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Freigänger Für alle die Freigänger Katzen haben

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Alt 05.03.2018, 11:25   #1
Inselfiene
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Liebe Community,

bei uns ist es so weit, wenn auch nur durch eine blöde Aktion unserer seits, die Zwerge wollen raus und tun dies auch lautstark kund.

Ich hatte bisher 2 Katzen, beide Freigänger. Aber wie der Freigang eingeführt wurde, habe ich selbst nicht miterlebt. Tiger durfte raus als ich noch recht klein war und Pelé habe ich erst durch meinen Freund in den letzten 3,5 Jahren kennen gelernt.

Vor 2 Wochen hat es hier so schön geschneit, mit richtig dicken Flocken und bedecktem Boden. Wir sind also zu zweit mit den beiden auf die Terrasse und bereits nach 5 Minuten war jegliche Scheu vergangen und die zwei haben den Schnee gejagt. Es ist eine Dachterrase im ersten OG, hat ca. 48 qm und ist nicht gesichert. Ein Haus weiter führt eine Wendeltreppe in den Garten und in unserem Garten steht ein Kirschbaum, an dem die Katzen wieder hoch kommen könnten. Die Nachbarn haben unseren alten Kater immer geduldet, daher ist das sicher kein Problem.

So, nun zu meinem Problem. Vielleicht ist es auch keins. Nach der einen Schnee-Aktion sind die kleinen, verständlicher Weise nun total wild auf die Freiheit. Aber wie stelle ich es nun an? einfach Tür auf und beide raus lassen? Wir haben auch eine Straße vor der Haustür, auf der zwar nicht viele Autos fahren und wenn auch sehr langsam, aber eben doch ab und an mal eins.

Eine Überlegung war nun, erst mit dem einen rauszugehen, die Straße zeigen, auf Autos aufmerksam machen, den weg rüber zeigen, etc. und dann mit dem anderen. Allein wären Emma und Findus vielleicht auch nicht so forsch. Hätte da jemand Argumente, die dagegen sprechen? Oder gibt es jemanden, der das auch so gemacht hat? Hier in der Straße gibt es viele Freigänger und bisher wurde noch keine Samtpfote überfahren.
Die zwei müssen ja auch irgendwie den Unterschied zwischen vorne (Haustür) raus und hinten (Dachterrasse) raus. Außerdem werden sie immer zugang zu unserem Kellerraum haben, in dem ein Katzenkorb steht. Den wollen eir mit einer Chipgesteuerten Klappe sichern. Dann sind sie vor allen Witterungen geschützt falls mal gar keiner da sein sollte.

Die Terrasse zu sichern, was mir im Prinzip gerade am liebsten wäre (mir geht echt die Muffe bei dem Gedanken an den Freigang), ist nicht möglich, da keine Halterungspunkte da sind und die Fläche echt groß ist.
In der Zukunft soll es auch so laufen, dass Emma und Findus bei den Schwiegereltern unterkommen können, wenn wir im Urlaub sind oder einfach mal später kommen. Pelé hat das auch gut angenommen und hatte einfach 2 Häuser. Hier richtiges Fressen und drüben gab es Leckerlies.


Puh, so, nun habe ich mal meine Gedanken von der Seele geschrieben und hoffe auf beruhigende, nicht ganz so vorwurfsvolle und bereichernde Worte.

Liebe Grüße
Emma, Findus und Fiene
(Emma und Findus wären übrigens für die Variante Tür auf und nicht Nachdenken)
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Alt 05.03.2018, 15:24   #2
Inselfiene
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Ich habe zwar schon viel darüber gelesen wie man EINE Katze im Freigang begleitet, aber mit zweien ist es doch irgendwie was anderes. Die gehen ja nicht unbedingt in die gleiche Richtung.

Ich spezifiziere meine Frage also auf den gemeinsamen oder erstmal getrennten Freigang.

Und, da wir 2 Ausgänge haben, erst zur Terrasse raus (wenn sie über das Geländer oder angrenzende Dach flitzen ist ein Begleiten nicht mehr möglich) oder erst zur Straße, Richtung Schwiegereltern (Zweitwohnsitz für die Zukunft)?

Um meinem Gelaber von oben mal Struktur zu geben.

Geimpft, kastriert und gechippt sind natürlich beide. Ich überlege noch, nochmal Flohmittel zur Prophylaxe zu besorgen.

LG
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Alt 05.03.2018, 22:52   #3
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Grüße!

Komisch, dass Dir noch keiner geantwortet hat.

Mal vorneweg: Ich bin vermutlich das Dosi-Pendant zur Hardcore-Freigängerkatze.

Wenn sie alt genug sind (man sagt über 1 Jahr) und sich bei Dir zuhause fühlen, würde ich ihnen einfach die Türe, durch die sie dann aus und ein gehen sollen auf machen. Oder noch besser eine Katzenklappe einbauen. Und ab da unbegrenzten Freigang bieten. Du wirst sehen, sie werden vor Allem auch wegen Dir heim kommen.

Falls sie jünger sind - ja, teert und federt mich ruhig - würde ich zumindest versuchen zu warten, bis sie wirklich total unerträglich geworden sind. Wenn das jetzt schon ist, musst Du sie halt raus lassen. Das ist aber meine persönliche Meinung.

Flohmittel würde ich persönlich nur dran tun, wenn sie Flöhe haben.

Es kann am Anfang gut sein, dass sie Dich draußen nicht "erkennen". Das gibt sich aber mit der Zeit, dann kommen sie auch draußen gerne zu Dir.

Den Weg durch alle anderen Öffnungen des Hauses werden sie mit der Zeit finden. - Bei Irmi hat es keine 2 Wochen gedauert, bis sie den Keller für sich entdeckt hat. Wir haben da später eine Katzenklappe eingebaut, um nicht unabsichtlich eine Katze dort einzusperren.

Weil es nicht ganz hier her passt kurz unsere Geschichte vom ersten Freigang im Spoiler:
__________________
Grüße,
Irmi, Ebony und Magdalena mit Nachbarskater Amadeus und der tollen Patenkatze GroCha's Irmi


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Alt 06.03.2018, 10:44   #4
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Ich kann mir gut vorstellen warum die Antwortfreudigkeit gering ist. Es sind eben meist ähnliche Fragen. Das ist bestimmt irgendwann auch anstrengend.
Aber jede Situation ist ja auch so unglaublich individuell.

Als wir haben ja wie gesagt einen Gang durch den Schnee gewagt, weil der ja vielleicht erst im nächsten Jahr wieder kommt.... Dass die beiden dann so drauf drängen wieder rauszuwollen, damit hatten wir nicht gerechnet, total dämlich, ich weiß. Seitdem haben sie erst durch Mauzen, dann durch einen erhöhten Zerstörungsdrang ihren Unmut kund getan. Sie haben fast jede Pflanze aus dem Topf geräumt und sämtliche Selbstgetöpferte Gegenstände runtergeschmissen... Davor ist sicher auch mal das ein oder andere kaputt gegangen, aber nicht so und nicht in dieser Masse.

Nun bin ich krank geschrieben und bald sind Osterferien. Ich bin gerade also der perfekte Türöffner.
Ich Habe es heute früh gewagt. Frische Luft ist ja auch gut und die Hühnersuppe kann ich auch auf der Terrasse essen. So haben wir gemeinsam alles erkundet und nun, zwei Stunden später, haben sie das Nachbardach und die Wendeltreppe entdeckt... nun sind sie aus meinem Blickfeld. Aber beide kommen immer mal wieder an die Tür, gucken ob noch alles da ist und ziehen wieder los.

Morgen wollen wir dann mal das vorne raus testen, wenn sie denn heute wieder rein kommen. Ich habe momentan das Gefühl, sie denken, wenn sie rein kommen, dann geht die Tür nicht wieder auf. Der Gedanke zur Katzenklappe im Küchenfenster reift nun doch etwas, aber mal schauen wie sich das ganze nun entwickelt.

Ich kenne halt nur Erfahrungsberichte wo nur eine Katze rausgelassen wurde und die dann ziemlich auf den Menschen bezogen war, weil ja kein anderer Artgenosse da war, der die Vögel ebenso interessant fand.

Während ich hier nun geschrieben habe und ca 20 oder 30 Mal zur Terrasse bin weil eine Katzi mal reinschauen wollte, konnte ich feststellen, dass sie sich doch auf die Terrasse und das Nachbardach beschränken. Das beruhigt mich sehr.

Sie reagieren auf jeden Fall auf mich und kommen zum Streicheln ans Fenster, wenn ich rufe.

Oh man ist das alles spannend.
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Alt 06.03.2018, 11:28   #5
Plum
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Zitat:
Zitat von Inselfiene Beitrag anzeigen
So haben wir gemeinsam alles erkundet und nun, zwei Stunden später, haben sie das Nachbardach und die Wendeltreppe entdeckt... nun sind sie aus meinem Blickfeld. Aber beide kommen immer mal wieder an die Tür, gucken ob noch alles da ist und ziehen wieder los.
Das ist meistens der Lauf der Dinge beim ersten Freigang . Voller Tatendrang die neue Freiheit nutzen, aber alle fünf Minuten wieder zurück, schauen ob noch alles in Ordnung ist. Nach und nach werden sie ihren Radius erweitern.

Bei den ersten Malen bin ich auch immer dabei und eine ziemlich hysterische Glucke dabei (ich habe alle Helikoptermamieigenschaften, die man sich nur vorstellen kann ), aber irgendwann muss man dann loslassen und hoffen und darauf vertrauen, dass nichts passiert.
__________________
LG, Annette und der Plummerich

Und sperrt man mich ein
im finsteren Kerker,
das alles sind rein
vergebliche Werke;
denn meine Gedanken
zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei:
die Gedanken sind frei.
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Alt 06.03.2018, 12:17   #6
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Zitat:
Zitat von Plum Beitrag anzeigen

Bei den ersten Malen bin ich auch immer dabei und eine ziemlich hysterische Glucke dabei (ich habe alle Helikoptermamieigenschaften, die man sich nur vorstellen kann ), aber irgendwann muss man dann loslassen und hoffen und darauf vertrauen, dass nichts passiert.
Ich habe immer gedacht eine ganz coole Mutti zu werden, aber wenn ich mich nun mit den Katzen beobachte, frage ich mich wie das mit den ersten eigenen Kindern wird... Ich bin für Mikrochips als GPS-Sender.
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Alt 06.03.2018, 12:34   #7
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Ja, ich hab mir auch mal vorgenommen cool damit umzugehen. Hat aber irgendwie nicht geklappt.
Ebony hat mich damals bei ihrem ersten Freigang total fertig gemacht. Und ich bin immer besorgt wenn ich aufwache und Irmi nicht wartend im Bett sitzt.
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Irmi, Ebony und Magdalena mit Nachbarskater Amadeus und der tollen Patenkatze GroCha's Irmi


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Alt 06.03.2018, 12:38   #8
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Zitat:
Zitat von Irmi_ Beitrag anzeigen
Ja, ich hab mir auch mal vorgenommen cool damit umzugehen. Hat aber irgendwie nicht geklappt.
Ebony hat mich damals bei ihrem ersten Freigang total fertig gemacht. Und ich bin immer besorgt wenn ich aufwache und Irmi nicht wartend im Bett sitzt.
24 Stunden weg sind aber auch echt der Hammer...
Ich weiß, dass es hier längere Zeiten gibt, aber von meinen bisherigen Samtpfoten wäre ich das nicht gewohnt.
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Alt 06.03.2018, 21:42   #9
Lotte2001
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Hallo Fiene,

ich habe deinen Beitrag auch erst jetzt entdeckt, ich glaube es liegt daran, daß "Freigänger im Herbst/Winter" immer wieder nach oben rutscht und andere Beiträge dadurch übersehen werden.

Ich finde ihr macht das richtig gut mit dem begleiteten Freigang.

So richtig planen kann man das sowieso nicht, es ergibt sich einfach.

Wir sind auch gerade dabei, unsere jungen Kater an den Freigang zu gewöhnen. Am Anfang kamen sie alle paar Minuten zurück zur Tür, um sich zu versichern, dass alles okay ist.

Sie waren dann sehr verschmust, als wenn sie fragen wollten: "Das ist doch weiterhin mein Zuhause, auch wenn ich jetzt kurz weg bin...!?"

Dann war es ein großer Spaß, das Haus durch die Kellertür zu verlassen und durch die Haustür wieder reinzukommen (und umgekehrt).

Was Autos angeht hatte ich auch große Sorge...hat sich aber gleich erledigt.

Sobald die Beiden ein Auto hören oder sehen: Hackengas.... und ab in den hinteren Teil des Gartens...!

Von daher: Beobachten und eine Portion gesunder Menschenverstand, dann wird das schon!
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Alt 07.03.2018, 08:27   #10
abraka
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Wir haben schlechtes Wetter abgewartet und einfach die Tür geöffnet. Da waren Lise und Emmy etwa 9 Monate alt. Und dann waren wir neugierigerweise auch immer wieder mit draußen, weil es einfach schön anzusehen ist, wenn so junge Katzen den Garten entdecken.
Aber wir haben ihnen nichts gezeigt. Wozu auch. Ich kann ihnen zwar Autos zeigen, aber es wird nicht funktionieren ihnen zu erklären, dass sie nach links und rechts schauen müssen und erst gehen dürfen, wenn kein Auto kommt.
Also wozu soll ich ihnen Autos zeigen. Und vor allem, schön, wenn sie bei Autos heimlaufen - doof, wenn das auf der anderen Straßenseite passiert und sie deshalb ins Auto reinlaufen...

Schlechtes Wetter deshalb, weil dann der Freiheitsdrang nicht ganz so groß ist und die heimische warme Couch sehr verlockend ist.

Außerdem fanden die ersten Ausflüge hungrig statt, damit sie auch der Hunger wieder rein treibt.

Dann am besten ein Signal antrainieren, auf das sie dann heimkommen, wenn man sie ruft. Funktoniert dann oft - aber wenn die WElt zu spannend ist, dann nicht
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