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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 26.05.2020, 20:12
  #41
Tinka82b
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Registriert seit: 2020
Beiträge: 32
Lächeln Gute Nachrichten!

Heute war er endlich den ganzen Tag klar! Also richtig anwesend und nicht völlig lethargisch. Er fraß sogar dreimal heute und kam an die Küchentür zum Leckerlie holen...
Bin unglaublich froh gerade!
Morgen gehts dann zur Nachuntersuchung, um zu schauen wie der Stand der Dinge nun wirklich ist.
Fakt ist, dass morgen beim Convenia der Halbwert erreicht wird. Das heißt, es baut sich einige Tage zu seiner Höchstdosis im Organismus auf und senkt sich dann zum siebten Tag auf den halben Wert seiner Wirksamkeit ab.
Ich glaube inzwischen, dass Minusch am Montag den Höchststand erreicht hatte und deshalb so heftig reagiert hat. Stunden lang geweitete Pupillen, Muskelzucken, Angst, Unruhe und nebenbei Lethargie und fast keine Reaktion auf seine Umwelt.
Ich persönlich kann nur jedem empfehlen auf ein Antibiogramm zu bestehen, bevor man ein 14 Tage wirkendes Medikament einfach mal so einspritzen lässt. Denn ist es drin, kann man es nicht mehr ändern!
Treten Nebenwirkungen oder neurologische Reaktionen auf ist es zu spät und man kann nur Notfallversorgung einleiten. Diese Infos findet man bei genauer Recherche im Net.
Der Tierarzt hat uns in keinster Weise darüber informiert. Nicht einmal darüber, dass er unserem Baby dieses Langzeitmedikament gespritzt und hat und zusätzlich ein zweites Antibiotikum mit dem Wirkung abschwächenden Metacam verbunden, das wir dann noch hätten täglich weitergeben sollen, wenn weiter Fieber aufgetreten wäre...
Anbei ein aktuelles Foto... tja, leider funktioniert es nicht...
Aber er liegt sehr entspannt auf dem Bett.
Tinka82b ist offline  
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Alt 26.05.2020, 22:30
  #42
Max Hase
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2012
Beiträge: 789
Standard

Bedenke bitte: der Zustand kann durch die Medikamentengabe ausgelöst worden sein.

Er kann aber auch Folge der schweren Lungenentzündung sein. Das ist normal, dass die Schwäche erst im Rahmen der Besserung Auftritt und auch noch Wochen nach Ende der Medikation anhalten. Das ist nicht ungewöhnlich, gerade wenn die Erkrankung so schwer ist.
Max Hase ist offline  
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Alt 02.06.2020, 07:31
  #43
Tinka82b
Benutzer
 
Registriert seit: 2020
Beiträge: 32
Standard Neuigkeiten

Inzwischen habe ich die TÄ gewechselt und sie hat ein genetrisches Blutbild machen lassen. Nun wissen wir, die Nieren sind geschädigt!
Die Lunge hat sich weiter verbessert. Aber durch die hohen Phosphat und Kreatinin Werte geht es ihm trotzdem noch immer nicht so gut.
Er frisst kaum und ist schwach, bekommt jetzt subkutane Infusionen. Ausgetrocknet ist er nicht. Zwei Tage ging es ihm auch viel besser. Doch sein Zustand ist sehr schwankend. Tierklinik waren wir am Sonntag, war ein Reinfall. Kein Internist zum Ultraschall auswerten und Röntgen kaputt. Wir sollten über eine Stunde draußen in der Kälte, war spät abends, vor dem Gebäude warten. Obwohl drinnen niemand war...
Sind dann wieder nach Hause gefahren, weil ich Minusch das nicht zumuten wollte.
Wollen nun bei einer Tierärztin neues Blutbild und Ultraschall machen lassen und dann schauen, was man machen kann.
Wir sind am Ende unserer Kräfte. Minusch sicher auch. Obwohl er zwischendurch immer wieder Interesse zeigt und kämpft.
Das Geld geht uns aus und alles wächst uns irgendwie über den Kopf.
Seit drei Wochen ein auf und ab. Ständig neue Vermutungen und Sorgen.
Und jetzt die Angst vor einer chronischen Niereninsuffizienz...
WIr gehen davon aus, dass die Nieren durch den Medikamentencocktail geschädigt wurden. Die Ärztin glaubt das auch, ist aber nicht sicher, ob vielleicht schon eine chronische vorlag...
Tinka82b ist offline  
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Alt 02.06.2020, 07:32
  #44
Tinka82b
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Registriert seit: 2020
Beiträge: 32
Standard

Zitat:
Zitat von Max Hase Beitrag anzeigen
Bedenke bitte: der Zustand kann durch die Medikamentengabe ausgelöst worden sein.

Er kann aber auch Folge der schweren Lungenentzündung sein. Das ist normal, dass die Schwäche erst im Rahmen der Besserung Auftritt und auch noch Wochen nach Ende der Medikation anhalten. Das ist nicht ungewöhnlich, gerade wenn die Erkrankung so schwer ist.
Inzwischen habe ich die TÄ gewechselt und sie hat ein genetrisches Blutbild machen lassen. Nun wissen wir, die Nieren sind geschädigt!
Die Lunge hat sich weiter verbessert. Aber durch die hohen Phosphat und Kreatinin Werte geht es ihm trotzdem noch immer nicht so gut.
Er frisst kaum und ist schwach, bekommt jetzt subkutane Infusionen. Ausgetrocknet ist er nicht. Zwei Tage ging es ihm auch viel besser. Doch sein Zustand ist sehr schwankend. Tierklinik waren wir am Sonntag, war ein Reinfall. Kein Internist zum Ultraschall auswerten und Röntgen kaputt. Wir sollten über eine Stunde draußen in der Kälte, war spät abends, vor dem Gebäude warten. Obwohl drinnen niemand war...
Sind dann wieder nach Hause gefahren, weil ich Minusch das nicht zumuten wollte.
Wollen nun bei einer Tierärztin neues Blutbild und Ultraschall machen lassen und dann schauen, was man machen kann.
Wir sind am Ende unserer Kräfte. Minusch sicher auch. Obwohl er zwischendurch immer wieder Interesse zeigt und kämpft.
Das Geld geht uns aus und alles wächst uns irgendwie über den Kopf.
Seit drei Wochen ein auf und ab. Ständig neue Vermutungen und Sorgen.
Und jetzt die Angst vor einer chronischen Niereninsuffizienz...
WIr gehen davon aus, dass die Nieren durch den Medikamentencocktail geschädigt wurden. Die Ärztin glaubt das auch, ist aber nicht sicher, ob vielleicht schon eine chronische vorlag...
Tinka82b ist offline  
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Alt 02.06.2020, 07:34
  #45
Tinka82b
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Beiträge: 32
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Zitat:
Zitat von tiha Beitrag anzeigen
Da waren auch wieder richtige *** am Werk Gott-oh-Gott, was die alle in dieses arme Tier geschüttet haben, was z.Tl. nicht miteinander kombiniert werden darf:

Metacam und Cortison ist kontraindiziert s. unter "Wechselwirkungen" https://www.vetpharm.uzh.ch/TAK/03000000/00036531.03

Metacam und andere Arzneimittel mit starker Proteinbindung (das ist u.a. Convenia) sollten auch nicht kombiniert werden https://www.vetpharm.uzh.ch/wir/00007112/5387_09.htm

Herrgott, wenn ich das als Laie schon weiß, warum weiß das ein Tierarzt nicht

Mich wundert hier nicht, dass das Tier nicht mehr frisst.
Ich würde dir empfehlen, ihm täglich i.v. Infusionen geben zu lassen. Da kann man je nach Blutbefund was für Leber, Nieren, Pankreas oder zum Ausleiten zugeben (so man an Homöopathie glaubt).
Ich würde kein Futter pürieren, sondern wirklich nur Reconvales oder ein anderes passendes Spezialfutter geben, damit ist er zumindest was die notwendigen Nährstoffe betrifft, vorerst versorgt.
Und dieses ganze Kräutergedöns würde ich im jetzigen Zustand auch nicht mehr geben. Nicht alles verträgt sich mit allem, auch wenn es nur Kräuter sind, und ein u.U. massivst angegriffener Magen braucht nicht noch zig Zeugs, das er irgendwie verarbeiten muss.
Und bitte mit dem Tierarzt sprechen. Metacam schlägt gerne auf den Magen und mit all den bisher verabreichten Medikamenten und Kombinationen ist der wahrscheinlich sehr angeschlagen. Ggf. braucht das Tier einen Magenschutz und man könnte auf Onsior wechseln - das ist auch ein NSAID und fiebersenkend, aber besser magenverträglich. Allerdings eben immer alles in Abstimmung mit den Organwerten des BB.
Je nach Blutbefund sollten angeschlagene Organe unterstützt werden.

Ich wünsche euch alles Glück der Welt!!!
Inzwischen habe ich die TÄ gewechselt und sie hat ein genetrisches Blutbild machen lassen. Nun wissen wir, die Nieren sind geschädigt!
Die Lunge hat sich weiter verbessert. Aber durch die hohen Phosphat und Kreatinin Werte geht es ihm trotzdem noch immer nicht so gut.
Er frisst kaum und ist schwach, bekommt jetzt subkutane Infusionen. Ausgetrocknet ist er nicht. Zwei Tage ging es ihm auch viel besser. Doch sein Zustand ist sehr schwankend. Tierklinik waren wir am Sonntag, war ein Reinfall. Kein Internist zum Ultraschall auswerten und Röntgen kaputt. Wir sollten über eine Stunde draußen in der Kälte, war spät abends, vor dem Gebäude warten. Obwohl drinnen niemand war...
Sind dann wieder nach Hause gefahren, weil ich Minusch das nicht zumuten wollte.
Wollen nun bei einer Tierärztin neues Blutbild und Ultraschall machen lassen und dann schauen, was man machen kann.
Wir sind am Ende unserer Kräfte. Minusch sicher auch. Obwohl er zwischendurch immer wieder Interesse zeigt und kämpft.
Das Geld geht uns aus und alles wächst uns irgendwie über den Kopf.
Seit drei Wochen ein auf und ab. Ständig neue Vermutungen und Sorgen.
Und jetzt die Angst vor einer chronischen Niereninsuffizienz...
WIr gehen davon aus, dass die Nieren durch den Medikamentencocktail geschädigt wurden. Die Ärztin glaubt das auch, ist aber nicht sicher, ob vielleicht schon eine chronische vorlag...
Hast du einen Rat? Doch nochmal Tierklinik? Ich weiß nicht mehr was ich ihm noch zumuten kann oder soll... Er will noch, das sieht man, aber er wird schwächer, es ist in den letzten Tagen ein Auf und Ab. Wir wollen ihn nicht verlieren, aber ihn in der Klinik zu lassen... ich hab Angst, dass ihm das mehr schadet als nützt, aber, wenn es nicht anders geht... ich weiß nicht was ich machen soll...
Tinka82b ist offline  
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Alt 02.06.2020, 09:44
  #46
Poldi
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Poldi
 
Registriert seit: 2008
Ort: Kreis Recklinghausen
Alter: 58
Beiträge: 2.168
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Zur Blutuntersuchung und Ultraschall solle auch eine Urinuntersuchung und der Blutdruck gemessen werden.
http://www.felinecrf.info/diagnose_urinanalysen.htm

http://www.felinecrf.info/was_ist_cni.htm

Eine CNI lässt sich nicht heilen, aber verlangsamen. Wenn sich eine CNI feststellen lässt, sind schon mindestens 60 % der Nierenfunktion verloren gegangen.

Was du jetzt schon machen kannst, ist dem Kater die homöopathischen Mittel Solidago, Ubichinon und Coenzyme (SUC) der Firma Heel geben, am besten oral.
Die drei Mittel helfen die Nieren durch Entgiftung zu entlasten.

War bei dem geriatrischen Blutprofil auch der Schilddrüsenwert, T4, dabei?
Poldi ist offline  
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atemgeräusche, atemnot, fip, lunge, lungenentzündung

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