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Alt 16.08.2017, 14:57   #11
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Man müsste noch wissen, wie groß die Flächen hier sind, über die geredet wird. Wie groß der Hof und wie groß die Fläche, in die ungewünschterweise gekotet wird.

Mir fiele als Idee noch ein, Bereiche (für eine Weile) abzudecken, in denen auf keinen Fall Kot erwünscht ist: Spielplatz etc.

Außerdem, wenn der Platz reicht, wie oben schonmal vorgeschlagen, z. B. einen Kindersandkasten als Freiluft-Katzenklo aufzustellen, die Kinder natürlich von dessen Nutzung abhalten und den dann häufig säubern und den Sand wechseln. Solche Sandkästen werden von Katzen geliebt und auch wenn nicht erwünscht, gerne zum Katzenklo umfunktioniert. Könnte man also gezielt nutzen und die Katzen darauf lenken, dann bleiben evtl. die übrigen Flächen kotfrei.
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Alt 16.08.2017, 15:26   #12
Dixxl
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Vielen dank für eure Antworten!!

Der Reihe nach:
- Hasendraht auf den Kies: Da würden die Mieter, um deren Kiesbett es geht, nicht zustimmen, weil potentielle Stolperfalle - und dann wieder Kies auf den Draht machte die Wirkung wieder zunichte...
Aufsammeln (gucken, es ist ja kaum was da) tu ich schon fast panisch, jetzt dann halt täglich...

Die Kater sind hardcore-Freigänger + 2 Innenklos (da gehen sie drauf, wenn sie mal länger drin sind) + haben draußen, auch in meinem Gärtchen und in 2 anderen, tausend andere Möglichkeiten zu gehen, wo es unproblematisch ist.
Die sich beschwerenden Parteien sind beide generell allen Haustieren sehr abgeneigt. Ich spreche mit ihnen über die malaise schon seit dem Frühling, ich glaube mehr reden bringt nichts...

Der Vermieter weiß, dass ich die Ruhigste und Zurückgezogenste seiner Mieter bin. Ich halte gern mal ein Schwätzchen, aber dränge mich nie auf.
Mein Vermieter ist am allermeisten daran interessiert, mit seinen Mietern keinen Stress zu haben - er hält sich am liebsten raus. Deshalb habe ich ihn auch bisher nicht auf das Problem angesprochen - und nun das...

Wenn ich es verschriftlichen würde, würde das die Situation nur eskalieren. Ein Mann (2 Grundschulungs, die seltenst im Hof sind) und eine Frau (kinderlos) der sich Beschwerenden sind wirklich Kothasser - und beide könnten es aufgrund ihrer Wohnlage auf meine Wg. abgesehen haben - oder eben auf einen neuen tierfreien Mieter...

Catma: Ich wollte ja keine Lösung VON ihnen, sondern eine MIT ihnen - und ja, sie haben tatsächlich anklingen lassen, dass es absolut nicht ihr Problem ist.
Meine jetzige innere Haltung habe ich erst, seit das Problem sich nicht zusammen mit ihnen lösen lässt (meine Alleinversuche waren nicht erfolgreich). Inzwischen wollen die anderen nur noch keine Katzen mehr, egal wie - und sie wollen schon gar kein Katzenklo im Hof (hier oben habe ich jetzt noch eines rausgestellt, hilft nix).
Zu Erläuterung: Der Hund der einen neutralen Partei (die haben 2 Innenkatzen) muss jetzt im Hof ANGELEINT werden, dass er nirgendwo versehentlich mal hinpinkelt...
Der Vermieter hat mit mir gesprochen.
Ich bin die Letzte, die eskalieren will - aber diese Mieter haben erst mit mir gesprochen, als sie schon stinksauer waren - ich hatte wirklich nichts bemerkt...

Re. Kamera: Ich habe meinen alten Kater zumindest 1x beobachtet, als er ins Kiesbett wollte + natürlich verscheucht. Falls eine Kamera welche der anderen Katzen hier aufnehmen würde, dann sicher zwischendurch auch meine.

Ich habe hier oben einen geräumigen alten Sandkasten, den meine Kater auch nutzen (aber eben nur "auch")...

Die beiden Kater kann ich nicht 1 Woche zusammen einsperren, das gibt Mord + Totschlag (deswegen hatte ich ja mit Bedacht diese Wg. hier gewählt, die absolut ideal war).

Garten sichern geht nicht - und mein jüngerer Kater käme sicher raus, auch wenn ich die zahlreichen Schlupflöcher nach allen Seiten zumachte. Vorher würde er allerdings noch Panik bekommen (beide sind Ex-Streuner...)
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Alt 16.08.2017, 15:55   #13
Dixxl
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Dixxl
 
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Gehört jetzt nicht direkt zum Problem, aber wisst ihr, meine beiden Kater sind chronisch krank, und der eine eben auch schon 17, der andere halbblind. Der Jüngere stammt hier aus dem Dorf (der Kot ist erst Problem geworden, als schon beide da waren).
Mit beiden war ich im letzten Jahr mit ernsten Sachen oft in der TK, Dickie (der alte) war richtig schwer krank. Es ist absehbar, wie lange er noch bei mir ist - und da muss ich mich mit solchen Nachbarn rumschlagen - die übrigens früher, in anderer Zusammensetzung, wirklich nett + freundlich waren. Alles nur gespielt? Das tut auch weh...

Ich selbst bin auch nicht besonders gesund (oder jung, oder reich...), und vor kurzem habe ich eine wilde, todkranke Bauernhofkatze einschläfern lassen müssen - kein Schwein hier hatte sich je um sie gekümmert (s. "Einen Gedanken für Pommes"-Beitrag in 'Abschied'). Das hat schwer an den Nerven gezehrt.

Und der neue Job ist auch nur befristet - und lässt sich schon im Vorfeld schwierig an.
Sprich, ich habe im Grunde Probleme genug, auch ohne diese anscheinend unlösbare Eskalation.

Schaut, die Nachbarn wollen verständlicherweise keinen Katzenkot im Hof - aber sie wissen auch, dass ich ihretwegen meine Kater nicht töten lassen werde, und ich habe ihnen erklärt, wie schwer die Sache zu lösen ist, und dass ich alles versuche - was ihre Haltung nicht geändert hat.

Die neutralen Nachbarn mit Hund + 2 Innenkatzen haben auch ein Baby (das im Hof spielt) - das sind die einzigen, die nicht nur Verständnis für auch meine Lage gezeigt haben, sondern die sich auch nicht aufgeregt haben.

Für die anderen war es ja schon eine Katastrophe, als 1x (ein einziges Mal) eine meiner Kater im Hof gekotzt hat.
Ich war ein paar Stunden nicht da, und hab es sofort weggemacht, als ich kam.
Mein Alter jagt schon ein paar Jahre nicht mehr - aber schon die 2-3 Vogelköpfe im Jahr, die der Jüngere unten liegen lässt, sind für die eine neue Mieterin unerträglich. Natürlich räume ich auch die weg...

Was ist das nur? Als ich hier eingezogen bin, gab es in der unmittelbaren Gegen ca. 10 Katzen, wilde, halbwilde, Freigänger. Jeder kannte sie, viele fütterten zu, keiner hat sich beschwert, alle Katzen waren in allen Gärten unterwegs.

Mit der Katzenhilfe habe ich es geschafft, dass viel kastriert wurde, und sich so wenigstens die Zahl der (halb)wilden Bauernhofkatzen verringert hat. Und jetzt traut sich mein alter, arthritischer, wobbliger Kater kaum mehr allein über den Hof - geschweige denn, dass die beiden da irgendwo rumliegen würden.
Keine Ahnung, WIE die da vertrieben wurden in der letzten Zeit...

Ich würde sooooooo gerne irgendwo an den Waldrand ziehen, aber ich kann mir keinen Umzug leisten.
Na, wenn mir der Vermieter kündigt (irgendein Grund findet sich immer), habe ich keine Wahl mehr...

LG
Marion.
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Alt 16.08.2017, 16:00   #14
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Zitat:
Zitat von Dixxl Beitrag anzeigen
Catma: Ich wollte ja keine Lösung VON ihnen, sondern eine MIT ihnen
Jaklar, nur eben, wenn die das net wollen... *seufz*
Zitat:
Zitat von Dixxl Beitrag anzeigen
und ja, sie haben tatsächlich anklingen lassen, dass es absolut nicht ihr Problem ist.
Das meinte ich... Es gibt nunmal Leute, die sagen "das ist net mein Problem".
Das ist dann zwar höchst ärgerlich, weil eben nicht kompromissbereit, aber im Grunde habense leider eben doch recht, so meinte ich es... Wenn sie wollen, könnense nunmal auf stur stellen... und da bringt es leider nix, wenn man sagt "die stellen sich eh stur", denn dann hat der Vermieter "2 Streithähne im Nacken"... Also lieber einlenken, meine ich. Nicht vorher sagen "das bringt eh nix" sondern kooperativ bleiben und die anderen sagen lassen "damit sindwer immer noch unzufrieden" - weißtwasimain.

Aber so wie Du schreibst scheint der Vermieter ja ganz nett und verständnisvoll zu sein. Ok, er will keinen Ärger, aber genau da würde ich weiter ansetzen. Dass du auch keinen Ärger willst. Also schön auf seinen Vorschlag eingehen, sagen "kein Problem, mach ich" und eben auch mitteilen, was du darüber hinaus schon an Lösungsvorschlägen angeboten hattest. Also nicht auflisten wie in einem offiziellen Schreiben, sondern formlos, noch besser finde ich immer ein kurzes Telefonat oder persönliches Gespräch, einfach um zu signalisieren, dass der "Streit" nicht von dir aus geht und du weiterhin die stille, nette Mieterin bist.

Ich meine am besten wäre, dem Vermieter zu sagen, dass man nun erstmal wie gewünscht reagiert, also den Hof morgens kontrolliert. Da die Katzis ohnehin tagsüber kaum draußen sind, dürfte das ja tatsächlich nicht so ein großes Problem darstellen.
Wenn sie sich dann immer noch beschweren, kannst du sagen, dass du ja morgens den Hof kontrollierst (eben weil die Katzis nachts draußen sind) und was tagsüber in Nachbars Bereich passiert, gar nicht so sehr dein Problem ist, wie sie denken (weil die Kater tagsüber ohnehin nicht draußen sind). So würde ich es mit dem Vermieter kommunizieren.
Zitat:
Zitat von Dixxl Beitrag anzeigen
und sie wollen schon gar kein Katzenklo im Hof (hier oben habe ich jetzt noch eines rausgestellt, hilft nix).
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Hm, ein Katzenklo im Hof müsste dann ja nicht direkt im Bereich der Nachbarn stehen. Wenn der Vermieter sagt, es soll eins draußen stehen, steht es da. Punkt. Also ich meine, du schaust, ob sie sich einkriegen, wenn du den Kot morgens einsammelst. Wenn nicht, sagst du dem Vermieter eben nochmal, dass deine Katzen tagsüber gar nicht mehr draußen sind. Mehr kannst du auch irgendwo nicht tun als dir zu vergegenwärtigen, dass es gar nicht so sehr dein Problem ist.
__________________
Grüße von Catma
*

Geändert von Catma (16.08.2017 um 16:21 Uhr)
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Alt 16.08.2017, 16:28   #15
Dixxl
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Zitat:
Zitat von Info Beitrag anzeigen
Man müsste noch wissen, wie groß die Flächen hier sind, über die geredet wird.
Mir fiele als Idee noch ein, Bereiche (für eine Weile) abzudecken, in denen auf keinen Fall Kot erwünscht ist: Spielplatz etc.
Außerdem, wenn der Platz reicht, wie oben schonmal vorgeschlagen, z. B. einen Kindersandkasten als Freiluft-Katzenklo aufzustellen, ...
Die Flächen sind zu groß zum sporadischen Abdecken. Die Kiesflächen könnten nur permanent gedeckt werden, und das kann ich nicht bezahlen.
Ich hatte die Idee mal angesprochen; dass man es vielleicht mit dem Vermieter zusammen machen könnte - aber der hat mir heute gesagt, dass es zu teuer wäre.
Das Gras ist eh nicht abdeckbar.

Wie geschrieben: Einen geräumigen Sandkasten habe ich hier oben, und er wird auch genutzt.

Die Kater haben sich nicht an die Umwandlung von ehemals Grasboden + Erde in Kiesfläche gewöhnt. Und als sie dann auch noch von allen verbliebenen kleineren Erdflächen verscheucht wurden (da wuchsen nur Büsche, und sie sind weit entfernt von den Kiesflächen, trotzdem sollen sie da nicht rein), haben sie, trotz aller anderen Möglichkeiten, weiterhin auf die 'ehemaligen Kotgründe' gemacht. Und ich hab das erst zu spät mitbekommen...

(Die zweite kiesfläche übrigens, die niemals Erde/ Gras war, lassen die Kater völlig unbehelligt....
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