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Infektionskrankheiten Erkältungen, FIP, FIV, FeLV, ...

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 27.10.2019, 12:34
  #16
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Zitat:
Zitat von FindusLuna Beitrag anzeigen
Da gehen die Meinungen stark auseinander. Ich weiss, dass hier im Forum häufig die Haltung vertreten wird, dass FIP nicht ansteckend ist. Aber mein TA sagt, dass es auf den Zustand der anderen Katzen ankommt. Gesunde Katzen können mit den mehr ausgeschiedenen Coronaviren fertig werden. Das ist es ja, eine an FIP erkrankte Katze scheidet viel mehr Corona Viren aus als andere Katzen (auch solche, die bereits den Virus in sich tragen). Katzen mit guten Immunsystem und wenig Stress, sind nicht gross gefährdet. Sollte aber eine Katze bereits ein geschwächtes Immunsystem haben, gerade Katzen, welche zB. schonmal Katzenschnupfen hatten, oder Katzen, welche gerade auch sonst noch Stress erleben, können die Menge von Viren nicht gut verputzen und da ist eine Ansteckung sehr wohl möglich.
Ein wenig vorbeugen kann man es durch häufige Komplettreinigung des Klos, damit möglichst wenig Viren da sind, aber du kennst die Gesundheit deiner anderen Katzen am besten und kannst abschätzen, wie gut ihr Immunsystem ist.
Coronaviren haben wir wenn, dann schon seit Anbeginn der Zeiten hier im Haushalt.

Meine beiden ersten (inzwischen verstorbenen Katzen) Lara und Luna hatten Coronaviren bzw. konkret wurde nur Luna getestet. Da sie Zwillingsschwestern waren, gehe ich davon aus, dass wenn es die eine hatte, die andere sicherlich auch hatte.

Meine Luna wurde damals als Baby (Kitten) bereits mit einem Coronatiter von 1:400 (falls ich das richtig in Erinnerung habe, es war auf jeden Fall eine hohe Zahl) diagnostiziert, ihre Schwester Lara haben wir gar nicht erst darauf testen lassen, weil sinnlos.

Beide Katzen haben niemals FIP entwickelt, sondern Luna ist an PKD gestorben (polyzystische Nierenerkrankung) und ihre Schwester Lara war internistisch völlig gesund, sie hat eine Narkose nicht überlebt (Krampf - Atemlähmung). Luna wurde 8 1/2, Lara 9 1/2 Jahre ohne jegliches FIP.

Als Lara und Luna noch jung waren, zogen hier Gina und später Minnie ein. Gina lebt seit 9 Jahren hier, Minnie seit 8 Jahren.

Also wenn Gina und Minnie jemals mit Coronaviren in Kontakt kamen, dann sicherlich über die Coronaviren von Luna (und ggf. Lara) - oder? Was ich damit sagen will: Wenn, haben sie die Coronaviren schon längst.

Ich habe auch mal gelesen, 98% der Katzenpopulation kam mit dem Coronavirus in Kontakt, häufig über die Mutter weitergegeben. Aber längst nicht jede der 98% entwickelt FIP, die meisten sterben an irgendwas anderem.

Allerdings hatten Lara und Luna (und wohl auch Gina und Minnie) sicherlich keine mutierte Form der Viren, sonst wäre die Erkrankung ja auch bei einer von ihnen ausgebrochen, ist es aber nie (zum Glück).

Wie das jetzt mit Lotti (und ggf. Liserl) ist, kann ich eben nicht einschätzen...

Sollte ich Lotti lieber doch nicht mit nach Hause nehmen? (Das würde mir das Herz brechen...)

Oder soll ich sie räumlich von den anderen 3 Katzen trennen? (Das wäre fast genauso schlimm wie Tierklinik.)

Oder nur von meinen beiden Stammkatzen?
16 Pfoten ist offline  
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Alt 27.10.2019, 12:39
  #17
rlm
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Zitat:
Zitat von 16 Pfoten Beitrag anzeigen
Liebe Rim,

jetzt muss ich nochmals nachhaken, bitte... Ich habe mir deine Antwort nochmals durchgelesen, was meinst du damit?
Liebe 16 Pfoten, es ging mir darum, dass oftmals ohne den richtigen entsprechenden Vorgehensweisen den Besitzern die Diagnose Fip hingeworfen wird, das kam auch schon durch Ansehen der Probe durch den TA vor.

In eurem Fall, gerade nachdem du schriebst, dass Lotti in einer grossen Klinik ist und die Ärzte sich auch ersten haben, denke ich nicht, dass die Diagnostik falsch läuft, die werden das richtig machen.
rlm ist offline  
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Alt 27.10.2019, 12:48
  #18
FindusLuna
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FindusLuna
 
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Zitat:
Zitat von 16 Pfoten Beitrag anzeigen
Coronaviren haben wir wenn, dann schon seit Anbeginn der Zeiten hier im Haushalt.

Meine beiden ersten (inzwischen verstorbenen Katzen) Lara und Luna hatten Coronaviren bzw. konkret wurde nur Luna getestet. Da sie Zwillingsschwestern waren, gehe ich davon aus, dass wenn es die eine hatte, die andere sicherlich auch hatte.

Meine Luna wurde damals als Baby (Kitten) bereits mit einem Coronatiter von 1:400 (falls ich das richtig in Erinnerung habe, es war auf jeden Fall eine hohe Zahl) diagnostiziert, ihre Schwester Lara haben wir gar nicht erst darauf testen lassen, weil sinnlos.

Beide Katzen haben niemals FIP entwickelt, sondern Luna ist an PKD gestorben (polyzystische Nierenerkrankung) und ihre Schwester Lara war internistisch völlig gesund, sie hat eine Narkose nicht überlebt (Krampf - Atemlähmung). Luna wurde 8 1/2, Lara 9 1/2 Jahre ohne jegliches FIP.

Als Lara und Luna noch jung waren, zogen hier Gina und später Minnie ein. Gina lebt seit 9 Jahren hier, Minnie seit 8 Jahren.

Also wenn Gina und Minnie jemals mit Coronaviren in Kontakt kamen, dann sicherlich über die Coronaviren von Luna (und ggf. Lara) - oder? Was ich damit sagen will: Wenn, haben sie die Coronaviren schon längst.

Ich habe auch mal gelesen, 98% der Katzenpopulation kam mit dem Coronavirus in Kontakt, häufig über die Mutter weitergegeben. Aber längst nicht jede der 98% entwickelt FIP, die meisten sterben an irgendwas anderem.

Allerdings hatten Lara und Luna (und wohl auch Gina und Minnie) sicherlich keine mutierte Form der Viren, sonst wäre die Erkrankung ja auch bei einer von ihnen ausgebrochen, ist es aber nie (zum Glück).

Wie das jetzt mit Lotti (und ggf. Liserl) ist, kann ich eben nicht einschätzen...

Sollte ich Lotti lieber doch nicht mit nach Hause nehmen? (Das würde mir das Herz brechen...)

Oder soll ich sie räumlich von den anderen 3 Katzen trennen? (Das wäre fast genauso schlimm wie Tierklinik.)

Oder nur von meinen beiden Stammkatzen?
Genau, wieviele Katzen daran sterben ist von der Art des Virus' und an der Verfassung der Katze abhängig. Also den Virus hast du sicher im Haus, so wie fast jeder Katzenhalter.

Ich würde Lotti bis zum Ende der Abklärungen in der TK lassen, weil du dann auch mit Sicherheit weisst, worum es effektiv geht. Wenn die jetzt was ganz anderes rauskriegen, nimmt dir das ja eventuell die Entscheidung auch ab. Ansonsten musst du für dich entscheiden, was du deinen Katzen gegenüber verantworten kannst. Ich denke, ich würde sie vorerst nicht zusammen lassen, wenn es eine meiner Katzen wäre. Weil beide sind anfällig für Magen-/ Darm-/ Verdauungsgeschichten und von daher wäre mir das zu heikel.
Wenn Lotti und Liserl nun schon die ganze Zeit zusammen waren, stellt sich einfach die Frage, ob es da wirklich noch einen Unterschied macht, da würde ich noch nachfragen bei der TK, je nach Resultat.
FindusLuna ist offline  
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Alt 27.10.2019, 21:13
  #19
Backenhoernchen
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Ich würde versuchen, FIP zu behandeln, wenn die Therapie für dich in Frage kommt. Weitere Diagnostik bezüglich des eventuellen Lymphoms kann dann immer noch durchgeführt werden. Damit kenne ich mich nicht gut genug aus, um was sagen zu können, aber bei FIP tickt die Uhr, je schneller man was macht, desto wahrscheinlicher die Heilung.
Backenhoernchen ist offline  
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Alt 28.10.2019, 07:35
  #20
Gnocchilli
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Gnocchilli
 
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FIP ist auf keinen Fall direkt ansteckend, da die mutierte Form von FIP nicht ausgeschieden wird. Oft ist es der Fall, dass Katzen mit FIP auch gar keine CoV mehr ausscheiden.

Bei mir kam Popi damals schon mit FIP zu mir (hat insgesamt 40 tage bei mir verbracht). Weiß ich daher, dass die anderen keinen CoV-Titer haben. Denn CoV an sich ist super ansteckend und man kann es, wenn man Ausscheider zuhause hat, kaum verhindern, dass sich alle anstecken. Ausscheider könntest du über eine Kotprobe ermitteln lassen. Ich hatte das damals nicht gemacht, da mich ein pos Ergebnis zu sehr verängstigt hätte und man eh nichts machen kann (außer vllt auf Klohygiene noch mehr zu achten, was wir eh dann schon haben, um den Infektionsdruck gering zu halten: Denn je weniger CoV = je geringer die Wahrscheinlichkeit, dass es mutiert). Ich habe es dann nur mit testen lassen, als ich sowieso zum TA musste, daher weiß ich das, dass Popi mit FIP schon zu mir kam.

Zudem ist die Aussage der TÄ, dass im Bauchwasser FIP nachgewiesen wurde, falsch. Sicherlich hat sie CoV im Bauchwasser nachgewiesen, was schon fast eindeutig auf FIP schließen lässt.

Die mMn beste Variante, FIP nachzuweisen, wäre die CoV in den Makrophagen zu untersuchen. Insgesamt wird das aber immer über mehrere Faktoren bestimmt.

Leider weiß man noch nicht genau, welche Mutationen alle für das FIP verantwortlich sind (man hat wohl schon mehrere entdecken können), weshalb es so schwer ist, CoV von FIP zu unterscheiden.

Ich wünsche euch viel Kraft für die nächste Zeit.
Gnocchilli ist offline  
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Alt 29.10.2019, 23:40
  #21
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Zitat:
Zitat von Backenhoernchen Beitrag anzeigen
Ich würde versuchen, FIP zu behandeln, wenn die Therapie für dich in Frage kommt. Weitere Diagnostik bezüglich des eventuellen Lymphoms kann dann immer noch durchgeführt werden. Damit kenne ich mich nicht gut genug aus, um was sagen zu können, aber bei FIP tickt die Uhr, je schneller man was macht, desto wahrscheinlicher die Heilung.
Liebe Backenhörnchen,

leider hat die Uhr viel zu schnell getickt, meiner Lotti ist die Zeit davongelaufen und ich musste sie am Sonntag erlösen lassen, wenige Stunden, nachdem ich diese Beiträge hier geschrieben hatte...

Ihr Zustand hatte sich innerhalb sehr kurzer Zeit dramatisch verschlechtert und ich war gezwungen, eine Entscheidung zu treffen, die ich nicht treffen wollte.

Lotti ging es bereits sehr schlecht, sie hatte starke Schmerzen, obwohl sie bereits Morphium erhielt. Ein paar Stunden später und sie hätte nicht mehr atmen können, sondern wäre erstickt.

Mir hat es das Herz zerrissen und ich wollte sie nicht gehen lassen, aber ich MUSSTE, um ihr noch schlimmeres Leid zu ersparen.


Danke auch an alle, die hier geschrieben haben... Es tut mir so wahnsinnig leid, dass ihr euch noch so viele Gedanken gemacht habt, es war leider zu spät...
16 Pfoten ist offline  
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Alt 30.10.2019, 07:58
  #22
Backenhoernchen
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Zitat:
Zitat von 16 Pfoten Beitrag anzeigen
Liebe Backenhörnchen,

leider hat die Uhr viel zu schnell getickt, meiner Lotti ist die Zeit davongelaufen und ich musste sie am Sonntag erlösen lassen, wenige Stunden, nachdem ich diese Beiträge hier geschrieben hatte...

Ihr Zustand hatte sich innerhalb sehr kurzer Zeit dramatisch verschlechtert und ich war gezwungen, eine Entscheidung zu treffen, die ich nicht treffen wollte.

Lotti ging es bereits sehr schlecht, sie hatte starke Schmerzen, obwohl sie bereits Morphium erhielt. Ein paar Stunden später und sie hätte nicht mehr atmen können, sondern wäre erstickt.

Mir hat es das Herz zerrissen und ich wollte sie nicht gehen lassen, aber ich MUSSTE, um ihr noch schlimmeres Leid zu ersparen.


Danke auch an alle, die hier geschrieben haben... Es tut mir so wahnsinnig leid, dass ihr euch noch so viele Gedanken gemacht habt, es war leider zu spät...

Das tut mir sehr leid, ich wünsche Dir viel Kraft. Komm gut rüber, kleine Maus ❤️
Backenhoernchen ist offline  
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Alt 30.10.2019, 13:19
  #23
rlm
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rlm
 
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Das tut mir unendlich leid.

Ich schick dir viel Kraft.
rlm ist offline  
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Alt 30.10.2019, 19:16
  #24
NicoCurlySue
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Mir tut es auch sehr, sehr leid und ich wünsche Dir viel Kraft. Kleine süße Lotti, alles Gute für Dich da im Regenbogenland. Jetzt hast Du keine Schmerzen mehr.
NicoCurlySue ist offline  
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Alt 30.10.2019, 21:04
  #25
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Ihr Lieben,

ich danke euch allen so sehr...

Das ist auch der einzige Trost: Die Schmerzen konnte ich ihr nehmen...

Für mich war das die allerschlimmste Situation überhaupt, abgesehen vom Tod meiner beiden anderen verstorbenen Katzen.
16 Pfoten ist offline  
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Alt 30.10.2019, 22:15
  #26
Irmi_
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Irmi_
 
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Liebe Eva, es tut mir sehr leid für Euch.

Gute Reise kleines Sternchen Lotti.
Irmi_ ist offline  
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