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Alt 07.08.2017, 15:27   #11
Catma
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Ganz ehrlich... , versuch dich mal in die Frau hineinzuversetzen... Sie ist verletzt worden.

Da kommt ein Kater mit Buckel auf sie zu - fällt ihren Hund an und als sie ihn natürlich abwehren möchte, wird sie gebissen.
Ist es für Dich nicht nachvollziehbar, dass Du dich bei ihr zumindest entschuldigen müsstest?

Meiner bescheidenen Ansicht nach hättest Du ihr von dir aus anbieten müssen, das zu klären, auch die Kosten zu übernehmen.

Ich hatte mal Angst vor Hunden. Wäre mir einer zähnefletschend entgegengelaufen, hätte meine Katze angegriffen und wenn ich ihn abgewehrt hätte mich auch noch gebissen, was meinste, was ich dem Hundehalter erzählt hätte, wenn der gesagt hätte "nu übertreibense nicht, der wollte doch nur spielen!"

Es ist total wurscht, was dein Kater sich dabei gedacht hat und ob er das nu böse meinte oder nicht. Er hat den Hund angegriffen (ob in spielerischer oder bösartiger Absicht) und danach die Frau.
Sowas geht nicht. Klar bist du dafür verantwortlich, auch wenn das Ganze evtl "nur" unglücklich verlaufen ist.
Klar würde ich deswegen ein Tier nicht treten. Aber nun, wenn man sieht, dass das eigene Haustier angegriffen wird, kann ich schon nachvollziehen, dass man kopflos reagiert.

Gut, dass die Frau sich schnell ärztlich behandeln ließ.
Katzenbisse können schnell übel verlaufen.
Wahrscheinlich wusste sie noch nichtmal, dass es sehr gut war, sich schnell behandeln zu lassen, also im Zweifelsfall immer zum Arzt damit.
Würdest du mir dagen, ich würde mich anstellen, weil ich nicht abgewartet hätte, ob es sich überhaupt entzündet, ich würde dir was husten.

Also ich würde sagen, geh mal in dich und dann auf zur Nachbarin und entschuldige Dich, dein Kater kann es ja nicht. Auch bei der Tochter müsstest du dich meiner Ansicht nach entschuldigen, dass du nicht gleich Verständnis gezeigt hast, das war bestimmt eine unschöne Angelegenheit für alle Beteiligten, vor allem für die Hundehalterin, sie hatte Angst und wurde verletzt.
Ich meine, wenn du Verständnis zeigst, kann man das Ganze viel entspannter besprechen. Sag ihr, dass Du selbstverständlich Deine Versicherung beauftragst für den entstandenen Schaden aufzukommen.
Wenn sie einlenkt, kannst du immer noch sagen, dass du nicht richtig reagiert hast, weil Du wegen dem Tritt auch irgendwo verständlicherweise zuerst an deinen Kater gedacht hast.
__________________
Grüße von Catma
*

Geändert von Catma (07.08.2017 um 15:31 Uhr)
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Alt 07.08.2017, 15:27   #12
Dudler
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Dudler
 
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Na, der Tritt kann auch reflexartig erfolgt sein.
Würde ein anderes Tier meinen Hund oder die Katzen angreifen, würde ich mit Sicherheit auch nicht einfach so dastehen und einfach in den Verteidigungsmodus gehen.
(Ob der Tatbestand der Notwehr schon erfüllt ist, kann ich juristisch nicht beurteilen.

Ich würde wohl 1. mit der Versicherung sprechen und danach mit Pralinen oder einem Sträußchen zur Nachbarin gehen.
.
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Alt 07.08.2017, 15:30   #13
curie
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Ist auf jeden Fall gut, dass du eine Haftpflichtversicherung hast. Da brauchst du zumindest vor großen finanziellen Folgen keine Angst zu haben.

Rechtlich bist du eben für alles verantwortlich, was durch deine Tiere verursacht wird. Und wer auf einem öffentlichen Weg geht, der darf erwarten, dass ein fremdes Tier weder ihm selbst noch dem eigenen (angeleinten?) Tier auf die Pelle rückt. So wie ich es gelesen hab, schien sie ihren Hund vor deinem Kater beschützen wollen. Wenn ein fremdes Tier auf mein eigenes springt ist das ja nicht total abwegig. Und dann gehen Menschen eher mit einem beschuhten Fuß dazwischen als mit der bloßen Hand.

Ich drücke dir die Daumen, dass alle glimpflich weitergeht.
Könnte mir vorstellen, dass diese Frau vor allem ernst genommen werden will in ihrem Wunsch, unbehelligt auf diesem Weg zu gehen.
Das ist auch ihr Recht und jetzt kommt es eben darauf an, ob sie unangemessen furchtsam ist, weil dein Kater nur "da steht", oder ob sie sich berechtigterweise beeinträchtigt fühlt.

Wie gesagt, wenn der Kater auf meinen Hund springt ist für mich die Grenze eindeutig überschritten. Du hast als Eigentümerin dafür zu sorgen, dass das nicht passiert und ansonsten für Schäden zu haften.

Ich spreche aus kürzlicher Erfahrung. Meine seit-kurzem-Freigänger hatten wohl die Schuhe der Vermieter bepinkelt und daher weiß ich die ganze Haftpflicht-Angelegenheit.

Man wünscht sich wirklich, das "Getier" würde sich benehmen draußen!!!

Nachtrag: Piepmatz hat es noch besser gesagt. Und den wichtigen Punkt angesprochen, deinen Kater wegen des Tritts untersuchen zu lassen oder zumindest sehr gut im Auge zu behalten.
__________________
Einzelkitten-Erfahrungsberichte

Geändert von curie (07.08.2017 um 15:36 Uhr)
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Alt 07.08.2017, 15:36   #14
nicker
ruritanische Hofberichterstattung
 
nicker
 
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Du wirst ein massives Beweisproblem bekommen, wenn die Frau (oder beispielsweise auch ihre Krankenkasse!) dich verklagt und du nicht nachweisen kannst, dass dein Kater von der Frau getreten worden war.

Beim TA kann zumindest zeitnah festgestellt werden, ob das Tier Prellungen etc. hat bzw. sich schmerzhaft bei der Untersuchung zeigt, wenn du heute noch mit ihm in die Praxis fährst.

Wenn die Frau beim Arzt angibt, dass sie durch die Katze erhebliche Verletzungen erlitten hat, kann es ohne weiteres passieren, dass die Krankenkasse regressierend auf dich als Tierhalter zukommt. Du bist ja als Tierhalter mit Namen und Anschrift bekannt, und der Buckel ist typisches Katzenverhalten, genauso dass eine Katze, die sich bedrängt fühlt, kratzen bzw. beißen kann.
Inwieweit die verletzte Frau evtl. mit haftet oder komplett selbst schuld ist, wird gerichtlich geklärt, darum kümmert sich die Krankenkasse eher nicht, sondern wird erstmal zusehen, dass sie dir die komplette Haftung anlastet. Es ist - schon weil es eine verschuldensunabhängige Gefährdungshaftung ist, wie oben schon gesagt - allein deine Sache, alle Umstände vorzutragen und auch zu beweisen (!), die zu deinen Gunsten sprechen. Also den Tritt und auch solches Verhalten der Frau, das man gemeinhin als "dumm" oder "gefährlich" bezeichnen würde (z. B. wenn man eine fauchende Katze anfasst oder einen knurrenden Hund. Usw.).
Wie gesagt, für diese Art von Einzelheiten ist dein Anwalt zuständig.
__________________
LG
tini & das Ori-Konzert

Handicats: sie sind nicht perfekt, aber glücklich!
(c) forum.handicapkatzen.info
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Alt 07.08.2017, 15:39   #15
Berta1
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Hallo Piepmatz,

ja, er hat den Hund (Rücken) mit den Vorderpfoten von oben umfangen, dann aber auch wieder gleich losgelassen.
Was ich nicht sehen konnte, war, ob er ihn dabei verletzt hatte, was er ja aber nach Auskunft der Tochter nicht hat ... obwohl er es hätte können, wie Ihr ja auch geschrieben habt.
Daraus habe ich dann den Schluß gezogen, daß er sicher nur Spielen wollte.
Der Hund hat ja auch keine Abwehr oder Schmerzen oder ähnliches gezeigt.
Ist daran etwas falsch gedacht ?

Er wiegt übrigens ca. 6 Kg und ich habe ihn gerade abgetastet ... keine Schmerzreaktionen ...

Viele Grüße
von uns
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Alt 07.08.2017, 15:44   #16
Berta1
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Hallo,

eine Klarstellung : er hatte den Hund nur kurz umfaßt und stand schon wieder mit allen Pfoten auf dem Boden, als sie ihn getreten hat !
Und ihrem Hund war nichts passiert und der hatte auch nicht irgendwie aufgeregt oder als wenn er bedroht worden wäre, reagiert !

Grüße
von uns
Berta1 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.08.2017, 15:46   #17
Piepmatz
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Ich würde eher mal vermuten das Du und der Hund eher glüch hattet das er wohl nix abbekommen hat (also der Hund)

Denn wenn ein Kater/eine Katze sich wehrt (was deiner meiner Meinung gemacht hat!) kann er sehr wohl einen Hund verletzen. Ist ja alles Instinkt. Normalerweise kommen da schnell die Krallen zum Einsatz - je nach Gemüt der Tiere, mal eher mal später.

Stell dir mal vor er hätte wirklich die Krallen draußen gehabt bzw wirklich erwischt und es wäre zb ins Auge gegangen?
Da möchte ich nicht der Hundehalter sein - da hätte ich Angst das mein Hund schlimmsten fall blind werden könnte bei einer größeren Verletzung am Auge durch Krallen.

Katzenkrallen und Zähne haben genug Bakterien die krank machen können - oder wenn sie ne Wunde so oder so auch entzündet.
__________________
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LG, Silvia mit Zwucki-Muckel Zeus

Für immer im Herzen + ewig unter der Haut:
Herzenskater-Schneefussbär Caspar + Flitzefurzi Nelos: Ich liebe euch für immer!
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Alt 07.08.2017, 15:51   #18
Marlinskie
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Zitat:
Zitat von Berta1 Beitrag anzeigen
...(ich war aber im Bikini und konnte nicht sofort auf den öffentlichen Weg laufen und wollte mich auch nicht zwischen Hund und Katze stecken)
Wenn alles nicht so schlimm ist, frage ich mich schon, warum Du Dich nicht dazwischen stellen wolltest. Also ungelogen, ich wäre nackt rausgelaufen.

Es ist echt nicht so toll, jetzt zu versuchen, der Frau, die dir ja offensichtlich ziemlich viele Chancen gelassen hat und sogar einen anderen Weg geht, nur um dem Kater auszuweichen, die Schuld zuzuschieben.

Du solltest Dir eine gute Entschuldigung einfallen lassen und dafür einstehen.
__________________


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***Total hilflos den FKK-Club-Mitgliedern ausgeliefert***

Zu spät: Ein Mensch zertritt die Schnecke, achtlos, - Die Schnecke ist dagegen machtlos. Zu spät erst kann sie, im Zerknacken, - Den Menschen beim Gewissen packen.
Eugen Roth
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Alt 07.08.2017, 15:56   #19
Venya
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Verabschiede dich von dem Gedanken, dass er "spielen" wollte.
Wollte er nicht.
Yankes macht das auch, wenn hier Hundebesitzer mit ihren Hunden langlaufen. Bei uns ist das aber was anderes, denn es ist Privatgrundstück und die dürfen hier eigentlich gar nicht lang.
Er hat einen so angesprungen wie du beschreibst und einen hat er anvisiert, langsam - mit Buckel - seitlich auf ihn zugeschlichen und dann volle Breite mit der Kralle über die Schnauze gezogen.. der blutete.

Mir tun die Hunde leid, aber kein Besitzer hat bisher irgendwas gesagt. Gut, warum auch, war unser Privatgrundstück und die sollten ihre Hunde bei sich halten oder gar nicht hier lang laufen.

Daher gehe ich definitiv von nicht spielen, sondern verteidigen des eigenen Reviers/Lebens aus.
__________________
"Manche Menschen können mich nicht leiden, wegen der Dinge, die ich sage.
Jetzt stellt euch bloß mal vor, die wüssten was ich denke.
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Alt 07.08.2017, 15:57   #20
Berta1
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Hallo noch einmal,

ich habe doch geschrieben, daß ich nur Verständnis für sie gezeigt hatte und zu wenig für meinen Kater (und die Folgen des Trittes), deshalb konnte ich ja nicht schlafen.
Ich habe mehrfach gesagt, daß es mir leid tut, die Tochter hat das überhaupt gar nicht gesagt ! und meinen Kater ja quasi als `gefährlich` und `aggressiv` hingestellt.

Weiter habe ich auch geschrieben, daß ich die Frau nicht kenne. Ich habe meinen Namen und Telefonnummer der Tochter gegeben. Ich weiß gar nichts von den Leuten. Wie soll ich mich also melden ?

Ich verstehe nicht, wieso ihr meint, daß ich mich entschuldigen und bezahlen etc. soll, da ja nur etwas durch ihren Tritt passiert ist.

Seit wann ist Spielen `Angreifen` ?

Und ich habe bisher immer gehört, man soll sich nicht zwischen 2 Tiere stecken ...

Und ich weiß auch nicht, wie ich den Kater in Zukunft davon abhalten sollte, mit nem Hund, der ihm wohl sympathisch war, evtl. spielen oder raufen zu wollen. Wie soll man denn sowas gewährleisten können ?

Ratlose Grüße
von uns

Geändert von Berta1 (07.08.2017 um 16:02 Uhr)
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