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Infektionskrankheiten Erkältungen, FIP, FIV, FeLV, ...

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 02.01.2009, 18:01
  #16
Blackfire
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FIV: Was bedeutet das?

Zuerst sollte man sicher sein, dass die Katze wirklich FIV hat. Da die Schnelltests nicht unbedingt zuverlässig sind, empfiehlt es sich, beim Tierarzt den Western-Blot-Test zu verlangen, wenn der ELISA-Test ein positives Ergebnis anzeigt.

Wenn eine Katze FIV-positiv getestet wird, bedeutet das, dass sie einen Virus hat, der bestimmte Zellen des Immunsystems zerstört. Die Diagnose 'FIV' ist absolut kein Grund, die Katze einzuschläfern! Viele FIV-Katzen sterben im hohen Alter an Ursachen, die mit FIV nichts zu tun haben. Mit gutem Futter, wenig Stress und regelmäßigen Gesundheitschecks mit Blutuntersuchung kann die Katze noch ein langes, glückliches Leben führen.

FIV wird oft Katzenaids genannt, hat aber mit dem menschlichen AIDS nichts zu tun. Es besteht für Menschen absolut keine Ansteckungsgefahr.

Bei ausgebrochener Krankheit setzt die Immunschwäche die Abwehr gegenüber Infektionen herab, so dass die Katzen den unterschiedlichsten Krankheitserregern gegenüber schutzlos werden. Die Erreger, die sich dann ungehindert vermehren können, bestimmen auch das jeweilige Krankheitsbild (sog. 'Sekundärinfektionen'). Ein häufig bei FIV auftretendes Symptom sind Zahnfleisch- und Maulhöhlenentzündungen.

Das Virus wird hauptsächlich durch Beißereien und den Deckakt übertragen. Aus diesem Grund stecken sich freilaufende, unkastrierte Kater am Häufigsten an.

Positiv getestete Tiere sollten möglichst stressfrei gehalten und hochwertig ernährt werden. Ungesicherter Freigang sollte ebenfalls nicht gewährt werden. Einmal um eine Ansteckung der Katzen in der Nachbarschaft zu verhindern und was noch wichtiger ist, um die Katze vor Krankheiten zu schützen. Jede Erkrankung kann einen Ausbruch des Virus begünstigen.

Trotzdem sollte jeder Halter von Freigängern sich des Risikos bewusst sein, dass sich seine Katzen mit FIV infizieren können. In der Nachbarschaft können Freigänger oder Streuner infiziert sein.

Wird in einem Mehrkatzenhaushalt eine Katze positiv getestet, ist das kein Grund, das Tier abzugeben, wenn sich die Katzen gut verstehen. Beim friedlichen Zusammenleben ist das Ansteckungsrisiko sehr gering.

Durch gegenseitiges Putzen, gemeinsame Schlaf- oder Futterplätze stecken sich Katzen nicht mit FIV an. Soziale Wohnungskatzen sind daher weniger gefährdet als Raufbolde.

Es ist auch durchaus möglich, eine FIV-positive Katze mit gesunden Tieren zu vergesellschaften, wenn die Tiere sehr friedlich und sozial sind. Solch eine Entscheidung sollte aber gut überlegt werden, schließlich hat man eine erhebliche Verantwortung für die Altkatzen und den Neuzugang. Außerdem muss man seine Katzen schon sehr gut einschätzen können. Es bringt nichts, wenn jemand aus Mitleid eine FIV-positive Katze aufnimmt und dann merkt, dass er es psychisch nicht schafft oder die Tiere doch nicht passen. Da ein Umzug erheblichen Stress bedeutet, wäre es unfair der Katze gegenüber, wenn man sich das Ganze nicht gründlich überlegt hat und das Tier dann wieder abgibt.

Wer bei solchen Szenen Panik bekommt, sollte lieber keine FIV-Katze adoptieren:





Wichtig bei FIV ist, dass Katzen möglichst keine Medikamente bekommen, die das Immunsystem unterdrücken oder pushen. Cortison, Zylexis und Echinacea (ist z.B. auch in Traumeel enthalten) sind nicht empfehlenswert.

Gute Ergebnisse bei der Behandlung FIV-infizierter Tiere wurden mit Interferon erzielt. Das Medikament kann die Krankheit nicht heilen, kann sie aber evtl. in Schach halten.

Da Miro FIV-positiv ist, habe ich mich mit dem Thema ausführlich befaßt. Der obenstehende Text enthält alle bisher gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse. Er enthält keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Geändert von Blackfire (18.01.2009 um 00:17 Uhr)
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Alt 07.04.2009, 16:05
  #17
Chica84
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Hallo!

Die Frage ist den Katzen gegenüber wohl etwas unfähr, weil es da nur ums Geld geht, aber da ich bei meiner Suche schon über einige FIV positive Katzen gestolpert bin, die ich auf den ersten Blick gleich total lieb finde, wollte ich mal von Euch wissen, wieviel Geld man durchschnittlich mehr pro Monat/ Jahr für eine FIV- positive Katze braucht. Klar, dass es wohl auch vom Glück abhängt, aber die ungefähren Mehrkosten wären schon interessant. V.a., wenn die Krankheit ausbricht: stehen dann teure Behandlungen an? Oder kann man dann medizinisch nichts mehr machen? Höherwertigeres und damit teuereres Futter brauchen sie ja auch, oder? Müsst ihr mit euren FIV Katzen öfter zum TA?
Ich studier ja noch, und 2 gesunde Katzen würd ich sicher durchbringen, aber Infizierte? Falls ich von vornherein weiß, dass ich dafür deutlich mehr Rücklagen brauche, würde ich diese Katzen lieber den vermögenderen Tierliebhabern "überlassen".
Kann man bei FIV- Katzen auch noch ne Krankenversicherung abschließen? Und wurden die Katzen, die FIV positiv sind, mit Schnelltests darauf getestet - so dass das Ergebnis gar nicht 100% ist?

Bei einigen FIV- Katzen ist die Schutzgebühr nicht angegeben, da steht nur "nach Vereinbarung". Ist die dann höher als die normale, weil die Katzen schon mehr TA- Kosten produziert haben?

Liebe Grüße
Claudia
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Alt 07.04.2009, 16:43
  #18
Blackfire
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Zitat:
Zitat von Chica84 Beitrag anzeigen
Hallo!

Die Frage ist den Katzen gegenüber wohl etwas unfähr, weil es da nur ums Geld geht, aber da ich bei meiner Suche schon über einige FIV positive Katzen gestolpert bin, die ich auf den ersten Blick gleich total lieb finde, wollte ich mal von Euch wissen, wieviel Geld man durchschnittlich mehr pro Monat/ Jahr für eine FIV- positive Katze braucht. Klar, dass es wohl auch vom Glück abhängt, aber die ungefähren Mehrkosten wären schon interessant. V.a., wenn die Krankheit ausbricht: stehen dann teure Behandlungen an? Oder kann man dann medizinisch nichts mehr machen? Höherwertigeres und damit teuereres Futter brauchen sie ja auch, oder? Müsst ihr mit euren FIV Katzen öfter zum TA?
Derzeit gar nichts. Miro bekommt keine Medikamente, frisst das Futter, das Kieran auch bekommt (LUX, Bozita, Animonda Carny, Porta 21, Miamor Milde Mahlzeit, Grau, Mac's und Rohfleisch).

Die einzigen Kosten, die bei ihm bisher entstanden sind, war seine Zahnfleischentzündung. Da hat mein Tierarzt erst mit Cortison behandelt (100 Tabletten kosteten ca. EUR 20,00 und hielten ca. 2 Monate), worüber ich gar nicht glücklich war. Beim Zahnspezialisten stellte sich dann FORL heraus, so dass die Zähne gezogen werden mussten. Die OPs haben ca. EUR 800,00 gekostet. Ob das FIV schuld an FORL war, kann ich Dir nicht sagen. Einige Tiere neigen halt zu Zahnproblemen.

Wenn Anzeichen darauf hindeuten würden, dass die Krankheit ausgebrochen ist, würde ich ihn mit Interferon behandeln lassen.

Sicherheitshalber lasse ich jedes Jahr ein geriatrisches Blutbild machen, das kostet ungefähr EUR 45,00.
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Alt 08.04.2009, 08:24
  #19
november
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Heidrun hat absolut recht. man kann das nicht beziffern. Meine beiden verursachen momentan auch gar keine Kosten, aber das kann auch anders sein. Yaki hat mich die vier Wochen, die er vor seinem Tod krank war deutlich über 400 € gekostet. Genutzt hat alles nichts, wir haben den Kampf verloren und er ist gegangen. Würde aber jederzeit wieder alles versuchen, auch wenn die Chancen aus medizinischer Sicht nur gering sind (das waren sie bei Yaki). Interferon wird immer wieder genannt und bringt wohl auch oft was. Ist aber nicht billig.
Auch meine beiden haben Probleme mit dem Zahnfleisch und auch Yaki hatte es. Ramon hat in mehreren Sitzungen einige Zähne gezogen bekommen, das hat zusammen auch ca. 400 € gekostet, Yaki hatte eine Zahnsanierung dür gut 200 €. Aßerdem immer mal wieder Medikamente und homöopathische Behandlungen dagegen und gegen andere kleine Wehwehchen (Erkältungen kommen gelegentlich vor).
Die größte Investition ist aber die emotionale. Zu wissen, dass jeder kleine Infekt schlimme Auswirkungen haben kann, kann sehr belastend sein. So lange es den Tieren gut geht, ist alles in Butter, aber wennn mal wirklich einer krank ist, bin ich immer außer mir, vor Sorge. Besonders seit Yakis Tod kriege ich sofort Panik, wenn es einem der Fellpopos mal nicht gut geht. DAS ist etwas, das man sich auch sehr gut überlegen muss.

Auf gutes Futter lege ich allerdings großen Wert. es wird teils gebarft, teils gibt es Porta 21 und auch mal Sha. Was das für Kosten verursacht, kannst du ja selber ausrechnen.

Mit den Tests weiß ich nicht bei jeder Orga Bescheid, aber meist ist es wohl so, dass ein positiver Schnelltest nochmal durch einen Labortest verifiziert wird. Dann kann man schon ziemlich sicher sein, dass das Ergebnis richtig ist.
Wie es bei den Krankenversicherungen aussieht weiß ich nicht, könnte mir aber vorstellen, dass die keine positiven Tiere nehmen. Müsstest du erfragen. Wichtig ist auch zu wissen, welche Leistungen tatsächlich abgedeckt sind, das kann ganz schön variieren.

Zitat:
Bei einigen FIV- Katzen ist die Schutzgebühr nicht angegeben, da steht nur "nach Vereinbarung". Ist die dann höher als die normale, weil die Katzen schon mehr TA- Kosten produziert haben?
Auch hier weiß ich nicht 100% ig bescheid. So wie ich es erlebt habe, war die Schutzgebühr bei den FIVies geringer, weil sie potentiell ja dem zukünftigen Halter mehr Kosten verursachen, als eine gesunde Katze. Kann man ja bei der jeweiligen Orga erfragen, das ist sicher das einfachste.
november ist offline  
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Alt 08.04.2009, 09:55
  #20
Chica84
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Hi - danke Euch beiden!

Eure Berichte sind echt interessant! Dann erkundige ich mich nochmal bei einer Versicherung, ob die FIV-Katzen überhaupt nehmen.
Das finanzielle Polster, das man braucht, ist hier wohl schon um einiges größer... Klar, kann bei einer gesunden Katze auch immer was passieren, aber das Risiko ist nicht so hoch.

Dass man selber soviel Hoffnung und Liebe in ein Tier investiert, auch wenn man dadurch bei kranken Katzen schneller "verletzt" wird und Verluste erleidet, ist es trotzdem wert, find ich. Bevor sie gar nicht geliebt werden. Ich würd mich schon drauf einlassen, aber da wart ich noch ein paar Jahre, bis ich es mir auch finanziell leisten kann.

Danke für eure Infos!!!

Liebe Grüße
Chica84 ist offline  
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Alt 08.04.2009, 12:46
  #21
lightmanager
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Romeo hat uns zu Beginn als wir ihn auf der Straße gefunden haben ca. 500 € gekostet, allerdings lag das daran, dass er vergiftet wurde; also keine Krankheit, die von FIV ausgelöst wurde.
Seitdem hat er uns gar nichts mehr gekostet, außer eben das Futter.

Wichtig ist aber, dass man sich darüber im Klaren ist, dass im Ernstfall schon größere Kosten auf einen zukommen können.
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Alt 08.04.2009, 19:50
  #22
Minouche
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Kann mich da meinen Vorschreibern nur anschliessen.Der Einzige der hohe Kosten verursacht hat, ist Chilindri (2 Augen OPs 500€).Auslöser war aber nicht seine Fiv Infektion, sondern der Anfangs unerkannte Herpes Virus.

Mit hochwertiger Ernährung, würde ich mich sowieso bei generell jeder Katzenhaltung befreunden.
Mir hat mal eine erfahrene Tierschützerin gesagt,das Geld welches man beim Futter spart ,lässt man später beim Tierarzt.
Ist ja beim Menschen genauso

Vorteile bei Fiv Katzen sind,du brauchst niemals ein schlechtes Gewissen zu haben,einem unabhängigem Tier keinen Freilauf zu bieten,weil es darf keinen haben.Du gibst einem kleinen Lebewesen ,welches schlechte Chancen auf Vermittlung hat,die Chance in einem behüteten Zuhause zu leben.Gerade für FIV Tiere ist Stress in Tierheimen nicht gerade dem Gesundheitstatus förderlich.
 
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Alt 09.04.2009, 06:25
  #23
november
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Zitat:
Dass man selber soviel Hoffnung und Liebe in ein Tier investiert, auch wenn man dadurch bei kranken Katzen schneller "verletzt" wird und Verluste erleidet, ist es trotzdem wert, find ich. Bevor sie gar nicht geliebt werden. Ich würd mich schon drauf einlassen, aber da wart ich noch ein paar Jahre, bis ich es mir auch finanziell leisten kann.
Das hast du schön gesagt. Auch wenn Yakis Krankheit und Tod ganz schrecklich waren und er viel zu kurz bei uns war, würde ich um nichts in der Welt auf die Zeit mit ihm verzichten wollen. Er, Ramon und Bonnie sind ganz wunderbare Katzen voller Energie und Lebensfreude und wenn ich mir vorstelle, dass sie keine Chance bekommen hätten, läuft es mir kalt den Rücken runter. Alle drei machen / machten den Eindruck, sich pudelwohl zu fühlen und das ist es, was man auch einem FIVie noch geben kann - eine gute Zeit. Ob die jetzt zwei, fünf oder gar 10 Jahre dauert kann man nicht wissen, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

Finde deine Einstellung lieber noch zu warten toll, ein finanzielles Polster ist schon wichtig.
november ist offline  
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Alt 02.08.2009, 14:20
  #24
Silverado
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Silverado
 
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Hallo, Ihr Lieben.


Aus aktuellem Anlass:

Hat jemand von Euch das Buch "Infektionskrankheiten bei Hund und Katze" von Gaskell/Bennett und würde es evtl. verleihen?
Ich hab´s im Netz nirgenwo gefunden, würd´s aber gern lesen.
Silverado ist offline  
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Alt 09.09.2009, 19:12
  #25
Sanny1980
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ich würde das thema auch gerne nochmal schubsen. denn redebedarf gibt es da glaub ich immer

wie ich schon in meinem vorstellungsthread geschrieben habe, leben bei mir auch 2 FIV positive Kater.

Ich war anfangs auch sehr skeptisch, da ich von Katzenaids noch nie gehört habe.

Aber ich hatte mich vor der Info schon für dieses schwarze Samtfellchen entschieden und wollte ihn, nur aufgrund der Infektion nicht sich selbst überlassen.

Meine Erfahrungen bisher......

Man findet leider kaum einen TA, der sich wirklich intensiv mit FIV beschäftigt hat. Bei den meisten TA´s wäre Felix schon über die Regenbrücke gegangen, nur aufgrund seiner Infektion. Traurig aber wahr.

Aber mittlerweile haben wir einen Arzt gefunden, dem ich vollstens vertraue.

Sicherlich kann man es nicht pauschalisieren, ob ein FIV positives Tier den Geldbeutel finanziell mehr belastet, als eine gesunde Katze.

Bei mir war es bisher nicht so.

Sicherlich sind Fivi´s anfälliger bezüglich Zahnfleischerkrankungen und Augenentzündungen.

Aber die Behandlung diesbezüglich ist durchaus bezahlbar. Eine Salbe oder ein paar Augentropfen kosten nicht die Welt.

Um Zahnfleischentzündungen vorzubeugen, lasse ich jährlich (wenn nötig ) einmal eine Zahnbehandlung machen.

Ansonsten versuche ich möglichst Streß zu vermeiden. Gerade die TA Besuche bringen das ja in den meisten Fällen mit sich.

Daher sehe ich auch von Impfungen ab, da meine beiden sowieso ausschliesslich in der Wohnung leben und nur Zugang zum Balkon haben.

Auch wenn ich meine beiden früher oder später irgendwann mal über die Regenbogenbrücke gehen lassen muß, werde ich immer wieder Fiv Katzen aufnehmen, denn gerade diese Katzen brauchen viel, viel Liebe.
Sanny1980 ist offline  
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Alt 09.09.2009, 21:25
  #26
Janosch
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Du sprichst mir aus der Seele.
Ich habe auch FIVs - vier an der Zahl - und ich habe mich ganz bewußt dafür entschieden nach meiner ersten FIV Katze.
Und - FIVs können genauso alt werden wie gesunde Katzen.
Ich habe übrigens - zusätzlich zu meinem Tierdoc (der sich informiert hat als ich mit meinem Mohrle bei ihm aufschlug) - noch einen Tierheilpraktiker hinzu gezogen.
Der hat mir verschiedene natürliche Präparate zur Immunstärkung empfohlen.
Die bekommen meine Nasen jetzt.
Bis jetzt haben mich meine Herrschaften - bis auf diverse Zahnsanierungen - nicht mehr gekostet als gesunde Katzen.

Naja, bis auf Mohrle - aber sie war ein Extremfall.

Auch eine "gesunde" Katze kann eine Menge Geld kosten.
Janosch ist offline  
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Alt 29.10.2009, 17:25
  #27
Floechen
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Da ich vor kurzem ja auch einen FIV+ Kater aufgenommen habe bin ich natürlich auf der Suche nach Informationen. Meine ersten Katzen waren gar nicht getestet, ich glaube vor 12 Jahren war das auch noch gar kein Thema.
Mir schwirrt etwas der Kopf
Einerseits wird dazu geraten das Immunsystem zu unterstützen, andereseits wieder nicht.
Manche Medis sollen FIVis nicht bekommen, hab nur Cortison herausbekommen, welche sind es denn noch?
FIVis sollen kein Rohfleisch bekommen (hab ich gelesen), ich Barfe zwar nicht aber hin und wieder rohes Rind bekommen meine Katzen, kann ich das nun nicht mehr anbieten?

Was ist denn nun richtig? So wie es aussieht ist die FIV bei Nouri noch nicht ausgebrochen. Er hatte nach der langen Reise ziemlich Fieber und der Doc meint ne verschleppte Lungenentzündung. Das steckt er super weg, Fieber ist runter und die Atemgeräusche werden auch weniger, ansonsten hatte er nicht einmal nen Durchfall trotz Spulwürmern und so.

Kann mir jemand helfen......
Floechen ist offline  
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Alt 29.10.2009, 18:42
  #28
Janosch
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Wenns ihm wieder gut geht und er das alles so gut weggesteckt hat ist doch alles in Ordnung.
Und meine Herrschaften bekommen auch ab und an rohes Fleisch - so sie es denn fressen.
Ansonsten habe ich auf hochwertiges Futter umgestellt und mein THP hat einen kleinen homöopathischen Cocktail zusammengestellt, den meine Nasen bekommen.
Janosch ist offline  
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Alt 29.10.2009, 19:14
  #29
Floechen
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Zitat:
Zitat von Janosch Beitrag anzeigen
Wenns ihm wieder gut geht und er das alles so gut weggesteckt hat ist doch alles in Ordnung.
Und meine Herrschaften bekommen auch ab und an rohes Fleisch - so sie es denn fressen.
Ansonsten habe ich auf hochwertiges Futter umgestellt und mein THP hat einen kleinen homöopathischen Cocktail zusammengestellt, den meine Nasen bekommen.
Ich bin fest davon Überzeugt das es ihm super geht, wie gesagt, die Atemgeräusche sind minimal im Gegensatz zu letzter Woche. Ich denke mal auch das rohes Rind nicht verkehrt ist . Bin seit Jahren bei dem Futter auf Animonda, Grau und Bozita ( mögen meine nicht so gerne) geblieben. Es ist halt nur alles so verwirrend mit den unterschiedlichen Infos. Meinem TA hab ich erst mal gesagt das er kein Kortison verträgt, er ist zwar sehr gut, aber ich kenne seine Einstellung zu FIV+ nicht. Hab ja hier 2 FIV- und eine Nichtgetstete. Vor der nächsten Impfe wollte ich eh noch einen Nachtest machen lassen dann werd ich ja merken ob ich mich nach einem neuen Doc umschauen muss.
Ich werd erst mal alles lassen wie es ist .....
Floechen ist offline  
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Alt 29.10.2009, 20:55
  #30
Blackfire
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Miro bekommt auch öfter Rohfleisch. Animonda, Grau und Bozita füttere ich unter anderem auch. Miro ist jetzt seit über zwei Jahren bei mir, wird nächstes Jahr schätzungsweise sieben und ihm geht es blendend.

Deinem Tierarzt solltest Du schon die Wahrheit sagen. Bei FIVis muss unter Umständen anders behandelt werden als bei gesunden Tieren. Von daher sollte er es wissen.
Blackfire ist offline  
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