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Infektionskrankheiten Erkältungen, FIP, FIV, FeLV, ...

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 11.03.2011, 22:28
  #1
Scan-Dal
du weißt schon wer!
 
Scan-Dal
 
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Standard meine erfahrungen mit Calici.

am sonntag, den 06.04.2008 zog bei Sheena und mir ein kleiner kater aus spanien ein, der zuvor mehrere wochen auf einer deutschen pflegestelle war.
Zorro sollte meinen Sheena die trauer um seinen an FIP verstorbenen gefährten Nickel nehmen.

bei Zorros ankunft stellte ich fest, dass der kleine kerl sehr verschnupft war und stark tränende augen hatte.
beim telefonat mit der pflegestelle wurde mir gesagt, er hätte sich wohl auf dem transport mit einem pkw (berlin - frankfurt) einen zug geholt, sei bislang gesund gewesen.
relativ beruhigt ob dieser erklärung wartete ich den montag ab, um mit ihm zum TA zu gehen.
dort gab ich die erklärung ab, die auch ich am telefon bekommen hatte und er wurde daraufhin auch nur mit vitaminen und einer stärkung gegen erkältung behandelt.

mittwoch war ich wieder beim TA, denn Zorro humpelte plötzlich.
merkwürdigerweise humpelte er bei mir zuhause hinten links und beim TA plötzlich hinten rechts.
abgesehen von seinen noch immer tränenden augen - gegen die wir nun tropfen bekamen - und seiner schnieferei war er aufgeweckt und verfressen, das humpeln auch nicht allzu stark, er hatte sich wohl "versprungen"?

freitag fiel mir auf, dass mein Sheena recht "still" war, er zog sich ein wenig zurück und ich schob es darauf, dass ich in den letzten tagen stark mit unserem neuzugang beschäftigt war und Sheena wohl deshalb ein wenig eifersüchtig sei.

samstag morgen dann hob Sheena nicht mal mehr den kopf als ich ihn rief.
alarmiert suchte ich nach einem TA, der samstags sprechstunde hatte und wurde auch ganz in meiner nähe fündig.
diese TA praktiziert seit ca. 40 jahren und erschrak sichtlich, als sie Sheena ins maul schaute:
es gab nicht einen einzigen flecken gesunde schleimhaut mehr.
seine zunge - oben wie unten - seine wangen, der gaumen, das zahnflieisch der komplette rachentraum bis tief in den schlund waren regelrecht zerfressen.
die diagnose kam schnell, ein hochaggressiver mutierter calicivirus.
sie machte mir nicht viel hoffnung und erzählte mir, dass diese mutierten erreger schon viele katzenleben gekostet haben.
Sheena bekam sofort ab und Feliserin, wurde von mir mit der spritze zwangsernährt mit püriertem fleisch und Reconvales.
tagelang hielt sich das fieber um die 40° und täglich waren wir bei dieser TÄ, die auch sonntags für uns öffnete.
nach 10 tagen endlich fing Sheena an selbst wieder zu fressen und interesse an seiner umgebung zu zeigen, er war "über den berg".
natürlich wurde auch Zorro sofort mitbehandelt, bei dem die erkrankung aber viel glimpflicher verlief.
allerdings täuschte das, denn Zorro wurde den katzenschnupfen nicht los, eine lungenentzündung folgte und im anschluss bekam er FIP.
am 12.07.2008 musste ich ihn erlösen lassen, die organe versagten.

im nachhinein ergab sich, dass Zorro in spanien bereits eine caliciinfektion hatte und während dieser geimpft wurde!

ich wusste, dass Sheena nun diesen virus in sich trägt und auch ausscheidet und künftig einziehende katzen geschützt sein müssten.
auch wenn es keinen 100% schutz gibt, so verläuft die krankheit meist milder, wenn geimpft wurde.
also liess ich Billy am 04.08.2008 vor seinem einzug bei uns Feliserin spritzen, da er noch nicht geimpft war.
3 wochen später wurde er geimpft und ist bis heute nicht erkrankt.

Duke war frisch geimpft als er vor zwei jahren bei uns einzog und ist ebenfalls bis heute nicht erkrankt.

im septemper 2010 zogen Vincent und VanGogh ein, pflegekatzen, die selbst im welpenalter katzenschnupfen und herpes hatten und geimpft waren, sie sind bis heute gesund.

mitte dezember 2010 fing Sheena an sich zu übergeben.
nichts dramatisches, er kotzte sein futter aus, ging aber anschliessend an den napf und frass erneut, behielt es dann auch drin.
das geschah einmal am tag, manchmal kam auch nur flüssigkeit, sein fell wurde struppig und fühlte sich seltsam an.
ich packte den burschen also ein und begab mich zu meiner TÄ.
eine stelle im hals war offen - calici war zurück.
das übergeben war eine grosse gefahr, mittlerweile kotzte er sogar das wasser aus und drohte zu verhungern.
Sheena bekam wieder Feliserin und ab, anfangs wurde es schlimmer, dann ging es deutlich zurück.
er begann wieder zu fressen und trank auch viel.
silvester sah es gut aus, er war wieder fit, nur das fell war immer noch sehr schlecht, er hatte stark abgenommen und würgte manchmal noch etwas flüssigkeit aus.

mitte januar war ich zur kontrolle bei der TÄ.
sie fand noch eine ganz kleine stelle im hals, die entzündet war und er bekam eine einmalige gabe Feliserin.
es ging ihm eigentlich gut, die kotzerei war fast weg, er frass relativ normal und trotzdem...
er gefiel mir nicht.

im februar wurde es dann richtig heftig, erbrechen und totale futterverweigerung, regelrechter ekel und panik, wenn er futter sah.
sein zahnfleisch war hochgradig entzündet, es wucherte und wir dachten daran, gesunde zähne zu ziehen, um dem einhalt zu gebieten - allerdings war Sheena zu schwach um eine narkose zu überstehen.
das zahnfleisch erholte sich dank ab, den überstehenden "lappen" mussten wir nicht entfernen, das hat Sheena beim fressen wohl selbst erledigt.
.
er fing an zu humpeln, teilweise brachen die hinterläufe regelrecht unter ihm weg.
"limping kitten syndrom" - ein calici mutant, zu dem auch das anorektische verhalten (erbrechen und ekel) gehört.
die anorexie bekamen wir in den griff, dann jedoch traten auch in den kiefergelenken starke schmerzen auf, es waren mahlgeräusche zu hören sowie zähneknirschen beim fressen, ausgelöst durch die polyarthritis, die auch für das humpeln verantwortlich war.
Sheena bekam eine zylexis-kur, die jedoch keinerlei erfolge brachte

wie die geschichte ausgeht, steht noch in den sternen.
wir kämpfen noch immer und als nächste behandlung steht Interferon an.

ich habe mich mit bea1982 telefonisch ausgetauscht, die zwei ihrer katzen daran verloren hat, bei beiden brach durch die infektion FIP aus.
die krankengeschichte unserer katzen ist sich unglaublich ähnlich, bei ihrem Mikesch sieht es aus wie bei Sheena.

momentan kann ich Sheena zum fressen bewegen, nur sehr kleine mengen, aber er frisst.
ob ich mich an das interferon heran wage, werde ich spontan antscheiden, im augenblick machen wir winzige fortschritte, die ich nicht stören will.
durch die katzen, bei denen durch die infektion FIP ausgebrochen ist, stehe ich dem interferon momentan sehr skeptisch gegenüber.

edit: kleine anmerkung
zu keinem zeitpunkt der erkrankung hatte Sheena irgendwelche anzeichen einer "schnupfenerkrankung".
keine tränenden augen, keine laufende nase, kein niesen oder husten.
weder bei der ersten infektion, noch beim jetzigen zweiten ausbruch.

Geändert von Scan-Dal (12.03.2011 um 00:05 Uhr)
Scan-Dal ist offline  
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Alt 11.03.2011, 22:41
  #2
Maya the cat
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Was für eine schlimme Geschichte.
Ich wünsche euch von Herzen, dass ihr das in den Griff bekommt und du noch viele Jahre mit deinem Sheena erleben darfst!
Maya the cat ist offline  
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Alt 11.03.2011, 22:42
  #3
Kaly
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Kaly
 
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Zitat:
Zitat von Scan-Dal Beitrag anzeigen
im augenblick machen wir winzige fortschritte
Es ist so schwer, Worte zu finden.
Nina, ich wünsche euch von ganzem Herzen noch mehr Fortschritte - jeden Tag ein klein wenig mehr.

Darf ich dich etwas fragen?
Gibt es bei Calici den einen Erreger oder kann das mutieren?
Kaly ist offline  
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Alt 11.03.2011, 22:45
  #4
Mianmar
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Mianmar
 
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offene Stellen durch den Calici ausgelöst haben wir mit Cortison oder Interferon behandelt... ich drücke euch die Daumen...

Was für Medis habt ihr schon probiert? habt ihr zwischendurch noch was weiteres fürs immunsystem gegeben?

an diese ********* offenen Stellen hab ich auch schon 2 kleine Katzen verloren... allerdings ist es da nie auf die Gelenke geschlagen sondern immer auf andere Organe was dann irgendwann zum Organversagen geführt hat..
Mianmar ist offline  
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Alt 11.03.2011, 22:45
  #5
valentinery
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Wie bei allen Viren gibt es Mutanten, deswegen schützen Impfungen ja nicht 100%ig

Das ist eine üble Geschichte und ich frage mich, wie man seine "Alteingesessenen" überhaupt schützen kann, wenn man sich einen Neuzugang ins Haus holt. Man will nur Gutes tun und dann passiert so was...

Ich wünsche euch viel Kraft und Durchhaltevermögen!
valentinery ist offline  
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Alt 11.03.2011, 22:47
  #6
Catlady1969
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Catlady1969
 
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Armer Sheena, Deine Beschreibung klingt furchtbar

Ich wünsche Euch, dass die Symptome künftig eingedämmt werden können und kein weiterer Ausbruch mehr erfolgt.....
Catlady1969 ist offline  
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Alt 11.03.2011, 22:49
  #7
CharlieCat
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CharlieCat
 
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Ich denke jeden Tag an Dich und Sheena und drücke ganz fest alle Daumen!!!

Vielleicht entsteht hier ja ein reger Erfahrungsaustausch bezüglich Calici und hilft dabei, dass betroffenen Katzen geholfen werden kann!
CharlieCat ist offline  
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Alt 11.03.2011, 22:52
  #8
Scan-Dal
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Zitat:
Zitat von Kaly Beitrag anzeigen

Darf ich dich etwas fragen?
Gibt es bei Calici den einen Erreger oder kann das mutieren?
Sheena hatte von anfang an einen mutierten erreger, aber ich denke, dass diese erreger auch weiterhin mutieren können, weil auch der krankheitsverlauf sich ändert.
es gibt mittlerweile eine menge verschiedener calicistämme, allerdings ist das noch längst nicht allen TAs bekannt, viele wissen nichts von den mutationen, die um ein vielfaches aggressiver sind, als die "herkömmlichen" erreger und leider in ihrem verlauf auch oftmals tödlich.

es gibt so viele irrtümer.
"limping kitten syndrom" verwirrt schon alleine durch den namen.
es trifft gerade erwachsene, starke tiere und nicht nur "kitten".

kaum einer weiss, dass calici im körper bleibt; auch wenn das tier momentan geheilt ist, trägt es doch den virus und es kann jederzeit zu einem erneuten ausbruch kommen, genau wie bei herpes.
und es kann auch andere katzen anstecken...

der zusammenhang mit FIP ist - zumindest mir - auch nicht neu, starb doch Zorro ebenfalls daran.
Scan-Dal ist offline  
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Alt 11.03.2011, 22:57
  #9
Scan-Dal
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Zitat:
Zitat von Mianmar Beitrag anzeigen
offene Stellen durch den Calici ausgelöst haben wir mit Cortison oder Interferon behandelt... ich drücke euch die Daumen...
interferon habe ich im eingangspost erwähnt, ich kann mich noch nicht dazu entschliessen, da ich bedenken wegen FIP habe.
Feliserin brachte erfolg, leider keine heilung.
cortison kommt definitiv nicht in frage, weil es immunsuppressiv wirkt und sein immunsystem ohnehin am boden liegt.
ausserdem sehe ich den nutzen von corison bei calici nicht.

eventuell kommt eine erneute behandlung mit 5 maliger gabe von Feliserin in frage.
Scan-Dal ist offline  
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Alt 11.03.2011, 23:01
  #10
Janosch
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Nina, wenn es mit Feliserin Erfolge gibt dann würde ich auch erstmal damit weitermachen.

Mit Cortison war ich auch immer übervorsichtig, schon deswegen weil Mohrle ja FIV+ war.

Auch mit Interferon gehts nicht ratzfatz.
Das hat bei Mohrle ganz schön lange gedauert und ganz weg war es nie.
Kleine Stellen im Mäulchen waren bis zum Schluß da.
Janosch ist offline  
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Alt 11.03.2011, 23:03
  #11
Kaly
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Kaly
 
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Zitat:
Zitat von Scan-Dal Beitrag anzeigen
kaum einer weiss, dass calici im körper bleibt; auch wenn das tier momentan geheilt ist, trägt es doch den virus und es kann jederzeit zu einem erneuten ausbruch kommen, genau wie bei herpes.
und es kann auch andere katzen anstecken...
Den Vergleich mit Herpes verstehe ich nur zu gut...

Das heißt: ich nehme eine Katze auf, die aus einem "verseuchten" Haushalt kommt und habe damit quasi eine Zeitbombe im Haus?
(Vor allem, wenn ich das nicht vorher weiß und per Impfung gegen steuern kann?)

Geändert von Kaly (11.03.2011 um 23:05 Uhr)
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Alt 11.03.2011, 23:04
  #12
bea1982
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Hallo zusammen!

Hier noch ein Auszug eines Berichts der Uni Giessen, in der auch kurz auf diese systemische Infektion des Calici-Virus eingegangen wird.
_______________________________
"Tiere mit einer FCV-Infektion leiden häufig unter ausgeprägten Ulzerationen von Zunge und Gingiva, speicheln und sind anorektisch. Auch beim felinen lymphoplasmazytären Stomatitiskomplex sind Caliciviren ätiologisch beteiligt und lösen eine immunmediierte Antigen-Antikörper-Komplexreaktion aus, die zu den typischen chronischen Entzündungsreaktionen führt. Ein selteneres durch FCV ausgelöstes Symptom ist das „Limping-Kitten Syndrom“, verursacht durch eine milde, selbstlimitierende Polyarthritis. In den letzten Jahren traten sowohl in den USA und England, aber mittlerweile auch in Deutschland Fälle von hochvirulenten FCV-Infektionen auf, die zu schweren systemischen Symptomen mit oft letalem Ausgang führten. Außer den üblichen Katzenschnupfensymptomen können diese neuen Virusvarianten Ulzerationen der Haut in Gesicht und an den Ballen, Ödeme, hohes Fieber, Pneumonien und Leberzellnekrosen/Ikterus verursachen. Dabei waren von dieser ursprünglich als „hämorrhagisches Fieber“ bezeichneten Form der FCV-Infektion besonders immunkompetente ausgewachsene und geimpfte Tiere in Mehrkatzenhaushalten, Tierheimen und Tierkliniken betroffen."
________________________________________

Hier der Link zur Seite:
http://geb.uni-giessen.de/geb/vollte...ed-2008-04.pdf

Viele Grüße und alles Gute an Sheena

Bea
bea1982 ist offline  
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Alt 11.03.2011, 23:06
  #13
mickymouse1
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Wie kann man bei einer augenscheinlich gesunden Katze testen, ob sie Calici positiv ist?

Normalerweise wird ja bei einer kranken Katze ein Abstrich genommen und mittels PCR Methode getestet. Bei deinen Erfahrungen sollte man jeden Neuzugang auch auf Calici testen lassen.
mickymouse1 ist offline  
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Alt 11.03.2011, 23:10
  #14
Scan-Dal
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Zitat:
Zitat von Kaly Beitrag anzeigen
Den Vergleich mit Herpes verstehe ich nur zu gut...

Das heißt: ich nehme eine Katze auf, die aus einem "verseuchten" Haushalt kommt und habe damit quasi eine Zeitbombe im Haus?
(Vor allem, wenn ich das nicht vorher weiß und per Impfung gegen steuern kann.)
jein...
ich wusste ja nun, dass Sheena "verseucht" ist und dadurch andere "verseuchen" kann und habe Billy, der damals erst 10 wochen alt und ungeimpft war, durch eine gabe Feliserin schützen lassen.
es ist eine passivimpfung, die bis zur "richtigen" impfung schützt.
zumindest ist bei meinen anderen katzen nie was ausgebrochen und wenn, dann denke ich, wäre es milder gewesen, durch die impfung.

ich habe auch das gefühl - welches natürlich täuschen kann, ich bin kein mediziner! - dass gerade Billy und Duke sehr unenmpfindlich sind gegen diesen erreger.
vielleicht, weil sie ihm seit zwei jahren (Duke) resp. seit 2,5 jahren (Billy) permanent ausgesetzt sind?
ich wüsste so gerne mehr darüber, vielleicht immunisiert ja der ständige kontakt, denn meine katzen leben sehr intensiv miteinander.
da wird ja immer gekuschelt und geputzt...

Geändert von Scan-Dal (12.03.2011 um 01:16 Uhr) Grund: überflüssigen buchstaben entfernt
Scan-Dal ist offline  
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Alt 11.03.2011, 23:14
  #15
Janosch
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Janosch
 
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Zitat:
Zitat von Scan-Dal Beitrag anzeigen

ich wüsste so gerne mehr darüber, vielleicht immunisiert ja der ständige kontakt, denn meine katzen leben sehr intensiv miteinander.
da wird ja immer gekuschelt und geputzt...
Dazu kann ich nur sagen das sich Minnie nicht damit angesteckt hat obwohl sie FIV+ und dadurch sozusagen anfälliger war.
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