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Infektionskrankheiten Erkältungen, FIP, FIV, FeLV, ...

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 05.04.2012, 13:40
  #1
Margareta
Neuling
 
Registriert seit: 2012
Beiträge: 27
Ausrufezeichen Hilfe! Wir sind ratlos ...


Hallo,

ich bin neu hier und heiße margareta.

entschuldigt, ich weiß nicht, ob mein thema im richtigen thread erscheint. bitte verschiebt es, falls es hier falsch ist... DANKE!

unsere katze wurde am 17.03.2012 ein jahr alt. sie ist gegen alles geimpft, das man in deutschland impfen kann und seit september kastriert (sie rollt sich aber trotzdem von links nach rechts seit ca. zwei wochen).

am 03.03.2012 bekam sie profender als wurmkur ins genick. profender zum ersten mal, davor nur paste und einmal die wurmkurspritze. frontline bekam sie in diesem jahr noch nicht.

nachmittags am 06.03. torkelte sie durch die wohnung, schlief den ganzen tag zuvor und war apathisch. der tierarzt tippte auf gehirnerschütterung, da sie auch oft draußen ist. wir erwähnten die wurmkur. er war jedoch der meinung, dass es dies nicht sein könnte. weiter fiel ihm ein hoher pulsschlag von 240 schlägen die minute auf. gestern bei der untersuchung sagte er uns jedoch, dass der pulsschlag im rahmen sei. am 06.03. war sie nach monaten zum ersten mal wieder bei tierarzt und dann noch bei einem anderen als sonst, da unser haustierarzt zu hatte.

sie bekam etwas gegen entzündungen (in form von spritzen) und ein weiteres mittel in den mund.
danach ging es ihr besser. ihr zustand besserte sich und sie war quasi wie immer.

am 19.03. ging es dann wieder los. sie konnte nicht mehr ihre hinterbeine richtig bewegen. wir waren beim tierarzt. er schloss nun eine gehirnerschütterung aus, nahm ihr blut und röngte sie. alles ohne befund. der borreliose-test blieb 3 tage aus und war positiv. sie bekam antibiotika (weiterhin), etwas gegen entzündungen (setzen wir nun langsam ab) und ein homöopatisches mittel gegen lähmungen (bis gestern). innerhalb stunden ging es ihr, gott sei dank, wieder besser. sie war wieder die alte. letzten freitag waren wir beim tierarzt bzw. dessen kollegin, die sie nicht kannte, zur kontrolle. auch der tierarzt schaute nochmal auf sie. die tierärztin sagte, dass sie auf sie einen guten gesunden eindruck machen würde.

vorgestern war sie draußen und mir fiel auf, dass sie hinkte. ich tastete ihre pfoten ab und dachte mir, dass sie sich vllt gezerrt hätte, da sie zuvor eine maus fing. sie ließ sich wie immer an den pfoten anfassen.

gestern fing sie wieder eine maus und innerhalb 3 stunden konnte sie mit den vorderpfoten nicht mehr richtig laufen. der tierarzt meinte, dass sie wie eine nähmaschine abgehakt laufen würde. ehrlich gesagt, ist der tierarzt ratlos. er hat keine ahnung mehr und seine kollegin weiß auch nicht weiter.

sie frisst, trinkt (viel - laut tierarzt wegen dem antibiotikum) und ist eigentlich wie immer - außer dass sie sehr verschmust ist... sie hat hin und wieder fieber und schläft dann auch viel. sie ist aufmerksam, neugierig und auch agil. am liebsten würde sie rausgehen, was ich jedoch nicht zu lasse, da sie nicht verkehrsfähig ist.

der tierarzt tippte gestern auf ein neurologische problem oder vllt doch eine nebenwirkung der wurmkur profender (neben der borreliose). er wollte sich mit dem hersteller in verbindung setzen. nun ist es so... innerhalb 24 stunden hat sich ihr zustand (das laufen) sehr verschlechtert. sie hoppelt wie ein hase. im moment glüht sie auch, hat fieber und schläft.

die nächste tierklinik liegt bei uns nicht gerade um die ecke und auch die fahrt zum neurologen nach würzburg möchte ich ihr ersparen, da sie mir im auto durchdreht, weil sie solche angst vorm autofahren hat.

was mir noch aufgefallen ist, dass sie gewachsen ist. seit dem 06.03. ist sie riesig geworden.

der tierarzt und ich, wir sind der meinung, dass sie keine schmerzen hat. sie macht keinen eindruck auf uns, dass ihr die beine weh tun. laut tierarzt seien diese auch gut durchblutet etc. sie hat quasi ein lauf-handicap, welches ihr jedoch nicht weh tut. sie lässt sich auch die pfoten usw. anfassen, was sie sich nicht gefallen lassen würde, wenn ihr etwas wehtun würde.

sie bekommt zur zeit vitamin b für die nerven und ein homöopatisches mittel, welches die durchblutung im gehirn unterstütze.

infektionen wie katzenseuche etc. wurden aufgrund einem bluttest ausgeschlossen.

der tierarzt wollte heute mit dem hersteller (bayer?) von profender telefonieren und sich dann bei mir melden. bisher hat er sich jedoch noch nicht gemeldet.

in den letzten drei wochen hatte sie zwei zecken, der tierarzt schließt jedoch zur borreliose eine hirnhautentzündung aus.

jetzt im rückblick fiel mir auf, dass sie knapp alle zwei wochen einen schub bekam... dann kann sie nicht mehr richtig laufen (torkelt), hat fieber usw. seit dem 06.03. ca. alle zwei wochen geht es ihr schlecht.

daher meine frage an euch...

hat eine katze von euch schon negativ auf profender reagiert und wenn ja, wie und wie wurde sie diesbezüglich behandelt?

ich danke euch für eure antworten.

margareta


Geändert von Margareta (05.04.2012 um 13:45 Uhr)
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Alt 05.04.2012, 13:59
  #2
engelsstaub
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engelsstaub
 
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Hi,

nein. Kenne ich nicht, aber mein Kater litt ebenfalls unter einer Borelliose und hatte ebenfalls Koordinationsprobleme, Fieber und neurologische Ausfälle.

Wie lange wurde das Antibiotikum gegeben? Ich hoffe auch, dass dem Tierarzt bekannt war/ist, dass nur bestimmte Antibiotika helfen?
Vitamin B bekam Tarzan umgehend nach der Diagnose und nicht erst später.
engelsstaub ist offline  
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Alt 05.04.2012, 14:47
  #3
Margareta
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hallo,

vielen dank für deine rasche antwort. sie bekommt seit 14 tagen antibiotika. vitamin b bekam sie schon zuvor, glaub ich ... jetzt bekommt sie es nur in tablettenform, die ich ihr nahebringen muss.

der tierarzt meinte noch, er denke, dass sie die boreliose am stärksten im februar hatte. sie hätte anti-körper und ist somit positiv getest... jedoch waren diese nicht so hoch, dass er sagen würde, dass sie im moment die boreliose am stärksten hätte.

ich versuche bei bayer jemanden zu erreichen und telefoniere vermutlich durch ganz deutschland, was nicht gerade effektiv ist, da mich jeder an einen anderen weitervertröstet.

welches antibiotikum sie bekommt, kann ich dir leider erst später sagen. ...da ich die packung nicht hier habe.


liebe grüße,

margareta
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Alt 05.04.2012, 16:15
  #4
FrauFreitag
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die wahl des anitibiotikums scheint hier sehr wichtig - hartmann, kraft, dürr empfehlen alle tetrazykline und hier doxycyclin als mittel der wahl, bei ganz jungen tieren azithromycin. doxycyclin muss zwei mal täglich gegeben werden. die dauer scheint wohl immer länger zu sein - von mindestens zwei, eher vier wochen ist die rede, manchmal auch von länger.

bei hartmann/hein ("infektionskrankheiten der katze") findet sich auf seite 219 der explizite (und auch soweit logische) hinweis darauf, dass glucocorticoide nicht bzw. kontrainduziert sind, weil sie die bakterielle besiedlung verschlimmern können. cortison (prednisolon, dexamethason) ist also als entzündunghemmendes medikament in diesem falle NICHT geeignet.

wäre ravensburg für dich eine weite fahrt? dort hätte ich noch einen sehr guten mediziner... oder münchen, die uniklinik?
ich würde an deiner stelle einen spezialisten mit facharztausbildung aufsuchen.

gute besserung!
FrauFreitag ist offline  
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Alt 05.04.2012, 16:16
  #5
engelsstaub
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engelsstaub
 
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Hi du,

Tarzan musste 6 Wochen das Antibiotikum nehmen und es war ein sehr hoher Titer nachweisbar. Es dauerte auch, bis er sich davon gänzlich erholt hatte.
Erschwerend kam sein Bandscheibenvorfall dazu.

Ich würde mich nicht ausschließlich auf profender versteifen, sondern wirklich auch die Symptome, hervorgerufen durch die Borreliose, berücksichtigen.
Es ist nun schwierig, das noch zu rekonstruieren, da beides zusammenkam.
engelsstaub ist offline  
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Alt 05.04.2012, 16:18
  #6
engelsstaub
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engelsstaub
 
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Zitat:
Zitat von FrauFreitag Beitrag anzeigen
die wahl des anitibiotikums scheint hier sehr wichtig - hartmann, kraft, dürr empfehlen alle tetrazykline und hier doxycyclin als mittel der wahl, bei ganz jungen tieren azithromycin. doxycyclin muss zwei mal täglich gegeben werden. die dauer scheint wohl immer länger zu sein - von mindestens zwei, eher vier wochen ist die rede, manchmal auch von länger.
Das muss ich unterstützen. Die Wahl ist sehr wichtig! Borreliose löst auch schubweise Grippesymptome hervor. Mein Bruder litt ebenfalls darunter und war richtig "runter".

Gut ist aber, dass sie erkannt wurde. Es gibt genug Tierärzte, die sich sicher sind, dass es Borreliose bei Katzen nicht gibt.
engelsstaub ist offline  
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Alt 05.04.2012, 18:20
  #7
Margareta
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hallo ihr,

endlich! nach genau 3 stunden kam ich mal bei bayer durch und ein herr ... konnte mir etwas sagen. natürlich konnte er mir nicht großartig helfen. ABER er konnte mir sagen, dass er meinem tierarzt etwas faxen würde, dieser es ausfüllen müsste und es danach zu den spezialisten gefaxt werden sollte.

sie bekam in den letzten wochen hypericum als spritze und ins maul. davor bekam sie etwas anderes direkt beim als antibiotikum bekommt sie doxycyclin (1/6 einer ganzen tablette, zweimal täglich) mind. 4 wochen soll ich es ihr geben. ca. 14 tage haben wir es hinter uns gebracht. weiter bekam sie metacam gegen die entzündungen, weil er zu erst nicht wusste, was sie genau hat (wird abgesetzt). weiß er immer noch nicht! jetzt bekommt sie b-vitamin-tabletten von selectavet und noch etwas homöopatisches (alle zwei tage).

sie hat den ganzen nachmittag geschlafen... ihr ging es richtig mies, denn sie hebte nicht mal ein öhrchen, wenn jemand an ihr vorbeiging.

nach ca. 5 stunden dauerschlaf, ging sie erst ans nass-futter. anscheinend hat sie heute keine lust auf rind. danach ging sie nämlich gleich ans trockenfutter (liebt sie schon immer) und aß n bissl was, getrunken hat sie dann auch und auch das klo im anschluss benutzt.

ihre medikamente hat sie heute auch brav genommen. heute abend bekommt sie nochmal das antibiotikum.

ich hab vorhin den fehler gemacht und wollte mit ihr "gassi"gehen. sie ist eine freigängerin und nun quasi in haft. also kaufte ich ein geschirr. gewöhnte sie seit gestern daran und wollte mit ihr heute n bissl raus. nachdem sie sehr agil mit dem geschirr spielte, konnte ich es ihr endlich mal umlegen. ja, wir gingen raus und sie war weg. sie hoppelt wie ein hase, ABER sie hat kraft und sie kann rennen. sie konnte so schnell rennen, dass ich erstmal nicht hinterher kam. irgendwann hatte ich sie dann samt leine etc eingesammelt und wir beide waren sichtlich fertig. eins weiß ich jetzt, dass ich mit ihr nicht mehr "gassi" gehen werde.

danach spielten wir ein bisschen. ich kämmte sie und sie biss hin und wieder in die bürste (macht sie immer). wir spielten dann fang die maus. sie machte einen ziemlich agilen eindruck auf mich. mit ihrer haft hat sie sich anscheinend auch abgefunden. sie rennt nicht mehr an die tür und sie miaut auch nicht mehr so. in der regel miaut sie, wann sie raus will.

sie hat borreliose, dies kann man nicht leugnen, da der test positiv war. ja, der arzt meinte auch, dass viele sagen würden, dass eine katze keine borreliose bekäme. der arzt meint nur, dass sich ihre symtome von lähmung zu großen neurologischen störungen geändert hätten. also mir fällt das nicht so auf... ich finde, dass sie immer noch das gleiche problem wie früher hat, nur nicht mehr an den pfoten hinten, sondern jetzt vorne. der arzt kam nun wieder auf profender zu sprechen. ich weiß nur, dass sie alles schubmäßig bekommt. ihr geht es gut und dann innerhalb 24 stunden richtig mies. sie schläft dann, ist fiebrig und alles andere als agil (wie bei einem kleinen kind). nach ihrem dauerschlaf geht es ihr dann besser, sie ist dann meistens noch nicht wieder fit, aber ihr geht es besser. sie ist danach agil. ich gang dann mit ihr meistens während ihrer dauerschlafphase schon zum ta. meistens war ich davor schon bei ihm, als sie nicht mehr richtig lief. sie bekam dann was, schlief dann daheim ihren dauerschlaf und es ging ihr danach sichtlich besser. ich hab halt immer gedacht, dass die medikamente endlich wirken würden.

was mir gerade noch einfällt ist, dass sie am 06.03. immer nur drei schritte ging. sie ging drei schritte, dann lag sie. sie ging dann wieder drei schritte, dann saß sie. ... in der regel ging sie nie mehr als 3 schritte ohne pause. dies ist heute nicht so. sie läuft auch wieder treppen, was sie am 06.03. nicht machte.

leider bekam mein tierarzt niemanden bei bayer.

wir wohnen im odenwald, heidelberg ist von uns ca. 40 km entfernt. die nächste tierklinik (die gut sein soll) wäre in wiesloch.

ich habe darübernachgedacht ihr bachblüten vllt für die fahrt zu geben. wie gesagt, sie dreht mir in der transportbox immer durch. der tierarzt ist ca. 20 minuten von uns entfernt mit dem auto und es ist jedesmal ein großes theater. dies fängt schon an, dass sie nicht in die box möchte. die box haben wir immer im raum stehen, nachts schläft sie darin. sie ist sie also gewohnt und verbindet auch gutes mit ihr.

ich muss mal wieder nach ihr schauen.

liebe grüße,

margareta
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Alt 05.04.2012, 18:32
  #8
Margareta
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hallo ihr,

endlich! nach genau 3 stunden kam ich mal bei bayer durch und ein herr ... konnte mir etwas sagen. natürlich konnte er mir nicht großartig helfen. ABER er konnte mir sagen, dass er meinem tierarzt etwas faxen würde, dieser es ausfüllen müsste und es danach zu den spezialisten gefaxt werden sollte.

sie bekam in den letzten wochen hypericum als spritze und ins maul. davor bekam sie etwas anderes direkt beim als antibiotikum bekommt sie doxycyclin (1/6 einer ganzen tablette, zweimal täglich) mind. 4 wochen soll ich es ihr geben. ca. 14 tage haben wir es hinter uns gebracht. weiter bekam sie metacam gegen die entzündungen, weil er zu erst nicht wusste, was sie genau hat (wird abgesetzt). weiß er immer noch nicht! jetzt bekommt sie b-vitamin-tabletten von selectavet und noch etwas homöopatisches (alle zwei tage).

sie hat den ganzen nachmittag geschlafen... ihr ging es richtig mies, denn sie hebte nicht mal ein öhrchen, wenn jemand an ihr vorbeiging.

nach ca. 5 stunden dauerschlaf, ging sie erst ans nass-futter. anscheinend hat sie heute keine lust auf rind. danach ging sie nämlich gleich ans trockenfutter (liebt sie schon immer) und aß n bissl was, getrunken hat sie dann auch und auch das klo im anschluss benutzt.

ihre medikamente hat sie heute auch brav genommen. heute abend bekommt sie nochmal das antibiotikum.

ich hab vorhin den fehler gemacht und wollte mit ihr "gassi"gehen. sie ist eine freigängerin und nun quasi in haft. also kaufte ich ein geschirr. gewöhnte sie seit gestern daran und wollte mit ihr heute n bissl raus. nachdem sie sehr agil mit dem geschirr spielte, konnte ich es ihr endlich mal umlegen. ja, wir gingen raus und sie war weg. sie hoppelt wie ein hase, ABER sie hat kraft und sie kann rennen. sie konnte so schnell rennen, dass ich erstmal nicht hinterher kam. irgendwann hatte ich sie dann samt leine etc eingesammelt und wir beide waren sichtlich fertig. eins weiß ich jetzt, dass ich mit ihr nicht mehr "gassi" gehen werde.

danach spielten wir ein bisschen. ich kämmte sie und sie biss hin und wieder in die bürste (macht sie immer). wir spielten dann fang die maus. sie machte einen ziemlich agilen eindruck auf mich. mit ihrer haft hat sie sich anscheinend auch abgefunden. sie rennt nicht mehr an die tür und sie miaut auch nicht mehr so. in der regel miaut sie, wann sie raus will.

sie hat borreliose, dies kann man nicht leugnen, da der test positiv war. ja, der arzt meinte auch, dass viele sagen würden, dass eine katze keine borreliose bekäme. der arzt meint nur, dass sich ihre symtome von lähmung zu großen neurologischen störungen geändert hätten. also mir fällt das nicht so auf... ich finde, dass sie immer noch das gleiche problem wie früher hat, nur nicht mehr an den pfoten hinten, sondern jetzt vorne. der arzt kam nun wieder auf profender zu sprechen. ich weiß nur, dass sie alles schubmäßig bekommt. ihr geht es gut und dann innerhalb 24 stunden richtig mies. sie schläft dann, ist fiebrig und alles andere als agil (wie bei einem kleinen kind). nach ihrem dauerschlaf geht es ihr dann besser, sie ist dann meistens noch nicht wieder fit, aber ihr geht es besser. sie ist danach agil. ich gang dann mit ihr meistens während ihrer dauerschlafphase schon zum ta. meistens war ich davor schon bei ihm, als sie nicht mehr richtig lief. sie bekam dann was, schlief dann daheim ihren dauerschlaf und es ging ihr danach sichtlich besser. ich hab halt immer gedacht, dass die medikamente endlich wirken würden.

was mir gerade noch einfällt ist, dass sie am 06.03. immer nur drei schritte ging. sie ging drei schritte, dann lag sie. sie ging dann wieder drei schritte, dann saß sie. ... in der regel ging sie nie mehr als 3 schritte ohne pause. dies ist heute nicht so. sie läuft auch wieder treppen, was sie am 06.03. nicht machte.

leider bekam mein tierarzt niemanden bei bayer.

wir wohnen im odenwald, heidelberg ist von uns ca. 40 km entfernt. die nächste tierklinik (die gut sein soll) wäre in wiesloch.

ich habe darübernachgedacht ihr bachblüten vllt für die fahrt zu geben. wie gesagt, sie dreht mir in der transportbox immer durch. der tierarzt ist ca. 20 minuten von uns entfernt mit dem auto und es ist jedesmal ein großes theater. dies fängt schon an, dass sie nicht in die box möchte. die box haben wir immer im raum stehen, nachts schläft sie darin. sie ist sie also gewohnt und verbindet auch gutes mit ihr.

ich muss mal wieder nach ihr schauen.

liebe grüße,

margareta

p.s.: wie gesagt, der arzt hat schon an viele dinge gedacht. er dachte erst auch an eine vergiftung, (asthma-)anfälle etc. jedoch schloss er vieles gleich durch untersuchungen, wie blut usw aus. die blutwerte waren ok. gestern meinte er, dass sie vllt etwas am kleinhirn haben könnte, das das kleinhirn für bewegungen zuständig sei. ABER sowas kommt doch nicht von heute auf morgen und verschlimmert sich innerhalb zwei stunden stetig. wie gesagt, ich hab jetzt mal in den kalender eingetragen, wann sie mit den schüben anfängt. es liegen ca. 10 - 14 tage von dem ersten schub bis zum nächsten dazwischen. dann geht es ihr meistens 4 - 6 tage mies, danach ist sie wieder die alte bis zum nächsten schub. komisch ist halt, auch für den arzt, dass sie die ganze zeit medikamente bekommt und trotzdem einen schub erleidet. deshalb denkt er, dass es noch etwas zusätzliches und nicht nur borreliose ist. was mir gerade einfällt: sie hat glänzendes, gesundaussehendes fell. sie verlierte zwar in den letzten wochen sehr viele haare, aber ihr fell wechselte von winterfell auf frühjahrs-/sommerfell.

Geändert von Margareta (05.04.2012 um 18:47 Uhr)
Margareta ist offline  
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Alt 05.04.2012, 19:05
  #9
Zugvogel
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Kannst Du mal auflisten, welche Medikamente dieser Jungspund bisher in seinem ganzen Leben bekommen hat, von der ersten Wurmbehandlung übers Impfen, Antibiotika, Flohmittel - schreib einfach mal alles auf.

Dazu vielleicht auch die Indikationen, wie z.B. die Art der Würmer, die Dauer des Flohbefalles, evtl. Durchfall oder ähnliches.


Zugvogel
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Alt 05.04.2012, 19:52
  #10
Bea
Forenprofi
 
Bea
 
Registriert seit: 2008
Beiträge: 29.502
Standard

Von Laboklin gibt es eine gute Info über Borreliose:

http://www.laboklin.de/pdf/de/news/l...borreliose.pdf

Da steht z.B. auch etwas über mögliches wechselseitige Lahmheiten.

und noch das hier:

"Differentialdiagnostisch sollte abgeklärt werden
ob eine mögliche Infektion mit Anaplasma phagozytophilum,
Neospora canis oder Toxoplasma
gondii vorliegt. Diese können ursächlich, aber
auch als Ko-Infektion für eine Reihe von ähnlicher
Symptome verantwortlich sein.
Auch für die Therapiewahl und Prävention sollte
eine diesbezügliche Differentialdiagnostik erfolgen."
Bea ist offline  
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Alt 05.04.2012, 20:17
  #11
Leni
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Leni
 
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Beiträge: 1.083
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Ich weiß nicht warum aber ich muss dauernd an die Blut-Hirn-Schranke denken, wenn ich diesen Beitrag lese.

Ich weiß halt von den Hunden, dass es einige Rassen (meist aus der Colli-Linie) gibt mit dem besagten MDR1-Defekt.

Im Gehirn weisen die Zellen der Endothelschicht eine Besonderheit aus: Sie haben auf ihrer Oberfläche einen so genannten MDR1-Transporter, der Gifte und damit auch Arzneistoffe in den Blutgefäßen zurückhält, sie also nicht in die Flüssigkeit übertreten lässt, die das Gehirn versorgt (Liquor). MDR hat seinen Namen aus der Abkürzung „multi drug resistance“.

Was meint Ihr?

Liebe Grüße
Leni ist offline  
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Alt 05.04.2012, 20:28
  #12
Bea
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Bea
 
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Zitat:
Zitat von Leni Beitrag anzeigen
Ich weiß nicht warum aber ich muss dauernd an die Blut-Hirn-Schranke denken, wenn ich diesen Beitrag lese.

Ich weiß halt von den Hunden, dass es einige Rassen (meist aus der Colli-Linie) gibt mit dem besagten MDR1-Defekt.

Im Gehirn weisen die Zellen der Endothelschicht eine Besonderheit aus: Sie haben auf ihrer Oberfläche einen so genannten MDR1-Transporter, der Gifte und damit auch Arzneistoffe in den Blutgefäßen zurückhält, sie also nicht in die Flüssigkeit übertreten lässt, die das Gehirn versorgt (Liquor). MDR hat seinen Namen aus der Abkürzung „multi drug resistance“.

Was meint Ihr?

Liebe Grüße
Darüber habe ich auch schon gelesen. Beschriebene Fälle von betroffenen Hunden zeigen aber recht schnell nach der Behandlung mit dem Mittel zum Teil schwere Symptome.
Meist, mit Behandlung, sind diese Symptome dann vorrübergehend.

Hier wurde das Spot-On am 3.3. gegeben. Am 6.3. die ersten Symptome. Diese hätte, wenn vom Spot-On aber schon früher auftreten müssen.
Ausserdem ist das jetzt ja schon einen Monat her; ich kann mir nicht vorstellen das es sich jetzt noch um Reaktionen auf Profender handelt.

Die Symptomenbeschreibung liest sich schon sehr stark nach Borreliose.
Bea ist offline  
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Alt 05.04.2012, 20:29
  #13
Margareta
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hallo,

vielen liebe dank für eure hilfe. ich hol morgen den impfpass vor und schreibe dann, was sie wann bekam hinsichtlich impfung usw.

an toxoplasma hat der tierarzt auch schon gedacht. jedoch war ein bekannter züchter von meinen eltern der meinung, dass ein tier, welches an toxoplasma leidet innerhalb 3 tagen qualvoll sterben würde. auch der tierarzt schloss es schnell aus. die anderen sache werde ich mit ihm mal besprechen.

ich war eben bei ihr und ihr geht es ok. ihr geht es nicht besonders gut, aber auch nicht so schlecht wie heute mittag. sie macht einen zufriedeneneindruck und liegt auf einem stuhl.

borreliose hat sie auf jedenfall. was halt keiner von uns versteht ist, dass es ihr 3 tage lang sehr gut geht und auf einmal geht es ihr sehr schlecht. sie lief am wochenende eins a und seit gestern robbt sie wieder. deshalb denkt der arzt, dass sie neben der borreliose noch etwas hätte. das sie borreliose hat, bestätigte das labor... die frage ist jetzt nur, warum geht es ihr gut und auf einmal ohne einen grund eigentlich wieder innerhalb paar stunden richtig mies. auch jetzt - manchmal kann sie besser laufen, aber sie läuft dann nicht rund (wie immer)... dann wieder ganz schlecht. nach ihrem dauerschlaf lief sie einigermaßen ok. vor einer stunde dann wieder schlechter. gestern morgen fing sie noch eine maus. am abend musste ich sie tragen, weil sie nicht mehr laufen konnte.

...und was auch keiner von uns versteht ist, warum sie so einen harten schub bekommt, obwohl sie seit fast 4 wochen täglich medikamente bekommt und sie bekam ja bisher fast alles... von entzündungshemmer über was gegen lähmungen bishin zu antibiotika und vitamin b. selbst am dienstag bekam sie nochmals zwei einheiten gegen lähmungen und am mittwoch konnte sie wieder nicht laufen.

was mir grad noch einfällt... sie hat haarlinge. ich kann ihr kein front-line geben, da die tierärztin davon abriet, da wir ja nicht wissen was sie genau hat. eine frühere tierärztin sagte auch, dass haarlinge nicht schlimm seien. können haarlinge vllt die ursache zusätzlich sein?

liebe grüße

Geändert von Margareta (05.04.2012 um 20:51 Uhr)
Margareta ist offline  
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Alt 05.04.2012, 20:54
  #14
Leni
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Leni
 
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Oh je
Leni ist offline  
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Alt 05.04.2012, 21:00
  #15
Margareta
Neuling
 
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heißt das jetzt ja?

der tierarzt meinte aber, dass sie keine haarlinge hätte. keine ahnung!

nur schieb ich schon seit wochen front-line, da wir ja nicht wissen was sie hat und die tierärztin meinte, dass es für sie neben dem antibiotika zuviel sei. ganz ehrlich? dies wäre auch für sie zuviel. sie bekommt 3 verschiedene medikamente in drei verschiedenen einheiten am tag.
Margareta ist offline  
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fieberschübe, lähmung, profender, torkeln

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