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Alt 07.01.2017, 22:06   #1
La Sorcière
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La Sorcière
 
Registriert seit: 2016
Beiträge: 46
Standard Nach Umzug: Wie lange "Hausarrest"?

Hallo ihr Lieben,

wir sind vor 10 Tagen umgezogen. Auch in der neuen Wohnung soll unser Kater Pauli (1,5 Jahre) natürlich wieder Freigang bekommen, nachdem er sich eingewöhnt hat. Wir sind uns nur total unsicher, wie lange wir ihn drin behalten sollen... Meine Internetrecherche hat mir da auch nicht weiter geholfen, es werden ganz unterschiedliche Zeitspannen empfohlen.
Ich will den armen Kerl so kurz wie möglich internieren, sein Freigang war immer sein Ein und Alles! Aber natürlich auch so lange wie nötig, sicher ist sicher. Wie lange würdet ihr den Kater drin behalten? Woran kann ich erkennen, ob es der richtige Zeitpunkt ist ihn wieder raus zu lassen?
Und wenn es dann soweit ist, wie mache ich das am besten mit dem wieder rauslassen? Wie gehe ich da vor? Weil es ja eine neue Umgebung ist, hab ich natürlich Schiss dass er nicht zurück findet oder so.

Fragen über Fragen... Wäre dankbar für Tipps und Erfahrungen zu den Themen! Danke schonmal!
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Alt 08.01.2017, 09:23   #2
tokaroma
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Registriert seit: 2011
Beiträge: 628
Standard

Eine Pauschal-Antwort gibt es darauf leider nicht, du musst dich schon ein bisschen auf dein Bauchgefühl verlassen.
Wir sind letztes Jahr mit zwei Freigängern umgezogen und die beiden waren max. 10 Tage drin, bevor sie wieder rausdurften. Klares Signal war, dass unser Kater angefangen hat im Haus zu markieren. Am Anfang haben wir darauf geachtet, dass jemand da war, wenn die Katzen raus sind. Außerdem haben wir sie noch ca. eine Woche lang nachts drin gelassen - irgendwann ging das aber dann auch nicht mehr, weil der Kater zum Steinerweichen geheult hat.
Muss allerdings dazu sagen, dass wir im Frühsommer umgezogen sind, also die Wetterbedingungen ganz andere waren als jetzt. Im Moment würde der Kater nicht mal merken, dass er Hausarrest hat - freiwillig geht er bei dem Wetter eh nicht raus.
Wie dein Tier tickt, weißt aber nur du selber.
ich würde ihn drin lassen, so lange es geht, ohne dass Mensch, Tier oder beide durchdrehen. Vor allem dann, wenn ihr nicht weit weg von eurem alten Zuhause gezogen seid (das fiel bei uns weg).
Und ansonsten würde ich am Anfang mit raus gehen, auch ein Rufsignal ist hilfreich, zum Zurückkommen. Und ein bisschen Vertrauen in das eigene Tier - Katzen sind ja auch nicht doof, die wissen schon, wo ihr Napf steht. Mir haben auch alle möglichen Leute weismachen wollen, dass man Katzen nicht umziehen kann und dass die ins alte Vier zurücklaufen und was weiß ich - kann schon sein, aber das sind dann wohl eher so Katzen, die keine besonders enge Bindung an ihren Menschen haben.
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Alt 08.01.2017, 09:38   #3
Kaly
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Kaly
 
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Ort: Berlin
Beiträge: 8.619
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Ich habe Finn auch nur 1 1/2 Wochen drinnen behalten.
Als generelle Empfehlung würde ich das allerdings nicht verkünden.
Er hat da einfach ganz deutlich gezeigt, dass er sein neues Zuhause komplett angenommen und akzeptiert hat.
Wenn dein Bauchgefühl noch nicht stimmt und der Kater nicht massiv nach draußen drängt, lass ihn drin.

Finn ist als ehemaliger Streuner ein erfahrener Freigänger und mit sechs Jahren kein Jungspund mehr.
Er hat sich sein neues Revier sehr langsam und Stück für Stück erobert.
Ich glaube, je jünger das Tier ist, desto vorsichtiger wäre ich.
__________________
Freundliche Grüße von Claudia
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Alt 08.01.2017, 17:26   #4
Maxxi
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Maxxi
 
Registriert seit: 2015
Ort: Heidenau bei Dresden
Alter: 49
Beiträge: 207
Standard

Ich habe meine Katze gleich nach 1 Tag rausgelassen. ich bin ja extra ins Erdgeschoss deswegen gezogen.
Allerdings ist meine Katze schon älter so zw.13 u.14 war sie. und sie ist auch schon ein paar Jahre bei mir.

Bei einer jüngeren Katze würde ich ein Halsband was von alleine reist (im Notfall) drummachen und mit einem Adressanhänger dran , damit keine Kinder sie einfach mitnehmen.
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Alt 08.01.2017, 19:28   #5
Catbert
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Catbert
 
Registriert seit: 2008
Ort: Hessische Bergstraße
Alter: 60
Beiträge: 1.266
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Unser Kater war beim Umzug ca. 4,5 Jahre. Ich dachte, er wird bestimmt ein paar Tage mit der Erkundung des Hauses verbringen. Das war aber nach 2 Stunden erledigt und ab dann wollte er RAUS Gejammer und Gemaunze die ganze Nacht, Belagerung jeder Tür - es war furchtbar.
Nachdem er uns 5 Tage die Nerven abgekaut hat bin ich mit ihm raus und habe ihn im Garten - unter Aufsicht - rumlaufen lassen, dann wieder eingesammelt und rein. Wo dann das Gejammer sofort weiterging Am nächsten Tag wollte ich das wieder machen - da ist er abgehauen und ich habe 2 Stunden Blut und Wasser geschwitzt. Bis er mit der größten Selbstverständlichkeit anmarschiert kam und was zu fressen wollte Ab dann durfte er wieder raus...
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Alt 09.01.2017, 15:37   #6
AnnaAn
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AnnaAn
 
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Ort: Fronkreisch
Beiträge: 5.338
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beim ersten Umzug wollte ich alles richtig machen und habe sie ¨mehrere Wochen drini gelassen. Katerchen hat gegen alle Fenster geklopft und geschrien. Und einmal kam er abends zu mir aufs Sofa, auf Augenhöhe. Hat mir tief in die Augen geschaut und mit mir gesprochen (mauiauuiauumauiauumaumau) ... und da wusste ich, dass er raus musste. Er ist dann gegangen undkam glücklich wieder zurück.

Und jetzt beim zweiten Umzug kam er schon nach ein paar Tagen raus. Er war glücklich und allet palletti.

Ich lasse aber immer zuerst ihn alleine raus, weil er mir abrufbarer auch in Stresssituationen erscheint. Wenn er dann draussen alles kennt, dann geht Felisa mit. Ich bin halt ne Glucke und kann nicht aus meiner Haut.

Ich glaube, man muss einfach wissen, wie die Tiere wiederkommen und sich dann trauen.
__________________
-


http://up.picr.de/16645070vh.jpg
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Alt 15.01.2017, 22:53   #7
La Sorcière
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La Sorcière
 
Registriert seit: 2016
Beiträge: 46
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Danke für eure lieben Antworten! Ich konnte mich leider nicht früher melden, Internet hat gestreikt...
Diese Woche Freitag fahre ich mit Pauli nochmal zur TÄ, Jahresimpfung und durchchecken lassen. Aber gleich morgen rufe ich den Schreiner an, um einen Termin fürs Katzenklappe einbauen zu machen für nächste Woche. Dann darf er wieder raus nach dann 3,5 Wochen "Arrest". Er macht jetzt nicht mega den Alarm in der Wohnung, eigentlich weniger als ich erwartet hatte. Nur in der allerersten Nacht hat er uns die Ohren ab gejammert! Er saust aber mehrmals am Tag wie angestochen durch die Bude und man merkt deutlich dass das einfach viel zu wenig Platz für seinen Bewegungsdrang ist. Und sobald ein (natürlich gesichertes) Fenster offen steht gibt es hier einen ganz langen Hals und er schnuppert nach draußen. Er sitzt viel an den Fesntern und beobachtet alles. Er will raus! Ansonsten schläft er viel, was soll er denn auch sonst machen....
Einerseits freue ich mich auf den Tag an dem er wieder raus darf, gleichzeitig habe ich auch je näher dieser Zeitpunkt rückt mehr und mehr Angst davor. Ich weiß ja, eine Katze ist nicht doof und er ist auch ein recht erfahrener Freigänger (für sein Alter). Meint ihr, er verläuft sich? Oder marschiert zurück in sein altes Revier? Die alte Wohnung ist über 8km entfernt...
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Alt 28.01.2017, 22:19   #8
Billy16
Neuling
 
Registriert seit: 2017
Beiträge: 20
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Ich habe meine Racker nach dem Umzug 7 Wochen im Haus behalten. Das ist recht lang, aber ich hab auf mein Bauchgefühl gehört. Alle gewohnten Sachen, Decken, Kissen, Spielzeug da gehabt, dass sie erkennen, hier wohnen wir. Am großen Tag bin ich mitgegangen und die Tür blieb offen, damit sie Schutz im Haus suchen konnten, wenn irgendwas gewesen wäre. Nun haben wir eine Katzenklappe, 24 Stunden Freigang und alle kommen stets unversehrt heim und sind sehr glücklich damit. Wir wohnen auch wirklich sehr ruhig. Das alte Zuhause ist 180 km entfernt, also zurücklaufen kann ich glaube ich, ausschließen.
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