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Infektionskrankheiten Erkältungen, FIP, FIV, FeLV, ...

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 06.03.2019, 20:30
  #1
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Standard Krankheit -Ratlosigkeit

Hallo zusammen,

mein Kitten ist im Januar leider aus unbekannter Ursache gestorben. Man dachte zuerst es wäre Fip (allerdings wurde dies spälter durch Tests widerlegt )Auch meine weitere Katze ist negativ. Ich habe aber natürlich trotzdem Angst um meine zweite Katze. Könnte sie sich angesteckt haben und ist sie vielleicht auch für eine neue Katze ansteckend? Sie ist ja jetzt sehr unglücklich und allein.

Geändert von Nicht registriert (29.07.2019 um 15:10 Uhr)
 
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Alt 06.03.2019, 20:40
  #2
Quilla
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Quilla
 
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Standard

Mein Mitgefühl für euren Verlust ...

Wir haben unseren ersten Kater Lucky an FIP verloren.
Unsere Kätzin Francis war dann auch alleine, aber das war kein Dauerzustand.
Unsere TÄ meinte, dass wir nach ein paar Wochen ruhig wieder eine Katze dazu holen können (sie wusste, wir holen vom Tierschutz). Dort ist der Infektionsdruck viel höher und kein Tier getestet (also kenn ich mal nicht so).
Francis hatte sich bei Lucky nicht angesteckt (sie waren bis zum Schluss nicht separiert) bzw. bei ihr ist es Zeit ihres Lebens nie ausgebrochen.
Träger des Coronavirus sind ja der größere Teil der Katzen ohnehin und wieso die Viren irgendwann mutieren ist ja meines Wissens bis heute nicht geklärt (Stress, Immunsystem etc. steht zwar immer im Raum - aber 100 % weiss man die Ursache nicht)

Wir haben dann aus einem Tierheim Luni dazugeholt.
(die TH's die wir angeschrieben hatten, hatten alle kein Problem damit uns eine Katze zu vermitteln, wir haben ehrlich dazu geschrieben weshalb Lucky uns verlassen hatte)

Wir haben vor Lunis Einzug dann alles heiss gewaschen, geputzt, Klo's und Näpfe desinfiziert ....

Möchte dir Mut machen, ich glaube nicht, dass es eine Ansteckungsgefahr gibt, die über das normale Maß (wie es z.B. im Freigang oder Mehrkatzenhaushalt der Fall wäre) hinaus geht.
Quilla ist offline  
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Alt 06.03.2019, 23:26
  #3
Irmi_
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Grüß Dich

Vor genau zwei Wochen und einem Tag musste ich meine geliebte Ebony nach monatelanger Erkrankung an trockener FIP gehen lassen. Ich hab die Tierärztin gefragt, wie lange ich warten soll.
Sie: Ihre andere Katze ist doch die aufgeweckte, die immer andere Katzen um sich hat. Wartens Sie zwei Wochen, dann passt das schon.
Am Abend habe ich mit Ebony's Pflegestelle telefoniert, mich mit ihr auch über FIP, Wartezeiten und ihre aktuellen Pflegis unterhalten. Das war mir klar, dass wieder eine Katze von ihr zu mir kommen wird. Seit Sonntag ist Gesa bei uns.

Unterm Strich gibt es so gut wie überall Coronaviren. Man wird sie niemals los. Deshalb will ich mich nicht verrückt machen und Irmi nicht kätzische Gesellschaft vorenthalten.
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Alt 07.03.2019, 14:18
  #4
Irmi_
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Irmi_
 
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Vor ziemlich langer Zeit, noch bevor das Virus bei Ebony mutiert ist, hatten wir mit Irmi einen Bluttest bei dem einige Antikörper gegen das Coronavirus gemessen wurden. (Ebony übrigens auch) Aber das sagt für sich alleine garnichts aus.

Seitdem habe ich nichts testen lassen. Egal ob Irmi ausscheidet oder nicht, für unser Leben ist das nicht von Belang. Auch sehr viele Katzen in deren Umfeld kein FIP war haben einen teilweise bemerkenswert hohen Antikörpertiter. Ohne dass jemals etwas passiert.

Geändert von Irmi_ (07.03.2019 um 14:28 Uhr)
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Alt 07.03.2019, 14:23
  #5
Totti
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Wir hatten Ende 2017 2 Kater aus dem Tierheim geholt. Einer war groß und kräftig, der andere wesentlich kleiner. Es wurde vermutet, dass es Brüder wären. Sie verstanden sich auch gut.
Mit dem Kleinen mussten wir dann häufig zum Tierarzt, bis die Diagnose FiP feststand. Leider mussten wir ihn schon nach 2 Wochen gehen lassen.
Von Seiten der Tierärztin erhielten wir keinerlei Richtlinien, wie wir uns verhalten sollten, was den Großen anging. Sie meinte, er hätte das Virus sicher auch und da könne man nur hoffen, dass sein Immunsystem besser ist als das seines Bruders.
Wir haben also nichts gemacht und auch keine Tests durchführen lassen.
Und bisher sieht alles gut aus und wir hoffen, dass es so bleibt.
Also mach dich nicht verrückt!
Fip scheint mir eine Art Lotteriespiel zu sein. Wenn das Coronavirus (das bei den meisten Katzen ohnehin vorhanden ist) mutiert, kann es jede Katze treffen.
Totti ist offline  
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Alt 07.03.2019, 14:28
  #6
tigerlili
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Mein Beileid, eine Katze an FiP zu verlieren ist schrecklich!

Mit Ausscheiden meinst Du über Kot, ja? Da bin ich ehrlich gesagt nicht so im Thema. Vielleicht hat jemand noch mehr dazu zu schreiben. Die meisten Tierschützer die ich kenne, testen auf FIV und FELV, aber nicht auf Corona im Blut. Es sagt auch nichts aus, wenn je eine Katze einen Coronatiter hat.

Schau doch mal bei den Notfellchen, ich denke da findet sich eine Partnerin für Deine Kleine!
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Alt 07.03.2019, 14:30
  #7
Irmi_
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Zitat:
Zitat von Totti Beitrag anzeigen
Fip scheint mir eine Art Lotteriespiel zu sein. Wenn das Coronavirus (das bei den meisten Katzen ohnehin vorhanden ist) mutiert, kann es jede Katze treffen.
Das ist es. Allerdings trifft es die, die eh schon krank sind wahrscheinlicher. Meine Ebony war durch die viel zu frühe Trächtigkeit auch körperlich etwas zurück geblieben.
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Alt 07.03.2019, 14:39
  #8
Irmi_
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Ach so: wenn ich heute Abend wenn ich heim komme noch fit genug bin, werd ich noch mehr dazu schreiben. Ich hab da einiges recherchiert.

Meine persönliche Quintessenz daraus schon vorab: die allermeisten Katzen haben in ihrem Leben Kontakt zum Coronavirus. Es ist überall und wir werden es leider nie weg bekommen (auch das haben Leute schon versucht). Mal scheiden Tiere aus und mal nicht. Was bringt ein Test darauf?
Irmi_ ist offline  
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Alt 07.03.2019, 15:09
  #9
tigerlili
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Zitat:
Zitat von Irmi_ Beitrag anzeigen
Ach so: wenn ich heute Abend wenn ich heim komme noch fit genug bin, werd ich noch mehr dazu schreiben. Ich hab da einiges recherchiert.

Meine persönliche Quintessenz daraus schon vorab: die allermeisten Katzen haben in ihrem Leben Kontakt zum Coronavirus. Es ist überall und wir werden es leider nie weg bekommen (auch das haben Leute schon versucht). Mal scheiden Tiere aus und mal nicht. Was bringt ein Test darauf?
Super, mach mal. Meine Niki hatte damals, als ich sie vor 13 Jahren aus Mitleid aufnahm, einen Coronatiter von 400 und war sehr krank. Wässriger Durchfall. Ich hatte keine Ahnung und meine Tierärztin sagte mir, sie stirbt und die anderen werden es auch tun. was soll ich sagen? Alle sind noch da.


Also ich würde eine unserer Katzen in einem solchen Fall dorthin geben.
Kannst ja mal bei mir in die Signatur klicken, vielleicht verliebst Du Dich in eins unserer Notfellchen?
tigerlili ist offline  
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Alt 07.03.2019, 15:37
  #10
Freewolf
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Woher wisst ihr dann, dass sie ausscheidet, wenn der Titer nicht bestimmt wurde?
Freewolf ist offline  
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Alt 07.03.2019, 16:45
  #11
tigerlili
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Ja, genau. Das sind 2 verschiedene Tests. Ich hab unsere Katzen noch nie auf Corona im Kot testen lassen. Ist natürlich was Anderes, wenn man ein Tier verloren hat....
tigerlili ist offline  
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Alt 07.03.2019, 16:51
  #12
Freewolf
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Du kannst auch nach einem Tier schauen, dass ebenfalls Ausscheider ist. Aber im Grunde, wie andere schon sagen, kamen mind. 80% der Katzen damit schon in Kontakt,.
Freewolf ist offline  
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Alt 07.03.2019, 19:37
  #13
Allesamt
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Allesamt
 
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Meine Katzen (aus dem Tierschutz) hatten nach dem Einzug 2017 Durchfall.
Bei der Kotprobe kam raus, dass sie Corona-Ausscheider sind.
Auch bei einer Kontrollprobe nach ein paar Wochen wurde Corona nachgewiesen.
Beide sind etwas anfällig, aber nach wie vor fit und munter.
Allesamt ist offline  
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Alt 07.03.2019, 20:14
  #14
Irmi_
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Zitat:
Zitat von Charlotte1995 Beitrag anzeigen
Habe einfach nur Angst, dass es dann hinterher quasi meine Schuld ist, weil ich die zweite Katze mutwillig mit dem Virus infiziere und sie hinterher vielleicht dran stirbt ...bin momentan echt paranoid, diese Krankheit macht mir SOO Angst.
Gegen Angst hilft, sich über den Gegner zu informieren. Also los:

Vorab: Ich kenne Deinen Wissensstand (und den etwaiger stiller Mitleser) nicht, darum verzeiht mir bitte, wenn ich etwas erkläre, das schon bekannt ist.

Das Feline Coronavirus (FECoV) ist ein relativ harmloses Virus, das leichte Durchfallerkrankungen bei Katzen auslösen kann. Gesunde Tiere können das problemlos selbst wieder in den Griff bekommen.
Erst wenn das Coronavirus innerhalb der Katze mutiert, kommt es zur Feline Infektiöse Peritonitis - kurz FIP.
Das mutierte Virus kann nicht von Tier zu Tier übertragen werden, deshalb hat sich Cali nur mit FECoV infiziert, nicht aber mit FIP.

Was lässt das Virus mutieren?
Nach Aussage meiner Tierärztin und diverser Internetquellen müssen da immer mehr Puzzleteile zusammenkommen, so dass es wahrscheinlicher wird, dass das Virus mutiert.
Die Faktoren, die ich kenne sind:
- Schlechter Körperlicher Zustand (z.B. schlechtes Immunsystem oder grundsätzlich schlechter Allgemeinzustand des Tieres)
- Stress (das kann z.B. ein Umzug sein, eine neue Katze, eine Operation, Stress durch Langeweile, Rolligkeit,...)
- das Vorhandensein von vielen FECoV (die potentiell mutieren können)
- ...
- ...

Kurz zur Diagnosestellung FIP:
Eine feuchte FIP (also mit Flüssigkeitsansammlung, zumeist im Bauchraum) kann man einigermaßen sicher diagnostizieren, indem man die Ergussflüssigkeit untersucht. Trotz allem sind alle Untersuchungsmöglichkeiten nicht hundertprozentig sicher.
Eine trockene FIP kann man nicht diagnostizieren. Es gibt einfach nichts, das man untersuchen könnte, denn die Antikörper, die man nachweisen kann können beides betreffen: FECoV und FIP. (Es gab also bei meiner toten Katze Ebony keine Möglichkeit zu beweisen, dass sie FIP hat.
Darum - liebe mehr oder minder stille Mitleser - ist die Diagnose trockene FIP immer eine Ausschlussdiagnose,die gestellt wird wenn man sonst nichts findet. Wenn Euer Tierarzt nur schnell die Katze anschaut, sagt "die hat FIP, müsst ihr einschläfern" hat er seinen Job nicht gemacht. Bitte sucht Euch dann jemand kompetenteres, der sich bemüht alles andere, das für das jeweilige Krankheitsbild in Frage kommt auszuschließen.

Der Antikörpertiter: Hier wird bestimmt, wie viele Antikörper geben die beiden Virus"Arten" im Blut sind. Das Einzige, was man sicher daraus ableiten kann ist, ob eine Katze schon mal mit FECoV in Berührung gekommen ist.

Ob eine Katze gerade FECoV ausscheidet kann man am Kot untersuchen.

Wie viele Tiere sind eigentlich FECoV positiv?
Auf Wikipedia habe ich gefunden: 90% aller Tierheimkatzen.

Irgendwo (ich glaube, es war GB) hat man einmal versucht, Kätzchen FECoV-frei aufzuziehen, um dieser Krankheit endlich den gar aus zu machen. Also bereits wenige wochen alte Winzlinge von der Mutterkatze getrennt und absolut steril versucht aufzuziehen. Es hat nicht geklappt. Bereits mit 12 Wochen Alter konnte man bei fast allen Antikörper nachweisen.

Jetzt noch ein paar Links, dann kannst Dir selbst ein Bild machen:
https://www.katzen-fieber.de/fip-fel...eritonitis.php (finde ich sehr empfehlenswert, da mit Quellenangaben)
http://www.abcdcatsvets.org/wp-conte.../FS_FIP_DE.pdf
https://www.anicura.at/wissensbank/k...ip-bei-katzen/


FIP ist übel. Wirklich übel. Es kann jeden treffen. Denn fast alle Katzen tragen das Virus, das mutieren kann in sich.
Trotzdem wagen wir es, immer wieder neue Tiere aufzunehmen, zu vergesellschaften, mit ihnen umzuziehen und was weiß ich.
Denn das ist das Leben, wir müssen das Risiko eingehen, jemanden zu verlieren, damit wir ihn lieben können.

Liebe Charlotte1995, wenn Du jetzt das Risiko eingehst, eine neue Katze in Euer Leben zu nehmen, zeugt das für mich von innerer Stärke.
Irmi_ ist offline  
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Alt 07.03.2019, 20:47
  #15
Quilla
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Lucky hatten wir fast 10 Jahre (mit 4 bekommen - mit 14 brach FIP aus) - es war kein Umzug, er war nicht krank vorher, es ist bis heute rätselhaft, was die Mutation ausgelöst hat.

Selbst wenn man die potentielle neue Katze vorher negativ testet, kann man nicht sicher sein, dass sie keinen Kontakt mit dem Virus hatte.

>>> was ich damit sagen will, du musst keine Angst haben, dass deine Katze die Neue ansteckt, denn aller Wahrscheinlichkeit hatte die Neue sowieso schon Kontakt mit dem Corona-Virus


Ich verstehe, wie sehr du eine Wiederholung dessen was passiert ist, vermeiden willst.
FIP ist grausam - aber eine Garantie gibt es bei dieser Krankheit ohnehin nicht.

Schlaf noch ein paar mal drüber.
Quilla ist offline  
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Alt 08.03.2019, 11:12
  #16
doppelpack
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doppelpack
 
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Die entscheidende Frage ist eigentlich, ist sie Dauerausscheiderin oder nicht. Dann wäre der Infektionsdruck für das neue Tier auch recht hoch.

Es gibt aggressive Stämme, das kannst du vorher nicht wissen (das wüsstest du ehrlich gesagt erst dann, wenn die neue Katze daran auch erkrankt].

Viele Tierschutzkatzen sind negativ, aber viele Orgas testen erst gar nicht.

Im Endeffekt sind beide Sichtweisen vertretbar.
doppelpack ist offline  
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Alt 08.03.2019, 11:36
  #17
Irmi_
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Doppelpack, alle Orgas die ich kenne testen nicht, da sie es als - O-Ton! - sinnlos erachten.

Grundsätzlich kann man Infektionsdruck am Besten reduzieren indem man vernünftig putzt. Nicht nur bei FECoV. Es ist es auch sehr hilfreich, reichlich Katzenklos zu haben. (Ist sowieso hygienischer.)
Persönlich bin ich der Meinung, dass man damit schon einiges wett machen kann.
Irmi_ ist offline  
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Alt 08.03.2019, 11:52
  #18
doppelpack
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Ja, so gehen die Meinungen auseinander, da muss man sich letztlich durchfragen, wie das die einzelnen Tierheime usw. handhaben.
Meine sind ja alle aus dem Tierschutz und (negativ) getestet.
doppelpack ist offline  
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Alt 08.03.2019, 23:05
  #19
Quilla
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Quilla
 
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Sind hier dann wohl wirklich "Provinz-Tierheime", denn die Katzen werden nicht mal auf FIV und FelV getestet, geschweige denn Corona.

Standard ist (bei 3 TH's von denen ich in der Umgebung bisher Katzen hatte):
- kastriert
- geimpft
- entwurmt (bzw. Parasitenbehandlung)
- gechippt
- Ausgangsuntersuchung vom TA kurz vor Übernahme (ich sag mal, das ist ein Check "auf Sicht")

Gemacht wurde bei den Katzen ansonsten halt "das nötigste" - also wenn bei der Eingangsuntersuchung Zahnschäden etc. sind, wird das natürlich gemacht, aber keine tiefergehenden Untersuchungen, teure Blutbilder o.ä. ... (ausser es liegt definitv ein sichtbar schlechter Allgemeinzustand vor) ... das können hier viele TH's finanziell einfach nicht mehr stemmen.

Leider ist Bayern das einzige Bundesland (jedoch eines der "reichsten"), das die Zuschüsse für die Tierheime als "Bagatell-Zuschüsse" vor Jahren komplett gestrichen hat.

(deshalb war mein erster Stopp nach Übernahme der Katzen vom TH immer bei unserer TÄ für ein großes Blutbild und Checkup, bevor sie das erste Mal in die Wohnung kam)
Quilla ist offline  
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Alt 09.03.2019, 01:11
  #20
Irmi_
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Das kenne ich so ähnlich wie Du, Quilla. Allerdings werden hier Katzen noch nicht Mal automatisch gechippt. Und Katzen unter 6 Monaten werden standardmäßig unkastriert vermittelt.
Irgendein Test auf FIP? Nicht im Budget.
Allerdings gibt es da meiner Meinung nach wichtigere Dinge, für die man Geld ausgeben könnte.
Irmi_ ist offline  
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