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Infektionskrankheiten Erkältungen, FIP, FIV, FeLV, ...


Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.

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Alt 11.05.2018, 10:16   #1
SteffGo
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Standard Infektanfälligkeit und überall dicke Lymphknoten

Hallo zusammen,

ich habe Ende März zwei süße Katzen (ca. 1 J. und 1,5 J.) aus dem spanischen Tierschutz adoptiert. Die KLeine macht mir ganz große Sorgen. Ich hoffe jemand von euch hat einen Tipp für mich.

In der ersten Woche hat die kleine angefangen zu Niesen und schwer zu atmen, bin dann direkt zu Tierarzt. Sie hat Antibiotika bekommen und beide Katzen noch einen Spot-on gegen Ohrmilben.

Die Erkältung ging dann schnell weg. EInen Tag Nach Ende der Gabe der ANtibiotikumtabletten mussten wir mit Panacur anfangen, da sie auch noch Giardien mit angeschleppt hatten...die haben wir Gott sei dank direkt besiegen können, 2 Wochen später waren Sie lt. Test der Uni Gießen Giardienfrei.

Eine Woche nach Ende der Giardienbehandlung fing die Kleine wieder an zu Niesen. Diesmal war sie nicht so heiser, aber sie würgte beim Essen und die Lymphknoten am Hals waren riesengroß. Ab zum Tierarzt: Eitrige Rachenentzündung. Nochmals Antibiotika, diesmal aber eine 14-tg. Depotspritze.

Eine Woche später war mittlerweile zwar die Rachenenzündung weg, aber die Lymphknoten sind geblieben. Nicht nur am Hals, sondern auch hinten an den Knien sind sie geschwollen! Also nochmal zum Tierarzt: Großes Blutbild mit dem Ergebnis: Alles unauffällig, FIV, FelV und FIP negativ. (DIe Katzenkrankheiten wurden im Januar bei der Orga schonmal negativ getestet).

Jetzt hat sie Zylexis gespritzt bekommen und zusätzlich ein Darmgel von VetConcept, was sie aber nicht frisst. Sollten die Schwellungen in einer Woche nicht weg sein, müssen ihr Lymphknoten entnommen werden, um diese dann ins Labor zu schicken.

Die Spritze hat sie vor zwei Tagen bekommen und ich fühle noch immer die Schwellung der Lymphknoten, also noch keine Verbesserung. Ich muss jedoch dazu sagen, dass sie ansonsten super fit ist. Isst wie ein großer und springt rum, spielt, etc. Macht überhaupt gar keinen kranken Eindruck.

Da die ganzen Katzenkrankheiten ausgeschlossen wurden... WAS kann das bloß sein? Die Tierärztin ist wirklich besorgt dass es irgendwas schlimm infektiöses ist, zumal alle Lymphknoten geschwollen sind.

Hatte jemand sowas schonmal.. ein Tier was Infektanfällig ist und dicke Lymphknoten hat OHNE FIV oder FelV oder FIP zu haben? Kann es nicht einfach sein, dass sie aufgrund des Stresses (26 Std. Transport von Spanien, kälteres Wetter in Deutschland, neuer Mitbewohner etc.) einfach etwas anfällig "war" und nun die Lymphknoten einfach länger zum Abschwellen brauchen?

Vielleicht hat ja jemand noch eine Idee, ich hab nämlich keine
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Alt 11.05.2018, 12:40   #2
Maiglöckchen
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Maiglöckchen
 
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Möglicherweise ist Deine Katze bislang nur falsch behandelt worden. Daher lies Dir bitte das mal durch:

FAQ - Atemwegsinfektionen, Erkältungen, Katzenschnupfen & Co.

Da erfährst Du unter anderem, warum Convenia (das Depot-AB) bei Erkrankungen aus dem Katzenschnupfenkomplex ziemlicher Mist ist.
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Alt 11.05.2018, 13:45   #3
SteffGo
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Vielen Dank, sehr interessant. Dann ist sie ggf. sogar 2x falsch behandelt worden.

Das erste Antibiotikum war nämlich Amoxicillin. Das zweite bei der Rachenentzündung beim Nottierarzt war dann Convenia, wo meine Stamm-Tierärztin auch nicht ganz von angetan war. Mir wurde zu einer dritten Antibiotikumgabe geraten, welches ich abgelehnt habe. Den Erreger wollte man nämlich nicht erst bestimmen lassen, und in meine kleine Katze das dritte Antibiotikum innerhalb von 1,5 Monaten zu stopfen widerstrebt sich mir eigentlich. Daraufhin hat sie dann jetzt das Zylexis bekommen.

Zumal in dem Link steht, dass das Convenia sogar mehrere Monate noch im Körper rumschwirrt. Da stellt sich doch dann erst recht die Frage ob eine weitere Antibiotikumgabe dann so sinnvoll ist.

Ich habe wirklich Angst, dass es irgendwas ganz schlimmes ist. Sie hat ja sonst keine Beschwerden, außer die Infektanfälligkeit. Aber was nicht ist kann ja noch kommen.

Mir tut es auch leid für die Kleine wenn ihr dann tatsächlich unter Sedierung die Lymphknoten zwecks Probe entnommen werden müssen. Aber ist man da dann nicht auf der Sicheren Seite?
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Alt 11.05.2018, 21:05   #4
Maiglöckchen
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Bevor ich Proben aus den Lymphknoten entnehme, würde ich erst einmal eine Erregerbestimmung im Rachen machen lassen, im Moment macht das natürlich wenig Sinn.

Ich würde erst mal so weiter verfahren und das Immunsystem stärken, aber sobald sich wieder ein Infekt zeigt, würde ich, wie von FrauFreitag beschrieben, vorgehen.

Du bist ja jetzt durch den Link gut gebrieft

Ich persönlich lehne Convenia für meine Katzen grundsätzlich ab, egal, ob es indiziert ist oder nicht, eben weil man es nicht absetzen kann, wenn Unverträglichkeiten auftauchen. So lange man es irgendwie schafft, Tabletten in die Katze zu bekommen, würde ich immer diesen Weg vorziehen.

Geändert von Maiglöckchen (11.05.2018 um 21:07 Uhr)
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Alt 11.05.2018, 21:37   #5
Annemone
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Annemone
 
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Zitat:
Zitat von Maiglöckchen Beitrag anzeigen
Ich persönlich lehne Convenia für meine Katzen grundsätzlich ab, egal, ob es indiziert ist oder nicht, eben weil man es nicht absetzen kann, wenn Unverträglichkeiten auftauchen. So lange man es irgendwie schafft, Tabletten in die Katze zu bekommen, würde ich immer diesen Weg vorziehen.
Die meisten ABs kann man auch spritzen. Auch das wäre eine Alternative.
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Alt 07.06.2018, 00:41   #6
FrauFreitag
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amoxicillin wird von einigen ärzten sehr gerne gegeben bei felinen atemwegserkrankungen, weil es bakterizid (und nicht "nur" bakteriostatisch) wirkt. ABER: es wirkt eben nicht und nie gegen mykoplasmen, gegen chlamydien wirkt es (als einziges! antibiotikum seiner wirkstoffgruppe, der beta-laktame - warum konnte mir noch keiner erklären, da ... egal an dieser stelle ) in der regel, bei bordetellen und pasteurellen sind die resistenzlagen mitunter nicht mehr so dolle.

als erste wahl gilt es bei keinem dieser vier primärerreger, die auf bakterieller seite alleinig als auslöser in frage kommen, allenfalls noch bei pasteurellen.

convenia wirkt, wenn überhaupt, im idealfall von vornherein NUR gegen pasteurellen, ist deshalb die 127. wahl, wenn überhaupt, bei felinen atemwegskrankheiten OHNE bekannte erreger. sprich - dilettantentum.

wie sind die symptome jetzt?
bitte kürze mir das alles nochmals: wann welche symptome, welche medikamente und wie lange in welcher dosierung etc..
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Alt 24.08.2018, 11:29   #7
SteffGo
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Sorry, gerade erst gelesen!

Gekürzte Version plus neue Erkenntnisse:

-März (nach Ankunft): Erkältung, Amoxicillin Spritze + 10 Tage Tabletten
-April: Eitrige Rachenenzündung mit dicken Lymphknoten: Convenia
-Ende April: Immer noch dicke Lymphknoten ÜBERALL, sonst keine
Auffälligkeiten, sämrliche Blutwerte in Ordnung
-18.Mai: Lymphknoten Entnahme, Ergbnis: "Entzündung", nichts tumorröses
o.ä.
-Juni: Schweres Atmen in Ruhephase mit Niesen und leichtes Röcheln, hört sich
eher so an als ob sie was in der Nase hat, dazu aber schwere
Flankenatmung. Diese "Anfälle" kamen sporadisch 2 mal vor
- Juni: Röntgenbild: Verschattung eines Lungenflügels, auf dem anderen
waren deutlich Tamblines zu sehen, unter Cortison Depot ist
Verschattung deutlich zurückgegangen und Anfälle nicht mehr
aufgetreten
-Juli: BAL in der TK, "chronische eitrig-Katharrische Entzündung", keine
Bakterien o.ä.. Diagnose: felines Asthma.
-seither inhalieren wir alle 12 Stunden mit dem Areokat das Medikament
Flutide 250

Ich suche dennoch nach dem Zusammenhang zwischen der anfänglichen Infektanfälligkeit , der generalisierten Lymphknotenschwellung und dem Asthma... Meine TÄ sagt es gäbe keinen...
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Alt 06.09.2018, 09:57   #8
SteffGo
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Update:

Beide Katzen waren stark Erkältet mit einem tränenden Auge. Erst die kleine, über die der Thread erstellt wurde, 5 Tage später dann die Große (sogar mit Fieber), die bisher verschont wurde von fast allem (zu Anfang hatte sie Girardien und Ohrmilben, das haben wir schnell in den Griff bekommen).

Abstrich vom Auge der Großen: Positiv auf Herpes. Tierärztin geht stark davon aus, dass unser kleines Sorgenkind das ebenfalls hat, zumindest wird jetzt mal ein Schuh aus der ganzen Geschichte. Zwar wurde bei der BAL der kleinen negativ auf Calici und Herpes getestet, aber das soll lt. TÄ nichts heißen. Sie meinte das Asthma wäre ggf. "nur" ein Begleitsymstom?

Ich soll jetzt neben dem Inhalieren mit der Kleinen beiden Katzen 2 mal am Tag dauerhaft L-Lysin füttern und das Immunsystem pushen. Das mache ich seit ein paar Tagen mit Katzenkralle, in der Hoffnung dass das war bewirkt.

Nun muss ich mich erstmal neu einlesen...
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Alt 06.09.2018, 16:02   #9
FrauFreitag
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Zitat:
Zitat von SteffGo Beitrag anzeigen
-März (nach Ankunft): Erkältung, Amoxicillin Spritze + 10 Tage Tabletten
-April: Eitrige Rachenenzündung mit dicken Lymphknoten: Convenia
-Ende April: Immer noch dicke Lymphknoten ÜBERALL, sonst keine
Auffälligkeiten, sämrliche Blutwerte in Ordnung
-18.Mai: Lymphknoten Entnahme, Ergebnis: "Entzündung", nichts tumoröses
o.ä.
-Juni: Schweres Atmen in Ruhephase mit Niesen und leichtes Röcheln, hört sich eher so an als ob sie was in der Nase hat, dazu aber schwere
Flankenatmung. Diese "Anfälle" kamen sporadisch 2 mal vor
- Juni: Röntgenbild: Verschattung eines Lungenflügels, auf dem anderen
waren deutlich Tamblines zu sehen, unter Cortison Depot ist
Verschattung deutlich zurückgegangen und Anfälle nicht mehr
aufgetreten
-Juli: BAL in der TK, "chronische eitrig-Katharrische Entzündung", keine
Bakterien o.ä.. Diagnose: felines Asthma.
-seither inhalieren wir alle 12 Stunden mit dem Areokat das Medikament
Flutide 250

Ich suche dennoch nach dem Zusammenhang zwischen der anfänglichen Infektanfälligkeit , der generalisierten Lymphknotenschwellung und dem Asthma... Meine TÄ sagt es gäbe keinen...
So ein Bullshit, mit Verlaub.

Wir haben - zwei sehr junge Katzen, die hochgradige Erkältungssymptome zeigen, nicht korrekt mit Antibiose behandelt wurden und insofern sehr wahrscheinlich ständige Rezidive hatten. Und eine EITRIGE Entzündung in der BAL - das soll jetzt felines Asthma sein? Wow.

1.) Amoxicillin mit Clavulansäure ist insofern ok, weil es bakterizid und nicht "nur" bakteriostatisch wirkt. Was bakterielle Primärerreger angeht, gibt es vier bei felinen Atemwegskrankheiten: Mykoplasmen, Chlamydien, Bordetellen, Pasteurellen. Besagtes AB wirkt NICHT und NIE gegen Mykoplasmen, was Bordetellen und Pasteurellen angeht ist es auch nicht mehr so dolle, siehe Vetpharm:

2.) Zehn Tage? Viel zu kurz. In der gängigen Literatur werden für jeden einzelnen der in Frage kommenden Primärerreger drei Wochen (!) als Mindestdauer empfohlen, siehe Hartmann, Tabelle S. 81: https://books.google.de/books?id=gQA...0katze&f=false
Danach kam es zu einem Rezidiv - das ist ein klares Rezidiv, wenn die Krankheit innerhalb von ein, zwei Wochen genau so wieder da ist. Das sollte einem Tierarzt auch Aufschluss geben, dass etwas FALSCH gelaufen ist (falscher Wirkstoff, Eingabefehler, falsche Dosierung, unzureichende Dauer).

3.) Convenia - grundfalsch als blinde Antibiose bei felinen Atemwegskrankheiten. Wirkt NUR gegen Pasteurellen im Idealfall, ergo nur gegen EINEN (!) von VIER (!) möglichen bakteriellen Erregern. Einmal abgesehen davon: Wenn die Katze Tabletten nimmt, wieso dann Convenia? Hat Dir wer gesagt, dass es 60 Tage im System bleibt (davon mindestens 40 unter der Wirkkonzentration, sprich: es schwirrt halt noch rum, bewirkt aber nichts mehr, wenn es überhaupt was bewirkt hat vorher - das ist für Resistenzbildungen sehr günstig, weil es triggert) und dass es Todesfälle bei Unverträglichkeiten gab (einmal drin bleibt es drin, es gibt im Falle einer Unverträglichkeit keine Möglichkeit, den Wirkstoff auszubremsen/aufzuheben)? Steht im übrigen auch so im englischsprachigen Beipackzettel, kannst Du googeln. Convenia ist vom Wirkspektrum her absolut nicht einzigartig, es gibt hier zig andere Antibiotika, die ein ähnliches/gleiches Wirkspektrum haben, aber abgesetzt werden können, wenn sie nicht vertragen werden. Gehört für mich zu der Aufklärungspflicht des Tierarztes.

4.) ALLE Anzeichen einer Infektion, nicht besonders kompetent ausgewählte bzw. durchgeführte Antibiose und dann - Lymphknotenbiopsie? Da bin ich ehrlicherweise fast vom Stuhl gefallen. Macht das Dein HNO-Arzt auch, wenn das erste AB nicht wirkt?

5.) ALLE Anzeichen einer fetten Infektion und dann nach einem Röntgenbild, das nach einer Lungenentzündung aussieht, CORTISON?!! Fail, fettes Fail. Siehe FAQ, wurde Dir oben schon verlinkt.

6.) Die Ergebnisse der BAL würde ich gerne sehen. Wurde auf ALLE Bakterien getestet? Was steht da genau drin? Stell das mal ein.

Geändert von FrauFreitag (06.09.2018 um 16:23 Uhr)
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Alt 06.09.2018, 16:17   #10
FrauFreitag
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Zitat:
Zitat von SteffGo Beitrag anzeigen
Update:

Beide Katzen waren stark Erkältet mit einem tränenden Auge. Erst die kleine, über die der Thread erstellt wurde, 5 Tage später dann die Große (sogar mit Fieber), die bisher verschont wurde von fast allem (zu Anfang hatte sie Girardien und Ohrmilben, das haben wir schnell in den Griff bekommen).

Abstrich vom Auge der Großen: Positiv auf Herpes. Tierärztin geht stark davon aus, dass unser kleines Sorgenkind das ebenfalls hat, zumindest wird jetzt mal ein Schuh aus der ganzen Geschichte. Zwar wurde bei der BAL der kleinen negativ auf Calici und Herpes getestet, aber das soll lt. TÄ nichts heißen. Sie meinte das Asthma wäre ggf. "nur" ein Begleitsymstom?

Ich soll jetzt neben dem Inhalieren mit der Kleinen beiden Katzen 2 mal am Tag dauerhaft L-Lysin füttern und das Immunsystem pushen. Das mache ich seit ein paar Tagen mit Katzenkralle, in der Hoffnung dass das war bewirkt.

Nun muss ich mich erstmal neu einlesen...
Trotzdem die BAL nichts ergeben hat, scheinbar (würde ich gerne nochmals lesen, wie schon geschrieben), setze ich nach dieser Vorgeschichte ein großes Fragezeichen hinter die Asthma-"Diagnose".

Warum? Felines Asthma ist sehr viel seltener, statistisch, als feline Atemwegsinfektionen. Dann - die Katze wäre alterstechnisch ein absoluter statistischer Ausreißer, normalerweise tritt es im Alter von 3 bis 8, 9 Jahren auf. Und dann: DIESE Vorgeschichte! Außerdem - felines Asthma ist eine chronische Erkrankung. Wie alle chronischen Erkrankungen kommt es nicht und ist da von 0 auf 100, sondern es schleicht sich ein und wird stetig, aber langsam schlimmer. Viele Katzenhalter verwechseln felines Asthma anfänglich mit dem Hochwürgen von Haarballen, weil es alle paar Tage mal der Fall ist - habe ich bei meiner ersten Asthmakatze (ich habe jetzt die 2.) auch getan, BEVOR ich mich damit auskannte, vor circa zehn Jahren. Bei Euch war es aber eben von jetzt auf gleich da und richtig gravierend - welche chronische Erkrankung schafft das? Wo gibt es das bei Asthma?

Und jetzt soll Asthma doch vielleicht eine Begleiterscheinung sein? Wie das? Entweder man hat Asthma oder nicht - halbschwanger gibt es auch nicht. NATÜRLICH kann es sein, dass Deine Katze beides hat, eine Atemwegsinfektion UND felines Asthma. Rechne Dir mal die Wahrscheinlichkeiten aus bei all den oben genannten Punkten.

Nächster Faux-pas der Ärztin: Augenabstrich, Herpes positiv. Und jetzt? Für Bindehautentzündungen sind in 99,9% der Fälle Herpesviren, Mykoplasmen und/oder (!) Chlamydien verantwortlich (deshalb machen Augenfachtierärzte in der Regel auch gar keinen Abstrich, weil man mit einem lokalen Herpesvirostatikum wie z.B. Virgan und einem lokalen Antibiotikum, das beide Bakterien abdeckt wie z.B. Gent-Ophtal, so gut wie alle Bindehautentzündungen innerhalb kürzester Zeit in den Griff bekommt; bei Mischinfektionen muss man eh beide Präparate geben, wenn nur Herpes da ist, sollte man ein lokales AB geben, um Sekundärinfektionen zu vermeiden und im Falle einer rein bakteriellen Infektion - nun ja, 17 Euro für Virgan umsonst ausgegeben). Ob einseitig oder beidseitig hat hier keinen Einfluss auf die Diagnostik bzw. ist kein treffsicheres Anzeichen für einen bestimmten Erreger (entgegen dem, was viele behaupten - kann sowohl bei Herpes als auch bei den Bakterien so auftreten). Ok, also Herpes am Auge, das muss behandelt werden.

Was schließt Deine Ärztin jetzt daraus? Dass Herpes auch in den Atemwegen ist, sein muss? Herpes KANN in den oberen Atemwegen sein - ein positiver Abstrich am Auge ist dafür aber kein Beweis. Was in den Augen ist, muss nicht auch in den Atemwegen sein, obschon beide Krankheitsbilder/Infektionen zum Katzenschnupfenkomplex gehören. Falls sie jetzt aber darauf schließt, dass Herpes auch in den Atemwegen ist (wovon ich ausgehe, weil Du schreibst, dass jetzt endlich ein Schuh draus wird): Herpes in den unteren Atemwegen ist EXTREM selten bei Katzen, es wurde nur bei einer Handvoll Katzen nachgewiesen. Ich selbst kenne exakt EINE.
Siehe auch:
https://books.google.de/books?id=ZBo...rzinek&f=false
Seite 108
https://books.google.de/books?id=gQA...rtmann&f=false
Seite 67 - "OBERE Atemwege"
Hier das gleiche:
https://www2.vet.cornell.edu/departm...ory-infections

Im letzten Link wird auch das hier angesprochen:
"While lysine supplementation is sometimes recommended, this treatment is quite controversial. Several studies suggest that lysine supplementation is not effective and may actually worsen symptoms and promote shedding of the virus."

Heißt: L-Lysin ist kontrovers diskutiert bei Herpes, es wird vermutet, dass es nicht effizient ist und die Symptome verschlechtern kann als auch das Viruswachstum anregen - siehe auch hier in deutscher Sprache und ziemlich aktuell:
https://vetline.de/fhv-1-infektion-d...50/3252/94727/

Hier sind einige ganz klare Fehler gelaufen - wenn das alles derselbe Tierarzt war, würde ICH an Deiner Stelle die Kompetenz in Frage stellen und mich nach mindestens einer kompetenten Zweitmeinung umsehen.

Geändert von FrauFreitag (06.09.2018 um 16:21 Uhr)
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Alt 10.09.2018, 08:56   #11
SteffGo
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So ein Bullshit, mit Verlaub.

Wir haben - zwei sehr junge Katzen, die hochgradige Erkältungssymptome zeigen, nicht korrekt mit Antibiose behandelt wurden und insofern sehr wahrscheinlich ständige Rezidive hatten. Und eine EITRIGE Entzündung in der BAL - das soll jetzt felines Asthma sein? Wow.

1.) Amoxicillin mit Clavulansäure ist insofern ok, weil es bakterizid und nicht "nur" bakteriostatisch wirkt. Was bakterielle Primärerreger angeht, gibt es vier bei felinen Atemwegskrankheiten: Mykoplasmen, Chlamydien, Bordetellen, Pasteurellen. Besagtes AB wirkt NICHT und NIE gegen Mykoplasmen, was Bordetellen und Pasteurellen angeht ist es auch nicht mehr so dolle, siehe Vetpharm:

2.) Zehn Tage? Viel zu kurz. In der gängigen Literatur werden für jeden einzelnen der in Frage kommenden Primärerreger drei Wochen (!) als Mindestdauer empfohlen, siehe Hartmann, Tabelle S. 81: https://books.google.de/books?id=gQA...0katze&f=false
Danach kam es zu einem Rezidiv - das ist ein klares Rezidiv, wenn die Krankheit innerhalb von ein, zwei Wochen genau so wieder da ist. Das sollte einem Tierarzt auch Aufschluss geben, dass etwas FALSCH gelaufen ist (falscher Wirkstoff, Eingabefehler, falsche Dosierung, unzureichende Dauer).

3.) Convenia - grundfalsch als blinde Antibiose bei felinen Atemwegskrankheiten. Wirkt NUR gegen Pasteurellen im Idealfall, ergo nur gegen EINEN (!) von VIER (!) möglichen bakteriellen Erregern. Einmal abgesehen davon: Wenn die Katze Tabletten nimmt, wieso dann Convenia? Hat Dir wer gesagt, dass es 60 Tage im System bleibt (davon mindestens 40 unter der Wirkkonzentration, sprich: es schwirrt halt noch rum, bewirkt aber nichts mehr, wenn es überhaupt was bewirkt hat vorher - das ist für Resistenzbildungen sehr günstig, weil es triggert) und dass es Todesfälle bei Unverträglichkeiten gab (einmal drin bleibt es drin, es gibt im Falle einer Unverträglichkeit keine Möglichkeit, den Wirkstoff auszubremsen/aufzuheben)? Steht im übrigen auch so im englischsprachigen Beipackzettel, kannst Du googeln. Convenia ist vom Wirkspektrum her absolut nicht einzigartig, es gibt hier zig andere Antibiotika, die ein ähnliches/gleiches Wirkspektrum haben, aber abgesetzt werden können, wenn sie nicht vertragen werden. Gehört für mich zu der Aufklärungspflicht des Tierarztes.

4.) ALLE Anzeichen einer Infektion, nicht besonders kompetent ausgewählte bzw. durchgeführte Antibiose und dann - Lymphknotenbiopsie? Da bin ich ehrlicherweise fast vom Stuhl gefallen. Macht das Dein HNO-Arzt auch, wenn das erste AB nicht wirkt?

5.) ALLE Anzeichen einer fetten Infektion und dann nach einem Röntgenbild, das nach einer Lungenentzündung aussieht, CORTISON?!! Fail, fettes Fail. Siehe FAQ, wurde Dir oben schon verlinkt.

6.) Die Ergebnisse der BAL würde ich gerne sehen. Wurde auf ALLE Bakterien getestet? Was steht da genau drin? Stell das mal ein.

Dass Convenia grundsätzlich falsch ist, habe ich an dem selben Tag nach dem Tierarzt erfahren, da war es leider schon zu spät.

Die Lymphknotenbiospie haben wir machen lassen, weil drei Tierärzte in der Praxis uns eine höllen Panik gemacht haben: Es könnte ein Lymphom oder sonst was schlimmes sein, wenn man jetzt länger wartet ist es zu spät usw. usw. Sätze wie "Wenn es mein Tier wäre würde ich es auf jeden Fall sofort machen lassen" haben mich dann bekräftigt. Ich dachte mir einfach, die müssen es ja wissen, wenn mir drei Ärzte sagen es ist wichtig dass es gemacht wird, dann ist das wohl so. Im Nachhinein ist man immer schlauer. Hat meine Katze nur jetzt nichts von, weiß ich.

Ja, guck, wiedermal eine Fehlinformation bzgl. Herpes, ich könnte gerade einfach nur schreien, wirklich. Ich habe innerhalb der Praxis die TÄ gewechselt, da mir die andere kompetenter rüberkommt. Diese hat den Absprich bei Sasha gemacht, rief mich danach an und sagte, wenn einer Herpes hat, haben es beide. Das würde alles jemals vorgekommene erklären. Sie hat sowieso nicht an Asthma geglaubt, da Asthma ja "trocken" und nicht eitrig ist und daher würde Herpes auch die Atemprobleme und die Sekundärinfektionen erklären. Ich soll jetzt L Lysin geben und dann gucken wir weiter.

Natürlich, ich verstehe dich Frau Freitag, Asthma ist fragwürig. Aber warum wird es unter Cortison besser? Im Anhang findest du ein Röntgenbild von Ende Juni nachdem die TÄ (fälschlicherweise) Depot-Cortison gespritzt hat. Da war die Verschattung bereits zu ca. 70 % weg, es sah eine halbe Woche davor deutlich schlimmer aus. Mittlerweile (Stand Ende August) ist die Verschattung fast nicht mehr zu sehen. Jedoch waren beim Abhören noch leichte Lungengeräusche zu hören. Und das im Hintergrund rechts sind noch Tramblines? Die sind ebenfalls noch zu sehen.

Ich füge de Befund der BAL ebenfalls unten ein. Sowohl TÄ in der Klinik als auch die Tierärzte in der Praxis sagten mir es wären keine Bakterien gefunden worden.

Scheinbar habe ich alles falsch gemacht. Vielleicht meine Katze dadurch noch kranker. Dabei will ich doch nur ihr Bestes. Ich könnte wirklich den ganzen Tag heulen. Immer wenn man denkt man weiß was es ist oder geschweige denn es wird besser, dann wird es schlimmer. Diese Praxis ist die beste in meiner Gegend, hat NUR positive Bewertungen und davon sehr viele, danach geht es nur noch weiter bergab. Ich weiß nicht an wen ich mich da noch wenden kann.

Ich habe überlegt, mal bei verschiedenen Praxen ohne Katze einen Beratungstermin zu vereinbaren, alle Unterlagen vorzulegen und dann zu entscheiden, wem ich meine Tiere denn jetzt anvertrauen kann.+

Noch eine Frage Frau Freitag: WAS würdest DU in meiner Situation jetzt machen? Flutide und Lysin sofort absetzen und erstmal eine weitere Meinung holen oder bis dahin weiter inhalieren?







SteffGo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.09.2018, 09:00   #12
SteffGo
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Alt 10.09.2018, 09:06   #13
SteffGo
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SO, jetzt habe ich die Bilder mal in ordentlicher Größe angehängt...
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg 0001.jpg (176,2 KB, 11x aufgerufen)
Dateityp: jpg 0002.jpg (176,9 KB, 8x aufgerufen)
Dateityp: jpg Goblirsch_Duquesa001.Jpg (158,3 KB, 10x aufgerufen)
Dateityp: jpg Goblirsch_Duquesa002.Jpg (184,3 KB, 7x aufgerufen)
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Alt 12.09.2018, 08:40   #14
SteffGo
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Ich habe nun nochmal mit der Ärztin aus der TK gesprochen, die seinerzeit die BAL gemacht und die Diagnose Asthma gestellt hat. Nicht nur hatte sie mir da am Telefon dann gesagt dass es Asthma ist, sie hat auch meine TÄ schriftich darüber infomiert.

Auf dem oben angehängten Befund ist (jedenfalls für mich) nicht zu erkennen, ob überhaupt auf Bakterien getestet wurde. Nun folgendes:

Sie erzählte mir gestern, dass wohl noch ein zweites Dokument besteht, was sie wohl versäumt haben mir zu schicken, das würde nun nachgeholt. Sie hätten auf Staphylokokken, ß-hämolosierende Streptokokken, E.coli, Pseudomonas aeruginosa, Bordetellen, Pasteurellen, Proteus spp., Klebsiellen, Pneumokokken, Rhodococcis equi und noch weitere getestet und es wären wohl keine anzüchtbar gewesen. Meine Frage hin, dass das Ergebnis ggf. verfälscht gewesen wäre da die Katze ja einen Monat zuvor Depot-Kortison bekommen hätte, hat sie bejaht. Auch wäre es möglich, dass es einfach ein verschleppter Infekt ist, der wie du sagt Frau Freitag, einfach nicht vernüftig behandelt wurde. Ich sollte doch jetzt aufhören zu inhalieren (hab ich eh schon) und die Katze könnte ggf. dann ein gutes Breitbandantibiotikum über längere Zeit kriegen. Sie sagte das Asthma nicht so wahrscheinlich ist, da Asthma ja trocken ist.

Also, Leute, ich bin kurz vorm Ausrasten. Das sind doch Tierärzte. Warum wird erst eine (falsche) Diagnose gestellt, an die sie selbst nicht glauben, und erst wenn man sie drauf anspricht, sagen sie: Jaja, Sie könnten Recht haben. Schmeissen sie das Flutide weg und machen Sie was anderes. Ich dreh wirklich durch. Wenn mir ein Spezialist aus der TK sagt das Tier hat Asthma, dann glaube ich als Laie das zunächst. DAS alles war mir eine Lehre.

Wenn ich mit Beinschmerzen zum Arzt gehe, und der erst nichts findet, kann der doch auch nicht einfach sagen: "Ja, ist gebrochen. Der Knochen ist zwar nicht durch, wie es bei einem Bruch immer ist, aber wir finden nichts anderes."

Es geht hier um mein Tier, mein Baby, was schon, vorallem durch MEINE Unwissenheit, viel zu viel mitmachen musste. Ich wünschte ich könnte die Zeit zurückdrehen. Sie tut mir so leid.

Wir haben nun nächste Woche einen Termin (ohne Katze) bei einer anderen TÄ hier in der Stadt. Sie hat nach ihrem Studium noch vier Jahre ihren Facharzt für Innere Medizin gemacht und evtl. ist die ja dann kompetent genug um den richtigen Ansatz zu finden.

Was mir auch noch Sorgen bereitet, ist dass die Kleine so viele Medikamente schon bekommen hat. Eine mehrwöchige Antibiotikagabe wird ja dann auch die Nieren weiter belasten. Ich werde mal hören, ob es ratsam ist, vorher noch ein Blutbild anfertigen zu lassen.

Geändert von SteffGo (13.09.2018 um 12:22 Uhr)
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Alt 15.09.2018, 13:56   #15
FrauFreitag
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Was ICH machen würde?
ICH würde jemanden finden, der mir ein Doxycyclin-Hyclat verschreibt und das mindestens vier Wochen geben.
Und aufmerksam beobachten, wie sich das weiter entwickelt, eventuell noch eine längere Dauer ins Auge fassen.

Gibt es jetzt noch andere Symptome, seitdem?
Zweitkatze immer noch unauffällig?

Ansonsten - ich kann Dich verstehen. Ich bin vor Jahren schon vom Glauben abgefallen hinsichtlich der Tierärzte. Warum? Hier unsere Geschichte, bevor ich mich eingearbeitet habe, siehe Posting Nr. 16.

Danach, nachdem ich Antibiose-Grundwissen hatte, habe ich mich gefragt, warum ich damals während meiner Uni-Abschlussprüfungen vier Monate Angina haben musste und mit 40 Grad Fieber in Prüfungen saß - warum der HumMed einfachste Antibiose-Regeln nicht drauf hatte ... Danach musste ich irgendwann meinen Vater "retten", dessen Augenarzt bei einem klar ersichtlichen Herpesvirus über Wochen AB-Cortison-Gemische verschrieben hat - so hat eine Bindehautentzündung eben vier Monate gebraucht, eine Hornhautentzündung gab es gratis noch obendrauf samt Schleier im Auge, der sich GsD zurückgebildet hat.

Ich renoviere seit einem Jahr ein altes Haus - selbst. Alleine. War so nicht geplant. 1. wollte ich Handwerker beauftragen für das Grobe und 2. war ich der Ansicht, da die Substanz gut ist usw. (habe ich prüfen lassen von zwei bzw. drei Architekten), dass man nicht mehr soo viel machen muss. Nun - doch. Musste man. Weil gar nichts, was dort die letzten 50 Jahre gemacht wurde, in Ordnung war. Alles Pfusch - inkompetent und schlampig, zum Teil auch gefährlich. Die Handwerker, die nachkamen bzw. von mir beauftragt wurden, haben auch gepfuscht. Und waren zum Teil von vornherein gleich mit dabei, vollkommen falsche Vorgehensweisen und Materialien vorzuschlagen, die bei einem solchen Haus nachweislich mittelfristig zu Schäden führen. Das Ende vom Lied - mir kam und kommt kein Handwerker mehr ins Haus, wenn es nicht unbedingt sein muss. Aber auch das - zum Haareraufen. Ich bin ein Schreibtischtäter, ich hatte davon keine Ahnung. Und auch hier - ich musste mich einlesen und es schlussendlich selbst machen, wenn ich nicht noch mehr Geld versenken will, Schäden haben möchte und noch mehr Nerven verlieren.

Wenn ich irgendwann einmal durchdrehe, dann, weil man sich um alles selbst kümmern muss, wenn man keine gravierenden "Nachteile" erleiden möchte ...
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