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Freigänger Für alle die Freigänger Katzen haben

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Alt 22.12.2016, 22:47   #1
Mangoblüte
Neuling
 
Registriert seit: 2010
Beiträge: 8
Pfeil Auslandsaufenthalt - was tun mit Freigänger?

Halle ihr Lieben

meine Eltern gehen für ein halbes Jahr ins Ausland und es ist momentan die Frage, was mit unserer Freigängerin passiert. Wir haben sie seit 10 Jahren und sie ist dementsprechend an die Umgebung bei meinen Eltern (sehr ruhig, viele andere Katzen, große Gärten) gewöhnt. Sie geht viel raus, ist aber meistens in der Nähe und kommt oft wieder und verlangt dann Aufmerksamkeit
Und sie motzt ziemlich rum, wenn sie mal nach dem Tierarzt nicht raus darf.

Meine Eltern hätten gerne, dass ich sie mit zu mir nehme. Ich halte das für eine mittelmäßige Idee aus folgenden Gründen: Ich lebe in einer anderen Stadt (ca. 5h Autofahrt), sie könnte bei mir nicht raus (große Straße und Hunde werden in der Nachbarschaft aus Prinzip nicht angeleihnt), meine Wohnung ist klein und dazu kommt, dass sie in eins von drei Zimmern nicht rein kann, weil mein Mitbewohner Kaninchen hat (die ja auch ganz knuffig sind ). Ich bin außerdem nicht so viel zuhause (Studium + Job + Fernbeziehung). Wir haben allerdings einen Balkon, den man einnetzen könnte und es kann sie immer jemand füttern.

Leider gibt es nicht so wirklich Alternativen. Wir würden sie ungern hier in der Wohnung lassen. Ein Nachbar könnte sie zwar einmal täglich füttern und sie wäre in der gewohnten Umgebung, aber sie wäre dann eben komplett ohne Aufsicht & Zuwendung (sie ist relativ scheu) und wir würden uns Sorgen machen, dass es lange nicht auffällt, wenn man etwas mit ihr ist (man muss dazu sagen, dass sie auch schon schlimmere Verletzungen hatte, wo sie sofort zum Notfalltierarzt musste. Es fehlt mittlerweile ein Auge und beim Schwanz war es auch ganz knapp ).

Eine weitere (teure) Option wäre eine Katzenpension, bei der sie auch immer ist, wenn wir mal länger im Urlaub sind. Die ist von Tierärzten geleitet und wir haben gute Erfahrungen gemacht. Ist aber natürlich auch nicht optimal, der Außenbereich ist sehr klein und unsere Mieze garstet andere Katzen meistens an
Was ich gerne von euch Katzen-Experten hätte: Welche Lösung haltet ihr für die Beste? Fällt euch noch etwas anderes ein? Macht es z.B. Sinn, nach jemandem zu gucken, der die Katze für ein halbes Jahr aufnehmen würde, obwohl sie da ja auch erstmal länger drinnen bleiben müsste?

Danke schonmal im voraus und frohe Festtage
Mangoblüte ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 23.12.2016, 04:45   #2
muffi13jahre
Erfahrener Benutzer
 
muffi13jahre
 
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Ort: Homburg
Beiträge: 196
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Hallo. Lebt die Katze ihr ganzes Leben lange schon mit deinen Eltern, dann sind sie durchaus Bezugspersonen für die Katze. Daher rate ich; die Eltern sollen die Katze das halbe Jahr mitnehmen. Auch en Freigänger kann zur Stubenkatze werden, wenn sie jeden Tag spürt, dass sie geliebt wird.

Variante bei dir: Ich vermute dann wird die Katze vereinsamen und zum "Fall".
Variante temporär neues zu Hause: Klingt nach Hüh und Hott, also auch nicht gut.
muffi13jahre ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.12.2016, 07:53   #3
fairydust
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fairydust
 
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Wo wollen Deine Eltern denn hin, wenn ich fragen darf? Werden sie viel reisen (wovon ich irgendwie ausgehe) oder werden sie auch mal länger an einem Ort sein?
Grundsätzlich würde ich bei einer 10jährigen Katze die Option "mitnehmen auf Reisen" ganz hintenan stellen.

Wie wäre es damit?
Katze bleibt wo sie ist, wird von Nachbarn, Katzensittern und Dir versorgt (soweit Du es bei den Fahrtzeiten ermöglichen kannst) und ihr installiert Kameras (schau mal wie Mikesch das macht: Der kleine Zausel Teddy ) rund ums Haus, auf die Du online Zugriff hast. So kannst Du täglich checken, wie es der Katze geht und im Zweifelsfall schnell eingreifen. Dazu würde ich Kontakt mit den Tierärzten aufnehmen, wo Mieze auch in Pension geht und die fragen, ob sie im Notfall die Katze einsammeln und versorgen können.
Da Du für die Katze ebenfalls eine Bezugsperson bist, würde ich Dir empfehlen, soviel Zeit wie möglich daheim zu verbringen.
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Alt 23.12.2016, 07:54   #4
Rickie
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Rickie
 
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Um welches Land handelt es sich denn?
Haben Deine Eltern eine konkrete Vorstellung, wie se dort wohnen werden?
Umgebung, Wohnung, sind dort Haustiere erlaubt?

Je nachdem kann die Mitnahme der Katze auch teuer werden, die Bedingungen dort unpassend sein, darum waere es schon gut, die Rahmenbedingungen dort zu kennen, um etwas raten zu koennen.

fairydust, ich hab eher daran gedacht, dass die Eltern im Ausland arbeiten werden und nicht herumreisen. Bin jetzt irritiert.
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Alt 23.12.2016, 07:56   #5
fairydust
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Und dann noch die Frage, wann es losgeht?
Haben Deine Eltern noch Zeit, einen Katzensitter zu "integrieren" und die Katze an ihn/sie zu gewöhnen? Wäre sicher hilfreich, wenn die Katze die Person schon ein bisschen kennt, die sie täglich füttert.
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Alt 23.12.2016, 08:53   #6
Kaly
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Zu dir holen solltest du die Kleene nicht.
Eine Katze, die viel und gern raus geht, gewöhnt sich sehr selten an Wohnungshaltung.

Ich sehe bei euch eigentlich nur die Option, jemanden zu finden, der in dem halben Jahr ins Haus deiner Eltern zieht.
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Freundliche Grüße von Claudia
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Alt 27.12.2016, 23:02   #7
Mangoblüte
Neuling
 
Registriert seit: 2010
Beiträge: 8
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Vielen lieben Dank für eure Antworten! Ich geh das mal systematisch durch

- meine Eltern können die Katze leider nicht mitnehmen. Sie fliegen in ein nicht-europäisches Ausland mit strengen Einreiseregeln, der Flug geht über 20 Stunden und dort werden sie in einer Großstadtwohnung leben. Außerdem werden sie dort zwar arbeiten, aber auch herumreisen.

- ins Haus meiner Eltern wird auch keiner ziehen (es ist eine Mietwohnung). Es war eine Weile lang eine Überlegung, aber sie haben niemand passenden gefunden.

- Möglichkeit Katzensitter (in Kombination mit Kameras und Besuchen): noch am ehesten aber uns ist eben nicht wohl dabei. Die Mieze ist sehr anhänglich zu uns und scheu gegenüber Fremden und wir wissen nicht, wie sie reagiert, wenn einfach keiner mehr da ist. Dann ist das mit den Kameras sehr viel Aufwand (große Wohnung) und ich würde ja auch nicht sofort auf den Kameras erkennen, wenn sie Schmerzen hat oder Durchfall oder nicht frisst. Ich kann leider auch nicht oft vorbeikommen (wie gesagt, 5+ h Fahrtweg, Studium, Job, usw.), also maximal einmal im Monat.
... ich glaube, meine aktuelle Frage ist:
Meint ihr denn, eine ältere, anhängliche Katze kommt fünf Monate damit zurecht, wenn ihre Bezugspersonen alle nicht mehr da leben, wo sie es gewöhnt ist und nur 1x am Tag jemand zum füttern kommt, sie aber ansonsten allein ist?
Mangoblüte ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.12.2016, 23:09   #8
AnnaAn
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AnnaAn
 
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Beiträge: 5.269
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In einer ähnlichen Situation habe ich meine beiden Katzen für ein paar Monate zu einem Freund gegeben. Dort hatten sie zwar keinen Freigang (wäre aber wenn unbedingt notwendig möglich gewesen, weil sehr ruhiges und waldiges und autoloses Wohngebiet), sind aber trotzdem mehrfach ausgebüchst und wir hatten überlegt, vielleicht trotz komplizierter Logistik, da er sehr viel arbeitet und Kinder hat und vor seiner Tür viele viele viele Streuner lebten, den Katzen vielleicht nachts Freigang zu geben. Am ende hat es allerdings so ohne Freigang bei ihm geklappt.

Den Katzen ging es gut - sie wurden geliebt, haben ihre Zeit zur Eingewöhnung bekommen und Schmuseeinheiten wann immer sie wollten.

Mach das doch auch - such dir jemanden, bei dem eure Katze zur Not, wenn unbedingt eingefordert, auch Freigang bekommen kann. Aufgrund meiner guten Erfahrung mit dem "Feriendomizil" würde ich jedem raten etwas ähnliches zu machen, wenn man für längere Zeit nicht weiss, wohin mit dem Tier.

ach ja meine Tiere sind 6, eine sehr scheue Katze und ein Kater, der ein halbes Jahr vorher eine Hüftop hatte - darum war mir Freigang auch nicht soooo wichtig.

und meine Meinung zu deiner Frage "Meint ihr denn, eine ältere, anhängliche Katze kommt fünf Monate damit zurecht, wenn ihre Bezugspersonen alle nicht mehr da leben, wo sie es gewöhnt ist und nur 1x am Tag jemand zum füttern kommt, sie aber ansonsten allein ist?" - nein. Sie ist ja Menschen gewöhnt. Ich kann mir vorstellen, dass sie sich verlassen fühlen würde. Katzen sind ja doch sehr gesellschaftsliebende Tiere.
__________________
-


http://up.picr.de/16645070vh.jpg

Geändert von AnnaAn (27.12.2016 um 23:14 Uhr)
AnnaAn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2016, 08:15   #9
Kaly
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Kaly
 
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Zitat:
Zitat von Mangoblüte Beitrag anzeigen
Meint ihr denn, eine ältere, anhängliche Katze kommt fünf Monate damit zurecht, wenn ihre Bezugspersonen alle nicht mehr da leben, wo sie es gewöhnt ist und nur 1x am Tag jemand zum füttern kommt, sie aber ansonsten allein ist?
Nein. Ich halte das für den absolut falschen Weg.
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Freundliche Grüße von Claudia
Kaly ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2016, 09:00   #10
fairydust
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fairydust
 
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Puh, das ist natürlich alles ziemlich schwierig. Nur einmal am Tag jemand schnell zum füttern, der sonst keinen Bezug zur Mieze hat und Du kannst nur 1x im Monat vorbei gucken. Das geht nicht gut.
In dem Fall sollte Mieze irgendwohin, wo sie rund um die Uhr betreut werden kann - und ich schätze, das wirst DU werden. Wenigstens kennt sie Dich. Für die 6 Monate wirst Du wohl Abstriche machen müssen und Sorge tragen, dass Du oft genug daheim bist.

Wahlweise könntest Du ja auch mal hier im Forum einen Aufruf starten. Vielleicht hat es irgend jemanden in der Nähe Deiner Eltern, der bereit wäre, sich um die Mieze zu kümmern für die Zeit?
__________________
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