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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 09.01.2013, 19:38
  #1
Nadelohnemasche
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Nadelohnemasche
 
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Standard Chronische Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung)

Feststellung am 07.01.13 – extrem starke chronische Pankreatitis
Vielleicht gibt es auch Tierärzte im Forum, die mit Herz ihre Arbeit machen und nicht nur an Geld denken und mit Antworten und Alternativen helfen.

Meine Sheila, eine Norwegische Waldkatze, ist nun 16 ½. Damit sich ein kleines Bild von ihr gemacht werden kann, beschreibe ich ihre Charakterzüge.
Hoffe, dass mir jemand helfen kann, da ich sie noch nicht verlieren möchte.

- Seit ihrer Geburt ist sie eine sehr zarte Katze
- Sie hat nie mehr als max 3,3 kg gewogen
- Jetzt durch die Umstände, s. u. wiegt sie nur noch 2,9 kg
- Diese Gewichtsabnahme erfolgte ab dem 16.12.12 (Katzenpension)

Sehr sensibel, sehr anschmiegsam, frißt nicht alles (sehr meckelig–ein kleiner Gourmet). Geflügel und Fisch wird von ihr verschmäht.

Sie erhält seit Kittenzeit Trockenfutter „Royal Canin, Hills und Iams“ alles zusammengemischt.
Dazu Nassfutter „Sheba“ (andere Hersteller werden fast alle abgelehnt), aber bitte nur mit brauner Soße , andere mag ich nicht. Das Futter steht immer.
Geflügel und Fisch und jetzt Hills Diätfutter wird kategorisch abgelehnt.

Sie frißt nur wenn sie wirklich Hunger hat und sehr wenig. Sehr gern mag sie als Frühstück, wenn ich frühstücke erscheint sie sofort und möchte ihre „Leckerlie“,
wenn ich Abendbrot esse das gleiche Spiel, dann möchte sie ihr ihren „Katzenstick“.
Wasseraufnahme auch sehr gering, im Moment noch nicht mal 100 ml á Tag.

Sie ist aber auch ein kleiner Rabaucke mit großer Klappe und Schieß. Sie ist absolut auf mich bezogen, keine typische Katze. Kann sehr eifersüchtig werden und wenn ihr was nicht nach der Nase geht, dann zeigt sie das, indem sie einfach markiert. Sie hört auch wie ein Hund und weiß genau wenn sie Mist gemacht hat. Sie fetzte noch bis zum 15.12.12 wie ein Jungtier durch die Wohnung. Liebt ihren Balkon (ansonsten Wohnungskatze), spielt auch noch. Nicht mehr übermäßig, aber wenn, dann recht ausgelassen. Lässt sich selbst ohne Probleme, wenn es sein muss in die Badewanne stecken.

Nie Probleme im gesundheitlichen Bereich aufgewiesen. Im Gegenteil, ein TA meinte noch im Spätsommer, er hätte selten eine Katze gesehen, die in diesem Alter so einen extrem guten Gesundheitszustand aufweist. Selbst minimaler Zahnstein ist nur vorhanden. Ein sehr guter Allgemeinzustand, ein sehr waches, interessiertes und aufmerksames Wesen und sehr schönes weiches, glänzendes gepflegtes Fell.


Doch nun kommt die traurige Realität seit Ende Dezember!
Sie war Mitte Dezember notgedrungen das allererste Mal für 2 Wochen in einer: Katzen Pension, an der eine Tierarztpraxis angeschlossen ist untergebracht.
Gerade da dachte ich, sie ist in absolut guten Händen!!

- Fälschlicher Weise offeriert, dass die Katzen 2xtäglich von Ärzten in Augenschein genommen werden
- Weiterhin wurde versichert, dass alle Katzen gesund sind und man sich liebevoll um sie kümmert
- Pension wusste über die Essenprobleme Bescheid und erhielt von mir das gesamte Futter und Leckerlie mit geliefert. So das, das wenigstens vertraut und gewährleistet war.

Zwischen dem Jahreswechsel rief ich dort an und fragte nach ob alles in Ordnung sei, ob es ihr gut geht, ob sie frisst und munter durch die Gegend marschiert. Was mir sehr nachdrücklich bestätigt wurde und das sie bei allen Mitarbeitern sehr beliebt ist, da sie eine ausgesprochene liebe und zugängliche Katze ist.

Bei der Abholung am 31.12.12 waren wir mehr als entsetzt als wir sie in Empfang nahmen!!!!!!!!!! Bei Abholung werden die Tiere nochmals vom Arzt untersucht.

Sie muss einige Tage in ihrem eigenen Kot gesessen haben. Der Unterbauch, die Vagina und der After bis zum Schwanz und bis Hinterläufe unten waren total mit Kot bedeckt. Das bis auf die Haut runter. Und bei einer Langhaarkatze kann man sich gut vorstellen, wie das dann aussieht und was das für Folgen hat. Als Ausrede erhielten wir, es würde an dem neuen Katzenstreu liegen!!!!!!!! Sie hatte noch nicht einmal mehr die Chance sich selbst davon zu befreien.

- Die TA entfernte mit 1 Griff einen ca. Tennisball großen Kotballen.
- Weiterer Kot konnte nur durch Entfernung des Fells in diesen Bereichen entfernt werden.
- Danach kamen sehr wunde bis teilweise offene verletzte Stellen zu Tage.
- Sie erhielt Antibiotikaspritzen und Salbe mit erneuter Vorstellung 2 Tage später.


Seit dem ist sie total verstört. Lag die nächsten 2 Tage nur noch in Ecken oder kuschelte sich ganz dicht an mich, fraß und trank nicht mehr.
Im Schlaf wacht sie miauend und zitternd auf, sucht mich sofort und beruhigt sich erst wieder wenn ich sie in den Arm nehme.
Das Wesen was ich kenne existiert nicht mehr!!

Am Donnerstag, den 4.1.13 fing das linke Auge an zu tränen (klare Flüssigkeit), Unterlid gerötet.
Nach Recherche im Internet und durch die gebührenpflichtige Kontaktaufnahme unter JustAnswer mit einer Tierärztin erfuhr ich, dass es sich um Katzenschnupfen (sie ist geimpft) handeln kann.
Bei Anruf am anderen Morgen in der Tierarztpraxis/Pension in der sie war, erhielt ich die Aussage: „Ja, sie kann sich bei uns angesteckt haben.“

Umgehend suchte ich am Freitag, den 5.1.13 eine qualifizierte Tierklinik auf.
Dort wurde mir bestätigt, dass es sich am Auge um einen Virus handelt, der durch die Pension hervorgerufen wurde. Sie selbst ist vorher nie mit anderen Katzen in Kontakt gekommen und ich/wir hatten keinen Kontakt mit anderen Katzen, auch nicht im Außenbereich (Übertragung durch Schuhe unsererseits).

Weiterhin wurde Blut entnommen, Augenflüssigkeit mit Tupfer zur Feststellung von Viren = Katzenschnupfen. Der Allgemeinzustand und das sie nicht fraß und trank und das erste Ergebnis der Blutuntersuchung ergab, dass sie 2 Infusionspacks gespritzt bekam sowie Medikamente (Ulcobant 2 x tägl. 2 ml sowie 3 x tägl. MCP-ratioharm 4ml) mit erneuter Vorstellung am 08.01.13.

Am 08.01.13 erhielt ich die Gesamtauswertungen, die katastrophal sind!!
Es handelt sich um eine extrem ausgeweitete und verzweigte chronische Pankreatitis. Nicht mehr heilbar, keine große Lebenserwartung mehr!


Auch hier wurde mir von der jetzigen Tierklinik mitgeteilt, dass die Symptome erst jetzt durch diese 2 Wochen sichtbar geworden sein können. Stress, ungenügende Pflege, wie uns im Nachhinein in der Pension auch mitgeteilt wurde, wurde sie alle 2 Tage zwangsernährt (nicht ihr Futter), keine richtige Zuwendung.

Die Arztkontrollen wurden nicht, wie vorher mitgeteilt, durchgeführt. Dann hätte der mit Sicherheit etwas merken müssen und den Zustand von Sheila sehen müssen. All das, können ohne Weiteres Auslöser, das Sichtbar werden der Pankreatitis sein. Diese konnte vorher nicht von mir bemerkt werden, da Sheila immer normal war. Sie hatte auch nie einen Sturz und auch keine Unterkühlung.

Auf Anraten der TA habe ich sie gestern in der Klinik gelassen. Sie soll mit Infusion unterstützt werden. Der Ultraschall hat die erste Diagnose mit zu Tage gebracht. In wie weit evtl. auch Tumore vorhanden sind (ich bete das es nicht so ist), konnte man mir noch nicht sagen. Das wird erst am 10.01. durch einen Abstrich aus der Bauchspeicheldrüse festgestellt werden können. Aussage: "Befund muss nicht aussagekräftig sein."

Weitere Info telefonisch erhalten, dass man sie nur noch stabilisieren sollte. Ihr das zu fressen gibt was sie mag. So ist sie noch gut bei einander.
Bei dieser Aussage habe ich nun die Vermutung, dass sie sich im Endstadium befindet, mir man das aber nicht sagen möchte.


- Schmerzen habe ich nie bemerkt – sie hat sich immer normal verhalten.
- Erbrechen war ab und zu mal aber im normalen Rahmen wenn sie z. B. Gras gefressen hat.
- Kot war immer einwandfrei in Ordnung. Weder hell noch fettig oder gar schwarz das auf Blut im Kot geschlossen werden konnte.

Wann ich Sheila und in welchem Zustand ich sie wieder bekomme, kann ich erst heute Abend in Erfahrung bringen.

Nun aber meine Fragen an die, die das gleiche Problem haben/hatten.


- Was kann ich an Futter oder Zusatzfutter geben?
- Was zur Unterstützung und Stabilisierung?
- Welche Zusatzprodukte kann ich geben damit die Nahrung aufgespaltet wird?
- Gibt es Vitamine zur Unterstützung, wenn ja welche und wie?
- Was mache ich wenn sie das Spezialfutter ablehnt?

- Ich bekomme keine Medikamente in sie ohne quälen rein – sie merkt diese auch zermörsert oder als Paste/Tropfen im Futter und in den Leckerlies und geht nicht mehr dran.
- Es stört sie noch nicht mal wenn ich es zum Abschlecken auf die Tatzen oder Fell gebe. Sie leckt es nicht ab und wartet bis ich es abwasche.
- Alle Tips der Handhabung zur Eingabe der Medis aus dem Internet klappen nicht.


- Wie stelle ich fest, dass sie Schmerzen hat?
- Wie lange, aus Erfahrungssicht, kann sie das in diesem Alter und diesem Zustand ohne Schmerzen noch überleben?
- Wann und wie bemerke ich wenn es dem Ende zu geht.


Ich möchte ihr das Leben noch für (so hoffe ich von ganzem Herzen) ein paar Jahre lebenswert und beschwerdefrei machen. Sie ist wie ein Kind für mich.

Vielen lieben Dank schon jetzt für Hilfen, Alternativen, Tipps.
Nadelohnemasche ist offline  
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Alt 09.01.2013, 20:01
  #2
Fellmull
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Fellmull
 
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Hallo erstmal hier im Forum!

Wie wurde die chronische Pankreatitis diagnostiziert? Wurde die spezifische Pankreaslipase im Blut getestet?
Wenn du ein Blutbild hast, dann stell es doch mal hier rein, viele kennen sich hier recht gut mit Blutwerten aus.

Was mir auffällt: Wenn sie eine chronische Pankreatitis hat, dann ist diese nicht im laufe von zwei Wochen entstanden, damit muss die Maus schon länger rummachen.... In diesem Zeitrahmen kann von chronifizierung noch nicht wirklich gesprochen werden wenn noch keine Therapie zur Ausheilung durchgeführt wurde.
Bei unserem Kater hat die Ausheilung 8 Wochen gedauert.....er hatte wirklich extrem hohe sPL-Werte, jedoch ist es vollständig ausgeheilt, also nur Mut


Ich habe noch ein paar Fragen:
-wie sieht der Kot aus? (Bei einer chron. Pankreatitis verliert das Pankreas ja nach und nach seine Funktion, der Kot entfärbt sich und wird u.U "schleimig"
-Erbricht deine Katze öfter?


Zum Futter/zur Therapie schreibe ich dir einfach mal wie wir damit fertig geworden sind. Die Empfehlungen die von unserer TÄ damals kamen sind soweit ich auf dem neusten Stand bin die regulären Empfehlungen zur Behandlung bei Pankreatitis.

-fettarmes, Getreidefreies ( Kohlenhydratfreies) Futter. Das Pankreas muss entlastet werden, Fett- und KH-reiches Futter fördern die Aktivität und sollten vermieden werden. Das Futter sollte unter 5% Fett enthalten wenn ich es noch richtig in Erinnerung habe.....

-Über den Tag verteilt viele kleine Portionen anbieten!

-Wenn die Katze bricht oder ihr übel ist: Antiemetika, Magenschutz

-Bei Schmerzen natürlich auch Schmerzmittel. Wir haben relativ lange nicht wirklich feststellen können das unser Marley wirklich Schmerzen gehabt haben muss, Katzen können es sehr lange verbergen. Beim Abtasten im Bereich des Pankreas hat er allerdings dann irgendwann ganz deutlich gezeigt: Das tut richtig weh
Bitte lass den TA ran, selbst findet man nicht immer die richtigen Stellen am Katzenbauch.
Edit: Eine Pankreatitis ist in der Regel IMMER sehr schmerzhaft, deshalb sollte ein Schmerzmittel gegeben werden. Achte nur darauf dass man zB Metacam nur zur Kurzbehandlung anwenden sollte, als Dauermedikation kann das ganz übel auf die Leber gehen!

- Vitamin B12: Viele TÄ geben zur Unterstützung subcutan Vitamin B12.

- Blut: Es wurde auch eine Kultur angelegt um evtl eine bakterielle ( wenn auch eher seltene ) Ursache der Pankreatitis zu finden. In dem Fall hätte man es mit einem passenden AB versuchen können.

- Einige hier geben ihren Pankreatitis/Pankreasinsuffizienz-Mäusen auch noch Pankreatin ( ich hoffe der Name ist so richtig ), Pankreasenzyme die man übers Futter geben kann und die das Pankreas entlasten und unterstützen sollen in seiner Funktion.




Ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen!

Noch ein Tipp: Geh oben rechts in der blauen Leiste auf "Suchen", dort auf "erweiterte Suche". Im Linken Suchfeld "Pankreatitis" eingeben und die Suchoption darunter auf "Nur im Titel suchen" auswählen.
So findest du noch ganz viele weitere Threads zu dem Thema, dort findest du sicherlich noch weitere Tipps und Hilfestellungen.




Alles Gute!

Geändert von Fellmull (09.01.2013 um 20:04 Uhr)
Fellmull ist offline  
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Alt 09.01.2013, 20:51
  #3
moggy
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moggy
 
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Oh Gott, nur beim Lesen stockt mir der Atem.

Ich habe damals bei meinem Kater auch Pankreatin gegeben. Das waren Kapseln, die habe ich aufgemacht und aufs Essen gestreut. Hat mein Schatz aber meist liegengelassen. Dann hat er auch Vitamin B12 Spritzen bekommen. Das soll man lt. Internet Kurmässig machen lassen. Vlt. kannst Du noch nachträglich den B12 im Blut bestimmen lassen, da meistens ein Mangel vorliegt. Mein Kater hat zum Appetit anregen Cortison bekommen. Danach hat er wieder gegessen, ausserdem sagte man mir, dass Tumore damit etwas aufgehalten werden können.

Der Aufenthalt in der Tierpension war für Deinen Schatz bestimmt die Hölle. Bitte verständige das Veterinäramt oder Amtstierarzt.

Bitte mache Dir keine Vorwürfe, Du hast geglaubt Sheila ist in guten Händen.

Solltest Du per EC Karte bezahlt haben, ziehe den Betrag zurück, geht innerhalb von 6 Wochen.

Vielleicht kannst Du deinem Kätzchen Reconvales geben, ist flüssig und regt den Appetit an und hat alle Nährstoffe, ausser B12 und laut Beipackzettel darf man es auch bei Pankreatitis geben.

Ich wünsch Deiner Sheila von Herzen gute Besserung.
moggy ist offline  
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Alt 09.01.2013, 21:05
  #4
Nadelohnemasche
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Nadelohnemasche
 
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Hallo erst mal. Ich hoffe du bekommst die Antwort auch. Ich steige hier noch gar nicht richtig durch. Wie ich wo was beantworten abrufen kann, etc.

Die Pankreatitis wurde im Blut diagnostiziert.
Den Ausdruck werde ich mir morgen besorgen und hier reinstellen. Hoffe ich kriege das hin. Falls nein, hoffe ich, dass ich bei dir nachfragen kann. Wenn es als normale PDF als Anhang möglich ist, ist das kein Thema für mich.

Dann kam gestern noch der Ultraschall zu.
Auf dem Ultraschallbild wurde festgestellt, dass die Entzündung sehr weit geht und chronisch ist.
Morgen wird ein Abstrich gemacht. Die Klinik hat mich vor kurzem angerufen. Ich fragte nach, wie lange meine Sheila noch hat. Mir wurde mitgeteilt, dass es sehr schnell gehen kann, sie aber auch noch dieses Jahr überleben könnte.

Ich habe viel nachgelesen. Auch die Ärztin auf Vitamin B12 angesprochen. Auch auf Zusatzpräparate zur Aufspaltung der Nahrung. Sie sagt, dass soll ich nicht geben. Auch kein Diätfutter. Sheila lehnt anderes Futter ab.

Sie soll einfach nur das fressen was sie immer gefressen hat. Und damit sagt mir eigentlich die TA das es nicht mehr lange dauern kann. Ich bin sehr verzweifelt.

Nein, ich habe nie bei ihr etwas festgestellt das sie Schmerzen hatte. Sie war immer gut drauf. Auch nicht das ihr etwas weh tat. Sie hat immer nur sehr sehr wenig gefressen.

Was das Erbrechen angeht. Auch das war nicht so. Manchmal hat sie ihr Fressen wieder ausgespuckt, war aber extrem selten und darauf hab ich dann nix gegeben. Dachte sie hätte zuviel gefressen.

Der Kot war bis jetzt auch in Ordnung. Da sie hauptsächlich Trockenfutter frißt ist dieser immer normal und nicht schleimig gewesen. Auch nicht zu hell und auch nicht schwarz (also kein Blut).

Wie gesagt, sie hat bis zum 15.12. noch oft wie eine junge Katze in der Wohnung rumgetobt. War frech, schmuserig und hatte immer das letzte Wort. So wie sie in den ganzen Jahren war. Mir wäre sofort aufgefallen wenn etwas nicht gestimmt hätte.

Möchte mehr als gern das mit dem kohlenhydratfreien Essen probieren. Kannst du mir sagen wie das heißt und wo ich das herbekomme?

Als Medikamente habe ich zur zeit hier gegen Übelkeit und Erbrechen: MCP-ratioharm 4 mg/ml Tropfen, die ich ihr 3 x täglich bis gestern als die Einlieferung in die Klinik erfolgte, geben musste - hat fast nie geklappt da sie sich wie eine wilde wehrt. Im Fressen und in den Leckerlies hat sie es sofort gemerkt und ist nicht mehr rangegangen. Auch auf den Pfötchen hat sie es nicht abgeleckt. Und wenn ich versuche den Kopf nach hinten zu biegen, klappt das auch nicht wie auf den Videos im Net. Ich habe irre Angst das ich was falsch mache und ihr noch das Genick breche.

Dann musste sie 2 x täglich bis gestern Ulcogant für Magenschleimhautentzündung, weil das zuerst vermutet wurde.

Ich werde sehen, ob ich sie morgen wieder nach Hause bekomme und ob es andere Medis für sie gibt. Aber ich werde mir auch ein Schmerzmittel geben lassen. Das Schlimme ist nur, sie kann ja nicht sagen wenn sie Schmerzen hat und ich kann es doch leider auch nicht feststellen.

Nach Pankreasinsuffizienz werde ich mal googln. Kennst du evtl. Links, da es bei euch ja auch so war, wo ich dieses spezielle Katzenfutter bekomme?

Ich bin seit Tagen fast die ganze Nacht nur noch am recherchieren, mir raucht der Kopf und ich weiß nicht mehr was richtig und was falsch ist. Jedenfalls mache ich mir wahnsinnige Vorwürfe das ich das mit ihr nicht gemerkt habe.

Es ist tatsächlich so, durch diese 2 schlimmen Wochen ist das erst sichtbar geworden. Habe gerade einen Bericht in einem anderen Forum gelesen, wo das Mitglied schreibt, dass diese Symtome auch erst aufgefallen sind als sie angefangen haben zu bauen. Der Stress hat es ans Tageslicht gebracht.

Ich hoffe nur, dass man mir morgen nicht auch noch sagt das sie Tumore hat.

Danke erst einmal. Ich bin für jede Hilfe, wenn sie auch noch so klein erscheinen mag dankbar und greife nach jedem Strohhalm.

Wäre schön von dir zu hören.

lg Barbara
Nadelohnemasche ist offline  
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Alt 09.01.2013, 21:21
  #5
moggy
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moggy
 
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Liebe Barbara,
die MCP Tropfen sind sehr bitter, deshalb nimmt keine Katze diese freiwillig.

Ich denke, Sheila sollte das essen, was sie mag. Reconvales würde ich zum Aufbau und Ergänzung geben

Und denke auch, eine Pankreatitis kommt nicht so plötzlich.

Ich hoffe, Du bekommst noch mehr Hilfe hier, weil man sich einfach überfordert fühlt mit dem Nachlesen und Recherchieren.

Gute Besserung für Sheila
moggy ist offline  
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Alt 09.01.2013, 21:48
  #6
Fellmull
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Fellmull
 
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Ja, bitte stell das Blutbild hier ein wenn du es schaffst Ansonsten kannst du ja auch die Werte abtippen wenn du magst.
Der einzige wirklich aussagekräftige Wert bzgl einer Pankreatitis ist die spezifische Pankreaslipase

Du, ich bin gerade ein wenig irritiert/geschockt über die Aussage deiner Ärztin!?!?!?!?!

Sie tut ja gerade so als ob alle Katzen mit Pankreatitis daran direkt versterben. Tut mir leid, aber sowas macht mich sauer weil es schlichtweg nicht stimmt. Auch hier im Forum kann man immer wieder Erfolgsgeschichten lesen, ich habe ja so eine hier daheim sitzen! Auch wenn es eine schwerwiegende und sehr ernstzunehmende Erkrankung ist!
Und es sah wirklich nicht gut aus bei unserem Dicken.....eine Woche haben wir auch sehr um ihn bangen müssen, aber er hat die Kurve bekommen.
Aber NUR weil wir eine kompetente und positiv eingestellte Tierärztin an der Seite hatten die nicht gleich aufgegeben hat und wusste was zu tun ist.
Und dazu zählt:
-FETTARMES NASSFUTTER, ohne Kohlenhydrate! besser noch: gekochtes Hühnchen pur.Auch mal über zwei, drei Wochen.
-ggf Schmerzmittel, denn eine Pankreatitis IST schmerzhaft, sehr sogar.
-
Vitamin B12 schadet nicht
-Auch das Pankreatin schadet überhaupt nicht. Wieso davon abgeraten wird ist mir ehrlich gesagt ein großes Rätsel.

Noch eine ganz wichtige Sache zu der Aussage deiner Tierärztin bzgl des Futters:
Wenn du deine Miez fressen lässt was sie will, was wohl eben Trockenfutter ist, tust du ihr nichts gutes, dasPankreas muss ENTLASTET werden. Und das ist eben leider nur mit oben erwähnter Fütterung möglich, keinesfalls mit Trockenfutter dass oft sehr fetthaltig und vollgestopft mit Getreide ist.
Selbst mit einer chronischen Pankreatitis ( die ja noch zu beweisen wäre) ist die Mieze doch nicht direkt dem Tode geweiht. Lies dich hier mal zu dem Thema ein, ich denke das wird dir auch wieder ein wenig Aufwind und Hoffnung geben



Ein wirklich wirklich gut gemeinter Rat von einer ehemaligen Leidensgenossin: SUCH DIR EINEN TIERARZT, DER DEINE MIEZE NOCH NICHT AUFGEGEBE HAT! Versuch was möglich ist, eine diagnostizierte Pankreatitis ist KEIN Todesurteil. Kopf hoch und dranbleiben, gib bloß nicht aufgrund einer einzigen Meinung auf, hol dir eine Zweitmeinung ein
Fellmull ist offline  
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Alt 09.01.2013, 21:58
  #7
Nadelohnemasche
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Danke ich werde alles machen was ihr schreibt.
Nadelohnemasche ist offline  
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Alt 09.01.2013, 22:11
  #8
Fellmull
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Zitat:
Zitat von Nadelohnemasche Beitrag anzeigen
Danke ich werde alles machen was ihr schreibt.
Ich hoffe wir können dir hier wieder ein wenig Hoffnung geben. Eine Diagnose alleine macht noch lange kein Todesurteil!
Natürlich muss dir klar sein dass Pankreatitiden schwere Erkranungen sind und unter Umständen auch zum Tod des Tieres führen können. Manchmal ist man einfach machtlos.
ABER: Das ist definitiv nicht zwingen so und ich finde es super dass du dich dahinterklemmst und alles für deine Maus tust.
Wenn sie es gut übersteht wird sie es dir ewig danken und du wirst nichts bereuen Falls, aber nur falls sie es irgendwann nicht schaffen sollte ( aber davon wollen wir jetzt gar nicht reden!) dann weisst du dass du alles für sie getan und für sie gekämpft hast.
Gleich morgen loslaufen und Hühnchen holen Einen weiteren TA finden der auch behandeln WILL.

Hast du denn einen weiteren TA in deiner Nähe, dem du vertraust? Vielleicht kann dir jemand einen empfehlen wenn du uns schreibst aus welcher Ecke du kommst?
Was auch immer gut ist vor einem TA-Besuch: Schreib dir eine Liste mit Fragen die du stellen willst, mit Dingen die dir wichtig sind und die du ansprechen willst. Im Eifer des Gefechts vergisst man ja ganz schnell all seine Fragen und geht hinterher genauso schlau aus der Praxis wie vorher

btw: Frag deine jetzige TÄ ruhig mal wieso es genug Katzen gibt die die Pankreatitis unbeschadet überleben und wieso sie DEINER Katze diese Chance einfach abspricht



Wie geht es der Maus denn im moment eigentlich ? Wie schauts mit Fressen aus, Kot und Gesamtbefinden?
Fellmull ist offline  
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Alt 09.01.2013, 22:16
  #9
Fellmull
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Noch ein Nachtrag:

Ich glaube du bist gerad total durch den Wind und ziemlich kopflos, hm? Verständlich....

Und es sind jetzt auch noch so viele neue Infos, die müssen auch erstmal verarbeitet werden.

Ein Tipp für DICH: Mach dir eine schöne große Kanne Tee, schnapp dir den Laptop, kuschel dich aufs Sofa und googel dich mal ein wenig durch Forum und Internet zu dem Thema wenn du magst.Ich denke ablenken wirst du dich momentan nicht wirklich können, oder?
1) Wirst du dort viele Infos finden die dir vielleicht noch mehr Aufschluss und Anreize zu möglichen Optionen bringen und
2) Wird es dich auch sicher beruhigen zu lesen dass es auch alles ganz anders, nämlich positiv ausgehen kann
Wenn ich es noch schaffe dann suche ich dir ein paar Links hier aus dem Forum heraus, ein paar Berichte.
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Alt 09.01.2013, 22:35
  #10
Nadelohnemasche
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Ach Fellmull, du bist einfach nur lieb. Mir kullern hier die Tränen. Ja, ich bin komplett durch den Wind.

Recherchiere seit Sonntag 3/4 der Nächte. Essen tu ich selbst kaum was.
Die Liste meiner Fragen wird schon immer länger.

Sheila ist seit gestern (Dienstag) in der Klinik. Infusion hat sie bekommen und Ultraschall. Morgenfrüh wird eine weitere Untersuchung - Abstrich in der Bauchspeicheldrüse vorgenommen.

Man hofft, dass sie dabei ganz ruhig bleibt und nicht zappelt. Doch mir wurde auch gesagt, dass dieses Ergebnis nicht immer 100% aussagen kann ob Tumore vorhanden sind oder auch nicht. Mehr erfahre ich morgen Nachmittag. Angeblich kann ich sie morgen dann erst mal wieder mit nehmen.

Laut tel. Info durch die Ärztin hat man ihr div. Diätfutter heute angeboten. Sie hat ein wenig gegessen aber es lieber verschmäht. Das letzte Essen hat sie am Montagabend zu sich genommen. Sie durfte nicht mehr, da ich mit ihr am Dienstag nüchtern in der Klinik erscheinen musste.

Meine kleine Zicke (sage ich immer wenn sie mal wieder das letzte Wort hat) ißt absolut kein Geflügel. Ich werde das Trockenfutter wegschließen, Leckerlie gibt es auch keine mehr (au weia, dann denkt sie, sie war gar nicht mehr artig) und ich werde alles andere versuchen.

Jetzt mach ich mir erst mal etwas zu essen, nützt nix wenn ich auch noch umkippe. Und Morgenfrüh wird ein Huhn gekauft und gekocht. Ich gebe dann Info was in der Klinik war und was sie zu dem Gockel gesagt hat wenn ich sie mit heim nehmen darf.
Nadelohnemasche ist offline  
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Alt 09.01.2013, 23:02
  #11
Fellmull
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Zitat:
Zitat von Nadelohnemasche Beitrag anzeigen
Ach Fellmull, du bist einfach nur lieb. Mir kullern hier die Tränen. Ja, ich bin komplett durch den Wind.

Recherchiere seit Sonntag 3/4 der Nächte. Essen tu ich selbst kaum was.
Die Liste meiner Fragen wird schon immer länger.

Sheila ist seit gestern (Dienstag) in der Klinik. Infusion hat sie bekommen und Ultraschall. Morgenfrüh wird eine weitere Untersuchung - Abstrich in der Bauchspeicheldrüse vorgenommen.

Man hofft, dass sie dabei ganz ruhig bleibt und nicht zappelt. Doch mir wurde auch gesagt, dass dieses Ergebnis nicht immer 100% aussagen kann ob Tumore vorhanden sind oder auch nicht. Mehr erfahre ich morgen Nachmittag. Angeblich kann ich sie morgen dann erst mal wieder mit nehmen.

Laut tel. Info durch die Ärztin hat man ihr div. Diätfutter heute angeboten. Sie hat ein wenig gegessen aber es lieber verschmäht. Das letzte Essen hat sie am Montagabend zu sich genommen. Sie durfte nicht mehr, da ich mit ihr am Dienstag nüchtern in der Klinik erscheinen musste.

Meine kleine Zicke (sage ich immer wenn sie mal wieder das letzte Wort hat) ißt absolut kein Geflügel. Ich werde das Trockenfutter wegschließen, Leckerlie gibt es auch keine mehr (au weia, dann denkt sie, sie war gar nicht mehr artig) und ich werde alles andere versuchen.

Jetzt mach ich mir erst mal etwas zu essen, nützt nix wenn ich auch noch umkippe. Und Morgenfrüh wird ein Huhn gekauft und gekocht. Ich gebe dann Info was in der Klinik war und was sie zu dem Gockel gesagt hat wenn ich sie mit heim nehmen darf.
Ach mensch....ich weiss wie man sich da fühlt Einfach nur schlimm

Eine Frage habe ich: Wie wollen sie aus der Bauchspeicheldrüse einen Abstrich nehmen ohne einen endoskopischen Eingriff?


Wenn du sie morgen wieder mitnehmen darfst dann kannst du dich ja schonmal mit einer passenden Futterauswahl wappnen
Dass sie Maus nicht wirklich fressen will ist verständlich....ihr geht es ja nicht gut, sie ist in der Klinik, womöglich ist ihr echt übel :/
Besorg dir auf jeden Fall mal Päppelnahrung, zB Reconvales. Davon muss sie nur sehr wenig am Tag zu sich nehmen, ist aber mit dem nötigsten abgedeckt.Im Notfall muss das Zeug mit der Spritze ins Mäulchen bis sie das Gröbste überstanden hat ( haben wir ebenfalls hinter uns :/ )

Schau dich mal im Fressnapf um, dort gibt es einige Nassfuttersorten die fettreduziert sind. Das wäre schonmal ein Anfang wenn sie Hühnchen komplett verweigert.....

Als Tipp wenn gar nix geht: Kennst du die Flüssigleckerlies aus dem DM? Die haben wir als "Lockmittel" verwendet, denn die Hühnchendiät war auch bei marley ein Kampf.
Diese Leckerchen haben nur 2,7% Fett und sind getreidefrei.
Wir haben immer ein wenig davon unter das stark zerkleinerte, fast schon pürierte Hühnchenfleisch gegeben und Marley hat es sehr gut aufgeschleckt.
Fellmull ist offline  
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bauchspeicheldrüsenentzündung, chronische pankreatitis, nahrungsaufspaltung. tierarzthilfe, pankreatitis, spezialnahrung

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