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Eine Katze zieht ein Die Katzenfamilie wird größer. Alles über Zusammenführungen und Co.

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Alt 12.05.2020, 22:16
  #1
Miezen-Newbie
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Registriert seit: 2020
Beiträge: 12
Standard Katze zieht zum Hund :)

Sonntag zieht bei uns eine fünfjährige Katze aus dem Tierheim ein (wer mehr zu uns wissen möchte - ich habe mich im Vorstellungsbereich vorgestellt und ein bisschen was zu unseren Lebensumständen erzählt). Sie hatte bisher noch keinen Kontakt zu Hunden soweit man weiß.

WIr haben schon eine 12-jährige, sehr liebe Hundedame. Hat jemand Tipps für mich in Bezug auf die Zusammenführung?
Mein Plan war, die Katze einen Tag und eine Nacht in Ruhe ankommen zu lassen und erst am Folgetag den Hund ins Wohnzimmer zu holen, zunächst angeleint auf seiner Decke abzulegen und die Katze so bestimmen zu lassen, ob und wie nah sie sich dem Hund nähern will. Dann würden wir mal eine Runde mit Hund an der Leine durchs Wohnzimmer drehen usw., also sukzessive steigern.

Der Hund selbst ist kein Problem - sie jagt nicht und findet Katzen eher uninteressant. Aber ich habe natürlich keine Idee, wie die Katze reagieren wird.

Hat hier jemand Erfahrung damit?

Viele liebe Grüße
Miezen-Newbie ist offline  
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Alt 13.05.2020, 06:51
  #2
Margitsina
Forenprofi
 
Margitsina
 
Registriert seit: 2013
Ort: 35305 Grünberg
Beiträge: 5.602
Standard

Das kommt sehr auf die Katze an.
Von Verstecken über massiv nach vorn gehen , alles ist möglich.
Es kann sehr schnell gut laufen oder ewig dauern.
Margitsina ist offline  
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Alt 13.05.2020, 07:13
  #3
mirri
Erfahrener Benutzer
 
mirri
 
Registriert seit: 2016
Beiträge: 231
Standard

Ich kann dir wärmstens empfehlen, ein Kindergitter (zur Absicherung von Treppen) in eine Zimmertür zu tun. Sollte so hoch sein, dass der Hund nicht rüberkommt, die Katze aber zwischen die Stäbe passt (zur Not einen rausmachten). Wie groß ist der Hund?

Dadurch kann die Katze selber entscheiden, ob sie im selben Zimmer wie der Hund sein will. Ich hatte damals für meine Katzen eine Brücke über das Gitter gebaut, damit sie in sicherer Höhe über das Gitter können und nicht auf den Boden lang müssen.

Wenn du willst, zeige ich gerne Fotos, habe das mit Hilfe eines Kratzbaumes gemacht.

Das Hauptproblem bei uns war, dass der Hund sich gefreut hat, wenn ne Katze kam und direkt freudig dchwanzwedelnd auf sie zukam. Katz hätte lieber erstmal 10 Mikuten überlegt, ob man sich begrüßt und den wedelnden Schwanz hat sie auch als Angriff interpretiert. Durch die erhöhte Konstruktion hat sich das alles erledigt.

Nach ner Zeit konnten wir die Brücke auch wegtun, aber die ersten Wochen war sie ein Segen. Wie gesagt, wenn du magst, öde ich gerne Bilder hoch
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Alt 13.05.2020, 11:18
  #4
Miezen-Newbie
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Registriert seit: 2020
Beiträge: 12
Standard

Mirri, das Problem ist, dass unser Haus in der Splitlevel-Bauweise gebaut ist. Das heißt, dass immer halbe Stockwerke zur nächsten Etage gehen, in der dann wieder 1-2 Zimmer sind. Insgesamt sind es 6 halbe Etagen. Schwierig zu beschreiben.
Wenn ich jetzt die Tür zum Wohn-/Essbereich mit Gitter abtrenne, befindet sich die Katze im Treppenhaus, sobald sie dort raus geht (und das ist sehr, sehr unübersichtlich am Anfang). Eigentlich wollte ich sie aus dem Grund zunächst im Wohnzimmer lassen. Der Hund bleibt auf seiner Decke liegen, wenn er das Kommando dazu bekommt (auch über Stunden) - aber die Katze empfindet ein Gitter vermutlich als sicherer, oder? Ich könnte natürlich den Hundeplatz quasi umzäunen, vielleicht wäre das dann die beste Idee...
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Alt 13.05.2020, 12:23
  #5
Ursel1303
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2013
Beiträge: 434
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Hatte der Hund denn schon mal eine Katze direkt in seinem Revier? in seiner Wohnung?

Es war hier zwar andersrum, also das Katerchen war zuerst da, aber ich hab Hund auch angeleint, mich mit Leckerchen bewaffnet für beide auf den Boden gesetzt und ausgiebig bei gutem Verhalten gefüttert

DHH mit Treppe von unten ins Wohnzimmer und Treppe nach oben... An der Treppe oben und vom Wohnzimmer nach oben war jeweils ein Kindergitter, noch von den Enkeln, so konnte er am Anfang ohne ins Wohnzimmer zu müssen hoch zum schlafen.

Felix war erst seeehr vorsichtig und Cora war ein Rotti, die hat anderen Tieren ihr Leben lang nichts getan, aber das weiß man ja erst, wenns rum ist... Er ist von sich aus ganz vorsichtig an sie ran, wenn er dachte sie schläft. Sie schlief natürlich nicht, ich hab sie blinzeln gesehen Da sie nie den Versuch gemacht hat, ihn zu jagen, war seine Angst schnell besiegt und die beiden mochten sich sehr... Ich konnte sie verhältnismäßig schnell alleine lassen. Cora kam eh mit ins Büro damals, von daher war das bei uns kein Problem.

Sie war mit mir totunglücklich, als Felix mit nur 2 Jahren überfahren wurde und hat ihn ganz lange überall gesucht
__________________
Liebe Grüße Ursel mit Anton, Pauli, Zuma, Matti und LatiHund (Lenni und alle, die schon vorausgegangen sind, tief im Herzen)
Ursel1303 ist gerade online  
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Alt 13.05.2020, 14:55
  #6
Miezen-Newbie
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Registriert seit: 2020
Beiträge: 12
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Oh Ursel, das tut mir sehr leid!! :-(

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort!
Bisher hatte sie wohl noch keinen Kontakt zu Hunden. Das Absperren geht bei uns eben eher schlecht - ich denke, ich sperre eher den Hundeplatz ab. Der alten Lady ist das ziemlich egal, sie liegt eh den ganzen Tag auf ihrer Decke (außer, wir gehen Gassi), und so kann sich die Mieze hoffentlich zügig recht frei bewegen. Ich bin sooo gespannt...
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Alt 13.05.2020, 15:05
  #7
Miezen-Newbie
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Registriert seit: 2020
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Achso, stopp. du fragtest ja, ob der Hund schonmal eine Katze bei sich hatte!
Nein, bisher nicht. Aber viele wechselnde Hunde (Pflegestelle). Und auch Besuchshunden gegenüber ist sie sehr ausgeglichen, sie ist überhaupt nicht territorial, bellt auch nicht, wenn es an der Tür klingelt, sondern bleibt auf ihrer Decke liegen und spitzt nur etwas die Ohren. Draußen läuft sie schon zu Katzen hin, und falls eine weg rennt, würde sie auch hinterher flitzen. Aber sie stoppt sofort, wenn ich sie rufe. Und drinnen ist sie komplett relaxt, da schockt sie gar nichts. Und sie bleibt auf Kommando auch auf ihrer Decke liegen, also die Mieze ist safe. <3
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Alt 23.05.2020, 12:38
  #8
Miezen-Newbie
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Beiträge: 12
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Kurzes Update:

Neni ist jetzt fast eine Woche bei uns. Es läuft sehr gut. Hund und Katze sind tagsüber durch die Terrassentür getrennt, sehen sich aber (seit dem dritten Tag). Neni faucht nicht, sondern ist sehr neugierig. Aber sie beobachtet den Hund ganz genau und mag die erhöhten Plätze, die wir ihr eingerichtet haben. Abends ist der Hund mit drinnen, aber aktuell noch angeleint, damit er nicht zu ihr läuft, wenn sie das nicht will. Sie ist steifer, wenn der Hund mit im Raum ist, schmust aber trotzdem mit uns auf der Couch. Und immer mal wieder läuft sie eine Runde um die Hundedecke. Sehr geduckt, sehr konzentriert, aber sie traut sich!! <3 Hundi ist ganz entspannt. Es gibt eine Menge Kauknochen gerade, vor allem, wenn die Mieze in die Nähe kommt.
Miezen-Newbie ist offline  
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Alt 23.05.2020, 19:06
  #9
mirri
Erfahrener Benutzer
 
mirri
 
Registriert seit: 2016
Beiträge: 231
Standard

Danke für das Update! Super, dass es so gut läuft!



Hatte auf deine Frage vergessen zu antworten - die Gittertür war nicht wie hier im Forum als langsame Zusammenführung gedacht. Ein Kindergitter, wie bei Treppen, wäre eher dazu da, dass die Katze sich zurückziehen kann, wo der Hund nicht hinkommt.

Die meisten Hunde halten sich nämlich nicht an Madame Katzes Vorstellungen, dass man erstmal abwartet und sich gegenseitig anschaut, bevor man näher kommt.
mirri ist offline  
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