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Alt 28.08.2011, 18:53
  #1
Jamie08
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Standard Birma Kater möchte unbedingt nach draußen...

Hallo,
ich bin ratlos was ich tun soll... Ich habe einen 3-Jährigen Birma Kater und eine gleichaltrige EKH-Dame. Beide sind seid ihren Geburten in der Wohnung. Der Kater hat irgendwann damit angefangen vor der Wohnungstür zu stehen und zu miauen.. Wenn die Tür aufgeht versucht er immer raus zu rennen (was erstmal nicht so schlimm ist weil wir im 2.Stock wohnen und er dann erstmal nur im Treppenhaus ist). Ich lasse ihn dann auch immer mal im Treppenhaus rumlaufen, damit er ruhe gibt. Wir haben einen katzengerechten Balkon auf den die zwei auch immer können wenn wir zu Hause sind. Mein Freund geht jetzt auch immer mal mit ihm an der Leine raus. Man merkt richtig wie der Kater dann aufblüht. Heut bin ich nachdem er an einer Tour gejammert hat auch mit ihm raus gegangen. Ich bin dann ein kleines stückchen mit ihm gerannt und da hat er Luftsprünge gemacht... Trotz alle dem traue ich mich nicht ihn alleine raus zu lassen.. Es heißt ja Birma´s hätten zuchtbedingt nicht so den Urinstikt und würden durch ihre menschenbezogenheit sicherlich auch mit jedem mitgehen... Hat jemand Erfahrungen damit gemacht eine Birma raus zu lassen oder kann mir einen Rat geben?
Grüße
Jamie08 ist offline  
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Alt 28.08.2011, 19:21
  #2
Miomomo
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Standard

Ist er gekennzeichnet - Chip bzw. Tätowierung? Manchmal wird das bei Wohnungskatzen ja vernachlässigt und ich fände es wichtig.

Damit, dass ihr mit ihm rausgegangen seid, habt ihr in meinen Augen die Büchse der Pandorra geöffnet sozuagen.
Jetzt ist er auf den Geschmack gekommen und ich denke kaum, dass ihr ihn künftig nur noch in der Wohnung halten könnt. Und ob er sich auf Dauer mit Spaziergängen zufrieden geben wird?
Ich denke auch, dass ihr von nun an wohl regelmässig mit ihm raus gehen müsst, damit er euch nicht wahnsinnig macht.

Speziell mit Rassekatzen kenne ich mich nicht aus, das bei uns bislang immer nur "normale" Hauskatzen lebten, die immer Freigang genossen haben.
Ich denke aber, dass Freigang immer Gefahren mit sich bringt. Wobei bei einer hübschen Rassekatzen wohl eher ein Diebstahlrisiko besteht.

Mir persönlich wäre wichtig, dass der Kater glücklich ist. Auch wenn das viele nicht verstehen und wütend macht: Ich denke, dass selbst ein (kürzeres) -glückliches- Leben in Freiheit und Zufriedenheit besser ist, als ein langes sicheres -und dafür unglückliches- Leben in der Wohnung.......
__________________
Der Klügere gibt nach! Eine traurige Wahrheit,
sie begründet die Weltherrschaft der Dummheit.
(Marie von Ebner-Eschenbach)
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Alt 28.08.2011, 19:28
  #3
Jamie08
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Nein, gechipt oder tättowiert ist er nicht, aber das würden wir vorher auf jeden fall machen... Ich denke auch dass wir selbst dran schuld sind das er raus will, andererseits hätten wir garnicht erst damit angefangen wenn er nicht immer vor der Tür gestanden hätte und gejault hätte..
Das ist das Problem was mir auch angst macht, das "klauen". Wir wohnen zwar in einem Dorf in einer ruhigen Straße (allerdings ist eine Hauptstraße auch nicht sooo weit entfernt) aber auch in einem Dorf können solche Katzen geklaut werden..
Aber wie du schon sagst, was nützt es mir wenn er uns die Ohren voll jammert und unglücklich ist..?! Das will ich ihm auch nicht antun.. Aber so richtig anfreunden kann ich mich mit dem Gedanken noch nicht ihn raus zu lassen... ist echt schwierig..
Jamie08 ist offline  
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Alt 28.08.2011, 19:35
  #4
Katzenvieh
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Katzenvieh
 
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Zitat:
Zitat von Miomomo Beitrag anzeigen
Speziell mit Rassekatzen kenne ich mich nicht aus, das bei uns bislang immer nur "normale" Hauskatzen lebten, die immer Freigang genossen haben.
Ich denke aber, dass Freigang immer Gefahren mit sich bringt. Wobei bei einer hübschen Rassekatzen wohl eher ein Diebstahlrisiko besteht.

Mir persönlich wäre wichtig, dass der Kater glücklich ist. Auch wenn das viele nicht verstehen und wütend macht: Ich denke, dass selbst ein (kürzeres) -glückliches- Leben in Freiheit und Zufriedenheit besser ist, als ein langes sicheres -und dafür unglückliches- Leben in der Wohnung.......
Wir haben 4 Katzen, 2 Straßenkatzen vom Bauernhof und 2 "von und zu, auf und davon" Edelkatzen.
Eine ist eine BKH mit verflixt langem und glorreichen Stammbaum, die andere eine Perser.
Ich merke keinen Unterschied, ausser dass der Perser (unser Killerplüsch) die meisten Kleintiere killt.
Ich sehe das mit dem kurzen aber gücklichen Leben genauso, ein Perser ist mitnichten dazu geschaffen nur Sofadekoration zu sein, das habe ich nun gelernt.
Chippen und grundimmunisieren und dann raus mit ihr.
__________________
LG Steffi
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Alt 28.08.2011, 19:45
  #5
Jamie08
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was mir auch noch sorgen macht, ist dass er das erste mal dann einfach los rennt und dann gleich weit weg ist.. aber die sorge ist wahrscheinlich unbegründet, oder? Außerdem ist er schon ein kleiner tollpatsch.. da denk ich mir dann auch, wie soll das draußen werden?!
Jamie08 ist offline  
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Alt 28.08.2011, 19:50
  #6
Miomomo
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Ich würd ihn auf jeden Fall jetzt schon kennzeichnen lassen. Nicht, dass er sich aus irgendwelchen Gründen aus der Leine windet und dann weg ist...

Dass ihr dörflich wohnt, sehe ich eher von Vorteil. Da passt eher jeder auf jeden auf und wenn ihr euerer Kater bei den Nachbarn bekannt macht, dann weiß auch gleich jeder wo er hingehört. Und kann mit ein Auge auf ihn haben. Das ist immer gut.


@ Katzenvieh

Da sieht man mal wieder, dass man keine Vorurteile haben darf: Ich hätte nie gedacht, dass ein Perser auch ein Jäger sein kann. Vielleicht denken die Mäuse das auch und das ist dann sein Vorteil..;-)
Miomomo ist offline  
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Alt 28.08.2011, 19:54
  #7
Jamie08
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Durch die Spaziergänge mit ihm kennen unsere Nachbarn ihn schon und schwärmen immer.:-) zum glück haben wir viele Tierfreunde in der Nachbarschaft, von daher dürfte das in der Tat von Vorteil sehen.. Ich schätze je mehr ich mir das grad ernsthaft überlege werden wir ihn wohl wirklich raus lassen (müssen).. Er soll ja nicht unglücklich sein, das will ich auch nicht..
Jamie08 ist offline  
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Alt 28.08.2011, 19:55
  #8
Jamie08
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Mit dem Kennzeichnen hast du recht.. das werden wir schnellstmöglichst machen..
Jamie08 ist offline  
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Alt 28.08.2011, 19:55
  #9
Miomomo
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Ich denke nicht, dass er gleich meilenweit weg läuft. Er wird wahrscheinlich ohne Leine zunächst vorsichtig sein und die Spaziergänge nach und nach ausdehnen.

Von Vorteil ist sicher auch, dass ihr - wenn ihr euch dafür entscheidet - den Freigang jetzt zur kälteren Jahreszeit startet. Da wird er schon von alleine wieder ins Warme wollen.

Anfangs kann man ja auch mit ihm rausgehen und ihn sozusagen in Rufweite lassen und dann so nach und nach loslassen. Dass das schwer ist, kann ich gut verstehen. Man macht sich ja doch ständig Sorgen als Freigängerdosi.

Sicherlich kann man ihn auch zeitlich etwas beschränken. Mo darf z. B. nur tagsüber raus und muss die Nächte im Haus verbringen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass ihr ihn nur abends ein paar Stunden rauslassen könnt. Auf jeden Fall solltet ihr ihm angewöhnen, dass er auf Pfiff oder Rascheln mit der Leckerliedose kommt.
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Alt 28.08.2011, 19:55
  #10
Katzenvieh
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Zitat:
Zitat von Miomomo Beitrag anzeigen

@ Katzenvieh

Da sieht man mal wieder, dass man keine Vorurteile haben darf: Ich hätte nie gedacht, dass ein Perser auch ein Jäger sein kann. Vielleicht denken die Mäuse das auch und das ist dann sein Vorteil..;-)
Das vermute ich auch.
Was mir der an Mäusen und Vögeln anschleppt ist unglaublich.
Er überläßt sie dann den anderen Katzen, die fressen das dann auf.
Alles in allem sind meine Kater die Jäger und die Katzen diejenigen die die Beute dann fressen.
Blöde ist nur das tägliche Kämmen um die Kletten aus dem Fell zu bekommen.
Katzenvieh ist offline  
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Alt 28.08.2011, 19:55
  #11
Gini
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Ich würde mein Birmchen niemals ungesichert nach draußen lassen. Behütet aufgewachsen, immer in der Wohnung, kennt keine Gefahren, weiß nicht, was Autos sind und sie anrichten können - ich würde ihr keine zwei Tage dort draußen geben...sie kann es einfach nicht einschätzen, wenn Gefahr droht, Gefahr, die sie nie kennen lernen konnte
__________________
Zombies eat brains - you're safe!
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Alt 28.08.2011, 19:59
  #12
Jamie08
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Ja, das wär mir auch wichtig dass er auf rufen oder rascheln kommt.. Auch wäre mir lieb dass er nicht den ganzen Tag rausgeht sondern erst wenn wir von der Arbeit wieder kommen ( wie du schon sagst, nur für ein paar Stunden).. Wäre ja schön wenn man ihn daran gewöhnen könnte...
Jamie08 ist offline  
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Alt 28.08.2011, 19:59
  #13
Katzenvieh
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Katzenvieh
 
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@ Gini.
War bei meinen Katzen nicht anders. Die Edlen sind ihr Leben lang nur drinnen gewesen, jetzt nach 4 Jahren Knast sehe ich wie sie aufblühen, dabei hätte ich früher geschworen dass sie nicht ungücklich sind. Sie sind sehr zutraulich, aber nicht draussen bei Fremden.
Auch Rassekatzen sind Katzen mit Instinkten.
Der Blödmann in unserer Truppe ist ein fetter, draussen geborener Bauernhofkater, der steigt in jedes offene Auto ein.
Katzenvieh ist offline  
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Alt 28.08.2011, 20:06
  #14
Kater Carlo
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Kater Carlo
 
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Birmakatzen fallen auf. Sie sind auch was wert (sowieso, aber man könnte sie auch für teures Geld verkaufen). Daher möchte ich dir raten, den Kater mit allen Nachbarn bekannt zu machen, damit sie auch ein bißchen ein Auge auf ihn haben können. Wenn er in der Umgebung bekannt ist wie ein bunter Hund, ist er vielleicht etwas besser geschützt.
Ich würde ihn auch rauslassen an deiner Stelle.
Kater Carlo ist offline  
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Alt 28.08.2011, 20:16
  #15
sitzwurst
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sitzwurst
 
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Ort: Brem
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letztendlich ist ne birma auch nur ne katz.

trotzdem würde ich es wohl auch nicht wagen.
wenn ich da an meinen gino denke, der da allerdings etwas anders tickt. der könnte raus (gesicherter garten) und tut es aber kaum. und wenn er draussen ist, dann ist ihm alles zu nass oder zu warm oder zu kalt, das gras zu hoch, die erde zu dreckig, die menschen zu laut, die bienen kommen zu nah etc.

aber bei deinem kater siehts ja anscheinend etwas anders aus.

trotzdem hätt ich die angst dass er geklaut werde würde.
egal wie gut er draussen zurecht kommt.

sucht euch ne wohnung mit garten den ihr absichern könnt
__________________
sitzwurst ist offline  
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