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Eine Katze zieht ein Die Katzenfamilie wird größer. Alles über Zusammenführungen und Co.

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Alt 09.01.2019, 11:07
  #1
findus1807
Neuling
 
Registriert seit: 2019
Ort: Bayern
Beiträge: 2
Standard Familienzuwachs?

Halloechenchen zusammen liebe Leute,

Im September letzten Jahres habe ich mir einen Maine Coon Kater nach Hause geholt. Findus ist mittlerweile 6 Monate alt und hat sich recht schnell an sein neues Zuhause gewoehnt. Nach langen Ueberlegungen habe ich beschlossen, ihn doch als Wohnungskatze zu halten. Wir leben zwar in einem Dorf, aber da in letzter Zeit immer mehr Katzen verschwunden sind und unser Nachbar Katzenhasser ist, ist mir das Risiko einfach zu gross.

Aus diesem Grund wollte ich nach einem Spielkameraden fuer ihn schauen, da er schon ziemlich verspielt ist und immer voller Energie und Power. Ausserdem haette er tagsueber wenn ich in der Arbeit bin einen Freund zum spielen.

Da er schon relativ frueh mit ca 11 Wochen weggegeben wurde (gesundheitliche Umstaende des Vorbesitzers), habe ich den Eindruck als ob ihm einfach ein Begleiter seiner Art und die Erziehung von der Mama fehlen wuerde. Er beisst auch ziemlich oft in die Haende und Fuesse meines Freundes. Mich zwar auch ab und zu aber eher selten. Ich wollte es ihm abgewoehnen aber mein Freund hat nach wie vor immer mit den Haenden mit dem Kleinen gespielt...

Nun das Problem: vor ca 2 Monaten hat meine Mutter eine kleine Babykatze (geschaetzt auf ca 12 Wochen, maennlich) am Strassenrand gefunden und sie mit nach Hause genommen, sonst waere sie zusammengefahren worden... Die ersten Stunden haben wir sie seperat in ein anderes Zimmer getan.
Im Anschluss habe ich Findus in das Zimmer hereingelassen.
Am Anfang schien es so, als ob sich die beiden gut verstehen wuerden und sie spielten auch gemeinsam.

Irgendwann aber wurde Findus immer groeber zu dem anderen Kater, fast schon aggressiv. Findus biss ihm in den Hals, griff ihn immer wieder an bis der andere Kater richtig aengstlich wurde und mauzte. Ich beaufsichtigte die beiden noch ca eine Stunde, aber es besserte sich nicht und ich beschloss, den Kater meiner Nachbarin zu geben bis der Besitzer gefunden wird. Findus war dann den ganzen Tag ueber noch beleidigt, lies sich kaum streicheln und ging mir aus dem Weg.

Nun meine Frage(n):
Waere es wirklich schlau, sich eine zweite Katze zu holen? In den kommenden Wochen wird er kastriert, vielleicht legt sich das ganze dann ein wenig und er wird ruhiger?
Waere es sinnvoll, nach einem weiblichen Begleiter mit der selben Rasse (vielleicht ein bisschen aelter, ca 1 Jahr) zu suchen? Oder waere ein Maennchen gar geeigneter?

Ich wuerde mich ueber eure Antworten freuen, vielleicht haben einige von euch aehnliche Erfahrungen gemacht oder wollen mir einfach ihre Meinung mitteilen . Es liegt mir ziemlich am Herzen, dass es Findus gut geht, dass er sich wohl fuehlt und dass er ausreichend beschaeftigt ist, wenn er schon keinen Freigang bekommt.

Ganz liebe Gruesse meine Miausis

Findus1807

edit: sorry, dass ich die Umlaute nicht umgewandelt habe. Habe ich irgendwie nicht durchblickt.

Geändert von findus1807 (09.01.2019 um 11:15 Uhr)
findus1807 ist offline  
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Alt 09.01.2019, 11:43
  #2
October
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 2012
Beiträge: 798
Standard

Zitat:
Zitat von findus1807 Beitrag anzeigen
Halloechenchen zusammen liebe Leute,



Nun das Problem: vor ca 2 Monaten hat meine Mutter eine kleine Babykatze (geschaetzt auf ca 12 Wochen, maennlich) am Strassenrand gefunden und sie mit nach Hause genommen, sonst waere sie zusammengefahren worden... Die ersten Stunden haben wir sie seperat in ein anderes Zimmer getan.
Hallo!

Sei in Zukunft bei so etwas vorsichtiger. Der kleine Fundkater hätte euch von Parasiten über Schnupfen/ Seuche alles mögliche einschleppen können.

Das Katerchen hätte zuerst von einem Tierarzt durchgecheckt und dann für ein paar Tage in Quarantäne gemusst.

Zitat:
Zitat von findus1807 Beitrag anzeigen
Im Anschluss habe ich Findus in das Zimmer hereingelassen.
Am Anfang schien es so, als ob sich die beiden gut verstehen wuerden und sie spielten auch gemeinsam.

Irgendwann aber wurde Findus immer groeber zu dem anderen Kater, fast schon aggressiv. Findus biss ihm in den Hals, griff ihn immer wieder an bis der andere Kater richtig aengstlich wurde und mauzte. Ich beaufsichtigte die beiden noch ca eine Stunde, aber es besserte sich nicht und ich beschloss, den Kater meiner Nachbarin zu geben bis der Besitzer gefunden wird.
Kater mögen Raufspiele und Findus ist da keine Ausnahme.

Wie hat Findus denn auf das Mautzen des Fundkaters reagiert? Dieses Mautzen bedeutet, dass es dem Fundkater zu viel wurde- gut sozialisierte Katzen reagieren darauf indem sie ablassen.

Wie lange waren die beiden denn zusammen? Nach ein paar Stunden kannst du nicht erwarten dass sie sich gegenseitig richtig kennengelernt haben.


Zitat:
Zitat von findus1807 Beitrag anzeigen
Findus war dann den ganzen Tag ueber noch beleidigt, lies sich kaum streicheln und ging mir aus dem Weg.
Findus war nicht beleidigt sondern eher verunsichert und musste die Erfahrungen des Tages verarbeiten. Da hatte er für dich erst einmal keine Zeit


Zitat:
Zitat von findus1807 Beitrag anzeigen
Nun meine Frage(n):
Waere es wirklich schlau, sich eine zweite Katze zu holen? In den kommenden Wochen wird er kastriert, vielleicht legt sich das ganze dann ein wenig und er wird ruhiger?
Waere es sinnvoll, nach einem weiblichen Begleiter mit der selben Rasse (vielleicht ein bisschen aelter, ca 1 Jahr) zu suchen? Oder waere ein Maennchen gar geeigneter?

Warte auf jeden Fall die Kastration ab.

Da er wohl gerne rauft würde ich eher nach einem kastriertem (!) Kater im selben Alter suchen.

Mach' dich hier im Form zum Thema Zusammenführungen schlau.

Soll es wieder ein Rassetier werden? Wenn ja, brauchst du da Hilfe beider Suche nach einem seriösen Züchter

October
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October ist offline  
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Alt 09.01.2019, 12:29
  #3
Lirumlarum
Forenprofi
 
Lirumlarum
 
Registriert seit: 2017
Ort: Alpenrand
Beiträge: 3.253
Standard

Och jeh, na das ist ja mal ein bisserl in die Binsen gegangen.. aber aus Fehlern lernt man. Schade für den kleinen Kater, der in dieser kurzen Zeit schon soviel rumgereicht wurde.... das ist nicht schön

Wenn euer Findus Wohnungskatze bleibt, dann ist ein Kumpel dazu wirklich eine gute Sache. Eine Katze sollte nie alleine in Wohnungshaltung leben. (von einigen wenigen Sonderfällen abgesehen)
Lies dich mal hier durch, da ist gut aufgeführt, warum eine Katze alleine nicht so prickelnd ist:
Warum zwei Katzen besser sind als eine!

Allgemein wird geraten, dass man zu einem Kater einen Kater setzt und zu einer Katze eine Katze.
Hintergrund ist, dass Kater und Katze sehr unterschiedlich spielen. Kater raufen gerne und werden den Damen gerne viel zu wild. Hingegen Katzen spielen gerne fangen und Katern ist das viel zu langweilig.

Somit zu Findus also am besten einen Kater dazu. Der Kater sollte im gleichem Alter sein und vom Charakter auch ähnlich.

Bei der Zusammenführung, sollte man es langsam angehen lassen.
Am besten ist es, für die neue Katze erstmal ein eigenes Zimmer zur Verfügung zu stellen, in welches Findus erstmal nicht rein darf.
Dort sollte der Neuankömmling erstmal den ein oder anderen Tag in Ruhe ankommen, sich an die Geräusche gewöhnen, sich an euch gewöhnen.
In der Zwischenzeit könnt ihr schon mal "Gerüche austauschen". Also eine Decke oder Kissen von Findus zum Neuen legen, damit er das beschnüffeln kann und das ganze auch andersrum.
Nach einer Weile, kann man eine Gittertür einsetzen (Anleitungen gibt es dazu hier im Forum zu hauf). Durch diese Gittertür, können die beiden sich sehen und schon mal Kontakt aufnehmen..
Je nachdem wie die Beiden sich verhalten, kann man sie dann schneller ohne Tür zueinander lassen..

Nachdem Findus noch jung ist, wird die Zusammenführung mit einem jungen, gleichaltrigen Kater wahrscheinlich recht schnell gehen und höchst wahrscheinlich auch ohne die Gittertüre, die Spielwut überwiegt ja meistens noch in diesem Alter..

Allerdings sollten beide Katzen eben die Möglichkeit haben, sich langsam an die neue Situation zu gewöhnen!

Allen voran, weil Findus ja recht früh zu euch kam und seitdem alleine ist. D.h er hat unter Umständen teilweise Katzenbenehmen nicht richtig von der Mama und den Wurfgeschwistern gelernt und in der Zeit bei euch alleine, gelerntes schon wieder vergessen..
Findus muss also auch erst wieder lernen, wie man mit anderen Katzen umgeht.


Zur Zusammenführung gibt es hier im Forum viele Threads mit tollen Anregungen und vielen tollen Erfolgsgeschichten. Wusel dich da einfach mal gemütlich ein bisschen durch.

Sucht euch also einen gleich alten Kater mit ähnlichem Charakter und habt Geduld beim Zusammenfinden der Beiden..
__________________
Liebe Grüße,
Lirumlarum & The Pumpkins


"Wo das Chaos auf die Ordnung trifft, gewinnt meist das Chaos, weil es besser organisiert ist" *Terry Pratchett

Geändert von Lirumlarum (09.01.2019 um 13:12 Uhr)
Lirumlarum ist offline  
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Alt 11.01.2019, 11:30
  #4
Frida18
Benutzer
 
Registriert seit: 2018
Ort: Bietigheim-Bissingen
Beiträge: 32
Standard

Sorry. Aber irgendwie kommt mir die Geschichte seltsam vor.

Ich habe hier eher den Verdacht, dass man sich (zu) kleine, nette Kätzchen ins Haus geholt hat, und jetzt, nachdem sie größer sind hat man Probleme damit (die selbst gemacht sind).

Ich möchte ja nichts hinterstellen, aber solange man das Gefühl hat, dass nicht mit ehrlichen Karten gespielt wird, dass dann auch keine gute Empfehlung abgegeben werden kann.

Erstens sollte man nicht mit den Händen spielen. Wenn damit nicht aufgehört wird, wird es auch nicht besser werden.

Und zweimal innerhalb eines Jahres 2 (viel zu kleine) Katzen zu holen/finden....hm ich weiss nicht.
Und Du glaubst wirklich, dass Du nach 2 Monaten noch den Besitzer finden wirst????
Jetzt hängt der Bub bei der Nachbarin und ist auch allein.

Sorry, für mich hört sich das unglaubwürdig an. Und Probleme kann man nur lösen wenn man ehrlich an die Sache rangeht.
Wenn ich falsch liege, dann tut es mir echt leid. Dann 'sorry'.
Frida18 ist offline  
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einzelhaltung, hauskatze, zusammenführung, zweite katze-spielpartner

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