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Herzerkrankungen HCM, Herzinsuffizienz, ...

Warnhinweis bei medizinischen Ratschlägen
Achtung: Bei medizinischen Problemen sollte stets die Meinung eines niedergelassenen Tierarztes oder einer Tierklinik eingeholt werden.
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Alt 11.04.2015, 16:18
  #31
Petra-01
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Zitat:
Zitat von krissi007 Beitrag anzeigen
Das freut mich sehr für euch und hoffe, Indi hält sich noch lange gut.

Gab es bei Indi schon mal Wasseransammlung im Brustkorb?
Nein, gottlob nicht.
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Alt 11.04.2015, 16:27
  #32
Plum
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Zitat:
Zitat von krissi007 Beitrag anzeigen
Gibt es/kennt Ihr eigentlich Katzen mit HCM und nach Wasseransammlung in der Brust, die noch länger als ein halbes Jahr (gar noch über 1 Jahr) lebten?
Als bei Plum HCM diagnostiziert wurde, habe ich mich quer durch's Internet, deutsch und englischsprachig gelesen plus die Literatur, die mir mein TA gab. Der Tenor ist überall: Wenn die ersten Wasseransammlungen kommen, dann haben die Katzen maximal noch ein Jahr zu leben, wenn überhaupt.
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Alt 11.04.2015, 16:30
  #33
rlm
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Chrissie, wenn die HCM sich symptomatisch zeigt (Wasseransammlung, Thrombose), ist sie generell weit fortgeschritten und die Zeit ist nur noch sehr begrenzt.
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Alt 11.04.2015, 17:53
  #34
krissi007
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Zitat:
Zitat von Plum Beitrag anzeigen
Als bei Plum HCM diagnostiziert wurde, habe ich mich quer durch's Internet, deutsch und englischsprachig gelesen plus die Literatur, die mir mein TA gab. Der Tenor ist überall: Wenn die ersten Wasseransammlungen kommen, dann haben die Katzen maximal noch ein Jahr zu leben, wenn überhaupt.
Zitat:
Zitat von rlm Beitrag anzeigen
Chrissie, wenn die HCM sich symptomatisch zeigt (Wasseransammlung, Thrombose), ist sie generell weit fortgeschritten und die Zeit ist nur noch sehr begrenzt.
Ja, scheint wohl so sein
*gibt es Ausnahmen?*
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Alt 11.04.2015, 21:20
  #35
Miss_Katie
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Zitat:
Zitat von rlm Beitrag anzeigen
Man sollte noch unterscheiden ob die Diagnose im Endstadium oder früher gestellt wurde, im Endstadium hat man schlechte Karten. Ebenso ob die Diagnose von einem Facharzt gestellt wurde, es gibt zu viele Fehldiagnosen von TÄ. Die Katzen bekommen Herzmedikamente aufgrund angeblicher Herzerkrankung welche sich oftmals dann nicht bestätigt. Es ist demzufolge halt leider naheliegend, dass es auch viele Katze gibt, wo niemals bemerkt wird, dass gar keine Herzekrankung vorliegt.


Mein Theo hatte seine erste Thrombose im Oktober 2012, daraufhin wurde im November die HCM im Endstadium diagnostiziert (zertifizierte Kardiologin), die zweite Thrombose folgte leider im Dezember 2012, er starb im Januar 2013.

Bei meinen Aimchen wurde im April 2013 von einer sich selbst ernannten Herzspezialistin HCM im asymtomatischen Stadium festgestellt mit einer Prognose von noch 4 - 8 Jahren (4-6 oder 6-8 , weiss es gerade nicht genau) Lebenszeit. Wir bekamen nach knapp 3 Wochen hinterhertelefonieren endlich den Medikamentenplan. 4 Wochen nach der Medikamentengabe zeigte Aimchen Probleme in Form von Ausfällen ... der TÄ- und Kardiologen (zert.)- Marathon begann .... Durch sehr engmaschige Kontrollen und Medikamentenanpassungen lebte mein Aimchen bis Januar 2015.
Darf ich fragen, wie engmaschig sie geschallt wurde?

Bei Snow (3,5 J) wurde die Diagnose im November 2014 gestellt, damals schon fortgeschrittenes Stadium. Sie lebt noch und es geht ihr gut, die TÄ meinte aber bei der Kontrolle im Februar, die Prognose sei bei Katzen mit ihrer Form (Form in dem Fall = keine Besserung des Befundes unter Therapie, das Herz sah im Februar genauso aus wie im November) "vorsichtig" zu stellen. Ich rechne mit einem Jahr (mit dem Wissen, dass sie jederzeit an Herzrhythmusstörungen sterben kann), wünschen würde ich mir noch mindestens drei

Meine TÄ (TIerkardiologin) meinte, dass Snow engmaschig kontrolliert werden sollte, hat mir aber keine genauen Zeitabstände gesagt, ich denke, so alle 3 Monate?

Geändert von Miss_Katie (11.04.2015 um 21:22 Uhr)
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Alt 11.04.2015, 21:20
  #36
engelsstaub
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Bei Tarzan wurde die Diagnose erst gestellt, als er unter Wasser in den Lungen litt. Vorher gabs leider wirklich keine Anzeichen (kein husten, kein hecheln). Fortgeschrittene HCM war nach dem Herzultraschall die Diagnose. Leider war er trotz Medikation keine Ausnahme.
Tut mir leid. Ich hätte mir auch mehr Zeit mit ihm gewünscht.
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Alt 11.04.2015, 21:32
  #37
rlm
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Zitat:
Zitat von Miss_Katie Beitrag anzeigen
Darf ich fragen, wie engmaschig sie geschallt wurde?
Oftmals im 2-3 Wochen Abstand, am Anfang aller 4, auch mal 5 Wochen. Aimchen hat das aber alles gut toleriert und der kurze Abstand ist wirklich nicht die Regel (war auch überwiegend wegen dem Langzeit-EKG aufgrund der Tachyarrhytmien die so schwer einzustellen waren).

Zitat:
Zitat von Miss_Katie Beitrag anzeigen
Meine TÄ (TIerkardiologin) meinte, dass Snow engmaschig kontrolliert werden sollte, hat mir aber keine genauen Zeitabstände gesagt, ich denke, so alle 3 Monate?
Bei Snow gab es aber sonst noch keine Symtome, oder?

Aimchen ihre Ärztin sagte, die Katzen mit den schlechteren Herzwerten leben oft noch länger als erwartet, die KAtzen mit Werten in der Norm, wo eine bessere Prognose erwartet war, sterben manchmal überraschend schnell. Von daher würde ich meinen, braucht du dich nicht zu sehr verückt machen mit unbedingt wenig verbleibender Zeit.

Ich denke, wenn die Einstellung mit Medikamenten gut ist, ist ein viertel Jahr Abstand ok..
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Alt 11.04.2015, 21:33
  #38
Miss_Katie
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Ich hab mir eine Umfrage zu dem Thema "Lebenserwartung bei HCM" nach der Diagnosestellung selbst verboten. Ich denke, wichtig ist bei so einer Katze, dem Leben Qualität zu geben, die Zeit gut zu nutzen in dem Wissen, dass die Katze möglicherweise weniger Zeit hat als gesunde Tiere. Und eben die Chancen, die es heute gibt, so gut wie möglich zu nutzen.

Ach ja, Snow hatte bisher kein Lungenödem (=Wasser in der Lunge) und keine Thrombose, ist aber im Sommer, als es sehr heiß war, mal kollabiert. Ich dachte damals, sie hätte einen Hitzeschlag, aber es war wohl schon eine Folge der HCM.
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Alt 11.04.2015, 21:37
  #39
Miss_Katie
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Zitat:
Zitat von rlm Beitrag anzeigen
Oftmals im 2-3 Wochen Abstand, am Anfang aller 4, auch mal 5 Wochen. Aimchen hat das aber alles gut toleriert und der kurze Abstand ist wirklich nicht die Regel (war auch überwiegend wegen dem Langzeit-EKG aufgrund der Tachyarrhytmien die so schwer einzustellen waren).



Bei Snow gab es aber sonst noch keine Symtome, oder?

Aimchen ihre Ärztin sagte, die Katzen mit den schlechteren Herzwerten leben oft noch länger als erwartet, die KAtzen mit Werten in der Norm, wo eine bessere Prognose erwartet war, sterben manchmal überraschend schnell. Von daher würde ich meinen, braucht du dich nicht zu sehr verückt machen mit unbedingt wenig verbleibender Zeit.

Ich denke, wenn die Einstellung mit Medikamenten gut ist, ist ein Viertel Jahr Abstand ok..

Danke!

Snow ist im Sommer einmal kollabiert (ich hab sie noch herumrennen sehen, auf einmal war sie weg und ich fand sie bewusstlos unter einem Busch) nachdem sie bei 30° die Nachbarskatze gejagt hatte. Und ich merke Unterschiede in der Belastbarkeit, manchmal legt sie richtig los, manchmal ist sie schlecht belastbar und bewegt sich wie eine ganz alte Dame. Die guten Tage überwiegen aber, und ich finde, dass sie seit Beginn der Therapie auch wieder deutlich belastbarer geworden ist. Insgesamt hoffe ich aber sehr, dass sie noch lange bei mir bleibt.

Geändert von Miss_Katie (11.04.2015 um 21:41 Uhr)
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Alt 12.04.2015, 07:40
  #40
krissi007
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alles ganz schön niederschmetternd

Chester geht es aktuell recht gut, kann kaum vorstellen, dass es ihn bald nicht mehr gibt, er wirkt einfach normal. Ich kann damit eigentlich recht gut umgehen, erst recht, wenn ich ihn so zufrieden sehe, wir genießen die Tage......bin halt Meister am verdrängen und wir wissen ja alle nicht, wie lange wir noch leben.

Es bleibt dann nur noch die letzte Frage......wie wird er sterben?

Wird er schnell (Wochen?, Tage? oder gar nur Stunden?) abbauen, was dann hoffentlich eindeutig sichtbar ist und wir dann die Entscheidung treffen?

Oder wird er während eines Amseljagdes oder Fangespielen mit Elli einfach umkippen und er ist dann tot? *das würde ich ihm/uns wohl noch am meisten wünschen*

Oder kommt es vllt. trotz Entwässerug wieder zu einem Anfall, schlimmstenfalls wenn wir auf Arbeit sind, und er erstickt dann?


Das natürlich alles unter der Voraussetzung, dass es auch mal Ausnahmen geben und ein(e) Katze/Kater endlich mal diese magische Grenze brechen muss.


Wie gingen eure Katzen?
*verzeiht die Frage, falls zu persönlich oder zu sehr schmerzhaft.....dann einfach nicht antworten - es ist schrecklich um jede Katze, die aus dem Leben gerissen wird -*
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Alt 12.04.2015, 09:39
  #41
großkatzen
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Ich würde vorschlagen, am Wichtigsten zu vermeiden ist, dass es zur Thrombenbildung kommt. Ansonsten kann es u.U. bei Herzerkrankungen blitzschnell gehen, was für die Hinterbliebenen erschütternd ist, aber für die Sterbenden eher angenehm ist.

Ich meine @Fennja's Kater hat im Alter eine HCM mit Wasseransammlung entwickelt und damit einige Zeit gelebt.
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Alt 12.04.2015, 10:04
  #42
rlm
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Du musst dir bewusst sein und damit im Reinen, wie er im unangenehmsten Fall gehen kann, die Alternative um dies sicher zu umgehen wäre ja nur eine frühere Euthanasie.
rlm ist offline  
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Alt 12.04.2015, 10:38
  #43
krissi007
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Ich danke euch.

Zitat:
Zitat von rlm Beitrag anzeigen
Du musst dir bewusst sein und damit im Reinen, wie er im unangenehmsten Fall gehen kann, ....
Ja genau, und das will ich mir gar nicht vorstellen, bzw. hoffe wenn, das es dann wenigstens schnell geht.
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Alt 12.04.2015, 11:31
  #44
rlm
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... vorallem auch bewusst sein, dass du das nur sicher umgehen könntest, wenn du die Katze vorher euthanasieren lässt.
rlm ist offline  
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Alt 12.04.2015, 20:32
  #45
engelsstaub
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engelsstaub
 
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Tarzans Zustand verschlechterte sich binnen eines Tages. Vorher gings ihm wirklich sehr gut mit der Medikation.
Vor der Euthanasie wurde das Herz nochmal geschallt und er wäre dabei schon fast kollabiert. Ich schaute mir die Bilder des Schalls an, ließ mir alles erklären und entschied dann, ihn einschlafen zu lassen. Er litt unter einem extrem vergrößerten Herzvorhof und litt akut unter einem Herzbeutelerguss. Er war total schwach, bekam kaum Luft. Punktieren lassen hätte ich ihn können, aber es war absehbar, dass es wieder zu Wasseransammlungen gekommen wäre und auch das Punktieren hätte er evtl. nicht überlebt. Sein Herz war einfach zu krank...

Er war nach der Narkose schon tot und war wirklich ganz schnell und auch friedlich eingeschlafen.

Es war vorher nicht abzusehen, wie lange er noch lebt und er lebte bis zu diesem Tag auch ohne meine Angst, dass er zeitnah sterben würde. Ich kann Miss_Katie da nur danken für diese Worte:

Zitat:
Ich denke, wichtig ist bei so einer Katze, dem Leben Qualität zu geben, die Zeit gut zu nutzen in dem Wissen, dass die Katze möglicherweise weniger Zeit hat als gesunde Tiere. Und eben die Chancen, die es heute gibt, so gut wie möglich zu nutzen.
So sehe ich das auch.

Geändert von engelsstaub (12.04.2015 um 20:56 Uhr) Grund: Kleine Ergänzung
engelsstaub ist offline  
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