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Alt 13.05.2010, 08:17   #1
Salem2003
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Salem2003
 
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Standard Liebe und verschmuste Katze sucht ein neues zu Hause

Hallo liebe Foris,

schweren Herzens müssen wir eine unserer Katzen (tricolorfarben) abgeben, da wir sie aus ihren gesundheitlichen Gründen bei uns in der Gegend nicht mehr halten können bzw. sie hier nicht gesund werden kann.

Seit November 2009 lassen wir sie gegen Giardien behandeln, sie war im April 2010 dann auch endlich parasitenfrei, durfte wieder raus, soweit alles gut. Kaum andertalb bis zwei Wochen später hatte sie wieder einen akuten Parasitenbefall und ist seitdem wieder in Behandlung.

Die Tage hier war es so schlimm, dass wir gleich nochmal zum Tierarzt sind und der war auch schon fast ratlos.

Nach langem Gespräch sind wir übereingekommen, dass unsere Katze sich wohl hier in der Gegend, wo es sehr viele alte Bauernhöfe mit zig (ungepflegten, ungeimpften) Katzen/Katern gibt, immer wieder ansteckt und wir sie, wenn sie wieder parasitenfrei ist, nur noch im Haus halten sollten, damit sie nicht nochmal krank wird.

Da genau liegt aber das Problem:

Unsere Katze wird im Juni 10 Jahre alt und sie hat schwer damit zu kämpfen, da sie mit Leib und Seele eine Freigängerkatze ist. Sie braucht ihren Freiraum und möchte nicht bis an ihr Lebensende im Haus eingesperrt bleiben, was wir auch durchaus verstehen können und ihr nicht antun möchten, sie ist ja bis auf den Parasitenbefall vollkommen gesund.

Nun suchen wir für sie ein liebes und schönes zu Hause (sie kennt andere Katzen, Hunde und mag gerne Kinder), wo sie viel Freiraum hat und nicht die Gefahr durch Ansteckung anderer "Bauernkatzen" besteht.

Natürlich geben wir die Katze erst ab, wenn sie 100 % giardienfrei und fit ist (gerne auch mit Bescheinigung des Tierarztes). Sie ist zu verschenken.

Die Katze ist durchgehend geimpft und entwurmt, Impfpässe werden natürlich mitgegeben.

Es fällt uns so schwer, aber wir sehen leider keine andere Möglichkeit, ohne sie den Rest ihres Lebens hier im Haus einzusperren und damit das Risiko lt. Tierarzt einzugehen, dass sie dadurch depressiv wird.

Ich hoffe, Ihr könnt mir helfen. Wir wohnen im Raum Saarburg/Trier/Merzig.

Wichtig ist uns vorallem, dass sie ein gutes zu Hause bei lieben Menschen bekommt. Bei ernsthaftem Interesse möchten wir sie deshalb gerne persönlich vorbeibringen, um ihr neues Heim kurz kennenzulernen.
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Liebe Grüße Salem2003

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Alt 13.05.2010, 08:59   #2
Hexe173
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... wegen Giardien abgeben

Was futtert sie denn ? ich würde eher an einer Darmsanierung arbeiten, zb kein Stück Trofu füttern, denn Giardienbefall ist oft drastisch "schlimm" , wenn die Ernährung und die Darmsanierung nicht stimmen

Dann halten sie sich im Darm ...........

Ansonsten wäre eine Freigängerin doch nicht sooo ein Giardienproblem, denn sie nutzt doch sicher kein Kaklo IN der Wohnung bzw kaum ....
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LG von Andrea und der großen Pfotenbande
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Alt 13.05.2010, 09:02   #3
x__j0j0
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Und ihr habt die Katze schon seit 10 Jahren?
Puhh,dass könnte ich,glaube ich nicht.
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Alt 13.05.2010, 09:30   #4
Salem2003
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An der Darmsanierung sind wir ja auch dran, das versteht sich ja von selbst.

Und doch, sie geht trotz, dass sie Freigängerin ist, fast immer drinnen aufs Klo. Warum weiß ich nicht.

Na ja, wir haben alles 100 x durchgekaut (auch mit dem TA), ich kanns leider nicht ändern.
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Alt 13.05.2010, 09:33   #5
turmalin
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Ghiardienfreie Umgebung gibt es quasi nicht.
Das Problem liegt nicht unbedingt darin, dass die Katze sich wieder ansteckt sondern dass sie mit der Infektion nicht fertig wird! Sie hat also ein Problem mit ihrem Immunsystem und nicht mit der dörflichen Umgebung.
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Alt 13.05.2010, 09:33   #6
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Wäre ein gesicherter Garten nicht eine Lösung?
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Alt 13.05.2010, 09:40   #7
Hexe173
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Zitat:
Zitat von Salem2003 Beitrag anzeigen
Na ja, wir haben alles 100 x durchgekaut (auch mit dem TA), ich kanns leider nicht ändern.
DOCH indem zb der Halter und evtl ein anderer Tierarzt eine RICHTIGE Therapie wählen und konsequent zusammen durchziehen

Zb hilft nicht immer Panacur und man muss ne andere Medikation wählen
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Alt 13.05.2010, 09:43   #8
Salem2003
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Wir haben schon zig Medis versucht (verschiedene natürlich), es hat nichts geholfen.

Und natürlich arbeiten wir seitdem an einer Darmsanierung.

Für das Immunsystem wurden auch Behandlungen durchgeführt.
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Alt 13.05.2010, 10:34   #9
Starfairy
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Eine neue Umgebung kann das doch erst einmal nur schlimmer machen. Neue Keime, der Stress allgemein, und eine komplette Umstellung machen doch sogar gesunden Tieren oft zu schaffen.

Und - hier im Forum hat jeder eine oder meistens mehrere Katzen. Glaubst du wirklich, hier würde jemand eine Katze mit Giardien zu den bereits vorhandenen Tieren dazusetzen?

Sieh mal, es ist schon schwer genug, eine gesunde Katze zu vermitteln. Aber für deine kranke Katze denke ich, wirst du nicht darum rumkommen, eine andere Lösung zu finden.

Warum machst du nicht einen neuen Tread auf, wo du beschreibst, was bisher schon alles versucht wurde. Hier gibt es viele Leute, die mit diesen Dingern auch schon Bekanntschaft schließen durfen. Und vielleicht können die dir ja doch helfen.
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Alt 13.05.2010, 11:21   #10
Salem2003
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@Starfairy

Ich würde die Katze erst gesund abgeben, habe ich doch im Eingangspost schon geschrieben.

Natürlich gebe ich keine kranke Katze ab und dann noch wohin, wo andere gesunde Katzen sind, wo gibts denn sowas.
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Alt 14.05.2010, 09:37   #11
Salem2003
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Ich sehe schon, dass das hier nichts bringt. Ich bitte daher um Schließung des Threads, ich werde woanders suchen. Danke!
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Alt 14.05.2010, 09:46   #12
Pira
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Zitat:
Zitat von Salem2003 Beitrag anzeigen
Ich sehe schon, dass das hier nichts bringt. Ich bitte daher um Schließung des Threads, ich werde woanders suchen. Danke!
Ich denke eher, dass hier alle um das Wohl der Katze bemüht sind und das beste wäre es nunmal die Fellnase zu behalten.
Du hängst doch sicher auch sehr an ihr.
Ich würde mir eine zweite Meinung von einem anderen TA einholen.
Dann würde ich weiter an der Darmsanierung arbeiten und Schonkost verfüttern und versuchen, das Immunsystem zu stärken (mein Kater hatte mal solche Tabletten bekommen, um sein Immunsystem zu stärken, er hatte auch Giardien)

Ich denke auch, dass es mit einem Umzug nicht getan ist, die Fellnase braucht einfach gute Abwehrkräfte und jemanden, der sie dorthin führt.
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Alt 14.05.2010, 10:34   #13
Hexe173
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Zitat:
Zitat von Salem2003 Beitrag anzeigen
Nach langem Gespräch sind wir übereingekommen, dass unsere Katze sich wohl hier in der Gegend, wo es sehr viele alte Bauernhöfe mit zig (ungepflegten, ungeimpften) Katzen/Katern gibt, immer wieder ansteckt und wir sie, wenn sie wieder parasitenfrei ist, nur noch im Haus halten sollten, damit sie nicht nochmal krank wird.

Da genau liegt aber das Problem:

Unsere Katze wird im Juni 10 Jahre alt und sie hat schwer damit zu kämpfen, da sie mit Leib und Seele eine Freigängerkatze ist. Sie braucht ihren Freiraum und möchte nicht bis an ihr Lebensende im Haus eingesperrt bleiben, was wir auch durchaus verstehen können und ihr nicht antun möchten, sie ist ja bis auf den Parasitenbefall vollkommen gesund.
.
Genau Sie ist 10 !!!! Jahre alt, Freigängerin und wird IMMER mit Giardien usw konfrontiert - EGAL wo ihr sie umziehen lässt !!!

Sorry, aber ich würde lieber nach einer dauerhaften Therapie suchen , anstelle mich zu trennen !

Wir habt ihr denn bisher eure Katze behandelt ? Welche Möglichkeiten wurden ausgeschöpft ?

Ich würde zb mal Deinen TA nach "Spatrix" fragen , denn sich nach 10 Jahren von einer Katze "nur" wegen Giardien trennen, ist mir ehrlich gesagt zu hoch ....
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LG von Andrea und der großen Pfotenbande
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Alt 14.05.2010, 11:30   #14
nikita
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Standard Wohne auch Kreis Merzig, habe auch Giardien

Hallo Salem,

ich kann nachvollziehen wie du dich fühlst.

Ich kämpfe seit fast drei Monaten gegen die Giardien, es ist nicht leicht.

Welche Behandlungen genau hast du denn schon gemacht ?

Wie schnell nach der letzten Behandlung hast du getestet und womit ?

Die Schnelltests sind nicht sehr zuverlässig, ich lasse das nächste Mal im Labor testen.

Wenn deine Katze im April negativ war und im Mai schon wieder Krankheitsanzeichen hatte, dann liegt für mich der Verdacht nahe, dass falsch getestet wurde.

Denn von einer Ansteckung bis zum Ausbruch der ersten Symptome dauert es zwischen 5 und 16 Tagen.

Schreib doch einfach mal genau auf, was du bisher gemacht hast, vielleicht können wir uns ja gegenseitig noch Tipps geben.

Meiner Ronja geht es im Moment endlich mal gut, dank Heilerde .
Ob sie negativ ist, weiß ich nicht, wir können erst in einer Woche anfangen wieder den Kot zu sammeln.

Die letzte Tablettengabe war vor einer Woche. Ich habe mit dem Leiter vom Labor in Freiburg telefoniert, er sagte 2 Wochen nach letzter Medigabe könne gesammelt werden.

Dieses Mal lasse ich auf alles testen, was es so gibt, Giardien, Kokzidien, Trichomonaden, Bakterien, einfach alles.

Oft ist bei einem so hartnäckigen Befall nämlich noch ein anderer Erreger mit im Spiel.

Wäre schön, wenn du dich meldest, zusammen schaffen wir das schon.
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Liebe Grüße von mir, mit Hündin Kira, Kater Ivan und Katze Paula.
Immer im Herzen Sternchen Luna (19.10.2003 - 30.03.2011)
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Alt 14.05.2010, 11:33   #15
nikita
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nikita
 
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Standard

Noch ein Tip:

stell deine Krankheitsgeschichte doch in der Rubrik "Parasiten" mal vor.

Dort wirst du jede Menge Tipps und Anregungen bekommen.
Hier geht das eher unter.
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Liebe Grüße von mir, mit Hündin Kira, Kater Ivan und Katze Paula.
Immer im Herzen Sternchen Luna (19.10.2003 - 30.03.2011)
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