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Eine Katze zieht ein Die Katzenfamilie wird größer. Alles über Zusammenführungen und Co.

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Alt 01.10.2019, 19:04
  #1
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Standard Zusammenführung klappt nicht, Stammkatze hat Angst vor der/den Neuen

Ich habe vor kurzem 2 Notfellchen zu mir geholt, quasi wie Mutter und Tochter (obwohl sie biologisch nicht verwandt sind) und wollte sie allmählich mit meinen beiden Stammkatzen vergesellschaften.

Leider klappt dies so überhaupt nicht, da meine Minnie Angst hat.

Minnie ist eine meiner beiden Stammkatzen und ihretwegen habe ich überhaupt erst daran gedacht, nach dem Tod ihrer guten Freundin Lara ihr eine neue Freundin und Spielgefährtin zu suchen.

Aus einer wurden zwei neue Katzen, die beide sehr aneinander hängen und momentan immer noch im Wohnzimmer logieren. Tagsüber, wenn ich arbeiten muss, ist die Wohnzimmertüre zu. Abends, wenn ich nach Hause komme, öffne ich die Türe, damit sich alle kennenlernen können.

Meine alte Gina agiert sehr souverän, sie ruht sehr in ihrer Mitte und ist fast so unerschütterlich wie auch sonst immer bzw. hält die Neuen mit Knurren auf Distanz, wenn sie ihr - für ihr Empfinden - zu nahe kommen. Bei Gina habe ich keinerlei Befürchtungen, sie ist wirklich eine coole Katze und hat schon mehrere Zusammenführungen erlebt.

Meine Minnie hingegen war stets das Nesthäkchen und ist damals vor mehreren Jahren als Letzte und Jüngste hier eingezogen.

Und ausgerechnet Minnie hat nun wahnsinnige Angst vor ausgerechnet der kleinen Lotti. Die Lotti ist ein Kitten und wird ca. 3 - Monate jung sein. Lotti ist meiner Ansicht nach wie jedes andere Kitten in diesem Alter, nämlich neugierig, verspielt und natürlich auch noch ein bisschen ungeschickt und tollpatschig, insbesondere auf dem gesellschaftlichen Parkett. Die Höflichkeitsregeln, die zwischen Katzen im Allgemeinen gelten, hat sie wohl noch nicht ganz so drauf, da muss Adoptivmama Liserl wohl noch viel Erziehungsarbeit leisten.

Jedenfalls läuft das Ganze so ab: Ich öffne die Zimmertüre und Lotti stakst hocherfreut (so wirkt es jedenfalls) und neugierig auf Minnie zu --> Minnie flüchtet umgehend unters Bett. Lotti läuft Minnie unters Bett nach (warum sie das tut, entzieht sich meiner Kenntnis) und dort sitzen dann beide wie angewurzelt. Lotti schaut nur in die Runde, Minnie hingegen knurrt und zeigt auch sonst alle Anzeichen einer in die Ecke getriebenen Katze.

Ich bin eigentlich ziemlich sicher, dass Lotti der Minnie garantiert nix Böses will, dazu ist sie noch viel zu jung und zu unerfahren im Umgang mit anderen Katzen; ich glaube, sie ist einfach neugierig und unbefangen und will ihre Umgebung erkunden und die anderen Katzen kennenlernen.

Auf Minnie scheint es aber anders, nämlich offensichtlich bedrohlich zu wirken. Während die alte Gina einfach gelassen sitzen bleibt und alles aus der Beobachterposition wahrnimmt, zuckt Minnie jedes Mal aus und hat Angst.

Ich will nicht, dass meine Stammkatzen in ihrem eigenen Zuhause Angst haben müssen, zugleich möchte ich aber auch, dass sie sich alle gut verstehen. Mir wurden beide neuen Katzen als sehr sozial und verträglich mit anderen Katzen geschildert (dies war für mich auch ein wesentlicher Punkt, sogar DAS wesentliche Kriterium für die Aufnahme der beiden) und ich kann eigentlich auch nix Gegenteiliges erkennen.

Liserl, die Große, wirkt sehr selbstbewusst, zugleich aber auch gut sozialisiert. Sie hält sich im Hintergrund, bleibt oft auf der Fensterbank liegen und schaut raus, während die kleine Lotti in der Wohnung spazieren geht.

Eigentlich würden sich alle sozial verhalten (so jedenfalls mein Eindruck), nur Minnie hat Angst.

Ich weiß nicht, was ich machen soll.

Ich wollte auch eine Gittertüre bauen, aber da geht irgendwie nix weiter, ich konnte erst am Samstag die Materialien besorgen. Habe mir das auch nicht so langwierig und umständlich vorgestellt und komme auch jeden Abend nach 12 Stunden todmüde nach Hause, da möchte ich ehrlich gesagt nicht mehr mit der Stichsäge hantieren und mir vielleicht noch einen Finger abschneiden vor lauter Müdigkeit und Konzentrationsmangel.

Also irgendwie verlässt mich gerade der Mut... Ich wollte meiner Minnie eine liebe neue Katzengefährtin (oder eben auch zwei) ins Haus holen, stattdessen habe ich ihr offensichtlich großen Stress gebracht und das möchte ich natürlich keinesfalls.

Ich bin auch total aus der Übung, was Katzenzusammenführungen betrifft (habe ich in meinem anderen Thread geschrieben), wir hatten hier über viele Jahre hinweg einen stabilen Mehrkatzenhaushalt mit stabiler Besetzung, bis 2 meiner Katzen leider verstorben sind und der Katzenhaushalt eine leichte Schieflage erfahren hat.

Ich weiß gerade echt nicht weiter, ich kann die beiden doch nicht ewig im Wohnzimmer wohnen lassen...



Ergänzende Verlinkung zu meinen anderen Threads in puncto Vergrößerung der Katzenfamilie:

Dreibeinchen in Wien / Wienerwald sucht guten Platz

Nach Tod der Partnerkatze neue Katze aufnehmen?
__________________
Herzliche Grüße
Katzenmama Eva mit Tigermäderl Liserl

Unvergessen meine Sternenkatzen, die beiden wunderschönen Zwillingsschwestern Lara und Luna, meine bezaubernde kleine Lotti, meine herzallerliebste Minnie und meine unglaubliche Gina - you are always on my mind...

Das Schicksal war grausam, die Zeit mit euch allen war viel zu kurz, ihr wurdet mir viel zu früh entrissen, ich vermisse jede von euch so sehr, jeden einzelnen Tag...

Geändert von 16 Pfoten (03.10.2019 um 21:27 Uhr) Grund: Threadverlinkung
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Alt 01.10.2019, 19:25
  #2
minna e
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was heißt vor kurzem?

hast du direkt abends die tür aufgemacht?

und dann tagsüber wieder zu?
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Alt 01.10.2019, 19:41
  #3
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Vor kurzem: vor 2 1/2 Wochen

Ja, ich habe die Türe aufgemacht... Verstehe jetzt aber die Frage nicht wirklich.... Was meinst du?

Hätte ich die Türe nicht öffnen sollen?

Ja, tagsüber war zu, da ich berufstätig und deshalb außer Haus bin. Ich wollte die Zusammenführung nur unter meiner Aufsicht durchführen. War das falsch?
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Alt 01.10.2019, 19:41
  #4
Starfairy
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Deine Minnie verhält sich absolut normal. Genau das ist das Verhalten von 90 % aller erwachsenen Katzen gegenüber fremden Kitten.
Erwachsene Katzen mögen keine Kitten. Kitten sind gruselig, Kitten sind unheimlich, und denen geht man am besten weit aus dem Weg.
Außerdem sind Kitten distanzlos - sie läuft einfach auf Minnie zu - und das ist für Minnie einfach zuviel.
Dazu kommt, das Minnie Kitten ja gar nicht kennt. Meine Katzen, die durchaus erfahren sind mit Zusammenführungen, reagieren auf Kitten genauso. Und das dauert durchaus eine zeitlang, bis sie sich dazu herablassen, diese kleinen Nervzwerge als Katzen anzusehen.

Du solltest die Wohnzimmertür durch eine Gittertür ersetzen. Damit man sich kennenlernen kann, ohne das die Kleine gleich auf die anderen Katzen zustürmen kann. Mach es deiner Minnie etwas leichter. Und aufmachen, zumachen ist eh keine gute Basis für eine Zusammenführung.
Wie alt ist denn die erwachsene Katze, die eingezogen ist?

Ich würde schon deshalb etwas vorsichtiger sein ein direktes Zusammentreffen erst einmal vermeiden, weil du das Verhalten der anderen Katze noch nicht einschätzen kannst.
Meine Freundin hat zu ihrer damals ca. 1jährigen Katze auch Mutter und Tochter dazugenommen.
Die jüngeren Katzen haben sich gleich verstanden und miteinander gespielt. Leider hat die neue Katze im Spiel mal gequitscht, da ist die Mutterkatze auf die eingesessene Katze losgegangen.
Tja, diese beiden Katzen verstehen sich jetzt nach vielen Jahren immer noch nicht wirklich.

Und, mach da zeitlich nicht soviel Druck. Wenn sie jetzt ein paar Wochen brauchen und solange im Wohnzimmer leben, ist das eben so. Im nachhinein sind ein paar Wochen auch nicht mehr so schlimm.
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Alt 01.10.2019, 19:46
  #5
minna e
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ok. ich schätze mal, das war eher überfallartig für deine stammkatzen. die sind natürlich erst einmal perplex, dass sich da plötzlich eindringlinge im revier befinden. dafür machen die zwei das im übrigen auch wirklich gut!

jetzt baust du abends immer spannung auf, die neuen dürfen durch die bude latschen und machen das (übrigens auch ein positives verhalten in meinen augen)

dann kommt unruhe auf, die kleene will was erleben und braucht natürlich noch einnordung, wenn sie zu vorwitzig ist.

daher ist es nur bedingt angst deiner minnie. die verschwindet hat an einen "sicheren" raum und hält den quälgeist auf abstand. das ist ja auch in ordnung.

mein großes problem ist aber jetzt: du sperrst die tür wieder zu. und das ganze - mit aller aufregung für alle beteiligten - startet am nächsten tag wieder von vorne. das kann meines erachtens nicht gut sein.
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Alt 01.10.2019, 20:08
  #6
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Zitat:
Zitat von Starfairy Beitrag anzeigen
Deine Minnie verhält sich absolut normal. Genau das ist das Verhalten von 90 % aller erwachsenen Katzen gegenüber fremden Kitten.
Echt? Da bin ich jetzt perplex. Ich hätte gedacht, gerade mit Kitten wäre es am einfachsten... Als meine Minnie damals als Letzte im Team eingezogen ist, war sie selbst ein Kitten, etwa in Lottis Alter war sie damals, also auch so ca. 3 - 3,5 Monate. Und sie wurde von den "Großen" damals so rasch in ihrer Mitte aufgenommen, das ging rasend schnell.

Zitat:
Zitat von Starfairy Beitrag anzeigen
Erwachsene Katzen mögen keine Kitten. Kitten sind gruselig, Kitten sind unheimlich, und denen geht man am besten weit aus dem Weg.



Zitat:
Zitat von Starfairy Beitrag anzeigen
Außerdem sind Kitten distanzlos - sie läuft einfach auf Minnie zu - und das ist für Minnie einfach zuviel.
Ja, das stimmt, sie ist wirklich distanzlos, sie steigt ja sogar ihrer eigenen Adoptivmama Liserl bis aufs Klo nach und Liserl muss sie dann vehement mit Knurren, Pfauchen & Co aus dem Kisterl vertreiben.

Das habe ich jetzt schon ein paar Mal beobachtet und sie checkt es einfach nicht. Sie macht es immer wieder (und Liserl schmeißt sie dann immer wieder aus dem Klo raus).


Zitat:
Zitat von Starfairy Beitrag anzeigen
Dazu kommt, das Minnie Kitten ja gar nicht kennt.
Stimmt, Minnie war ja selbst das Kitten bei ihrem Einzug und hat keine anderen Kitten hier kennengelernt. Auch nach ihr kam kein Kitten (und auch keine weitere Katze) mehr - bis jetzt...

Zitat:
Zitat von Starfairy Beitrag anzeigen
Du solltest die Wohnzimmertür durch eine Gittertür ersetzen.
Das habe ich auch vor. Die Baumaterialien habe ich seit Samstag alle zuhause und auch schon damit begonnen, aber es ist mühsamer und langwieriger, als ich dachte. Ich wohne im Altbau und hier ist alles schief und verwinkelt. Ich habe eine Spezialkonstruktion entworfen, für die man keine Türrahmen und kein Mauerwerk beschädigen muss, quasi zum Einklemmen/Feststecken des Rahmens im Rahmen, aber das ist viel aufwändiger als eine simple Konstruktion.


Zitat:
Zitat von Starfairy Beitrag anzeigen
Damit man sich kennenlernen kann, ohne das die Kleine gleich auf die anderen Katzen zustürmen kann.

Zitat:
Zitat von Starfairy Beitrag anzeigen
Mach es deiner Minnie etwas leichter.
Das will ich ja. Gerade ihretwegen habe ich die beiden überhaupt geholt.



Zitat:
Zitat von Starfairy Beitrag anzeigen
Und aufmachen, zumachen ist eh keine gute Basis für eine Zusammenführung.

Nicht? Ich dachte, ich gewöhne sie dadurch schrittweise aneinander?


Zitat:
Zitat von Starfairy Beitrag anzeigen
Wie alt ist denn die erwachsene Katze, die eingezogen ist?
Das ist schwer zu sagen... Sie wurde von einem anderen Tierarzt auf ca. 2-3 Jahre geschätzt und zwar anhand ihrer Zähne. Ich selbst hätte sie auf ca. 5-6 Jahre geschätzt, aber genau wird man es nie wissen.


Zitat:
Zitat von Starfairy Beitrag anzeigen
Meine Freundin hat zu ihrer damals ca. 1jährigen Katze auch Mutter und Tochter dazugenommen.
Die jüngeren Katzen haben sich gleich verstanden und miteinander gespielt. Leider hat die neue Katze im Spiel mal gequitscht, da ist die Mutterkatze auf die eingesessene Katze losgegangen.
Tja, diese beiden Katzen verstehen sich jetzt nach vielen Jahren immer noch nicht wirklich.
Das klingt jetzt nicht sehr vielversprechend...

Liserl und Lotti hängen auch sehr aneinander. Sie kleben förmlich aneinander und laufen auch gemeinsam (Fell an Fell) zum Futterschüsserl, da passt nicht mal eine Briefmarke dazwischen.

Liserl putzt Lotti und Lotti putzt Liserl und das oft gleichzeitig... Also es war bestimmt richtig, sie gemeinsam aufzunehmen, sie sind ein Herz und eine Seele. Aber Minnie ist jetzt wieder im Abseits...
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Alt 01.10.2019, 20:13
  #7
minna e
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minnie ist nicht im abseits. die anderen sind doch grad mal da.

geduld & ruhe. das brauchts jetzt. wenn die beiden neuen den ganzen tag nur im Wozi sind, sticht die kurze der hafer. logisch
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Alt 01.10.2019, 20:33
  #8
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Zitat:
Zitat von minna e Beitrag anzeigen
ok. ich schätze mal, das war eher überfallartig für deine stammkatzen. die sind natürlich erst einmal perplex, dass sich da plötzlich eindringlinge im revier befinden.
Ja klar, auf sie muss es so wirken. Obwohl beide Stammkatzen schon auch sehr neugierig sind, vor allem Minnie lauert oft vor der verschlossenen Wohnzimmertüre. Sie findet das scheinbar hochinteressant, was da im Wohnzimmer vor sich geht, umgekehrt ist es genauso. Gina hält sich da eher zurück, ihr ist das offenbar nicht so wichtig.


Zitat:
Zitat von minna e Beitrag anzeigen
dafür machen die zwei das im übrigen auch wirklich gut!
Findest du?

Zitat:
Zitat von minna e Beitrag anzeigen
jetzt baust du abends immer spannung auf,
Oh je... So hatte ich das überhaupt nicht betrachtet...

Ich dachte, es sei die einzige Möglichkeit bzw. die einzige Tageszeit, zu der sie einander kennenlernen können, weil ich halt erst abends heimkomme...



Zitat:
Zitat von minna e Beitrag anzeigen
die neuen dürfen durch die bude latschen und machen das (übrigens auch ein positives verhalten in meinen augen)
Ja, Lotti ist immer sofort voll dabei, Liserl lässt sich etwas Zeit. Lotti hat ja sofort alle Kratzbäume UND die schiefe Säule von Pisa erklommen und war auf dem Heiligtum (Kleiderschrank) oben... Oh weia. Der Kleiderschrank ist der geweihte Tempel meiner Stammkatzen, dorthin ziehen sie sich zum Meditieren zurück.

Zitat:
Zitat von minna e Beitrag anzeigen
dann kommt unruhe auf, die kleene will was erleben und braucht natürlich noch einnordung, wenn sie zu vorwitzig ist.
Ja klar, sie braucht Action und ich versuche sie, Liserl und meine beiden Stammkatzen jeweils auch zu bespielen und zu bespaßen. Leider gelingt es mir nicht immer (bin auch manchmal zu müde und letzens bei den zwei Neuen am Wohnzimmersofa eingeschlafen...)

Zitat:
Zitat von minna e Beitrag anzeigen
daher ist es nur bedingt angst deiner minnie. die verschwindet hat an einen "sicheren" raum und hält den quälgeist auf abstand. das ist ja auch in ordnung.
Aber ihre ganze Körperhaltung (geduckter Rückzug plus gelegentlich Flaschenbürste) wirkt, als hätte sie Angst...

Zitat:
Zitat von minna e Beitrag anzeigen
mein großes problem ist aber jetzt: du sperrst die tür wieder zu. und das ganze - mit aller aufregung für alle beteiligten - startet am nächsten tag wieder von vorne. das kann meines erachtens nicht gut sein.
Wäre es besser, sie momentan (=solange die Gittertüre noch nicht fertig ist) nur hinter verschlossenen Türen zu lassen? Aber das ist dann ja wie Gefängnis, oder? Es soll ja ihr Zuhause sein/werden...
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Alt 01.10.2019, 22:49
  #9
Starfairy
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Ich habe hier auch Altbau und kenne das mit den krummen Wänden und seltsamen Türgrößen usw.
Ich glaube, ich habe hier im Haus keine 2 Türen, die die gleiche Größe haben.

Jetzt kommt das (lange?) Wochenende, da baust du deine Türe und dann läuft das schon.
In einer Wohnung, wo Standardtüren passen, wäre der einfachere Weg, eine billige Tür im Baumarkt zu kaufen, einen großen Ausschnitt reinsägen und dort Gitter dranmontieren.
Aber bei Altbau funktioniert das erfahrunggemäss nicht.

Wenn die Kleine sich schon von ihrer Ziehmutter so schlecht wegschicken lässt, dürfte sie wirklich recht aufdringlich sein. Hoffentlich können ihr deine Altkatzen da deutliche Grenzen setzen.
Wenn sie das tun, auch wenn es brutal aussieht, bitte nicht eingreifen. Das muß die Kleine lernen, sonst könnte sie durchaus ein kleiner Tyrann werden.
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Alt 02.10.2019, 06:53
  #10
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Zitat:
Zitat von Starfairy Beitrag anzeigen
Ich habe hier auch Altbau und kenne das mit den krummen Wänden und seltsamen Türgrößen usw.
Ooohhh jaaaaa... Und dazu kommt noch nahezu nicht einschätzbares Mauerwerk... Einmal wollte ich einen stinknormalen Ikea-Regalträger an der Mauer befestigen, ein 5mm-Dübel hätte es werden sollen --> Aus dem geplanten 5mm-Loch wurde ein Krater, der aussieht wie nach einem Asteroideneinschlag


Zitat:
Zitat von Starfairy Beitrag anzeigen
Ich glaube, ich habe hier im Haus keine 2 Türen, die die gleiche Größe haben
Und keine 2 Fenster

Dafür habe ich hier in meinem Jahrhundertwendehaus aber wiederum architektonische Besonderheiten, die man im Neubau nicht findet, wie zB mehrere Milchglasfenster zum Stiegenhaus, sodass in jedem Raum Tageslicht herrscht. Und ein Bad mit riesigem (!) Fenster. Und hohe Wände... Und Flügeltüren... und echten Parkettboden... Und Altbaucharme sowieso Und im Sommer ist es dank (überwiegend) Ziegelgemäuer bei weitem nicht so heiß wie im Betonbunker.

Aber die Sache mit den schiefen Wänden, buckligen Böden und dem teilweise sandigen Mauerwerk ist halt eine besondere Herausforderung, das stimmt. Als ich hier einzog, war mein erster Gedanke: Oooooohhh, soooooo viel Höhe für einen riesigen Catwalk.... Der Catwalk ist uns bald vergangen, nach dem ersten Krater in der Mauer.

Zitat:
Zitat von Starfairy Beitrag anzeigen
Jetzt kommt das (lange?) Wochenende, da baust du deine Türe und dann läuft das schon.
Ja, schauen wir mal, wie weit ich komme Aber grundsätzlich hatte ich genau das vor, ja.

Zitat:
Zitat von Starfairy Beitrag anzeigen
In einer Wohnung, wo Standardtüren passen, wäre der einfachere Weg, eine billige Tür im Baumarkt zu kaufen, einen großen Ausschnitt reinsägen und dort Gitter dranmontieren.
Aber bei Altbau funktioniert das erfahrunggemäss nicht.
Richtig, es wäre so easy gewesen, einfach die billigste Standardtüre aussuchen, jemanden mit Auto um den Heimtransport bitten und schon ist die Türe ausgetauscht. Aber so ist es wirklich mühsam. Meine Türe ist noch dazu doppelflügelig, bittesehr, und jeder Türflügel ist unterschiedlich hoch , also es gibt keinen rechten Winkel an der ganzen Türe. Wobei, es gibt keinen rechten Winkel in der gesamten Wohnung...

Zitat:
Zitat von Starfairy Beitrag anzeigen
Wenn die Kleine sich schon von ihrer Ziehmutter so schlecht wegschicken lässt, dürfte sie wirklich recht aufdringlich sein.
Sie wurde mir an sich als extrem scheu beschrieben und das war zu Beginn auch tatsächlich zutreffend, ich habe sie bei meinem Besuch auf der "Pflegestelle" (eigentlich war es eine Notunterkunft für die Katzen) ja überhaupt nicht gesehen, weil sie sich versteckt hatte; und auch nach ihrem Einzug hier bei mir hat sie sich die ersten 1 - 1 1/2 Tage vor mir versteckt.

Sie kam dann irgendwann raus aus ihrem Versteck, wurde täglich, ja fast stündlich mutiger und beschnuppert inzwischen auch schon meine Hände und Füße. Eigentlich hat sie eine rasante Entwicklung hier durchgemacht, vom unsichtbaren Häuflein Elend, das vor Angst wie Espenlaub zitternd unterm Sofa fast vergeht, zum übermütigen, abenteuerlustigen Katzenkind, das die Wohnung erkundet und sofort überall dran ist.

Raufnehmen lässt sie sich aber immer noch nicht, streicheln geht auch noch nicht wirklich. Vor Menschen hat sie einfach grundsätzlich Angst, das wurde mir vor ihrer Adoption schon geschildert und deshalb waren ihre Vermittlungschancen nahezu Null, denn niemand will ein scheues Katzenkind, das sich nicht angreifen lässt. Deshalb wurde sie zu Liserl gleich dazu adoptiert.

Aber sie rennt mich schon über den Haufen, wenn ich mit dem Futterschüsserl komme und ist auch sonst den ganzen Tag heraußen (=nicht im Versteck hinterm Sofa).

Wie sie sich anderen Katzen gegenüber verhält, ist schwer zu sagen, sie hatte ja auf Grund ihres sehr jungen Alters noch nicht viele Gelegenheiten, andere Katzen außer ihren Bruder (der längst vermittelt ist) und Liserl (mit der sie hier bei mir eingezogen ist) kennenzulernen, denke ich. Man weiß auch so gut wie gar nichts über ihre Vorgeschichte, ich weiß auch nicht, warum sie keine biologische Mama mehr hat, ebenso wenig weiß ich über Liserls Vorgeschichte Bescheid, außer dass sie von einem Tag auf den anderen von ihren früheren Menschen vor die Tür gesetzt wurde.


Zitat:
Zitat von Starfairy Beitrag anzeigen
Hoffentlich können ihr deine Altkatzen da deutliche Grenzen setzen.
Bei Gina mache ich mir da wie gesagt absolut keine Sorgen, Gina kann das. Gina lässt aber auch wesentlich mehr zu als Minnie. Ich habe vor einigen Tagen beobachtet, dass sie die Kleine bis auf 1 m an sich vorbeilaufen lässt. Und wenn die Kleine direkt hinter ihr ist, sogar näher.

Minnie hingegen braucht eine deutlich größere Distanz zu den Neuen, ich schätze 2 - 3 Meter mindestens.

Und Minnie zeigt ihr halt nur durch Knurren und Pfauchen, dass sie auf Distanz gehen soll, aber die Kleine kapiert es offensichtlich nicht (?)

Zitat:
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Wenn sie das tun, auch wenn es brutal aussieht, bitte nicht eingreifen.
Ok... Gestern hatte ich mich nämlich schon mit dem Wasserspritzerl (Blumenspritzerl) ausgerüstet, als beide unterm Bett hockten und das Geknurre wieder losging... Ich habe es aber nicht zum Einsatz gebracht, ich habe ihnen statt dessen die Unterbettkommode weggezogen, hinter der sich zumindest eine der beiden verschanzt hatte. War aber wahrscheinlich auch ein Fehler?

Zitat:
Zitat von Starfairy Beitrag anzeigen
muß die Kleine lernen, sonst könnte sie durchaus ein kleiner Tyrann werden.
Ach du Schande...

Nein, ein kleiner Tyrann darf sie keineswegs werden, hier wohn(t)en stets gut sozialisierte Katzen, die sämtliche Regeln beherrschen.

Wie soll ich also reagieren, wenn es wieder einmal zu einer solchen Situation kommt? Einfach warten?

Geändert von 16 Pfoten (02.10.2019 um 07:10 Uhr)
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Alt 02.10.2019, 08:00
  #11
Polayuki
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Die Katzen in brenzligen Situationen mit Wasser zu bespritzen ist nicht zu raten, da es sein kann dass sie diese negative Erfahrung Wasser auf die heweildms andere Katze projizieren und dann zukünftig dass negative miteinander verknüpfen.
Lg
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Mit Unfug und Chaos
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Alt 02.10.2019, 11:04
  #12
Grinch2112
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Zitat:
Zitat von 16 Pfoten Beitrag anzeigen
Aber die Sache mit den schiefen Wänden, buckligen Böden und dem teilweise sandigen Mauerwerk ist halt eine besondere Herausforderung, das stimmt. Als ich hier einzog, war mein erster Gedanke: Oooooohhh, soooooo viel Höhe für einen riesigen Catwalk.... Der Catwalk ist uns bald vergangen, nach dem ersten Krater in der Mauer.
Oh das kenne ich. Bei mir sind es zwar ganz normal hohe Wände, aber die Außenwände und die Wände zum Treppenhaus sind dank dem Mauerwerk eine Katastrophe. Selbst ein läppischer Handtuchhalter wollte nicht halten, den konnte ich genau so ohne große Anstrengung wieder aus der Wand ziehen. Es entstanden zwar keine Krater, aber halten will trotzdem nix auf normale Weise.
Zum Glück ist die wichtigste Wand für den Catwalk keine Außenwand. Noch haben wir aber nicht angefangen und wer weiß, da es ein Mehrfamilienhaus in 3 Teilen ist sozusagen, ist die bestimmte Wand, die Wand zum Nachbarhaus. Eigentlich sind die 3 Teile gesamt ein Haus, aber ich kann mir schon gut vorstellen, dass dann die bestimmten Zwischenwände wieder aus Mauerwerk in gleicher Art sein könnten. Zum Glück stehen wir nicht so großartig auf Bilder oder andere Deko an den Wänden, da würde ich sehr wahrscheinlich wahnsinnig werden. Unsere Vorhangstangenhalter kommen auch langsam wieder aus der Wand, obwohl ich die extra meinen Vater machen ließ, der extra schöne lange Fischerdübel mit brachte.
__________________
Liebe Grüße von Mogli, Mila, Merle, Miles und Grinch.

Tiere haben etwas, was einigen Menschen fehlt.
Treue, Dankbarkeit und Charakter.

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Alt 02.10.2019, 16:46
  #13
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Zitat:
Zitat von 16 Pfoten Beitrag anzeigen
Ja klar, auf sie muss es so wirken. Obwohl beide Stammkatzen schon auch sehr neugierig sind, vor allem Minnie lauert oft vor der verschlossenen Wohnzimmertüre. Sie findet das scheinbar hochinteressant, was da im Wohnzimmer vor sich geht, umgekehrt ist es genauso. Gina hält sich da eher zurück, ihr ist das offenbar nicht so wichtig.
vielleicht ist es gina schon wichtig, aber sie geht halt einfach bedächtiger an die sache ran. ich finds gut


Zitat:
Findest du?
total! alle machen das ziemlich gut! und benehmen sich vollkommen normal.

zwerg vorwitz hat keine angst. was erst mal gut ist (noch ist sie altersbedingt und vom typ her etwas distanzlos, aber das dürfte sie bei gutem briefing durch die anderen auch noch lernen.)

liserl ist etwas dezenter, und vorsichtiger. ist eben nicht ihr revier. also auch vollkommen normal.

gina scheint nicht sehr revierbezogen zu sein bzw. hat nicht das bedürfnis, ressourcen zu verteidigen. auch gut.

und minnie findet es eben semi-optimal, dass da noch welche sind. aber sie ist nicht auf krawall aus, sondern wählt den rückzug. und sie darf den kleinen wutz dann mal anranzen, wenn der ihr zu nah kommt. ebenfalls ziemlich normal.



Zitat:
Oh je... So hatte ich das überhaupt nicht betrachtet...
das ist oftmals das problem, durch dieses hin und her startest du im grunde genommen immer neu mit der zusafü. das ist echt ein auf und ab.

Zitat:
Ich dachte, es sei die einzige Möglichkeit bzw. die einzige Tageszeit, zu der sie einander kennenlernen können, weil ich halt erst abends heimkomme...

grundsätzlich ist (erstmal) aufsicht auch gut. aber etwas langsamer, erst etwas einleben lassen, die neuen besser kennenlernen (und einschätzen lernen) dürfte den katzen gut tun. und einen schritt zurück und langsam mit gitter ist auf alle fälle sicherer.

wenn die sich behaken, aus welchem grund auch immer, kann das tiefsitzende antipathie auslösen. und das ist schwer wieder "reparierbar"


Zitat:
Ja, Lotti ist immer sofort voll dabei, Liserl lässt sich etwas Zeit. Lotti hat ja sofort alle Kratzbäume UND die schiefe Säule von Pisa erklommen und war auf dem Heiligtum (Kleiderschrank) oben... Oh weia. Der Kleiderschrank ist der geweihte Tempel meiner Stammkatzen, dorthin ziehen sie sich zum Meditieren zurück.
das passiert früher oder später. und dann müssen sie ich einigen. vielleicht auch mit etwa ärger. aber das kannst du besser händeln,wenn keiner mehr so aufgeregt ist und du alle etwas besser einschätzen kannst. und vielleicht auch ohne angst der scheuen neuzgänge eingreifen kannst.



Zitat:
Ja klar, sie braucht Action und ich versuche sie, Liserl und meine beiden Stammkatzen jeweils auch zu bespielen und zu bespaßen. Leider gelingt es mir nicht immer (bin auch manchmal zu müde und letzens bei den zwei Neuen am Wohnzimmersofa eingeschlafen...)
auch das gehört dazu. da konnten die beiden dich ja etwas ausgiebiger begutachten

wichtig ist aber, versuche erst einmal deine stammkatzen vorzuziehen. das gelingt dir eh nicht (kann eigentlich keiner, denn neu lenkt einen immer etwas ab) aber du hälst mindestens die balance bzw. zeigst deinen, dass sie noch immer die erste geige spielen


Zitat:
Aber ihre ganze Körperhaltung (geduckter Rückzug plus gelegentlich Flaschenbürste) wirkt, als hätte sie Angst...
sie ist sicher nicht amüsed. aber wirklich angst??? unsicher und genervt. das vermutlich. aber das vergeht.

Zitat:
Wäre es besser, sie momentan (=solange die Gittertüre noch nicht fertig ist) nur hinter verschlossenen Türen zu lassen? Aber das ist dann ja wie Gefängnis, oder? Es soll ja ihr Zuhause sein/werden...
das schaffen die. vor allem, wenn du dich regelmäßig auch bei ihnen aufhälst und dich mit ihnen beschäftigst. gefängnis ist anders. und ist ja nicht für ewig
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Alt 03.10.2019, 18:14
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Wir haben leider ein neues Problem, nämlich ein Pinkelproblem. Heute früh ertappte ich Klein Lotti, als sie aufs erste Sofa strullerte. Sie hat sich richtig gezielt hingehockt, so wie sie es am Kisterl macht.

Wenig später fand ich am zweiten Sofa einen neuen Urinfleck vor.

Leute, ich bin grad wirklich überfordert mit der Situation, noch dazu wo ich in den letzten Tagen 2x mit der Großen (Liserl) in der Tierklinik war und sie seither medizinisch versorgen muss. Und Trichter... Ich bin 12 Stunden außer Haus, ich bin gerade am Heimweg und habe Angst vor de, was mich im Wohnzimmer erwartet... Noch mehr Urinflecken am Sofa? Was kommt als nächste? Der Teppich?
16 Pfoten ist offline  
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Alt 03.10.2019, 18:22
  #15
minna e
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minna e
 
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was fehlt der großen denn?
minna e ist offline  
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angst, kitten, stammkatze, zusammenführung

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