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Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.

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Alt 03.08.2012, 07:35   #1
fufa
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Standard Hautpilz und jetzt?

Hallo zusammen,

Ich bin gestern mit meinen beiden kleinen bei der TÄ gewesen und es hat sich herausgestellt, dass meine Fulla einen Pilz auf der Nase hat.

Ich hab gedacht es wäre nichts schlimmes, einfach Surolan 2x täglich drauf und das geht schon weg,....

Aber nachdem ich mich hier gestern etwas eingelesen habe, habe ich total die Panik!

Wie gehe ich jetzt vor? Muss ich heute meine ganze Wohnung auseinander nehmen und desinfizieren? Und wenn ja womit,... Sagrotan wohl eher nicht, bin schon auf EM gestoßen, aber bis das da ist vergeht auch mal ne gute Woche?
Soll ich in den Drogeriemarkt und nach etwas suchen gegen Pilze oder direkt zur Apotheke?

Naja seit dem ich weiß es ist ein Hautpilz, juckt es mich schon überall, da ist zwar noch nicht ( und ich hoffe es bleibt auch so), aber ich kann meine Füße kaum still halten.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen und mir genau sagen, was ich machen soll.

P.s. Ich weiß nicht was für ein Pilz es ist, die TÄ hat einfach nur gesagt es wäre ansteckend und mir Surolan mitgegeben.


Grüße
Fufa
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Alt 03.08.2012, 09:34   #2
linus83
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Frag Deine Tierärztin, welcher Pilz es ist. Wurden Deine Katze mit einer Schwarzlichtlampe abgeleuchtet und hatte sie grün-fluoriszierende Stellen im Fell?

Meine Tiger hatten den aggressiven Katzenpilz (Microsporum Canis), schliefen bei mir im Bett und ich habe mich nicht angesteckt. Und wenn - bei Menschen ist das im Normalfall überhaupt nicht schlimm. Nur die Ruhe.

Falls es MC ist und Surolan nicht reicht, gibt es noch weitere Behandlungsmethoden. Ich denke, bei einer kleinen Stelle würde ich es mit Surolan probieren. Wir haben schließlich den Rundumschlag mit Katzen waschen (äußerlich), Itraconazol (innerlich) und Umgebungsbehandlung (Staubsaugen, Liegeplätze und Bettwäsche auskochen - und wir haben bei der nicht kochbaren Kleidung Desinfektionsmittel verwendet, was allerdings umstritten ist) gemacht. Damit war der Pilz schnell Geschichte. (klopf auf Holz)
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Alt 03.08.2012, 09:50   #3
fufa
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Zitat:
Zitat von linus83 Beitrag anzeigen
Frag Deine Tierärztin, welcher Pilz es ist. Wurden Deine Katze mit einer Schwarzlichtlampe abgeleuchtet und hatte sie grün-fluoriszierende Stellen im Fell?

Meine Tiger hatten den aggressiven Katzenpilz (Microsporum Canis), schliefen bei mir im Bett und ich habe mich nicht angesteckt. Und wenn - bei Menschen ist das im Normalfall überhaupt nicht schlimm. Nur die Ruhe.

Falls es MC ist und Surolan nicht reicht, gibt es noch weitere Behandlungsmethoden. Ich denke, bei einer kleinen Stelle würde ich es mit Surolan probieren. Wir haben schließlich den Rundumschlag mit Katzen waschen (äußerlich), Itraconazol (innerlich) und Umgebungsbehandlung (Staubsaugen, Liegeplätze und Bettwäsche auskochen - und wir haben bei der nicht kochbaren Kleidung Desinfektionsmittel verwendet, was allerdings umstritten ist) gemacht. Damit war der Pilz schnell Geschichte. (klopf auf Holz)
Ja ich selbst habe es nicht gesehen, aber mein Mann hat gesagt, dass es unter der Lampe Grün gewesen sein soll.
Was bedeutet das dann?

Ich stehe gerade echt wie vor einer Mauer, wo soll ich anfangen und wo aufhören, die beiden sind ja überall,.... Ich müsste ja meine ganze Wohnung auf den Kopf stellen,... Nichtsauslassen!

Und wie verhindere ich, dass sich die chili nicht noch ansteckt? Nur hoffen?
Liebe Grüße

Fufa
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Alt 03.08.2012, 15:52   #4
linus83
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Zitat:
Zitat von fufa Beitrag anzeigen
Und wie verhindere ich, dass sich die chili nicht noch ansteckt? Nur hoffen?
Ich glaube, ich würde jetzt versuchen: das Immunsystem von beiden Katzen zu stärken, gleichzeitig beide Katzen mit einem Antipilzshampoo waschen (von Kopf bis Fuß, nass bis auf die Haut - haben meine sehr gut mitgemacht) und eine mittelaufwendige Umgebungsbehandlung starten (nicht alles mit scharfen Desinfektionsmitteln abwischen, das nehmen die Katzen ja auch auf - im Wesentlichen in der Akutphase täglich die Decken der Liegeplätze auskochen, später alle paar Tage).
Und natürlich mit Surolan weiterbehandeln. Wie oft macht ihr das? Bisschen einmassieren, damit die Katze es sich nicht gleich wieder ableckt und hinterher gründlich Hände waschen.

Ich würde jetzt also schon zu mehr als "nur" Surolan raten. Denn die Mittel die innerlich angewendet werden, wirken toxisch - logischerweise - und werden teilweise auch nicht gut vertragen. Deswegen würde ich jetzt versuchen vorzubeugen. Allerdings war der Eindruck meiner Recherchen damals, dass die Ansteckungsgefahr für junge Katzen unter einem Jahr leider sehr hoch ist.


Wenn es grün geleuchtet hat, ist es wahrscheinlich Microsporum Canis (ich hatte damals gelesen, dass es auch andere Pilze sein können, das spielt aber eigentlich nur eine Rolle, wenn ihr eine Impfung dagegen in Betracht zieht).
Achtet auch gute Hygiene bei euch selbst, jedes Mal Hände waschen wenn ihr die Katzen gestreichelt habt und wir haben auch alle paar Tage mit einem Antipilzshampoo für Menschen die Haare gewaschen - ob's was gebracht hat? Aber die Sporen haften sich eben bevorzugt an Haare und für's Gefühl war's schon gut...
Aber sonst versucht ruhig zu bleiben. Wenn ihr ein gutes Immunsystem habt, macht euch der Pilz nichts.

Und wie gesagt, es gibt weitere Mittel um den Pilz zu bekämpfen und die wirken auch gut.
Ich erinnere mich, wie ich gesucht habe und nur diese Horrostorys gefunden, bei denen die Katzen jahrelang und immer wieder MC bekamen. Das sind die Ausnahmen. Bei uns war es "nur" lästig und arbeitsaufwendig und ärgerlich, aber mit dem innerlich angewendeten Itraconazol schließlich sehr schnell in den Griff zu bekommen.
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Alt 03.08.2012, 16:12   #5
taggecko
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Was gegen die Sporen auch noch hilft ist ein Ozongerät, entweder leihen oder kaufen. Für 150 € kriegt man schon ein Ordentliches.
Und ansonsten , keine Panik, wenn Du und Dein Mann ein gesundes Immunsystem habt steckt ihr Euch eher nicht an. So sähe es aus.
http://www.vomtraumzauberbaum.de/ima...agen%20(2).jpg
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Alt 03.08.2012, 16:51   #6
Nike74
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Also Pilzgeschichten hab ich nun schon öfter durch...

Aber mehr bei Kleintieren aus schlechter Haltung....

Das letzte mal war mein Hund betroffen vor 2 Jahren, da war ich recht entspannt, hab auch eine recht entspannte Tierärztin was das angeht..

Hab genau gar nichts gemacht ausser ihm diese Tinktur 2 mal täglich großzügig auf die betroffene Fläche geschmiert.
Nach 2 Wochen ging es zusehen bergauf.
Weder meine Katzen, noch mein anderen Hund oder ich/Freunde haben uns angesteckt.

Wichtiger als Putzorgien meinte meine TA, ist Aufbau des Immunsystems, Vermeidung von Stress und die richtige Behandlung der infizierten Stelle.
Mein Hund hat sogar im Bett geschlafen, die Sporen damit kommt man schnell in Kontakt und häufiger als man glaubt.
Hätte ich ihn verbannen müssen dann hätte er den Stress gehabt den er eben gerade dann nicht haben sollte.

Am wichtigsten ist deinem TA zu vertrauen und kein Stress zu bekommen.
Wie gesagt die Sporen fliegen eh überall rum..also bei mir bestimmt und auch in vielen anderen Haushalten wo Tiere leben und Tiere ein und ausgehen.
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Alt 03.08.2012, 18:21   #7
fufa
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Ja also ich habe heute schon fast alles mit essigreiniger abgewischt und den Boden damit gewischt, deren decken und unsere gewaschen etc.

Ich Schmiere die Nase 2x täglich mit Surolan ein, reicht das?

Ich würde die beiden ja gerne mit einem anti-Pilzshampoo waschen, aber das würde für meine unglaublichen Stress bedeuten und ich habe Angst, dass es denen so noch mehr zu setzt? Was sagt ihr?


Und womit kann ich deren Immunsystem stärken?


Ich hoffe ja immernoch darauf, dass es bei der einen Stelle auf der Nase bleibt und sich nicht ausbreitet!

Geändert von fufa (03.08.2012 um 18:24 Uhr)
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Alt 03.08.2012, 18:29   #8
fufa
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Zitat:
Zitat von linus83 Beitrag anzeigen
Ich erinnere mich, wie ich gesucht habe und nur diese Horrostorys gefunden, bei denen die Katzen jahrelang und immer wieder MC bekamen. Das sind die Ausnahmen. Bei uns war es "nur" lästig und arbeitsaufwendig und ärgerlich, aber mit dem innerlich angewendeten Itraconazol schließlich sehr schnell in den Griff zu bekommen.

Genau das macht mich ja so verrückt,....die Storys und die Bilder erst!!!

Wie lange hast du gebraucht um es loszuwerden?
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Alt 04.09.2013, 11:57   #9
Ro8in
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Standard Kranke Katze von TH

Hallo!

Habe mich heute registriert um bei euch Rat zu suchen.
Bis jetz hatte ich 2 Familienhunde gehabt und bin eher neu im Gebiet der Katzen.

Nun.. vor 4 Wochen habe ich eine Katze aus dem Tierheim geholt.
Am selben Abend hatte ich eine kleine krustige Stelle am Nacken entdeckt und dachte mir nichts dabei. Außerdem hatte sie Durchfall.
Also bin ich gleich den Montag darauf zum Tierarzt gefahren, den das Tierheim anbietet. (3Wochen gratis Behandlung)
Der Arzt hatte mir Surolan gegeben (weil ihr Ohr verdreckt war und für die Hautstelle) und eine Spritze für die Katze gegen Durchfall.

Eine Woche darauf war ich noch einmal dort, weil nichts außer ihr Ohr besser ging. Darauf hat sie noch eine Spritze gekriegt, noch einmal Surolan und ein Pulver für den Darmflora.
Nun..diese Woche war ich nicht beim Tierarzt und die gratis Behandlungswochen sind auch vorbei. (die Medikamente musste ich natürlich selber bezahlen)
Zum Glück macht sie jetzt großteils feste Häufchen. Aber ich zitiere den Arzt "Das schaut aus wie ein Pilz" verbreitet sich auf ihr Rücken, Hals und Kopf.

Am Samstag hatte ich vor noch einmal zum Tierheim zu fahren um über die Behandlungskosten zu besprechen, da die Katze eigentlich schon krank war als ich sie bekommen habe.

Wie ist es eigentlich rechtlich gesehen? Meine Kollegin meinte, dass das Tierheim die Kosten tragen müsste, weil die Pflegerinnen das hätte sehen sollen. Da das Tierheim selbst sehr klein ist und nicht soo viele Tiere beherbergen.

Ich höre hier mal auf, mein Beitrag ist ziemlich lang geworden
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Alt 04.09.2013, 14:27   #10
Margitsina
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Nein ,das TH muß die Kosten nicht tragen. Solche Dinge können oft (auch wenn es ein kleines TH ist )nicht gesehen werden, da mehrere, wechselnde Tiere durch mehrere Personen betreut werden. Pilzinfektionen werden oft in den Tierheimen "verteilt".
Du kannst fragen und auf Kulanz hoffen, aber grundsätzlich steht in den Verträgen genau drin, was an Krankheiten bekannt ist. Alles andere wird dann ausgeschlossen ohne Garantie.
Wenn ich ein Tier übernehme, dann ist es in meiner Verantwortung ohne wenn und aber und wenn es am nächsten Tag krank wird, dann ist es mein Problem.
Pilz, Milben, Flöhe....sollte überhaupt kein Problem sein, denn damit kann jedes Tier infiziert sein und ich muß immer damit rechnen.
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Alt 04.09.2013, 14:36   #11
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Pilz/Durchfall kann auch mit Stress einhergehen.
Viele Erreger tragen die Tiere mit sich unbemerkt, das ist ganz normal und kommt in den besten Haushalten vor.

Sowas kann man im TH nicht vorher sehen und meist verschwinden die auch nach Eingewöhnung ebenso schnell wie der Durchfall...natürlich muss es behandelt werden i.d.R.

Aber ich würde die Kosten selber tragen wollen, sobald ich ein Tier übernehme bin ich nunmal verantwortlich.
Wenn bewusst Sachen verschwiegen werden wäre das was anderes, aber das sehe ich da eben nicht.

Was man bei sowas echt vermeiden sollte ist die Google Suche..das macht einen nur verrückt..

LG
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Alt 04.09.2013, 14:51   #12
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Verstehe, also ist es mehr Glück oder Pech Sache, ob man ein krankes oder gesundes Tier erwischt.

Mein erster Hund habe ich auch aus einem Tierheim.. Er ist nach paar Monaten kronisch krank geworden..
Zwar muss er jetzt jeden 2. Monat zum Arzt und jeden Tag Medikamente nehmen aber dieses Jahr wird er 11 Jahre alt. (man muss sich mal die Kosten vorstellen... pro Arztbesuch mind. 60€ und das 10,5 Jahre lang)
Und jetzt ist die Katze auch krank.. eigentlich stört es mich mehr, dass es trotz Medikament nicht besser wird, sonder schlimmer.
Die Vorstellung, dass die selbe Geschichte sich wiederholt, hat bei mir eine kleine Panikattacke verursacht. x.X
Und Google hat wirklich viele Paranoia hervorgerufen.

Dann müssen wir wohl durchbeißen bis Robin wieder schönes Fell kriegt.

Geändert von Ro8in (04.09.2013 um 14:57 Uhr)
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Alt 04.09.2013, 17:48   #13
katzegunilla
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Standard Hautpilz nach Aufenthalt in der Katzenpension

Meine Lilli war während unseres dreiwöchigen Sommerurlaubs in einer Katzenpension untergebracht. Am Wochenende habe ich sie abgeholt und nachdem ich an ihrem Bein einen dunkelbraunen Fleck entdeckt habe, bin ich am Montag mit ihr zum Tierarzt. Es besteht Verdacht auf Hautpilz! Bestätigen kann man den Verdacht wohl erst nach einer Woche, da er Haarproben an der Stelle entnommen hat und diese nun erst eine Woche "bebrütet" werden müssen, bevor man sicher feststellen kann, dass es Hautpilz ist. Er meinte aber, ich müsse die Katze sofort behandeln: Shampoonieren mit Malaseb Shampoo, nach einer Woche nochmal und täglich einmal Lamisil Creme auf den Fleck auftragen. Zunächst war ich total schockiert, als er mir sagte, die Pilzsporen werden wir wohl aus dem Haus nicht mehr rausbringen. Um diese abzutöten, müsste man alles auf 300°C erhitzen oder alles mit einem bestimmten Mittel behandeln (den Namen weiß ich jetzt nicht mehr), was aber auch nicht ginge. Auf meine Frage, wie ansteckend der Hautpilz sei und ob den meine Katze jetzt immer wieder bekommen könne, meinte er, ich solle mir keine Gedanken machen, das bekommen nur Menschen oder Tiere mit einem geschwächten Immunsystem. Und für eine Katze sei ein Ortswechsel in eine Katzenpension soviel Stress, dass dadurch eben ihr Immunsystem so stark geschwächt sein kann, dass wenn Sporen da sind, sich so ein Hautpilz entwickeln kann.
Ich habe jetzt also nur die Katze behandelt und sonst nichts. Nur die Bürste, mit der ich sie unwissentlich am Samstag gebürstet habe, werde ich natürlich entsorgen.
Eine Arbeitskollegin, die sehr viel von Pilzen versteht (sie macht gerade ihren Pilzsachverständigen), hat mich beruhigt und gemeint, es seien immer Pilzsporen in der Atemluft und überall, auch krankmachende, sie ist derselben Meinung wie mein Tierarzt.
Mein Fazit: In eine Katzenpension kommt meine Katze nicht mehr! Eine Nachbarin, mit der ich vorhin gesprochen habe und die sehr katzenlieb ist, freundet sich jetzt mit meiner Katze an und versorgt sie dann zweimal täglich, wenn wir im Urlaub sind. Sie lässt sie auch raus und rein (Lilli ist eine Freigängerkatze, wir wollen aber keine Katzenklappe) und ich denke, das ist jetzt eine gute Lösung.

Was meint Ihr zum Thema "Wiederansteckung"? Mach ichs mir zu einfach, wenn ich nichts desinfiziere? Wie lange hat es bei Euch gedauert, bis der Hautpilz bei der Katze weg war?
katzegunilla ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.09.2013, 12:27   #14
Ro8in
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Ro8in
 
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Beiträge: 4
Standard

Hallo,

Robin und ich waren wieder beim Tierarzt wegen ihrem Pilz...

Da 3 Wochen Behandlung mit Surolan nicht geholfen hat, sollen wir sie jeden 5. Tag mit Imaverol behandeln.
Aber die Stelle wird immer größer und dünkler..
ich habe sie mal gebadet (das 1. Mal), jetzt ist ihr Fell ganz weich
hatte aber keine Auswirkung auf den "Pilz".
Ich hänge mal ein Bild dran, vllt. habt ihr soetwas schon einmal gesehen... bzw. erfolgreich bekämpft.
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg Pilz1.jpg (18,3 KB, 33x aufgerufen)
Dateityp: jpg Pilz2.jpg (12,6 KB, 24x aufgerufen)

Geändert von Ro8in (12.09.2013 um 08:33 Uhr)
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