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Alt 11.03.2019, 12:31   #1
Devas
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Hallo, bisher habe ich nur gelesen und nicht geschrieben. Wir hatten bis zum 31.01.2019 2 Birmchen. Einen Kater und eine Kätzin. Geschwister, beide gleich alt. Der Kater war bis wir ihn mit knapp 16 Wochen bekommen haben untergewichtig und hinkte in der Entwicklung arg hinterher. Auslöser hierfür soll eine Grippe/Magen-Darm-Infektion nach einer Impfung gewesen sein. Die Kätzin war fit, wog das doppelte und war auch von der Optik her eine junge Katze aber nicht mehr so babyhaft wie der Bruder.
Den Kater haben wir ordentlich gepäppelt und mittlerweile ist er ein 4,5 kg schwerer Jungkater (1,5 Jahre).
Die Kätzin hat nach der Kastration einen Tumor entwickelt der sich langsam aber sicher um dem Darm gelegt hatte und diesen abgedrückt hatte. Erstmals tastbar war das "Dings" im November 2018, die Mieze war aber fit und hat gut auf den Entzündungshemmer reagiert. Mitte Januar stand für beide die Impfung an und danach ging alles sehr, sehr schnell.

Das "Dings" war gut tastbar und mit der TÄ wurde vereinbart in 2 Wochen nochmal zu schauen, was es denn nun letztlich ist (Tumor, Verwachsung...). Irgendwie gefiel mir meine Katze nicht mehr und ich rief in der Praxis an und sollte Donnerstags zum OP-Termin kommen. Diese OP wurde nur teilweise durchgeführt. Diagnostik zu diesem Zeitpunkt Tumorbildung um den Darm mit beginnendem Darmverschluss, irroperabel, die gesichteten Lymphknoten alles geschwollen und Verdacht auf FIP, da ne Menge Flüssigkeit mit Schlieren in Gelb im Bauchraum... Wir mussten entscheiden die Katze einschläfern zu lassen. FIP wurde danach per Test bestätigt. PUH

Da ich nicht schlafen konnte und auch aus Sorge um den Kater habe ich die komplette Wohnung desinfiziert, alles gewaschen was irgendwie zu waschen war, die Näpfe ausgekocht, die Toiletten entleert und desinfiziert und sämtliches Spielzeug was nicht gereinigt werden konnte weg geschmissen. Ich wollte einfach jeden Coronaanstieg vermeiden und mich beschäftigen XD

Am Montag darauf, haben wir den Kater testen lassen sowohl die Titerbestimmung und auch ob er Ausscheider ist. Titer 1:25, Ausscheider negativ! Mit dem Titer hatte mir die TÄ sehr ausführlich erklärt, dass der Kater kaum noch nachweisbare Coronaviren hätte eine Infektion aber vorläge, die schon lange her ist. Vermutlich die "Infektion" weswegen er einstmals so zurück war. Wir sollten 6-8 Wochen warten bis wir wieder eine Katze dazu setzen, da die Viren doch hartnäckig in irgendwelchen Ecken lauern könnten.

Meine Frage ist jetzt, gibt es hier einen Königsweg wie lange man wartet? Die 6 Wochen sind am Donnerstag rum und wir haben ein Tier im gleichen Alter von einer Züchterin in Aussicht und Kater und auch Sohn freuen sich garantiert wenn wir wieder eine Katze mehr haben. Auf der anderen Seite warte ich lieber noch 2 Wochen? Ich habe von sofort bis 6 Monaten so ziemlich alles gelesen und weiß nicht was wohl richtig wäre. Neue Katzentoiletten habe ich bestellt, die möchte ich dann komplett austauschen.

Herzliche Grüße

Devas
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Alt 11.03.2019, 13:13   #2
Irmi_
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Ich denke, es gibt keine eindeutige Antwort. Die einen warten länger, die anderen (ich z.B.) fast garnicht.

Hast Du diesen Thread schon gesehen?
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Alt 11.03.2019, 19:49   #3
Devas
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Hallo nochmal,

Danke Irmi den Thread hatte ich gesehen. Meiner ist allerdings kein Ausscheider und der Titer recht niedrig. FIP ist so verunsichernd... brrr
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Alt 11.03.2019, 20:09   #4
Irmi_
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Hi.

Wenn er sowieso kein Ausscheider ist würde ich nicht länger zögern. Noch mal eben die ganze Wohnung wischen und gut ist's. (Normale Haushaltsreiniger reichen um die Viren zu vernichten)
Ich fände es schade, wenn Euer Katerchen länger unter der Einsamkeit leiden muss als unbedingt notwendig.

Ja, FIP verunsichert alle, weil man einfach nie irgendeine Sicherheit hat. Nicht einmal ob das, was die eigene Katze hat wirklich FIP ist. (Wenn es die trockene Form ist)

Wie lange irgendwelche Viren oder wasweißich überleben hängt sehr stark von den Umweltbedingungen ab. Man kann nicht sagen, wie lange sie wirklich überleben, aber 100% Koronafrei wird wohl nie irgendein Haushalt sein. Ich bin mir aber sicher, dass durch das Putzen am Anfang ein signifikanter Teil der Viren entfernt wurde und durch das Warten von den verbliebenen Viren kaum mehr etwas übrig sein wird.

Ich kann Euch nur raten: mauert Euch nicht ein. Lebt trotzdem.
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Alt 11.03.2019, 20:25   #5
Devas
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Hach Irmi, das tut so gut zu lesen. Der Abend bei der TÄ war wirklich furchtbar und die kleine Dame fehlt einfach. Katzen sind ja keine Goldfische sondern nehmen doch sehr aktiv am Familienleben teil.
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Alt 11.03.2019, 21:11   #6
Irmi_
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Zitat:
Zitat von Devas Beitrag anzeigen
Hach Irmi, das tut so gut zu lesen. Der Abend bei der TÄ war wirklich furchtbar und die kleine Dame fehlt einfach. Katzen sind ja keine Goldfische sondern nehmen doch sehr aktiv am Familienleben teil.
Mir, Katze Irmi und selbst meinem Freund der eigentlich gar keine Katzen haben wollte fehlt unsere Ebony auch. Ich sehe unsere kleine große Herrscherin noch immer da auf dem Tisch liegen. Ich glaube, das ändert sich auch nicht so schnell.
Aber ich weiß auch, dass von allen Katzen besonders Ebony gewollt hätte, dass ich wieder eine Freundin für Irmi suche. Und das hab ich auch getan. Gesa muss sich zwar noch an uns und Irmi gewöhnen (und wir uns an sie), aber sie bereichert uns schon jetzt. Auf ihre ganz eigene Gesa-Art.

Darum kann ich Dir nur empfehlen, wieder eine Katze oder einen Kater (was gerade besser passt) zu adoptieren.
Irmi_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.03.2019, 10:48   #7
Devas
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Wir werden am Wochenende zur Züchterin fahren und eine Kätzin adoptieren Unser Kater sucht nicht mehr so arg, aber ich gehe davon aus, dass er sich freut wieder Katzengesellschaft zu haben und nicht nur die "ollen" Dosis.

Wir hatten schon vorher mit einer Züchterin Kontakt aufgenommen und ich hoffe einfach, dass es mit dem Zusammenführen nicht vollkommen in die Hose geht... Ich bin gespannt XD
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Alt 12.03.2019, 11:00   #8
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Zitat:
Zitat von Devas Beitrag anzeigen
Wir werden am Wochenende zur Züchterin fahren und eine Kätzin adoptieren Unser Kater sucht nicht mehr so arg, aber ich gehe davon aus, dass er sich freut wieder Katzengesellschaft zu haben und nicht nur die "ollen" Dosis.

Wir hatten schon vorher mit einer Züchterin Kontakt aufgenommen und ich hoffe einfach, dass es mit dem Zusammenführen nicht vollkommen in die Hose geht... Ich bin gespannt XD
Ich freue mich sehr, dass ihr wieder vorwärts blicken könnt und euch ein neues Tier dazu holt! =) Dein Verlust tut mir sehr leid =(

Wie alt ist das katerchen denn nun? Kannst du sein Spielverhalten einschätzen (hatte er mit seiner Freundin gespielt?). Dass du eine neue Katze statt einen Kater dazu holst (wenn ich das nun richtig verstanden habe) kann nämlich leider arg ins Auge gehen =( Dachte ich sage dir das bevor es soweit ist.

lg
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Alt 12.03.2019, 11:19   #9
Devas
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Hallo, für uns war schon klar, dass wir auf jeden Fall eine 2. Katze dazu holen damit unser Kater nicht alleine bleibt. Abgestellt, hatten wir erstmal auf seinen Gesundheitszustand (Corona negativ/positiv; Ausscheider ja/nein).

Unsere verstorbene Katze war seine angebliche Schwester waren ein Herz und eine Seele, die haben sich in eine Transportbox gedrängelt und gemeinsam den Federstab erlegt.
Vom Spielen her ist er eher ein sanftmütiger, er hat auch seine dollen 5 Minuten, da wird eine Hundeball herumgeschleudert aber nicht seine Schwester. Für Kämpfe haben wir einen Backhandschuhe den er beackern kann, was er auch gerne macht, den schleppt er dann zu uns (das hat er auch so gemacht, als seine Schwester noch da war).

Mit der Züchterin haben wir das Thema auch erörtert und sie denkt, dass es passt mit den beiden. Die zwei sind in einem Alter (die neue Katze ist 1 Monat älter).
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Alt 12.03.2019, 11:26   #10
Polayuki
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Katzen ändern ihr Spielverhalten wenn sie älter werden, vor allem dann wenn sie in die Pupertät und somit Rüpelphase kommen. (Deshalb hatte ich nach dem Alter gefragt)
Wenn ihr das so abgesprochen habt dann drücke ich euch die Daumen dass alles so reibungslos funktioniert wie ihr euch das erhofft!
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Alt 12.03.2019, 12:12   #11
Devas
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Wir haben uns Gedanken gemacht, ob wir nicht einen 2. Kater dazu setzen, und haben eine Katze im gleichen Alter gefunden.
Mit den beiden hatte das mehr als gut funktioniert, aber die beiden kannten sich ja auch von Anfang an.

Die Züchterin, hat uns wirklich gut und ausführlich beraten, was passen könnte, aber ich bin doch sehr gespannt, ob wir da Flaschenbürstenalarm haben...
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