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Alt 11.10.2019, 10:44
  #1
Catbert
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Catbert
 
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Ich hab grad das Bedürfnis, unsere beiden Kater auszusetzen. Allerdings können sie selbst kaum was dafür

Vor 3,5 Wochen hat Kater Nr. 1 dauernd sein Auge zusammengekniffen. Eingepackt, zum Tierarzt gefahren - keine Folge von Kampf (letztes Jahr hatte Nr. 2 ein kleines Loch auf der Hornhaut), also wohl Bindehautentzündung. 1 Woche Tropfen. Nach 5 Tagen beide Augen offen, am Tag danach wieder zu -> Augenentzündung. Tabletten, die er nicht fressen wollte (habe sie schließlich zermörsert, in Leerkapseln gefüllt und mit Flüssigleckerli übergossen), 4-5x täglich über den Kater hergefallen, umihm was in die Augen zu tropfen, 2-3x pro Woche Tierarzt, 1 OP, Behandlungsende noch nicht absehbar. Katzenklappe auf nur rein gestellt, damit der Kater tagsüber für die Behandlungen greifbar ist, somit kann auch Kater Nr. 2 nicht selbständig raus. Da für die Tropferei zwei Leute nötig sind ist unsere Leine aktuell tagsüber max. 5 Stunden lang, was mir inzwischen schon auf den Keks geht.
Aber inzwischen ist der Kater wieder ziemlich fidel, bringt lebende Mäuse rein, frisst sich Winterspeck an und das Auge ist besser.

Ich habe angefangen, Hoffnung zu schöpfen, dass bald wieder Normalität einkehrt. Heute wollte ich die 5-Stunden-Leine für nötige Einkäufe in der nächsten größeren Stadt nutzen.

Heute Nacht kommt Kater Nr. 2 rein mit einer ziemlichen Schmarre am Kopf -> Biss. Heute früh Tierarzt, Wunde wurde gereinigt, Kater hat eine Schmerzspritze bekommen und wir hoffen, dass keine Entzündung entsteht.
Die erste AB-Tablette ist mit Leckerlistange in Nr. 2 reingegangen (10 Tage morgens und abends) und er sitzt jetzt mit Halskrause total bedröppelt rum. Nr. 1 hat seine morgendliche Ration an Schmerz- und sonstigen Tropfen ins Auge bekommen und pennt.
Ab morgen soll ich noch Schmerzmitteltropfen mit einer kleinen Spritze in Nr. 2 rein kriegen, ich habe nur keine Ahnung wie ich ihn dazu kriege, das Maul zu öffnen. Montag kann ich dann beide wieder zum Tierarzt schleifen.

Die Kosten sind erheblich. Aber darüber will ich gar nicht meckern. Ich fühle mich aktuell wie der Verwaltungschef eines Krankenhauses - nur habe ich leider weder Ärzte noch Krankenpfleger. Mit anderen Worten - ich bin total überfordert
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Alt 11.10.2019, 11:26
  #2
Gnocchilli
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Gnocchilli
 
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Catbert, hohl mal tiiiiief Luft und lass dich virtuell drücken.

Ich kann dich verstehen, mir geht es momentan ähnlich. Wir nehmen alles mit, was es gibt. Doch machen wir es für die Mietzen und wenn es ihnen dann besser geht, geht es uns dann auch besser. Also halte durch!


__________________

Mein Herz gehört euch

Ich trage dich in meinem Herzen, da bleibst du für immer, mein Popcorn.

Geändert von Gnocchilli (11.10.2019 um 11:28 Uhr)
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Alt 11.10.2019, 11:55
  #3
tokaroma
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Catbert, I feel you .... Hier ist es eine Pankreatitis bzw. ein diese eigentlich verursachendes Lymphom, das uns seit sechs Wochen auf Trab hält, am Anfang waren tägliche TA-besuche und Zwangsernährung angesagt, außerdem Medikamentengabe - bei mir sah es zeitweise aus wie bei Junkies daheim
Das Überforderungsgefühl kann ich deshalb gut nachvollziehen!

Vielleicht ein Tipp, um dir das Leben etwas zu erleichtern: wenn das Schmerzmittel Metacam/Melosus sein sollte: das ging bei uns immer in einen Schlecksnack gerührt problemlos in die Katze und man erspart sich das Theater mit der Spritze ins Maul.

Und: das mit den 5 h Abständen bei den Augentropfen muss man nicht absolut sklavisch sehen - unser Kater hatte früher auch oft Augenprobleme, und da es wegen Arbeit nicht anders ging, waren die Abstände dann halt auch mal größer bzw. kleiner. Ging immer gut!

Halte durch und gute Besserung für die Mietzen!
tokaroma ist offline  
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Alt 11.10.2019, 12:13
  #4
Irmi_
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Irmi_
 
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Hallo Catbert.

Ich kenne bzw. kannte das auch. Bitte fühle Dich virtuell gedrückt, sofern Du magst.
__________________
Grüße,
Magdalena mit dem Plüschübel Irmi, ihrer Komplizin Gesa, der mutigen Patenkatze GroCha's Irmi und meinem Sternchen Ihrer Piepsigkeit Ebony.


Einzelkatzen-Erfahrungen
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Alt 11.10.2019, 13:10
  #5
Poldi
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Poldi
 
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Hallo Catbert, du bist nicht alleine. *Drück*
Unsere Katzen sind inzwischen Senioren, 14,5, 13, 12 und 9 Jahre alt. Felix war 3,5 Jahre krank, er ist am 2. September mit Nierenversagen über die Brücke gegangen.
In den 3,5 Jahren sind noch sein Bruder Rusty krank geworden und über die Brücke gegangen.
Seine Schwester Lily auch, sie hatte vor 2 Jahren eine Menge Geschwüre im Magen- Darmbereich, der Darm verdickt, plus einem Helicobacter pylori.
Solange Felix pflegebedürftig war, besonders im letzten Jahr, musste ich sämtliche Termine nach der Medikamentengabe machen. Wochenendausflüge, oder längere Besuche gingen garnicht.
Als wir dachten wir hätten etwas Luft, kam uns Peppi dazwischen.
Er hatte vor 3 Wochen einen Kreuzbandriss, ist vor 14 Tagen operiert worden, 6 Wochen Ruhehaltung.
Gestern waren wir mit Lily zur TÄ, weil sich die Symptome verschlechtert haben, Verdachtsdiagnose Lymphom am Darm.
Die Sorgen hören nicht auf.

Ich drücke dich virtuell ganz feste.
__________________
Liebe Grüße Babsi und Co,
den 3 zahmen Streunern und Poldi, Bärchen, die Herzenskater Rusty und Felix, und Hundi Lea im Herzen

http://luckyskatzenwelt.npage.de

Finni seit dem12.07.2019 vermisst

https://m.facebook.com/story.php?sto...00006456197781
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Alt 11.10.2019, 18:43
  #6
Catbert
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Catbert
 
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Ich danke euch allen für euer Mitgefühl und die virtuellen Knuddler. Und fürs Zurechtrücken der Perspektiven Ihr habt ja noch deutlich größere Päckchen zu tragen, dafür habt ihr meine Hochachtung!

Kater Nr. 2 hat heute Mittag geruht, Hähnchen zu fressen, dann den Nachmittag in seiner Hängematte zu verbringen. Seine verpackten AB für den Abend liegen bereit, ich hoffe, er steht bald mal auf, damit ich sie ihm geben kann. Außerdem will ich den aufblasbaren Kragen ausprobieren. Er sah heute Mittag so jämmerlich aus, wie er dauernd mit dem Trichter gegen Ecken und Kanten gelaufen ist, ich hoffe, das wird besser, wenn seine Barthaare wieder frei sind. Habe auch eine Auswahl Leckerli besorgt. Leider mag Nr. 2 keine Leberwurst, Flüssigleckerli, Malzpaste, Knuspertaschen o.ä., beim Futter lässt er immer einen "Anstandsrest", deshalb ist es schwer, ihm Medikamente zu geben.
Am wichtigsten ist aber, dass die Wunde sich nicht entzündet, bitte fest die Daumen drücken!

Nr. 1 kriegt gleich nochmal Tropfen, dann hat er für heute Ruhe. Ja, wahrscheinlich bin ich bezüglich der Medikamentenzeiten etwas verkrampft - ich versuche halt, das einigermaßen gleichmäßig über den Tag zu verteilen.

Muss mich einfach ein bisschen beruhigen und darauf vertrauen, dass alles schon irgendwie klappt
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Alt 12.10.2019, 13:34
  #7
Catbert
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Alles gut Die Wunde nässt nicht, ist nicht gerötet oder geschwollen, ich hoffe sehr, dass sie jetzt problemlos abheilt. Das heutige Schmerzmittel habe ich größtenteils mit einer Ladung Thunfisch in Kater Nr. 2 bekommen - tokaroma, vielen Dank für den Hinweis aufs Untermischen, ich hätte es sonst gar nicht erst probiert.
Heute Nacht war zeitweise ziemlicher Terror - offensichtlich ging es dem Kater schon wieder so gut, dass der Verzicht auf Freigang eine erhebliche Härte dargestellt hat.
Der aufblasbare Kragen war ein Flop - Kater kommt problemlos mit der Pfote an seinen Kopf (sind Hunde weniger beweglich?), also muss er weiter Kragenbär geben. Heute früh hat er unter Bewachung seine Katzenwäsche machen dürfen - habe dann immer seine Pfote abgefangen, wenn sie Richtung Kopf ging Insgesamt bin ich völlig verblüfft, wie problemlos sogar allein das Anlegen und Abnehmen des Plastikkragens geht, ich hätte da deutlich mehr Widerstand erwartet.
Heute früh hat Kater Nr. 1 mich beim Reinkommen mit seinen großen Kulleraugen angeschaut - und da ist mir erst aufgefallen, dass sein Auge zum ersten Mal seit 3,5 Wochen fast ganz geöffnet war
Catbert ist offline  
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Alt 12.10.2019, 13:47
  #8
Irmi_
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Irmi_
 
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Es wird besser. Das freut mich für Euch.
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Alt 12.10.2019, 19:56
  #9
nicker
ruritanische Hofberichterstattung
 
nicker
 
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Augentropfen waren auch bei uns bisher immer ein großes Thema..... bis ich jeweils Mr. Moo davon überzeugt hatte, dass Tierarzt fünfmal täglich doch größeres Theater ist als die Tropfen fünfmal täglich zuhause....

Moody hat Calici und Herpes, und das Herpesvirus hatte bei ihm dafür gesorgt, dass er eine ganze Weile lang insgesamt drei verschiedene Arten von Tropfen und diese bis zu fünfmal am Tag ins Auge kriegen musste. Moody hatte in seiner Gegenwehr (glücklicherweise immer nur die Pfote bzw. halt wegducken etc.) gute Erfolge, bis ich mein Leid den behandelnden Ärzten geklagt hatte und das Angebot bekam, Moody halt täglich mehrfach in die Praxis zu bringen, damit ihm dort die Tropfen verabreicht würden. Joa, und das habe ich dann auch gemacht.....

.... bis Moody so die Nase voll hatte vom Kennel und vom Tierarzt und von den Tropfen, dass er sich brav wie ein Lämmchen auch zuhause die Tropfen geben ließ. Da war sein Sturkopp nicht so groß gewesen wie meiner, und auch die Ärzte hatten sich nicht von seinen lautstarken Gesängen im Wartebereich der Praxis beeindrucken lassen (im Gegensatz zu den unglücklichen anderen Patientenbesitzern, die die Arien aushalten mussten ), so dass Moody keine anderen Mittel der Gegenwehr mehr einfielen.

Trotzdem fand ich persönlich es anstrengend, Moody die vielen unterschiedlichen Tropfen zu geben, auch bei einem dann sehr kooperativen und friedlichen Katertier. Schon allein die Buchführung!!! Tropfen A morgens und abends, Tropfen B fünfmal täglich, Tropfen C dreimal täglich. Usw.
Und mit den Tropfen allein war es ja auch nicht getan; da war das L-Lysin, das ich zur Unterstützung gegen das Herpesvirus geben sollte, iwelche Tabletten gab es garantiert auch noch (ich habe das glücklicherweise alles relativ erfolgreich verdrängt ^^), und natürlich musste ich auch da iwie Strichliste führen, damit ich nicht am Ende durcheinander gekommen und ein Medi mal vergessen hätte.

Und mein Sternchen Nine.... sie musste ja auch etliche verschiedene Medis nehmen; das meiste konnte ich ihr glücklicherweise zermörsert unters Futter rühren, aber die Futterportion servierte ich ihr in ihrem "Häuschen", dem Kennel. Das war der einzige Ort, an dem nicht der Geierkater seine Neugiernase nach der Portion ausgestreckt und damit auch die Medis inhaliert hätte. Nine war super kooperativ und ging gerne in ihr Häuschen, auch zwischendurch, wenn sie ihre Ruhe haben und eine Runde chillen wollte.
Und sowas wie Metacam oder eben ihr Zylexis konnte ich ihr (in Absprache mit den Ärzten natürlich!) auch subkutan spritzen; da war Nine sehr entspannt und geduldig mit mir.

Das ist jeweils auch ein gegenseitiger Anpassungs- und Gewöhnungsprozess gewesen; anfänglich war Nine auch nicht so entspannt und kooperativ! Aber wir konnten uns da die sinnvollste Vorgehensweise ausprobieren und entwickeln, wie es für Nine und auch für mich am einfachsten wäre. Entspannte Dosine = entspannte Katze!

Das ist insofern ein wichtiger Grundsatz, den ich in so einer akuten Situation natürlich auch nicht mit "schnipp!" sofort wieder umsetzen könnte! Und anfänglich, vor allem auch mit den drei ersten Katzen, hatte ich auch große Schwierigkeiten, Tabletten ins Katz zu kriegen oder wohlmöglich eine Zwangsfütterung erfolgreich zu praktizieren!

Meine Miezen waren und sind alle ausgesprochen zahm und gut zu händeln; von daher gibt es natürlich auch Fälle, wo eine Medigabe immer ein großes Problem bleiben wird! Aber in den meisten Fällen lernen Katz und Dosi da voneinander, und Katz entspannt sich umso besser, je entspannter und selbstverständlicher Dosi an das Thema Medi herangehen kann.

Orale Gabe von Flüssigkeiten mittels einer Spritze ohne Nadel geht sehr gut, wenn man das Katz mit der freien Hand am Kopf festhält (von hinten her an den Kiefer greifen, also wie eine Zange, so dass Daumen und Zeigefinger der freien Hand gewissermaßen an den Mundwinkeln der Katze sind) und mit der Spritze dann von der Seite, hinter dem Fangzahn, kommt und die Flüssigkeit nach oben, gegen den Gaumen, ins Mäulchen spritzt. Nach oben: damit die Flüssigkeit nicht direkt in den Schlund geht und das Katz wohlmöglich aus Versehen atmet, statt zu schlucken, und die Flüssigkeit in die Lunge kriegt!
Durch den Griff von hinten an die Mundwinkel kann man auch sehr gut das Mäulchen öffnen, um eine Tablette zu geben. Wenn die Fingerspitzen zwischen die Kiefer gehen, öffnet das Katz automatisch das Mäulchen, und wenn man in der anderen Hand die Tablette zwischen Daumen und Zeigefinger hat, kann man mit dem Ringfinger der Tablettenhand sehr gut Zunge und Unterkiefer etwas herunterdrücken und die Tablette dann weit hinten in den Rachen legen. Dann sofort das Mäulchen zuklappen und geschlossen halten, bis die Tablette geschluckt ist.

Hört sich einfach an (und ist auch einfach, wenn man Übung hat und das Katz mitmacht), kann aber problemlos auch zu fies zerkratzten blutenden Händen führen. Leider.
Es gibt auch Tablettengeber zu kaufen; die sehen aus wie eine Spritze ohne Nadel und funktionieren wie ein Katapult. Sprich, die Tablette wird mit Karacho in den Schlund der Katze befördert, wenn man mit der "Spritzenöffnung" (wie oben beschrieben für Flüssigkeiten) seitlich ins Mäulchen geht. Auch in diesem Fall muss die Schnauze zugehalten werden, bis die Tablette geschluckt ist, weil katz sie sonst mit der Zunge wieder nach draußen befördert. Machen beispielsweise auch kleine Kinder, die lernen, feste Nahrung zu essen....


Du bist mit deinem Augentropfenproblem absolut nicht allein, Catbert, und das Wichtigste ist, dass du auch weiterhin dein bestes probierst! Nur wenig ist schlimmer als Tierhalter, die gar nicht erst probieren, die Medis in ihr Tier zu bekommen, sondern sofort kapitulieren und das Tier dann im Grunde unversorgt lassen!
Von daher:
Bevor gar nichts geht, ist es besser, zwei von fünf Tropfaktionen am Tag ins Katzenauge zu kriegen. Und drei von fünf Tropfen am Tag sind besser als zwei.
Wenn du mit dieser Prämisse rangehst, statt dir zu sagen "ohgottogott, ich habe nur viermal die Tropfen reingekriegt, meine Katze wird morgen tot umfallen!", bist du viel entspannter und deswegen auch erfolgreicher!

Gute Besserung für die Kranken, und gönn dir nach getaner Tat auch mal ein Tässchen Kakao (mit oder ohne Schuss ^^) zur Entspannung und den Kranken ein Leckerli. Dann sieht die Welt schon wieder ganz anders aus!
__________________
LG
tini & das Ori-Konzert

Handicats: sie sind nicht perfekt, aber glücklich!
(c) handicapkatzen.info
nicker ist offline  
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Alt 12.10.2019, 22:00
  #10
Vitellia
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Zitat:
Zitat von nicker Beitrag anzeigen
Von daher:
Bevor gar nichts geht, ist es besser, zwei von fünf Tropfaktionen am Tag ins Katzenauge zu kriegen. Und drei von fünf Tropfen am Tag sind besser als zwei.
Wenn du mit dieser Prämisse rangehst, statt dir zu sagen "ohgottogott, ich habe nur viermal die Tropfen reingekriegt, meine Katze wird morgen tot umfallen!", bist du viel entspannter und deswegen auch erfolgreicher!

Gute Besserung für die Kranken, und gönn dir nach getaner Tat auch mal ein Tässchen Kakao (mit oder ohne Schuss ^^) zur Entspannung und den Kranken ein Leckerli. Dann sieht die Welt schon wieder ganz anders aus!
Das ist ein guter Tipp, den werde ich mir auch mal zu Herzen nehmen. Ich kann dieses Gefühl der Überforderung in Ansätzen auch gut nachvollziehen, und dabei musste ich nur unterschiedliche AB in die Katzen bekommen - wobei die größte Schwierigkeit tatsächlich war, das richtige AB in die richtige Katz zu bekommen. Da war Konzentration gefragt, die versuchen nämlich immer, sich die Leckerlis gegenseitig weg zu mampfen.

Und dann bekommt das Bienchen auch Augentropfen. Bei der Erklärung der TÄ klang das recht einfach - nur, dass die Biene sich nicht wirklich gern festhalten lässt und ich irgendwie auch zu wenig Hände habe ...

Allen kranken Miezen wünsche ich ringsum gute Besserung!
__________________

Viele Grüße vom Willy und dem Bienchen!

Sternchen Thaleia (2001 - 2019) für immer im Herzen


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Alt 13.10.2019, 09:53
  #11
Catbert
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Bevor gar nichts geht, ist es besser, zwei von fünf Tropfaktionen am Tag ins Katzenauge zu kriegen. Und drei von fünf Tropfen am Tag sind besser als zwei.
Wenn du mit dieser Prämisse rangehst, statt dir zu sagen "ohgottogott, ich habe nur viermal die Tropfen reingekriegt, meine Katze wird morgen tot umfallen!", bist du viel entspannter und deswegen auch erfolgreicher!
Wohl wahr Das sollte ich mir auf die Stirn tackern, damit ich immer dran denke Das Schlimmste ist, sich total zu verkrampfen, weil man nur Schwierigkeiten sieht und nicht, dass es für viele davon Lösungen gibt, manche sogar ziemlich einfach...

Aber manchmal denke ich, bei den Preisen, die für Tierarzneimittel aufgerufen werden, da könnten sich die Pharmafirmen schon ein bisschen mehr Gedanken darüber machen, wie man die in die Katzen rein bekommt. Ich denke noch an die vielen verschiedenen Tabletten, die unser Sternenkater seine letzten Lebensmonate nehmen sollte (Herz) - das war echt schwierig. Eine Sorte muss unheimlich bitter oder was gewesen sein, die wurde dann zwar mit "Verpackung" aufgenommen, aber häufig wieder ausgespuckt. Habe sie dann mit so einer "Schluckhilfe" überzogen (gibt es in der Apotheke) und dann ging es. Aber warum sind die Tabletten nicht gleich so überzogen, dass der Geschmack nicht sofort auf alles abfärbt? Häufig passiert das auch durch das Teilen - warum gibt es so viele Tabletten nur in "Hundegröße", die für Katzen dann geteilt werden müssen? Eine Tablettensorte hat der Tiger damals einfach so gefressen, die habe ich ihm ohne alles hingehalten und weg war sie - keine Ahnung, was sie so attraktiv gemacht hat, aber offensichtlich geht es doch. Die Tierärzte machen sich das auch ziemlich einfach - in der Praxis gibt es Medikamente als Spritzen, dann bekommt man die Verantwortung aufgehalst und irgendwas in die Hand gedrückt und soll als Laie Zuhause mit den unkooperativen Patienten klar kommen
Wenn ich dieses Forum samt der vielen Tipps nicht gehabt hätte und noch habe, dann wäre ich ganz schön hilflos!
Catbert ist offline  
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Alt 13.10.2019, 13:02
  #12
Catbert
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Zitat:
Zitat von LizzyLee Beitrag anzeigen
Hallo liebe Katzenfreunde,

Ich bitte euch nicht zu haten. Ich fühle mich so schlecht. Ich möchte mich mit der Situation beschäftigen und eine Lösung finden. Und meine Gefühle verstehen.

Ich habe mir sehr lange über die Anschaffung von Katzen Gedanken gemacht. Auch abgewogen, ob ich mit dem Verhalten und der Verantwortung klar komme. Nach langem Überlegen habe ich mich dazu entschlossen zwei Katzenbabys aufzunehmen.

Die Katzen sind seit 3 Tagen da, und ich habe seit dem zweiten Tag das Gefühl, dass ich das nicht kann. Ich habe plötzlich richtig Panik und möchte sie nicht mehr um mich haben.

Ich hab mir das nicht erklären. Die beiden sind sehr respektvoll und ärgern mich nicht, sie spielen miteinander und wenn ich mit ihnen spiele lieben die das.

Ich denke mir die ganze Zeit, mir war doch klar dass sie rumtoben und Erziehung brauchen. Aber warum kommt plötzlich dieses Gefühl? Ich frag mich ob das nur so ist, weil ich seit ich bei meinen Eltern ausgezogen bin immer allein in der Wohnung war, ich auch nie richtig familiäres Gemeinschaftsleben hatte,
und ich mich einfach erst gewöhnen muss und sich das Gefühl legt. Oder es tatsächlich so ist, und ich einfach doch nicht dafür geeignet bin.

Eins möchte ich klar machen, das Abgeben der Katzen wäre für mich die letzte Option. Ich will vorher alles mögliche Tun, um das zu Vermeiden.

Bitte gibt mir Hilfe, wie ich da rauskomme!

LG
LizzyLee
Ich glaube, Du bist hier ein bisschen falsch. Nicht nur in diesem Thread, sondern auch in diesem Unterforum - deine Katzenkinder sind bestimmt noch nicht im Freigang... Ich denke, Du bist im Anfänger-Unterforum besser aufgehoben - anwählen, dann links über "Themen im Forum" "Neues Thema" anwählen und damit einen eigenen Thread eröffnen.
Catbert ist offline  
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