade, sehr sehr wichtig.

Ich danke Euch.

Gruß.

Geändert von xBloodsportx (13.08.2013 um 13:57 Uhr)
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Alt 13.08.2013, 13:55   #13
xBloodsportx
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Sollte nur geändert werden, nicht zitiert, sorry.
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Alt 13.08.2013, 14:45   #14
Fellmull
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Bloodsport, es tut mir so leid

Bitte, zerbrich dir nicht den Kopf! Ich bin mir sicher, dass du die richtige Entscheidung getroffen hast......
Es ist so schwer, es ist eine Gradwamderung zwischen alles versuchen was möglich ist und dabei nicht aus den Augen zu verlieren, wann man nicht mehr für sondern um sein Tier und das nicht Verlieren wollen kämpft.
Viel zu oft verliert man dabei aus den Augen, dass selbst die beste Therapie vlt nicht mehr helfen kann.
Du hast es scheinbar geschafft, diese Gradwanderung zu meistern, hadere nicht mit dir!

Gegen einen bösartigen Tumor kann man so oft einfach nicht gewinnen. Aber man kann den Moment finden, in dem es das beste für das Tier ist, es gehen zu lassen.
Diesen Momemt hast du gesucht und wohl gefunden. Es ist sau schwer und wird es auch noch eine Weile bleiben.....aber du hast deiner Mieze den letzten Liebesdienst erwiesen und das solltest du dir vor Augen halten.

Ich musste bisher noch keine Katze gehen lassen, wohl aber zwei Hunde.
Die Anfangszeit war fürchterlich, die Lücke die im Alltag entstand, war immer präsent, egal was ich gemacht habe. Die Hunde waren ja, genauso wie die Katzen jetzt, in alles eingebunden.
Ich habe viel geweint und konnte lange keine Bilder von meinen Hunden ansehen, da war nur Traurigkeit.
Mit der Zeit gesellte sich zu dieser Traurigkeit aber immer mal wieder ein Lächeln oder ein schönes Gefühl, wenn ich an sie gedacht habe.
Und heute ist es immer so, wenn ich an sie denke. Die Freude über die schöne Zeit, die wir miteinander hatten, überwiegt die Trauer darüber, dass ich sie habe gehen lassen müssen.
Ich bin mir sicher, dass es auch bei dir irgendwann so sein wird
Und bis dahin: Sei ruhig traurig, wein wenn dir danach ist, richte dir vlt einen kleinen Platz in der Wohnung ein, der nur für die Miez ist. Mit einem Bild, einem Kerzchen, irgendetwas, was du mit ihr verbindest.....vielen hilft das.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die kommende Zeit.....Ich bin sicher dass du die richtige Entscheidung getroffen hast.
Fellmull ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 13.08.2013, 15:01   #15
Chilli 1
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Chilli 1
 
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Deine Süße ist jetzt ein Sternchen unter all den Sternchen am Nachthimmel.
Schau doch heute Nacht hinauf, vielleicht blinkt sie dir zu und sagt dir damit, dass sie gut angekommen ist.

Ansonsten möchte ich mich den Worten von Fellmull anschließen.

Es war der größte aber auch schwerste Liebesdienst, den du deiner Maus erweisen konntest.

Viel Kraft, Liz
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gewebe, krebs, krebstumor, tumor

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