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Ernährung Sonstiges Was sollte bei der Ernährung sonst noch beachtet werden?

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Alt 11.01.2019, 22:07   #11
Starfairy
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100 g Nassfutter und 18 g Trockenfutter? Ist das wirklich dein Ernst???

Und da gehen deine Katzen nicht vor Hunger die Wände hoch?

Ganz ehrlich, diese Mengen sind Tierquälerei! Schon die angegebenen Mengen vom Carny sind viel zu wenig, aber was du fütterst, damit kann eine junge Katze nicht gesund wachsen.
Und schon gar nicht kann sie rausfinden, wieviel Futter sie brauchen.

Katzen in dem Alter können gut und gerne auch 800 - 1000 g Futter am Tag fressen!

Bitte, bitte stell deinen Katzen möglichst sofort mehr Futter hin.

Und mit 6 Monaten verwächst sich Speck i.d.R noch. Da sind die noch lange nicht ausgewachsen und mit dem nächsten Wachstumsschub ist auch der Speck wieder weg.
Und BKH sind nun mal keine schlanken Orientalen.
Starfairy ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 11.01.2019, 23:32   #12
Polayuki
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Polayuki
 
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Zitat:
Zitat von Starfairy Beitrag anzeigen
100 g Nassfutter und 18 g Trockenfutter? Ist das wirklich dein Ernst???

Und da gehen deine Katzen nicht vor Hunger die Wände hoch?

Ganz ehrlich, diese Mengen sind Tierquälerei! Schon die angegebenen Mengen vom Carny sind viel zu wenig, aber was du fütterst, damit kann eine junge Katze nicht gesund wachsen.
Und schon gar nicht kann sie rausfinden, wieviel Futter sie brauchen.

Katzen in dem Alter können gut und gerne auch 800 - 1000 g Futter am Tag fressen!

Bitte, bitte stell deinen Katzen möglichst sofort mehr Futter hin.

Und mit 6 Monaten verwächst sich Speck i.d.R noch. Da sind die noch lange nicht ausgewachsen und mit dem nächsten Wachstumsschub ist auch der Speck wieder weg.
Und BKH sind nun mal keine schlanken Orientalen.
Mir kommt das auch verdammt wenig vor.


Wenn du deinen Katzen all you can eat anbietest dann entwickeln sie ein normales, gesundes Sättigungsgefühl und werden nur so viel futtern wie sie brauchen. Gibst du ihnen nicht diese Chacne werden sie alles fressen was ihnen vor die Nase kommt, da sie ja nie wissen ob und wann es wieder etwas gibt. Somit fressen sie evtl mehr als sie würden wenn sie ein sättigungsgefühl hätten und werden automatisch nicht so dick

lg
Polayuki ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.01.2019, 15:16   #13
OMalley2
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OMalley2
 
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Zitat:
Zitat von saga Beitrag anzeigen
Zum Thema Schwabbelbauch würde ich euch das zum Lesen ans Herz legen.

Ur-Wampe

Die Fettschürze am Bauch hat nichts mit Fett sein zu tun, sondern ist ein Schutzmechanismus der Natur für die Gedärme.
Wow, super, wieder was gelernt, und klasse geschrieben. *autorenbeneid*

Und warum wissen Tierärzte sowas nicht? Wie kann man eine Haus- und Kleintierpraxis führen und keinen Dunst haben von Katzen? Und von lesenden Patienteneltern locker in den Sack gesteckt werden?
Oder aber Katastrophen heraufbeschwören, indem man gesunde jungen Kätzchen als "übergewichtig" klassifiziert?

Gewundert hab ich mich übrigens auch, wie bei den angegebenen Futtermengen Katzen je zu fett werden können, hatte aber die Ansage "Fettschürze" gelesen und nixx mehr kapiert. Oder die "Mühe beim Popo-Putzen". Hm. Evt. ist ein Wachstumsalter, in dem die Miez breiter als hoch ist, auch bei der Körperpflege etwas schwieriger? LOL...
__________________
Wenn ihrs nicht fühlt, ihr werdets nicht erjagen.

Geändert von OMalley2 (12.01.2019 um 15:21 Uhr)
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Alt 12.01.2019, 15:52   #14
Sturmscar
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Sturmscar
 
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@emma&bonnie kannst du mal ein Foto oder ein kutzes Video hochladen?

Denn ohne die Katze auch nur ansatzweise gesehen zu haben, können wir alle (auch ich) nur wild spekulieren.
__________________
Emilio <3 - getigert, Herbst 2008 - 23.03.18

Purzel <3 - schwarz, weiß Herbst/Winter 2015 - 23.08.2016

Luna <3 - MaineCoon Mix seit dem 11.11.2016 bei mir

Faith <3 - schildpatt seit dem 22.04.2018 bei mir

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Alt 12.01.2019, 16:12   #15
nicker
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Briten sind aufgrund der Zuchtvorgaben eher stämmige Katzen, das ist so gewollt. Entsprechend wiegen sie auch mehr als andere Kitten im selben Alter.

Die Britisch Kurzhaar ist der Prototyp der sog. Cobby-Katze. Ich denke, diese Bezeichnung kommt ursprünglich aus der Pferdezucht (der Cobby, Beispiel: die Rasse Welsh Cob, ist ein Zug- und Reitpferd, das zwischen Pony und Warmblut angesiedelt ist. Also schwerer als das gängige Warmblut, aber nicht so schwer wie ein echtes Kaltblut.). Auch Perserkatzen zählen zum Cobbytyp, Maine Coons m. E. ebenfalls.

Leichter gebaute Katzen werden in der Zucht meist semi-foreign genannt; darunter fallen viele Lastramis bzw. auch Rassen wie die Ragdoll oder die Norwegische Waldkatze.

Die sehr schlank, aber extrem muskulös gebauten Orientalen (moderne Siamesen und Orientalisch Kurzhaar) stellen die bekanntesten Vertreter der Gruppe der foreign-Katzen dar.


Entsprechend dieser Zuordnung und Zuchtziele sollte klar sein, dass eine Britin im Alter von sechs Monaten deutlich mehr wiegen kann als eine gleichaltrige Siamesin. Es ist ja aus Gründen der Optik der Rasse auch so gewollt!

Trotzdem sollte aus meiner Sicht nicht das Nassfutter rationiert werden. Stattdessen sollte bitte auf das Trockenfutter (und nein, 18g pro Tag sind aus meiner Sicht keine Leckerlirunde mehr, sondern eine vollwertige Mahlzeit!) komplett verzichtet werden - Trofu nur noch vereinzelt und als Leckerli geben -, und das Nassfutter sollte als alleiniges Futter im Sinne von all you can eat, aber in hochwertigen Marken und auch unterschiedlichen Sorten/Geschmacksrichtungen gefüttert werden, damit du dir keine Mäkelkatzen heranziehst, Emma-Bonnie.

Hochwertiges Nassfutter, also mit hohem Fleischanteil und ohne Zusatzstoffe wie Getreide oder Zucker, dazu mit einer möglichst transparenten Deklaration, ist wünschenswert, und davon werden die Mädels dann auch im Vergleich deutlich schneller satt, als wenn sie Schrottfutter bekommen würden. Kittenfutter würde ich gar nicht füttern; mir persönlich hat sich der Sinn von Deklarationen wie "Kitten" oder "Senior" in all den Jahren, die ich nun Katzen halte, immer noch nicht erschlossen.



Zum Kastraschwabbel wurde ja bereits alles gesagt; eine Rolle spielt diese Bindegewebsansammlung aus meiner Sicht nur dann, wenn im Schwabbel spürbar Fett eingelagert ist. Das kann man tasten.
Beispielsweise hatte mein Sternchen Nine, eine Orientalin, die chronisch krank und daher lange Zeit untergewichtig war, ebenfalls einen sichtbaren Kastraschwabbel, nur war der bis auf das Bindegewebe komplett leer.
Bei Nine konnte man die Rippen zählen und hätte sich an den spitzen Wirbelknochen die Haut aufgerissen (sinnbildlich), aber der Schwabbel unterm Bauch blieb unverändert.

Beim Gewicht deiner kleinen Dame würde ich nicht allein auf die Kg-Zahl auf der Waage achten, sondern auch tasten und gucken. Das haben meine Vorredner schon angesprochen mit der Bitte um Fotos oder ein kleines Video:

Man kann bei Katzen die Figur auch optisch und durch Tasten einschätzen und Aussagen zum Thema Übergewicht treffen.
Es gibt Schemata, von denen man sich hinsichtlich der Optik leiten lassen kann; da wird die Silhouette der Katze von oben und von der Seite gezeigt und das Schema in etwa eingeteilt in dünn/untergewichtig, normalgewichtig, leicht übergewichtig, adipös.
Eine normalgewichtige Katze hat in der Draufsicht eine deutlich sichtbare Taille (hinteres Drittel des Rückens, etwa dort, wo die Kniescheibe verläuft) und in der Seitenansicht einen kleinen (= sichtbaren), aber trotzdem geraden Bauch (= Brustbereich hinter den Vorderbeinen und Bauch bis zum Kastraschwabbel auf Höhe der Kniescheibe). "Sichtbar" bedeutet hier, dass die Katze in der Seitenansicht breiter ist als die untergewichtige Katze, aber deutlich weniger breit als die übergewichtige.

Beim Abtasten des Rumpfes ist es so, dass die Wirbelsäule auf dem Rücken direkt tastbar ist bei der normalgewichtigen Katze, also ohne Druck der Finger, und dass die Rippen mit sehr leichtem Druck der Finger getastet werden können. Auf den Rippen ist unter dem Fell eine leichte Fettschicht spürbar, das ist in Ordnung, sollte aber nicht zuviel sein.


Die Frage, ob die Katze übergewichtig ist oder nicht, würde ich insofern wirklich von diesen drei Faktoren abhängig machen, also Silhouette, Tasten und Waage.

Und was natürlich auch eine Rolle spielt: Deine kleinen Mädchen machen mit Sicherheit noch mindestens einen Wachstumsschub durch, bevor sie auch körperlich ausgewachsen sind!
Aktuell sind sie in der Pubertät, auch wenn sich dank der Kastra hormonell nichts mehr tut. Aber der Körper wächst, verändert sich auch, und die Kleinen werden sich auch wieder strecken, wenn sie einmal relativ "rund" erschienen sind.

Von daher: bitte setz die beiden Mädels nicht auf Diät, sondern lass sie fressen, wie sie Hunger haben - sie hören von selbst auf, wenn sie satt sind! -, und behalte das Gewicht anhand von Waage, tasten und gucken im Blick. Damit fährst du meiner Erfahrung nach wirklich am besten.

Meine Orientalen sind auch jeweils erst mit ca. einem halben Jahr bei mir eingezogen und durften fressen, was reinging, und sie sind alle normalgewichtig und schlank. Moody, der Siamkater, ist an der oberen Grenze, weil Winter ist und weil er generell ein leichtes Speckmäntelchen trägt. Aber er hat trotzdem Taille und auf der Waage ein gutes Gewicht, wo noch Luft nach oben wäre. Ich achte bei ihm aber mehr auf den Speck unter der Haut, weniger auf die Waage.
Die beiden Mädels wiegen jede in etwa dasselbe, aber wo Pfötchen kräftige Arm- und Schultermuskeln und etwas Speck auf den Rippen hat, zeigen sich bei Mercy wirklich nur Muskeln unter der Haut, die Figur einer durchtrainierten Langstreckenläuferin.
Dabei wiegen sie alle drei mit 3,8-4,2 kg fast dasselbe!
Die Unterschiede bemerkt man bei ihnen vor allem durchs Tasten, aber etwas auch durch die Silhouette.

Dies als Beispiel, welchen Einfluss auch das Tasten und das Gucken neben dem Wiegen haben!
__________________
LG
tini & das Ori-Konzert

Handicats: sie sind nicht perfekt, aber glücklich!
(c) handicapkatzen.info
nicker ist offline   Mit Zitat antworten

Alt 12.01.2019, 19:10   #16
Nasashi
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Puh, dann ist mein Legolas auch Fett!
Er wiegt 5,1 Kilo, ist 7 Monate alt und ein Connie Mix, aber nur zu einem Drittel.
Er frisst etwas über 400 gr. am Tag und lässt auch was im Napf. Als ich ihn bekam, wog er 1,2 Kilo, war 4 Monate alt und klapperdürr.
Ich habe ihn am Anfang fast zwei Dosen verfüttert. Er hat gut aufgeholt. Er musste hungern, wo er herkam und konnte sich gegen seine Geschwister nicht durchsetzen.
Heute sieht er richtig gut aus, sein Fell ist schön dicht, glänzt und ist seidenweich. Sein Bauch hängt auch etwas, aber beim Streicheln kann ich gut seine Knochen fühlen, daher kann er nicht zu dick sein. Er ist auch jetzt schon groß.

Ich würde ein Kitten niemals auf Diät setzen, die müssen doch noch wachsen und BKHs können auch ziemlich groß werden.
Mein Fiete wog damals bei der Kastra knapp über 4 Kilo und die TA fand das voll okay. Mimi war ihr hingegen zu klein und zu leicht. Die hätte ruhig so 3 Kilo wiegen dürfen.
Nasashi ist offline   Mit Zitat antworten
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bkh, diã¤t, futter empfehlung, kitten

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