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Eine Katze zieht ein Die Katzenfamilie wird größer. Alles über Zusammenführungen und Co.

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Alt 09.11.2019, 10:37
  #136
minna e
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gute reise, kleine minnie. schick deiner dosie in zeichen, dass du gut angekommen bist.

mach dir bitte keine vorwürfe! wie hier schon geschrieben, katzen sind meister im verbergen von krankheiten. uns als dosies bleibt nur, sie zu beobachten. und zeichen zu erkennen. aber keiner von uns hat einen röntgenblick. keiner von uns kann ad hoc beurteilen, was der katze fehlt.

uns bleibt nur, die katzen dem TA vorzustellen, immer im festen willen, die erkrankung erkennen zu lassen & zu bekämpfen.

wir tun immer unser bestes, umsorgen unsere fellinger und versuchen alles. aber es gibt immer wieder keine rettung.

auch ich habe in kurzer zeit drei lieblinge verloren, und ja, ich kenne dieses gefühl, nicht alles getan zu haben, zu spät reagiert zu haben.

leider muss man das mit sich ins reine bringen, da hilft, ähnlich wie bei der trauer die zeit & zuspruch.

fühl dich mal gedrückt
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martina & bunte bande

sechs jahre arbeit im tierheim prägen - man möge mir einige garstigkeiten verzeihen


♥ RAFAELLO ♥ - sein Weg ins Glück?


huhu babies - imo, kleiner muck*, baby, sina, santo - ich knuddel euch

● DAS LEBEN IST KEIN PONYSCHLECKEN! ●

Geändert von minna e (09.11.2019 um 10:49 Uhr)
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Alt 09.11.2019, 11:00
  #137
FindusLuna
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FindusLuna
 
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Ich möchte mich den anderen anschliessen, es war nicht deine Schuld! Wenn eine andere Erkrankung vorlag, dann ist man oftmals so machtlos... Ich lasse hier die Kerze für Minnie jetzt für dich weiter brennen und schicke dir Energie rüber. Es tut mir sehr Leid.
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Alt 09.11.2019, 14:52
  #138
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Ich danke euch allen...

Die Schuld kann mir leider niemand nehmen. Auch wenn tausende Menschen mir dasselbe sagen würden, ich selbst weiß, dass ich schuld bin.

Ich habe Minnie jetzt noch eine Haarlocke abgeschnitten und bewahre sie neben den Haarlocken meiner anderen verstorbenen Katzen auf. Nachher bringe ich sie zurück in die Tierklinik, damit sie zu Lotti in den Kühlraum kommt und am Montag werden beide gemeinsam vom Bestattungsinstitut abgeholt.

Ich kann mich nächste Woche noch zwischen Beerdigung und Kremierung entscheiden, wahrscheinlich werde ich meinem ursprünglichen Wunsch nachgeben, es soll ein Familiengrab werden. Das fühlte sich von Anfang an richtig an und es ist das, was mein Herz mir sagt.

Ich werde ab jetzt nur noch auf mein Herz und auf mein Gefühl hören und nicht mehr auf meinen Verstand oder auf das, was andere mir sagen, zumindest wenn es um meine Katzen geht.

Bis jetzt hatte mein Gefühl immer recht und das eine Mal, als ich nicht darauf gehört habe (gestern), hat es meine Minnie das Leben gekostet.

Wenn ich schon sonst nichts mehr für sie tun kann, so sollen Minnie und Lotti wenigstens ein schönes Platzi haben, an dem ich sie besuchen kann.
__________________
Herzliche Grüße
Katzenmama Eva mit Tigermäderl Liserl

Unvergessen meine Sternenkatzen, die beiden wunderschönen Zwillingsschwestern Lara und Luna, meine bezaubernde kleine Lotti, meine herzallerliebste Minnie und meine unglaubliche Gina - you are always on my mind...

Das Schicksal war grausam, die Zeit mit euch allen war viel zu kurz, ihr wurdet mir viel zu früh entrissen, ich vermisse jede von euch so sehr, jeden einzelnen Tag...
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Alt 09.11.2019, 15:12
  #139
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Zum Schuldthema: Ich fühle mich ein bisschen wie die Frau in diesem Artikel, auch wenn ich kein Auto habe und niemanden überfahren habe.

Aber ich kann die Frau in diesem Artikel wirklich verstehen, ich kann es ihr nachfühlen, genauso fühlt es sich für mich mit meiner Minnie an...

https://www.faz.net/aktuell/gesellsc...ue#pageIndex_2
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Alt 09.11.2019, 15:31
  #140
Polayuki
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Polayuki
 
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Mein herzliches Beileid
Ich weiß nicht was ich sagen soll. Es tut mir so leid für dich. Du hast alles gegeben, aber ein Wunder kann man nicht vollbringen. Ich wünsche dir viel Kraft.
Lg
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Mit Unfug und Chaos
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Alt 09.11.2019, 15:38
  #141
Irmi_
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Irmi_
 
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Hallo Eva.

Mein herzliches Beileid an Dich, Eva, Ginah und Liserl.

Wenn wir uns mit anderen Lebewesen einlassen, dann endet die Beziehung - sofern man sich nicht verkracht - mit dem Tod eines Lebewesens. Entweder einem selbst oder des anderen. Das ist leider der Lauf der Natur und niemand auf der Welt kann das ändern.

Ich bin der Meinung, dass die fiese Krankheit Minnie vor ihrer Zeit gezwungen hat zu gehen. Das ist nicht Deine Schuld. Du kannst nichts dafür, dass das ausgebrochen ist.

Wenn Du weiterhin so große Schuldgefühle hast, würde ich Dir empfehlen, dass Du Dir jemanden suchst, mit dem Du darüber reden kannst. Ganz egal, ob jemand das professionell macht oder Deine Beste Freundin ist. Minnie würde nicht wollen, dass es Dir jetzt so hundeelend geht. Minnie würde wollen, dass Du jetzt jemanden findest, der Dir hilft, die Wunden Deiner Seele zu behandeln.
__________________
Grüße,
Magdalena mit dem Plüschübel Irmi, ihrer Komplizin Gesa, der mutigen Patenkatze GroCha's Irmi und meinem Sternchen Ihrer Piepsigkeit Ebony.


Einzelkatzen-Erfahrungen
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Alt 09.11.2019, 18:27
  #142
NicoCurlySue
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Liebe Eva,

nachdem meine Mutter letztes Jahr nach langer chronischer Krankheit gestorben ist, war ich innerlich sehr damit beschäftigt, was ich an welchen Stellen hätte anders machen sollen und wie es gewesen wäre, wenn ich bei den Ärzten mehr für meine Mutter hätte erreichen können. Das hat mich sehr belastet, ob es eine Chance gegeben hätte, dass sie noch leben könnte.

Ich habe das dann mit meiner Therapeutin besprochen, die auch energetisch arbeitet. Sie erzählte mir, dass bei jedem Wesen vorher bestimmt sei, wann es sterben wird.
Ich weiß natürlich nicht, ob Du daran glaubst, dass es mehr gibt, als das, was wir hier direkt erfassen können.
Mir hat das jedenfalls geholfen, mir keine Vorwürfe mehr zu machen.

Ich finde es unfassbar schwer, geliebte Wesen gehen zu lassen und zuzuschauen, wie wir nichts mehr tun können. Und gleichzeitig gibt mir der Gedanke ein wenig Zuversicht, dass es irgendwie seine "Richtigkeit" haben wird, auch wenn wir das nicht verstehen können.

Ich wünsche Dir viel Kraft.
__________________
Eva-Maria und die Sieben Lieben
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Alt 10.11.2019, 11:26
  #143
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Liebe Polayuki, liebe Magdalena, liebe Eva-Maria,

ich habe eure Zeilen gestern noch gelesen, war dann noch lange bei meiner Schwester und ihren Katzen... Das hat mir ein bissl gut getan, wenngleich es den Schmerz nicht nimmt...

Ja, vielleicht suche ich mir wirklich jemanden, der mir hilft, obwohl ich im Moment eigentlich mehr auf Rückzug unterwegs bin. Zuhause verkriechen und mir die Decke über den Kopf ziehen.

Früher ist immer meine Minnie zu mir unter die Decke gekrochen und hat sich an mich gekuschelt...

Sie fehlt mir so sehr, meine kleine Maus... Und auch das nächtliche Bettkuscheln mit meiner Minnie fehlt mir so sehr, jeden Abend werde ich daran erinnert und nachts wache ich oft auf und mein erster Gedanke gilt Minnie und dann ist sofort die gesamte Situation wieder da...
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Alt 10.11.2019, 12:04
  #144
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Zitat:
Zitat von NicoCurlySue Beitrag anzeigen
Liebe Eva,

nachdem meine Mutter letztes Jahr nach langer chronischer Krankheit gestorben ist, war ich innerlich sehr damit beschäftigt, was ich an welchen Stellen hätte anders machen sollen und wie es gewesen wäre, wenn ich bei den Ärzten mehr für meine Mutter hätte erreichen können.
Liebe Eva-Maria,

das mit deiner Mutter tut mir sehr, sehr leid... Ich kann es dir nachempfinden, habe selbst beide Eltern an Krebs verloren, meine Mutter schon vor langer Zeit.

Mehr erreichen kann man leider bei erwachsenen Menschen nicht, denn sie sind eigenverantwortlich. Meine Mutter hat sich damals im ersten Schritt gegen eine Chemotherapie entschieden und stattdessen alternative Therapien gemacht, was ich damals schon als Jugendliche für einen schweren Fehler hielt, aber sie war unbeirrbar und glaubte lieber ihrer verrückten Ärztin.

Stattdessen griff sie zu Naturheilverfahren wie Mistelspritzen, rohe Leber essen, Kupferarmband tragen, aber auch Psychotherapie, Familienaufstellungen, Bäume umarmen und solche Sachen halt. Dagegen ist ja nichts einzuwenden, wenn man es ergänzend macht, aber nicht ersetzend.

Der Effekt war, dass sie 2 Jahre später überall im Körper Metastasen hatte und letztlich dann doch Chemo- und Strahlentherapie gebraucht hat und dennoch sehr qualvoll verstorben ist.


Zitat:
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Das hat mich sehr belastet, ob es eine Chance gegeben hätte, dass sie noch leben könnte.
Chancen zu ergreifen lag bei deiner Mutter, nicht bei dir. Wir alle können unseren zweibeinigen Familienangehörigen nur beratend und unterstützend zur Seite stehen, aber nicht für sie die Entscheidungen treffen, das habe ich vor langer Zeit erkannt.

Bei meinem Vater war es auch sinnlos, ihn zu (damals noch präventiven) Arztbesuchen zu bewegen. Er klagte bereits jahrelang über Verdauungsbeschwerden und später über Schmerzen im Darm, ging aber nicht zum Arzt, trotz unserer Bitten und unserer Angebote, ihn zu jeder Untersuchung zu begleiten. Er wollte einfach nicht. Erst als er einen Darmverschluss hatte, aber da war es bereits zu spät. Der Tumor wurde operativ entfernt, aber er starb wenige Tage später an den Folgen des Eingriffs. Das hätte nicht sein müssen, gerade bei Darmkrebs ist Früherkennung alles, denn man kann bei dieser Krebsform häufig sogar präventiv vieles verhindern, indem man bspw. Polypen (die theoretisch Jahre später entarten könnten, wenn man sie drin ließe) sofort bei der Untersuchung rausschneidet und histologisch untersucht.

Das meine ich damit, wenn es um Menschen geht, können wir einfach nichts tun außer reden, reden, reden...

Bei unseren Tieren ist das anders, da treffen wir die Entscheidungen und sind beim kleinsten Pups in der Tierklinik, da wird nicht lang gefragt, ob es der Katze recht ist, sondern da fährt man los und lässt die Katze untersuchen und behandeln, Einverständnis der Katze hin oder her.

Zitat:
Zitat von NicoCurlySue Beitrag anzeigen
Ich habe das dann mit meiner Therapeutin besprochen, die auch energetisch arbeitet. Sie erzählte mir, dass bei jedem Wesen vorher bestimmt sei, wann es sterben wird.
Ich bin nicht sicher, ob es wirklich vorherbestimmt ist, denn wie gesagt, wir selbst haben es in der Hand, ob wir zum Arzt gehen oder nicht. Vieles lässt sich bei rechtzeitiger Diagnose behandeln, manches natürlich auch nicht, aber grundsätzlich treffen wir die Entscheidungen.


Zitat:
Zitat von NicoCurlySue Beitrag anzeigen
Ich weiß natürlich nicht, ob Du daran glaubst, dass es mehr gibt, als das, was wir hier direkt erfassen können.
Definitiv! Ich habe selbst schon einige Erfahrungen gemacht, die wissenschaftlich nicht erklärbar sind, und zwar bereits in früher Kindheit. Bei mir waren es hauptsächlich meine Katzen, mit denen ich stets verbunden war und bin.

Als Kind hatte ich einen Kater, der bei meiner Großmutter auf dem Land lebte, mit dem ich innig verbunden war und der in meiner Kindheit mein bester Freund war. Fast jedes Wochenende fuhren wir zur Großmutter (1-stündige Fahrt) und immer wartete mein Kater ca. 1/2 bis 1 Stunde vorher beim Gartentor. Das weiß ich deshalb so genau, weil es meiner Großmutter immer auffiel und sie dabei auf die Uhr sah und es später erwähnte. Meine Großmutter konnte sich nach meinem Kater richten: Sobald er am Gartentor saß, wusste sie, dass wir bald ankommen würden.

Wir fuhren aber nicht immer zur selben Zeit und auch nicht immer am selben Tag, manchmal war es Freitag Mittag nach der Schule, manchmal Freitag Abend, manchmal Samstag früh, manchmal war es auch ein Feiertag mitten in der Woche. Ganz egal, mein Kater wartete immer zum richtigen Zeitpunkt. Er hat immer gespürt, wann wir kommen (bzw. wann ich komme, er wartete nicht auf uns, sondern auf mich) über 100 Kilometer Entfernung hinweg.

Erst vor einigen Jahren, als ich die Bücher von Rupert Sheldrake entdeckte, erfuhr ich, dass diese Phänomene sogar extrem oft zwischen Tieren und ihren Menschen auftreten, allerdings überwiegend bei Hunden. Ich habe damals Pam (Sheldrakes Assistentin) ein Mail geschrieben und ihr meine Erfahrungen geschildert und sie fragte mich, ob sie meine Erfahrung ihrer Datenbank hinzufügen dürfte, da sie so wenige Erfahrungsberichte mit Katzen haben. Natürlich habe ich zugestimmt, es war mir eine Ehre. Mein Kater Minki hat nun ein würdiges Denkmal in Rupert Sheldrakes Datenbank...


Auch in den letzten Tagen mit Minnie spürte ich immer über Kilometer hinweg, wie es ihr am jeweiligen Tag ging, als sie in der Tierklinik war und ich in der Arbeit.

Bei Lara war es ebenso. Als sie im Sommer beim Tierarzt an der Narkose starb (da wusste ich noch gar nichts davon, sondern ich hatte Minuten zuvor noch die Nachricht auf der Mailbox erhalten, dass alles gut verlaufen war und ich Lara dann abholen könnte), erfasste mich plötzlich so eine seltsame Unruhe, Hektik, Stress, Nervosität, die ich mir nicht erklären konnte. Ich war im Büro gerade mit den langweiligsten Routinearbeiten der Welt beschäftigt, es gab an meinem Arbeitsplatz keinen Anlass dafür.

Und Minuten später rief der Tierarzt nochmals an, um mir mitzuteilen, dass Lara soeben verstorben war und er sie nicht retten konnte.

Das waren die furchtbarsten Momente meines Lebens, gemeinsam mit den Ereignissen der letzten beiden Wochen (Lotti und Minnie)...



Zitat:
Zitat von NicoCurlySue Beitrag anzeigen
Ich finde es unfassbar schwer, geliebte Wesen gehen zu lassen und zuzuschauen, wie wir nichts mehr tun können.
Ja, so geht es mir auch, ich kann wirklich sehr schwer loslassen... Gerade meine Katzen konnte ich am schwersten loslassen... Bei meiner Mutter war ich zuletzt froh, dass sie sterben konnte, denn sie hatte furchtbare Schmerzen.

Zitat:
Zitat von NicoCurlySue Beitrag anzeigen
Und gleichzeitig gibt mir der Gedanke ein wenig Zuversicht, dass es irgendwie seine "Richtigkeit" haben wird, auch wenn wir das nicht verstehen können.

Ich wünsche Dir viel Kraft.
Danke, liebe Eva-Maria, auch ich schicke dir viele gute Gedanken!

Mich tröstet halt ein bisschen der Gedanke daran, dass die Seele eines jeden Lebewesens weiterlebt und eines Tages wieder inkarnieren wird, dessen bin ich sicher...

Dennoch tut es furchtbar weh, sie zu verlieren, noch dazu unter Schmerzen... Und wenn man selbst auch noch daran Schuld trägt, weil man etwas nicht richtig eingeschätzt hat oder zu lange gewartet hat oder nicht auf das eigene Gefühl gehört hat, sondern auf die Ärzte, dann ist alles noch viel schlimmer.

Auch dieses allein sterben müssen ist so furchtbar. Bei Lara konnte ich nicht vor Ort sein, weil ich ja bei einer gesunden Katze nicht damit rechnete (wie ich heute weiß, muss man leider IMMER damit rechnen, dass man sie zum letzten Mal sieht, wenn man sie zum TA bringt, auch wenn es ein im Grunde harmloser Routineeingriff ist) und bei Minnie setzte das Herz so plötzlich aus, dass der Anruf der Tierklinik zu spät kam und ich auch... Als ich dort ankam, war sie bereits klinisch tot.

Ich hatte dann dort im Reanimationsraum noch kurz Kontakt mit ihr, als sie aus ihrem Körper ausgetreten war. Das war der Moment, als ich den Arzt bat, mit der Herzmassage aufzuhören, denn ich wusste in diesem Augenblick, dass sie gegangen war. Und nach über 50 Minuten ohne eigenes Herzsignal war es ohnehin zu spät. 30 Minuten sind es laut Lehrbuch, ich habe ihn damals gebeten, bei Minnie eine Ausnahme zu machen und einfach weiter, weiter, weiter zu machen... Bis ich dann selbst wusste, dass es zu spät war.

Liebe Grüße
Eva

Geändert von 16 Pfoten (10.11.2019 um 12:48 Uhr)
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Alt 10.11.2019, 20:06
  #145
Irmi_
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Zitat:
Zitat von 16 Pfoten Beitrag anzeigen
ich habe eure Zeilen gestern noch gelesen, war dann noch lange bei meiner Schwester und ihren Katzen... Das hat mir ein bissl gut getan, wenngleich es den Schmerz nicht nimmt...

Ja, vielleicht suche ich mir wirklich jemanden, der mir hilft, obwohl ich im Moment eigentlich mehr auf Rückzug unterwegs bin. Zuhause verkriechen und mir die Decke über den Kopf ziehen.
Liebe Eva.

Ich glaube, du hast das richtige getan, dass Du Deine Schwester besucht hast. Wenn Du Dich überwinden kannst, dann geh raus und rede. Es wird Dir helfen.

Ich wünsche Dir, dass Du alles gut verarbeiten kannst.
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Alt 11.11.2019, 09:05
  #146
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Guten Morgen,

ich werde heute wahrscheinlich eine der beiden Katzen zsammpacken und in die Tierklinik fahren und morgen die nächste. Beide zugleich schaff ich wahrscheinlich logistisch nicht und allein Liserl wiegt relativ viel.

Liserl hat vorhin stakkatoartig mehrmals hintereinander gehustet (trockener Reizhusten, vielleicht die warme Heizungsluft?), danach war es wieder vorbei.

Und Gina hatte gestern tränende Augen, Bindehautentzündung konnte ich am rechten Auge keine erkennen, bis zum linken Auge kam ich gar nicht mehr, da hatte sie schon genug und ich musste mir eine lange Reihe an Beschimpfungen von ihr anhören und in Deckung gehen, bevor sie wutschnaubend unterm Bett verschwand.

Nach alldem, was in den letzten Tagen/Wochen war, möchte ich sowieso beide präventiv mal durchchecken lassen; von Gina gibt es relativ viele "Vergleichswerte" aus den letzten Jahren, zuletzt wurden heuer im Sommer Blutwerte und ein paar bildgebende Verfahren gemacht und - so denke ich - auch Herz-Lungen-Röntgen zur Narkosefreigabe (sie musste für ein CT kurz in Narkose gelegt werden und bei ihrem Alter hat man bestimmt darauf geachtet).

Bei ihr müsste halt alles auf den aktuellsten Stand gebracht werden und ihre Nieren möchte ich auch anschauen lassen, sie trinkt für mein Empfinden zu viel (mehrmals täglich vom Wasserschüsserl schlabbern). Im Sommer habe ich mir noch nichts dabei gedacht, da haben ALLE meine Katzen im Haushalt Wasser getrunken, sogar die notorischen Verweigerinnen, weil es einfach so extrem heiß war, aber jetzt im Herbst passt das nicht mehr.

Von Liserl hat man hingegen überhaupt noch keine Daten, keine Blutwerte, gar nix.


Edit: Soeben Termine ausgemacht. Liserl kann bereits heute Abend zur allgemeinen Gesundenuntersuchung + erste Teilimpfung ins Gesundheitszentrum kommen, für Gina haben wir eine längere Spezialuntersuchung ausgemacht, die findet dann am Donnerstag zu Mittag in der Ambulanz statt.

Zumindest das hab ich mal unter einen Hut gebracht...

Geändert von 16 Pfoten (11.11.2019 um 09:26 Uhr)
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Alt 12.11.2019, 01:41
  #147
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Ich war heute doch noch mit beiden Katzen in der Tierklinik: 1x geplanterweise mit Liserl zum Checkup und danach spontan mit Gina in der Notaufnahme...

Bei Liserl habe ich alle Blutwerte, die der TÄ und mir einfielen und sinnvoll waren, testen lassen, also wirklich alles außer Schilddrüse. Die Ergebnisse kommen voraussichtlich am Mittwoch. Ich hoffe sehr, dass alles in Ordnung ist... Die TÄ legte ihren Fokus auf die Nierenwerte, da Liserl als Langhaarkatze leider zu den Risikogruppen gehört... ,-(

Als kleines Dankeschön für den Blutwerte-Rundumcheck hat sie die TÄ dann in die Hand gebissen, diese hat sich dafür dann mit einem Piekser (der ersten Teilimpfung) revanchiert.

Beim Abhören wurde eine leichte Arrhythmie am Herz festgestellt, deshalb werden wir in einigen Wochen einen Herzschall machen lassen. Ich bange jetzt schon...

Darüber hinaus erhielt Liserl den ärztlichen Rat, mindestens 1 kg abzuspecken, da sie wirklich zu dick ist. Wie ich das machen soll, muss ich mir noch überlegen, im Moment liegen meine Prioritäten grad ganz woanders.


Bei Gina habe ich den eigentlich für Donnerstag geplanten Termin heute vorgezogen, da sie seit gestern nur herum hängt, oft mit leicht gesenktem Kopf und kaum Kontakt zu mir aufnahm, auch nicht, wenn ich sie direkt ansprach. Das hat mich von Stunde zu Stunde mehr beunruhigt, weil ich ja nicht sicher sein konnte, ob es ausschließlich an der Trauer liegt oder etwas Organisches zugrunde liegt und nach den Ereignissen der letzten Tage ergriff mich letztlich die nackte Panik und ich hab Gina zsammpackt und bin mit ihr in die Tierklinik gefahren.

Sie frisst zwar durchaus (auch unterschiedliche Sachen, darunter Nassfutter, allerdings nur Schrott à la Gourmet), aber sie trinkt auch für mein Empfinden zu viel und deshalb hat man in der Tierklinik gleich auf Diabetes und Nierenwerte getestet. Ich hatte die Niere im Verdacht und ich hatte leider wie immer recht...

Ihr Kreatinin und ihr Harnstoff liegen oberhalb der Norm:

Kreatinin: 1,9 (Ref. bis 1,4)
Harnstoff: 45 (Ref. bis 39)

Jetzt auf die Schnelle wurden nur diese Werte gemacht, alle anderen Werte inkl. Lipase und Schilddrüse laufen über Nacht und die Ergebnisse erfahre ich morgen. Ich hoff so sehr, dass sie sonst nix finden... Eine Nierenerkrankung reicht bitte eh schon.

Gina hat jetzt mal eine Depotinfusion unter die Haut bekommen und am Donnerstag sind wir sowieso wieder dort und dann erhält sie eine neuerliche Infusion und wir besprechen den Behandlungsplan.

Da sie - wie auch sonst immer - in der Tierklinik sehr unkooperativ und aggressiv war und dort die halbe Ordination zerlegt hat, hat man heute nur das Notwendigste gemacht, um ihr weitere Aufregung zu ersparen. Sie waren zu dritt und haben ihr einen Beißkorb angelegt (das geht bei ihr wirklich nicht anders) und trotzdem war sie fast nicht zu bändigen, was typisch für Gina ist.

Insgeheim war ich aber heilfroh darüber, dass sie sich auch heute wieder so extrem aufgeführt hat, denn das ist bei ihr ein normales Verhalten in einer Tierarztsituation. Wäre sie ruhig geblieben, hätte ich mir noch wesentlich mehr Sorgen gemacht, denn dann hätte ich definitiv gewusst, dass Gefahr im Verzug ist.

Da sie aber wie auch sonst immer völlig ausgetickt ist und jeden umbringen wollte, der sich ihr näherte, war ich richtiggehend erleichtert. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass Katzen, die derart ausrasten (je extremer, umso besser), über genug Lebensenergie verfügen, denn die braucht man, um sich so massiv zur Wehr zu setzen.

Zuhause, als Gina aus dem Transportkorb stieg, wollte ich ihr den Verband abnehmen und musste gleich in Deckung gehen. Irgendwie hab ich es doch geschafft, ihn abzumachen, ohne gebissen zu werden. Jetzt sitzt sie in ihrem Trutzwinkerl und ist sehr böse auf mich.

Ach ja, ich habe fast vergessen, ein Herz-Lungen-Röntgen wurde auch gemacht (das wäre sowieso für Donnerstag geplant gewesen), denn abhören ließ sie sich nicht, auch nach mehreren Versuchen nicht, sie blieb nicht ruhig, sie kreischte herum, drehte sich in alle Richtungen und schlug mit den Pfoten nach jedem in ihrer Nähe.

Auf dem Röntgenbild sah die TÄ u. a. im unteren Bereich der Lunge verschiedene Areale, die nicht optimal aussahen, ich habe leider den Fachausdruck nicht gemerkt. Sie meinte, es könnte Asthma sein oder auch einfach altersgemäße Struktur, denn Gina ist 16.

Sie meinte auch, bei einer 16-jährigen Katze sei eine Nierenerkrankung im Grunde zu erwarten und sie sei überrascht, dass sie für ihr Alter noch relativ gute Nierenwerte hätte (natürlich sind sie zu hoch, aber bei anderen Katzen in diesem Alter zeigten sich oft wesentlich höhere Werte).

Auch meinte sie, Gina sei für eine 16-jährige Katze in einem recht guten klinischen Zustand, jedenfalls fand man bei ihr nichts akutes bzw. nichts akut lebensbedrohliches und deshalb durfte sie nach der Untersuchung auch sofort wieder nach Hause.


Jetzt bin ich zugleich erleichtert und traurig. Erleichtert, weil sie sich wie stets wie ein Berserker benommen hat und weil sie zum Glück kein Notfall ist.

Traurig, weil nun auch meine Gina an einer fortschreitenden Erkrankung leidet, die zwar prinzipiell gut behandelbar ist und vieles hinausgezögert werden kann, aber letztlich gibt es irgendwann eine Grenze.

Natürlich musste mir klar sein, dass eine 16-jährige Katze nicht noch weitere 16 Jahre vor sich hat, sondern mit viel Glück noch 2, 3, 4 Jahre - dann wäre sie eh im besten Fall 20 und das ist ein Alter, das man einer Katze doch nur wünschen kann. All meine anderen Katzen hatten leider nicht dieses Glück, keine von ihnen erreichte überhaupt das Alter, das Gina jetzt hat, sondern wurden 8 und 9 Jahre alt, Lotti war sowieso noch ein Baby...


Trotzdem bin ich gerade sehr niedergeschmettert.

Auch wenn Gina von all meinen Katzen die direkteste ist, die offen ihren Grant raushängen lässt, sich nicht gern streicheln lässt, auch so ganz und gar nicht lieb, süß, putzig oder schmeichelnd ist, sondern auch mich öfter mal anpfaucht oder anknurrt, wenn ihr was nicht passt und überhaupt einen sehr herben Charme hat, so liebe ich sie gerade deswegen über alle Maßen, weil sie so ist, wie sie ist und hänge sehr an ihr.

Gina und ich hatten keinen einfachen Start vor 9 Jahren, sie saß jahrelang im Tierheim und niemand wollte sie und sie hat sehr lange gebraucht, um Vertrauen aufzubauen und aus sich raus zu gehen. Gina und ich, wir sind im Laufe der Jahre zusammengewachsen, ich kenne ihre Eigenarten und habe stets akzeptiert, dass sie a) keine Kuschelkatze ist und b) manchmal richtig unausstehlich sein kann. Ich habe mich daran gewöhnt, dass sie mir öfters frühmorgens lautstark ins Ohr plärrt, wenn sie Frühstück will, auch wenn es sonntags um 6 Uhr morgens und deshalb unglaublich nervig ist.

Aber dann wiederum gibt es diese Situationen, in denen sie zu mir aufs Bett kommt und mir ihr Kopfi zum Kraulen hinhält... mich zärtlich in den Finger beißt... meine Hand ansabbert, wenn es Leckerli gibt, und währenddessen zufrieden schnurrt... beim Clickern nur dann mitmacht, wenn es eine Belohnung gibt und sich standhaft weigert, ohne Belohnung auch nur eine Pfote zu rühren... und natürlich stundenlang auf meinem Schoß sitzt, obwohl ich schon sehr dringend aufs Klo müsste. Ich darf mich dann nicht bewegen, nicht lachen, nicht niesen, nicht husten, sonst keift sie mich an. Wenn ich sie 2 Sekunden zu lange streichle, beißt sie mich und knurrt.

Und genau dafür lieb ich sie... Weil sie so unverblümt und gradlinig ist und einfach all ihre Launen so direkt raushängen lässt. Weil es ihr wurscht ist, wie ihr Verhalten bei anderen ankommt, weil sie einfach immer und unmittelbar Grenzen setzt und ihre Umgebung zu jeder Zeit wissen lässt, wie sie grad drauf ist. Sie zieht einfach ihr Ding durch, ohne Rücksicht darauf, ob andere das gut finden. Insgeheim bewundere ich sie schon sehr lange dafür und denk mir oft, ich könnte mir von ihr noch ein Stück abschauen.



Außerdem ist sie von meiner "alten Garde" die letzte Überlebende... Und das schmerzt.

Jetzt kann ich nur hoffen, dass sie weiterhin so ein harter Knochen bleibt, der sie ihr Leben lang war, und ihre Nierenwerte lange Zeit stabil bleiben bzw. sich durch Medikation bessern.

Medikation, auch so ein Thema bei Gina... Da sie so dermaßen unkooperativ ist, wird das bei ihr wirklich eine Herausforderung. Am besten funktionieren noch Tabletten, die man in einem Leckerli verstecken kann oder in einem Liquid Snack zerbröselt. Solange sie nicht merkt, dass darin eine Tablette versteckt ist, frisst sie sie.

Aber wehe, ich will ihr was ins Mäulchen eingeben, dann ist es aus. Tabletten sind da noch die harmlosere Variante, besonders schlimm ist die flüssige Form. Alle Arten von Tropfen oder Pipette kann ich bei ihr vergessen.

Wie ich ihr dann täglich über im Idealfall mehrere Jahre ihre Medikamente zuhause verabreichen soll, ohne selbst gebissen zu werden, ist mir schleierhaft.

Aber für den Moment bin ich einfach nur erleichtert, dass ich sie mit nach Hause nehmen konnte, was ich nach den beiden letzten Todesfällen (Lotti und Minnie) als echtes Geschenk empfinde.

Wir wissen wirklich nie, wie lange wir sie um uns haben werden, das wurde mir in der letzten Zeit wieder bewusst. Und ich hoffe, Gina schreit mir noch viele Jahre lang jeden einzelnen Tag inkl. Wochenende um 6 Uhr früh ins Ohr... Ich würde es nicht ertragen, sie jetzt auch noch zu verlieren... Auch wenn man bei einer Katze in ihrem Alter theoretisch damit rechnen muss, aber meine Gina möge mir bittebittebitte noch lange bleiben...

Ich kann auch grad nimmer... Ich würde das nicht aushalten, es ist zu viel...

Das ist wohl der Preis, den man dafür zahlt, wenn man sein Herz verschenkt. Aber ich habe mein Herz an all meine Katzen verschenkt und bis auf zwei wurden sie mir alle genommen. Ich will nicht, dass diese beiden mir auch noch genommen werden...

Geändert von 16 Pfoten (12.11.2019 um 03:28 Uhr)
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Alt 12.11.2019, 11:40
  #148
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Ginas restliche Laborwerte sind vorhin eingetroffen.

Ihre Lipase ist erhöht (44,4), das bedeutet, auch sie hat Pankreatitis... und zusätzlich eine Nierenerkrankung...

Ich bringe sie jetzt in die Tierklinik zur Tagesinfusion und hoffe, dass ich sie abends wieder abholen darf. Morgen dasselbe wieder und morgen wird sie auch zum Bauchultraschall eingeschoben.

Mir fehlen gerade die Worte, womit haben wir das verdient...

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Alt 12.11.2019, 13:19
  #149
Poldi
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Poldi
 
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Ach nein. Daumen und Pfoten sind für die beiden Katzendamen gedrückt.
__________________
Liebe Grüße Babsi, den 6 Senioren und
den 2 zahmen Streunern und Poldi, Bärchen, die Herzenskater Rusty und Felix, und Hundi Lea im Herzen

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Finni seit dem12.07.2019 vermisst

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Alt 12.11.2019, 17:32
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Danke, liebe Poldi! Wir können es im Moment wirklich brauchen...

Ich hole Gina dann um 19 Uhr aus der Tagesklinik ab und kann einfach nur noch weiter hoffen und bangen.

Man hat heute auch den SAA (Entzündungswert) getestet und ich weiß noch kein Ergebnis, das werde ich dann bei der Abholung erfahren.

Ich hoffe, dass Gina ihre zähe, kratzbürstige Art und ihre robuste Konstitution zugutekommen und sie nicht nur im Außen, sondern auch im Inneren Widerstand leistet.

Zwischendurch habe ich mit der Tierklinik telefoniert und sie erzählten mir, dass sie bei der Medikamentenverabreichung wieder einmal sehr widerspenstig war, mit voller Lautstärkebegleitung, und dass man sie auch heute wieder zu dritt halten musste, genauso wie gestern Abend. Das macht mir Hoffnung... Sie ist eine Kämpfernatur und solange sie sich mit Zähnen und Krallen und stimmlich zur Wehr setzt, hat sie noch Energie.

Als ich heute unterwegs war, kam ich an einem Blumengeschäft vorbei und habe ihr einen kleinen Kaktus mit einer rosa Blüte gekauft . Der ist für Gina, als Symbol: Er ist genauso kratzig, zäh und stachelig wie sie Sie wird zwar damit nix anfangen können und Desinteresse zeigen, aber darum gehts nicht. Für mich ist er ein Symbol der Hoffnung und soll ihre Qualitäten unterstreichen bzw. stärken, die sie jetzt dringend braucht.

Geändert von 16 Pfoten (12.11.2019 um 17:38 Uhr)
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angst, kitten, stammkatze, zusammenführung

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