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Infektionskrankheiten Erkältungen, FIP, FIV, FeLV, ...

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 03.02.2007, 01:15
  #1
Susi
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Standard FIV Infos

…ist die Abkürzung für Felines Immundefizienz-Virus . Er stammt aus der Gattung der Lentiviren. Je nach Protein in der Virushülle werden 5 Unterarten (A-E). Am häufigsten kommen der Typ A (auch nordeuropäische Typ) und Typ B (südeuropäische Typ) vor.
Die Übertragung erfolgt über Bisse, Geburt (auch schon im Mutterleib auf den Feten),die Muttermilch,das Blut und über Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit, sowie beim Paarungsakt.
Die Übertragung über den Speichel bleibt umstritten.
Die Erkrankung trifft ca. 3-8 % der Population. Hauptrisikoträger sind Freigängerkater, die ein ausgeprägtes Revierverhalten an den Tag legen und häufig in Kämpfe verstrickt sind. Betroffen sind alle Altersgruppen. Klinisch tritt das Krankheitsbild aber häufig erst nach dem 5. Lebensjahr in Erscheinung.
Wohnungskatzen sind sehr selten betroffen.

Katzen, die diesen Erreger in sich tragen, tragen ihn bis zum Lebensende und können auch jederzeit andere Tiere anstecken.

Symptome sind: Fieber, Abnahme der weißen Blutkörperchen (Leukozyten im BB) und Schwellung der Lymphknoten. Dazu kommen schlechtes Fell, chronische Entzündungen (häufig ZFE und Bindehautentzündung), Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme, Verhaltensstörungen (aufgrund von Veränderungen im Gehirn) und Durchfall.

Da die Immunabwehr stark geschwächt ist, kommt es zu Sekundärerkrankungen, die dann meist zum Tode führen.

Die Diagnose sollte über den Western Blot oder Immunfloureszenztest gemacht werden. Der ELISA (Enzyme Linked Immunosorbent Assay)- Test ist häufig falsch positiv und deswegen nicht aussagekräftig !!!

Leider gibt es keine Therapie.

Die Tiere sollen isoliert werden bzw. nur in Gruppen leben, wo sie keine Kämpfe austragen und so andere Tiere anstecken können. Der Freigang ist unter diesen Umständen nicht möglich, es denn das Tier ficht keine Kämpfe aus .

Ein FIV erkranktes Tier kann durchaus noch einige Jahre gesund leben.

Man sollte darauf achten, dass das Tier stressfrei gehalten wird. Das ist das A und O.

Geändert von Susi (03.02.2007 um 01:47 Uhr)
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Alt 03.02.2007, 01:45
  #2
Susi
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Ein Therapieansatz ist die Interferon-Therapie


HIV und AIDS - Ein Leitfaden - Inhaltsverzeichnis - Therapie - Komplementäre Therapieformen

http://www.vetpharm.unizh.ch/reloade...1?inhalt_c.htm


http://www-vetpharm.unizh.ch/reloade...K?inhalt_c.htm


Wichtig : Kein Echinacea !!!

Warnungen


Alternativen :

Einsatz von Anabolika bei HIV-Infektion

Cortison




Im Grunde genommen gelten für das menschliche HIV und das kätzische FIV die gleichen Regeln. Von daher kann man einen Großteil der Humanmedizin auch hier einsetzen.

Geändert von Susi (16.03.2008 um 18:45 Uhr)
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Alt 18.03.2008, 18:02
  #3
Susi
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Ich schubs einfach mal, weil ja momentan mehrere Foris mit dem Thema zu kämpfen haben.
Susi ist offline  
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Alt 18.04.2008, 19:21
  #4
Minouche
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Ich habe 4 Fivis und mich würde interessieren,lasst ihr noch impfen?
bei mir wäre nur die Schnupfen /Seuche Impfung interessant,da natürlich keine Freigänger.
Es gibt da ja die spezielle Impfung für FIV Tiere ,kein Lebendimpfstoff.
Trotzdem haben Baghira und Chilindri im Anschluss an diese Impfung eine Erkältung bekommen.
Für Chilindri besonders fatal,da er ja auch noch Herpes-Virus Träger ist (schon 1 Auge verloren) und jede Erkältung sofort auf das verbliebene Auge schlägt.Wir haben lange doktern müssen um es wieder hinzubekommen.
Mir haben auch schon FIV erfahrene Leute gesagt ,dass impfen völlig sein zu lassen.
Mein TA ist da anderer Meinung,Seuche/Schnupfen muss sein.
Wie sind da eure Erfahrungen???
 
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Alt 18.04.2008, 19:25
  #5
Susi
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Ich würde als Kompromiss die Abstände vergrößern. Also nicht jedes Jahr, sondern nur alle 3-4 Jahre.
Ist immer Ansichtssache und auf das Tier bezogen. Wenn Impfungen nicht gut verkraftet werden, würde ich sie unter Umständen ganz weglassen.
Susi ist offline  
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Alt 18.04.2008, 19:43
  #6
Minouche
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Sollte Zylexis (bei nicht krankheitsauffälligen Tieren) oder Interferon (bei krankheitsauffälligen) schon im Vorfeld als Kur verabreicht werden?Oder erst bei Ausbruch ,sprich erhebliche Sekundarinfektion,denn FIV ist ja keine eigenständige Krankheit,wie z.B. FIP,sondern erhebliche Krankheiten entstehen ja durch die Immunschwäche.
Auch da bitte Erfahrungen.


Auch da habe ich völlig unterschiedliche Meinungen gehört .

Stressfreie Haltung und beste Ernährung sind natürlich das A und O
 
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Alt 18.04.2008, 20:06
  #7
Susi
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Auch da würde ich es vom Tier abhängig machen.
Ich selber habe keine Therapie gemacht, weil ich die Fahrten zum TA und das Geben der Injektion als zu stressig empfunden habe.
Aufwand und Nutzen sollten da im Rahmen bleiben.
Susi ist offline  
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Alt 18.04.2008, 20:14
  #8
Minouche
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Noch ne Frage,sorry ,aber jede Info bringt mich da weiter

Gibt es einen Unterschied zwischen Typ A (nordeuropäisch) und Typ B (südeuropäisch) habe nämlich 2 Deutsche und 2 Spanier
 
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Alt 18.04.2008, 20:15
  #9
Delora
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Delora
 
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Die ersten Jahre hab ich noch geimpft, als jedoch Sam 2002 so schlecht dran war, dass wir dachten, das wars jetzt, hat der Tierarzt zukünftig davon abgeraten. Mittlerweile hat Sam gar kein wirkliches Immunsystem mehr (letztes Jahr hat der Tierarzt nochmal Blut genommen und einen Immunstatus gemacht), eine Impfung würde also keine Antikörperproduktion bewirken und nur stressen.

Interferon macht bis zu einem bestimmten Punkt wohl sinn. Da (so wie ich verstanden hab) als Antwort auf Interferon ab einem bestimmten Stadium eine höhere Vermehrung der HIV-Viren einhergeht und sich die T-Zellen nicht weiter vermehren, ist diese wohl nur bis zu einem bestimmten Punkt möglich. Bei Sam ist dieser Punkt wohl schon erreicht. Entweder jetzt und gar nicht... allerdings stresst sie der Tierarzt sehr und sie bekommt ebenfalls jedesmal schnupfen und Fieber. Es ist unmöglich, eine eindeutig richtige Entscheidung zu fällen.
Delora ist offline  
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Alt 18.04.2008, 20:35
  #10
Susi
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Zitat:
Zitat von Minouche Beitrag anzeigen
Noch ne Frage,sorry ,aber jede Info bringt mich da weiter

Gibt es einen Unterschied zwischen Typ A (nordeuropäisch) und Typ B (südeuropäisch) habe nämlich 2 Deutsche und 2 Spanier
Im klinischen Bild nicht, soweit ich weiß. Die Eiweißhülle ist eben eine andere.

Hab grad noch einen guten Link gefunden

Katzen-Aids
Susi ist offline  
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Alt 18.04.2008, 20:40
  #11
Minouche
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Und wer auch immer Erfahrungen hat,bitte in diesem Thread schreiben.
Die meisten TAs haben nur Grundkenntnisse...
 
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Alt 26.04.2008, 08:12
  #12
Delora ist offline  
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Alt 09.05.2008, 14:27
  #13
Morgenstern
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Hallo,
ich habe diese Woche eine Blutuntersuchung von meiner Wohnungskatze beim Tierarzt machen lassen. Leider hat sich nun herausgestellt, dass sie FIV Positiv ist ( daneben wurde ein Coronavirus-AK-Titer von 1:400 festgestellt sowie ein sehr schlechter Nierenwert). Bin gerade sehr verzweifelt. Wo erkennt man denn, welcher Test gemacht wurde? Der ELISA-Test soll ja mehrfach falsch positiv angezeigt haben und wenn dieser bei meiner Katze angewandt wurde möchte ich auf jeden Fall den WESTERN-BLOTT-Test machen lassen. Freue mich auf Antwort.

LG
Morgenstern ist offline  
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Alt 09.05.2008, 16:04
  #14
Minouche
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habe zwar Fivis,bin aber nicht die Fachfrau in den diversen Tests bzw. Corona Titer,deswegen schubs ich mal
 
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Alt 04.07.2008, 20:10
  #15
Amaretto
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Registriert seit: 2008
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Beiträge: 2
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Hallo,
ich wollte nur mal zur Beruhigung schreiben. Mein Kater wurde 2002 mit dem Elsia Test positiv getestet. Da war er zwei Jahre alt. Den einzigen Schub den er bekommen hat, war nach einer Impfung. (Hohes Fieber) Das Impfen hab ich dann sein lassen. In diesem Jahr mußte ich ihn wegen Blut in der Lunge einschläfern lassen. Er ist 10 Jahre alt geworden. War nie krank. Das einzige was war das er immer ein wenig magersüchtig aussah. Es gibt sogenannte Trägertiere, bei
denen die Krankheit nicht ausbricht. Ich möchte damit allen denjenigen ein bisschen Mut machen, deren Katzen positiv getestet worden sind.
Amaretto ist offline  
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häufig, kämpfe, tier, tiere

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