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Herzerkrankungen HCM, Herzinsuffizienz, ...

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 10.09.2009, 13:40
  #16
AngelBlueEyes
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Zitat:
Zitat von Serafyna Beitrag anzeigen
Wenns dir nicht zu doll weh tut, freute ich mich sehr, wenn du deine Erfahrungen berichten könntest. Denn auch die schlimmen Erfahrungen sind wichtig. Es tut mir sehr leid, dass sie es nicht geschafft hat!
Kann nicht genau versprechen, wann ich es schaff - hab heut Besuch über Nacht von einer Forine - aber ich schreibs auf jeden Fall rein


Zitat:
So, ich mache in den letzten Tagen eine interessante Beobachtung: Lucifer macht, seit er die Medikamente nimmt, eine Wesensveränderung mit. Er wird viel schmusiger,
Wesensveränderung - da sagst du was, jedoch war es bei Pebbles auf Grund der Medikamentengabe wirklich in die komplett andere Richtung.
Meine Katze hat sich vor lauter Angst und Panik vor mir versteckt, liess sich nicht mehr anfassen und hat sich jeden möglichen Schutz gesucht, den sie haben konnte, damit ich sie nicht anfassen kann.
Es tat mir in der Seele weh
 
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Alt 20.09.2009, 09:12
  #17
Marskatze
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 2009
Ort: Bonn
Beiträge: 1
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Hallo zusammen,

ich bin neu hier. Ich möchte euch die Geschichte von unserem Jüngsten erzählen.

Bitte schreibt nicht dass es ihm aber seeehr schlecht geht, oder wie beunruhigend sich das anhört, ich mag keine Hiobsbotschaften mehr hören, ich mache mir schon genug Sorgen und heule ständig ...

Letztes Jahr ist unsere Große an Nierenversagen gestorben. Ich war am Boden zerstört. 16 Jahre alt und meine treueste Begleiterin.

Da ich überhaupt nicht mehr aus dem Kummer herauskam, nahm mein Mann mich eines Abends mit "nur mal gucken" zu gehen, in Köln.... er hat da was im Internet gesehen.

Was er gesehen hat war, dass jemand Katzenbabies abgibt und er hat sich direkt in das Foto verliebt.

Janni war der letzte der süssen Babies. Keine Zucht, Mutter British Kurzhaar, Vater Maine Coon (angeblich ein Zuchtkater der Mutter von BKH Frauchen).

Na wir haben ihn auf jeden Fall ohne Diskussion mitgenommen. Wie kann man zu so einem zuhause-suchenden Würmchen schon nein sagen.

Er ist ein prachtvoller Kater geworden, lieb, anhänglich clever und aufgeweckt, dabei so verständig und vernünftig, man glaubt es kaum.

Wir haben ein grosses altes Haus, nebenan wohnen meine Eltern mit drei Katzen und wir haben eine gemeinsame Gartennutzung mit Anschluss an Waldgebiete und andere Gärten. Das nur als Hintergrund.

Im Februar dann stiess Janni draussen auf eine Fremdkatze, fing an zu zittern und kippte um. Ich stand daneben, hielt ihn und schrie.
Nach eingehenden Untersuchungen bei unserem Tierarzt und bei einer Kardiologin hier in Bonn, wurde die Diagnose gestellt: HCM mit 8 Monaten, beginnende Wassereinlagerungen in der Lunge und Stauungsbronchitis.
Medikamente bekommt er seither:
Morgens: 1/2 Atenolol, 1/4 Dimazon und 1/4 Karsivan
Abends: 1/2 Fortekor und 1/4 Karsivan.

Damit klappt eigentlich alles sehr gut. Er ist ein lieber Kater, geht nicht in die pralle Sonne, ist abends um 20:00 Uhr spätestens zu hause, ruht sich aus, wenn´s mal nicht so gut klappt... wir hatten eigentlich seitdem keine schlechten Tage mehr, nur noch gute und sehr gute :-)

Letzten Sonntag aber hat er nichts mehr gefressen, Montag nur etwas, aber nicht genug, Dienstag war ich beim TA, da war er schon sehr dehydriert. Man sehe es mir bitte nach, ich möchte nur das Beste für meinen Kleinen, habe aber auch noch keine Erfahrung mit der Krankheit und weiss nicht immer wann wie schnell reagiert werden muss. Durch Infusionen und Absetzung der Dimazon haben wir aber scheinbar vieles (vielleicht nicht alles) wieder hinbekommen. Er frisst wieder wie ein Scheunendrescher, schnurrt und tretelt des Nächtens durchs Bett und hat den Schalk im Nacken sitzen. Nur leider hat er jetzt wieder diese Lungengeräusche und bekommt seit gestern wieder Dimazon, obwohl er seinen Wasserhaushalt ja erst wieder aufbauen muss. Der TA sagt: eine Gratwanderung...
Ich hoffe das bekommen wir alles wieder in den Griff, ich muss jetzt schon heulen, wenn ich daran denke ihn zu verlieren.
(hier könntet ihr jetzt sagen: klar, das wird schon wieder! ;-))

Mir hat euer Forum hier schon sehr geholfen bei der Futterauswahl und bei guten Tipps, wie man jungen Katern mehr Flüssigkeit beifüttert. Dankeschön.

Er bekommt morgens und abends je einen Würfel Rindergulasch, worin wir seine Tabletten verstecken. Lecker, sagt er!

Nur sein geliebtes Trockenfutter mussten wir jetzt erstmal absetzen.

So, ich könnte euch noch soooo viele Geschichten erzählen, über seinen besten Freund und was die beiden immer spielen, über die Geburtstagsparty zu seinem ersten Geburtstag, wie sehr er seinen Garten liebt, den er im Moment nicht betreten kann (1 Woche Krank-Stubenarrest), oder wie ich auf allen Vieren durch den Garten krabbel und mich hinter dem Grill verstecke, weil er grad niemanden zum Spielen findet.... ;-)

Bitte macht mir Mut, dass aus meinem Süssen ein grosser erwachsener Kater werden kann.

LG Nicole
Marskatze ist offline  
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Alt 20.09.2009, 12:31
  #18
Thyria
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liebe Nicole,
jetzt hab ich Tränen in den Augen. Ich kann nicht beurteilen, wie schlecht oder wie gut es deinem Kater geht ... dazu kenn ich die Krankheit auch zu wenig, obwohl Joe ja auch an HCM erkrankt ist.
Aber ich drücke dir und vor allem den Kleinen die Daumen, dass er ein stolzer großer Katermann wird ...
gute Besserung!
Thyria ist offline  
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Alt 20.09.2009, 15:17
  #19
AngelBlueEyes
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Also ... Pebbles - geboren im März 2001 - 8 Jahre alt bei Diagnose HCM ... Sie ist - wenn mich nicht alles täuscht - in der Nacht vom 2.4. auf den 3.4. diesen Jahres in die Tierklinik Hofheim eingewiesen worden.

Angefangen hat es damit, dass ich bemerkt hatte, dass sie nicht zum fressen gekommen ist und eigentlich die ganze Zeit nur zusammen gekauert auf dem Boden sass. Kurze Zeit später habe ich eine schwere Atmung bei ihr festgestellt und als ich sie - hatte mit einer Freundin telefoniert - auf den Arm genommen habe, fing sie an zu röcheln, spuckte, röchelte und hustete Flüssigkeit heraus, bekam kaum noch Luft.

Ich bin sofort zum tierärztlichen Notdienst gefahren, die sie sofort behandelt hat, ein Medikament zur Stärkung des Herzens gegeben hat, mir sagte, dass sie eine Lunge voll mit Wasser hat und es jetzt um Leben oder Tod gehen würde, ich in die Tierklinik fahren müsste - entweder Hofheim oder zu Dr. Walla nach Wiesloch. Hofheim war näher. Die Ärztin sagte mir, sie hätte eine Lungenembolie und angeblich wär auch irgendwas im Bauch gerissen, denn die Därme würden nicht richtig liegen. Sie waren im Endeffekt NUR leer und deshalb konnte man sie kaum fühlen.

So bin ich nachts gegen 23 Uhr in die Tierklinik gefahren, habe Pebbles dort abgegeben, wo man sie geröngt hat und in ein Sauerstoffzelt gesetzt hat. Mir wurde mitgeteilt, dass es Pebbles sehr schlecht ginge, sie dort bleiben müsse, die Lungen voll Wasser wären und man jetzt prüfen müsse, was passiert und was ist. Im Sauerstoffzelt würde sie jetzt etwas besser Luft bekommen. Ich solle mich am nächsten Tag nochmal melden. Die Behandlungskosten würden sich auf etwa 500-600 Euro belaufen.

Bin in der Nacht fix und alle heim gefahren. Pebbles blieb die ganze Nacht in der Klinik, den kompletten Freitag und von Freitag auf Samstag. Am 4.4. durfte ich sie zusammen mit meiner Tante abholen.
Man teilte mir Freitags schon am Telefon mit, sie hätte HCM und was das bedeutet. Viele Dinge hab ich einfach nicht verstanden.

Samstags durfte ich dann Pebbles abholen, hab 680 Euro bezahlt und durfte sie mit nach Hause nehmen, hab sie behandelt wie ein rohes Ei.

Mein Threat zu dem Thema >>KLICK<< ist hier zu finden.

Pebbles Medikamente:
1x täglich Vasotop 0,625mg
Atenolol 25mg - 1x täglich - glaub 1/4 Tablette
Furosemid 40mg - 3x täglich 1/2 Tablette

Da ich voll berufstätig bin gab es Probleme mit 3x täglich Furosemid, aber irgendwie ging es. Die Probleme, die ich bei der Medikamentengabe hatte, sind dort in dem verlinkten Threat auch aufgeführt. Sie hat kaum bis gar nicht gefressen, hat sich stark von mir zurück gezogen und liess sich kaum noch anfassen, hatte Angst vor mir.

Am 16.4. hatten wir dann einen Termin zur Nachkontrolle für Pebbles. Ich habe denen das mit den Medikamenten und dem Futter mitgeteilt und nach Rücksprache mit dem Arzt wurde mir gesagt, die Medikamentengabe würde reduziert werden auf 1x täglich. Vasotop könnten wir weg lassen, Atenolol und Furosemid müssten bei behalten werden, je 1/4 Tablette.
Die Lunge sah besser aus, kein Wasser mehr, deswegen konnte das alles reduziert werden.
Die Reduktion der Medikamente würde angeblich auch dazu führen, dass es meiner Katze besser gehen würde, und sie wieder anfangen würde zu fressen.

Mit Nichten.

Am 23.4. wusste ich morgens, dass es einfach nicht mehr weiter geht so wie es ist. Meine Katze hat sich jeden Tag vor mir versteckt, unter der Couch, unter Schränken etc, hat die Medikamente auch noch 30min nach Medikamentengabe ausgewürgt und sie wollte einfach nicht mehr.
Am 23.4. habe ich den Termin zur Einschläferung ausgemacht - für den 30.4.
Bis dahin sollte meine Katze ohne Medikamente leben dürfen, keine Angst mehr vor mir haben müssen und wenn es schlimmer geworden wäre, hätte ich sie früher erlöst.

Am 30.4. trat ich um 10.30 Uhr den für mich schweren Weg an und bin mit ihr beim TA rein. Die Ärztin hat Pebbles abgehört, sie hat sich meine Aussagen angehört und dann liessen wir Pebbles gehen.

Wir haben 27 Tage lang mit allen möglichen Mitteln um ihr Leben gekämpft, 20 Tage danach hatte ich den Kampf verloren, weitere 7 Tage später durfte sie über den Regenbogen gehen.

Sie fehlt mir unendlich ... auch jetzt noch - 6 Monate später - sitze ich da und weine bittere Tränen um mein Mädchen ...
 
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Alt 21.09.2009, 00:50
  #20
Cat Fud
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Zitat:
Zitat von AngelBlueEyes Beitrag anzeigen
Wesensveränderung - da sagst du was, jedoch war es bei Pebbles auf Grund der Medikamentengabe wirklich in die komplett andere Richtung.
Meine Katze hat sich vor lauter Angst und Panik vor mir versteckt, liess sich nicht mehr anfassen und hat sich jeden möglichen Schutz gesucht, den sie haben konnte, damit ich sie nicht anfassen kann.
Es tat mir in der Seele weh
Eine traurige Geschichte

Bei Momo habe ich hingegen schon das Gefühl, er wartet auf seine Tabletten (in Aldistangen versteckt). Löst sich das Aldistangenzeug ab, leckt er das Tablettenstück sogar einfach so auf! Abends kriegt er das Furosemid zeitversetzt gegen 22 Uhr. Er steht um die Uhrzeit dann wieder auf, kommt in die Küche gedackelt und meckert, weil er "Hunger" hat. Gottseidank sind die Tabletten alle geschmacklos. Als er mal das ekelbittere Ranitidin nehmen mußte, war die Eingabe auch ein Eiertanz...
Cat Fud ist offline  
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Alt 21.09.2009, 07:31
  #21
AngelBlueEyes
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@Cat - du glaubst gar nicht mit was ich es alles probiert hab. Aldi Stäbchen wurden nach der zweiten Gabe Tabletten nicht mehr genommen, egal obs die anderen gefressen haben oder nicht.
Leberwurst, Sahne, Quark, aufgelöst in Wasser mit ner Spritze ins Maul, versteckt unter Tunfisch, eingelegt in stark riechenden Leckerchen, in Käse verpackt, in Wurst verpackt, in Wienern verpackt - nein, es wurde nicht gefressen
 
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Alt 21.09.2009, 08:02
  #22
Lilith
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Und hier kommt noch ein HCMchen.

Meine Amy (4,5 Jahre, Feld-Wald-Wiesen-Mix, Freigänger) bekam vor knapp 3 Jahren die Diagnose HCM.
Vor dem TA-Besuch war sie 3 Wochen lang vom Erdboden verschwunden und da man ja auf "Rückkehrer" sowieso ein besonderes Auge hat, hab ich sie durchchecken lassen und dabei ihre erhöhte Atemfrequenz im Ruhezustand und das gelegentlich vorkommende Hecheln beim Spielen erwähnt.

Mein TA hat nicht lange gefackelt, abgehört und einen Ultraschall gemacht - mit der niederschmetternden Diagnose HCM.

Danach bekam Amy morgens 1/4 und Abends 1/8 Duratenol 25mg (Wirkstoff Atenolol). Freigang war natürlich gestrichen.

Da sich ihre Werte nach und nach verbessert haben, konnte ich etwa ein halbes Jahr später auf 1/4 täglich reduzieren und Amy durfte auch wieder raus.

Heute sind wir so weit, dass ihre Werte wieder absolut im Normalbereich liegen und sie bekommt auch nur noch 1/8 Tablette täglich.
Der TA ist der Meinung, wir könnten die Medis auch absetzen, aber das würde verkürzte Kontrollintervalle zur Folge haben, die ich Amy (und meinem Geldbeutel ) ersparen will.

Amy bekommt ihre Tabletten in Aldi-Sticks und wartet jeden Morgen schon ganz ungeduldig auf ihr Leckerlie.
Sie ist fit wie ein Turnschuh und jagt draußen auch sehr erfolgreich Mäuse und anderes Getier.

Ich wünsche allen HCMchen ein langes Leben und allen HCMchen-Dosis viel Kraft!
Lilith ist offline  
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Alt 21.09.2009, 12:49
  #23
Lilith
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Zitat:
Zitat von Serafyna Beitrag anzeigen
Ich dachte immer, dass sich HCM nicht zurück entwickeln kann? Also, dass die Werte nie wieder in den Normbereich gelangen. Oder hab ich da jetzt was missverstanden von dem, was mein Kardiologe gesagt hat?
Nein, ich hatte das auch so verstanden.
Mein TA (und ich natürlich auch) war ganz verwundert, als er beim Kontrollschall feststellte, dass sich die Werte verbessern.
Lilith ist offline  
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Alt 06.10.2009, 13:13
  #24
krabbe66
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krabbe66
 
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Rotes Gesicht Stubs und sein Herz

Auch mein Kater Stubs(3) hat zu dicke Herzwände. Als die Diagnose (durch Ultraschall) gestellt wurde, hat er Prilium und ein entwässerndes Medikament verordnet bekommen. Prilium muss er immer bekommen, das Entwässerungsmittel wurde nach einer Woche abgesetzt.
Das war vor 3 Monaten. Weil Stubs abgenommen hat bin ich heute zur Kontrolle gwesen. Er hat 1,5 Kg abgenommen. Wenn er noch weiter abnimmt muss ich mit ihm nochmal zum Ultraschall. Also werde ich ihn regemässig wiegen. Ansonsten geht es ihm wieder sehr gut. Er spielt lässt sich verwöhnen und und tollt mit seinem bruder durch die Gegend.
Mal sehen wie es weiter geht.
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Alt 06.10.2009, 17:45
  #25
powercat
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Zitat:
Zitat von Serafyna Beitrag anzeigen
Ich dachte immer, dass sich HCM nicht zurück entwickeln kann? Also, dass die Werte nie wieder in den Normbereich gelangen. Oder hab ich da jetzt was missverstanden von dem, was mein Kardiologe gesagt hat?
eine hcm entwickelt sich nicht zurück, man kann nur mit medikamenten eine verschlimmerung verzögern, evtl. zu hohe herzfrequenzen mindern, die gefährlich werden können, die krankheit selbst ist nicht heilbar und bedarf ständiger kontrolle
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Alt 07.10.2009, 15:33
  #26
*stella*
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das interessiert mich jetzt aber auch.

unser doc meinte, die verdickung könne sich auch wieder leicht zurück entwickeln... oder habe ich ihn so falsch verstanden?

ich stelle die untersuchungsergebnisse von unserem pelle hier gleich mal rein - muss sie nur erst abtippseln.
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Alt 07.10.2009, 15:43
  #27
*stella*
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so, hier nun also die ergebnisse der untersuchung von pelle bei dr. tobias in hannover:

Anamnse/Klinische Angaben: Hechelatmung, Herzgeräusch, Husten.

Fragestellung: Abklärung der Ursache

Auskultation: Systolikum II/V (Mitralis) links

Schallbarkeit: sehr gut

Echokardiographie:
Myokardium: normotroph und normokotraktil. keine Wandbewegungsstörungen
Perikard: festanliegend, kein Hinweis auf vermehrte Füllung des Herzbeutels
Linker Ventrikel: IVSd 6mm. HWd 6mm. normale systolische Funktion. systolische Verkürzungsfraktion FS 39%
Rechter Ventrikel: nicht dilatiert
Linker Vorhof: grenzwertig obere Norm: LA:Ao:1,5
Klappenapparat:
Mitralklappenreflux über 1/2 linke Atrium; Trikuspidalis/Aorta/A. Pulmonalis anatomisch sowie im PW/CW- und Farbdoppler ohne krankhaften Befund.
Kein Hinweis auf Scheidewanddefekte

Diagnose: Hypertrophe Kardiomyopathie (HKM) (frühes Stadium)

Prognose: Progression möglich

Therapie: Fortekor 5mg 1/2 Tablette. Kontrolle in 2010.

--------------------

da ich das ergebnis erst mit unserer haustierärztin besprechen werde, wenn ich wegen irgendwas anderem wieder dort hin muss (diesen monat stehen ohnehin impfungen an...), weiss ich auch nur so im ansatz, was mir das alles sagen soll...

pelle geht es auf jeden fall sehr gut. er ist ausgeglichen, frisst gut und zeigt keinerlei anzeichen einer erkrankung.
*stella* ist offline  
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Alt 07.10.2009, 16:19
  #28
powercat
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Zitat:
Zitat von Serafyna Beitrag anzeigen
Das heißt also, wenn die Werte unter Medikamentengabe wieder in den Normbereich gelangen, liegt keine HCM vor? Das ist also immer ein Zeichen dafür, dass die Diagnose nicht korrekt war?
nicht unbedingt, es kommt darauf an wie sicher die diagnose hcm gestellt wurde, ich würde immer einen kardiologen aufsuchen der zertifiziert ist hcm zu diagnostizieren
powercat ist offline  
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Alt 27.11.2009, 22:59
  #29
Thyria
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wie oft geht ihr eigentlich mit euren hcm-erkrankten tieren zum schallen?
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Alt 27.11.2009, 23:14
  #30
Coonboys
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Coonboys
 
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Es fällt mir schwer darüber zu reden, aber es hilft mir ein wenig darüber hinweg zu kommen.

Mein Sternenkätzchen Louise war auch davon betroffen. Sie hat mit 12 Jahren eine SDÜ bekommen, was auch nachweislich zu HCM führen kann, wenn es zu lange unbehandelt bleibt.
Mitte Mai fiel mir auf, das sie plötzlich richtig heftig atmet, so als ob sie schlecht Luft bekommt und hechelte dabei. Ab zum TA die sofort geröngt hat. Wasser im Brustkorb, noch nicht in der Lunge. <der >Herzvorhof doppelt so groß wie das herz und Blut wird nur fadenförmig hinein gepumpt. Für mich brach eine Welt zusammen!!! Also eine 3/4 Furosemid am Tag - morgens, mittags und abends. Nach 3 Wochen wurde es ein wenig besser, jedoch sah man immer noch das sie immer noch gut angestrengt atmete.
Nach dem nächsten röntgen eine kleine Erleichterung - das Wasser war so gut wie raus und die Dosierung wurde auf 1/2 Tab runter gesetzt.
Dann kam der 18. Juni - der schlimmste Tag überhaupt. Ich kam heim und sie saß da und ich dachte mir gut, sie verkriecht sich zwar und liegt meistens nur noch unter dem Tisch (sonst war sie immer auf dem Sofa), aber es geht noch. Bis ich dann hoch ging zum füttern. Sie kam hinterher und hechelte, keuchte. Mir schossen sofort die Tränen und instinktiv wußte ich, das es nun soweit ist und ich loslassen muß.

Das schmerzt so verdammt!!!

Geändert von Coonboys (27.11.2009 um 23:16 Uhr)
Coonboys ist offline  
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