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Freigänger Für alle die Freigänger Katzen haben

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Alt 09.02.2018, 22:53   #1
OMalley2
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OMalley2
 
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Standard Freigänger-Gegner

Wie geht man eigentlich mit lieben, aber etwas verbissenen Naturschützern um, die selbst stundenweisen Freigang von Katzen für ein Übel halten, das die heimische Vogelwelt in Richtung Ausrottung treibt?

Ich habe ja 1000 Gegenargumente, von "meine 2 erwischen nix" über "meine 2 sind eh nie in der Dämmerung am Morgen draußen" bis hin zu "Pestizide sind schlimmer", oder auch das schlichte Wissen um die Tatsache, dass Elstern, Eichelhäher, Krähen, Raben, Marder, Wiesel, Eichhörnchen sehr viel effektiver und gezielter z. B. an die Nester und Jung-Piepmätze gehen.... was sie schon länger tun als es überhaupt Hauskatzen gibt... by the way.

*seufz*
Die Frau fängt wieder und wieder mit dem Thema an.
Ja, es gibt in der Tat viel zu viel wilde, verwilderte und unversorgte Katzen, die auch satt werden möchten und fressen, was sie kriegen - aber wenn man die nicht alle brutalst eliminieren will (was eh nicht geht) - was soll man da bitte tun? Wir hier sind alle gegen wilde Vermehrung und unkastriertes Streunen-Lassen. Allerdings haben wir auch was dagegen, wenn der Jäger unsere Viecher abknallt, wenn sie mal einen Rundgang über die Felder machen, bittesehr!

Die echten Land- und Hofkatzen, die ich so kenne, die apportieren überwiegend Mäuse, als Geschenk fürs Herrchen (zefix, scho wieda a Maus - pfui Deifi!) oder als Fernsehsnack vor der gemütlichen abendlichen Kuschelrunde mit ihren Dosis. Trotzdem lässt die Dame nicht ab von ihrer Wut auf Katzen.
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Alt 09.02.2018, 23:59   #2
DreiM
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Bräuchte für meine Nachbarn auch noch ein paar Argumente
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Alt 10.02.2018, 05:51   #3
Paula13
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Grad habe ich eine tolle Sendung gesehen.

Planet Wissen : Ausgezwitschert - Wo sind unsere Vögel hin ?

Findet man auf der WDR Mediathek.

In Sendung werden auch die Ursachen und Zahlen für das Vogelsterben benannt.

Auch die Katze trägt ihren Anteil dazu bei aber die Hauptverursacher sind industrielle Landwirtschaft und Straßenverkehr. Wir Menschen tragen also die Hauptschuld.

Es gibt auch gute Ideen, was jeder selbst zum Vogelschutz tun kann.
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Alt 10.02.2018, 06:15   #4
Feli02
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Zitat:
Zitat von OMalley2 Beitrag anzeigen
Wie geht man eigentlich mit lieben, aber etwas verbissenen Naturschützern um, die selbst stundenweisen Freigang von Katzen für ein Übel halten, das die heimische Vogelwelt in Richtung Ausrottung treibt?

Trotzdem lässt die Dame nicht ab von ihrer Wut auf Katzen.
Ignorieren und Meiden
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Viele Grüße

Andrea und das Katzen und Hundepack
unvergessen Dylan und Morrison
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Alt 10.02.2018, 07:05   #5
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Es gibt sogar ganze Tierforen, die das predigen...😇
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Alt 10.02.2018, 08:00   #6
Rickie
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OMalley2,
ein paar praktische Ansatzpunkte werden in den USA dazu durchgefuehrt, und zwar nicht, wie Du ja annahmst, indem man haufenweise killing shelters fuer Streunerkatzen betreibt (wir diskutierten darueber), sondern indem Streuner im grossen Stil kastriert werden. -zig Millionen Streuner jagen nun mal mehr, als die paar Freigaenger, aus mehreren Gruenden.
Auch fuehrt die Orga, wo ich war, naechstens eine Ausstellung ueber Moeglichkeiten zum gesicherten Freigang durch, gute Idee.

Industrialisierung der Landwirtschaft - man kann auch begruente Feldraine mit Wild- und Feldblumen und Baeumen anlegen, da lief in Sachsen-Anhalt bis vor 2 Jahren ein 5-jaehriges Versuchsprogramm. Und Bauminseln schaffen.

Was auch in den USA erfolgreich verlaeuft (ja, weil Du das Thema erstellt hast, und weil ich Dein Wissen in diesem Punkt gern auf ein ein wenig moderneres Niveau heben moechte), sind sehr breite, bewaldete Mittelstreifen auf Autobahnen, denn die Singvoegel verstehen sich nicht mehr im wahrsten Sinne des Wortes.

Und mal ganz im Kleinen: In unserem Garten in D kam seit 1969 kein Gift mehr hinein, statt dessen Insektenhotels, Igelburgen und Futterhaeuschen.
Aber das alles hatten wir schon recht oft im Forum.
__________________
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Alt 10.02.2018, 12:31   #7
OMalley2
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Rickie, die Kill-Shelters hatte ich damals zitiert, weil die bis vor kurzem wohl noch üblich waren. Kriegt man in Beiträgen von und über Jackson Galaxy beispielsweise mit.

Ansonsten gibts hier wirklich genug andere Gründe für weniger Flattermänner. Letztes Jahr wurde vor meinem Haus mal eben fix ein Hektar Wald abgekohlt. Ratzeputz. Ebenso wird gern und viel andernorts mit der Motorsäge gewütet. Und nein, das hat nichts mit der normalen "Holz-Ernte" im Wald zu tun.
Jedes Kuhdorf braucht ja neuerdings mindestens ein Gewerbegebiet, wofür zig Hektar betoniert und versiegelt werden müssen - aber der aktuellste Trend ist jetzt, aus "Wasserschutzgründen" Reitställe und kleinere Offenställe von Privatbetreibern zu schließen, die schon zig Jahre da sind, wo sie sind. An der kommerziellen Massentierhaltung mit entsprechendem "Output" direkt nebenan rüttelt man natürlich nicht, eh klar.

Ich denke immer noch, ein paar Hauskatzen mit Freigang sind in unserer Natur das geringste Problem. Die meisten von uns hier vermehren ja keine Katzen, wir lachen uns welche an, die eh "über" sind, beim Tierschutz hocken und auf Dosis warten.
Ok, den letztjährigen Findling meiner Nachbarin mit FIV und miesen Zähnchen schon mit 9 Monaten hätte man dann evt. sterben lassen müssen? Zum Wohl der Vögel? *vogelzeig*

Vor allem: Was soll die ständige Attacke? Alle Katzen abkrageln oder ihre Haltung verbieten oder den Freigang oder was? Die Dame hat selber Hunde. Ich hab aber auch keinen Hunde-Hass, nur weil die Anwohner hier die direkt hinterm Haus sich ausk'*** lassen. Nur so als Beispiel.

Geändert von OMalley2 (10.02.2018 um 12:36 Uhr)
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Alt 10.02.2018, 14:00   #8
Maiglöckchen
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Ist die Dame denn wirklich eine Naturschützerin mit leicht verwildertem Öko-Garten?

Oder gehört sie zu den verbitterten Zeitgenossen, die einfach nur einen Vorwand suchen, um Frust und Aggressionen auskotzen zu können?
__________________
Lieben Gruß von Hexe, Merlin und Haushälterin Silvia und Sternchen Mephisto für immer im Herzen.
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Alt 10.02.2018, 14:22   #9
FindusLuna
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Also wir haben eine Katze und sind auch Ökofreaks, haben einen richtigen Naturgarten und ja... Stehen zu beidem. Wir haben seltene Schmetterlinge und Bienenarten im Garten, wie unter anderem die blaue Biene, die grösste Bienenart in Europa. Die Nachbarn, ohne Katze, haben einen super ordentlichen Garten. Neulich kam sie ganz stolz, heute hatte sie EINE BIENE im Garten.

Also wenn man für die Artenvielfalt was tun will, sollte man viel mehr den Garten natürlich halten. Katze hin oder her, wir haben viel mehr solche Tiere um Garten, welche für das Ökosystem notwendig sind, als viele Nachbarn ohne Katzen. Also... Erstmal da anfangen zu suchen. Wenn sie keine Freude hat, dass sie bei ihr in den Garten kackt, okay, aber das Argument wegen dem Ökosystem ist einfach... tut mir leid, als Ökofreak fühle ich mich gerade etwas als Verräterin, aber es ist einfach absoluter Bockmist... Katzen tragen auch dazu bei, aber nicht bei verantwortungsbewussten Haltern, die ihre Katzen und Kater kastrieren und impfen lassen.
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Alt 10.02.2018, 14:29   #10
Rickie
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Zitat:
Zitat von Maiglöckchen Beitrag anzeigen
Ist die Dame denn wirklich eine Naturschützerin mit leicht verwildertem Öko-Garten?

Oder gehört sie zu den verbitterten Zeitgenossen, die einfach nur einen Vorwand suchen, um Frust und Aggressionen auskotzen zu können?
Ich schaetze mal allein aus den Schilderungen der TE, dass die Dame entweder ersteres und dabei etwas einfach gestrickt ist, so dass sie die Zusammenhaenge in der Natur nicht erkennt, oder aber einfach zweiteres. Oder eine gesunde Mischung aus beidem. Urteilen kann man aber wohl schlecht, wenn diese Dame sich hier nicht selber aeussert.
__________________
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