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Alt 04.07.2017, 14:38   #11
Mikesch1
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Auch ich möchte mich Doppelpack und allen anderen anschließen. Erst einmal nachtesten lassen. Dann weiter sehen. Wenn Pepe ein sozialer Kater und kein ausgewiesener Raufbold ist und er all die Jahre so gut wie ohne Blessuren leben konnte, dann würde ich ihn auch weiter raus lassen. Gesicherter Garten ginge nicht?

Und FIV ist nicht gleich ein Todesurteil. Die Katzen sind evtl. etwas anfälliger was Schnupfen o. Ä. betrifft, aber sie können gut alt werden mit der Diagnose.

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Alt 04.07.2017, 14:54   #12
Kanoute
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also verstehe ich das richtig, das ist ein zufallsbefund?

also wenn du nicht hättest testen lassen, dann wüsstest du es nicht, oder?


ich bin mir jetzt nicht sicher, aber FIV muß doch gar nicht ausbrechen bei deinem Pepe...oder?

ich würde nachtesten lassen und ansonsten das Testergebnis ignorieren. Und wenn erst wenn er Symptome zeigt, machst dir sorgen.
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Alt 04.07.2017, 15:43   #13
Frau Sue
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FIV bricht sowieso nicht aus.

Vereinfacht gesagt ist FIV lediglich ein Virus der mit den Jahren immer mal wieder gute Zellen des Immunsystems "zerstört".
Folglich kann (!) mit den Jahren das Immunsystem schlechter werden und damit ja auch die Abwehr gegen andere Erreger. Dann kann (!) sich mal hier mal da ein Infekt eingefangen werden. Und der wird dann genauso wie bei einer negativen Katze diagnostiziert und behandelt. Ein FiVies ist also nicht per se krank, sondern eben erst krank wenn er krank ist und dann gehst du dieses Problem wie bei einer negativen Katze an.
FIV selbst hat also gar keine Symptome und die Tiere in der Regel auch eine normale Lebenserwartung. Also versuch von dem Gedanken abzukommen, dass du da einen Kater mit tödlicher Krankheit hast ... so ganz ist dem nämlich gar nicht

Auch muss man mit einem FIVie gar nicht sooo viel beachten. Lediglich sollten so lange wie möglich Immunsystem unterdrückende Mittel (wie zB Cortison) umgangen werden und bei einem Infekt eher früher als später zum TA. Einfach weil die Möglichkeit besteht, dass das Immunsystem nicht so stark, als dass man sich auf dieses verlassen sollte. Es braucht einfach früher Unterstützung. Und manchmal auch längere (also Antibiotikagaben können manchmal länger dauern).
Auch sollte man mit Mitteln, die das Immunsystem unspezifisch pushen vorsichtig sein, weil so auch die Vermehrung des FI-Virus angeregt werden kann.

Das war es aber schon fast.

Freigang und FIV ist so ein Thema ... da scheiden sich die Geister.
Ich sehe das so: ein FIVie gehort ohne Not nicht in den Freigang.
Mein FIV positiver Kater kennt den Freigang nicht und ich werde den Teufel tun und ihm diesen zeigen.
Das Problem ist nämlich nicht mal zwingend, dass er andere Katzen anstecken könnte (dafür braucht es eine tiefe Bisswunde - kann natürlich bei Revierstreitigkeiten passieren ... aber es braucht auch eine ausreichend hohe Viruslast und die ist oft nur nach frischer Ansteckung und nach vielen vielen Jahren mit dem Virus vorhanden), sondern allen voran, dass er da draußen mit eventuell schlechterem Immunsystem einem höheren Infektionsdruck ausgeliefert ist, als in der Wohnung.

Also FIVie rauslassen, wo es keine Not tut: für mich ein NoGo.

Was anderes ist das, wenn Katz Freigang kennt und sich in diesem sogar angesteckt hat. Erst mal hat diese Katze sich ihr Revier schon erschlossen (weniger Revierstreitigkeiten, weniger Ansteckungsgefahr), zum anderen steckt man die nicht mal eben in die Wohnungsgaltung. Die haben teilweise soviel Stress, dass das für ihre FIV Infektion pures Gift wäre.
Mal davon ab, dass das Revier wahrscheinlich eh schon durchseucht ist ... irgendwoher hat es der Freigänger ja auch.

Bleibt die Gefahr des höheren Infektionsdrucks.
Ich würde also immer schauen, ob ein drinnen halten nicht doch möglich ist. Vielleicht den Garten sichern, dass gesicherter Freigang bleibt?
Dabei natürlich die Bedürfnisse des Tieres sehr genau im Blick halten. Manche arrangieren sich sehr gut mit gesichertem Freigang. Andere gar nicht. Und im letzten Fall würde ich alles so lassen wie es ist. Denn Stress ist auch nicht viel besser als höherer Infektionsdruck.


Und am Ende bleibt eh noch die Frage, ob er überhaupt positiv ist.
Idexx bietet einen Western Blot Test an. Ich würde also auch nachtesten lassen.
Falsch positive Schnelltests haben wir selbst auch schon erlebt.
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Geändert von Frau Sue (04.07.2017 um 15:45 Uhr)
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Alt 10.07.2017, 12:59   #14
Pepemaus
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Standard Western Blot Test

Hallo
nachdem ich doch letzte Woche mit dem FIV Ergebnis unter Schock stand, war ich heute morgen nochmals mit Pepe bei der TÄ und habe jetzt einen Western Blot Test per Labor gemacht. Mittwoch soll das Ergebnis schon da sein.
Die TÄ hat mich zwar belächelt, sie schenkt den Schnelltest Glaubwürdigkeit, aber hat dann doch auf mein Bitten nochmal Blut abgenommen und es jetzt eingeschickt.
Ich habe heute 41€ für die Blutabnahme , Laborkosten bezahlt.
Sie hat mir nochmal gesagt, das fast alle Bauernhofkatzen wohl FIV erkrankt sind und das ja nun kein Todesurteil für Pepe wäre. Leukämie wäre viel schlimmer. Das habe ich jetzt in der Woche auch erlesen, vorher hatte ich mich nie so mit dem Thema FIV und Leukämie auseinandergesetzt.
ich fragte die TÄ, ob wir den nun öfter Nieren und Leberwerte kontrollieren müssen, sie sagte nein.
Wenn er auch beim nachtesten FIV hat, dann soll ich halt bei einem Husten oder Schnupfen nicht lange warten und schnell kommen und es könnte sein, das er länger braucht um gesund zu werden.

Da Pepe ja Leukämie negative ist, stellt sich für mich die Frage ... Lass ich ihn gegen Leukämie impfen ?
Lass ich ihn überhaupt noch impfen wenn er FIV hat ?
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Liebe Grüße von Nadine und Pepe, im Juli 2008 als Kitten zugelaufen FIV+

Geändert von Pepemaus (10.07.2017 um 13:08 Uhr)
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Alt 10.07.2017, 13:36   #15
Mikesch1
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Ich drücke die Daumen, dass der Test negativ ausfallen wird

Zitat:
Zitat von Pepemaus Beitrag anzeigen
Da Pepe ja Leukämie negative ist, stellt sich für mich die Frage ... Lass ich ihn gegen Leukämie impfen ?
Lass ich ihn überhaupt noch impfen wenn er FIV hat ?
Meine Emma ist FIV+. Sie wurde grundimmunisiert, allerdings wusste ich es zu der zeit noch nicht. Danach hatte ich mich schlau gelesen und es wird überwiegend gesagt, dass Impfungen bei einem solchen Immunsystem nicht viel bringen, ganz im Gegenteil eher einen Schnupfen etc. hervorrufen können. Sie wird nicht mehr geimpft. Aber wir sind natürlich auch sehr schnell beim TA, wenn sich ein Schnupfen o. Ä. ankündigt.
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Alt 10.07.2017, 13:42   #16
Frau Sue
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Ich habe so einen falsch positiven Schnelltest schon in der Hand gehabt. Ich kann dir also versichern, dass es die gibt.
Ich drücke die Daumen, dass Pepe im Nachtest negativ ist.


Die Empfehlungen gehen klar Richtung: bei FIV nicht mehr impfen.
Durch die Impfungen kann der Virus zur Vermehrung angeregt werden und damit sich das Immunsystem schneller verschlechtern.
Unser positiver Kater wird auch nicht mehr geimpft.

Allerdings ist der ein Wohnungskater und damit generell einem bedeutend geringeren Infektionsdruck ausgesetzt.
Bei Freigängern muss man vielleicht nochmal anders abwägen. So eine Caliciinfektion ist ungeimpft natürlich auch alles andere als ein Zuckerschlecken.

Wie alt ist Pepe?
Man geht davon aus, dass ab ca. 7 Jahren Katzen eine natürliche Immunität gegen FelV haben. Vielleicht bräuchte man ihn dann gar nicht mehr dagegen impfen lassen.
Und wurde er bisher durchgängig gegen Schnupfen und Seuche geimpft? Dann ist er vielleicht auch ausreichend grundimmunisiert und braucht keine Impfungen mehr.

Man muss halt zusätzlich euer Wohngebiet bei der Entscheidung mit im Hinterkopf haben. Inwiefern da die Durchseuchungsrate schätzungsweise ist. Je nachdem muss vielleicht wirklich nicht mehr geimpft werden.

Es muss bei Freigängern einfach insgesamt Nutzen und Schaden der einzelnen Impfungen abgewogen werden. Was in der Tat nicht so einfach ist.
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Geändert von Frau Sue (10.07.2017 um 13:47 Uhr)
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Alt 10.07.2017, 13:44   #17
Schnurr13
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Ich werde es mit Lemmy auch so halten, dass er da er ja die Grundim. bei Taskali bekommen hat, nicht mehr mit Impfungen gestresst wird. Sollte er andere Wehwehchen bekommen, werden wir auch sehr schnell zum TA.
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Alt 10.07.2017, 13:49   #18
Frau Sue
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Mich überrascht übrigens wie schnell das mit dem Test geht. Sicher, dass der richtige gemacht wird?
Wir haben bisher auf jeden Western Blot Test in etwa eine Woche gewartet.

Allerdings der Preis stimmt. ^^
Edit: Nee halt mit Blutabnahme?

Bei uns lagen die reinen Laborkosten immer um die 45€, meine ich. *hm*
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Alt 10.07.2017, 19:37   #19
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Frau Sue Du wolltest wisssen wie alt Pepe ist, er ist im Frühling 9 Jahre alt geworden.
Der Test wird an Laboklin geschickt.

Danke für Eure Erfahrungen und Meinungen zum Thema Impfen.
Die nächste Impfung wäre im Dezember.
JaPepe wurde jedes Jahr gegen Katzenseuche und Katzenschnupfen geimpft.

Zu meinem Wohnumfeld: wir leben auf einem Bauernhof mit Kühen und Kälbern und Omas Hund, 4 kastrierte Hofkätzinen ,1 kastrierter Hofkater und Pepe (der aber viel drin ist und nur mal morgens eine Runde draussen läuft oder abends). Nächster Nachbar ist 3km weg und die haben alle keine Katzen.
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Alt 10.07.2017, 20:11   #20
Frau Sue
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Hm okay. Hinsichtlich Laboklin hieß es bei uns damals, die bieten das nicht an, deshalb ging das Blut nach Idexx (dort heißt der Western Blot Immunoblot Test).
Aber du wirst ja dann auf dem Befund sehen, welcher Test gemacht wurde.

Ich denke, ich würde Pepe dann bei wiederholt positivem Ergebnis nicht mehr impfen lassen.
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